Leben im Heidiland...

Besuch Petra und Nico

{ 09:26, 10 September 2007 } { 2 Kommentare } { Link }

Meine Eltern waren vorletzte Woche 6 Tage bei uns zu Besuch. Trotz schlechtem Wetter hat es Ihnen wohl sehr gut gefallen und wir haben uns Zug und Luzern angeschaut. Beim Tennismatch (mein Liebster und ich gegen Nico und Petra) hat Nico durch neue Varianten des Tennisspielens überzeugt, Mum hingegen durch ihren unausschöpflichen Ehrgeiz und hat somit jeden mm der Halle ausgenutzt.

Am Samstag sind wir auf die Rigi (Berg, den man auch von unserem Balkon sieht) gestiegen. Plötzlich auf ca.1200 m auf dem Weg nach oben, trafen wir auf ein Schwein, das wirklich ziemlich groß war und wohl auch keine Angst hatte- zumindest nicht vor mir. Ich bin ja Vegetarier und das hat Herr Grillmeyer, so hieß das Schwein, wie wir später erfahren haben wohl gemerkt. Es gehörte zu einem dort ansässigen buddhistischen Zentrum. Bei Schwester Theresa haben wir uns zuerst eine kleine Verschnaufspause gegönnt und auch erfahren, dass die Stiftung am Felsentor bereits 1870 von Mark Twain besucht wurde. Später durften wir sogar das wunderschöne buddhistische Seminarhaus mit der Meditationshalle ansehen. Hier haben wir auch erfahren, dass Herr Grillmeyer eines von vielen Tieren ist, das im Sinne des Gründers hier artgerecht lebt und auch nie verspeist wird. Ich finde auf diesem Bild sieht man auch, dass er ein "glückliches" Schwein ist, oder?!

       

Ehrlich gesagt, spätestens dort, hatte ich keine Lust mehr weiterzulaufen und habe mich in die nächste Bahn nach oben geschwungen, um dort auf 1800m auf die anderen 3 Wanderer zu warten, die zu Fuß kaum länger gebraucht haben, als ich. RESPEKT. Dennoch konnten wir oben angekommen, die eigentlich wunderbare Aussicht nicht genießen, da man vor Nebel die Hand kaum vor Augen sehen konnte. Nach einer kleinen Rast in einer urigen Hütte, ging es wieder ins Tal.

Am Sonntag sind die beiden dann wieder weiter nach Österreich gefahren (wo sie eine geschlossene Schneedecke erwartete) und ich habe unsere Pension E. auf weiteren Besuch am Donnerstag vorbereitet...

 


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Dank

{ 10:26, 28 September 2007 } { Erstellt von Petra }
Ich muss mich gleich 2 mal bedanken. Erstens, es gab kein Chäsfondue. Puhhh, nochmal davon gekommen.
Zweitens es wurde nicht erwähnt, dass ich mich hinter Ralph versteckt habe, als Herr Grillmeyer mit Schaum vor dem Mund aus dem Nichts auftauchte.
Weil ich als Stadtkind erst überlegen musste, ob ein Hausschwein automatisch zum Wildschwein wird, wenn es in der Wildnis (sozusagen weil halt nicht im Stall) lebt.
Schaum vorm Mund wohl eher, weil Touristen + Rucksack gleich Essen.

Petra und Nico bei Stepha

{ 10:37, 28 September 2007 } { Erstellt von Anonymous }
Ja, das ist ja saugut, das man seine Verwandschaft wenigstens im Internet sieht und das aller schönste: Wenn es langt, kann man diese wegklicken! ;))

Schöne, liebe Grüße von Annette und Wolf aus Nürnberg

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