Von Wolllust, Stricksucht, Nadel und Faden

Textile Aktivitäten und Alltagserlebnisse, all die kleinen Freuden und Ärgernisse halt, die das Leben ausmachen.

Die verstrickte Dienstagsfrage 10/2008

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Was für Garne würdest du nie verstricken wollen? Warum?

Gar nicht so einfach zu beantworten, diese Frage! Eigentlich wollte ich behaupten, unter keinen Umständen reines Acryl-, Polyester- oder ähnliches Kunstfasergarn verstricken zu wollen. Aber dann erinnerte ich mich daran, dass sich z.B. mit dem Fransengarn Brazilia sehr schöne Effekte erzielen lassen. Und das ist 100% Polyamid... 

Aber ich habe vor etwa zwei Wochen in einem Kaufhaus ein Polyestergarn mit Metallbeimischung gesehen (Kupfer? Alu?). Als ich es berührte, traf mich von der elektrostatischen Aufladung gewissermassen der Schlag, und alle Haare standen mir zu Berge. Wie das Garn heisst, weiss ich nicht mehr, aber so etwas würde ich definitiv nicht verstricken wollen!

Es fragte das Wollschaf.

In den letzten Monaten gestrickt

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Nun ja, neben allen Katastrophen und Kataströpheli, die mich in den letzten Wochen und Monaten heimgesucht haben, habe ich doch auch noch einiges gestrickt. Tatsache ist, dass ich diese Zeit ohne das Stricken gar nicht überstanden hätte. Na, das klingt jetzt etwas gar pathetisch... aber ehrlich, das Stricken hat schon ausgesprochen beruhigende Wirkung. Ganz abgesehen davon, dass dabei auch noch Schönes und Nützliches entsteht...

Da wäre zuerst mal mein allererstes Lace-Projekt: Secret of Chrysopolis - tataaa!


Darauf bin ich wirklich stolz - ich hatte zwar davor auch schon viele ganz hübsche, aber vor allem nützliche Sachen gestrickt - Pullover, Socken, Jacken usw. Aber noch nie so etwas wunderschönes, filigranes - und dann erst noch ganz allein für mich! Der Schal ist so schön, dass ich mich kaum getraue, ihn zu tragen ;-)

Und dann habe ich erst noch einen zweiten Schal angefangen. Ich komme zwar überhaupt nicht nach und bin völlig im Rückstand mit Stricken, aber ich habe ja die Strickschriften und kann mir so viel Zeit lassen, wie ich eben brauche. Nach den ersten sechs Clues sieht SpringShawlSurprise so aus:


Links im Bird's Eye-Muster sieht man deutlich, dass ich in zwei Reihen Fehler gemacht habe; aber ich mochte ihn nicht aufribbeln. Ich finde, es macht gar nichts, wenn man sieht, dass er nicht perfekt ist. Vielleicht versuche ich noch, mit Maschenstichen etwas zu retten, aber ich glaube eher nicht. Hier noch zwei Detailaufnahmen:




Und dann waren da noch kleinere Sachen - Peanuts sozusagen, aber doch. Dishcloths stricke ich jeweils, wenn ich nicht mehr imstande bin, zu denken oder einem komplizierten Muster zu folgen, sondern einfach nur noch stur geradeaus stricken will (im englischen Sprachraum nennt man das mindless knitting - das trifft ziemlich genau, was ich meine).




Ach ja, und dann konnte ich mir's einfach nicht verkneifen ... ich mache ja auch noch beim Knit-Along Secret of the Stole II mit. Hier bin ich allerdings noch nicht gerade weit gekommen:


So, das wär's für den Augenblick. Ich sag's ja immer wieder: Solange ich noch stricken kann, wird's so schlimm nicht sein. Und wenn doch, trägt das Stricken dazu bei, darüber hinwegzukommen...

Stricktreffen im Glarnerland

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Anlässlich der "Einweihung" ihres neuen Ateliers waren wir gestern bei Katia im Glarnerland zu einem Stricktreffen eingeladen. Es war wunderschön! Die Stimmung war toll, und es gab viele Strickarbeiten und (Strick-)Bücher zu begutachten. Irgendwie habe ich es fertig gebracht, dass nur drei Fotos etwas taugen, aber hier sind sie:


Jaaa - Zizi hatte Geburtstag: Happy birthday to you! Den Kuchen hatte unsere Gastgeberin gebacken; der war ein richtiges Kunstwerk:


Und zu guter Letzt noch die Gastgeberin höchstpersönlich, samt Geburtstagstorte - und das wär's dann für heute!

«Secret of Chrysopolis» – so ein Frust...!

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Vor einem Monat habe ich begonnen, den Lace Shawl «Secret of Chrysopolis» (SoC) zu stricken, ein wunderschönes Projekt; ich bin begeistert vom Muster. Es ist mein erster Knit-along mit einem so grossen Lace-Projekt, und ich freue mich zu sehen, wie dieser schöne Schal tagtäglich ein wenig wächst.

Für den SoC hatte ich mir drei Strangen einer wunderschönen, handgefärbten Uru-Wolle bestellt in meiner Lieblingsfarbe (bordeaux). Obwohl das Projekt eigentlich nur zwei Strangen braucht, wollte ich doch sicher sein, dass mir nicht kurz vor dem Schlussspurt das Garn ausgeht...  Als das Garn eintraf, wickelte ich sogleich die Knäuel und begann sofort mit Stricken, als die erste Anleitung (Clue) veröffentlicht wurde. So strickte ich also frohgemut und habe unterdessen über die Hälfte des Schals geschafft. Während Clue 5 (!) neigte sich der erste Knäuel dem Ende zu, und ich holte den nächsten aus dem Vorrat, ... aber oh Schreck! Die Farbe ist viel dunkler als beim ersten Knäuel!

Zuerst fand ich es nicht so schlimm, aber nach etwa 20 Nadeln wurde klar, dass der Farbunterschied wirklich eklatant ist. Ich überlegte hin und her und versuchte mir sogar einzureden, dass ein Schal mit einer helleren und einer dunkleren Hälfte doch noch ganz apart sei; aber gestern Abend musste ich mir eingestehen, dass dies reiner Zweckoptimismus war. 


Ach, es ist wirklich ein Jammer! Auf dem Detailfoto sieht man den Unterschied noch viel besser:


Schweren Herzens verglich ich daraufhin den zweiten mit dem dritten Knäuel und stellte fest, dass diese beiden immerhin wirklich fast identisch sind. Warum hatte ich bloss nicht darauf geachtet, bevor ich zu stricken begonnen hatte??? Widerstrebend entschloss ich mich, halt noch einmal von vorn zu beginnen mit den beiden restlichen Knäueln. Ich schlug also noch einmal 139 Maschen an und begann wieder mit Clue 1.

Verbissen strickte ich vor mich hin (es hat mich wirklich angesch....!), und irgendwann im Lauf des Tages kam ich auf die glorreiche Idee, das Thema in der SoC-Gruppe auf Ravelry zur Diskussion zu stellen. Und siehe da: Ich bekam den Rat, in der etwas dunkleren Farbe weiterzustricken und den fertigen Schal dann insgesamt etwas dunkler zu färben. Dass ich darauf nicht früher und vor allem nicht selbst gekommen bin...  !?!

Offenbar ist es bei den handgefärbten Garnen gar nicht so selten, dass Knäuel/Strangen nicht exakt zusammenpassen, wenn sie nicht aus dem gleichen Produktionsschritt stammen – wenn die Wolle von so weit her kommt (Südamerika), kann man von hier aus halt kaum Einfluss nehmen darauf. Aber ich bin froh, dass sich das Problem mit verhältnismässig geringem Aufwand lösen lässt.

Nun stricke ich erleichtert und bestens gelaunt Clue 5 fertig und freue mich ungemein auf Clue 6!

Schon wieder Winter...

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Uff, ich habe schon sooo lange nichts mehr geschrieben hier! Ich habe allerdings eine gute Erklärung - ich war ziemlich krank und war im Spital; eigentlich bin ich immer noch rekonvaleszent... Unterdessen ist es schon wieder Winter geworden, im Garten ist soeben der Ananas-Salbei erfroren, und die Blumenzwiebeln sind auch noch nicht alle gesetzt. Nun ja, es wird schon wieder Frühling werden, oder?

Immerhin habe ich letzte Woche noch Wolle gefärbt, die ich kürzlich ersteigert hatte. Dazu benützte ich die Blüten der Tagetes, die mein Schatz von den Beeten in den Kompost zu befördern gedachte. Herausgekommen ist - teilweise unter Zugabe von KoolAids-Limonadepulver - eine ganze Palette von wunderschönen Farben, und die Wolle ist dank der Farbbäder erst noch schön weich geworden:


Natürlich habe ich auch immer mal wieder gestrickt, wenn ich die Kraft dazu fand. Seit Ende September stricke ich am Knit-Along "Secret of Chrysopolis" mit, zur Zeit am vierten Teil davon. Wie die Designerin mitteilte, ist damit bereits Halbzeit. Ich zeige hier einmal das Bild des zukünftigen Tuches bis und mit Teil 2:


Ich freue mich jede Woche wie verrückt auf die neue Anleitung für den nächsten Teil und bin richtig gespannt darauf, wie das Teil am Ende aussehen wird!

Schultertuch für meine Nachbarin

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Vor einigen Tagen habe ich dieses Schultertuch für meine Nachbarin fertiggestrickt. Sie wird demnächst 80 Jahre alt und hat sich für die kühlere Jahreszeit etwas Wärmendes gewünscht. Nun denn – ich hoffe, sie freut sich darüber!


Das Tuch ist aus einem sehr weichen, zartgelben Mohair-Acryl-Gemisch ganz einfach kraus rechts gestrickt: Angefangen habe ich mit 3 M, an einer Seite in jeder 2. Reihe eine M zugenommen, bis die gewünschte Länge erreicht war, dann auf der gleichen Seite wieder in jeder 2. R eine Masche abgenommen, bis nur noch 3 M auf der Nadel waren. Dannfür den Ajourrand auf den kurzen Seiten 2 M pro 3 R aufnehmen (3 M in die Spitze), 1 Rück-Reihe links, dann mit dem Ajourmuster beginnen (beidseits der M an der Spitze jeweils 1 M mustergemäss zunehmen). In den Rück-R immer alle M links stricken. Etwa 20 cm Ajourmuster stricken, 1 Rück-R rechts, dann abketten, Fäden vernähen, fertig!

Strickschrift Ajourmuster:
I I I I I I I I I I I
I 0 I I / I \ I I 0 I
I I I I I I I I I I I
I 0 I I / I \ I I 0 I

  I     =  1 M re.
  0    =  1 Umschlag
/ I \  = dopp. überz. Abn.:
           2 M re.abh., 1 M re., abgeh. M drüberziehen

Das war so eine richtig gemütliche TV-Abend-Strickarbeit, die ich sehr gerne gemacht habe, wenn das Wetter wieder mal so tat, als wäre es erst April (oder schon Oktober...). Die Struktur in kraus rechts ist sehr flauschig und weich – geradezu simpel eigentlich, was die Technik betrifft, aber sehr geeignet für ein Schultertuch, in das man sich einkuscheln möchte.

Spinnfrage vom Samstag

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Eine mehr oder weniger regelmässige wöchentliche Frage zu Themen wie Spinnen, Stricken usw. gibt's jeweils bei Tinka's Wollstuuv:

«Macht Ihr beim Spinnen (und evtl. auch beim Stricken) Sommerpause oder spinnt Ihr den Sommer über auch?»

Seit ich wieder damit angefangen habe, spinne ich eigentlich immer ! Aber ich geb's ja zu: Bei 30° am Schatten habe ich eigentlich weder Lust zu spinnen noch zu stricken – jedenfalls nicht mit Wolle, da klebt doch alles... Glücklicherweise war das diesen «Sommer» noch nicht oft der Fall, und so stricke und spinne ich mehr oder weniger munter vor mich hin...

Allerdings gibt es im Sommer jeweils soviel anderes zu tun: Früchte einmachen, Konfitüre kochen usw. Da komme ich manchmal tagelang nicht dazu, ans Spinnen der Stricken auch nur zu denken.

 

«Secret of Chrysopolis»

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Leicht angekränkelt, verbrachte ich den Tag hauptsächlich mit Schlafen, Tee trinken und Zwieback essen... Zwischendurch überwand ich meine Energielosigkeit und strickte aus verschiedenen Garnen Maschenproben für das Tuch «Secret of Chrysopolis». Zum Glück habe ich noch ein paar Wochen Zeit, um mich für ein bestimmtes Garn zu entscheiden...!


Die Maschenprobe aus Alpaka-Lace wird auch mit den dünneren Nadeln viel zu gross (gewünscht wäre eine Grösse von 10 x 10 cm). Aber das Garn ist unvergleichlich weich!


Dasselbe Muster sieht aus Uru-Lace in der Farbe Persefone (von Handpainted Yarns ) so aus. Es ist ebenfalls sehr weich, und mir gefällt besonders die Farbe: ein dunkles Grau mir einem Stich Bordeaux. Die MaPro ist immer noch zu gross, aber ich glaube, ich stricke nochmals eine mit dünneren Nadeln.


Die Merino-Lace von 100 Pure Wool kommt von den Abmessungen her der Vorgabe am nächsten und ist sogar quadratisch geworden. Allerdings hatte ich das Garn für ein anderes Projekt vorgesehen.

Nun habe ich die Qual der Wahl. Aber ich freue mich unbändig darauf, dass die Strickerei endlich losgeht (28. Seiptember)!

Wieder ein Sommertop angestrickt...

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Am Wochenende habe ich noch das zweite Streifen-Sommertop angestrickt. Es wird nicht so bunt wie das erste und wirkt deshalb vermutlich auch etwas ruhiger:


Ich verstricke dafür GHG Mystik (schwarz, 54% Baumwolle/46% Viscose), Steinbach-Wolle Nizza (pink, 100% Baumwolle) und ein mehrfarbiges Garn, das als Brockenstubenkauf nicht identifizierbar ist, weil die Etikette fehlt. Jedenfalls passt alles schön zusammen, und ich freue mich auf das Top!

Die Stricktasche mit den Katzen drauf (im Hintergrund) hat mir meine Mutter genäht. Sie ist gross genug, dass ich nicht nur das Strickgarn und die bereits fertigen Teile, sondern auch die benötigten Stricknadeln, ein Massband und eine allfällige Anleitung darin versorgen kann. Die Henkel hat sie "verkehrt herum" angenäht, damit sie nicht stören, wenn ich die Wolle herausnehme. Das nenne ich clever! Wäre ich vermutlich nie drauf gekommen...

Strickpläuschli und neue Wolle

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Gestern Nachmittag hatte ich mit Scarlett einen kleinen Strickplausch bei mir zuhause. Zum Stricken war's dann zwar fast zu heiss, aber zum gemütlich Höcklen und Plaudern reichte es allemal, und das ist doch auch schon etwas, oder ?

Am Abend fuhr ich dann noch schnell ins Glarnerland, um bei Lismeta Wolle abzuholen, die sie nicht mehr braucht; und ich habe ja immer viel zu wenig Wolle, weshalb ich bei jeder passenden (oder unpassenden) Gelegenheit zugreife...


Beide Garne sind von Rowan: 10 x Rowan Cork, Farbe Heather  (95% Merino/5% Polyamid) und 10 x Rowan Cotton Wool, Farbe Antique (50% Merino/50% Baumwolle). Wunderschöne Garne, und wie die sich anfühlen!

Gewinnspiel - INKA von Marianne Isager

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Natürlich führen mich Strickbücher immer wieder in Versuchung. Mit wurde zugetragen, dass hier ein ein Exemplar der deutschen Ausgabe von Marianne Isagers "Inka" verlost wird. Da musste ich natürlich unbedingt gleich mitmachen. Nachdem ich kürzlich deren "Out of Africa" bei 3-2-1-meins ersteigert habe, bin ich total begeistert von dieser Designerin. Mal sehen, ob ich da gelegentlich mal etwas daraus stricken oder mindestens ein Muster für einen eigenen Entwurf verwenden werde.

Secret of Chrysopolis

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Ich habe zwar keine Ahnung, wie das Projekt konkret aussehen wird, aber ich habe mich ganz spontan bei diesem Projekt angemeldet. Es klingt auf jeden Fall spannend, und nachdem ich die Anmeldefrist für den Mystery Shawl 3 verpasst hatte, wollte ich diese Gelegenheit unbedingt wahrnehmen.


Ich habe noch nie Lace gestrickt - es wird also eine ganz neue Erfahrung für mich sein. Ob ich mit dem feinen Garn, den filigranen Mustern klar kommen werde? Vielleicht macht es mich ja ganz kribbelig - eigentlich habe ich beim Stricken gerne etwas "in den Händen". Mal sehen...

Ich habe leider immer noch nicht kapiert, wie man Bilder verlinkt, deshalb führt es nirgendwohin, wenn man das hübsche Chrysopolis-Bildli anklickt. Irgendwann werde ich vielleicht begreifen, wie das geht...

Wieder unter den Lebenden...

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... will ich nach über sechs Wochen gesundheitlicher Probleme meinen Blog strickmässig wieder aktualisieren. Ich war die ganze Zeit ziemlich erschöpft und immer müde, habe aber dennoch relativ oft gestrickt. Entstanden sind zwei Paar Ajoursöckli aus Garn von "Ewas Sockenwolle", eines in Dunkelrot und eines in orange-rot (mit Bandspitze). Dieses ist das dunkelrote Paar:


Und dieses das orange-rote mit der Bandspitze:



Dann habe ich aus dem Garn MySilk von Schoeppel das Sommertop Lauren, das ich schon in weissem Viscosegarn gestrickt und brombeerrot eingefärbt hatte, noch einmal gestrickt.


Wahrscheinlich werde ich noch eine weitere Version davon stricken, diesmal in Schwarz. Mir gefällt einfach der Übergang vom Top zu den Spitzenträgern so gut! Den mittleren Teil werde ich bei der dritten Ausgabe allerdings etwas anders gestalten.

Während der Rekonvaleszenz habe ich aus verschiedenen Garnresten noch ein Streifen-Top für eine Freundin gestrickt. Obwohl es recht bunt ist, wirkt es meiner Meinung nach nicht überladen, und es hat einen grossen Vorteil: Es passt zu fast allen Farben. Meine Freundin hat sich jedenfalls riesig darüber gefreut.


Und hier noch eine Detailaufnahme:


Ich gebe gerne und ohne rot zu werden zu, dass ich mich zu diesem Top von einem Modell aus der Strick-Zeitschrift Sabrina habe inspirieren lassen... .

Auch dieses Top möchte ich für mich selbst noch einmal stricken, allerdings in anderer Farbkombination. Ausserdem habe ich nochmals eine Ausgabe der Coral-Jacke von Elsebeth Lavold in Arbeit - diesmal in burgunderroter Wolle. Irgendwie fast ein wenig langweilig und fantasielos, dass ich Modelle, die mir gut gefallen, jeweils gleich mehrfach anfertigen "muss", oder  ?

Ich hoffe, dass meine gesundheitlichen Beschwerden nun überwunden sind und der Vergangenheit angehören; auf alle Fälle mache ich fleissig meine Therapien und nehme brav meine Medikamente.

Sommertop fertig

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So - nun ist also mein Sommertop Lauren aus The Sophisticated Lady Collection von Elsebeth Lavold auch fertig geworden! Gestrickt habe ich es aus dem gleichen Garn wie die Jacke, also aus California von Lang, einem sehr angenehmen Baumwoll-Viscose-Garn, das leider schon lange nicht mehr produziert wird.


Hier noch eine Detailansicht der raffinierten Trägerlösung. Mir gefällt vor allem, dass das Spitzenmuster der Träger so harmonisch aus dem Vorderteil "herauswächst".


Nun habe ich natürlich wieder dasselbe Problem wie bei der Jacke: Mir steht Weiss einfach nicht; also werde ich wohl auch das Top färben müssen. Am liebsten dunkelrot oder schwarz. Mal sehen - vielleicht sieht das weisse Top zusammen mit der brombeerfarbenen Jacke ja doch nicht so schlecht aus...

Socken und eine Jacke fertig

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Es hat lange gedauert, aber endlich sind meine weissen Ajoursöckli fertig geworden. Ich habe ein paar Mal wieder aufribbeln müssen, weil ich Fehler gemacht hatte im Muster. Entsprechend musste ich dann amix schimpfen . Ich weiss gar nicht, warum ich das Muster so lange nicht kapiert habe; wenn ich mir die fertigen Socken jetzt so anschaue, scheint das Muster ja ganz logisch zu sein. Aber ich musste - so etwa bis Mitte zweite Socke! - ziemlich chnorze...


Ordentlich stolz bin ich auf die Jacke nach der Anleitung Coral aus dem Buch "The Sentimental Journey Collection" von Elsebeth Lavold. Das weisse Baumwoll-/Viscosegarn California von Lang (heute Langyarns) war - gelinde gesagt - gut gelagert . Ich konnte es vor einigen Jahren von einer Bekannten günstig kaufen, die es ebenfalls schon jahrelang im Schrank hatte und nicht einmal mehr wusste, was sie ursprünglich damit vorgehabt hatte. Da ich Weiss jedoch nicht tragen kann - ich sehe darin aus wie eine Fettlawine! - , musste ich mir etwas einfallen lassen. Ich habe dann die fertige Jacke (und ein paar Meter Garn, falls ich die Jacke mal flicken muss) in der Waschmaschine (!) mit Dylon-Textilfarbe (Nr. 51 - burgundy) gefärbt. Nun gefällt mir das Teil so gut, dass ich im Sinn habe, mir nach der gleichen Anleitung auf den Herbst hin nochmals eine solche Jacke, allerdings aus einem (ebenfalls lange gehorteten) Wolle-/Mohairgarn, zu stricken!



Aus dem weissen Baumwoll-/Viscose-Garn habe ich nun noch ein Sommertop angestrickt, und zwar das Modell Audrey aus dem Buch "The Sophisticated Lady Collection", ebenfalls von Elsebeth Lavold. Ich werde es nach Fertigstellung auch färben, wohl in einem zur Jacke passenden Rotton.

Jacke und Socken

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Letzte Woche habe ich meine "Coral"-Jacke angestrickt, und ich bin ganz stolz darauf, dass unterdessen das Rücken- und ein Vorderteil fertig sind; das zweite Vorderteil ist unterwegs, und danach muss ich nur noch die Ärmel stricken ... ich freue mich schon sehr auf diese Jacke! Sie wird ziemlich lang, so etwa bis Mitte Oberschenkel; das Garn - Lang California aus Baumwolle und Viscose - hortete ich schon seit Jahren. Manchmal muss ich einfach den richtigen Zeitpunkt abwarten, und dänn fäget's aber...



Das Muster hat mir am Anfang ziemlich zu schaffen gemacht; ich fand es reichlich kompliziert (aber halt so schön!). Unterdessen stricke ich das Muster auswendig. Na ja, fast ...



Allerdings weiss ich noch nicht, ob ich die Jacke weiss lassen soll. Eigentlich ist das keine gäbige Farbe für eine Jacke; ist doch so heikel! Vielleicht färbe ich sie dunkelrot - oder lieber schwarz? Ich weiss es noch nicht.

Und weil es so langweilig ist, immer am selben Stück zu stricken, musste ich gestern Abend unbedingt noch ein Paar Jaywalker-Socken anschlagen. Aus Opal "Royal" - das ist eine wunderschöne Sockenwolle mit einem leichten metallischen Schimmer; ich bin schier ausgeflippt, als ich diese Wolle bei Vilfil in Zürich entdeckte, und musste sie unbedingt haben. Hach, wie freue ich mich auf diese Socken!




So, und jetzt lisme ich noch ein wenig, bevor ich Znacht mache; heute gibt's Couscous, geschnetzeltes Lammfleisch und dazu Dörrpflaumen mit Zimt (Fleisch und Pflaumen zusammen langsam geschmort) - mmmmh!

Bindetuch fertig, Sommerjacke angestrickt...

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Von den Aufregungen vom letzten Freitag habe ich mich einigermassen erholt, und auch dem verletzten Zirkusartisten geht es den Umständen entsprechend gut - bin ich froh!

Wie immer, wenn ich mich mit solch emotional schwierigen Sachen herumschlage, hilft mir jeweils das Stricken, mich wieder zu beruhigen ... .

Und so ist ganz "nebenbei" ein Bindetuch fertig geworden, das ich seinerzeit noch auf der Schwendi begonnen hatte, aus 80% Jährlingswolle vom Milchschaf - das ist die erste Schur, also eigentlich Lammwolle - mit 20% Mohair, handgesponnen und mit Farben gefärbt, von denen ich mich nicht einmal mehr an die Marke erinnere. Das Tuch ist nicht gerade ein Meisterstück geworden, aber es ist wunderbar weich und warm, und die verschiedenen Rottöne gefallen mir immer noch ausnehmend gut.


Und dann habe ich die Strickarbeit hervorgenommen, die ich erst vor ein paar Tagen begonnen habe: eine leichte Sommerjacke nach der Anleitung Coral von Elsebeth Lavold. Ich in begeistert von den Strickanleitungen dieser Designerin... Das mit Verzopfungen kombinierte Ajourmuster ist schlichtweg genial!


Der Montagabend ist für mich sowieso jeweils Strickabend, und heute erst recht!

Lange nichts geschrieben ... zwei Strickwerke fertig

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Mein Blog ist fast zwei Wochen lang verwaist geblieben... Und leider habe ich auch heute nicht viel Zeit zum Schreiben. Aber immerhin: Unterdessen habe ich zwei Strickprojekte beendet. Zum einen den braunen Angorapulli (Modell Ogee Tunic aus "Knitting Nature"), mit dem ich seit Januar beschäftigt bin:


Auf dem Detailfoto ist das Muster deutlicher zu erkennen:


Jetzt, wo es doch wieder eher kühler zu werden droht, kann ich ihn ja vielleicht noch ein paarmal tragen. Der Pullover ist wunderbar weich - Angora eben!

Und dann wurde noch dieses Sommertop aus gefachtem Baumwollgarn fertig, das ich irgendwann im Frühjahr 2006 (!) begonnen hatte :


Die Bordüre hatte ich seinerzeit selbst entworfen - sie macht so einen schönen Wellenrand:



Ausserdem habe ich noch einige Färbeversuche gemacht mit Löwenzahnblüten, Zwiebelschalen, Rotholz und Cochenille. Die Bilder dazu werde ich demnächst in einem eigenen Beitrag veröffentlichen.

Meine Schulter ist mittlerweile fast wieder heil - bin ich froh! Das war eine ziemlich mühsame Angelegenheit. Aber, was soll's, ist ja alles wieder ... so gut wie möglich !  Wegen meiner komplexen gesundheitlichen Schwierigkeiten - vor allem wegen der Schmerzproblematik, die wohl bald den "Einbau" einer Morphinpumpe bedeutet - hat mich meine Ärztin für eine ausführliche Konsultation in der Paracelsus-Klinik in Richterswil angemeldet. Auch wenn ich mir Mühe gebe, nicht zu viel zu erwarten, habe ich doch das Gefühl, dass sich nun endlich etwas tun wird. Ach, wenn ich nur diese Schmerzen endlich loswürde!!!

Heute habe ich wieder ein grosses Lektorat angeboten bekommen - ich muss mich erst einlesen. Offensichtlich geht es um Psychologie. Mal sehen; ich freue mich darauf!

Jacquard-Weste fertig

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Vor einiger Zeit hatte ich aus "Multicot"-Restbeständen von LANA GROSSA diese Weste gestrickt. Für die Kanten reichte das Garn dann aber leider nicht mehr, sodass ich mich im strickforum.de nach Hilfe umsah. Dank einer freundlichen Strickerin konnte ich diese Weste nun fertigstellen - sie hat mir ein Knäuel des Fransengarns  "Pep", ebenfalls von LANA GROSSA, geschickt. M-E-R-C-I !!!

Die Weste ist etwa Grösse 140/152 gefertigt und müsste also einem 10-12jährigen Mädchen passen. Eine Freundin, der ich kürzlich bei strickeria.ch begegnet bin, hat zufälligerweise eine Tochter in diesem Alter, und ich habe die Weste heute per Post abgeschickt. Ich hoffe, Mutter und Tochter werden sich darüber freuen (sie haben bereits ein Bild davon gesehen und sich begeistert geäussert).


Ich habe alle Kanten mit zwei Reihen festen Maschen umhäkelt, das Garn habe ich doppelt verarbeitet. Sieht witzig aus, finde ich. Und passt doch zu vielem, was diesen Sommer Mode ist.


Und - ehrlich gesagt - ich bin recht stolz auf mein Werk, das ohne Vorlage und wirklich nur aus Resten entstanden ist !

Zwei Pullover fertig

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Es hat lange gedauert - viel zu lange, für meine Begriffe! Aber nun sind die beiden Pullover für meine Freundin fertig. Das Material ist ASIA von LANGyarns, 70% Seide/30% Polyamid, Lauflänge 136m/100g für Nadelstärke 7-8mm, je 15 Knäuel in blau und in grau.
Sie hatte mir als Muster einen gekauften Pullover mitgegeben, von dem ich die Masse abgenommen habe.  Vorgegeben hat sie mir nur die gewünschte Länge und 3/4-Ärmel - und das Garn. Schlicht und schnörkellos sollten die Pullis werden. Ansonsten liess sie mir freie Hand.
Den grauen Pullover habe ich, abgesehen von den Bördli, auf der Grobstrickmaschine KH 260 gestrickt:


Die Bördli sind von Hand in 2re/2li, die rechten Maschen bestehen aus 2-Maschen-Zöpfen, wie das Detailfoto zeigt:


Und das ist aus dem blauen Garn geworden:


Den blauen Pullover musste ich komplett von Hand stricken. Obwohl es sich angeblich um dasselbe Garn handelt, liess es sich nicht auf der Maschine verstricken. Es muss wohl an der Art der Färbung liegen; das blaue Garn fühlte sich - im Gegensatz zum grauen - ziemlich "gstabig" und hart an. Am unteren Rand und an den Ärmeln habe ich eine Bordüre aus Linksmaschen gestrickt:


Nun habe ich die Pullover verpackt und werde sie morgen wegschicken. Ich hoffe, sie freut sich darüber!
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