wenn morgens schon nachmittags ist

See you soon!

{ 03:00 PM, 28 June 2007 } { 1 Kommentare } { Link }

Tja, schon fast abgereist (morgen abend) und darum höchste Zeit noch ein/zwei Worte zu „bloggen“.
Den letzten Monat in Hong Kong genossen wir so richtig und lebten quasi als „Locals“, hat man doch das Leben nach 4-5 Monaten in einer fremden Stadt komplett organisiert.
So startet der Tag oft damit, sich zu stylen...

Danach ging's einmal wöchentlich in's "Basket-Babes" (Kinder-Basketball)

Natürlich durfte auch das Spielen mit den anderen Kindern von Mami's multi-kulti Mothers Group nicht zu kurz kommen.

Schön war, dass auch immer mal wieder Besuch kam, wie zuletzt Sonja und Nicole.

Diese vebrachten so einige Zeit mit shoppen; wie wir auch... Hier ein Bild vom North Point Market, der quasi eben um die Ecke ist und Karin mit Livia daher mindestens einmal wöchentlich einkaufte.

Am Wochenende machten wir oft Ausflüge; wie zuletzt in den Oceanpark...

...oder nach Stanley, wo das Dragonboat Race 2007 stattfand (Papi's Kollegen "The Princely Navy" gewannen Silber!)

Eines der grössten Vergnügen fuer Livia aber ist, mit ihrer besten Freundin Ines "abzuhängen"...

...und natürlich spielen mit Lyn, welche uns eine riesige Hilfe war...

...sodass auch Mami und Papi ab und zu gemeinsam in den Ausgang konnten.

Vieles mehr stand auf dem Programm, wie Baden am Pool, Fussball-Abende mit stets wechselnden Mannschaften („Hi, may I join…?“), Facial Massagen, Sushi-Essen und und und.

Tja, jetzt heisst es Abschied nehmen von Hong Kong. Wir freuen uns auf einiges in der Schweiz (da gehört Ihr alle natürlich mit dazu), werden aber definitiv auch einiges vermissen. Blenden wir daher die Nachteile aus und fokussieren wir uns auf das Positive.
Es bleiben viele Erinnerungen an eine unvergessliche Zeit in einer einmaligen Stadt.

Zum Schluss möchten wir noch Danke sagen an Ivo (der die Idee für diesen Aufenthalt aufbrachte), den ISO- und ISAC-Teams (für den stets tollen Support), allen „Sherpa’s“ (die bereits einige Koffer mit in die Schweiz nahmen) und natürlich Isabelle (die diesen Blog initiierte).

Anmerkung von Remy: „Und der mit Abstand grösste Dank geht an Karin, die dieses Abenteuer mitmachte. Danke. You’re the one… (und Livia ;o)“

So, esch hammer gsi.
Bes bald.

 



Macao-Isssaaa-Bali-Davide-Chregi-Isebeu

{ 09:19 AM, 25 May 2007 } { 2 Kommentare } { Link }
Remy hat den Besuch meiner Eltern genutzt, um mich als Geburtstagsüberraschung nach Macao einzuladen. Macao, einstmalig portugiesische Kolonie und heute eher bekannt als Neuzeit-Sodom-und-Gomorra. In einer Stunde mit dem Schnellboot von Hong Kong zu erreichen ist es aufgrund der europäischen Architektur wie ein kleiner Abstecher nach Europa.
Wir genossen also den Nachmittag mit etwas Sightseeing, wonach wir uns aber in die EXECUTIVE-SUITE im Hotel zurückzogen, um uns für den Abend aufzudonnern. Ich war ziemlich aufgeregt und freute mich auf mein erstes Date mit good old Blackjack! Geschockt vom Mindesteinsatz von CHF 16.- (!!!) setzte ich mich an den erstbesten Tisch und fand einen netten Groupier, welcher mich auf die Regeln aufmerksam machte (wann, wo klopfen, wenn man noch ein Karte will etc.) und gewann innert 10min CHF 120.-! Dann aber wechselte der Groupier, das Glück ging Flöten und ich – total fertig von den Adrenalinschüben und mit dem Gewinn von CHF 100.- in der Tasche – mit Remy feiern. Das war aber noch nicht der eigentliche Höhepunkt der Reise, denn am nächsten Tag wartete der Helikopter für den Rückflug nach Hong Kong auf uns.
Ganz abgesehen, dass man sich dabei vorkommt wie ein Superpromi, ist ein Anflug auf Hong Kong mit einem Helikopter ein echt einmaliges Erlebnis – fand ich zumindest, nicht so die anderen im Heli, denn einige von ihnen schliefen?!
Kaum zurück in Hong Kong kam auch schon Isssaaa zu Besuch und brachte mir die Geburtstags-Videobotschaften mit! Vielen herzlichen Dank für alle Beiträge! Livia genoss den neuen Besuch in vollen Zügen und so war dann auch der Abschied von Grossmueti und Grossvati nicht ganz so schwer, wie wir befürchtet hatten.
Da Remy noch eine Woche Ferien hatte, entschieden wir uns diese in Bali zu verbringen und für mich erfüllte sich ein lang ersehnter Traum. Bali hielt was es versprach und wir genossen das Baden, Essen, Surfen bei perfekten Anfängerwellen, Shoppen und die Massagen, wenn wir nicht gerade Tempel und Reisfelder besichtigen gingen.
Kaum zurück in Hong Kong hiessen wir Davide – „hoher“ Besuch aus dem Headoffice der LGT CM – willkommen.
Die Visite war nur kurz und nach einem spannenden Abend beim Horseracing mit Buffet auf dem Dach des Stadions (mit nicht ganz soviel Wett-Glück wie beim Blackjack, aber dabei sein war hier alles...), machte sich Davide wieder auf den Weg und übergab quasi an Chegi, mit dem wir ein sensationelles Essen im Hutong (www.aqua.com.hk) genossen (DANKE!!!).
Tja und dann hiess es Abschied nehmen von Isebeu (man bemerke die Veränderung nach Wochenlangem Namenstraining von Isssaaa zu Isebeu).
Bis jetzt hat es Livia noch gut verkraftet, ist sie doch auch mit all den anderen „Bibis“ aus der ganzen Welt in den „Mothers Buddies“, dem wöchentlichen „Basket Babes“ und unserem Pool vor dem Haus gut abgelenkt.
Übrigens, wer interessiert sich schon für die Haare, mache jetzt trotzdem Frisuren!

Noch was: Wir freuen uns über jeden Kommentar, obwohl die Anzahl Reklamationen, wenn wir den Blog nicht erneuern meistens grösser ist (gäll Schann)! Umso mehr hat uns daher letzter Kommentar begeistert! Danke, Joni :o) das war eine echte Überraschung!
PS: Zur Info (da der letzte Update doch schon eine Weile her ist): Die neuen Fotos im "Fotoalbum" sind ab "Karin's Geburtstagsessen". Wie immer in der Abfolge von unten nach oben...

Wohnungswechsel und neue Besucher

{ 11:20 PM, 17 April 2007 } { 4 Kommentare } { Link }

So, hoechste Zeit mal wieder was von uns hoeren zu lassen. Es ist halt immer viel los hier in Hong Kong...

Nachdem wir vor ca. 3 Wochen ploetzlich Wasser am Boden des Wohnzimmers bemerkten, stellten wir schon Livia's Windeln in Frage. Doch der Blick zur Decke zeigte einen Wasserfleck, worauf das Leasing-Office einen 4x2-Meter-Plastik installierte, sodass das Wasser gesammelt an einem Ort in den Eimer tropfen konnte. So weit - so gut. Nach taeglichen Checks (typisch Chinesisch: viele Leute, noch mehr Diskussionen, kaum Taten) wiederholte sich das Uebel auf der gegenueberliegenden Ecke (direkt ueber dem Sofa, welches eines Tages angenehm feucht war), gefolgt von Wasser-Lachen im Kinder- und Elternzimmer. Nach einigen Tagen hatten wir ca. 10 Eimer rumstehen und es sah aus wie in einem schlechten, einem seeeeehr schlechten Film.

Als dann eines Nachts wegen des staendigen Geraeusches von tropfendem Wasser kaum mehr (trocken) zu schlafen war, hatten wir genug. Die Vermietung offerierte uns eine neue Wohnung im Tower nebenan. Diese zwar etwas kleiner und mit Blick an die gegenueberliegende Hauswand, aber der Wohnraum ist herrlich und der Ausbau-Standard fast besser. So war kurzfristig "Zuegeln" angesagt und beim letzten Blick zurueck, bereuten wir den Entschluss gar nicht; war doch das Sofa und das Gaestebett mittlerweile patsch-nass und Livia's Zimmer - wie jetzt auch die Kueche - komplett unter Wasser...



So sind wir nun in einer neuen Wohnung und fuehlen uns richtig wohl. Obwohl man uns offeriert hat, schon in 2 Wochen wieder in die alte Wohnung zurueckgehen zu koennen, werden wir bleiben. Erstens fuehlen wir uns in der neuen Wohnung wohl, zweitens koennen wir uns den Umzugsstress ersparen und drittens spricht die Tatsache fuer sich, dass sie die alte Wohnung innerhalb vor 2 Wochen wieder hergerichtet sein soll (will heissen: Sofa und Betten trocknen, Waende und Decke uebermalen; Pilze kann man von blossem Auge ja nicht sehen...).

Eine Woche darauf kam Sigi gleich in den Genuss, das neue Geaeste-Zimmer einzuweihen und - Ehre wem Ehre gebuehrt - er hat in seiner Woche alle Sight-Seeing-Aktivitaeten durchgemacht, welche wir ihm empfohlen haben. Dies beinhaltete einen Ostersonntag-Ausflug nach "Soddom und Ghomorra" Macau (das Las Vegas Asien's), an dem er und Remy beim Blackjack spielen je CHF 100 einsetzten und mit CHF 160 bzw. CHF 200 nach Hause gingen...  Übrigens, Livia möchte Nicola herzlich für die wunderschönen Ostereier danken.



Am letzten Donnerstag dann kamen Grossmueti Annemarie & Grossvati Kurt und Livia konnte es kaum erwarten, den beiden "ihr" Hong Kong zu zeigen.

Livia ist im 7. Himmel und die Kleine will von Ihren Eltern momentan gar nichts mehr wissen. Nicht abzustreiten, dass wir diese Auszeit auch von Herzen geniessen...

Also dann, bis bald.
Gruess aus HK



Fotos

{ 10:18 PM, 4 April 2007 } { 2 Kommentare } { Link }

Danke fuer den Hinweis wegen den fehlenden Fotos. War nicht nur bei Dir so, Dani. Haben es angepasst und sollte nun klappen.

Ihr seht, wir freuen uns ueber jeden Kommentar, selbst wenn es eine Reklamation ist...

Gruess ond schon mal "frohe Ostern"!



The Philippines

{ 08:29 PM, 29 March 2007 } { 2 Kommentare } { Link }

Wow, jetzt sollte ich was zu den Philippinen schreiben, aber ich habe das Gefühl, dass das schon Jaaaaaaahre her ist, da wir in der Zwischenzeit schon wieder einiges erlebt haben. Aber ich habe schöne Bilder und ein paar Worte versprochen und das halt ich jetzt auch!

Zuerst zum Reiseverhalten unserer Tochter: Grandios. Sie sass zufrieden mit Ihren Stickern im Flugzeug und so lange wir uns ein bisschen mit ihr über Bruno, den Bär (Ihre Lieblingslektüre im Moment) unterhielten, war sie zufrieden!

Unser Zimmer lag Parterre und das Hotel hat neben unserem Doppelbett noch ein Kinderbett hingestellt. Es stellte sich abermals heraus, dass Livia reisetauglich ist, denn sie ging ohne Einwände pfusen und wir sassen draussen vor unserem Zimmer genossen das Rauschen des Meeres und ab und zu mal einen Schluck Wein. Livia liess sich auch nicht stören, wenn Remy und ich zu später Stunde ins Zimmer kamen... um ebenfalls zu pfusen!

Gut ausgerüstet und vor Sonne und Wasser geschützt (so dass Remy und ich uns unseren Lektüren hingeben konnten) erkundeten wir die umliegenden Pools und RIIIIIIIIIIESIGEN Sandkästen (Strand)...

 

O.k. ich konnte mich meiner Lektüre hingeben!

 

Wir fuhren mit einem Katamaran eine Insel weiter um zu schnorcheln, wobei Livia das Hinfahren suuuuuperlustig fand, bei der Rückfahrt aber doch eher ein bisschen litt.

 

Oder wir gingen mit einem Trycicle schön Essen! Wir hatten die Show auf unserer Seite, als wir in diesem kleinen Gefährt der Fünf-Sterne-Hotel-Promenade entlang fuhren und (natürlich fünf-sterne-mässig-aufgedonnert)  vor dem Fünf-Sterne-Haupteingang hielten um auszusteigen. Ein regelrechter Auftritt, denn alle anderen Gäste fuhren in grossen, schönen Wagen oder zumindest mit einem Taxi vor  Guckt Euch Remy an, er musste ständig den Kopf schräg halten, so dass er reinpasst!

Übrigens fuhr uns das Hotel bei der Rückfahrt auf die Strasse runter, so dass wir da in unser Trycicle einsteigen konnten... fanden wohl den Auftritt nicht so lustig wie wir!

 Am Schluss noch ein Gruss an Patrizia! Sie sagt nicht bono-bono, aber doch ein schönes bumma-bumma!

 

An alle, die noch ein Mail von mir erwarten: Unsere alte Wohnung steht unter Wasser  und in der neuen haben wir noch keinen Internet-Anschluss. Story und Bilder folgen!



Tsuen Wan

{ 10:24 AM, 16 March 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Ich weiss, ihr freut euch mehr auf die Fotos von den Philippinen, aber die Fotos hab ich noch nicht hochgeladen, es dauert sicher nicht mehr lange.

Das Wochenende zuvor waren wir in den (laut Reiseführer fälschlicherweise vernachlässigten) New Territories. Ich seh von unserer Wohnung aus immer die Berge und wollte unbedingt mal ein bisschen in diese Richtung! Remy stand dem ganzen Vorhaben eher skeptisch gegenüber, meinte, dass es da nicht ländlicher wär und es einfach ein paar Hochhäuser mehr gäbe; er sollte Recht bekommen, was aber nicht heisst, dass sich der Ausflug nicht gelohnt hätte. Und auch nicht, dass er nicht topmotiviert dabeigewesen wär, was Livia sowieso immer ist!

Der erste Dämpfer bekam ich dann gleich im Taxi, als der Fahrer laut lachen musste (das machen die Chinesen ja sowieso nur in absoluten Notfällen) als er hörte was wir vorhatten!

Was Remy und der Taxifahrer nicht wussten, ich hatte mich gut vorbereitet und so besuchten wir nach einem Lunch im modernsten Einkaufszentrum Hong Kongs ein Museum, welches ca. 10 Häuschen in ihrer ursprünglichen Bauweise gelassen hat. Wir konnten sehen, wie die Chinesen früher da, wo sich heute ein Hochhaus ans andere reiht, gelebt und gearbeitet haben! Eindrücklich! (Ich bin sicher davon weiss der Taxifahrer nichts!!!)

Ich hatte aber noch einen Tempel auf dem Programm, welcher der Höhepunkt des Ausflugs war. Der Tempel war nämlich voll von weiblichen Buddhas! Und wie Remy immer wieder betonte: Er habe noch nie einen Tempel in solch makellosem Zustand gesehen. Er schloss beeindruckt darauf, dass die Frauenbewegung wohl jetzt auch in Hong Kong immer stärker werde.

Da sag ich abschliessend nur noch: Die Buddhinnen waren mir an diesem Tag gnädig gestimmt und der Ausflug ganz und gar ein Erfolg :o)

 

 



Lamma Island

{ 02:54 PM, 2 March 2007 } { 2 Kommentare } { Link }

Zuerst einnal - Bai Bai Patrizia und Mike, wir danken herzlich für den Besuch und vermissen Euch bereits! Wenn jetzt jemand denkt, das Mike seeehr traurig aussieht, ja das ist er wahrscheinlich auch, aber vielleicht weniger, weil er uns verlassen muss und mehr weil er 39°C Fieber hat und einen 12h Flug vor sich!!! Aber an seiner Seite steht eine topmotivierte Krankenschwester, die sich nicht davor scheut die Medikamentenlimite voll auszusöpfen und auch zu überschreiten. Ich zitiere: "Wenn ich ihm zuviel Medis gegeben habe, kann ich ja am Flughafen in Zürich gleich die Ambulanz anrufen"! :o)

Da wir den eigentlichen Umzug zum Chinese New Year und die damit verbundenen Glückwünsche der Drachen verpasst haben, nahmen wir an dem eigens für unsere Überbauung organisierten Fest für die Kinder teil. Mit Trommeln und vielen bunten akrobatischen Drachen feierten wir, wobei das Livia aus der Distanz suuuuper, jedoch von der Nähe gar nicht mehr so lustig fand. Wollten das mit dem Foto trotzdem durchziehen, da wir immerhin eine Viertelstunde dafür anstehen mussten!

So nun noch ein zwei Worte zu unserem Ausflug am Wochenende.

Eine halbe Stunde mit der Fähre für gerade mal CHF 2.50 und man ist auf der Lamma Island, mit dem Gefühl in einem kleinen wunderschönen Fischerdorf am Mittelmeer zu sein. So hat es denn auch gleich am Landesteg unzählige Restaurants, die mit vielen bunten Fischen in ihren Aquarien zum z'Mittag einladen. Dem Ruf dieser leckeren Fische konnten wir nicht widerstehen und nahmen (Gott ist das touri-mässig) gleich im ersten Beizli Platz, was aber kein Fehler war, denn das Essen schmeckte vorzüglich!

Weiter gings mit einem schönen kurzen Spaziergang bis wir an einen Strand kamen, wo wir bereits sommerliche Temperaturen geniessen durften.

Hier noch ein Eindruck, wie wir mit Livia durchs Leben gehen. Die Leute lachen ständig und wollen sie auf die Arme nehmen oder ihr zu mindest mal an die Wangen fassen! Sogar als ich in der Rushhour mit ihr in die Metro beim Central ging (eigentlich ein Witz) und es weit und breit keine Kinder, schon gar nicht mit Kinderwagen hatte, waren die Leute freundlich und nett. Da muss ich echt sagen: WOW! Hong Kong ist gar kinderfreundlicher als die Luzern!!! So genug der Familienpolitik, will ja doch wieder nach Luzern und da einigermassen willkommen sein ;o)

 

 



Kung Hei Fat Choy - Happy New Year

{ 09:58 AM, 22 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Letztes Wochenende hatten wir die gute Idee, zusammen mit unserem Besuch einen Tempel in Hong Kong zu besuchen. Diese Idee hatten aber mindestens eine Million Hongkongesen auch, da sie das neue Jahr ehren und sich von den Buddhas segnen lassen wollten. Dies machen sie mit Hunderten von Räucherstäbchen, was dazu führte, dass wir kaum was sahen und selbst wie Räucherstäbchen stanken. Nichts mit der besinnlichen Ruhe, dafür um so beeindruckender, wenn man Teil eines solchen Volkauflaufes ist. Von den Chinesen top organisiert, wurden wir zusammen mit den anderen Million Leuten durch den Tempel geschleust wo man an stretegisch wichtigen Durchlaufstellen keine Sekunde zu lange stehen durfte, das hätte sonst ein riesiges Chaos verursachen können. Die Räucherstäbchen wurden fliessbandtechnisch abgefertigt, das heisst, sie wurden kurz angezündet, dann von den Organisatioren in Empfang genommen (anstatt von den Buddhas) und dann ratz fatz entsorgt! Ich hoffe es reichte für die guten Wünsche der Chinesen, aber wenn man sie sich so anguckt, dann denke ich schon. Sind ein positives Volk!

Noch ein Wort zum positiven Volk:

Hier sind alle so begeistert  von meinem kleinen süssen Jungen (!!!), dass im Tempel teilweise bis zu drei Fotografen um uns standen und Livia fotografieren wollten. So kam es auch, dass ich mal ohne Livia auf einen Markt ging und fand, dass die Stimmung irgendwie komisch war. Alle waren so normal, halt einfach nicht so gut drauf wie sonst, bis ich merkte, dass es nicht an dem neuen Markt lag, den ich ausprobierte, sondern daran, dass meine kleine Begleitung fehlte!

In China ist es üblich, dass Verheiratete den Ledigen (also auch Kindern) zu Neujahr Geld schenken. Als Dank fürs Modellstehen kam dann auch unsere Kleine in den Genuss dieses Brauches.



Here we go

{ 09:39 AM, 16 February 2007 } { 1 Kommentare } { Link }

Hallo

Hoechste Zeit um diesem Blog Leben einzuhauchen… Here we go!

Nachdem meine zwei Ladies vor zwei Wochen ENDLICH nach Hong Kong gekommen sind, leben wir uns hier von Tag zu Tag besser ein. Karl und Marlis haben beste Starthilfe geleistet, sind sie doch mit Karin und Livia direkt mitgeflogen um hier eine Woche „Ferien" zu machen. Der Flug ging soso, wobei Livia sogar ca. 4h (des 10h-Flug) schlafen konnte, da sie gluecklicherweise einen freien Business-Class-Sitz zusaetzlich zur Verfuegung hatte. 

Das Wiedersehen in Hong Kong war dann echt ein Highlight. Die Kleine hat ihren Papa von weitem erkannt, der wiederum mit Blumen, einigen Ballons und einem Windraedli wartend die Chinesen ziemlich verwirrt hat. Danach ging’s mit dem gemieteten Bentley (!!!) in Vollmond-Schein nach Hause (hoert sich sehr romatisch an, aber das war es auch ;o). Die Fahrt war derart edel, dass Livia schon nach fuenf Minuten auf Papa’s Armen eingeschlafen ist. Livia schlafend in meinen Armen, Karin neben, Vollmond oben, Downtown Hong Kong vor, Bentley unter mir; ein Moment fuer die Ewigkeit…

Den Jetlag hatten dann allesamt relativ einfach ueberwunden und wir genossen die ersten Tage als Familie in Hong Kong gemeinsam mit meinen Eltern. Sightseeing war angesagt, will heissen Boot-Fahrten auf dem River, Spaziergang auf dem Peak, Ausflug zu umliegenden Inseln (Cheung Chau) und natuerlich Shopping, schliesslich ist es nicht zu unterschaetzen, was ein richtiger Haushalt alles beneotigt…

Am Mittwoch 7. Februar sind dann meine Eltern wieder abgeflogen, waehrend der 2. Besuch (Claudia und Paedi) noch bis Freitag unsere Wohnung auf ihre Gaeste-Tauglichkeit erfolgreich testete. Das Wochenende verbrachten wir somit alleine, den Samstag in Deepwater Bay (von zu Hause in 15min mit dem Taxi quer durch die Insel; von Downtown Hong Kong direkt an idyllische Straende) und den Sonntag unweit von unserer Wohnung auf dem Markt in North Point, wo die Fische im Wasserbehaelter schwimmend auf ihre Kaeufer warten, die Krebse vom Ladentisch winken und die Schweine auf dem Gehweg kaufgerecht „geteilt" werden…

Am Montag durften wir schon unseren 3. Besuch (Patrizia und Mike) begruessen und genossen am Dienstag abend gemeinsam die all-abendliche Light-Show von der gemuetlichen Liege des Oberdecks einer Chinesischen Tschunke. Die Show war nicht wirklich umwerfend, aber trotzdem einen Drink wert und obwohl Livia aus Versehen ihren Nuggi ueber Bord warf, hielt sie sich gut – ehrlich gesagt „knapp" – bis wir danach direkt mit dem Taxi nach Hause fuhren.

Was Livia betrifft, so fuehlt sich u.E. ziemlich wohl in Hong Kong, wenn es auch definitiv keine wirkliche Familien-Stadt ist. Die Luft ist zu schlecht und der staendige Krach zu gross; insbesondere in unserem Wohnblock, was ihren Schlaf am Morgen und v.a. auch am Mittag beeintraechtigt. Man sieht nur wenige Kleinkinder und wenn, dann sind diese stets mit ihrer Nanny unterwegs; meist eine Philippinerin, die konstant bei der Familie wohnt und die Kinder betreut. Fuer uns macht das weder von der Zeit her Sinn (sind ja nur noch 5 Monate hier, Visa-Applikation waere noetig), noch vom Budget… Aber es gibt ein grosses Kursangebot (von „Music for Children", ueber „Baby discover Hong Kong" bis „Baby Basketball" usw.). Wir sind daran, die interessantesten Kurse zu finden, ebenso einen Babysitter, wenn es auch nur wenige gibt (man goennt sich eben direkt eine „konstante Helferin"). Aber wir haben einige Adressen und vielleicht gelingt es uns ja schon bald jemanden passenden (sprich vertrauenswuerdigen) zu finden.

Kommendes Wochenende ist Chinese New Year, will heissen Mo/Di frei und somit viel Family-Time. Gibt bestimmt neue Infos, die wir Euch dann auch im Jahr des Schweins ueber diesen Blog wissen lassen. Fuer den Moment, Gruss aus Hong Kong und Kung Hei Fat Choy (gutes neues Jahr)

Family Reichmuth



2. Email (24. Jan)

{ 11:42 AM, 24 January 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Jou san !

Hatte schon lange vor, Euch zu schreiben, bin aber irgendwie nie wirklich dazu gekommen. Viel zu tun, noch kein Internet-Anschluss zu Hause etc. etc. Nun gut, komme hiermit endlich meiner Absicht nach.

Tja, hier bin ich, echt beeindruckt von Hong Kong. Die Skyline, die UN-zaehligen Leute ueberall, das hektische Treiben in den Strassen, das Meer welches die riesigen Schiffe mitten in die Stadt bringt, die unglaubliche Infrastruktur welche Subway, Autos und Fussgaenger auf engstem Raum effizient zirkulieren laesst usw.

Nachdem ich die ersten Tage im Hotel gewohnt habe, hause ich nun in North Point auf Hong Kong Island. Die Wohnung ist sehr schoen, Telefon und Internet will aber noch immer nicht wirklich klappen (mein IT-Wissen halt auch sehr limitiert und das Problem einem Chinesen zu schildern, der nur gebrochen English spricht...). Im Ikea war ich natuerlich auch schon mehrmals, bin aber noch immer dran, meine Single-Bleibe in ein Familien-Paradies umzuwandeln...

Im Buero ist es echt gut und die Kollegen nett. In meinem Team sind primaer Schweizer, es hat aber auch viele Lokale hier bei der LGT. Montag bis Freitag bin ich dann halt immer am arbeiten und die Tage sind kurz. Am Abend einkaufen, sport, lernen oder ab und zu auch ein Feierabend-Bier. Am Wochenende aehnliches Programm, aber natuerlich auch Sightseeing. So habe ich letzte Woche die herrlichen Sandstraende auf der Sued-Seite von Hong Kong-Island besucht. Zum Baden ist es aber noch definitiv zu kalt. Am Tag so um die 15-18 Grad, in der Nacht wird es kalt, was das Aufstehen am Morgen wegen der schlechten Isolation und den nicht-vorhandenen Heizungen kaum erleichtert.

Beeindruckende Erlebnisse gibt's zuhauf.

  • Sei es das Einkaufsviertel Causeway Bay, wo man wirklich staendig und ueberall das Gefuehlt hat, man haette gerade eben einen Film im ausverkauften Kino-Komplex besucht und alle versuchten jetzt, schnell zum Ausgang zu kommen.
  • Sei es am Sonntag im Business District, welches am Wochenende in anderen Staedten erfahrungsgemaess ausgestorben ist. Doch hier treffen sich sonntags die Philippiner(innen), um an ihrem freien Tag in der Fussgaenger-Zone (bzw. -Level) am Boden zusammenzusitzen, zu essen, Karten zu spielen, Fotos der Familien von zu Hause zu zeigen, zu reden etc. Das ganze hoert sich echt an wie in einem Huehnerstall.
  • Oder seien es die verschiedenen Bars mit Live-Musik, wo jede und jeder besser singt, als Carmen Fenk und all die deutschen Music-Stars zusammen.

Also dann, ich melde mich wieder. Meine "Lieblings-Schwaegerin hat mir uebrigens zu Weihnachten einen "Blog" aufgeschaltet, wo ich meine Berichte/Fotos etc. in Zukunft auf's Internet stellen werde, sobal mein INternet zu Hause funktioniert (ihr wisst ja...)

Also dann. Ich gehe morgen beruflich auf Kuala Lumpur und bin daher erst wieder am Montag im Buero erreichbar.

Gruss aus dem Fernen Osten, Remy



1. Email (12. Jan)

{ 11:48 AM, 12 January 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Hallo

Habe eigentlich schon seit laengerem vor, Euch einen ersten Hong Kong-Update zu schicken. Komme hoffentlich demnaechst mal dazu.

Fuer den Moment aber nur folgende Info: Meine Schweizer SIM-Karte funktioniert seit Mittwoch abend nicht mehr. Seit gestern habe ich nun ein HK-Mobile: +852 9249 7329. Eigentlich sollte es auch Schweizer-SMS empfangen koennen. Bis jetzt hat es aber noch nicht geklappt…

Ok, gruss aus dem imposanten, vielbevoelkerten, am Tag angenehm warmen in der Nacht aber kuehlen, sehr asiatischen aber doch internationalen Hong Kong.

Remy



merry christmas

{ 11:11 AM, 24 December 2006 } { 0 Kommentare } { Link }

lieber remy,

ich wünsche dir schöne weihnachten. dies ist von nun an dein persönlicher blog, mit dem du uns zurückgebliebenen stets auf dem laufenden halten kannst. lass uns wissen wies dir geht, was du erlebst und was deine beiden frauen so teiben. so werden wir karin, dich und (vor allem) livia vielleicht nicht sooooo vermissen.

 

alles liebe dein kristkindli isabelle

 



hongkong by night

{ 03:19 AM, 20 December 2006 } { 2 Kommentare } { Link }

so, dies wird der zweite und letzte eintrag vom kristkindli sein... dannach räum ich das feld und lass dir, remy, freien lauf für diesen blog...

der erste eindruck von hongkong stammt aus dem internet und seht grossartig aus... alle weiteren sollen von nun an direkt von dort stammen. ich freu mich drauf.

 

alles liebe kristi

 



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