11 March 2007
Oben EIST es, unten SCH... es!
Nach einem schönen aber mühsamen Trip nach Recife, wo ich gute Freunde bei einem Stop auf ihrer Kreuzfahrt begrüssen durfte, ist es nun Sonntag Morgen. Ein ruhiger Sonntag, so wie ich ihn mag.
Ich bin, nachdem ich von der Evangelischen Kirche mit einem öffentlichen und lautstarken Auftritt am Strand, in den Schlaf gejault worden bin (diese Sängerin hätte bei Popstars von D. Bohlen so richtig auf die Mütze gekriegt! Frei nach dem Motto: "Deine Art zu singen, das tönt irgenwie wie Darmverschluss!"... oder mehr Bohlen Sprüche!) wie ein Baby eingeschlafen. Die fast 6 Stunden (hin und her) auf der Holperstrasse JP - Recife ohne Unfall und die guten Gespräche mit alten Freunden über die Schweiz und ihren Sohn, der mehr als ein grosser Bruder für mich ist, Englishman, waren so richtig erfrischend und gaben viel Kraft, meine Gata war dabei und wir hatten den Frieden. Abgesehen von den Schmerzen am Steissbein wars ein super Tag!
Nun, heute Morgen wurde ich dann aber, beim öffnen des Kühlschrankes, schnell wieder in die tägliche Routine eingebunden. Unser Kühlschrank hat nämlich so seit einiger Zeit seine Macken und das ist in Brasilien gar nicht lustig.
Erst aber mal die Übersicht über meine Pendenzen:
(Siehe den Beitrag Mäusemelken)
- Meine RNE Nummer habe ich, nach eingehenden Drohungen, anstandslos erhalten
- Das Handy habe ich abbestellt. Geld kam, nach eingehender Drohung, auch anstandslos zurück. Was es natürlich mit sich bringt, dass ich immer noch kein gescheites Handy habe und ihr noch ein wenig auf Schnappschüsse warten müsst.
- Die Webcam habe ich, nach eingehender Reparatur und manch einer Drohung sie aus dem Fenster zu spedieren, in Funktion genommen.
- Die Küchenwage, welche ich damals nicht erwähnte, habe ich gefunden und (ohne Drohungen) in Betrieb genommen!
...alles in allem, alles im Butter, würde man meinen. Wenn da eben nicht dieser Kühlschrank wäre. Vor fast 2 Wochen waren wir in dem Geschäft, wo wir ihn vor nicht mal einem Jahr kauften und machten den Garantieanspruch geltend. Das ist schlecht für den Verkäufer, er hätte uns lieber einen neuen Verkauft. Wir beharrten aber auf unserem Recht und so bekamen wir dann eine Telefonnummer.
Ich hatte es schon angetönt, Kundenservice ist bei uns im Nordosten nicht unbedingt das non plus ultra. Der Verkäufer machte, trotz unseren langen Gesichtern, keine Anstände im sogenannten Reparatur Center selbst an zu rufen, wieso auch? Er hatt doch keine Lust, 21x Anzurufen um dann nur das Besetztzeichen zu hören! Nun, wir hatten Lust oder einfach nur keinen anderen Ausweg. Unser Kühlschrank, ist schon fast ein Familienmitglied, eist oben im Gefrierschrank wunderbar aber leider schwitzt er unten im Kühlbereich nur noch. Die schlappen 12 bis 15 Grad, welche er auf der höchsten Stufe hinkriegt, langen bei weitem nicht!!!
Nun, der Techniker kam, 4 Tage später als abgemacht, letzten Freitag. Er war aber nicht lange da. Ein kurzer aber fachtechnischer Blick genügte und er sprach:"Dieser Kühlschrank ist defekt!". Danke, lieber Techniker, DAS hätte ich NIE gemerkt. Eine längere Stille trat ein und man schaute sich in die Augen. Ich schaute, weil ich die Lösung zum Problem erfahren wollte und er schaute wohl, weil ihm keine einfallen wollte...
Nach einer längeren Weile nahm ich dann die Sache in die Hand. Reparieren wäre nicht die dümmste Idee, wir brauchen nämlich einen Kühlschrank der nicht schwitzt sondern kühlt! Aha... nun, am Montag (Jahr unbekannt) werde er dieses Gerät abholen um das Kühlsystem zu säubern. In diesem Satz fehlte ein ganz klitzekleines Wörtchen... ERSATZGERÄT!!!
Ich verlor schon langsam die Nerven und rief meiner Gata, die gerade über ihre Fachbücher gebäugt war. Sie kam, unbelastet der Vorgeschichte dazu und erklärte dem Techniker, dass er sich doch bitte genau ausdrücken solle. Wie würde denn diese Reparatur von statten gehen?
Nun, er wolle das Gerät am Montag (Jahr immer noch unbekannt) abholen um es zu reparieren (eigentlich sagte er "reinigen", was mir im nachhinein Angst einjagt, wenn man die durchschnittliche Sauberkeit des Brasilianers kennt). Gut. Da waren wir ja schon. Meine Gata hat einen betörenden Augenaufschlag und das Wissen, dass in diesem Kühlschrank lekere Sachen lagern, welche eine Temperatur von 3-5 Grad brauchten, verleitete sie dazu, ihre spezial Waffe ein zu setzen. Der Augenaufschlag!
Dies brachte den gewünschten Erfolg. Der Techniker sprach, dass er uns ein Ersatzgerät zur Verfügung stellen würde... JUHUI!
Somit ist es heute Sonntag und, wenn denn Dieter Bohlen oder der Liebe Gott will, werden wir den Techniker mit der langen Leitung wieder sehen, an einem Montag, Jahr unbekannt. Hoffentlich ist seine Speicherkapazität im Kleinhirn gross genug, um an den Ersatzkühlschrank zu denken...!
Ich bin, nachdem ich von der Evangelischen Kirche mit einem öffentlichen und lautstarken Auftritt am Strand, in den Schlaf gejault worden bin (diese Sängerin hätte bei Popstars von D. Bohlen so richtig auf die Mütze gekriegt! Frei nach dem Motto: "Deine Art zu singen, das tönt irgenwie wie Darmverschluss!"... oder mehr Bohlen Sprüche!) wie ein Baby eingeschlafen. Die fast 6 Stunden (hin und her) auf der Holperstrasse JP - Recife ohne Unfall und die guten Gespräche mit alten Freunden über die Schweiz und ihren Sohn, der mehr als ein grosser Bruder für mich ist, Englishman, waren so richtig erfrischend und gaben viel Kraft, meine Gata war dabei und wir hatten den Frieden. Abgesehen von den Schmerzen am Steissbein wars ein super Tag!
Nun, heute Morgen wurde ich dann aber, beim öffnen des Kühlschrankes, schnell wieder in die tägliche Routine eingebunden. Unser Kühlschrank hat nämlich so seit einiger Zeit seine Macken und das ist in Brasilien gar nicht lustig.
Erst aber mal die Übersicht über meine Pendenzen:
(Siehe den Beitrag Mäusemelken)
- Meine RNE Nummer habe ich, nach eingehenden Drohungen, anstandslos erhalten
- Das Handy habe ich abbestellt. Geld kam, nach eingehender Drohung, auch anstandslos zurück. Was es natürlich mit sich bringt, dass ich immer noch kein gescheites Handy habe und ihr noch ein wenig auf Schnappschüsse warten müsst.
- Die Webcam habe ich, nach eingehender Reparatur und manch einer Drohung sie aus dem Fenster zu spedieren, in Funktion genommen.
- Die Küchenwage, welche ich damals nicht erwähnte, habe ich gefunden und (ohne Drohungen) in Betrieb genommen!
...alles in allem, alles im Butter, würde man meinen. Wenn da eben nicht dieser Kühlschrank wäre. Vor fast 2 Wochen waren wir in dem Geschäft, wo wir ihn vor nicht mal einem Jahr kauften und machten den Garantieanspruch geltend. Das ist schlecht für den Verkäufer, er hätte uns lieber einen neuen Verkauft. Wir beharrten aber auf unserem Recht und so bekamen wir dann eine Telefonnummer.
Ich hatte es schon angetönt, Kundenservice ist bei uns im Nordosten nicht unbedingt das non plus ultra. Der Verkäufer machte, trotz unseren langen Gesichtern, keine Anstände im sogenannten Reparatur Center selbst an zu rufen, wieso auch? Er hatt doch keine Lust, 21x Anzurufen um dann nur das Besetztzeichen zu hören! Nun, wir hatten Lust oder einfach nur keinen anderen Ausweg. Unser Kühlschrank, ist schon fast ein Familienmitglied, eist oben im Gefrierschrank wunderbar aber leider schwitzt er unten im Kühlbereich nur noch. Die schlappen 12 bis 15 Grad, welche er auf der höchsten Stufe hinkriegt, langen bei weitem nicht!!!
Nun, der Techniker kam, 4 Tage später als abgemacht, letzten Freitag. Er war aber nicht lange da. Ein kurzer aber fachtechnischer Blick genügte und er sprach:"Dieser Kühlschrank ist defekt!". Danke, lieber Techniker, DAS hätte ich NIE gemerkt. Eine längere Stille trat ein und man schaute sich in die Augen. Ich schaute, weil ich die Lösung zum Problem erfahren wollte und er schaute wohl, weil ihm keine einfallen wollte...
Nach einer längeren Weile nahm ich dann die Sache in die Hand. Reparieren wäre nicht die dümmste Idee, wir brauchen nämlich einen Kühlschrank der nicht schwitzt sondern kühlt! Aha... nun, am Montag (Jahr unbekannt) werde er dieses Gerät abholen um das Kühlsystem zu säubern. In diesem Satz fehlte ein ganz klitzekleines Wörtchen... ERSATZGERÄT!!!
Ich verlor schon langsam die Nerven und rief meiner Gata, die gerade über ihre Fachbücher gebäugt war. Sie kam, unbelastet der Vorgeschichte dazu und erklärte dem Techniker, dass er sich doch bitte genau ausdrücken solle. Wie würde denn diese Reparatur von statten gehen?
Nun, er wolle das Gerät am Montag (Jahr immer noch unbekannt) abholen um es zu reparieren (eigentlich sagte er "reinigen", was mir im nachhinein Angst einjagt, wenn man die durchschnittliche Sauberkeit des Brasilianers kennt). Gut. Da waren wir ja schon. Meine Gata hat einen betörenden Augenaufschlag und das Wissen, dass in diesem Kühlschrank lekere Sachen lagern, welche eine Temperatur von 3-5 Grad brauchten, verleitete sie dazu, ihre spezial Waffe ein zu setzen. Der Augenaufschlag!
Dies brachte den gewünschten Erfolg. Der Techniker sprach, dass er uns ein Ersatzgerät zur Verfügung stellen würde... JUHUI!
Somit ist es heute Sonntag und, wenn denn Dieter Bohlen oder der Liebe Gott will, werden wir den Techniker mit der langen Leitung wieder sehen, an einem Montag, Jahr unbekannt. Hoffentlich ist seine Speicherkapazität im Kleinhirn gross genug, um an den Ersatzkühlschrank zu denken...!
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