Nina's Tagebuch

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meine ersten Ferien

03:20, 2 March 2009 .. Link

Hallo meine Freunde

Gerne erzähle ich Euch von meinen ersten Ferien am Meer.

Schon seit Wochen waren meine Eltern ganz nervös und planten eine Reise. Sie waren so aufgeregt, dass sie mich total angesteckt hatten. Meine zarte Seele spürt natürlich solche Schwingungen, doch ich konnte sie nicht richtig deuten. Prompt kriegte ich vor lauter Vorfreude was mich wohl erwarten würde, Durchfall. Ich musste zum Tierarzt, eine nette Frau mit lieber Stimme, aber sie gab mir eine deftige Spritze und ich fühlte mich hundeehlend, doch da musste ich jetzt durch. Ich hatte zwar grosse Angst, dass man mich hierlasse würde, doch die Sorge war umsonst. Frau Büsi unsere Katze, meine Freundin, durfte leider nicht mit. Da sie 2x täglich Insulin braucht wegen ihrem Zucker, kam sie zu netten Menschen, so dachten wir zumindest. Sie tat mir schon leid, aber die Freude war einfach zu gross um lange darüber nachzudenken. Dann endlich, mitten in der Nacht ging es los. Das Auto vollbepackt, (Shit - ziehen wir wieder um?) ging es nach Zürich (so hörte ich das zumindest) weiter nach Genf, von da durch ganz Frankreich über die Grenze nach Spanien ... ich fand das aber nicht schlimm, ich schlief brav hinten auf der Sitzbank und freut mich des Lebens. Nach ca.13-14 Stunden autofahren waren wir endlich da! Wow, was für Gerüche und was für eine Landschaft, prächtig, da werde ich mich wohl fühlen, d.h. solange meine Eltern da waren sowieso. Wir lebten in einem kleinen Haus mit Pool und alles war umzäumt, so konnte ich herumstreunen und ich fühlte mich total wohl.

Als wir dann den ersten Spaziergang machten, war ich hin und weg, da gab es aber viele Hunde und ich wusste gar nicht wo mir der Kopf stand. Sollen wir nach links oder doch lieber nach rechts? Ich konnte mich schlicht nicht entscheiden und so überliess ich die Richtung meinen Eltern, ob die das wohl auch rochen? Wir besuchten den Strand .. komische Erde da... und das Wasser, voller Freude rannte ich den Wellen hinterher und wollte meinen Durst löschen (ist aber auch eine Hitze hier) igitt... das ist ja ganz salzig! Was soll das denn? Was machen wir hier? Nee lieber bin ich zu Hause im kühlen Wohnzimmer auf der Couch als auf dieser komischen Erde (Sand) und dem salzigen Wasser ... ansonsten fand ich es wirklich herrlich hier! Ab und zu gingen wir auch ins Restaurant, das hat mir zwar nicht so gut gefallen, weil ich lieber um die Häuser gezogen wäre, aber danach spazierten wir ausreichlich, was das Warten wieder gut machte. Was mir auch gut gefiel war, dass hier die Hunde niemandem gehörten, die hatten alle ein tolles Leben. Konnten kommen und gehen wie es Ihnen passte und sahen richtig zerzaust aus. Das hätte ich auch gerne mal erlebt, so ein Zigeunerleben, doch soviel ich mitbekommen habe, hatten die Jungs da nicht so reichlich zu essen wie ich! Darum bin ich doch froh, ein schönes Zuhause zu haben und einen geregelten Tagesablauf zu haben. Doch hin und wieder denke ich noch an die netten Dog's da unten... wie es Ihnen wohl geht?

Nun, nach 2 Wochen herumliegen, faulenzen, in der Sonne plantschen und nichtstun, gingen wir doch den selben Weg alles wieder zurück. Ich konnte es kaum glauben, wie blöd sind die den? Das Leben hier im warmen Spanien, keine Arbeit, herumliegen nichtstun, was könnte schöner sein? Das Mensch sein erscheint mir kompliziert, ich habe das alles bis heute nicht ganz verstanden, aber was soll's, solange ich mein Futter habe, im Bett schlafen kann, das Sofa mir gehört, da stellt man besser keine unnötigen Fragen, sonst ist es noch aus mit dem Paradies.

Nun gut, wir sind dann wohlauf und total happy wieder zu Hause angekommen und am nächsten Tag holten wir auch unsere Frau Büsi aus den Ferien zurück. Leider hatte sie es nicht so schön wie wir. Sie wurde isoliert von den anderen Gspänli und lebte ganze 2 Wochen alleine in einem Zimmer. Sie war total verstört und wir brauchten gute 3 Tage bis sie sich erholt hatte. Ich habe ihr immer versucht gut zuzureden, doch sie hat mir vorgeworfen, dass ich ja keine Ahnung hätte, was sie durchgemacht hätte, ich wäre ja mit den Eltern in den Ferien gewesen. Obwohl sie ja recht hatte, hielt ich mich zurück und aus Mitleid habe ich auch nie darüber gesprochen, wie toll es am Meer war. Seit daher sind wir nie wieder ohne Frau Büsi länger als 3-4 Tage weg gewesen, meinen Eltern hat es auch sehr leid getan.

Aber nichts desto trotz, waren meine Ferien am Meer ein einzigartiges Erlebnis!



Das Leben in Berg am Irchel

02:33, 2 March 2009 .. Link

Hallo Leute,

ich bin Euch noch die letzten 3 Jahre schuldig, solange wohnen wir nämlich jetzt hier!

Anfangs lebten wir auch hier noch zwischen Schachteln aber nach und nach verschwanden diese. Meine Eltern hatten Ferien, wie toll, wir genossen unsere ersten Tage & Nächte hier, was aber das allertollste war, es gab keine Lastwagen mehr!juhuuuu.. und ich hatte einen Garten zum herumtollen. Als Mami dann wieder zur Arbeit musste, musste ich noch früher aufstehen, es hiess um 5 Uhr aufstehen und Gassi gehen.. das hab ich aber nicht so toll gefunden. Dann fuhren wir den kurvigen Weg und das frühmorgens, mir wurde immer schlecht und zur Krönung lieferte mich Mami bei einer Tagesmami ab. Dort fand ich es zwar cool, aber nett fand ich es dennoch nicht. Die Frau schlief gerne lange und so konnte ich den ganzen Tag schlafen & am Nachmittag gingen wir lange spazieren. Snoopie ihr Hund war auch eine alte Lady und wir hatten es noch gut miteinander. Obwohl sie es nicht so toll fand, dass ihr da ein anderer Hund das Sofa streitig machte. Doch wir gewöhnten uns an die Situation und mochten uns immer besser.

Gott sei Dank fand meine Mami das um 5 Uhr aufstehen auch nicht so toll & so kam es, dass sie eine neue Stelle antratt. Dufte dabei war, dass ich mit gehen durfte. Von da an war mein Hundeleben perfekt. Länger schlafen am morgen, mit Mami den ganzen Tag im Büro sein, MIttags- & Abends schöne Waldspaziergänge, was will man mehr?



Nina's ersten Erlebnisse bei den Schneutlingers

01:52, 1 March 2009 .. Link

Ich Nina, eine Beagledame, erzähle Euch aus meinem Leben und nenne dies hier mein Tagebuch.

Als ich das Licht der Welt erblickte, war ich ein Kind mit vielen Geschwistern. Wir wuchsen in einem Labor auf, wo es viele meiner Rasse gab, fast ausschliesslich, nebst all den anderen Tieren. Ich fand mein Leben ganz ok. bis ich dann das erste Mal hinhalten musste. Ueber diesen Schmerz und die grausame Zeit kann ich nicht sprechen, es tut mir zu sehr weh & ich wie es halt so ist im Leben verdränge ich dies lieber. Irdendwann als ich langsam zu alt wurde für die Test's wurde beschlossen, dass ich mich noch gut als Mami eignen würde. Mein liebes Wesen sollte ich meinen Kindern weitergeben wie auch meinen schönen Pelz mit der 3 färbigen Struktur. Meine Kinder waren allesamt hübsch und sehr liebenswert, leider sind einige von Ihnen bereits im Hundehimmel, da sie das "Quälen" nicht überlebt haben. Mein Leben auf Betonboden war für mich normal & ich teilte die Wärme mit anderen Beaglehunden oder meinen Kindern. Es kam dann der Tag an dem ich entlassen wurde, meine Quegelei, ich wolle mal noch was anderes von der Welt sehen wurden erhört. Juhuuuuu... ich kam in ein Tierheim mit ganz vielen lustigen Hunden. Die hatten mir vieles zu erzählen und ich fand es total spannend... doch die Tierheimhalterin fand es nicht geeignet und so kam ich zu einer sehr liebenswerten Familie, die sich Hunden & Katzen annahmen, die bisher ein liebloses Leben hatten. Dort hat es mir total gut gefallen und ich tobte täglich den ganzen Tag im Garten herum! Es war herrlich & ich fand das Leben total schön! Eines Abends kam dann "Dacky" die 3 füssige Dackeldame zu mir und meinte, sie hätte da ein Telefonat mitangehört und es ginge wohl darum, dass bald eine Frau käme, um mich "Nina" kennenzulernen! Mein Herz pochte, einerseits vor Freude andererseits weil ich furchtbar Angst hatte die neue tolle Familie verlassen zu müssen.

An einem Freitag-Nachmittag ich hatte es schon fast vergessen, stand da eine pummelige blonde Frau am Gatter, sie machte einen netten und freundlichen Eindruck. Meine Mami drückt mich ihr über den Zaun hinweg in die Arme und meinte: So, jetzt geht ihr mal Gassi zusammen & beschnuppert Euch. Tigi war eigentlich noch fasziniert von der neuen Frau und wollte mir auch zur Seite stehen und so gingen wir zu 3 spazieren im Wald. Mein Eindruck war toll, sie hatte nämlich keine Ahnung von Hunden und so konnte ich tun und lassen was und wielange ich wollte. Sie redete unentwegt mit mir & ich ignorierte sie, weil ich seit Wochen nicht mehr in den Wald durfte. Meine Freunde waren alle Grösser als ich & wenn sie Gassi gingen dann tobten sie so herum, dass man mich nicht mitnehmen konnte, da ich viel zulange herum schmöckte .. ich nutzte die Situation somit aus und holte all das nach, was mir die letzten Wochen entgangen war! Tigi meinte, hey.. du hast Glück, jetzt kannst ja nur hoffen das sie uns mitnimmt, denn ohne mich gehst du nirgendwo hin!

Eine Woche später, stand die pummelige Frau wieder da & holte mich ab. Tigi durfte nicht mit, da die neue Mami nur ein Balkon hatte und keinen grossen Garten mit Auslauf. Alle waren traurig, auch die neue Mami. So fuhren wir los und kamen in ein Kaff Namens Illnau-Effretikon. Es hat mir da nicht so wahnsinnig gut gefallen, weil es viele Strassen gab und laute Lastwagen & Traktoren, der Wald war auch nicht gleich um die Ecke, aber dennoch lebte ich mich gut ein, bei meinen neuen Eltern. Papi fand ich besonders cool, weil er mir immer Gutsi zu steckte ohne das es die Mami sah! Das erste Jahr war hart, da Mami arbeiten ging um 7 Uhr, stand ich immer sehr früh auf (das habe ich gehasst) und musste schon um 6 Uhr meine Geschäfte erledigen. Papi blieb dann bis 8 Uhr noch bei mir, aber dann ging auch er zur Arbeit. Ich habe das bis heute nicht verstanden, ok. jetzt ist es auch total anderst.. aber damals fand ich es schon total blöd! Um 12 Uhr kam sie dann heim und wir gingen auf eine kleine Bisitour und ich war happy. Danach schlemmten wir und Mami musste dann bald wieder los zur Arbeit. Ich habe mir die Zeit vertrieben mit viel jaulen, schlafen und den Teppich verschönern! Ich fand der ist einfach zu sauber, weiss & clean. So habe ich desöfteren auf den reine Teppich gekackt oder ein Bisi gemacht. Es war nicht, dass ich wirklich hätte müssen, aber mir war einfach langweilig und ich fand, dass die Wohnung schlicht zu rein war! Mami kam rein, die hatte fast eine so gute Nase wie ich, und tobte schon bevor sie überhaupt sah, was ich wieder angestellt hatte! Ok. ich habe das schon verstanden, von der Arbeit heimzukommen und gleich zu putzen, war vielleicht nicht so nett von mir, doch ich fand es auch nicht nett, dass ich tagsüber alleine sein musste! Rache ist süss, dachte ich mir und setzte dann immer mein unschuldigstes Lächeln auf, was meistens auch fruchtete!

Eines Tages so nach einem 3/4 Jahr hörte ich wie sich meine Eltern unterhielten und wir gingen in ein Kaff ein Haus anschauen. Von der langen Fahrt wurde mir arg schlecht und ich musste nun auch noch das Auto vekotzen. Tja... kann ich ja nichts dafür wenn ich um sooo viele Kurven fahren musste. Zum Dank durfte ich dann noch im Auto warten, während meine Eltern das neue Heim anschauen gingen. Alles toben und fluchen im Auto nützte nichts, ich musste mich in Geduld üben.

Wochen darauf, war es dann soweit, wir zogen um. Nachdem ich einige Wochen um Schachteln herum leben musste, war das ein Highlight und ich war froh, dass ich nun einen Garten als mein 2. Reich nennen konnte.



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