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Aus der Praxis: Antwort nach Kaffee mit Spitzbub14.9.2009

Hier nun der Text, den ich meiner Kollegin noch am gleichen Abend gemailt habe. Gefunden habe ich ihn, wie vermutet, in meinem Archiv unter "U" wie "Urvertrauen":

Der Begriff "Urvertrauen" ist in der psychoanalytischen Entwicklungspsychologie zentral. Er bezeichnet eine soziale Einstellung, die die Folge einer stabilen Personenumgebung in der frühen Kindheit ist. Die Bildung und Erfahrung von Urvertrauen wird als eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung einer gesunden, hoffnungsvollen und vitalen Persönlichkeit angesehen. Urvertrauen bedeutet Grundsicherheit, wer es besitzt, verfügt übe eine sichere Basis.

Es wird im ersten Lebensjahr des Menschen aufgebaut. In dieser Phase ist es entscheidend, dass die positiven Erfahrungen des Säuglings überwiegen. Gelingt es der Mutter, dem Neugeborenen ein tiefes Gefühl der Geborgenheit, Sicherheit und Verlässlichkeit zu vermitteln, entsteht das Urvertrauen. Dabei handelt es sich um eine Art Urerfahrung des Wertvoll- und Geliebtseins, des Getröstet Werdens, des Beschütztwerdens. 

Daraus entsteht eine Grundhaltung, die sich durch das ganze weitere Leben zieht: "Ich bin in Ordnung. Die Welt und die anderen Menschen wollen mir nichts Böses anhaben." (Quelle: Weltwoche Nr. 40; 2007)

Die Definition entstammt übrigens einem Artikel, der "Kinder wollen keine Krippen" heisst.  Diesen habe ich unter "K" wie "Krippe", "Katastrophe", "Kinder" und "Keine Kleinigkeit" abgelegt.


(Posted in Aus der Praxis)

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