Szenen aus dem Rettungsdienst- Alltag

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Punkd

01:17, 16 March 2012 .. 0 Kommentare .. Link

Vorurteile entstehen schnell, habe ich erst gerade wieder bestätigt bekommen. Sieht man auf der Strasse einen Punk - wenn möglich noch mit Glatze und Springerstiefeln - kommen einem zwangsläufig einschlägige Gedanken in den Sinn, ohne jetzt hier politisch Stellung zu nehmen. Unter anderem wären dies bei mir “faul, undankbar und nicht sehr hilfsbereit!”

Ich habe mich wieder einmal getäuscht! Samstag Nacht in der Innenstadt, wir werden gerufen zu einer jungen Frau, welche bewusstlos in einem Keller liegt, in welchem gerade eine ”Punkparty” stattfindet. Wer den Film “Bringing out the death” mit Nicolas Cage gesehen hat, weiss in etwa, wie es dort unten ausgesehen hat.

Ich habe mir auf der Anfahrt bereits meine Gedanken von wegen Polizeiaufgebot und so gemacht, aber….

Als wir ankamen, war ich sehr überrascht von der Situation: Wir wurden bereits super eingewiesen und zur Patientin geführt. Bei ihr waren 2 andere Punks, welche sie super betreut haben und sie in eine korrekte Seitenlage gelegt haben (so wie mans lernt, wenn man den Führerschein macht *g*) Die Musik war aus und die Fenster geöffnet, um die Räume etwas vom Rauch zu lüften. Nachdem wir die Patientin erstversorgt haben, war es eine Selbstverständlichkeit für diese Leute, uns beim Tragen zu helfen, die Türen zu öffnen, den Verkehr zu stoppen und sich sogar noch für das Vorgefallene bei uns zu entschuldigen … und dies an einem Samstag Abend!

Da könnten sich viele unserer Kunden eine DICKE SCHEIBE davon abschneiden!!!


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