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Etwas Philosophie2.11.2014

Am letzten Donnerstag, am 30. Oktober 2014, war ich an einem Symposium. Unter anderem hat dort Professor Dr. Anton Hügli gesprochen und auch eine Zusammenfassung abgegeben. Die folgenden Gedanken von ihm haben es mir sehr angetan:

 

Wie finden wir die Antwort auf die entscheidende Frage nach dem, was das für uns wirklich Wichtige (und mithin Beste) ist, für das sich einzusetzen lohnt? Welches ist unsere persönliche Aufgabe in dieser Welt?

Klar werden diese Fragen nur, wenn wir lieben – Personen, Sachen, Ideen oder was auch immer.

Liebe kann man nicht wollen, sie ist vielmehr Ursprung unseres Wollens. Sie lässt sich nicht begründen, aber sie gibt uns alle Gründe, die wir brauchen, um handeln zu können.

Paradox: Liebe wird uns gegeben, aber sie kommt nur, wenn wir ihr Raum geben, und sie bleibt nur, wenn wir – uns selber immer wieder prüfend – dafür sorgen, dass sie bleiben kann. Doch muss uns nicht auch dies wieder gegeben werden, dies alles wollen zu können?

Daraus folgt: Sobald ich liebe, weiss ich, was ich zu tun habe. Und: Zu lieben und zu wissen, was wir wollen, ist eine Gabe, ein Geschenk.

 

Nach Prof. Dr. Anton Hügli, Universität Basel anlässlich von „Symposion Dankbarkeit und Selbstfürsorge“ im Sanatorium Kilchberg, 30. Okt. 2014

 


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