PHIhihihi
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Posted in nicht spezifiziert

 

Ts...Ts...Tsk, was tut mir die Welt an! Mein Antivirenprogramm ist dann doch nun auf den Trichter gekommen, daß chblog.ch nicht gut für meinen Computer ist. Frage ich also nach dieser Adresse, bekomme ich eine blanke Nachricht, daß diese  verboten (forbidden) sei. Dieser Verhalt läßt mir zumindest Gelegenheit, zu reflektieren, was, außer einer Gewohnheit, da mal einzuloggen, ich an dem Sender habe. Hm. En Haufen Perlen, für die ich keinen Gebrauch habe... Für einen Mitteleuropäer bleibt beim Anblick der Topics ohnehin der Seufzer: ja, wo sind sie alle geblieben, man hört sie jodeln (und manchmal flüstern) von allen Enden der runden Welt. Zuviel zum Lesen, hab die Zeit nicht. Dazu gelegentliche Hinweise, wie's mit denen aussieht, die gern auch zuhausebleiben. Krankfeiern, die Böcke hüten, Bier trinken. Naja. Also, für's erste ist es vielleicht auch genug, mir wäre, nach allem, was ich auch sonst hörte und las, ohnehin eher daran gelegen, mal die Schweiz per Fahrrad zu erkunden. Ist vielleicht auch gesunder so, kostet keine Elektrik. Und was sich hinter dem immer nächsten Bergrand verbirgt, kann mich nicht nur dort interessieren. Dieser Text hier schreibt sich nun in unserem Internetcafé, wo man nix aufspielen, nur unmittelbar schreiben kann. Nicht, daß da nichts zu erzählen wäre, aber zweifelhaft, ob am besten gerade hier. Immerhin, wenn wer sonst noch was von mir lesen möchte, da habe ich einen Input bei books.google.com, unter "Leo Hoeninger". Damit kamma gurgeln, was sich als Ergänzung zum Jodeln ja manchmal empfiehlt, zumal wemma sich in der Stadt jeden Tag rasiert... Die Weltreiserei sonst, wie sie sich hier öfter konstatiert, könnte man ja eigentlich ansehen als eine Art Stimmbruchfest, ne, die Indianer kennen solche Jugendfeste, wo einem die ganze Welt geschenkt wird, irgendwie. Man kann ja mal gucken. Stimmbruch, das wäre auch cognitiv zu verstehen: die eine Stimmlage ist die des mitherangebrachten Bewußtseins, die andere die der wirklichsten Wirklichkeit, wie sie einem geschieht. Was hier lesbar wird davon, das sind die Zwiestimmigkeiten dessen. Klar, ne. Reflektiert wird hier ja sonst nicht, außer mit den kommunsten Meinungen, die sich mittels Redensarten oder Dialekt ausweisen. Man kann sich bei Euch da wenigstens nicht vertun. Den Denker vorzustellen ist aber in Blogs allemal nicht üblich, es muß alles irgendwie Schlagwortcharakter haben, was man von sich merken läßt, irgendwas wie echter Dialog ist unwahrscheinlich. Über's Banale verlieren alle keine Worte, die jeweiligen Mucken kann man nicht debattieren, und die Politik ist auch nicht der Tempel der Erkenntnis. Kleine Nachricht hier, die mir nachgeht, hat vielleicht nicht jeder gehört (ich informiere mich gern bei www.nachrichten.ch): die Holländer haben gerade einem ihrer Generäle ein großes Tattoo auf offenem Platz gegeben, weil er zum Kommandeur der 1600 Holländer in Afghanistan bestellt worden war. Am nächsten Tag aber tötete eine Bombe dort bei den Wilden den Sohn dieses Generals, einen Leutnant, und dessen Kameraden, auf einer Patrouille. Man sagte dann, das sei nicht gezielt gewesen, hätte jeden treffen können. Diese Konstellation des Generalsvaters mit seinem Sohn in selber Truppe ist in Afghanistan schon einmal vorgeführt worden, in der Gestalt des damaligen Befehlshabers der sowjetischen Truppen im Afghanistan-Krieg. Der verließ an dessen Ende das Land als Letzter über eine Brücke im Norden, in Gesellschaft seines Sohnes, der Soldat in seinem Heer war. Und was den dummen Zufall angeht: als Leidensfigur steht der General da neben dem Bürgermeister von Köln, Schramma. Dessen Sohn, irgendwas über Zwanzig, kam um, als des Nachts in der Stadt ein paar Irre begannen bei einer Kreuzung ein Wettstarten, einer entgleiste, rammte die Verkehrsinsel, auf welcher der junge Mann Ampelzeichen erwartete. Die Brücke übrigens, über die der sowjetische General Afghanistan verließ, war MIR bekannt aus einem Traum 9 Jahre früher, gerade BEVOR die Russen nach Afghanistan gingen. Das sah ich dann, aus wiederkommendem Gedächtnis, als ich das Foto der Brückenquerung in der Zeitung sah. Alles klar? Wenn die Wunderkinder mal alle überleben! (Wunderkinder gibt's bei denen Bergtieren vielleicht öfter, weil einem am Gebirg, auf erste Zicken, auch allerhand Weitläufiges einfallen kann, ne. Hihi.)    Kann nun nicht nichts sonste sagen, wird Zeit, muß gehen. Warte auf keine Antwort, werde weiter im chblog lesen. Jemand Kalanda gesehen? Lange nichts mehr von diesem Grottenweib gehört...

01:18 - 22 April 2008 - post comment


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leichte Bedachtsamkeiten einer irren Zeit
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