Mein Leben, und, mit meinen "besonderen" (PCH-2) Kindern....!

Mein lieber Sohn!

{ 10:20, 30 October 2007 } { Eingetragen in Gedichte } { 0 Kommentare } { Link }
Für Nicola 

Süsser Nicola, ich hab’ dich so lieb!

Das merkte ich erst wieder als ich dich in meinen Armen wiegte und du mir warst so nah und du mich anlächeltest mit vollem Sieg.

Dein 4.Geburtstag hatten wir alle mir dir mit grosser Freude genossen und gefeiert.

Du musstest öfters von uns dein Wiegelied hören wie herabgeleiert.

Trotzdem verzogen sich immer wieder deine Mundwinkel zu einem Lachen.

Gespannt packtest du aus deine Geschenke und spieltest mit einigen schönen Sachen.

Munter wie ein Spatz,

fielst du runter in tiefen Schlaf und sahst aus wie ein süsser lieber Engelfratz.

Bald wirst du vom Spital entlassen

Und ich werde dich nicht wochenlang mehr verlassen.

Du wirst jede Woche wieder zuerst für eine Nacht bei Céline und mir übernachten.

Auch wenn ich nicht über all deine Träume werden kann wachen.

Du sollst dich wieder fühlen, wie deine Seele so rein,

zu Hause glücklich bei uns zu sein!

In Liebe deine Mami

Daniela 

Dienstag,30.10.07



Weinende Céline

{ 3:53, 11 October 2007 } { Eingetragen in Gedichte } { 2 Kommentare } { Link }
Durchhalten
Warten ist mit Geduld verbunden,
doch wollen nicht so richtig heilen die Wunden.
Wenn ich zaubern könnt',
wäre die Entzündung längst schon verschwunden.
Die Komplikationen nach der Operation wären überstanden
und überwunden.
Wenn du doch nicht so leiden müsstest
und die Schmerzen schneller würden vergehen,
dann bräuchtest du nicht länger nur Kinderbücher ansehen.
Langeweile.....
Jeden Tag mach' ich mich auf den Weg zu dir in grosser Eile.
3 Wochenlang liegst du nun schon im Krankenhaus.
Es will einfach nicht enden.....
Hoffentlich geht es bald mal "Gut" aus,
damit du kannst endlich gesund nach Haus'!
Dann wirst du wieder von uns allen verwöhnt und getragen auf Händen.
In Liebe deine Mami
Daniela


Für Céline und Nicola

{ 2:36, 26 August 2007 } { Eingetragen in Gedichte } { 0 Kommentare } { Link }

Céline und Nicola

Vor 5 1/2 und 4 Jahren hatte ich euch freudig geboren,

doch als die Diagnose fiel hatte ich zu Beginn meine Kraft verloren.

Mich verliess' der Mut,

und es stieg umso mehr die Wut.

Warum dürft ihr nicht gesund sein?

Ich merkte aber bald, dafür ist euere Seele vollkommen rein.

Doch die Sorgen nahmen trotzdem kein Ende.

Meinen Frust, Trauer und Emotionen schrie ich durch alle Wände.

Warum müsst ihr so viel Schmerz ertragen?

Antworten erhalte ich wohl nie auf diese Fragen.

Krampfanfälle, Lungenentzündungen..... ihr seid so stark!

Ich litt mit euch und alles ging mir durch Bein und Mark.

Immer wieder dieser Kampf zwischen Leben und Tod.

Ihr wolltet nicht aufgeben und ich schenkte euch grosses Lob.

Trotz vielen schweren Tagen und die traurigen Aussichtslagen,

und sie mir sehr oft schlugen auf meinen Magen...

Oft sieht mir aus die Welt so leer.

Die Liebe zu euch wuchs aber immer mehr!

Sie ist grösser als das weiteste Meer.

Ihr seid zwei bezaubernde, besondere Engelskinder,

die über mich wachen und mit mir den richtigen Weg gehen und finden!

Danke dass es euch gibt!

In Liebe eure Mami Daniela         26.8.07



Engel

{ 10:49, 26 August 2007 } { Eingetragen in Gedichte } { 1 Kommentare } { Link }
Engel
Hey Erdenkind, hör' mir doch endlich zu!
Vergiss' mal deine Sorgen....
Vertrau' sie lieber mir an, dann bearbeite ich sie jetzt
und mit dir dann gleich morgen.
Auch was passierte und geschah,
schau' auf, vorwärts und nimm' sie an.
Du hast nicht's zu verlieren!
Die Probleme, Vergangenheit lasse los.
Nicht alles was schlecht ist/war, wächst und spriesst wie dürres Moos.
Du brauchst nur zu akzeptieren. Hab' Geduld!
Es trifft dich keine Schuld!
Ab und zu spielt uns das Leben halt einen Streich....
auch wenn die Sorgen nicht immer sind so klein.
Wir finden es schön gemein.
Vertrau' mir!
Ich werde helfen dir!
Lass' dich nur von mir leiten,
dann wirst du frei sein wie die Schmetterlinge die im Winde gleiten.
Hör' auf in deinen Gedanken zu wühlen.
Oeffne dein Herz.....du brauchst nur zu horchen, schauen und fühlen...
Und das liebliche Licht fliesst in dich zurück hinein.
Keine Angst, so wird es sein.
Deine Gefühle und Gedanken werden nun wieder rein!
Ich werde dich immer in guten und schlechten Zeiten begleiten.
Und dir Glück, Hoffnung, Mut, Kraft, und Freude bereiten.
Jetzt schliesse deine Augen.....
Denk' daran: Vergiss' nicht an mich zu glauben!"

Dein Schutzengel

Bern, 5.5.07 von Daniela


Gefühle

{ 10:48, 26 August 2007 } { Eingetragen in Gedichte } { 0 Kommentare } { Link }

GEFÜHLE 

 

Gefühle, Gefühle, Gefühle,
Wühle, Wühle, Wühle.
Manchmal sind die Zeiten schwer,
da fühl' ich mich einfach so schrecklich grundlos leer.
Aber verstehen tu' ich's trotzdem nicht so sehr.
Ohne Grund,
steht mir offen mein Mund.
Meine Augen von den Tränen bald schon wund...
Nein, nein, nicht vom Lesen der Zeitung "Bund."
Zwischendurch einfach mal so weinen,
was soll da bloss mein Kopf und das Gemüt nur dazu meinen?
Ja, nicht immer ist das Best' das Denken....
Gefühle darf man annehmen und sie auch wieder weiter verschenken.
Aber zuviel ist auch nicht gut!
Vorallem braucht es dazu ja auch sehr viel Mut.
Jemand der man sehr gerne mag,
manchmal eine verzwickte Lag'
miteinander teilen?
Ich weiss, schwer, aber...
Nun werde ich's dir rübermailen.
Einfach und ganz schlicht,
mit Leuten und ihren Gefühlen spielt man nicht.
Und wenn halt doch mal eine Freundschaft auseinander bricht'.
dann siehst du für einen Moment kaum noch das Licht.
Es bereitet dir im Herzen solche Schmerzen.
Doch wenn die Zeit überstanden,
so bist du wieder im Leben zurück und neu gelanden.
Vorsichtiger geh' ich nun durch's Leben,
und trotzdem würd' ich wieder alles für eine Freundschaft geben.
Verstehen, Verstehen, Verstehen.....
Gefühle werden immer wieder kommen und vergehen!
 
Bern, 21.Nov. 1999
 
Daniela


Wiese

{ 10:46, 26 August 2007 } { Eingetragen in Gedichte } { 0 Kommentare } { Link }
WIESE
 
Die vielen lachenden Sonnenengel
wie kleine süsse Bengel....
Die verträumten Fee'n,
lassen mich in's Weite seh'n.
Über eine blühende grosse Wiese,
zieht 'ne sanfte Brise.
Ach, wie schön den duftenden Blumen zuzuseh'n,
die leicht im Winde weh'n.
Ein kleines Mädchen im Grase liegend,
schaut verträumt wie sich die bunten Blumen im Winde wiegen.
Verspielt kommt ein farbiger Schmetterling daher.
Das Mädchen lächelt ihn an, ganz zufrieden
und denkt dabei: "Oh wär's doch schön,
könnt' ich auch so tanzend durch die Lüfte fliegen."
Wolken die vorüberziehen am Himmel...
wirken wie galoppierende weisse Schimmeln.
Wirklich ohne zu prahlen,
die prickelnden warmen Sonnenstrahlen,
auf der ganzen Haut verspührend,
wie es mich kitzelt und fast zu Tränen rührend....
Ein leuchtender Regenbogen
verzaubern meine Welt fast in allen Wogen.
 
Bern, 1998
 
Daniela K.

Für dieses Gedicht entnahm ich einige Sätze vom 1. Aber trotzdem spricht es ein anderes Thema an.

 



Meditation

{ 9:46, 26 August 2007 } { Eingetragen in Gedichte } { 0 Kommentare } { Link }

MEDIDATION

Einst ging ich allein am Strand entlang,
während viele Meilen entfernt vielleicht jemand um sein Leben rang.
Dabei ganz tief in Gedanken versunken,
spazierte ich weiter am Wasserrand wie betrunken.
Ich setzte mich hin in den feinen Sand,
zugleich ich mein weiches Seidentuch um den Hals band.
Gebannt schaute ich hinaus auf's weiter Meer.
Die Stimmung dabei war so eigenartig leer.
Doch die Wellen rauschten,
und versetzten meinen Körper und Geist in Trance, als wir ihnen lauschten.
Plötzlich fand ich mich wieder auf einer blühenden Wiese,
da verspürte ich eine sanfte Brise.
Ach, wie schön den duftenden Blumen zu zuseh'n,
die leicht im Winde weh'n.
Wolken die vorüberziehen am Himmel,
wirken wie ein galoppierender weisser Schimmel.
Wirklich ohne zu prahlen,
die prickelnden warmen Sonnenstrahlen,
auf der ganzen Haut verspürend,
wie es mich kitzelt und fast zu Tränen rührend.....
Die vielen lachenden Sonnenengel...
Die vertäumten Fee'n,
lassen mich ins Weite seh'n.
Ein leuchtender Regenbogen,
verzaubern meine Welt fast in allen Wogen.
Doch, plötzlich sprach eine Stimme zu mir:
"Hör' zu mein liebes Kind, wenn ich sprech' zu dir.
Um deinen richtigen Weg auf dieser Erde zu finden,
lasse die Vergangenheit schwinden.
Versuche nicht schon die hohen Berge der Zukunft zu überwinden.
Du darfst dich nicht an Vergangenes binden.
Es bringt dir nicht's die Vergangenheit in die Zukunft zu leiten.
Lass' dich nur in diesen Augenblick ins "Jetzt" gleiten.
Um das zu verstehen,
wird noch viel Zeit vergehen."

Daniela

Bern, 1998

 



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