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So leben Engel... | |
Jetzt ist es definitiv. Nicola muss nach Ostern nach Biel
02:12, 10 March 2010
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Weitere Telefongespräche mit dem GEF (Gesundheitsfürsorgedirektion) mit dem Direktor brachten leider keine Hilfe. Auf jeden Fall konnte er mir bestätigen dass sie nicht Druck auf’s Heim in Münsingen ausübten. Wie ich es ja selber schon vermutet hatte. Der Direktor meinte aber, dass ich als Mutter eigentlich immer noch die letzte Entscheidung fällen kann ob Nicola den Heimwechsel machen soll. Doch anscheinend wissen die vom Amt her auch viel zu wenig oder tauschen sich mit den verschiedensten Heimen nicht aus. Als ich ihn daraufhin ansprach, wieso man denn vom Kanton her nicht mehr Personal im Heim anstellen lassen würde, da ja Überforderung des Personales bestehe, meinte er, dass dies immer zuerst abgeklärt werden müsse. Und dies würde also nun geschehen. Der Direktor werde sich mit dem Heimleiter in Verbindung setzen. Nun, jetzt ist es zu spät! Danach rief ich nämlich im Heim an und erreichte den Heimleiter. Nach dem unfreundlichen Gespräch wusste ich definitiv, was ich innerlich schon lange wusste und bemerkt hatte, dass der Heimleiter einfach meine Kinder nicht mehr in seinem Heim haben möchte. Egal ob sie nun schon seit 5 1/2Jahren dort gut betreut wurden. Er hat nun einfach beschlossen dass er das Heim nicht mehr mit mehrfach schwerst behinderten Kinder führen möchte. Da er Angst hätte dass noch mehr Personal ihm kündigte. Aber warum das Personal von selber ging das will er nicht erahnen. Denn ich weiss weshalb einige dipl. Pflegefachausgebildete Personen vom Heim sich verabschiedeten. Nein, nicht wegen der Betreuung meiner Kinder oder behinderten Kinder. Nein nein… Die Stimmung die vom Heimleiter ausgeübt wurde und der Druck, der lies das Personal davonlaufen. Welche dipl. Fachausgbildete für Behinderte möchte schon im Heim arbeiten wenn es viel zu viele gesunde Babys auf der Abteilung hat? Sie wollten sich schliesslich für die Behinderten Kinder einsetzen! Aber eben, es ist dann schnell von ihm vermittelt worden, dass das Personal gekündigt hatte weil sie überfordert waren. Solch einen Mist. Ich kenne die Personen persönlich die gekündigt haben und ich hatte genug von ihnen erfahren. Es ist einfach traurig, dass es immer weniger Institutionen gibt die sich nicht mit Behinderten auseinandersetzen möchten. Dabei gibt es immer mehr schwerst beh. Kinder. Es sind noch lange nicht alle geboren…. Wir Menschen tragen alle Gendefekte in sich. Viele brechen nicht aus weil der/die Partner/in diesen gerade nicht haben. Aber trotzdem werden die Kinder dann Träger zu 50% sein können. Aber wer testet dies schon? Ein normaler gesunder Mensch denkt doch gar nicht daran, dass seine Kinder oder Er/Sie Träger eines Genes sind wenn die Kinder gesund auf die Welt kommen. Logisch. Wenn nun Céline und Nicola gesund auf die Welt gekommen wären dann hätte ich natürlich auch nicht danach gefragt oder gedacht. Ich hatte einfach das Pech auf denselben Gendefekt-Partner zu stossen, Ex-Mann. Wir wussten ja beide nicht dass wir denselben Genfehler tragen. Und so sind halt eben Céline und Nicola krank auf die Welt gekommen. Da hat niemand Schuld Und so wird es immer mehr Träger/innen auf der Welt geben und einige werden sich kennenlernen ohne zu Wissen und so entstehen dann eben die behinderten Kinder. Doch wenn man weiss, wie ich jetzt, oder der Ex-Mann oder wie meine Brüder, so kann man später eben der/die Partner/in testen lassen. So kann man dann auch ausschliessen dass es behinderte Kinder gibt. Aber, wie dem auch sei, es wird immer wieder neue Diagnosen geben und die letzten behinderten Menschen sind noch lange nicht geboren. Wir sollten einfach daran denken und uns damit auseinandersetzen dass wir offener zu behinderten Menschen sind. Was können die denn dafür? Ich kann ja auch nichts dafür dass ich stark sehbehindert bin und ein Wirbelgleiten habe. Wir sollten nicht ausgegrenzt werden! Denn dumm sind wir allemal nicht! Nun gut, jetzt wird der Wechsel bald stattfinden. Genauer gesagt nach Ostern. Ich hoffe und wünsche mir einfach von Herzen dass Nicola sich ohne Probleme im neuen Heim, im Z.E.N, sich eingewöhnt. Denn meine Angst besteht darin dass er oder Céline weil sie eben nun getrennt werden und sich nicht mehr sehen, fallen lassen könnten. Weil sie sich vermissen werden. Und je einsamer sie sich fühlen weil sie ihr Geschwisterchen vermissen, könnten sie daran erkranken und sterben. Für Nicola wird es schlimmer sein da er wirklich weit weg ist und niemanden dort kennt. Céline dagegen hat noch die bekannte Umgebung und bleibt in Münsingen und in der Schule. Aber, sobald ein weiterer Platz in Biel frei wird, muss auch sie dorthin. Egal ob der Schulweg dann von zu Hause zu lange ist, 50Min. ein Weg und dies dann 4mal innerhalb von Do.-Mo. Denn beide lieben die Schule in Gümligen im Aarhus. Die Schule, Wohngruppe Grün, ist so mit Gefühl eingerichtet. Richtig herzlich! In Biel wiederum, kann ich von den Schulräumen gar nicht gutes sprechen. Schade, denn dort ist alles so kalt und leer. Dabei bräuchte es nur ein wenig Farbe und dann würde alles schon wieder besser aussehen. Mal sehen ob ich das ändern kann. Aber eben, jetzt geht’s um Nicola und wann Céline nach Biel muss kann noch Jahre dauern oder es stirbt wieder ein Kind. Traurig aber wahr. Ich hoffe dass Céline trotz mieser Stimmung nun in Münsingen weiterhin gut betreut wird. Da mir ja der Heimleiter mitteilte dass er auch einen anderen Weg finden würde, meine Kinder loszuwerden. Das macht mir schon Angst. Man könnte meinen er möchte sie am liebsten aus dem Weg schaffen, umbringen? Dann wären seinerseits Probleme wieder gelöst. Er hat einfach kein Herz! Das bestätigte er auch und ihm ist es egal wie ich über ihn denke. Unglaublich! Wegen Ueberforderung vom Heim werden Céline und Nicola getrennt.
08:54, 7 March 2010
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So, jetzt hat es der Heimleiter, wo meine Beiden teilweise seit 5 Jahren zur Entlastung betreut wurden/werden, geschafft. Es ist unglaublich! Nur weil er immer wieder sagte dass das dipl. Pflegefachpersonal mit meinen Beiden überfordert ist, muss Nicola nun das Heim verlassen und wird einfach nach Biel abgeschoben. 37km Entfernung von uns zu Hause. Für mich wird alles komplizierter weil ich bei Krankheit nicht gleich zu Nicola rennen kann. Und die Zugverbindung ist auch nicht günstig mit meiner Sehkraft. 1 1/2Std. ein Weg ist nicht gleich um die Ecke. Ich kann es immernoch nicht fassen und bin total geschockt und traurig. Vor allem ist das Schlimmste, dass sich nun Céline und Nicola nicht mehr wieder sehen! Nicht einmal mehr in der Schule. Sie werden somit einfach getrennt. Das ist echt herzlos! Céline und Nicola lieben sich und spielen auf ihrer Art und Weise miteinander. Sie unterhalten sich und brauchen sich! Aber nein, das interessiert ja niemanden! Der Staat denkt eben nicht! Das zeigt schon wieder, wie arm Behinderte Kinder/Menschen sind. Den Politikern ist es doch egal.... Das Geld wird eher lieber für anderes ausgegeben als für die Schweizer Bürger/innen und Jugendämter, Schulen, Heime, gutes Lehrerpersonal. Nein, es einfach unglaublich! Nur weil vom Gesundheitsamt seit einem Jahr beschlossen wurde dass es nur noch Heime gibt für Vorschulkinder, dürfen die Schulkinder nicht mehr in den Heimen bleiben. Aber, Heime für schwerst-mehrfach behinderte Kinder die zur Schule gehen gibt es dann einfach nicht mehr. Wo sollen die denn nun hin? Es ist einfach, eine Entscheidung zu fällen und zu ändern aber eine Lösung für die Schulkinder soll's dann nicht geben? Unbegreiflich! Die Kinder können ja in den Schulinternaten auch nicht bleiben und übernachten, eben auch weil meine Beiden zu schwerst behindert sind. Und wenn sie doch unter der Woche bleiben dürften, dann würden sie bei Krankheit gleich nach Hause geschickt. Warum lässt man Eltern und alleinerziehende einfach stehen? Das Gesundheitsamt sollte zuerst eine Lösung haben und dann die Entscheidungen fällen. Es gibt eh viel zu wenig Heime! Aber behinderte Kinder werden nicht weniger! Es werden immer wieder neue geboren... Und der Heimleiter wird anscheinend einfach unter Druck gesetzt vom Gesundheitsamt? Was ich zwar nicht ganz glaube weil die Problematik nämlich schon seit 3 Jahren besteht. Weil er nämlich meine Kinder einfach nicht mehr in seinem Heim haben will. Weil sie zu schwerst behindert sind. Seine Aussage. Dabei haben sie aber noch andere mehrfach-schwerst behinderte Kinder. Und die einfachste Lösung will er auch nicht beantragen. Warum stellt er denn nicht mehr Personal an, wenn sie doch immer wieder an die Grenzen stossen? Ja ja, es ist unglaublich! Wer leidet am meisten darunter? Die Kinder und die Eltern! Wie sollte ich alleine mit zwei mehrfach-schwerst behinderten Kinder zu Hause zurecht kommen? Es gibt ja sogar sehr viele Eltern mit nur (ist auch eine 24std. Betreuung) einem behinderten Kind die an ihre Grenzen stossen und total überfordert sind! Und die sind aber eine Familie, also zu zweit als Paar! Haben auch noch gesunde Kinder. Für die ist es auch schon nicht einfach. Mir tut Nicola sehr leid! Wie er wohl auf diesen Wechsel reagieren wird? Kann es mir jetzt schon vorstellen, da meine Beiden einen Heimwechsel schon in frühen Jahren übergehen mussten. Da wurden sie schon 1/2 Jahr getrennt. Beide reagierten gleich mit Krankheit! Ich hoffe nicht dass dadurch Nicola sich dann aufgibt. Das Z.E.N-Heim in Biel ist natürlich ein schönes Heim und sicherlich auch sehr gut. Aber eine Änderung vom Personal gibt es nicht. Es läuft genauso wie in Münsingen ab. Sie haben auch nicht mehr Angestellte! Und leider kann Céline nicht auch noch dorthin aufgenommen werden, weil es eine Zumutung für sie wäre, einen 50min. Schulweg über sich zu ergehen. Nicht auszudenken wenn sie auf der Hin- oder Rückfahrt einen Anfall machen würde. Nein! Ich bin masslos enttäuscht wie nun alles abläuft. Eigentlich fühlen sich Céline und Nicola sehr wohl in Münsingen und wurden auch immer herzlich vom Pflegepersonal betreut. Ich finde es einfach schade dass es kein Entgegenkommen mehr gibt. Da werden noch viele Tränen vergossen werden
Besuch beim Heiler
07:15, 27 February 2010
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Um 12.20h wurden wir, Spitex, Céline und ich, vom Easy Cup Taxi abgeholt und fuhren Richtung Lyss. Punkt 13h erreichten wir unser Ziel. Die Praxis war schon von einigen Eltern mit Kindern besetzt. Aber schon dort spürte ich eine gute Energie. Das merke ich immer wenn es mir schwindlig wird. Im Heilungskreis wurde alles Still. Als der Heiler den Raum betrat spürten wir gleich welche Energie von ihm aus strahlte. Alles war so unbeschwert. Ich fühlte einige Engelswesen um uns herum. Als er die Runde begrüsste und sich umschaute und danach sprach.. kamen seine Worte mit richtig viel Gefühl rüber. Er legte uns Eltern wieder die Aussage nahe, warum wir unsere Kinder bei uns haben. „Gott hat euch nicht bestraft! Gott ist Energie, Liebe und die Energie gibt euch allen die Kraft zur vollkommenen Liebe. Nur durch die himmlische Energie kommen wir weiter. Ihr habt die Aufgabe erhalten eure Kinder zu lieben. Hört nicht auf zu lieben. So werdet ihr stärker. Warum die Kinder gerade diesen Körper erhalten haben und warum sie gerade bei euch sind, das werdet ihr selber einmal erkennen und verstehen. Erst wenn ihr angenommen habt und nur noch liebt so werden euch die Aufgaben nicht mehr so schwer fallen. Denn die Energie ist immer um euch wenn ihr es wollt.“ Es war berührend aber nichts Neues für mich weil ich schon so weit gekommen bin. Ich sehe es schon lange nicht mehr als Bestrafung. Sondern als Belohnung. Denn durch Céline und Nicola habe ich gelernt die Welt mit richtigen Augen zu sehen. Das ich die Aufgabe habe sie beide teilweise zu tragen. Und den anderen Menschen dies weitergeben soll. Die Kraft werde ich allen weitergeben die bereit sind diese auch anzunehmen. Deshalb verstecke ich mich nicht mit meinen Kindern sondern gehe auf die Gesunden Familien zu. Ich sage selber dazu: Glaube nach Schicksalsschlag? Die Kraft wird einem angeboten. Jeder Mensch kann dann selber entscheiden ob er aufgibt oder sie annimmt. Wegschaut oder darauf zugeht. Man fühlt sie oder verweigert sie oder man ist noch nicht bereit dazu oder manche werden leider nie bereit dazu sein. Diese Menschen werden aber immer wieder gefordert bis sie die Situation angenommen haben. Z.B. mein Ex-Mann, er will Céline und Nicola nicht akzeptieren, kann es nicht, sagt er. Bis jetzt, seit wir 5J. geschieden sind, ist er im Leben nicht weitergekommen. Er hat kaum Freunde und ist nicht glücklich…. Oder: eine Mutter (völlig gesund), von einem gesunden Sohn, beklagte sich ständig wie überfordert sie ist. Bei ihr muss alles steril geputzt sein dadurch verlor sie sehr viel Zeit. Aber daran was zu ändern wollte sie nicht. Sie sah auch nicht ein dass ihre Erziehung falsch lief. Dass ihr Sohn sie in der Hand hat. Er spielte mit ihr. Und dann meinte sie sogar noch meine Aufgabe sei ein Klacks. Da sieht man nur wie verständnislos einige Menschen sein können. Aber solche Menschen können sich nicht in andere einfühlen. Und wie geht’s ihr nun? Sie kommt mit ihrem Leben nicht zurecht weil sie sich aufgegeben hat und musste in die Psychiatrie. Sie wird im Leben nicht weiterkommen weil sie nicht akzeptieren und erkennen kann/will was sie ändern könnte. Sie nimmt das Falsche an, sie akzeptiert dass sie nun mehrmals im Jahr in die Klinik muss. Dabei könnte sie selber entscheiden ob sie im Leben weiterkämpfen will oder nicht. Céline und Nicola sind glücklich wenn sie keine Schmerzen haben. Das bewundere ich sehr! Stephen berührte jedes Kind beim Kopf und lächelte sie an. Einige Kinder, darunter sassen einige im Rollstuhl oder Rehabuggy's oder Trisomie 21 Kinder sassen auf dem Schoss ihrer Eltern, lautierten gleich zu Stephen. Es war einfach wieder ein wunderbares Erlebnis. Während Stephens Berührung machte Céline einen erwartungsvollen Ausdruck. Sie reagierte wirklich gut auf ihn. Nach der Behandlung lächelte sie und war richtig zufrieden. Auf dem Heimweg hustete Céline im Taxi und der Schleim löste sich. Zu Hause mussten Spitex und ich ihre Schleimböggen entfernen. Fröhlich quatschte sie den ganzen Nachmittag als wollte sie erzählen. Auch noch nach dem Spaziergang quatschte sie zu ihren Puppen. Céline ist richtig ausgeglichen und glücklich. Und ich war es natürlich auch. Geht's langsam aufwärts?
04:09, 22 February 2010
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Endlich, Céline und Nicola sind wieder am gesund werden. Nicola ist wieder richtig fit und lacht viel in der Schule. Céline hat ihre Mittelohrentzündung gut überstanden. Leider ist sie aber immernoch verschleimt und erkältet. Aber wie auch anders? Das Wetter macht es einem nicht einfacher. Ich hoffe wirklich dass sie bald endlich wieder stabil wird. Es wäre auch Céline zu gönnen! Ihr nervt es gewaltig immer krank zu sein. Meine arme Knuddelmaus. Aber die vielen Abwechslungen in der Schule, zu Hause und im Heim helfen ihr den Alltag zu meistern. Spaziergänge liebt sie am meisten. Und da kamen die Kälber gerade recht. Sie lachte herzhaft über die zwei Süssen. Ewig krank / Winterlicher Ausflug in den Tierpark
10:15, 10 February 2010
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Leider ist Céline immernoch nicht fit. Momentan hat sie sogar immer wieder bis zu 41Grad Fieber. Da geht die Pflege wieder total an meine Substanz. 3 Nächte nicht schlafen können... und der Tag durch weiterhin funktionieren ist schon hart vorallem wenn man selber angeschlagen ist. Mein Tennisellbogen schmerzt und sollte ich eher schonen als belasten. Dazu kommen wieder die Rückenschmerzen durch die Schwangerschaft. Der Bauch wächst und dem Kleinen geht's gut. Er purzelt schön im Bauch herum. Doch ahnt er ja nicht wie's mir geht. Zusätzlich hat mich die Grippe auch völlig im Griff. Céline ist total geschwächt... Die Nacht vom 5.2. auf Sa. 6.2. begann für Céline schwer. Sie fieberte und kam mit dem Schleim überhaupt nicht mehr klar. Die Zäpfchen halfen spärlich. Das Fieber wollte nicht richtig sinken. Die Nahrung klappte auch nicht mehr. Essen per OS konnte man ganz vergessen. Die Sondierung musste ich immer wieder abstellen da Céline vermehrt würgte und Durchfall kriegte. Richtig glasige Augen hat sie und jammert weil sie sich so unwohl fühlt. Das Fieber stieg am Samstag bis auf 40Grad. Mir war gar nicht mehr wohl. Die Kinderarztpraxis hatte Ferien und in den Notfall wollte ich nicht. Das ewige lange Warten über Stunden vermied ich bei meinem Zustand. Und für Céline wäre es auch eine Tortur gewesen. Am Wochenende hat es im Notfall eh zu wenig Aerzte. Also blieb mir nur die gute Betreuung von mir zu Hause. Am Montag liess ich sie mit dem Easy Cup (Taxi) ins Heim fahren. Unterdessen ging es Céline weiterhin nicht besser. Die Infekten sind zur Zeit enorm hartnäckig! Am Dienstag stieg das Fieber sogar auf 41Grad. Ich informierte das Spital. Die Gastroenterologin meinte nur, dass Céline unbedingt zum Arzt sollte um das Blutbild zu testen. Dann erst könnte man entscheiden ob sie hospitalisiert werden müsste. Nun gut heute kann sie endlich zur Untersuchung. Hoffe es ist nicht so schlimm und artet nicht schon zur Lungenentzündung aus. Hoffentlich kriegt Céline bald wieder die Kurve! Sie ist nun schon seit Anfang Dezember so verschleimt und am Husten und immer wieder bricht das Fieber aus..... Aber zum Glück gab es im Januar auch zwischendurch bessere und schönere Momente. Wie zum Beispiel einen winterlichen Ausflug in den Tierpark. Céline staunte nicht schlecht als ein kleines Aeffchen aus dem Urwald zur Türe sprang. Endlich die langersehnte Lösung....
08:49, 10 February 2010
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Céline begann die Schule top aber noch ein bisschen geschwächt. Für's Schwimmen reichte es noch nicht da sie immernoch verschleimt und erkältet war/ist. Doch die Abwechslung in der Schule tat ihr gut. Und auch Nicola freute sich wieder seine Schwester zu sehen. Das Gespräch im Inselspital mit den Aerzten, Joél-Kinderspitex, Sozialpädagogen, Heimleitung und Schulleitung war sehr interessant aber auch ein Kampf. Zum Schluss entschloss sich aber die Gruppenleiterin vom Heim dass sie Céline ab April jedes zweite Wochenende noch aufnehmen kann. Der Heimleiter sagte nicht's mehr dazu, denn für ihn stimmte dies ja leider nicht. Für ihn wäre es immer noch am leichtesten wenn Céline und Nicola nicht mehr dort wären. Trotz Joél-Stiftungs Angebot dass sie jederzeit eine Nachtwache für Céline und Nicola zusätzlich einspannen könnten. Man merkte dass der Heimleiter gar nicht darauf eingehen will. Unterdessen eine Woche später besuchte ich mit dem Sozialpädagogen das Heim Z.E.N. in Biel. Es sieht sehr gut aus. Nur liegt es vollkommen am falschen Ort. Von mir zu Hause bis vor die Tür des Heimes brauche ich 1 1/2 Stunden. Nun gut, das wäre ab und an schon machbar aber in Notfällen sicher nicht. Dazu kommt: Mehr Personal haben sie auch nicht. Es läuft alles gleich ab wie im Münsingen Heim. Und bei Krankheit könnte ich die Kinder auch nicht länger dort lassen. Einen Schulbus gibt es für so weite Strecken nicht. Also würde Céline gar nicht vom Schulbus von Bern nach Biel und umgekehrt abgeholt/gebracht werden. Das wären wieder zusätzliche Kosten für ein Behinderten Taxi! Und eine 50Min. Schulanfahrt ist einfach für Céline eine Zumutung. Denn öfters geht's ihr nicht gut und sie schwitzt sich durch ihre Spastik völlig nass. So könnte sie immer wieder in Krampfanfälle rutschen. Und sonst krank werden. Also für Céline käme das Z.E.N. auf keinen Fall in Frage! Erst später wenn sie älter ist und ich sie leider durch meine Rückenbeschwerden nicht mehr zu Hause pflegen könnte. Für Nicola wäre das Heim in Biel schon ok, da er jeweils alle 2 Wochen bei mir zu Hause ist. Doch fände ich es schlimm wenn sich Céline und Nicola dann nicht mehr sehen würden. Denn beide habe ich fast nie zu Hause. Und zusätzlich kommt das liebe Geld wieder ins Spiel. Weil dann beide in einem anderen Heim und Schule sind müsste ich für beide die Heimkosten zahlen. Dies blieb mir bis jetzt erspart da ich beide im selben Heim habe. Also so einfach ist das alles nicht! Die beste Lösung ist immernoch wenn Céline und Nicola zusammen in Münsingen bleiben und ins Aarhus zur Schule gehen. Es gefällt ihnen dort ja sehr gut und sie fühlen sich sehr wohl. Also, warum die Kinder noch zusätzlich belasten und Trennen? Aber worüber ich mich sehr gefreut habe ist, die Einsatzbereitschaft von der allerliebsten Gruppenleiterin von Münsingen. Ich bin ihr so was von Dankbar! Und natürlich gillt dies auch für's ganze Team. Da sieht man doch, dass das Pflegeteam eingentlich gar nicht überfordert ist so wie's der Heimleiter immer wieder erwähnte. Wobei das Team dann zugeben musste, wenn die Kinder krank sind dann ist es schon ziemlich schwieriger. Das kann ich ja sehr gut verstehen, denn mir geht's da ja selber auch an die Substanz, weil ich dann Tag und Nacht über längere Zeit alles alleine meistern muss. Im Heim wiederum haben sie Schichtwechsel und können sich erholen. Ich nicht! Aber zum Glück kommt da ja wieder der Einsatz von der Joél-Spitex rein. Hoffentlich wird dies auch von der IV akzeptiert! Müssten sie eigentlich weil es sonst ja nirgens eine Lösung gibt! Das Gesundheitsamt sagt ja auch nicht's dazu und hilft nicht einmal! Enttäuschend! Die Aemter schieben alles den anderen ab. Da frage ich mich schon, woher man dann die Hilfe erhalten soll? Und wenn ich gesunde Kinder hätte würden die Türen wohl eingerannt werden. Eigenartige Einstellung von der Politik! Traurig dass behinderte Kinder anscheinend nicht's Wert sind. So sind meine Gedanken. Silvester, Start ins neue Jahr 2010
08:55, 9 January 2010
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An Silvester holten mein Vater und ich Céline wieder vom Heim ab und fuhren gelassen nach Hause. Der Tag verging ruhig und entspannt. Céline freute sich wieder zu Hause zu sein und mit ihren vielen geliebten Spielsachen zu knuddeln. Sie ass einigermassen ok. Ihr Stuhl war endlich auch wieder normal. Die 3Tage im Heim verliefen recht gut. Sie ass dort sogar mehr als bei mir. Sie schlief immer durch und hatte nie Probleme mit der Sondierung. So teilte man es mir jedenfalss mit. Dafür hatte sie nie gestuhlt. Ob sich da wieder was anbahnte?
Weihnachten und andere Sorgen...
09:51, 29 December 2009
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Für den Heiligabend hatte ich alles liebevoll geschmückt und vorbereitet. Ich freute mich riesig auf das Zusammensein mit meinen Eltern und beiden Kindern. Auch mein jüngerer Bruder wie Bert feierten mit uns. Um 11h durfte Céline für eine Nacht nach Hause entlassen werden. Mit meinem Vater holte ich sie vom Spital ab. Sie lachte zufrieden und merkte dass wieder eine Veränderung vor ihr stand. Die Ernährungsumstellung lief gut. Momentan wurde sie Tag und Nacht dauersondiert. Essen wollte sie eh nicht per OS. Fieber hatte Céline nicht, es ging ihr relativ gut aussert die Verdauung klappte nicht wirklich. Desshalb sollte sie ja auch im Spital untersucht werden. Doch leider unternahmen die Aerzte fast nicht's. Dafür wurde Céline vom Pflegefachpersonal super lieb betreut. Es wurde kein Röntgenbild gemacht, nicht einmal ein Ultraschall da hätte man einiges erkennen können wie der Magen und der Darm arbeitet, ob er überlastet ist mit der Verdauung... Es wurde nur die Menge der Ernährung getestet. Und fast täglich musste man bei ihr einen Einlauf machen damit sie überhaupt stuhlte. Das hätte auch das Heim, wo beide Kinder sind, gekonnt. Denn die Fachärztin meinte nur: "Eigentlich müsste Céline nicht im Spital sein. Es muss eine Lösung her, warum das Heim sie nicht mehr aufnehmen will. Denn Céline ist nicht wirklich krank oder ansteckend." Das hatte ich auch gewusst. Es ist traurig immer wieder eine Aussage vom Heimleiter zu erhalten: "Céline und Nicola sind zu schwerst behindert um sie weiterhin bei uns zu betreuen. Das Personal ist mit ihnen überfordert." Dies waren seine Worte. Wo sollten denn solche Kinder am besten hin? Wenn es kein Heim in Bern und Kanton Bern gibt. Ein einziges gibt es. Und dies ist in Biel. Weit weg und hat keine Plätze frei. Und für mich nicht praktisch zu erreichen. Schon eigenartig dass ein dipl. Pflegfachpersonal überfordert, wie überlastet ist mit Céline und Nicola. Dabei haben sie täglich Schichtwechsel! Und ich zu Hause bin Tag und Nacht für sie da. Bei Krankheit natürlich Tag und Nacht für Monate weil behinderte Kinder länger krank sind als gesunde Kinder die mal krank sind. Furchtbar ist auch dass dann von den Heimen keine Entlastung kommt, wenn das Kind krank ist nimmt man es einfach nicht auf und Eltern oder eben wie ich alleinerziehend lässt man so einfach alleine hängen bis zum Erschöpfungszusammenbruches. Wohin wird dies führen? Man könnte meinen, solche Kinder wie Céline und Nicola wären wohl am besten gar nicht mehr auf dieser Welt. Soll man sie denn aus dem Weg schaffen? So könnte man denken wenn man immer wieder solche Antworten wie vom Heimleiter erhält. Schrecklich! Was ist das für eine Welt? Die von der Politik und des Gesundheitsamtes sollten einmal selber in solch einer Lage stecken. Auch Nicola freute sich nach längerer Zeit Céline wiederzusehen. Er versuchte schon mal mit seinem Glöckchen die Engelchen zu rufen um die Geschenke unter den Baum zu legen. Vergnügt spielten die beiden miteinander. Wärenddessen genossen wir Erwachsenen unser herrliches Weihnachtsessen. Es schmeckte natürlich wieder super lecker. Als dann die Bescherung war, schauten beide gespannt auf ihre Päckchen. Ganz gespannt und voller Konzentration schaute Nicola auf sein Geschenk. Céline hingegen war weniger glücklich in diesem Moment. Sie wollte wohl lieber ihr neues Buch ansehen als ein weiteres Geschenk auszupacken. In der Zwischenzeit knuddelte ich mal Nicola ganz herzlich. Ihm gefiel dies natürlich. Er beobachtete mich ganz genau. Ich war froh dass er die Grippe so gut überstanden hatte. Er sah wirklich fit aus. Als Céline ihr Buch wieder ansehen durfte, war sie glücklich und zufrieden. Wir alle genossen die Stimmung und der Schein der Kerzen. Als alle Päckchen ausgepackt waren sassen wir mit vollem Genuss am Tisch und naschten an Weihnachtsguäzlis und Eistorte. Hm... wie fein. Dies ging runter wie Sahne. Aber die Kilos wird man bestimmt auch wieder merken. Nun ja, das war für mich momentan eher egal, da ich sowieso jeden Monat noch mehr zunehmen werde durch die Schwangerschaft. Céline und Nicola bekommen noch einen Bruder der zum Glück gesund ist. Ein kleiner Unfall, aber für mich eine grosse Wunscherfüllung mit der ich kaum mehr gerechnet hatte. Klar leichter wird es bestimmt nicht. Denn jetzt musste natürlich auch eine Lösung her für Céline wenn ich hochschwanger nicht mehr heben darf. Ein Platz in einem Heim muss gefunden werden. Und auch die Spitexbetreuung muss aufgestockt werden. Daher haben die Aerzte im Kinderspital schon mal einen Termin zur Besprechung gesucht. Der bald im Januar stattfinden soll. Ich hoffe wir finden alle eine gute Lösung damit ich ruhig im Sommer gebären kann. Danach werde ich natürlich Céline und Nicola weiterhin wie immer zu Hause haben, wenn sich alles gut eingespielt hat. Bin gespannt wie sich alles löst. Am 25.12. spielte Céline vergnügt im Stehbrett. Aber sie konnte sich nicht ganz aufs Spielzeug konzentrieren da die Kerzen sie mehr faszinierten. Den Morgen verbrachten wir beide alleine zu Hause. Nicola durfte die Nacht bei Papa übernachten. Eigentlich hätte er bei mir geschlafen und Céline wäre zu meinen Eltern aber da sie wegen der Ernährung anders eingestellt wurde wollte ich die Verantwortung nicht meinen Eltern überlassen. Nachmittags feierten wir mit meinen Eltern und grösseren Bruder und seiner Familie Weihnachten. Es war richtig gemütlich. Céline's Cousinen unterhielten sich mit ihr und Céline war beeindruckt. Um 18h brachten wir Céli wieder ins Spital zurück. Dort besuchte ich sie dann noch jeden weiteren Tag. Am 28.12. durfte sie entlassen werden. Das Heim nahm sie wieder auf, nach Gespräch vom Sozialpädagogen.
Mein Buch "So lachen Engel"
08:58, 28 December 2009
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Hallo zusammen, endlich ist es soweit. Mein Buch ist ab Dezember 2009 bei mir erhältlich. Interessenten/innen können das Buch bei mir bestellen. Schreibt' mir einfach ins Gästebuch oder eine Mitteilung hier auf dem Blog. So können wir dann die E-Mailadressen austauschen. Das Buch kostet: Fr. 25.- Porto: Fr. 6.- Die andere Möglichkeit wäre: Ihr geht in eine Buchhandlung und bestellt es dort. Die ISBN Nummer erkennt ihr auf dem Buch. Seid' lieb gegrüsst. Daniela mit Céline und Nicola Eine Mutter erzählt Ferien in Urnäsch/Appenzell
11:06, 27 December 2009
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Am Samstag, 12.12. nach dem Kinderaztbesuch fuhren wir mit grosser Hoffnung, dass es Céline in der Höhe wieder besser geht, nach Urnäsch ins Rekadorf. Die Fahrt klappte gut. Ankunft und Einrichten verlief ruhig. Die letzte Nacht von Donnerstag auf Freitag war dann der krönender Abschluss. Ich schlief überhaupt nicht, da Céline alle 1 1/2Std. sich mit Schreiatacken meldete. Doch der Freitagmorgen verbrachten wir trotzdem noch am Rekaprogramm. Das Teigmännchen zubereiten konnten wir doch nicht einfach streichen. Am Samstag, stellte die Kinderärztin fest dass Céline’s CrP erhöht ist. Blutbild ansonsten i.O. Céline wurde auf Diät gesetzt, da sie ja sowieso nichts ass. Durch den Tag sondierte ich ihr Karottensuppe und durch die Nacht Normolytoral (Zuckerlösung). Das vertrug sie ein bisschen besser. Sie würgte nicht mehr, doch der Durchfall blieb. Am Montag meldete ich mich wieder bei der Ärztin und sie meinte, dass ginge ihr nun doch zu lange auch weil das Heim sie nicht aufnehmen wollte. Sie vereinbarte die Hospitalisation. Da sollte nun der Magen und Darm untersucht werden. Am Dienstag, 22.12. 10h brachte ich Céline ins Spital. Ich war traurig über diese Situation, da ich noch nicht wusste ob wir mit ihr Weihnachten verbringen dürften. Denn auch Nicola war wieder krank. Er hatte ja schon vor 2 Wochen die Magendarmgrippe und deshalb behielt ich Céline auch schon zu Hause. Das Heim wollte es eh auch so. Nun hat Nicola wieder hohes Fieber, aber sprach zum Glück gut auf sein Antibiotikum an. Vorweihnachtszeit
07:12, 23 December 2009
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Leider ist Céline immernoch stark erkältet und es will einfach nicht bessern. Durch den November und Dezember durfte sie weiterhin in die Schule. Dafür meldete ich sie beim Schulbaden ab. Ich erhoffte somit, dass sie bis 12.12 wieder gesund seie und wir gestärkt in die Ferien fahren konnten. Doch leider wurde daraus auch nichts. Es wurde sogar schlimmer.... Am 23.11. war auch im Aarhus ein Zwiebelmarkt aufgebaut. Viele Menschen besuchten die Schule. Céline und Nicola freuten sich und sassen an ihrem Verkaufsstand ganz konzentriert. Sie machten sich wirklich gut am Stand. Mit Nicola spazierte ich danach gleich zur Hippotherapie. Er durfte das erste Mal eine Runde mit dem Pferd reiten. Das Reiten musste erst verdient werden. Also warteten wir bis wir an der Reihe waren. Nici machte sich nicht's daraus. Zufrieden schaute er sich inzwischen um.
Krank... Besuch bei Anna...
03:04, 19 November 2009
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Wieder verging eine Zeit... Als Nicola über dem Damm war wie konnte es sein? Wurde Céline krank. Sie war ja schon länger erkältet und schleppte ihre Grippe seit einem Monat herum. Nun aber wurde sie immer unruhiger und schlief auch die Nächte nicht mehr durch. Leichte Temperatur bekam sie und wälzte sich im Bett herum. Essen wollte sie nicht mehr. Sie krümmte sich vor Schmerzen. Ich dachte wieder an die schlimme Zeit im Februar zurück. Sollte Céline wieder mit ihrem Magen Probleme bekommen? Meine Alarmglocken hämmerten. Ich telefonierte im Inselspital herum und wollte so schnell es ging einen Termin bei der Gastroenterologin. Doch aber hörten die nicht recht zu und ich erhielt erst einen Termin 3Wochen später. Unterdessen vereinbarte ich bei Céline's Kinderärztin einen Termin. Sie untersuchte sie gründlich und es stellte sich heraus dass sie einen Harnweginfekt hatte. Froh über die Diagnose, nicht's schlimmeres gefunden zu haben, erhielt Céline für ein paar Tage ein Antibiotikum. Zusätzlich wurde mein Verdacht auf Pilz bestätigt. Seit Céline ab Sept. 09 ins Schwimmen darf plagte sie sich an Hautschürfungen an den Füssen wie Hände ab. Die Haut löste sich stellenweise ab. So bekamen wir eine spezielle Hautcreme um dies richtig zu behandeln. So langsam erholte sich auch Céline wieder. Als dann der Termin am 9.11. im Spital näher rückte war ich gespannt was die Aerzte dort über Céline's Gewicht dachten. Leider hatte sie seit April 09 nicht mehr zugenommen. Sie blieb auf dem Stand von 15kg. Aber die Grösse veränderte sich ein wenig. Die Aerzte besprachen was wir nun noch ändern könnten damit Céline doch noch etwas zulegen würde. So erhielt sie zusätzlich zur Sondennahrung ein spez. Fett. Jetzt warte ich ab wie sie dies verträgt. Auch ein Mittel für die bessere Verdauung erhielt sie, damit Céline nicht so Blähungen und Bauchschmerzen beim stuhlen hat. Vielleicht hat sie ja auch Schmerzen wegen ihren Verwachsungen im Dünndarm? Zwischendurch durften wir Anna besuchen. Das war mal wieder ein ganz besonderes Ereignis. Anna und Céline kommen so gut miteinander aus. Es ist richtig schön den beiden zu zusehen. Nicola's 6. Geburtstag.
01:37, 19 November 2009
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Am Dienstag, 20.Oktober wurde Nicola 6Jahre alt. Er wurde im Heim wie in der Schule gross gefeiert und genoss alle Aufmerksamkeiten. Nicola merkte, dass es ein spezieller Tag war. Sein Geburtstagsfest feierten wir, zu Hause, am Samstag 24.10. in gemütlicher Runde. Taucht ein in die Musik die beeindruckt....
12:04, 8 November 2009
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Zwischendurch möchte ich euch einmal wieder etwas Musik nahe bringen. Es soll nicht nur mir Helfen sondern auch euch liebe Leser/innen. Jeder Mensch hat auch mal graue Tage vor sich oder schon hinter sich gelassen. Oder manche haben auch ein schweres Schicksal zu tragen. Diesen Menschen möchte ich Mut machen. Gebt nicht auf! http://www.lastfm.de/music/Rosenstolz/+videos/+1-KECk91-M-Ko Ich hab' genau so Angst wie du.. http://www.lastfm.de/music/Rosenstolz/+videos/+1-eI11n5w7v14 Auch das dritte Lied ist sehr einfühlsam aber schön und wahr. Aber halt auch traurig... Mit diesem Thmea muss ich ja jeden Tag leben. Der Tag kommt.... für alle aber für manche viel zu früh. http://www.youtube.com/watch?v=1lSj7dIlfP4 http://www.youtube.com/watch?v=Vj6Q6156tbE&feature=related Ein sehr hilfreiches Lied Weiter geht's. Habe gerade wieder ein Lied entdeckt. http://www.youtube.com/watch?v=czNGvP_j69k&feature=related Es sagt vieles aus. Und es wird wohl einigen so ergehen wie mir...?
Ich werde diese Seite immer wieder ergänzen und an erster Stelle stellen. Nun taucht ein..... Alles Liebe für euch. Daniela mit Céline und Nicola Ausflug in den Züri-Zoo
08:47, 3 November 2009
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Kurz vor dem Herbst-Schulbeginn durften Céline und ich mit meinem Bruder und seiner Familie zum Zürcher-Zoo mitfahren. Céline's Cousinen waren richtig aufgeregt. Und Céline war ruhig mit voller Spannung was da wohl auf sie zu kommen würde.... Sie merkt immer wenn was ganz besonderes geschieht.
Herbsttage
01:59, 7 October 2009
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Am Mittwoch, 30. September kam Nicola um 10h nach Hause. Einen ganzen Tag konnten wir alleine verbringen. Nici war gut aufgelegt. Er lachte viel und freute sich auf einen Spaziergang zum Bauernhof. Die Kühe, Schweine und Pferde strahlte er nur so freudig an. Nach und nach lutschte Nicola immer mehr an seiner Faust herum so das ich erahnen konnte dass Nicola hungrig war. Zu Hause verschlang er auch wirklich eine riesige Portion von 340g Gemüsebrei. Ich staunte nur. Es sah so aus als hätte er schon lange keinen so guten Brei erhalten. Smile. Leider war dies dann doch einfach zuviel, denn kurzum erbrach er die Hälfte wieder. Ich ahnte es und konnte ihn gerade rechtzeitig auf den Parketboden erbrechen lassen. So erwischte es ihn selber nicht auch noch. Hippotherapie
05:03, 5 October 2009
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Kurz vor den Herbstschulferien besuchte ich mal wieder die Schule von Céline und Nicola. Beide fühlen sich dort gut und sie nehmen sehr gerne am Musizieren (Trommeln), Singen, Spielen, Lautieren der Worte (Sprechen), Malen, Kochen und Physiotherapie teil. Als ich eintraf hatten Céline und Nicola gerade ihr Znüni aufgegessen. Céline wurde bereit gemacht für die Hippotherapie. Da wollte ich dabei sein. Welches Kind, vorallem Mädchen, liebt es nicht Reiten zu können? So auch
Schule und Freizeit...
06:06, 8 September 2009
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Céline und Nicola sind in der Schule herzhaft dabei. Sie machen in der Physiotherapie gut mit wie auch in der Ergotherapie. Beides sind sehr ähnliche Therapien. Musizieren, Bongo trommeln mögen sie sehr. Aufmerksam spielen sie mit. Beim Singen hören sie gespannt zu und lächeln... Bei der Einzelbetreuung geniessen sie die Zusammenarbeit mit ihren Pflegepersonen. Céline und Nicola erhalten jeden Tag eine Einzelbetreuung, wobei ihnen Vorgelesen wird, mit ihnen Gespielt und aber auch gekocht wird. (Teig machen, wälzen, backen...) Céline darf weiterhin jeden Mittwoch die Hypotherapie geniessen. Wobei sie sehr viele Fortschritte in Körperhaltung machen konnte. Und neuerdings darf sie nun jeden Montag beim Schwimmen teilnehmen. Dabei hatte sie beim ersten Mal am Mo. 7.9. viel Spass. Es freut mich immer wenn es meinen Beiden so gut gelingt in der Schule so positiv mitzuwirken/halten. Es macht mich auch stolz dass Céline wie Nicola so viel Freude in der Schule haben und erleben. Ihr Glücklichsein macht mich als Mutter auch sehr glücklich. Glück bedeutet mir sehr viel! Und dies kann ich nur sein wenn es meinen Beiden gut geht oder sie einfach für eine längere Zeit gesundheitlich stabil sind. Es gibt aber auch bei mir immer wieder schöne Momente die ich durch eine Wanderung geniessen und dabei Kraft tanken kann. Erst gerade durfte ich wieder einmal das Wandern im vollem Genuss erleben. Steff mein Freund hatte Ferien und so zeigte ich ihm endlich unter der Woche die Areuse Schlucht im Val de Travers, die er schon lange mit mir besuchen wollte. Und es klappte endlich...
An einem Samstag im September bekamen Céline und ich Besuch von einer Mutter mit ihrem besonderen Kind. Eigentlich wollten wir schon lange mal etwas abmachen, doch leider kamen immer wieder Krankheiten dazwischen. Und diesmal stimmte alles. Die Sonne schien und wir konnten den Nachmittag auf meiner Terrasse geniessen. Anna im Rollstuhl und Céline auf dem grossen Lagerungskissen. Die Herbstsonne erwärmte unser Gemüht. Sommerschulferien
08:24, 2 September 2009
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Huch, jetzt haben wir schon Anfang September und geschrieben hab' ich noch nicht so viel. Ok, Céline und Nicola sind momentan wohlauf. Die letzten Ferien sind auch schon fast lange her. Kaum zu glauben wie die Zeit rennt... Ich errinnere mich gerne an La Punt zurück. Trotz kühlem Wetter war es sehr angenehm zum Wandern. Schade nur dass ich nicht beide Kinder ins Engadin mitnehmen kann. Es wäre einfach unmöglich ohne Hilfe. Und die Kosten viel zu hoch wenn ich diese selber bezahlen müsste. Schade! Vielleicht müsste ich einfach zweimal im Jahr ins Engadin fahren. Einmal mit Céline und das zweite Mal mit Nicola.... aber ob da die Schule und meine Eltern mitmachen würden? Auf jedenfall durfte Nicola mit zwei Frauen, dipl. Heilpädagogin und dipl. Behindertenbetreuerin für 3Tage ins Bündnerland fahren. Doch leider wurde Nicola nach 2Tagen unruhig und verhielt sich eigenartig. Schade, somit mussten sie alle den Davoser Ausflug kurzfristig beenden. Auf dem Rückweg kamen sie noch in Hagel und Stau was nicht gerade so lustig war. Severine und Jeannette hatten Angst um Nicola. Kann ich verstehen, denn wenn es vom Himmel her so auf ein Auto prasselt und Dellen hinterlässt, dabei wäre mir auch nicht wohl. Zum Glück erreichten sie aber alle drei ohne grösseren Schaden ihr zu Hause. In der selben Nacht wurde Nicola dann noch von der Ambulanz in den Notfall gebracht. Er fieberte und es wollte nicht sinken. Es war schon Freitag, 24.7. 5h als er im Kinderspital stationiert wurde. Ich erfuhr es erst am Morgen 8h. Das Fieber blieb stetig bei 39,4Grad. Auch die intravenöse Medikation half nicht gleich. Erst am Samstag abend durch Lavendel-Wadenwickel sank das Fieber langsam. Und Nicola durfte am Sonntag wieder entlassen werden. Die Sommerschulferien waren vom Wetter her sehr bestimmt. Einmal heiss bis zu 33Grad und dann gleich wieder kühle 18Grad. Die Temperatur schwankte von Tag zu Tag sehr stark. Ein komischer Sommer... Zum Vergleich zu früher in den 1985 - 2000 Jahren. Aber natürlich versuchte ich mit meinen Beiden die Zeit so gut es ging zu gestalten wenn auch viele Tage veregnet wurden. Als Nicola am Mittwoch 15.7. 14h vom Papa zu mir nach Hause gebracht wurde knuddelte ich ihn einmal eine Runde. Es war recht lange her als ich ihn in meinen Armen hielt. Doch er hat sich gemacht. Gut zugenommen, isst viel besser und lacht fast jeden Moment. Und er war mir nicht böse. Er erkannte mich sofort wieder. Doch ein bisschen erkältet schien es mir. Denn er hustete ein wenig....
Am darauffolgen Samstag kriegten Céline und ich Besuch von einem sehr guten Freund Steff. Wieder ein wunderschöner Sommertag. Doch einiges kühler. Céline musste besser eingepackt werden um einafch draussen zu liegen. Denn 20Grad ist natürlich nicht 33Grad. Unter der Woche besuchten Céline's Papi und ich den Seetäufel-Zoo bei Studen/Biel. Der hatte sich ja regelrecht verschönert und vergrössert. (Letzten April besuchten wir ihn mit meinen Eltern.) Doch leider war Céline an diesem Tag nicht so gut gelaunt. Schade, somit brachen wir den Ausflug nach 3Stunden wieder ab. Das Schicksal will kein Ende nehmen.... oder besser gesagt Gott weiss nicht mehr was er tut? Denn leider ist meine Sehkraft um die hälfte schlechter geworden. Links sehe ich nur noch 30% und Rechts blieb es auf 5%. Aber das heisst für mich, ich darf eigentlich kaum am PC sitzen und schreiben und auch nicht mehr so oft Bücher lesen, das was ich doch am liebsten tat in meiner Freizeit. Traurig dass einem immer wieder was Schönes weggenommen wird! Begreifen kann ich's nicht. Und verstehen tue ich's erst recht nicht. Aber hoffen kann ich noch dass es sich wieder ein bisschen verbessern kann. Denn leider kann man bei meinen Augen rein gar nicht's mit einer Brille oder OP verbessern! Da es angeboren ist. Und die Verschlächterung, keine Ahnung wieso, diese so Schubweise kommt. Dabei sollte doch eine Toxoplasmose stabil bleiben! Aber aufgeben werde ich mich nicht. Bei Céline wurde zum Glück dann doch noch das richtige Sondenmittel gefunden. Denn die Vollmilch-Hirse-Rahm brachte nicht allzu viel, da sie kaum durch den Tag mehr was essen mochte. Und dazu kamen noch die Vitaminmangeln dazu. Eisen bekam sie zusätzlich und die Vitaminen gab ich ihr auch. Als wir aus dem Engadin zurückkehrten meldete ich mich bei der Ernährungsberaterin und sie sprach sich mit der Gastroenterologin ab. Der Versuch mit derselben Nahrung wie Nicola hat zu beginnen fand ich speziell. Aber da ja Nicola nur noch verdaute Nahrung über den Dünndarm erhalten darf, geht's ihm viel besser. So erhält nun Céline auch dieselbe PEPTAMEN Sondennahrung wie er. Sie bekommt es direkt in den Magen aber verträgt es super gut. Unterdessen wird sie über die Nacht sondiert, was ja nie möglich war! Nicht im Spital wie auch nicht zu Hause! Aber damals vor ein paar Monaten war es eben auch keine Verdaute Nahrung! Jetzt erhält Céline über Nacht 750ml Peptamen Sondenmilch. Somit hat sie alle Vitaminen dabei und isst durch den Tag auch wieder mit Freude und Genuss. Ein wenig hat sie auch wieder zugenommen. Ich hoffe wir können das bald wieder steigern. 1.August09 Genial dass unser Nationaltag so wunderschön warm wurde. Es passte alles zusammen. Céline und ich genossen den Mit einer guten Kollegin wanderte ich fast jeden Montag wie Dienstag,(in den Schulferien) einige Schluchten ab. Diese Auszeit tat meiner Seele gut. So durch den Wald am Bach/Fluss zu wandern hat was meditatives an sich. Es stärkt mich und gibt mir wieder Kraft. Die Teufelsschlucht war herzhaft, die Twannbachschlucht niedlich, die Schlucht im Val de Travers, Poëta Raisse, gefährlich und die Verenaschlucht märchenhaft. Für die nächsten Sommerferien haben wir schon wieder abgemacht weitere Wanderungen in Anspruch zu nehmen. Wir sind gespannt.... Die letzte Schulferienwoche verstrich schnell. Mit Céline besuchte ich nur noch den Tierpark. Ganz früh am Morgen, der Park war fast leer und die Tiere zutraulicher, zeigten sich eher. Es war spannend.
Am 10.August begann die Schule wieder für Céline und Nicola. Céline zappelte freudig als sie ihren Schulbus erkannte. Da wusste sie, jetzt läuft wieder was neues. Beide haben Freude und öfters kamen sie müde von der Schule nach Hause. Sommerferien in La Punt-Chamues (Engadin)
11:55, 11 July 2009
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Am Samstag, 20.6.09, 9h in der Frühe fuhren wir, Céline, meine Eltern und ich ins Engadin. Die Fahrt verlief sehr gut. Wir brauchten nur eine Pause in Bad Ragaz. Die Hälfte der Fahrt.
Dort wechselte ich nach 2 Stunden die Windeln. Und wir genossen im Restaurant noch ein Kaffi mit Gebäck. Kurz darauf ging's weiter über Lanquart-Davos und über den Pass Flüäla. Wunderschön war die Gegend! Um 14h erreichten wir unser Ziel La Punt-Chamuse. Gleich darauf konnten wir die Wohnungen einrichten. Wir brauchten nicht lange Zeit um auszupacken, denn das Einkaufen musste ja auch noch sein. Mein Vater und ich fuhren eine halbe Stunde später gleich zum nächsten Laden. Meine Mutter schaute unterdessen zu Céline, die vergnügt auf ihre spezielle Bettvorrichtung spielte und herumzappelte.
![]() Die Lebensmittel wurden schnell gefunden und ab gings zum Kochen. Nach dem Spaghetti-Schmaus machten wir den ersten Spaziergang durch unser Feriendorf La Punt-Chamues. Brr.... war das kalt. Am Nachmittag schien noch die Sonne und erwärmte uns alle. Doch am Abend, 20h sah dies schon gleich wieder anders aus.
Céline staunte.....Das Kopftuch war nur eine Notlösung da ich ihre Mütze in der Ferienwohnung vergessen hatte.
![]() Auf dem Dorfplatz. Oh wie liebe ich diese Gegend hier.... Die schönen Engadiner Häuser. Céline staunte auch.... Der Dorfrundgang war schnell getätigt und wir freuten uns wieder in die warme Wohnung zu schlüpfen.
Sonntagmorgen erwachte ich schon sehr früh. 6h blinzelte ich aus dem Fenster und erkannte schnell das das Wetter nicht gerade so toll werden würde. Céline schlief noch und ich tauchte auch nochmals unter meine Bettdecke. 7.30h hornte der Sondomat von Céline. Die Nahrung war fertig durchgelaufen. Céline schaute mich freudig an. Ich frühstückte auch und um 9h waren meine Eltern auch bereit um einen grösseren Spaziergang um La Punt zu machen.
von den zutraulichen Kälbchen wurden wir herzlich begrüsst. Céline lächelte alle an. Es gefiel ihr. Schade nur dass es so kalt war. Nur gerade 7Grad. Aber mit der Winterkleidung Ende Juni konnte man ja trotzdem die Gegend hier geniessen.![]() Sicht auf La Punt auf der anderen Seite des Inn Flusses. Leider fing es bald darauf an zu tröpfeln. Achherjeh, die Sommerferien fingen ja schon schön an....
Und tatsächlich wurde der Sonntag verregnet. Somit blieb uns nur der Aufenthalt in der Wohnung. Céline spielte auf ihrem Bett und ich kochte ihr unterdessen das Essen. Das planschen in der Badewanne genoss sie. Frisch und munter schauten wir ein bisschen Fernseh'n.
Doch Céline spielte lieber im Rolli. Genug Auswahl hatte sie ja auf ihrem Tischlein.So verging der Sonntag und wir schlüpften früh ins Bettchen. Mit der Hoffnung das der Montag uns mit besserem Wetter beglücken würde......
Aber am Morgen regnete es weiterhin.... Plötzlich schneite es sogar noch und die Sonne streckte ihre Strahlen schwer durch die Wolken.
Welch ein Wunder.....
![]() um 9.30h erschien uns ein wunderschöner Regenbogen. Mein Vater und ich entschieden uns für einen grösseren Einkauf und meine Mutter schaute unterdessen auf Céline. Grosseinkauf erledigt, ass Céline sehr wenig zu Mittag und ich musste wieder einmal sondieren. In letzter Zeit wurde das Essen von Céline tagsüber immer schlechter. Egal ob ich selber kochte oder ihr Babynahrung (Gläschen ab. 4.Monat) anbot. Es schmeckte ihr einfach nicht. Und ihr Schluckreflex funktionierte auch nicht mehr richtig........seufz.
Am Nachmittag verzogen sich endlich die Regenwolken und wir konnten endlich noch Spazieren gehen.
Diensatag war ein besonderer Tag. Ich traf mich mit einer Familie die ich über Internet im Schweizer Forum kennenlernen durfte. Es war Zufall dass wir gleich fast zur selben Zeit am selben Ort Ferien machten. Vormittags spazierten wir alle zusammen fröhlich und vertieft in Gesprächen in der Natur von La Punt herum.
(Ich mit Céline, Mama mit Noah und Nico) Die Begegnung war richtig herzlich. Wir verstanden uns auf anhieb. Nico und Céline haben zwar nicht dieselbe Behinderung aber das macht ja nicht's! Es war richtig schön miteinander zu plaudern und sich verstanden gefühlt zu haben. Und endlich hatte es geklappt. Denn eigentlich wollten wir uns schon letztes Jahr im Okt.08 beim Forumstreffen sehen. www.dasanderekind.ch Doch leider hatte an diesem Tag Céline gerade Fieber und war sehr unruhig. (Krampfanfälle) Céline; Nico, Papa und NoahNach fast 2Stunden verabschiedeten wir uns weil das Mittagsessen der Kinder davor stand. Wir wollten uns auf jedenfall nochmals treffen. Am Mittwoch erhielt ich dann eine Einladung zum Grillieren bei ihnen zu Hause in der Ferienwohnung. Wir wurden für Donnerstagabend erwartet.
Am Dienstagnachmittag drehte ich mit Céline selber noch eine Runde um La Punt da meine Eltern unterdessen als ich mich mit der Familie traf auch schon unterwegs waren.
Ein Blick auf's nächste Dorf Madulain. Céline schaute aber lieber den Lerchenbaum an. Im Lerchenwald. Einfach wunderschön. Wenn ich könnte würde ich gleich selber zu Hause in Bern einige Lerchen einpflanzen. Am Schluss kamen wir noch beim Dorfspielplatz voerbei. Herrlich, da können sich viele Kinder richtig ausleben. Schöne Grillplätze, am See spielen oder wenn es zulässt sogar darin baden. Doch wurden wir nicht gerade mit Sommertemperaturen verwöhnt. Naja was solls, dafür fühlten wir uns jeden Tag fit. Das liegt an der guten Luft.Mittwoch,24.6.09 spazierten wir ins Bevertahl. Endlich wurde es ein bisschen wärmer. Es war wieder einmal ein wunderschöner Spaziergang. Die Sonne schien auf uns herunter und ich holte mir tatsächlich noch einen Sonnenbrand! Puh. Aber eben, wenn die Sonne mal richitg durchdrückt... so holt man sich eben schneller einen Sonnenbrand in der Höhe von 1700m über Meer als zu Hause.
Strahlend blauer Himmel, ein kleines Wölkchen, saftige grüne Wiesen.... was will man noch mehr? Die Augen von uns am leuchten.... Einfach bezaubernd wie in einem Märchen... Und wirklich gibt es einen Märchenwanderweg ins Bevertahl. Leider kann man dieser mit Céline nicht begehen, da der Rollstuhl überall stecken bleiben würde. Schade! Desshalb musste ich ihn mit meiner Mutter alleine begehen. Mein Vater und mein kleinster Bruder (auch schon über 20J.) schoben dann Céline auf dem Hauptweg zum Auto zurück. Aber zuerst erreichten wir das gemühtliche Restaurant. Und dort genossen wir alle eine Pause. Céline und ich assen zu Mittag. Meine Mutter versuchte ihr Glück bei Céline. Und Céli ass immerhin 100g. Später musste ich ihr in der Ferienwohnung die fehlende Mahlzeit nachsondieren. Nach 45Minuten Pause starteten wir den Rückweg an. Denn langsam aber sicher zogen Wolken auf. Das Engadin ist ja bekannt für ständigen Wetterwechsel. Schön, warm, aber immer mit Gewitterregen zu rechnen. So war's dann auch. Die Kälte war verschwunden aber dafür erwartete uns in den nächsten Tagen immer wieder Gewitter. Der Rückweg war echt bezaubernd. Meine Mutter und ich begingen den Märliweg. Als erstes trafen wir auf die Märlitante aus Holz. Natürlich konnte ich's nicht verkneifen und musste mich mit ihr fotografieren lassen. Wollte sie beschlichten, da sie so einen grimmigen Ausdruck hatte. "Sei' nicht traurig, du wirst noch viele Menschen begegnen die sich mit dir fotografieren lassen möchten." So sprach ich zur Holzfigur hinauf. Schade dass dies Céline nicht miterleben konnte! Sie hätte sich auf jeden Fall auf diesem aussergewöhnlichen Wanderweg gefreut. Nebenbei sahen wir traumhafte Wiesen... " Ach, wenn's die doch auch bei uns zu Hause gäbe..." So würden die Spaziergänge auch viel aufmunternder sein. Aber leider kann man ja nicht alles am gleichen Ort haben... Die grösste Märlistelle... Ich schlug das grosse Märlibuch auf und wollte vorlesen.... Tja, aber leider war es nur im Engadiner-Dialekt (Räteromanisch), Italienisch, Französisch oder Englisch. Aber es war trotzdem ein tolles Vergnügen so zu tun als würde ich meiner Mutter was vorlesen... smile. (Fotograf wurde schnell gefunden, es gab ja viele wanderfreudige Menschen..) Fast zur selben Zeit erreichten wir das Auto wie mein Vater und mein Bruder mit Céline. Zu Hause genossen wir ein Kaffi mit Kuchen.Donnerstagmorgen fuhren wir Richtung St.Moritz. Kurz danach parkierten wir und spazierten um den Chanfersee. Da wir einiege Meter wieder Höher als La Punt lagen, frohren wir. Zum Glück hatte ich für Céline wärmere Kleidung mit. So machten wir zügigere Schritte voraus.
In Surlaj (Dorf nach der Hälfte vom See) kehrten wir in einer Bäckerei mit Restaurant ein. Dort ass Céline etwa 50g Brei. Schade! Aber zwingen kann man sie ja nicht dazu. Meine Hoffnung lässt nicht nach... "irgendwann wird sie wieder genüsslich essen.." Den Rückwege verschlief Céline. Schade, dabei war dieser noch schöner als der Hinweg. Aber wahrscheinlich wurden die Wurzeln die wir ständig überrollen mussten zum holprigen Schüttelschlaf. Zwieschen Wald, Blätter und See.... Das Ende vom See kam viel zu schnell. Die wunderschöne Gegend ist einfach unglaublich romantisch! Ich hoffe dass Céline sie im Kopf trotzdem behalten kann auch wenn sie fast die Hälfte verschlief. Ende See. Bei Chanf. Zu Hause angelangt, wärmten wir uns mit einem Kaffi auf. Und ich sondierte Céline noch die Medis wie die fehlende Menge der Nahrung auf. Um 17.10h trödelten wir ganz langsam zur Familie mit Nico (behindert) und Noah. Es reichte gut um noch in der Bäckerei eine Spezialität zu kaufen. Wir waren gespannt wie dieser Engadiner Schmaus von der Familie anerkannt wurde. Erfreulich wurden wir begrüsst. Nico, meine Mutter mit Céline. Die Familie hatte wirklich eine traumhaft schöne Wohnung in La Punt gebucht. Sicherlich war diese nicht sehr billig da es ein Häuschen war. Die Mutter von Nico und Noah war dankbar dass ihre Eltern noch da waren. Und so lernten wir uns alle kennen. Wir unterhielten uns sehr interessiert. Es war sehr schön und gemühtlich! Das Essen schmeckte vorzüglich! Ein gelungener Abend! Meine Eltern und ihre Eltern tauschten sich sehr gut aus und wir, ich, die Mutter von Nico und Noah vertieften unsere Gespräche auch. So schön dass sich Céline mit beiden Armen so abstützen konnte. Nicht lange aber es reichte für ein Foto. Solche Momente sind kleine Wunder, Fortschritte! Sie hielt sich etwa 40Sek. so. Dann landete sie wieder auf dem Bauch. Aber das Foto war gelungen. Céline und Noah sind sehr gut drauf. Jeah! Hier, bei diesem Foto zeigte sich Nico von der besten Seite!Und Céline nagte an ihrem Arm.... Mit diesem Treffen war eine Nähe entstanden. Sehr schön! Und wir versprachen uns dass wir uns wieder sehen würden Ich lud sie für ein Sommertreffen bei mir zu Hause ein.Freitag: Mein Vater und ich wanderten in die Bergen. Meine Mutter schaute auf Céline.
Ich, die Kuhflüsterin.... Die Bergkühe sahen uns nur so erstaunt an... als ob sie sagen wollten: "Was wollt' ihr denn hier?" Wunderschöne Gegend! Auch Murmelis sind wir begegnet. Nur ich sah sie nicht, wegen meiner eingeschrenkter Sehkraft. Doch als eines stand konnte ich es leichter erblicken und zumte es mit dem Fotoaperat an. So schnüsig! Aber immernoch sehr klein. Ein bisschen höher angelangt stapften wir tatsächlich noch im Schnee rum. Was auch nicht so ungefährlich war, da es auf einer Seite immer sehr tief runter ging. Teilweise war's mir da schon mulmig. Blick auf den Albulapass.... Nach 1 1/2Std. erreichten wir unser Ziel. Die Wander-Schweizer-Club-Hütte. Dort könnte man sogar übernachten. Aber wir genossen ein herrliches Mittagsessen. Ach, eine Speckrösti ist doch immer was feines. Da sagten unsere Gaumen nicht nein. Auf dem Rückweg regnete es und wir legten ein schnelleres Tempo zu. Wieder einmal wurden wir vom Wetter überrascht... Aber wir kamen zum Glück nicht durchnässt beim Auto an. Und der Wanderausflug gefiel uns trotzdem. In der Wohnung zurück, begrüssten Céline und meine Mutter uns freudig. Wir kamen 1Stunde später an als erwartet. Aber die Zeit ist schwierig einzuschätzen beim Wandern.... Gemeinsam tranken wir Kaffi und liessen den Nachmittag ruhig ausklingen.Am nächsten Tag, Samstag 27.6. wurde das Wetter immer wärmer. Es war fast ein Schock von 5 Grad auf 22 Grad. Der Körper muss da viel verarbeiten. Vormittags wanderten wir alle nach Madulain, Zuoz. Ueber Feldwege war es besonders schön, da die Wiesen so richtig zur Geltung kamen. Man könnte meinen Céline hätte jeden Grashalm gezält.... so bestaunte sie fröhlich die Pracht.
Kurz kamen wir wieder in einen Neblnieselregen. Der aber wohl nur als kleiner Gruss gedacht war. Denn als wir geade in Zouz ankamen, zeigte sich die Sonne wieder. Und auch Céline wurde es zu warm mit ihrer Jacke. Natürlich mussten wir im Dorf selber auch noch in einem wunderschönen Restaurant einkehren. So stärkten wir unsere Kräfte für den Rückweg. Von La Punt bis Zuoz spaziert man doch auch schon 1Std.15Min. für einen Weg. Auf dem Rückweg nach La Punt überquerten wir einen grossen Bauernhof mit Pferden und haufenweise Hühner. Das Begrüssungsgegacker war richtig witzig. So zutrauliche Hühner sah ich das erste Mal. Céline war erstaunt und begeistert. So erlebte sie mal neue Tiere. Plötzlich wurde es wieder viel kälter. Der Malojawind blies seine Runde. So musste ich Céline ihr Tuch umbinden, denn der Sommerhut wäre davon geflogen.... Durch's Dickicht wurden wir geführt. Es war richtig speziell und abenteuerlich. Schade, dass Céline wieder einmal fast alles verschlief. Für's Foto wurde sie dann wach. Smile... Am Fluss (Inn). Endlich erkannten wir schon von weitem unser Dorf La Punt. Denn ich war echt geschafft vom Schieben. Ueber Graswege und holprige Wurzeln, Steine das war anstrengender als eine Bergwanderung. Mein Vater löste mich ab. Unser Rundweg dauerte im ganzen 2 1/2 Stunden. Zu Hause angelangt duschte ich mich schnell und musste mich für ein paar Minunten hinlegen. Aber Céline, die war natürlich wieder fit.....Der Sonntag nahmen wir alle ruhiger und genossen etwas Zeit auf dem Vorplatz von den Rekawohnungen. Da wir keinen Balkon hatten war dies eine gute Gelegenheit draussen zu sitzen und abzuschalten. Schade nur, dass dies Céline fast nie gefiel. denn sie mag einfach nicht zu lange im Rollstuhl an Ort sitzen. Irgendwie wird es ihr einfach zu schnell langweilig, auch wenn sie ihren Spieltisch dabei hat. Aber auf den Steinplatten konnte ich sie ja nicht ablegen. Da hätte leider auch keine Wolldecke gereicht. Denn liegend würde sie das eher respektieren und ich könnte dabei mit Lesebrille ein Buch lesen. Céline weiss ganz genau wann es ihr passt oder nicht. Denn auch in Restaurants, wenn sie auf uns warten muss, mag sie überhaupt nicht. So war's dann auch im Eiskaffi. Ich genoss ein Eis und Céline meckerte nur herum. Doch selber wollte sie kein Eis. Sie verzog den Mund als sie Straccitella Eis im Munde spürte. So verschlang ich mein Eis in 15Min. und schon schob ich sie wieder zur Wohnung. Vor der den Rekahäuser musste ich doch noch ein Foto machen. Im hellen Haus hatten wir unsere Wohnung.
Céline war begeistert und zappelte als sie erkannte wieder in der Wohnung zu sein. So legte ich sie auf ihr Bett am Boden. Und sie spielte vergnügt mit ihrer Puppe. Montag war wieder einmal ein Grosseinkauf angesagt. Céline sass im Auto und entweder ich oder meine Eltern warteten mit ihr zusammen. Das Wetter sah gut aus. Und wir planten am Fluss zu grillieren. Dazu brauchten wir natürlich noch einige Zutaten. Um 15h suchten wir unseren Grillplatz auf, der leider schon besetzt war. Aber da es 3 davon gab, entschlossen wir uns für den ersten. Der war gerade am Fluss und am schnellsten begehbar und rollstuhlsicher. Céline schaute ob auch wirklich das Mineralwasser gut im
Brunnen gekühlt werden konnte. Das rauschen des Baches und das plätschern des Brunnen vermittelten uns ein Glücksgefühl.Céline durfte zwischendurch auf der Wolldecke liegen. Nur der Schatten war nicht einfach zu finden oder besser gesagt zu machen. Da war die Abkühlung im Bach eine Wohltat, auch wenn es nur die Füsse waren. Céline schaute immer wieder ins Wasser und freute sich immer wieder erneut ihre Zehen ins Wasser zu strecken. Die Sonne wärmte wirklich heiss aber das Wasser war enorm kalt. Brr.... Aber das gegrillte Essen wie der Kartoffelsalat, Tomaten mit Mozarella, Basilikum schmeckten uns vorzüglich.
Céline durfte natürlich von unserem Essen probieren. Das versuche ich jeden Tag ein bis zweimal. Aber schlucken kann sie ja sowieso keine groben Mahlzeiten. Desshalb ist es sehr schwierig. Soucen schmeckt sie gerne mal ab. Und wundert sich über die verschiedenen Geschmackstypen. Einige liebt sie und andere spukt sie. Aber diesmal liebte sie das Käsefondue in der kalten erste Ferienwoche. Ich staunte nur. Sie schluckte 4 Teelöffelchen Käsefondue. Meine Eltern mussten auch nur schmunzeln. Das war bestimmt nur wieder ein einmaliger Versuch... wie schon bei vielen. Aber eben, alles muss ausprobiert werden, es lohnt sich! Um 17h wurde es dunkel über unserem Grillplatz. Wir packten alles ein, Céline, ich und mein Bruder wollten nach Hause gehen.... Meine Eltern fuhren mit dem Auto zurück.... doch es fing an zu regnen und wurde immer stärker. Meine Eltern hielten frühzeitig an und luden uns noch auf. Ansonsten wären wir durchnässt zu Hause angekommen. Dienstag wurde wieder ein wundervoller Wandertag. Die Sonne schien und es wurde warm. Aber sehr anstrengend. Wir wanderten und rollten Céline über einen rechten Anteil von einem Berg. Dafür wurden wir belohnt von der schönen Natur. Céline machte grosse Augen, auf der höchsten erlangte Höhe und lächelte. Sie spürte schon dass wir dafür
schufften mussten. Das kleine Bächlein schaute sie verzückt und uns dankend an. Der Berg runter war eine Erleichterung für unsere Lungen. Es war es aber Wert! Ueber eine Kuhwiese liefen meine Mutter und ich wieder langsam zurück in unser Dorf. Da kam uns eine sehr neugierige Kuh entgegen und musste Céline's Rollstuhl beschnuppern. Ich musste lachen, Céline schaute die Kuh an und grinste mit. So nah waren wir noch all' den Tieren die wir hier im Oberengadin sahen noch nie. Für meine Eltern, Céline und mich war dies eine wuderschöne Begegunung. Diese Kuh sah sah wohl das erste Mal einen Rollstuhl und begrüsste Céline darin so herzlich. Dabei sind Kühe doch eher ängstlich. Ich kenne in der Schweiz keine einzige Kuh die bisher zutraulich war. Einige folgten sogar nach. Es war enzückend! Wenn doch auch mehrere Menschen so wären... und nicht nur die Tiere! Leider können Céline, Nicola und ich nicht ins Engadin umziehen, auch wenn die Luft besser wäre ( für mich wegen Asthma ) und wir fiter wären und wir viele Tiere näher sind und auch den Menschen sind wir dort viel näher. Die jungen Männer wie auch die Frauen, Familien sind so hilfsbereit und wickelten uns durch ihre Hunde ins Gespräch.... Der Winter würden wir nicht überstehen. Nicht mit den Rollstühlen überbrücken können. Es gäbe keine Entlastung, keine Heilpädagogische Schule wie ein Heim für solche Kinder die schwerst behindert sind. Dort können nur gesunde Menschen lenben! Schade dass es solchen Ort nicht gibt. Und desshalb sind es eben nur Ferienaufenthalte! Die nächsten Tage verbrachten wir ruhiger und wiederholten nochmals einige Touren mit Bert (Ex-Mann) der uns ab Dienstag bis Freitag in La Punt besuchte. Er hatte ein Zimmer im Dorf gemietet. In La Punt im Dorf. Pferd kam spontan zu Céline. Das Wetter war immer wieder unsicher. Man konnte nicht recht viel unternehmen, denn es regnete meistens nachmittags. Und wir verzogen uns in die Wohnungen. Aber Spaziergänge genossen wir jeden Tag. Das Eselchen kam auch zutraulich zu uns gelaufen.... wie schön. Das Bevertahl besuchten wir nochmals und Zuoz maschierten wir auch nochmals... Bewegung hatten wir genug. Am Freitag putzten wir die Wohnungen und fuhren um 15h ab. Ueber den Albula Pass. Die Gegend war super schön. Und wir genossen es noch einmal richtig. Céline hatte leider vor der Abfahrt einen Anfall und somit erhielt sie ein halbes Temesta (Beruhigungsmittel) Sie schlief bis Lanquart und dann fand sie leider keine Ruhe mehr. Und leider gerieten wir noch in Stau's.... So erreichten wir erst um 19.45h unser Zu Hause. Aber gut angekommen, steckte ich als erstes Céline in ihr Bett. Sie war überglücklich. Innerhalb von einer 1/4Std. kaufte ich noch die notdürftigsten Sachen für das Wochenende ein und packte nur kurz das notwendigste aus... und müde fiel ich ins Bett.{ Last Page } { Page 1 of 3 } { Next Page } |
Über MichMein Profil Archiv Freunde Mein Photo Album LinksGÄSTEBUCH1. Blog: Wie alles begann... 2. Blog: Das Jahr 2008 Forum für Eltern mit PCH-1-5 Kinder Bericht über das PCH-Syndrom Das passende Lied für mich... Biancas Schicksal Mein 1. Buch Dianas Schicksal Besuch von Reine Katharina Paholo mit Sky bei uns. KategorienGedichteLetzte BeiträgeJetzt ist es definitiv. Nicola muss nach Ostern nach BielUnglaublich! Wegen Ueberforderung vom Heim werden Céline und Nicola getrennt. Besuch beim Heiler Geht's langsam aufwärts? Ewig krank / Winterlicher Ausflug in den Tierpark FreundeunberuehmtIch ludika66 Zar |