Eine Reise - eine Geschichte

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El Bolson II

{ 06:35, 7 August 2009 } { 1 comments } { Link }


Herbstbeginn und andere Geschichten

Einleben. Erleben. Unter dem frisch verschneiten Hausberg hat sich der Herbst darniedergelegt. Mit all seinen Farben, seiner Pracht, seiner Frische. Durch die Ritzen und Spalten unseres Häuschens dringt die Kälte ein. Bücher lesend und schreibend, spazierend und flanierend unser Heim und seine Umgebung geniessen. Brote und "Wähe" backend und den sonntäglichen Zopfe schlemmend, bringen wir schweizer Brauch- und Reichtum in das argentinische (Da)sein. Angekommen. Erinnern.


Lago Puelo

Der Altweibersommer meint es gut mit uns. Sonne, Wärme und ein klappriger Bus bringen uns das Badevergnügen näher. Eine halbstündige Fahrt entfernt liegt ein klarer, romantischer See, eingebettet zwischen Berge und Nationalpark. Crestasee-Stimmung kommt auf. Das Wasser ist kühl, der Halbschatten optimal. Zögerlich kommen die Leute mit ihren grossen 4x4 an.


Das Vehikel, ein festest Familienmitglied, mittendrin. Die bunte Klappstühle, positioniert in vorzüglicher Lage - im seichten Wasser - den Füssen Abkühlung bringend, werden während des Tages, um wenige Grade verrückt, regelmässig der Sonne ausgerichtet. Mann trifft sich, zusammen mit Frau und Kind, um die Natur zu geniessen und den Maté im Kreise zirkulieren zu lassen. Amigos. Ein gelbes aufgeblasenes Kanu geht auf Reisen, Kinder kreischen, spielen. Nebenan werden Tauchgänge unter und Bootsfahrten auf dem Wasser angeboten. Wir beobachten und schmunzeln.


Unsere Familie

Der Vollmond geht mystisch vor unseren Augen auf. Die junge Mutter nimmt ihren Sprössling auf den Arm. Sein kleiner Finger zeigt auf die helle Scheibe und leuchtende kleine Augen schauen den Himmelskörper erstaunt an. Hin und weg. "La Luna" flüstert die Mutter und der Kleine bewegt seine kleinen Lippen dazu. So lernen wir Elisa, eine Spanierin mit langen, roten Haaren, Nico der abgefahrene Künstler aus Buenos Aires mit schwarzem Bart und ihr einenhalb Jahre alter Sohn Malcu kennen.


Den Zwängen des hiesigen Systems trotzend gehen sie ihren Träumen und Talenten nach. Leben ihr Leben. Er porträtiert für 20 Pesos Touristen und Einheimische auf dem Markt, sie ist Clownin und unterhält Erwachsene. Per Autostopp, keine Seltenheit hier, gehts von A nach B - Früchte und Gemüse kommen aus dem eigenen Garten oder von Freunden. Ihr grosses, einfach eingerichtetes Haus befindet sich zwischen El Bolsón und Lago Puelo mitten in der Natur.


Der Papa, neugierig und weltoffen liebt die Philosophie und das Weiterdenken. Seine Theorien sind interessant und durchdacht. Einige auch wirr und gewöhnungsbedürftig. Ein aktiver Typ, dessen schelmisches Grinsen und wachen Augen zum Zuhören einladen. Er kommt mit allen ins Gespräch und hat immer ein gutes Wort bereit. Elisa ist die organisiertere, hält die junge Familie zusammen. Eine liebenswürdige Person, welche die Welt auch einmal von der realistischen Seite her betrachtet. Mit ihnen verbringen wir viel Zeit. Treffen uns auf der Feria, tauschen Gedanken und Geschichten aus, kochen zusammen. Wir lernen die Sponatität neu kennen und überdenken unsere Traditionen. Neues regt an, lockert festgesessene Muster, fordert (auf) zu neuen Ansichten.


Argentinisches Nachtessen

Gabi, unsere Nachbarin, verkörpert die gute Seele in Person. Typische Argentinierin und doch ganz anders. Sie arbeitet in der Bibliothek, gerade soviel wies zum Leben braucht. Sie hasst zwar die Kopiermaschiene und die Vielfälltigkeit und Abwechslung bleiben auf der Strecke liegen - hauptsache einen Job. Die zierliche, langhaarige Brunette widmet sich öfters dem Maté als dem Wein und nimmt das Nachtessen nie bei Tageslicht ein.


Ihr Talent den Gesprächspartner mit Wort- und Gestikwitz zu verführen, gelingt immer. Ob beim kurzen Schwatz oder tiefgründigen Themen. Ihr ehrliches und kicherndes Lachen ist ansteckend. Was sie von den Argentiniern hält? Sie sind offene Lebemenschen, doch keine Revolutionäre. Sie sind Amigos. Alle. Amigo wird man schnell. Doch dafür fehlt es oft an Tiefgang. Zufrieden mit der Regierung und mit der aktuellen Situation ist niemand. Doch etwas dagegen tun, weiterdenken, sich zusammenschliessen, ist mühsam. Lieber Cerveza oder Maté trinken, Asado geniessen. Auf Besserung warten, gemütlich leben. Gabi gestikuliert. Wild. Mimt die alltägliche Argentinierin. Ist stolz und gleichzeitig wieder nicht. Möchte die Welt verändern, weiterkommen,  weiterdenken, weiterleben. Doch das ist schwierig in dieser trägen Masse von Akzeptierern und Unentschlossenen.


Wir sitzen in unserer Haushälfte. Warten. Um halb neun sind wir zum Essen bei Gabi eingeladen. Die  selbstgebackene Wähe liegt bereit. Warten. Abgemacht, das Ganze argentinisch anzugehen und eine Viertelstunde zuspät kommen. Die schweizer Pünktlichkeit zu Hause lassen. Argentinische Tradition leben. Um Viertel vor Neun die fünf Schritte rüberschlendernd. Ganz entspannt. Überrascht: das Häuschen ist leer. Niemand zu Hause. Der schweizer Magen beginnt zu brummen. Allgemeine Unsicherheit. Sicher heute? Hat sie uns vergessen? Wir gehen zurück. Warten. Um Viertel nach neun kommt sie angebraust. Lachend. Eine Entschuldigung ist nicht nötig, wird auch nicht verlangt. Unkompliziert. Zusammen kochen. Zusammen essen. Zusammen geniessen. Zusammen diskutieren. Die Tortelloni casero sind spitze. Die Gemüsesauce dazu auch. Lachen. Erzählen. Das Leben findet statt. Urgemütlich. Argentinien gefällt.



Gegenwart

Rea liegt auf dem Sofa - mittlerweile in Pinamar - und taucht gerade durch ihre diversen Schlafschichten und Traumstadien. „Willst du nicht auch noch etwas schreiben, könntest du nicht ein paar Zeilen…Biiite.“ Kann ich ihr einen Wunsch abschlagen? Also schreibe ich, reihe auch noch ein paar Wörter im Zweifingersystem, anstatt den eleganten und flinken zehn Fingern von Rea, aneinander um eine weitere Geschichte von El Bolsón entstehen zu lassen . Ja, Wir lebten dort, und es wurde zwar nicht weniger spektakulär, aber vielleicht auch etwas wie Normalität. Im Anonyma (ein Supermercado der von den einheimischen Ladronima genannt wurde, Ladron = Dieb) einkaufen, kochen, spazieren, fotografieren, lesen, schreiben. Der - sehr angenehme - Lauf der Dinge. Die Tage gingen vorüber wie in einem gedehnten Atemzug. Waren extravagant, glichen sich wie eine Cyrus Wolke den anderen am Patagonien Himmel. Die Hunde, die herumtollen, die tollen Menschen die kamen und gingen.


Eine Episode in der Nacht

Wie unser Rohrbruch im Hinterhof. Ich erwache. Es ist zwei Uhr, ein halber Mond wirft Silberschatten. Dazu ein Geräusch, das nicht zur Szenerie passen will. Ein Tröpfeln, Plätschern. Ich sehe nach: der Wasserhahn tropft - so weit so unspektakulär bis in ihn berühre… Dieses Ding fällt ab und ein klarer Strahl ergiesst sich in die Nacht, auf den Boden, schwemmt die ersten Herbstblätter davon. Hauptschalter! Hauptschalter? Ja wo nur?? „Hernan, wir haben ein Problem!"  Ich mache Tee. Zwanzig Minuten später steht der Mitsubishi vor unserer Tür und Hernan im Atrium.


Der Hauptschalter befindet sich unter der Erde, vorne bei der Strasse. Mit Hilfe meines Sackmessers und einem „Weinzapfen“ basteltet er einen Stopfen. Gefahr erkannt - Gefahr gebannt. Ich liege wieder im Bett, suche nach meinen Traumstadien.Es dauert eine Stunde, ich sinke tiefer… "Plopp" - der improvisierte Zapfen fliegt davon und das Plätschern beginnt von Neuem.


Taschenlampe. Hauptschalter in dieser Nacht definitiv abdrehen. Schlafen. Am Morgen kommt ein lustiger, aufgestellter Klempner vorbei. „Rarissimo“ und schüttelt den Kopf. „Hecho en Chino." Früher hätte es noch gute argentinische Ware gegeben, aber heute, alles aus China; das nichts taugt. Er ist zuständig für alles und eilte auch schon mal herbei, um den defekten Gasofen einzuschalten. 

Dr Dänu isch do!

Wir haben uns so gut eingelebt, dass wir Gäste aus Europa empfangen, ihnen unser neues, vorübergehendes Zuhause zeigen können. Daniel ist da. Er „muss grad a d’Säck“: ein Brotbachseminar abhalten und Pizza machen. Zudem sammelt er Kastanien und macht in unserem Ofen „heissi Maroni - Maroni ganz heiss“.


Aber noch nicht fertig, er hat Fondue, richtiges Fondue ins Land geschmuggelt - eine Heldentat die auch so schmeckt; und wir Gabi einladen, um auf einem improvisierten Rechaud aus vier Duftkerzen (es gibt keine andere) in der Pfanne essen. Wir sehen Dänu auch nach, dass er die ganze Zeit vom argentinischen „Tischgrill“ fabuliert und lieber die immense Fleischmenge, welche sich darauf  türmt, schnabulieren will. „I nime no so ne Tischgrill“ wird zum Dauerglüher… Blutwurst, zum Dessert.


Dann wandern und mit gemieteten Mountainbikes durch die Wälder flitzen, über Stock und Stein brausen. Meine Kondition ist irgendwie in Basel geblieben, als ich noch mit dem Fahrrad arbeiten ging. Wir manövrieren uns ans Ende eines Felsens, an dem es kein Weiterkommen gibt. Leider müssen wir unser Velo runtertragen. Hundert schöne Höhenmeter, die wir nicht runterrauschen können.


Dafür gibt es danach einen Besuch und Verpflegung in einer Cervezeria. Es ist schon die Zweite… Bei der ersten, wo wir 'ne Führung gemacht hatten, verlief es so: „Also, für Bier braucht man vier Zutaten: Hopfe, Malz, Wasser, Hefe." Dazu stellt uns der Braumeister (betrunken?) vier verschraubte Flaschen mit vergrautem Inhalt hin. "Hier füllen wir ab.“ Aha! Die Besichtigung dauert 2 Minuten, danach degustieren wir. Er fixt uns an, probiert es mit allen Bieren die sie brauen. Rubia, Roja, Negra, Blond, Rot, Schwarz. Ja, ich spreche immer noch vom Bier. Also wir nehmen eine Rubia für Dänu und eine Negra für mich. Tip top! - gleich noch einmal das Selbe. Ich habe wieder mal Männergespräche - natürlich auch über Frauen.


Ferien

Eben, wir waren in El Bolson schon so Zuhause, dass wir von dort aus in die Ferien gingen. Rea fährt siebenundzwanzig Stunden in den Süden, macht eine hochintensive Tour mit ihrer Mutter und deren Kollegin. Ich habe sturmfrei. Schreiben, spazieren, comida rapida - muss nicht so ausgewogen sein wie für Schwangere.


Wenig später fahren Dänu und ich in die Ferien. Bariloche bei Nacht. Mit dem Auto im Seengebiet. Wo wollen wir hin? Chile? Pazifik? Vamos! Wir fahren über die Anden. Strassen wie am Anfang von „The Shining“: die Bäume tragen Bärte und sind herbstlich eingehüllt. Auf der Passhöhe, wir sind immer noch weit und breit alleine, surrealer Nebel. Ennet der Grenze zu Chile ist es grün und saftig - wir machen kurze Pause in Ivorno und fahren der Sonne entgegen, über Hügel, durch Wälder die an Frankreich erinnern, an Schlaglöchern vorbei.


Wir fragen uns, kommt da noch was? Jetzt sollte dann schon mal noch was… Wieder eine Halbe Stunde später, du meinsch da kommt noch was?! Verfahren können wir uns nicht - es ist die einzige Strasse. Zuweit fahren können wir auch nicht - der Pazifik wird uns mit Sicherheit stoppen. Kurven, Hügel. Ab und zu ein Haus, ab und zu jemand der uns entgegen kommt und winkt. Mittlerweile winken uns auch die Kinder. Ob sie noch nicht so viele Autos mit argentinischer Nummer gesehen haben? Es ist wahrscheinlich. Endlich! Wir blicken auf den Pazifik, der in goldener Schönheit daran ist die Sonne zu schlucken.
Am Strand Fischer in gelben Booten, die an der Mole ihren spärlichen Fang abladen. Fotos und ein Sujet für eine Reprotage des Magazins „MARE“. Unberührt. Authentisch am Ende der Welt.


Valparaiso wie vor –sagen wir dreihundert Jahren- Ein paar Häuser auf Stelzen an den Hang geklebt. Keine Touristen, Ein Highlight, ein Insidertyp. Die absolute Romantik. Leider ohne Rea, aber sogar gut mit meinem Cousin…


Auf einem kleinen Strässchen, an dessen Rand Kühe grasen vorbei, weiter in den Morast, wo neugierige Menschenaugen beobachten und Schweinegesichter grunzen. Hunde. Federvieh. Hier wird es wohl nichts - zurück, vorbei an den Kühen, die in aller Ruhe kauen und dem Sonnenuntergang beiwohnen. Wir finden eine, der ganz wenigen Unterkünfte.


Ein kleines Zimmer. Das Meer vor der Tür, am Strand, des endlosen Pazifik der rauscht und ihn in Gischt einhüllt. Das rote Zentralgestirn versinkt im Wasser, welch Spektakel und leuchtet heute ein letztes mal rosa Wolken an. Perfekt für romantische Zweisamkeit, ich kann mich nur wiederholen.


Mittlerweile sind wir im Apero und lassen uns erklären, dass morgens um zehn, elf in der Bucht Wale hüpfen. Gleich vorneweg: daraus wurde nichts, wär auch vielleicht zuviel des Guten gewesen. Es hat zwei Kneipen, wobei es das nicht ganz trifft. Das eine Restaurant ist mehr eine Scheune aus Speerholz zusammengebaut, ungeheizt und unter Neonlicht. Wir sind abgesehen von den Besitzer und deren Familienmitgliedern, die Einzigen - werden vortrefflich bewirtet. Mariscos, also etwas das direkt aus dem lieben Pazifik kommt, essen wir, trinken die teuerste Flasche Wein - alles für siebzehn Franken pro Person. Diskussionen. Sterne. Friedlich schlafen.
Wir sind auch in dieser Pension die einzigen. Ein alter Herr macht uns Frühstück. Ich versuche ihm zu erklären, wie sehr es uns gefällt, das Meer direkt vor seiner Tür.


Er macht eine gutmütige Grimasse und sagt: „Ja... jeden Tag das gleiche, jeden Tag das gleiche.“ Leider, leider müssen wir weiter, zurück nach Bariloche. Fahren wieder über die Berge, essen, fahren, fahren. Bis nach Futaleufu. Gaaanz zuhinterst im Wald an einem See. Kein Tischgrill, dafür Forellen. Wunderschön. Romantiktip II.


Bariloche lieben die Argentinier. Muy lindo, muy lindo. Es ist wie bei uns in einer alpinen Touristenmetropole. Also nicht so spektakulär, obwohl See und Wolken im Abendlicht strahlen; erster glitzernd, letztere sich zu bizarren Formen auftürmend. Ich bin ein Fan von: Patagonienwolken. Ein Fan werden.


Mit dem Bus fahren wir sechzehn Stunden nach Norden. Mendoza. Eine oenologische Gastro-Tour, bei der vor allem der Fachmann staunt und sich der Laie wundert. Aber zuerst geht’s durch die endlos Weite der Meseta. Wunderschön, einmal mehr unter spektakulären Wolken, welche die weite, schöne Wüsten rosa zum leuchten bringen und sich schüchtern eine Dünne Mondsichel zeigt.
Mendoza. Ins schon bekannte Hotel Zamora einchecken, dann Standart-Touristen-Programm 1: Mr. Hugo. Velos mieten. Olivenölproduktionsstätte besichtigen. Kleiner Imbiss: Brot Oliven, getrocknete Tomaten. Dann Wein degustieren. Für die Zuhausegebliebenen Kenner: Carinae, Tomaso, Trapiche. Oder waren es noch mehr?
Am Abend gibt’s – genau Tischgrill für Dänu. Helados zum Dessert. Am nächsten Tag mieten wir ein Auto, fahren in die Anden. Puente del Inca. Wir sind auf dreitausend. Vor uns der höchste Berg Südamerikas: der Aconcagua - 6992 m.ü.M. Im Grand Hotel Upspallata einchecken. Eine Zusammenkunft von argentinischen und schweizerischen Hotelmanagern. Auskunft und Zustand der Hotelküche: direkt von Daniel.


Es ist erster Mai. Die Leute haben frei und zwängen sich alle ins gleiche Tal. Tausende Quadrakilometerlandschaft - aber sie sind geballt im heissen, stickigen Tal. Ich habe keine Ahnung warum. Die Luft ist erfüllt von Gebratenem. Daniel will kaum weiter, sondern einen Tischgrill.


Wir sind auf dem Weg zu den Thermalquellen, Leute füllen die Bassins die unterschiedlich warm sind. Aber auch die Picknick-Stellen sind gut besucht, von überallher weht uns Fleischgeruch in die Nase. Sie Argentinier. Wir Schweizer. Packen unser Brot aus und schneiden ein Stück Käse mit dem Victorinox… Wir gehen herum und fallen auf. Leider war ich zuwenig geistesgegenwärtig als eine Frau mir, uns zuprostet: Hola lindo! Ich: Hola, Buen provecho (guten Appetit)! Kulturelle Unterschiede.


Nach dem Bade fahren wir durch die Reben. Und am nächsten Tag besuchen wir  Norton, einer der grössten Bodegas. Zehn Millionen Liter Wein…Essen. Zurückfahren und schon ist unser gemeinsame Zeit um. Daniel geht weiter nach Iguazu, ich zurück. Im Bus biete ich der Sitznachbarin Lindt Schokolade an - fast eine ganze Tafel verschwindet innert zwei Minuten. Auf das Phänomen angesprochen, warum die Argentinier alle am gleichen Ort zusammenkommen, meint sie: Ja das stimme. Aber vielleicht ist es, wenn man in einem riesen Land wohnt, mit viel Nichts dazwischen, man einfach froh ist, wenn man andere Leute trifft. 18 Stunden fahre ich durch diese Weite, nach Hause, sweet home. El Bolsón.

rew/dal



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unbenannte Bemerkung

{ 02:16, 9 August 2009 } { Geschrieben von Anonymous }
leider, leider erfahren wir bald nichts mehr aus dem fernen Argentinien aber sicher bald tolle Neuigkeiten aus der Schweiz... das wird ja nicht weniger spannend....

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