Von Wolllust, Stricksucht, Nadel und Faden

Textile Aktivitäten und Alltagserlebnisse, all die kleinen Freuden und Ärgernisse halt, die das Leben ausmachen.

Sturmtief über dem Wägital...

Also, auf die Gefahr hin, dass ich als Dauerjammerin in die Annalen von chblog.ch eingehen werde: Der gestrige Sturm hat unser Gewächshaus z'Hudle und z'Fätze geblasen! Dabei plante ich doch schon, darin die Setzlinge für den Blumen- und Gemüsegarten darin zu säen... Und jetzt ist alles kaputt!

Ich kann einfach nicht anders, ich muss die Bilder hier zeigen:



Rund 100 Meter von Haus und Garten entfernt fanden wir die Stahlrohr-Konstruktion - hey, Stahlrohr, mindestens 25 cm im Boden verankert und zusätzlich mit Spannleinen und Heringen gesichert! Unglaublich, welche Kraft so ein Sturmwind entwickeln kann (dabei sehen wir das doch immer wieder mal im Fernsehen ... aber dass sowas hier bei uns passiert ... Hilfe, was für eine Vollkasko-Mentalität!). Das Gelbe rechts ist übrigens das Regenwasserfass, das der Wind auch noch mitgenommen hat. Und einfach, weils so buchstäblich umwerfend aussieht, noch ein Bildli:


Und damit mir selbst (und allen, die das sehen) klar ist, dass hier absolut gar nichts  mehr zu retten ist, auch noch dieses Föteli vom Stahlrohr-Gestell nach seiner Bergung:


Das Foliendach fanden wir total zerfetzt fast einen halben Kilometer entfernt in einem Tobel. Also echt, wenn das nicht zum Brüllen ist!

So, und nach dem ersten Schreck frage ich mich nun, woher ich das Geld zur Finanzierung eines neuen Gewächshauses nehmen sollte. Auf dieser Höhe (fast 900 MüM) braucht man so etwas, wenn man Tomaten, Gurken oder Peperoni ernten möchte, ganz zu schweigen von Melonen und Auberginen...

Oder - habe ich jetzt etwa eine Glanzidee? - ist das wohl ein Fall für die Versicherung? Einen Versuch wär's ja vielleicht wert.
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