Ochsenweid

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dieser Titel wurde von CH-Blog zensiert

Die Einflüsterungen des Heiligen Geistes

Im März 1976 ließen wir uns taufen, meine Frau, meine zwei Kinder und ich. Wir waren sehr glücklich und spürten, daß wir ein ganz neues Leben anfingen. In dem Sommer mieteten wir uns in den Ferien eine Blockhütte in Jotunheim, einer der malerischsten Gegenden Norwegens.
In dieser kleinen Hütte, umgeben von Norwegens höchsten Bergen, verbrachten meine Familie und ich wundervolle Tage miteinander. Obwohl wir ungefähr vierzehn Kilometer von unserem nächsten Nachbarn entfernt wohnten, fühlten wir uns nie einsam. Wir spürten sehr stark, daß der Geist des Herrn bei uns war. In jenem Sommer hatten wir ein Erlebnis, das mich sogar heute noch vor Demut und Dankbarkeit für die große Liebe erschaudern läßt, die der Herr seinen Kinder entgegenbringt.
Früh an einem schönen, wolkenlosen Morgen gingen wir auf eine lange Wanderung. Wir sahen tiefe Bergschluchten und verschneite Bergspitzen, die sich in blauen Bergseen spiegelten. Die Wanderung war ein wenig schwieriger, als wir sie uns vorgestellt hatten, aber wir genossen die Abgeschiedenheit und die großartige Landschaft. Drei oder vier Kilometer vor unserem Ziel mußten wir einen schmalen, abschüssigen Gebirgskamm überqueren, der Besseggen genannt wurde, um zum Berg Veslefjeldet zu gelangen. Ich war der Meinung, wir könnten ihn sicher überqueren, aber eine leise, feine Stimme in mir schien mir zuzuflüstern, daß wir diesen Weg nicht nehmen sollten. Ich hatte mich erst vier Monate zuvor taufen lassen und war noch nicht mit den Eingebungen des Heiligen Geistes vertraut, daher nahm ich keine Notiz von der Warnung.
Als wir uns dem Berg näherten, hörte ich wieder die Stimme, die mich warnte, deshalb hielt ich an und studierte die Landkarte. Wenn wir den kurzen Aufstieg über Besseggen und Veslefjeldet nicht nehmen würden, müßten wir um einen Berg und einen See herumwandern. Es würde bis Mitternacht dauern, bis wir unser Ziel erreicht hätten. Ich dachte an unsere müden Beine und die leere Provianttasche und beschloß, daß wir auf dem Weg, den wir eingeschlagen hatten, weitergehen sollten.
Als wir den Fuß des Berges erreichten, wiederholte die leise Stimme deutlich: „Hans, du darfst nicht über diesen Berg gehen.” Wieder blieben wir stehen und blickten zu dem schmalen Gebirgskamm auf. Die Sonne schien, und die Luft war ruhig, und ich sah noch immer keinen Grund, die Warnung zu beachten. Also begannen wir den steilen Aufstieg.
 Ich ging voran, meine Frau Lise am Schluß, so daß wir die Kinder sicher zwischen uns hatten. Wir hatten kaum Schwierigkeiten beim Aufstieg, doch ich hatte immer noch das Gefühl, daß ich etwas Falsches tat. Auf halbem Wege nach oben hielten wir, um die Aussicht zu bewundern. Zu unserer Linken war ein steiles Gefälle von 150 Metern, während der Berghang zu unserer Rechten über fünfhundert Meter jäh abfiel.
Lise und die Kinder waren von der Stille und der wundervollen Aussicht begeistert, aber ich war immer noch besorgt. Plötzlich spürte ich einen Windstoß aus dem Norden und hörte ein rasendes Geräusch, das immer lauter wurde. Innerhalb von Minuten waren wir mitten in einem heulenden Sturm. Ich rief meiner Familie laut zu, daß sie sich hinlegen und festhalten sollte. Wir klammerten uns jeder verzweifelt an den Berg, indem wir versuchten, unsere Finger in die Erde einzugraben, aber die Windstöße waren so gewaltig, daß wir langsam auf den Berggrat zugeblasen wurden.
Plötzlich verstand ich alles. Ich erinnerte mich an das, was die Missionare über die leisen Einflüsterungen des Heiligen Geistes gesagt hatten, und ich begriff, daß ich in der letzten halben Stunde dreimal den Heiligen Geist ignoriert hatte. Ich betete darum, daß der Herr meine Frau und meine Kinder retten möge. Voller Reue schrie ich um Vergebung.
 Dann hörte ich durch den heulenden Sturm hindurch eine tiefe und machtvolle Stimme in mir, die mich aufforderte, den Berghang hinunter zurückzugehen. Die Stimme ermahnte mich, daß derjenige, der nicht auf die Stimme des Herrn hört, aus seiner Gegenwart ausgestoßen wird.
Plötzlich hörte der Sturm auf, und es gab eine friedliche Stille. Erstaunt warf ich mich auf die Knie, um Dank zu sagen und die Macht des Herrn anzuerkennen. Meine Frau und die Kinder riefen mir zu, ich sollte mich beeilen, damit wir noch die Bergspitze erklimmen könnten. Aber nun wußte ich es besser. Wir müssen sofort hinuntersteigen, befahl ich, sofort! Meine Familie gehorchte, ohne zu wissen, warum. Als wir am Fuß des Berges angelangt waren, hörten wir wieder das rasende Getöse, und wenige Minuten später tobte der Sturm noch stärker als zuvor. Ich erzählte meiner Familie, was ich auf dem Bergkamm erlebt hatte. Wir knieten gemeinsam nieder, um dem Herrn zu danken, daß er uns das Leben gerettet hatte.
Bis zum heutigen Tag, mehr als zehn Jahre danach, vermag ich nicht ohne große innere Bewegung an dieses Erlebnis zu denken. An jenem Sommertag, als ich mich an einen Berghang klammerte, lehrte der Herr mich und meine Familie, wie wichtig es ist, auf die Einflüsterungen des Heiligen Geistes zu hören.

Hans Cohr, März 1988
Hans Cohr ist Bischof der Gemeinde Fredricia im Pfahl Aarhaus in Dänemark. Dieser Artikel hat den „Europäischen künstlerischen Wettbewerb 1986” in der Rubrik „Mein persönliches Erlebnis” gewonnen, der von der europäischen Ausgabe der internationalen Zeitschrift der Kirche veranstaltet wurde.
10:34 - 9 May 2008

Posted: 08:02, 27 January 2009 by Bettina
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Sie haben im Traum mein Kind gesalbt

Im November 1889 zogen sich Bruder Edward J. Wood und sein Missionspräsident, Joseph H. Dean, an einen einsamen Ort unter einem Feigenbaum in Samoa zurück und beteten zum Herrn, daß er sie führen möge. Ein Kind lag krank darnieder, und die Mutter hatte die Ältesten in einem Traum gesehen und sie daraufhin gebeten, zu ihrer Insel zu kommen und das kleine Kind zu heilen. Die Missionare waren jedoch argwöhnisch, denn das Land war unsicher und die Lage der Mormonen gefährlich, so daß die Brüder fürchteten, in eine Falle zu geraten.
Da hörte Bruder Wood mitten im Gebet eine Stimme, die ihnen bestätigte, daß sie jene Mutter aufsuchen sollten. Damit war die Frage der Ältesten beantwortet, und bald hatten sie sich auf den Weg gemacht. Die Mutter wartete schon am Strand auf sie. Sie begrüßte sie respektvoll und gab ihnen zu verstehen, daß sie ihr zu ihrem falb (Haus) folgen sollten.
„Ich bin froh, daß Sie gekommen sind”, sagte sie. „Jetzt wird alles gut. Hier ist mein Kind.”
Sie hob das weiße Tuch hoch, das den Körper des auf dem Fußboden der Hütte liegenden Kindes bedeckte. Als die Ältesten das Kind erblickten, erklärten sie es für tot, doch ließ sich die Mutter nicht davon abbringen, daß es noch am Leben sei, und fügt hinzu: „Tun Sie, was ich Sie in der letzten Nacht im Traum habe tun sehen, dann wird das Mädchen wieder gesund. Haben Sie die Vollmacht zu tun, was ich Sie im Traum habe tun sehen? Sie haben darin mein Kind mit Öl gesalbt und ihm die Händeaufgelegt.”
Nun konnten die Missionare nicht länger zaudern. Schließlich hatten sie die nötige Vollmacht, und so segneten sie das Kind, deckten es wieder mit dem Tuch zu und verließen die Hütte.
Zwei Jahre hörte Bruder Wood nichts mehr von dem Kind und seiner Mutter, bis er eines Tages dazu berufen wurde, seine Tätigkeit auf einer anderen Insel fortzusetzen. Zu seiner großen Überraschung begrüßte ihn dort freundlich eine Frau und redete ihn mit Namen an. Dann rief sie ein kleines Mädchen zu sich, das neun Jahre alt sein mochte, und sprach folgendes zu der Menge:
„Dies ist ein lebendiges Zeugnis für die starke Macht des Evangeliums und für die Vollmacht, die Mr. Wood und seine Mitarbeiter innehaben. Vor über zwei Jahren segneten sie dieses Kind. Seither habe ich sie nicht mehr gesehen, doch weiß ich, daß die Macht Gottes bei ihnen ist und daß Sie alle hören müssen, was sie Ihnen zu sagen haben.”
Rasch breitete sich nun das Werk des Herrn aus. Schon nach kurzer Zeit wurde dort eine Gemeinde mit über hundert Mitgliedern gegründet.
 Wahre Begebenheiten aufgezeichnet von von R. Laniei und JoAnn M. Britsch, Juni 1976

Posted: 07:50, 27 January 2009 by Bettina
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Zum Neuen Jahr

wünsche ich Euch allen von Herzen alles Gute, viel Glück und Gesundheit.

Vreni


Posted: 10:50, 27 December 2008 by Bergfloh
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Vielen Dank

an alle Euch da draussen, dass Ihr immer wieder mal in meinen Blog rein geschaut habt.Eure lieben Kommentare abgeben habt.Mich aufgemuntert habt, wenn dieses Blog mich genervt hat, weil nichts mehr vorwärts gehen wollte.Vielen, vielen Dank von  

Ich verabschiede mich von diesem Blog. Er gefällt mir gar nicht mehr.Ich habe ein neues Blog aufgetan, ein etwas einfacheres. Ich hoffe es wenigstens.

Mein neues Blog ,könnt Ihr ganz unten bei den Links auf meinem Namen anklicken. Dieses Blog lasse ich noch einige Zeit stehen.

Ein schönes Wochenende

 


Posted: 10:26, 27 December 2008 by Bergfloh
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Bereit

Eben ist der  Way of Life Shawl fertig geworden.Bereit zum spannen.

schöne Sunntig   


Posted: 12:22, 14 December 2008 by Bergfloh
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Liliorange

Meine selbst gefärbte Rheumawolle habe ich hier verstrickt.

Dieses Strickteil wartet darauf, dass es fertig wird. Es ist der Shawl Bad of Nauheim. Eine Weile habe ich überhaupt nichts mehr daran gestrickt.Jetzt bin ich beinahe am Ende.Alle Maschen habe ich auf einer Rundstricknadel.Es sind über Tausend. Wie gross das Tuch wird,weiss ich noch nicht.Ich habe fast eineinhalb Muster mehr gestrickt als angegeben.Das passiert halt, wenn ich so am stricken bin und die Zeit vergesse.Auftrennen wollte ich nicht.

Ich konnte es nicht lassen und habe wieder eine Stola angefangen.Eben, ich habe auch immer wieder zwei bis drei Arbeiten in meiner Nähe.

Meine Nichte Ursi  hat mich auf  den Knitting-Delight aufmerksam gemacht. Auch dieses Muster ist wieder so toll zu stricken.

Hier verstricke ich meine gefärbte Prosciutto. Auch Rheumawolle.

Noch wenige Reihen stricken und ich komme zu Teil 4. Ich hinke immer etwas hinten nach, der Tag müsste einige Stunden mehr haben, extra für meine Strickerei.

Ein schönes Wochenende


Posted: 05:43, 1 November 2008 by Bergfloh
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Karten

So fleissig war ich nicht gerade in letzter Zeit.So vieles wollte ich stricken,häkeln, basteln etc. Zu viel habe ich mir vorgenommen,hätte es eigentlich wissen sollen, dann fällt mir die Entscheidung schwer, was denn nun zuerst....

Aber etwas kleines ist doch noch entstanden!

Diese Occhisterne habe ich auf Karten geklebt,die Muster habe ich aus verschiedenen Occhibücher  genommen.

 

Da habe ich selbst  ausprobiert, Muster zu entwerfen. Für's erste bin ich zu frieden. Was mir nicht so gelungen ist, die Gold und Silber Aufkleber, kommen nicht zur Geltung. Da muss ich mir das nächste mal was besseres ausdenken.

 

Ein schönes Wochenende

                                                                                                        

 

 


Posted: 04:02, 17 October 2008 by Bergfloh
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Ferien

In in den letzten Wochen hatte ich keine Zeit für Handarbeiten. Ich war in den Kitzbüheler Alpen, wandern mit einer Gruppe. Es war eine schöne Zeit.Das Wetter war uns gnädig. Ab und zu etwas Nieselregen während dem wandern,aber mehrheitlich Sonnenschein. Auf der Heimreise dann nur noch Regen.

Hier  bei uns ist es sehr kalt geworden, der Herbst hat sich angemeldet. Nass , in den Bergen zeigt sich der erste Schnee, die Tannen sind auch leicht über pudert. Ich freue mich wieder richtig, auf das stricken in der warmen Stube.

Bis zum nächsten mal


Posted: 08:04, 16 September 2008 by Bergfloh
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Maschenmarkierer

Letzte Woche bekam ich  einen Maschenmarkierer geschenkt.  Das hat mich so inspiriert, dass ich letzten Abend selbst einige solche Maschenmarkierer gebastelt habe.Bis jetzt hatte ich meine Strickstücke immer mit verschieden farbigen Fäden markiert, wenn es nötig wurde.Das zusammen basteln hat mir richtig spass gemacht.

Der Maschenmarkierer ganz Rechts unten, ist eben der, der mir geschenkt wurde, von Barbara . Noch einmal vielen Dank.


Posted: 04:31, 19 August 2008 by Bergfloh
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Halbzeit

Ich habe mich entschlossen, in diesem Blog weiter zu schreiben,insofern, dass das Blog nicht wieder irgendwelche Kapriolen schlägt.

Der Tischläufer hat jetzt die Hälfte erreicht.Nun werde ich das selbe Muster gegengleich weiter arbeiten. eigentlich wollte ich diese Arbeit nur zwischendurch machen, aber das Muster war so toll zu häkeln, ich musste einfach weiter machen.Das Stricken muss nun etwas zurück stehen.

schöne Sunntig


Posted: 08:12, 16 August 2008 by Bergfloh
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Selbst geschenkt

Diese Woche habe ich mich selbst beschenkt. Ich habe mir Baby Merino Wool gekauft.Meine erste Uru.In Apfelgrün und schönem Blau.  Dann gabs noch Kool Aid Farben, mit denen werde ich bei gelegenheit färben. Eine Cro Tat Nadel und Schiffchen für meine Occhispitzen habe ich mir gerade auch noch gegönnt.Nebenbei  bekam ich einen schönen Maschenmarkierer von B....wo.......mo..... dazu geschenkt. Er ist leider nicht auf dem Foto, habe ihn vergessen bei zu legen beim Fotografieren. Danke Barbara, für den M.markierer,ich kann ihn gut gebrauchen und macht mir viel Freude.

Habt Ihr Euch auch schon mal selbst beschenkt?  Ich sage Euch, das tut mal so richtig gut!

 


Posted: 07:55, 16 August 2008 by Bergfloh
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Pause

Zuerst möchte ich mich bei allen bedanken, die immer wieder meinen Blog besucht haben  und mir liebe Komentare hinterlassen haben.

Nina, Ursi,Hilde und wer auch alles, Eure Mails haben mich erreicht, betreff Blog, der sich nicht mehr ganz öffnen lässt.  Es hat mir wieder etwas mut gemacht zum weiter bloggen.

In nächster Zeit wird es etwas stille sein bei mir. Ich mache etwas Pause und überlege mir, wo ich weiter bloggen soll.

Bis demnächst     


Posted: 06:51, 30 July 2008 by Bergfloh
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Öffnen

Ich habe von verschiedenen Personen gehört, dass sie meinen Blog bei  meinem letzten Bildeintrag  zu den Komentaren nicht öffnen können.Ich habe es auch versucht, ohne Ergebniss.es heisst immer Für diese Seite kein Brouwser (schreibt man das so?)vorhanden sei. Letzten Sonntag konnte ich auch nicht in meinen eigenen Blog.Er wurde angeblich auf einen anderen Server verlegt. Ob es daran liegt?.Ich habe alles probiert , mein Einstellungen zum komentieren nachgesehen., es enthält ein punkt, dass alle ihren Komentar abgeben könnten. Weiss jemand Rat, warum das so sein könnte? soll ich den Blog wechseln? so macht es mir keinen spass.

Zum Rest der Woche allen viel Sonnenschein


Posted: 10:53, 24 July 2008 by Bergfloh
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Häkeln

                                        Meine Häkelarbeit, die ich noch nicht zeigen wollte.

Ich habe hier eine Filethäkelei ausprobiert.Das Muster habe ich aus einem Diana, Dekoratives Häkeln. Nr.7/8  Jahrgang 94.  Da ist das Muster für eine Runde Tischdecke gezeichnet. Ich habe einfach vor der Musterung Kästchen gehäkelt, in ungefährer Breite ,die ich für einen Tischläufer brauche.Wenn ich in die Mitte komme, werde ich das Muster gegengleich weiter häkeln.

Ich häkle hier mit Manuela Garn, 50gr  400m Häkli Nr.1,00.  Dieses Garn hatte ich schon lange in einer Kiste deponiert, nun wird es endlich gebraucht und mein Woll und Garn Vorrat  verkleinert sich allmählich.

Wie ich gerade gesehen habe, das Bild ist nicht das Optimalste, ein weiteres Bild bringe ich vielleicht das nächste mal besser zur Geltung.

Bis zum nögschte mol


Posted: 04:02, 20 July 2008 by Bergfloh
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Geschenkt

bekommen habe ich  diesen Award, von Barbara,  Ich bin total überrascht, wie soll ich das verdient haben?  Es freut mich ungemein.Vielen  Dank,Barbara.

                           Die Regeln für diesen Award lauten:

                           1.Der Gewinner darf das Logo auf seinen Blog stellen.

                           2.Verlinke die Person, die Dir den Award verliehen hat!

                           3.Nominiere mindestens 7 Blogs!

                           4.Stelle die Links zu diesen Blogs ein!

                           5.Hinterlasse den Nominierten  Nachrichten auf deren Blogs!

 Ich weiss gar nicht, wem ich diesen Award weiter verleihen könnte, wie ich sehe, wenn ich in den verschiedenen Blogs lese,haben ja alle schon einen Award geschenkt bekommen.

Wer will, darf sich diesen Award mitnehmen.Ich gönne ihn allen.

 

 

 


Posted: 03:02, 15 July 2008 by Bergfloh
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Eifach so

Bin in letzter Zeit nicht viel im Blog, die Zeit verinnt im nu.Zum stricken hatte ich fast keine Zeit, habe meiner Tochter beim Zügeln mit geholfen.Mit drei Kindern gibts doch einiges,das wieder seinen Platz bekommen soll.Das Wetter war so schön, dass es mich in die Natur hinaus gezogen hat, zum wandern. Eigentlich wollte ich letzthin mal Richtung Tschuggen-Fluelapass hoch wandern.Bin aber nur bis kurz vor Pischa gekommen.Ein grosser Lawinenkegel hat mir den Weg versperrt.Der Schnee lag  zu hoch, darüber zu steigen zu gefährlich.Rutschgefahr und ein zu sinken, ein Risiko das ich nicht eingehen wollte. Ich bin wieder zurück und habe eine andere Wanderroute unter die Füsse genommen.Dem See entlang auf die Drusatschaalp.Es war ein herrlicher Anblick. Die Alpwiese noch im Morgentau, Enziane, Alpenrosen voll im blühen, und diese Stille, Erholung pur, ich habe es bis tief  in mich hinein genossen.

Eine kleine Arbeit habe ich doch noch angefangen.Häkeln,statt stricken. Bin aber noch nicht soweit, dass ich es zeigen möchte,diese Häkelei ist eine Zwischenarbeit. Ich wollte mein Occhideckeli weiter machen, habe die Handarbeit bei meiner Tochter vergessen,    nehme ja überall hin etwas mit,auch wenn ich nicht dazu komme zum werkeln, aber es könnte ja die gelegenheit geben, etwas zu tun.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende   

                                                                           

                                                                      


Posted: 08:38, 12 July 2008 by Bergfloh
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Das Gedicht

Als Kind fand ich einmal ein Gedicht auf dem Gehweg. Jemand hatte eine Broschüre zerrissen und einfach weggeworfen. Ich wuchs in einer Siedlung mit Sozialwohnungen auf und war eine Einzelgängerin, aber es gab drei Dinge, die mir Ablenkung verschafften: Bücher, Elvis-Presley-Filme und Gedichte. Ich liebte Gedichte. Sie sprachen etwas in mir an, was ich nicht kannte. Man konnte es einfach nicht beschreiben. Da ich neugierig auf das Gedicht war, hob ich es auf und nahm es mit nach Hause.
In den folgenden Jahren las ich das Gedicht jeden Tag, manchmal mehrmals am Tag. Wenn ich im Unterricht saß, wenn ich in der Schule durch die Flure ging, wenn ich in der Pause allein dasaß, kamen mir immer wieder Teile des Gedichts in den Sinn. Bisher hatte ich noch nie ein Gedicht auswendig gelernt, aber dieses war anders. Es hatte etwas an sich, was mich ansprach und mich berührte.

Doch zuweilen flüstert's leise,
ahnungsvoll im Herzen mir:
„Bist ein Fremdling auf der Erde,
deine Heimat ist nicht hier”

Ich hatte immer das Gefühl, anders zu sein als andere Kinder. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich hätte irgendwo noch ein anderes Zuhause, und wenn ich mich wirklich anstrengte, könnte ich mich irgendwie daran erinnern. Das Gedicht verstärkte diese Gefühle. Von Zeit zu Zeit holte ich es aus der Schublade und las es. Ich fragte mich, wie viele Menschen es auf der Welt gab, die so waren wie ich, und ob ich je einem von ihnen begegnen würde.

Ach, für eine weise Absicht
pflanztest du mich in die Welt
und versagtest mir Erinnrung
an mein frühres Lebensfeld.


Sie können sich meine Überraschung vorstellen, als ich viele Jahre später als Untersucherin zum ersten Mal in einer Abendmahlsversammlung saß, das Gesangbuch auf der angegebenen Seite aufschlug und das Gedicht sah, das ich viele Jahre zuvor gefunden hatte. Die Melodie war anders als die, die ich für mich gesungen hatte, wenn ich nicht einschlafen konnte oder mitten in der Nacht weinend aufwachte, aber ich erkannte sogar die Musik, die vom Klavier erklang.

0 mein Vater, der du wohnest
hoch in Herrlichkeit und Licht,
wann kann ich doch Aug zu Auge
wieder schaun dein Angesicht?

Während alle anderen O mein Vater"  sangen (Gesangbuch, Nr. 190), konnte ich nur dasitzen und weinen, weil ich erkannte, dass Gott mir damals dieses Lied auf den Weg gelegt hatte.

War in jenen lichten Räumen
nicht bei dir mein Heimatland?
In der Seele Jugendzeiten
pflegte mich nicht deine Hand?


Als ich in dieser Abendmahlsversammlung zuhörte, wie die Gemeinde mein Gedicht sang, wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg war. Ich wusste, dass das, was die Missionare lehrten, wahr war. Ich wusste, dass die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage die einzige wahre Kirche Gottes auf der Erde war. Als ich mich dann niederkniete und Gott fragte, ob es vor ihm recht sei, wenn ich mich taufen und konfirmieren ließ, war ich nicht überrascht, dass die Antwort Ja lautete.
Nachdem ich drei Wochen lang von Elder Walker und Elder Whittaker unterwiesen worden war, wurde ich von Elder Walker getauft. Ich wurde reingewaschen. Ich war reiner, als ich mich jemals gefühlt hatte oder mir vorstellen konnte. Gemeinsam mit den Missionaren stand auch mein erster Bischof im Kreis der Priestertumsträger, die mich konfirmierten und als Mitglied der Kirche bestätigten. Er war am Telefon gewesen, als ich angerufen und darum gebeten hatte, dass Missionare mich besuchten.
Die Worte meines geliebten Gedichts hörte ich wie einen lieblichen Refrain, der über allem schwebte und alles verband, jeden Menschen, dem ich begegnete, und jede Handlung, die mich in die Kirche brachte.
Es waren Worte, die ein schmerzerfülltes Herz berührt hatten, das sich danach sehnte, seinen ewigen Vater wieder kennenzulernen.

Ob ich gleich dich Vater nannte
durch des Geistes heilgen Trieb,
bis es du mir offenbartest,
mir es ein Geheimnis blieb.


Alice Faulkner, April 2007

Posted: 02:29, 8 July 2008 by Bettina
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Nadeln

Habt Ihr auch schon einmal Euer Nadelkissen "entnadelt?" Ich habe es gemacht, Heute Nachmittag. Schaut mal!

Das leere Nadelkissen, ein Geschenk meiner Tochter, das sie vor xxxJahren in der Handarbeit gemacht hatte.

Das "entnadeln" des Kissen hat sich gelohnt.Alle diese Nadeln versteckten sich im Kissen .Eigentlich wollte ich gewaschene Deckeli wieder in Form spannen, hatte aber nicht mehr soviele Nadeln,spürte die Nadeln in der Kissenfüllung und fing an sie raus zu holen. es war nicht die angenehmste Aktion,wieviele male ich mich dabei in die Finger gestochen habe,ich weiss es nicht.Nach ca.5x habe ich aufgehört zu zählen.Ich habe wieder genügend Näh-Stopf und Stecknadeln. Achja, Zwei, Drei Deckeli habe ich dann doch noch gespannt

Tschüsss mitenand


Posted: 07:00, 19 June 2008 by Bergfloh
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back home

Doch tatsächlich, meine drei Monate in Nizza gehören bereits der Vergangenheit an und ich bin seit gut einer Woche wieder zurück in der Schweiz. Ihr fragt euch jetzt sicher, wieso ich dann überhaupt noch einen neuen Eintrag mache... Dies hat in der Tat verschiedene Gründe. Einerseits habe ich während meinen beiden letzten Nizza-Wochen noch einiges erlebt, was unbedingt auch noch in meinem Blog erwähnt werden muss. Auf der anderen Seite interessiert es mich aber auch, ob es noch Leute gibt, die auch nach meiner Rückkehr noch auf meinem Blog vorbeischauen ;-) Aber erstmal der Reihe nach!

Wahnsinn - soviele Einträge hatte ich ja schon lange nicht mehr. Meine "harten" Worte scheinen Anklang gefunden zu haben ;-) Spass beiseite, ich habe mich wahnsinnig über alle Kommentare gefreut.  Und 14 (!) ist wohl definitiv Rekord *grins*

samedi, 25 mai 2008

Womit wir dann auch schon wieder beim Thema wären. Am Samstag stand mein letzter "richtiger" Ausflug in Frankreich auf dem Programm. Zusammen mit Regina und Mathis habe ich mir das Städtchen Menton angeschaut. Menton liegt zwischen der italienischen Grenze und Monaco, ein kleines, feines, herziges Hafenstädtchen.

Ganz besonders bekannt ist Menton für seine Zitrusfrüchte. Überall hat es Orangen- und Zitronenbäume und jeweils zu Beginn des Jahres findet das "Orangenfestival" statt. Während dieser Zeit erkennt man Menton kaum wieder und überall stehen orange-gelbe Figuren, die aus richtigen Orangen und Zitronen gebaut wurden.

Ganz besonders gut gefallen hat mir die Altstadt. Ähnlich wie in Nizza sind die Mauer sehr bunt, es hat enge Gässchen und hohe Gebäude. Alles ist schön hergerichtet und dekoriert und man könnte stundenlang durch die Strässchen schlendern...

Irgendwann gings dann mit dem Bus wieder zurück nach Nizza. Wir waren recht lange unterwegs. Nur schon um Monaco zu durchqueren benötigten wir über eine Stunde.... Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wieviele Menschen dort wegen des Autorennens so durch die Strassen irrten - der absoluten Horror/Wahnsinn... Ich war jedenfalls froh, hatte ich im Bus etwas Sicherheitsabstand ;-)

mardi, 27 mai 2008

Heute war der quasi der letzte Abend mit Regina. Für Mittwochabend war ein Schulfest geplant und am Donnerstagmorgen flug sie für ein Wochenende in die Schweiz. Somit wurde mein Abschiedsessen etwas vorgeschoben und es fand schon zu Beginn der Woche statt. Wie es sich für ein Abschiedsessen gehört, werde ich diesen Abend wohl so schnell nicht mehr vergessen ;-)

Doch zuerst stand am Morgen noch Cookies-Backen mit Mathis auf dem Programm. Gemeinsames Einkaufen, viel Gelächter, Theaterproben, Teigkostproben und vieles mehr begleiteten uns durch den Morgen. Danach konnte man kaum auf drei zählen und die Cookies waren schon fertig. (und noch schneller waren sie dann gegessen ;-)) Et voilà, damit ihr auch alle schön gluschtig werdet... ;-)

Nach der Schule gings dann wie anfangs bereits erwähnt in die Altstadt zum Nachtessen. Begleitet wurde ich von Tanja, Regina und Mathis. In der Altstadt von Nizza haben wir ja bereits viele kleine Beizchen entdeckt, aber "la ferme saleya" ist wohl wirklich einzigartig!

Das ganze Restaurant ist wie eine kleine Farm dekoriert. Überall hangen kleine Tierchen, der Eingangsteppich erinnert an eine riesengrosse Feldwiese, es hat viele Planzen und überall versteckte Kleinigkeiten, die das besondere Flair, die besondere Atmosphäre ausmachen.

Am Tisch neben uns sassen zwei ältere Pärchen, welche das ganze Restaurant unterhielten. Dem Kellner wurde nicht normal, sondern mit "Darling, Honey oder Schatzi" hinterhergerufen. Schnell kamen sie dann auch mit uns ins Gespräch und es stellte sich heraus, das sie in Texas wohnten. Nach nur fünf Minuten hatten wir bereits ihre Adressen in der Tasche. Wir müssten sie unbedingt besuchen kommen. Selbstverständlich dürften wir bei ihnen wohnen (sie hätten ein grosses Haus) und sie würden uns auch alles zeigen... Sag niemals nie und wer weiss schon was morgen sein wird, die Adressen haben wir jedenfalls eingesteckt ;-)

Nach diversen Gruppenfotos (auch mit den ganzen Mitarbeitern *grins*) wars dann Zeit zum Weitergehen. Anstelle einer Rechnung bekamen wir vom Kellner aber nur ein nettes Grinsen mit auf den Weg. Die Texaner hatten unsere Rechnung bereits übernommen uns uns eingeladen. Da wir vorher den Wein ausgeschlagen hatten, wollten sie uns Studenten so eine kleine Freude machen..... Was will man da noch sagen?!

Es war zwar bereits gegen 11 Uhr, für uns war der Abend aber trotzdem noch zu jung um schon nach Hause zugehen. Seit wir hier in Nizza sind, haben wir auf den Getränkekarten immer wieder "die Giraffen" gesehen. Das sind riesengrosse Behälter die nach Wunsch mit 2.5l Cocktail oder Bier gefüllt werden. Und so einen wollten wir heute Abend ausprobieren! Tequilla Sunrise olé ;-)

vendredi, 30 mai 2008 et samedi, 31 mai 2008

Nun war es also bereits soweit, und mein letzter Abend in Nizza stand unmittelbar vor der Türe. Regina war (wie bereits erwähnt) schon für ihren Kurztripp zurück in der Schweiz, dafür war Dani von seinem Besuch zurückgekehrt. Zu viert gings also zuerst Pizza bzw. Dessert essen und dann musste der letzte Abend so richtig begossen werden ;-)  Die beiden Jungs wollten mich "abfüllen" - oder in ihren Worten: mir einen unvergesslichen Abend bescheren - na mal schauen! Im Himmel fanden wir noch einen freien Tisch und die Giraffen waren auch schon wieder los - diesmal aber mit "Sex On The Beach" gefüllt - auch nicht schlecht... ;-)

Die Stimmung war sehr ausgelassen und wir hatten jede Menge Spass ;-) Innert Kürze hatten wir dann auch schon schön brav ausgetrunken und da man mich ja abfüllen wollte, musste auf dem schnellsten Wege Nachschub her! Wie schon so oft, waren an diesem Abend auch wieder zahlreiche Rosenverkäufer in den Strassen unterwegs. Die gehen jeweils von Restaurant zu Restaurant, von Bar zu Bar und von Tisch zu Tisch, in der Hoffnung, dass sie ihre Rosen irgendwo an den Mann bzw. an die Frau bringen. Wir haben uns immer köstlich über diese amüsiert und sie so normalerweise vergebens an unseren Tisch gelockt. Wie auch heute Abend (dachte ich zumindest). Doch "meine" beiden Jungs wollten mich eines Besseren belehren...

Als wir dann auch "la deuxième giraffe" geleert hatten gings zu Fuss nach Hause. Auf dem Nachhauseweg haben wir wohl halb Nizza unterhalten. Wir haben viel gelacht und so unsere Spässe getrieben. Wahrscheinlich hat der Alkohol auch dazubeigetragen, dass wir alle etwas ausgelassener waren als sonst. Berührungen mit dem Boden Nizzas, blaue Flecken und Finger sind nur einige Souvenirs ;-) Heimweg hatten wir plus/minus alle den selben - aber zu Fuss kamen wir nicht wirklich schnell vorwärts.... Irgendwann suchte uns dann auch die Müdigkeit heim, so dass ich spontan Asyl bei Mathis bekam (was ich dankend annahm) und nicht mehr alleine heimlaufen musste.

Am Morgen gings dann erstmal nach Hause. Musste ja schliesslich noch packen. Auf dem Heimweg kaufte ich in einem Blumenladen das Abschiedsgeschenk für meine Gastmutter, und dann benutzte ich zum letzten Mal den Bus Nr. 22... Nur Fanny war anfangs zu Hause. Und auch nachdem ich alles fixfertig gepackt hatte (was nicht ganz einfach war.... bin jetzt noch erstaunt, dass meine Koffer unterwegs nicht geplatzt sind...) war Danielle noch immer nicht aufgetaucht. Per Telefon musste ich dann erfahren, dass sie mit den Zeiten etwas durcheinander gebracht hatte und wir uns verpassen würden. War schon etwas seltsam, mich am Telefon von ihr zu verabschieden... :-(

Fanny hat mir dann mit meinem Gepäck geholfen und mich in die Stadt begleitet. Dort hatte ich nähmlich mit Dani, Tanja und Mathis zum Mittagessen (nachmittags um 15.00 Uhr...) abgemacht. Meine sieben Sachen ;-) konnte ich im Zimmer von Mathis deponieren und dann gings zum letzten Mal ins Subway. Ich war übrigens die Einzige, welcher es gut ging, welche keine Kopfschmerzen hatte, und sich neben den Abschiedsgedanken normal fühlte. Soviel zum Thema abfüllen.... Jaja, wer andern eine Grube gräbt... *grins*

Dann wars schon an der Zeit mich von Fanny zu verabschieden. Freue mich schon auf den August, da sie mich dann zusammen mit ihrem Bruder in der Schweiz besuchen wird. Mit Tanja, Dani und Mathis gings dann zum letzten Mal an den Strand. Da ich zum Abschluss noch schönes Wetter bekommen hatte, gings auch noch ein letztes  Mal ins Meer - noch kälter als beim vorherigen Mal, aber trotzdem super, wenn nicht sogar noch besser ;-)))

Irgendwann wars dann Zeit auch dem Strand tschüss zu sagen. Und Tanja und Dani... Seltsam, und es wurde noch seltsamer. Mathis begleitete mich an den Flughafen (was nicht seltsam sondern härzauerliebscht gewesen ist). Somit benutze ich aber auch zum letzten Mal meine Buskarte und ebenfalls zum letzten Mal Bus Nr. 23... Alles was ich sah, sah ich wohl zum letzten Mal. Von Minute zu Minute liess ich mehr von Nizza zurück. Folglich könnte ich hier noch viele weitere letzte Male auflisten, aber das lasse ich jetzt mal sein... *grins*

Eingecheckt hatte ich ziemlich schnell und auch das Übergepäck (ehmm... sage euch jetzt nicht wie viel...) war bald bezahlt. Dann hatte ich noch knappe fünf Minuten und schon musste ich auch Mathis zurücklassen. Es ging alles so wahnsinnig schnell, dass ich erst ein paar Minuten später alles richtig realisiert hatte. Dann hatte auch noch mein Flugzeug eine Stunde Verspätung, warten war angesagt und ich hatte noch mehr Zeit über alles nachzudenken. Es kam dann wie es kommen musste und irgendwann flossen mir die Tränen nur noch so übers Gesicht - spezielle Momente...

Der Abschied fiel mir wie erwartet nicht ganz leicht. Diese drei Monate - wohl unvergesslich. Ich habe sehr viel erlebt und gelernt. Neue Seiten und Gewohnheiten an mir entdeckt, viel gesehen, Ausflüge gemacht, Erfahrungen gesammelt, viele Leute kennengelernt und Freunde fürs Leben gefunden. Ich habe tagtäglich mit ihnen Zeit verbracht, wir sind gemeinsam zur Schule gegangen und haben auch während unserer Freizeit gemeinsame Dinge unternommen. Sogar während unseren Reisen sind wir uns nicht auf die Nerven gegangen - dass will doch 'was heissen. "Meine Leute" in Nizza sind für mich wie zu einer zweiten Familie geworden - vous me manquez déjà maintenant....

Gegen 22.00 Uhr hiess es dann definitiv "au revoir Nice..." Die Stadt hatte sich wohl etwas ganz Spezielles (was eigentlich alltäglich war, aber äbe...) für mich ausgedacht. Alles leuchtete und glitzerte. Die Stadt ist ja so schon Wahnsinn, aber bei Nacht - absolute Spitze. Die Lichter wurden immer kleiner, die Augen wieder etwas feuchter und schwups war ich schon in Basel gelandet. Meine Emotionen waren auch wieder "normal" geworden und vollgepack verliess ich das Terminal. Dort wurde ich von Familie, Schweizerfahnen und Überraschungsgästen in Empfang genommen und auch die Tränen liessen (erneut...) nicht lange auf sich warten ;-) Danach erwartete mich die erste Fahrt im neuen Familienauto und gegen 01.00 Uhr war ich dann wirklich zu Hause!

Hungrig (da ich seit dem Subway-Sandwich nichts mehr gegessen hatte) gabs sogar noch gebrätelte Cervelat und selbstgemachte Züpfe als Mitternachts- und Willkommenssnack - mmmmhhh ;-)

dimanche, 1er juin 2008

Auschlafen, frühstücken und überrascht werden. So ungefähr in dieser Reihenfolge gings weiter. Am Nachmittag hiess es plötzlich "Bsuech isch do" und innert Kürze versammelte sich die halbe Verwandtschaft zum einem Willkommensfest bei uns auf dem Sitzplatz - auch wenns teilweise nicht danach aussah, ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut alle wiederzusehen!

Für das leibliche Wohl sorgten Fleisch- und Käseplatten. Dazu gabs Rhabarberwähe, Partybrot und da ich mittlerweile zum richtigen Cocktailtrinker geworden bin, konnte ich sogar noch selbstgemachten Whiskey-Sour kosten - sehr "gsüffig" und gefährlich sage ich dazu nur ;-)

 les premiers jours à la maison

Eingelebt habe ich mich in der Zwischenzeit ziemlich gut. Es ist noch praktisch alles beim Alten geblieben, der Alltagstrott hat mich schnell wieder eingeholt und teilweise habe ich das Gefühl, als sei ich nie richtig weg gewesen.... Ich bin viel unterwegs, treffe viele Leute und dann gibt es aber auch wieder Momente wo mir Nizza extrem fehlt. Die Leute (vorallem Mathis, Regina und Dani). Das ganze Drumherum. Momente wo mich die Langeweile etwas einholt und ich etwas mehr Beschäftigung brauchen könnte!

Wie es jobmässig weitergeht? Würde mal sagen ich habe wahnsinniges Glück gehabt. Bereits an meinem zweiten Tag zu Hause hatte ich ein Vorstellungsgespräch, zwei Tage später wurde ich zum Schnuppern eingeladen und am letzten Freitag habe ich die Zusage für den neuen Job erhalten. Voraussichtlich ab dem 1. Juli werde ich bei der Firma Ruckstuhl in Langenthal im Verkauf Innendienst tätig sein. Die Stelle ist wie geschaffen für mich, sehr abwechslungsreich, natürlich mit Französisch ;-), familiäres Drumherum und trotzdem international tätig - bin gespannt und freue mich auf die neue Herausforderung. Klingen tuts jedenfalls vielversprechend!

C'est ça! Mais oui, je pense que c'est tout.

Geschrieben habe ich wieder wie ein kleiner Weltmeister...! Danke an alle, die hier regelmässig vorbeigeschaut, meine Berichte verschlungen und an meinen Erlebnissen teilgenommen haben. Noch ein grösseres Danke an alle, die mir dazu auch noch Kommentare geschrieben haben. Und das allergrösste Danke an alle, die sogar zwei Wochen nach meiner Rückkehr noch regelmässig in meinem Blog vorbeischauen und so diesen Eintrag überhaupt sehen können ;-)

Man sieht sich, liest sich oder hört sich. On va voir :-)

Liebi Grüess et à bientôt!

 


Posted: 22:35, 11 June 2008 by Jäne
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In Tennessee

An einem feuchtheißen Nachmittag im Mai 1895 stiegen zwei Missionare die felsigen, aber dicht bewaldeten Hügel in der Nähe von Smithville in Tennessee hinauf. Die Leute in der Stadt hatten sie abgelehnt, und so hatten sie sich aufgemacht, Menschen unter den Bergbewohnern zu finden, die auf hügeligen Farmen mit geringem Ertrag schlecht und recht ihr Dasein fristeten. Die Missionare reisten zu Fuß und ohne Geldbeutel und Tasche und mußten sich auf den Geist des Herrn und auf die Gastfreundschaft der Leute verlassen, um Nahrung und Unterkunft zu erhalten.
Gegen Abend kamen die Missionare zu dem bescheidenen Häuschen meines Großvaters, Harvey Anderson Pinegar, und seiner jungen Familie. Großvater hatte sie bereits auf einer Versammlung predigen hören und bot ihnen Speise und einen Platz zum Schlafen an, was sie bereitwillig und dankbar annahmen. Harvey und seine Familie teilten ihr Essen und ihr Haus mit den Missionaren. Die drei Kinder schliefen auf dem Dachboden, Großvater und Großmutter legten für sich selbst Strohsäcke in eine Ecke auf den Fußboden, und die Missionare schliefen im einzigen vorhandenen Bett. In diesem bescheidenen Haus in den Bergen lehrten die Missionare meinen Großvater und seine Familie das wahre Evangelium Jesu Christi.

Großvater schrieb in sein Tagebuch:
„Ich prüfte ihre Lehre und kam zu der Überzeugung, daß sie zur einzig wahren Kirche auf Erden gehörten. Daher ließen meine Frau und ich uns am 14. Mai 1895 von Missionar Owen M. Sanderson im Sink Creek, ein paar Meter oberhalb von Jones' Mühle im 7. Distrikt von DeKalb County, Tennessee, taufen. Das geschah sehr zum Mißfallen meiner Verwandten, aber ich kümmerte mich nicht darum und tat weiter den Willen des Vaters im Himmel. Ich wußte, daß die Lehre von Gott und nicht von Menschen war.”
Ungefähr hundert Leute sahen bei der Taufe von Harvey und Josie Pinegar zu. Gegen die „Mormonenreligion” gab es in diesem Gebiet starken Widerstand. Harveys Freude über seinen Beitritt zur Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wurde von seinem Bruder, seinen Schwestern, den Eltern und den Nachbarn nicht geteilt. Mein Großvater erkannte sehr bald, daß er mit Anfeindung in seinem Ort und seiner Familie rechnen mußte. Er leistete damals gerade Dienst als Schutzmann. Als die Männer, die zu seiner Bezahlung als Schutzmann beisteuerten, erfuhren, daß er sich der Kirche angeschlossen hatte, weigerten sie sich, ihn weiter zu bezahlen. Einer von diesen Männern war sein eigener Cousin.
Mehrmals wurde Harvey Pinegars Haus ein Zufluchtsort für die Missionare. Diese halfen Großvater, die Fenster und Türen als Schutz gegen den Pöbel abzusichern, der gedroht hatte, die Missionare zu teeren und zu federn.
Vier Jahre nachdem sich Großvater der Kirche angeschlossen hatte, begleitete mein Vater, damals ein junger Bursche von acht Jahren, seine Familie und zwei andere Familien zu einem Taufgottesdienst. Großvater wollte an diesem kalten Tag, am 3. Dezember 1899, seine Tochter und die Töchter einer Nachbarsfamilie taufen. Auf dem Weg zum Fluß an Reynolds Mühle begegneten ihnen drei Reiter. Als die Männer fragten, wohin sie wollten, erklärte ihnen Großvater ihr Vorhaben. Der Anführer der drei drohte, sich mit anderen zusammenzutun und das zu verhindern. Großvater entgegnete darauf, er und die 20 Leute bei ihm würden ihr Vorhaben ausführen, ganz gleich, was der Mann und seine Leute täten. Großvater und die anderen setzten ihren Weg zu Reynolds Mühle fort.
An der Mühle angekommen, suchten sie eine abgelegene Stelle für die Taufe. Der Hügel oberhalb des Flusses war mit Bäumen, kleinen Eichen und Efeu bestanden. Mein Vater, der junge John, setzte sich auf einen umgestürzten Baum, der über eine Sandbank in den langsam dahinfließenden Fluß hineinragte. Von hier aus konnte er alle Einzelheiten dieser heiligen Handlung genau beobachten. Großvater watete in den Fluß hinein, um die richtige Tiefe zu finden, und kehrte dann zum Gebet ans Ufer zurück. In der Stille des Gebets hörte John das Geräusch eines knackenden Zweiges. Er schlug die Augen auf und warf einen schnellen Blick nach oben durch die Bäume — da waren die Männer, die sie vorher schon einmal angehalten hatten. Sie hatten sich mit anderen zusammengerottet, um ihre Drohung wahr zu machen. Einer der Männer stand neben einem Steinhaufen, bereit, die Taufgemeinde mit Steinen zu bewerfen.
Plötzlich rissen alle die Augen auf. Ein riesiger Jagdhund, der dem Anführer des Pöbels gehörte, war den Hang heruntergesprungen und einige Meter vor meinem Vater stehengeblieben. Der junge John sah den Hund angsterfüllt an, da dieser bedrohlich knurrte. Diese Männer waren entschlossen, die Taufen zu verhindern. Mein Großvater Pinegar fuhr jedoch unerschrocken mit dem Gottesdienst fort
Der Anführer, der sich nun davon überzeugt hatte, daß diese Mormonenfamilien keine Angst vor seiner Drohung hatten, befahl nun seinem Hund, Großvater Pinegar anzugreifen. In diesem Augenblick geschah etwas ganz Unbegreifliches. Der Hund stieß ein dumpfes Knurren aus, und sein Haar sträubte sich. Plötzlich bleckte er die Zähne und lief zu seinem Herrn zurück, sprang ihm an den Hals und warf ihn zu Boden. Als die übrigen Männer sahen, daß der Hund seinen eigenen Herrn angegriffen hatte, suchten sie ängstlich das Weite. Sobald sich der völlig überraschte Anführer von seinem Hund befreien konnte, eilte er seinen Freunden in wilder Jagd nach, den kläffenden Hund dicht auf den Fersen.
Ein Wunder war geschehen! Die Familie Pinegar und ihre Nachbarn dankten dem Herrn für ihre Errettung, und der Taufgottesdienst konnte ohne weitere Störungen fortgesetzt werden.
Am Abend kehrten die Familien zu Großvaters Haus zurück. Nachdem sich die Dunkelheit über die Berghütte gesenkt hatte, kamen die Störenfriede wieder und drohten erneut, über meinen Großvater und seine Mormonenfreunde herzufallen. Als sie ihm von der Gartenpforte her Schmähworte zuriefen, befahl er ihnen im Namen des Herrn Jesus Christus zu gehen. Der Mob verschwand und kehrte nicht mehr zurück.
Dieses Erlebnis, das uns mein Vater und mein Großvater oft erzählt haben, ist der Familie Pinegar seit Generationen eine Quelle der Kraft gewesen. Ich habe dadurch Dankbarkeit für meines Großvaters Treue zum Herrn gelernt, und es hat mir die Gewißheit gegeben, daß Rechtschaffenheit gegen alle Hindernisse und Widerstände obsiegen wird.
Der Mut meines Großvaters und der anderen, fest für das Rechte einzustehen, brachte die Hilfe des Herrn. Eine stille, friedvolle Kraft kam in ihr Herz, wodurch sie imstande waren, den Anfeindungen mit Mut und Vertrauen zu begegnen. In meinem eigenen Leben hat es Fälle gegeben, wo mir die Erinnerung an dieses Erlebnis meines Großvaters die Kraft gegeben hat, Überredungen, das Falsche zu tun, zu widerstehen.
Ich bin dankbar für die Treue und den Glauben meines Großvaters. Seine Furchtlosigkeit begründete ein Erbe des Glaubens an den Herrn und der Liebe zu ihm. Die Opfer, die er und andere meiner Vorfahren gebracht haben, haben die vielen Segnungen der politischen und religiösen Freiheit ermöglicht, die ich heute habe. Ich will meine Treue gegenüber meinem Großvaterzeigen, indem ich dem Herrn gegenüber auch treu bin.
Wir können unsere Treue zum Herrn unter Beweis stellen, indem wir den Eltern gehorsam sind, unsere Geschwister achten, auf die Führer der Kirche hören und unsere Berufung in der Kirche und unsere Priestertumspflichten erfüllen. Zur Treue gehört auch, daß wir die Landesgesetze und Gottes Gebote befolgen. Treue gegenüber unserem Arbeitgeber, gegenüber unseren Arbeitnehmern — wie sie sich in einer ehrlichen Tagesarbeit und einer gerechten Entlohnung für diese Leistung erweist — sind auch Teil unserer Treue zum Herrn, denn was wir unserem Nächsten tun, das tun wir ihm. Es bedeutet auch, für das Rechte einzustehen, wenn unsere Freunde uns überreden wollen, etwas Falsches zu tun. Es kann auch heißen, daß wir in der Verteidigung von Wahrheit und Recht allein stehen.
Vielleicht finden Sie auch im Leben Ihrer eigenen Familienangehörigen ähnliche Beispiele von Treue gegenüber dem Vater im Himmel, die Ihnen eine Quelle des Glaubens und des Mutes sein können.
Möge ein jeder von uns dankbar sein für all das, was wir unseren treuen Vorfahren verdanken, und mögen wir uns mit wahrem Glauben bestreben, diesen edlen Seelen treu zu sein, indem wir dem Herrn treu sind.
Rex D. Pinegar, Dezember 1976

Posted: 07:54, 28 May 2008 by Bettina
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