Projekt Kontrabass

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18 March 2009 - Letzter Eintrag

Immer noch bin ich fleissig für das Konzert am üben. Nach der ersten Probe musste ich zugeben, dass die Lieder nur mit Kontrabass und Gesang zu mager klingen. Zum Glück fand ich rasch einen Gitarristen, welcher uns unterstützen wird. Die Probe mit Gitarrenbegleitung steht noch aus, ich bin aber überzeugt, dass es mit einem Melodieinstrument mehr super tönen wird.

Neben dem Üben schreibe ich weiter am schriftlichen Teil, welcher mich im Moment sehr beschäftigt. Ich möchte die Bachelorarbeit demnächst abschliessen und beende hiermit meinen Weblog. Mein Projekt Kontrabass ist schriftlich abgeschlossen, der Abschluss der praktische Umsetzung erfolgt am 1. April, 20.00 Uhr im Musiksaal im Mariaberg in Rorschach.

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16 February 2009 - Intensive Übungsphase

Endlich habe ich wieder zwei Wochen "Ferien" oder lieber gesagt, unterrichtsfreie Zeit, vor mir. Ich arbeite was ich mir vorgenommen habe, ziemlich gut durch. Jeden Tag übe ich mindesten eine halbe Stunde und schreibe am schriftlichen Teil meiner Bachelorarbeit.

 

Beim Üben beschränke ich mich viel auf das Bogenspiel. Ich bin hoch motiviert, das Menuet mit dem Bogen schön rein vorspielen zu können. Grösstenteils gelingt mir dies schon nicht schlecht. Mit dem Bogentraining kommen auch neue Erkenntnisse. Ich merke, dass ich bei langen Tönen von Vorteil ist, einen Abstrich (den Bogen von Richtung Frosch in die Richtung der Spitze streichen) zu machen, weil ich so mehr Druck auf den Bogen geben kann und der Ton somit fester und klarer ist. Nun bin ich am tüfteln, wo ich im Menuett Auf- oder Abstriche machen kann, damit es für alle längeren Töne stimmt.

 

Nach einer weiteren Beratungs- und Spielstunde bei Ralph Hufenus bin ich ziemlich optimistisch. Langsam aber sicher habe ich doch das Gefühl, während der langen Phase des einsamen Übens vorwärts gekommen zu sein. Ich habe noch eine Frage, welche die Basslinie betrifft:

Bis jetzt habe ich bei "Autumn Leaves" immer nur den Grundton und die Quinte gespielt. Das geht bei diesem Lied schön auf, da es in jedem Takt nur einen Akkord hat. So konnte ich immer zwei Schläge den Grundton und zwei Schläge die Quinte spielen. Ich fand das irgendwann ein wenig langweilig und informierte mich bei Ralph Hufenus nach weiteren Begleitschematas. Schon vor Weihnachten erklärte er mir das Muster, bei welchem man die Übergänge vom Grundton zur Quinte ausfüllt und so eine Basslinie bekommt. Ich hatte dann jedoch Probleme dieses Muster bei "Autumn Leaves" durchzuführen, da es mit der Anzahl der Töne in einem Takt nicht mehr aufging. So zeigte er mir dieses Mal, wie man den vierten Schlag mit einem Halbton zwischen der Quinte und dem Grundton des nächsten Akkordes verbindet. Dies klappt nach einigen Versuchen schon sehr gut.

Trotzdem möchte ich es mal noch schaffen, eine Basslinie zu schreiben und vor allem zu spielen. Ralph Hufenus hat mir zusätzlich noch Griffschematas für Dreiklänge gegeben. Diese sind für das freie Improvisieren wichtig und werden bei allen Dreiklängen immer nach demselben Schemata gespielt. Für Dur- und Mollakkorde gibt es mehrere verschiedene Fingersatzschematas. Ich habe nun eines gefunden, welches mir ziemlich gut liegt.

Anhand dieser Dreiklänge habe ich am Klavier versucht, einen Anfang für die Basslinie zu finden. Ich habe den ersten Teil des Liedes gefunden, weiss aber nicht, wie es im Zusammenhang mit der Melodie tönt. In den nächsten Wochen werde ich diese Basslinie noch fertig schreiben und sie mit Selina zusammen spielen.

 

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31 January 2009 - Diplompraktikum

Wie ich vermutet habe, während den drei Wochen Praktikum habe ich den Kontrabass kein einziges Mal in die Hände genommen. Ich musste Prioritäten setzen und die lagen beim letzten und wichtigsten Praktikum. Nach dieser intensiven Zeit habe ich nochmals zwei Wochen studiumsfreie Zeit, welche ich mir für das Schreiben der Bachelorarbeit und fürs Kontrabasssüben reserviert habe.
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12 January 2009 - Zeit zum Üben

Ich habe immer noch Ferien und komme nebst dem Vorbereiten oft zum Üben.

 

Ich wage mich wieder an den Bogen und übe ziemlich intensiv damit. Ich möchte dieses Menuett von Johann Krieger am Konzert mit Bogen spielen und dafür braucht es viel Übung. Das viele Spielen macht sich bemerkbar, die Intonation ist immer besser und ich kratze mit dem Bogen nicht mehr allzusehr auf den Saiten. Langsam aber sicher tönt es für mein Niveau schon ziemlich anhörlich. Natürlich übe ich auch die anderen Lieder. Für das Lagenproblem beim Lied "S isch äbe ne Mönsch uf Ärde" habe ich nun eine Lösung gefunden. Ich habe eine eigene Improvisation gefunden, welche sich in der ersten Lage befindet. So bin ich auf der sicheren Seite, dass ich während dem Konzert vor Nervosität die dritte Lage nicht finde.

 

Wieder einmal mehr mache ich mit Selina einen Musiktag. Wir üben die geplanten Stücke und finden auch immer wieder mal Neues raus. Selina komponiert auf dem Klavier Stücke, welche ich auf dem Bass gut Begleiten kann. Auch mit Kontrabass, "Schwyzerörgeli" und Gesang entstehen immer wieder neue, interessante Melodien. Ich bin gespannt was das noch alles rauskommt....

 

Die Woche tut mir extrem gut, da ich mich seit langem wieder einmal dem Kontrabass widmen kann und ich die Fortschritte sehe. Vor mir stehen drei Wochen Diplompraktikum und ich weiss, ich werde in diesen drei Wochen keine einzige Sekunde Zeit haben, an den Kontrabass zu denken. So nutze ich die freie Zeit gründlich....

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8 January 2009 - Fehlende Literatur

Ich bin gut erholt wieder zurück aus den Ferien und bin wieder voll motiviert für den Kontrabass und meine Diplomarbeit. Vor mir liegt eine Woche (Praktikumsvorbereitungs-) Ferien und somit bestimmt auch genügend Zeit zum üben.

 

Als eine erste Tat besuche ich die Bibliothek in der Hochschule, um Bücher über das Thema Autodidaktik zu suchen. Voller Elan und guten Vorsätzen fahre ich also nach Rorschach. Als ich in der Bibliothek selber nichts zum Thema finde, frage ich die Mitarbeiter/innen nach einem Tipp. Aber weder die Suche in der eigenen Bibliothek, noch die Suche im ganzen Medienverbund (mit immerhin 4 Bibliotheken) findet sich rein gar nichts zum Thema Autodidaktik und somit nichts, was ich brauchen könnte. Der Bibliothekar rät mir, im Internet noch nach Büchern zu suchen und diese sofort in der Bibliothek als Anschaffungswunsch zu äussern. Also fahre ich ziemlich niedergeschlagen und enttäuscht wieder nach Hause.

 

Dort angekommen gehe ich sofort im Internet auf die Suche nach Büchern über Autodidaktik. Aber auch das erweist sich als sinnlos. Langsam aber sicher gebe ich die Hoffnung auf brauchbare Bücher auf...

Es findet sich zwar etwas über selbständiges Lernen, aber immer nur als didaktisches Mittel für Kinder gebraucht. Nun stehe ich mit leeren Händen da und weiss nicht weiter...Über was soll ich meinen theoretischen Teil schreiben (immerhin 25 Seiten), wenn nicht über das autodidaktische Lernen? Ich beginne nach "Kontrabass + autodidaktisch" zu googeln und finde ganz viele Leute (ausschliesslich Männer) welche sich das Kontrabassspielen autodidaktisch gelernt haben. Ich bin erstaunt und entschliesse mich, allen ein Mail mit Fragen zu ihrem autodidaktischen Lernen zu schreiben. Diese Idee erweist sich als Goldgrube, denn ich bekomme die Fragebogen von den meisten umgehend und beantwortet zurück.

An dieser Stelle möchte ich nochmals allen, welche meinen Fragebogen beantwortet haben, herzlich danken.

Trotz all dieser Fragebogen bin ich immer noch ziemlich niedergeschlagen. Ich habe zwar nun diese Fragebögen, kann mir aber im Kopf noch überhaupt kein Konzept für meinen schriftlichen Teil vorstellen. Vielleicht braucht das ganze einfach ein wenig Zeit zu reifen und so belasse ich es beim Üben.

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19 December 2008 - Ab in die Ferien - aber mit Gitarre

Kurz vor Semesterende habe ich nochmals eine Besprechung mit Ralph. Mein Arm schmerzt zum Glück nicht mehr, ich habe aber seit etwa 2 Wochen nicht mehr geübt. Aber wie es scheint, habe ich in dieser Zeit nichts verlernt.

 

Während den Weihnachtsferien bin ich während zwei Wochen in den Ferien. Ich kann also wieder zwei Wochen nicht üben. Als ich dies Ralph erzähle, gibt er mir den Tipp, die Gitarre mit in die Ferien zu nehmen (den Kontrabass kann ich nicht, da die ganze Skiausrüstung auch mitmuss und ich den Bass mit dem Snowboard zum Ferienhaus transportieren müsste). Damit ich die Kraft, die Hornhaut und das Gefühl fürs Spielen nicht verliere, ist statt Kontrabass also Gitarre angesagt.

 

Als aber das Auto gepackt wird, siehts für die Gitarre ganz schlecht aus. Wir müssten wohl einen Anhänger kaufen, um die Gitarre auch noch mitzunehmen. Und da ich nicht alleine bin, kann ich mich nicht egoistisch durchsetzen und die Gitarre statt dem Gepäck der anderen Familienmitglieder mitnehmen. Damit ist klar, kein Kontrabass und keine Gitarre für zwei Wochen...

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12 December 2008 - Schmerzen im Arm

Immer wieder mal treffe ich mich mit Selina und wir machen gemeinsam Musik. Sie spielt Klavier oder singt (oder beides) und ich spiele dazu Bass. Das macht Spass, weil der Kontrabass für den Anfang doch eher kein Soloinstrument ist (es kann aber eines sein, Benz Öster hat es mir bewiesen). 

 

Aber im Moment tönts zu zweit schon noch besser. Wir versuchen die Lieder, welche ich am Konzert spielen möchte, ein wenig zu üben. Zum Teil klappt das schon ganz gut, bei anderen habe ich noch Mühe. Vor allem bereitet mir eine Stelle von "S isch äbe ne Mönsch uf Ärde" Mühe, bei welcher ich in der 4 Lage spielen muss. Ich nehme mir vor, diese zu üben.

 

Als wir während einer Zwischenlektion eine knappe und kurze Musizierhalbestunde machen, verspüre ich schon während dem Spielen Schmerzen im linken Arm vom Handgelenk bis zum Ellbogen. Ich beachte es nicht weiters und spiele einfach weiter. Am Abend kann ich kaum noch Brot schneiden, so schmerzt mein linker Unterarm. Es fühlt sich an wie eine enzündete Sehne. Ich getraue mich im Moment nicht mehr, Bass zu spielen, um meinem Arm Erholung zu gönnen. So setzte ich wieder mal zwei Wochen aus, diesmal aber aus gesundheitlichen Gründen.

 

Was es schlussendlich war, weiss ich nicht. Ralph tippte auf Muskelprobleme oder eine enzündete Sehne. Er rät mir, die Arm- und Handmuskulatur vor dem Üben aufzuwärmen und nicht in Zugluft zu spielen. Auch Armstulpen sind bei solchen Problemen ganz nützlich. Einfach alles was schön warm gibt....

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23 November 2008 - Konzertkonzept und die Tücken des autodidaktischen Lernens

Es klappt immer besser und besser...

 

In der Zwischenzeit kann ich "Autumn leaves" ohne Probleme mit Selina spielen. Ich hab mir nun das Programm für das Konzert provisorisch zusammengestellt. Da es ja meine Bachelorarbeit ist, möchte ich zeigen, dass ich in den Grundlagen in verschiedene Musikrichtungen gegangen bin. Und da ich in der Ausbildung zur Lehrperson stecke, wäre es natürlich nützlich für mich, wenn ich ein Lied mit dem Kontrabass begleiten kann.

Ich habe mich als an verschiedene Stilrichtungen gewagt und möchte am Konzert etwas in diese Richtung etwas machen:

 

- "Autumn Leaves" (Jazz)

 - "Black Orpheus" (Jazz)

- "S isch äbe ne Mönsch uf Ärde" (Traditional)

- Menuett von Johann Krieger mit dem Bogen (Klassisch)

- "Blues on the closet" (Blues)

- verschiedene Improvisationen

 

Wahrscheinlich werde ich immer wieder neue Lieder zur Liste hinzufügen. Da ich fürs Konzert sehr kreative und erfahrene Musiker/innen an meiner Seite haben, welche auch immer wieder neue Ideen haben, wird es uns bestimmt nicht langweilig. Dies ist bis jetzt einfach sicher das Repertoire, welches wir im Moment auch üben.

 

Als ich mit dem Projekt begann, prophezeite mir Ralph, dass ich mindestens eine halbe Stunde pro Tag werde üben müssen, um auf dem Kontrabass etwas zu erreichen. Ich tue mir mit dieser Vorgabe sehr schwer und halte sie nicht immer ein. Manchmal reicht die Zeit neben dem Studium einfach nicht auch noch fürs Bassspielen. Im Moment ist das einer der grössten Nachteile, welche mir das autodidaktische Lernen beschert. Ich weiss zwar nicht, wie ich üben würde, wenn ich in die Kontrabassstunden ginge, aber ich muss so nicht auf einen bestimmten Termin ein Stück oder eine Technik beherrschen. So sind meine Übungszeiten nicht immer sehr regelmässig, was mir dann ein schlechtes Gewissen beschert.

 

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15 November 2008 - Es geht vorwärts...

Nach der Besprechung mit Ralph ist mir das Quintensystem schon viel logischer. Er hat mir die ganze Basslinie von "Autumn Leaves" ausgedruckt, so kann ich noch ein wenig daran herumstudieren. Ralph zeigt mir auch, dass es viel einfach ist, "Autumn Leaves" in der zweiten Lage zu spielen. Ich wäre von alleine nie auf die Idee gekommen, aber eigentlich ist es ja einleuchtend. Mit dem Lied habe ich dank den Noten viel weniger Mühe und komme recht gut durch. Auch die zweite Lage bereitet mir nach einigen Durchgängen keine Probleme mehr.

 

Nun kann ich mich an den "Blue Bossa" wagen. Ich schreibe mir erst einmal anhand der Akkorde eine Basslinie auf. Das klappt ganz gut, nur beim  mj7 komme ich nochmals ins Stocken. Ich bin mir wieder nicht sicher, ob meine Basslinie wirklich stimmt. Ich spiele sie durch und finde, dass es grauenvoll tönt. "Naja, es ist ein Jazz Stück", denke ich mir, "dass muss vielleicht so schräg tönen". Trotzdem bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich das mit den Quinten wirklich verstanden habe.

 

Der Bogen liegt im Moment eher auf der Seite. Es tönt schrecklich und ist auch anstrengend. Im Moment konzentriere ich mich lieber auf diese Quinten.

 

Ich probiere "Stairways to heaven" nur mit den Quinten der Akkorde (das sind relativ einfache: G, A, F, C) ab Blatt zu spielen. Und tatsächlich, es funktioniert tadellos. Ich freue mich und bin auch ein bisschen stolz , dass ich diese wichtige Spielart auf dem Bass doch noch begriffen habe.

Ich beschäftige mich nun mit den Rythmen. Bis jetzt spiele ich einfach immer nur halbe Noten (bei 4/4 Takt). Ich frage mich, ob es da nicht auch noch etwas interessantere Rythmen gäbe. Ich werde Ralph in der nächsten "Stunde " fragen.

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8 November 2008 - Musiktheorie und ich = Chaos

Ich probiere und probiere und komme auf keinen grünen Zweig. Die Basslinie für "Autumn Leaves" bereitet mir Kopfzerbrechen und ich komme nicht vorwärts.

 

Ich versuche zuerst nur einmal die Quinten des entsprechenden Akkordes aufzuschreiben. Ich bin mir zwar nicht mehr sicher, was ver bedeutet, aber ich lasse diesen "Spezialfall" einfach mal links liegen und schreibe die Quinten wir normal auf. Als ich die Basslinie endlich einigermassen beieinander habe und ich sie spiele, kommt schon das nächste Problem. Ich habe einen riesigen Durcheinander mit Violin- und Bassschlüssel. Ich bin mir plötzlich nicht mehr sicher, ob ich das a und das d beim A-Akkord noch in den Bassschlüssel tranformieren muss? Ich probiers, es tönt aber noch viel falscher. Nun stehe ich endgültig an uns lass es bleiben. Bei der nächsten Besprechung mit Ralph werde ich ihn nochmals danach fragen.

 

Ich probiere meine Hand- und Armhaltung zu verbessern. Mein linker Daumen war bis anhin bei Druck auf die Saiten durchgestreckt. Eigentlich müsste er gebogen sein, um einen grösseren Druck entwickeln zu können. Auch mein linker Arm ist zu tief und und somit liegt der Daumen nicht schön hinter den Fingern welche die Saiten drücken und das wiederum bewirkt, dass ich meine Finger schräg halte. Auch die richtige Bogenhaltung muss geübt werden, was allerdings sehr, sehr anstrengend für die Finger, die Hand sowie für den Arm ist. Länger als 2 Minuten halte ich es kaum durch. Auch die anderen Fehlerkorrekturen kosten viel Kraft, Überwindung und vor allem Konzentration und Aufmerksamkeit. Zu schnell passiert es, dass man wieder in die alten Schematas zurückfällt. Ich versuche, mich etwas auf die Korrekturen zu konzentrieren und nur Tonleitern mir der richtigen Arm- und Handstellung zu spielen. So muss ich mich nicht auch noch auf Noten konzentrieren.

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29 October 2008 - Besprechung Nr. 1

Ich habe Bachelorarbeitbesprechung mit Ralph. Ich möchte von ihm wissen, wie ich den Bogen richtig halten muss und es bestätigt sich was ich vermutet habe. Ich hielt den Bassbogen bis jetzt falsch. Mit der richtigen Bogenhaltung braucht es gleich wieder ganz andere Muskeln (vor allem auch noch Fingermuskeln), was wieder ziemlich anstrengend ist. Er zeigt mir auch das Gleitenlassen des Bogens und das Nachgeben und Vorschieben mit der Hand. Auch die Armbewegung ist ausgeklügelt und anspruchsvoll. Ich fühle mich schon mit einer Korrektur ziemlich überfordert, alles zusammen ist wie Autofahren lernen...

 

Zusammen spielen wir dann Black Orpheus gezupft. Ihm gefällt aber die Bassbegleitung nicht und so erklärt er mir die Begleitung mit dem Bass anhand von Quinten vom aktuellen Akkord. Dabei spielt man immer die Quinten eines Akkordes (zum Beispiel A Quinten = a und d, e Quinten = e und h) so, dass sich die verschiedenen Akkorde beziehungsweise die Bassquinten zu einer schönen Basslinie zusammensetzen. Ich habe ziemliche Mühe, das ganze zu Verstehen (Quinten geht gerade noch), da ich in Musiktherie eine Null bin. Ich kann wohl sehr viel nach Gehört richtig spielen, aber nicht mit Musiktheorie begründen oder erklären.

 

Ralph erklärt mir, dass beim Kontrabass die Quinten immer in derselben Handstellung liegen. Ich werde von den verschiedenen Handstellungen Fotos machen, denn diese zu erklären, ist ziemlich kompliziert.

 

Zum Schluss bekomme ich die Lieder "Autumn leaves" und "Blue Bossa" mit dem Auftrag, eine Basslinie mithilfe der Quinten zu komponieren.

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22 October 2008 - Mit Kollophonium gehts besser

Heute war in in St. Gallen und habe mir im Musik Hug Kollophonium gekauft. Gespannt packe ich es zu Hause aus und probiere auch sogleich mit Bogen und Kollophonium zu spielen. Mit Kollophonium tönt es schon viel besser. Es kratzt nicht mehr so und es gibt schöne, volle Töne. Wobei ich immer noch sehr aufpassen muss, dass ich nur eine Saite auf einmal erwische.

Ich probiere nun auch mit dem Bogen Lieder zu spielen ("Sisch äbe ne Mönsch uf Ärde" und "Dona dona"). Ich habe aber meine Mühe, die Töne ganz sauber zu treffen und mit dem Bogen so schnell wie möglich von Saite zu Saite zu wechseln ohne irgendwelche anderen Saiten zu streifen.

Den Bogen halte ich so, wie er mir in die Hände fällt und am besten liegt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich ihn richtig halte. So melde ich mich bei Ralph und frage ihn um einen Termin für eine Besprechung. Wahrscheinlich haben sich auch einige Haltungsfehler in Händen und Armen eingeschlichen, welchen ich auf die Schliche kommen möchte.

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19 October 2008 - Kontrabasskonzert von Bänz Oester

Ich war an ein Solokonzert vom Kontrabassisten Bänz Oester. Ich kannte ihn vorher nicht, darum machte mich eine Jassbegeisterte Selina darauf aufmerksam. So pilgerten wir am Freitag nach St. Gallen in den Kastanienhof.

Das Konzert war super. Bänz Oester holte alles aus seinen beiden Bässen heraus. Ich wunderte mich vor dem Konzert noch, wie ein Solokonzert mit einem Kontrabass wohl tönen mag? Und ich muss abschliessend sagen: Super!!

Bänz Oester schlug mit kleinen Schlägern auf die Seiten seiner beiden Kontrabässe, spielte mit dem Bogen indische Melodien (die merk ich mir fürs Konzert), zupfte einige bekanntere und unbekanntere oder selbstkomponierte Jazzstücke und spielte sogar mit zwei Bässen gleichzeitig. Dieses Konzert in Worte zu fassen wäre zu schwierig.

Ich konnte auf jedenfall auch nur beim Zuschauen einiges Lernen (z. B. das ich noch gaaaanz viel üben muss, bis ich wirklich gut bin) und konnte mich auch von einige Ideen inspirieren lassen für mein Konzert. Nun muss ich mich langsam aber sicher ans Konzertkonzept machen....

 

 

Wer also die Gelegenheit hat, Bänz Oester zu sehen und zu hören, sollte ihn auf keinen Fall verpassen!

 

 

 

 

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17 September 2008 - Mit Bogen

Der Kontrabassbogen ist angekommen!

Er sieht - nach meinen bescheidenen bis gar keinen Kenntnissen - ganz gut aus. Er hat keine Schrammen, es fehlen keine Haare und das Spannen ist auch kein Problem. Ich glaube ich habe einen guten Kauf gemacht.

Als ich das erste Mal den Bogen ansetze, bin ich entsetzt. Es kreischt und quietscht und ich befürchte, dass es am billigen Bogen liegen muss. Nach einigem Probieren muss ich jedoch einsehen, dass es eher an meinem Unkönnen liegt (und ev. am fehlenden Kollophonium).  Nun pröble ich mit dem Bogen rum und merke, das es ziemlich anspruchsvoll ist. Ich habe schon nur Mühe, die richtige Saite zu treffen und diese gleichmässig zu streichen. Vorerst belasse ich es dabei, auf leeren Saiten zu spielen und diese wenigsten ohne kratzen richtig zu treffen. Bevor ich das Gefühl für den Bogen und die Saiten nicht habe, muss ich vorerst noch überhaupt nicht versuchen, mit dem Bogen Melodien zu spielen. Es tönt nur schrecklich (natürlich habe ich es trotzdem probiert ). Für mein armes rechtes Ärmchen ist es auch eine ganz neue Bewegung welche, nicht zu unterschätzen, doch noch einiges an Kraft braucht. Das braucht einige Zeit, bis ich mit Bogen über längere Zeit spielen kann. Zeit und Kollophonium, welches ich mir demnächst besorgen möchte.

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13 September 2008 - Kontrabassbogen gefunden

Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Kontrabassbogen und nehme diese nun wieder auf. Vor einigen Wochen habe ich einen Bekannten angerufen, ob er noch einen vorigen Bassbogen habe. Leider hat er nur einen und den braucht er selbst. Ich habe mich also nochmals im Internet bei Ebay und Ricardo umgeschaut. Und siehe da, in Ricardo habe ich ein deutsches Modell für 75.- Franken gefunden, bei welchem die Auktionsdauer nur noch 1 Tag beträgt. Sofort biete ich mit und bekomme den Bogen auch wirklich für 80.- Franken. Welch eine Freude.

Nun heisst es also nur noch warten bis der Bogen da ist....Währenddessen übe ich fleissig weiter....

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10 September 2008 - Kontrabassschule gestrichen

So, ich habe das Praktikum überstanden. Nun kann ich mich wieder dem Kontrabass widmen, worüber ich sehr froh bin. Das tue ich auch sofort. Im Moment übe ich jeden Tag und es macht mir richtig Spass. Inzwischen bin ich zur Überzeugung gekommen, dass ich keine Bassschule mehr kaufen werde (mal schauen was Ralph dazu meint...). Ich habe inzwischen zum Oberstufensingebuch gewechselt und probiere mich an Liedern wie "S isch äbe e Mönsch uf Ärde", "Black Orpheus", "Donna donna" oder "The City of New Orleans". Mit Gitarrenbegleitung tönts zum Teil schon ganz gut, nur die Finger sind noch nicht so schnell. Mühe habe ich, sobald die Töne in die zweite oder dritte Lage zu liegen kommen. Dort verliere ich ziemlich schnell die Orientierung und treffe die Töne noch nicht. Ansonsten habe ich langsam ein gutes Gefühl...
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8 September 2008 - M&U-Praktikum

Ich bin im M&U-Praktikum und arbeite von morgens bis abends spät in die Nacht. Ich habe keine Minute Zeit, Bass zu spielen. Nicht einmal für ein schlechtes Gewissen bleibt Zeit. Das hat aber auch einen Grund:

Ich war gerade mal zwei Tage im Praktikum, als mich die Masern erwischten. So war also Praktikum und Kontrabassspielen für die nächsten zwei Wochen abgeschrieben. Ich war einfach zu schwach und hätte den Kontrabass wahrscheinlich nicht mal in den Händen halten können. Nachdem ich mich wieder einigermassen erholt habe, muss ich mich im Praktikum so richtig reinknien und die verlorene Zeit wieder aufholen (alle Vorbereitungen vom Beginn des Praktikums waren natürlich nichts mehr wert und ich musste alles neu planen).

So steht jetzt also der Bass zwei oder drei weitere Wochen im Musikzimmer und muss warten. Es geht nicht anders...

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9 August 2008 - Üben, üben, üben....

Ich versuche, meine Vorsätze umzusetzen und jeden Tag mindestens eine halbe Stunde zu üben. Oft schaff ich das, manchmal auch nicht. Jetzt merke ich auch, dass ich vorwärtskomme.

Langsam aber sicher weiss ich wo welche Töne liegen, wie ich sie greifen muss und wie sie dann tönen. Ich versuche mich als erstes an einigen Patent Ochsner - Songs (fischer, bälpmoos, scharlachrot) mit einfacher Bassstimme. Das ist super, so kann ich nämlich dazu singen so bin ich nicht mehr alleine. Ab und zu begleitet mich mein Vater auf der Gitarre. So zu spielen ist super und es motiviert mich, noch mehr zu üben und besser zu werden.

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5 August 2008 - Zurück

Ich bin wider da...Mit ein wenig mehr Französisch im Kopf und 2000km in den Beinen sind wir am 31. Juli wieder in der Schweiz angekommen.

Während den Ferien konnte ich zwar nicht Üben, trotzdem dachte ich einige Male an mein Projekt. Wobei es eher alptraummässige Erinnerungen waren. Ich hatte ein sehr ungutes Gefühl, dass ich zuwenig geübt hatte (was ja auch so war, wenn man mit dem gerechneten Pensum von 1/2 Stunde pro Tag verglich), dass ich es nie schaffen werde, ein Konzert zu geben, dass ich mit meinem Blog hintendrein war, ob ich nicht doch besser eine andere Bachelorarbeit gewählt hätte und sowiso und überhaupt...Dies trug dazu bei, dass ich mir vornahm, sobald ich wieder zu Hause sein würde, ein total straffes Ubungsprogramm zu beginnen...

Nun bin ich also wider zu Hause und das straffe Übungsprogramm ist schon wieder vergessen...Ich habe Raiffeisenwoche und bin den ganzen Tag unterwegs. Mich plagt aber trotzdem immer wider das schlechte Gewissen.

 

 

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29 June 2008 - Bis bald...

Wir fahren los.....Der Kontrabass hat nun endgültig 5 Wochen Ferien....

Bis bald....

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Für meine Bachelorarbeit lerne ich autodidaktisch Kontrabass spielen.

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