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Australien-Tour 2006 | |
Nach der Fraser Island zurueck nach Sydney
{ 01:05, 15 January 2007 }
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Hallo Nach ueber 2 1/2 Monaten gemeinsamen Reisens - zuerst mit Tamara und dann mit den beiden Bruelilaetschen - ist gestern diese Zeit zu Ende gegangen und ich bin nun alleine am anderen Ende der Welt in Australien. Diese letzte Woche bot aber noch ein Highlight... Am Monntag mussten wir ziemlich frueh auf, da wir um 7.00 unseren 4WD-Landcruiser fuer die Fraser Island-Tour (Fraser Island ist die groesste Sandinsel der Welt) abholen mussten. Nach langem Briefing mussten wir dann aber doch 1.5 Stunden auf die Faehre warten; es durfte gejasst werden... Als wir auf Fraser ankamen, fuehrte uns die Sand-Ruettel-Piste direkt an den bekannten Lake McKenzie. Die blaue Farbe des mit Wald umsaeumten Sees ist traumhaft schoen und so blieben wir rund 3 Stunden - inkl. schwimmende Seequerung - am See im schneeweissen Sand liegen. Danach machten wir uns Richtung Norden der Insel, wofuer wir die 95 km lange "Strandautobahn" benutzen mussten. Ist ziemlich speziel, so am Beach nachzuschiessen, aber definitiv ein einmaliges Erlebnis! Vor Sonnenuntergang hatten wir uns dann ein Nachtlager gesucht, welches wir fuer uns alleine hatten. Nach ein paar Jassrunden und etlichen Bieren konnten wir - aufgrund der wenigen Lichquellen und dem klaren Wetter - einen sensationellen Sternenhimmel sehen (im bekannten Sternbild Orion waren noch rund 20-30 andere Sterne zu sehen!). Nach einer guten und ruhigen Nacht im Zelt bzw. ich auf dem Autodach fuhren wir dann am Dienstag Richtung Indian Head (kleine Klippen), von wo aus wir Rochen, Haie, Delfine und "Baernermeitschis" beobachten konnten. Da man auf der Beachautobahn auf die Gezeiten achten muss, mussten wir einige Stunden beim Indian Head warten, was wir mit einem feinen Mittagessen und - wer haette es gedacht - mit Jassen hinter uns brachten. Als die Flut zurueck ging und der Beach wieder befahrbar war fuhren wir wieder Richtung Sueden der Insel, wo wir - nach einem erfrischendem Bad im Eli Creek - einen neuen Rastplatz fuer die zweite Nacht suchten. Dieser Platz war nicht mehr ganz so ruhig wie der vom Vorabend; es gesellten sich noch zwei Deutsche zu uns, aber vorallem hatten wir auch in der Nacht Besuch bekommen... Diesmal schlief Chachi auf dem Autodach und Kiener und ich im Zelt. Als sich bei Sandro in der Nacht das Bier bemerkbar machte und er kurz austreten wollte, kletterte er verschalfen aus dem Zelt, schoss aber sofort wieder zurueck; vor dem Zelt hatte ein Dingo (australischer Wildhund) seine Runden gedreht! Aus dem Zelt beobachteten wir das Tier, als es naeher kam und dieser Frechdachs meine Sandalen klaute! Nun hiess es raus aus dem Zelt und Schuhe retten... Am anderen Morgen fuhren wir dann noch zu einigen weiteren See (einer davon mit vom Sand rot gefaerbtem Wasser), wo wir uns fuer den Tag frisch machten. Am spaetern Nachmittag gings dann zurueck ans Festland und dann auf dem Highway Richtung Brisbane. Am Donnerstag fuhren wir weiter nach Bayron Bay, wobei wir die Inlandtour ueber Nimbin machten. Ich kannte diesen Flecken Erde ja bereits, aber Kiener und Chachi trauten aufgrund des schraegen Dorfes mit den noch schraegeren Einwohnern ihren Augen nicht... aber eins in der Hanfbar trinken (nur trinken!) geht man ja auch nicht alle Tage... Den Abend hatten wir dann mit gemuetlichem Essen und einigen Bierchen in Bayron Bay verbracht. Am Freitag war dann vor allem Autofahren angesagt, da wir am Samstag in Sydney sein mussten. So sind wir nach rund 10 Stunden Fahrt und rund 650 Kilometern in Newcastle angekommen. Wir hatten von anderen gehoert, dass dort gar nicht los sei; aber das kannten wir ja von Wollongong auch schon... Jedenfalls war die Nacht wieder extrem kurz und die beiden Fahrer lagen am Morgen noch flach, so dass Sandro - trotz seiner Aggressionsprobleme In Sydney schauten wir uns dann noch das Olympiagelaende inkl. Fuehrung durch das gigantische Olympiastadion an. Den letzten Abend gingen wir dann gemuetlich mit Pizzaessen an. Danach genehmigten wir uns noch eins am Hafen mit herrlichem Blick auf die Harbourbridge und das Opernhaus (Kiener: haesch die gfoetelet? Noed das daenn keis Foti haesch...). Am Sonntag mussten sich Chachi und Sandro natuerlich noch mit Souveniers eindecken, bevor wir an den Flughafen fuhren. Nach einem letzten gemeinsamen Toohey's New (Bier) hiess es dann Abschied nehmen. Ich werde nun noch ein Weilchen in Australien sein und habe vorerst mal ein Hotel zwischen City und Bondi Beach gefunden. Wie es genau weiter geht weiss ich noch nicht, mir wird aber sicher was in den Sinn kommen... Neue Bilder vor allem von der Fraser-Tour unter "Mein Fotoalbum" Liebe Gruesse aus Sydney Queensland; schnorcheln und Gold Coast-Vergnuegen...
{ 07:01, 7 January 2007 }
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Hallo Wintermenschen Nach dem wir mit dem Flugzeug ja nach Brisbane und somit rund 1000 km Richtung Aequator geflogen sind, sollte es eigentlich hier endlich etwas waermer sein. So wollten wir uns auch vermehrt auf das Meer konzentrieren, hatten zu Beginn aber etwas Pech... Am Dienstag haben wir uns noch ein bisschen in Brisbane umgesehen und vorallem rumgelaufen, bevor wir uns am Abend auf den rund 3.5 stuendigen Weg Richtung Harvey Bay machten. Eigentlich wollten wir dort so frueh als moeglich eine Fraser Island-Tour buchen, aber es war alles ausgebucht! Wir entschieden uns dann fuer eine Tagestour, was aber eine ziemlich schlechte Idee war ohne Auto... janu, haben wir halt je 50 Stutz fuer die Faehre bezahlt, um dann einen Nachmittag lang jassen zu koennen... Ach ja, jassen: ist ja logisch wer klar in Front liegt...! Wir waren somit etwas depremiert und wollten eigentlich wieder Richtung Gold Coast ziehen, als und das Glueck doch noch hold war und wir eine 3 Tage-Tour ab morgen Montag fanden. Nach der Buchung fuhren wir dann wieder runter nach Brisbane. Am Donnerstag gingen wir an der Gold Coast in den "Dreamworld"-Vergnuegungspark. Vor allem der "Tower of Terror" hatte es uns angetan: man sass rund 30 Sekunden auf einem 120 Meter hohen Turm, bevor die Sitzvorrichtung ploetzlich ausklinkte und man in freien Fall hinunter stuerzte! Adrenalin pur! Am Abend fuhren wir dann noch nach Surfers Paradise, wo wir einen Tag und zwei Naechte den Ausgang und den Strand genossen. Am Samstag ging es dann zurueck nach Harvey Bay. Unterwegs gingen wir bei Paul und Kelly noch ein kleines Bierchen trinken und bei Gympie gingen wir in ein Schweizer Restaurant nachtessen. Das Fillet war echt super... Heute Sonntag hatten wir eine Tour auf die kleine Trauminsel Lady Elliot Island gebucht. Frueh am Morgen stiegen wir in das 10 plaetzige Flugzeug und flogen auf die suedlichste Insel im Great Barrier Reef. Dort war dann vorallem Schnorcheln auf eigene Faust angesagt. Die ersten beiden Schnorchelgaenge waren schoen - wir konnten wieder mir Schildkroeten schwimmen - aber erst die dritte Schnorcheltour sollte das grosse Spektakel bieten: Wir machten uns wieder bereit und watteten zu den Korallengaerten. Ich zog die Maske an und tauchte ab um 5 Sekunden spaeter wieder hoch zu schiessen... kaum abgetaucht sah ich keine 10 Meter vor mir einen rund 3 Meter langen Hai! Fuer Kiener war das zu viel; er ging an den Strand, waehrend Chachi und ich - mit dem Herz in der Hose - noch ein bisschen im seichten Wasser rumschwaderten und den Hai tatsaechlich nochmals kurz sahen. Als wir wieder am Strand waren trafen wir zwei weitere Schnorchler. Wir fasten uns nochmals ein Herz und gingen zusammen raus, als sich die Highlights ueberschlugen. Zuerst eine Schildkroete, dann einen mittelgrossen Stachelrochen und dann ein ganzer Schwarm - es waren etwas 15 bis 20 - Haie! Die Haie - sie waren etwas kleiner als der erste, "nur" bis rund 2 Meter - schwammen immer am gleichen Ort und wir konnten sie seelenruhig beobachten. War doch ziemlich speziel, aber wir hatten absolut kein ungutes Gefuehl und es war schlicht sensationell. Nach diesem letzten Schnorchelgang mussten wir dann leider wieder zurueck um unser Flugzeug zu erwischen. Morgen werden wir dann unsere 3-taegige Fraser Island-Tour mit 4WD-Auto und Zelt antreten. Wird sicher auch ein cooles Abenteuer und es wird die Gelgenheit geben, meine Jassfuehrung auszubauen...! Neue Fotos: siehe "Mein Fotoalbum" Liebe Gruesse aus dem schoen warmen Australien Weihnachten und Neujahr im Sommer...
{ 12:25, 2 January 2007 }
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Hallo zusammen Unsere gemeinsame Reise ist ueber die Weihnachtstage zu Ende gegangen. Tamara musste zurueck zur Arbeit und wurde durch zwei etwas andere Reisegenossen ersetzt. Die Reiseart sollte sich darauf etwas aendern... Am 24.12. sind Kiener (Sandro Kiener) und Chachi (Michael Annen) angekommen. Tamara und ich haben die Bleichgesichter am Flughafen abgeholt und sie dann in die Stadt gefuehrt. Dort war dann sogleich die Weihnachtsfeier in der Pizzeria angesagt. Es war zwar glatt, aber so eine Weihnachtsfeier ohne Familie und Winterlandschaft ist einfach nicht das Richtige... Am 25. haben wir dann zusammen das Sydney Aquarium besucht. War echt cool durch die Unterwasserroehren zu laufen und die Haie - welche bis zu 4 Meter lang waren - aus naechster Naehe zu sehen. Der Nachmittagsausflug nach Manly war dann eher ein Reinfall, da praktisch alles geschlossen war. Am 26. haben wir - nachdem wir im IMAX nochmals einen schoenen 3D-Film schauen gingen - noch den Sydney-Tower mit dem Lift erklommen. Die Fernsicht vom rund 300 Meter hohen Turm ist sensationell. Am Nachmittag fuhren wir dann Tamara auf den Flughafen, wo wir leider von einenander Abschied nehmen mussten... *schnueff* Die verbleibende Maennerrunde machte sich noch am gleichen Tag Richtung Katomba. Nach einer kurzen Pub-Nacht besuchten wir am Mittwoch die von Touristen ueberlaufenen Blue Mountains. Die riesigen Waelder und die Three Sisters sind zwar imposant, aber irgendwann hatten wir dann genug gesehe und wir machten uns auf den Weg nach Canberra, der Hauptstadt von Australien. Am Donnerstag war dann die Besichtigung des modernen und sehr schoenen - etwas protzigen - Parlamentsgebauedes angesagt, bevor wir am Nachmittag zurueck an die Kueste fuhren. Dort konnten wir dann erleben, dass Ferienzeit ist; drei Stunden Hotelsuche... Am Freitag ging es dann - via das neblige aber schoene Kangaroo Vally und die Fitzroy Falls - nach Wollongong. Auf dem Weg haben wir noch ueber den FCB-Fussballer und australische Natispieler Scott Chipperfield gesprochen, welcher in Wollongong - einer Stadt ca. 80 km suedlich von Sydney - aufgewachsen ist. Dass wir Stunden spaeter mit ihm Bier trinken wuerden, haetten wir aber nicht gedacht... Jedenfalls haben wir einen Riesenausgang durchgemacht, welcher fuer Chachi - nach ein paar Hindernissen und 22 Telefonanrufen - erst um 8.15 ein Ende nahm... Auf jeden Fall waren wir froh, dass Hotel fuer zwei Naechte gebucht zu haben. Am Samstag schafften wir es dann nur zum Mount Kembla-Lookout, welcher uns eine fantastische Sicht auf das Kuestengebiet erlaubte. Am Abend war dann nochmals Ausgang angesagt. Wir waren ein kleines Spuerchen harmloser, aber Scott hat noch eins draufgesetzt... Am Sonntag dem 31.12. fuhren wir dann zurueck nach Sydney, wo wir auch das Auto abgeben mussten. Wir trafen uns am Nachmittag mit einer FH-Schulkollegin und deren Freund, mit welchen wir am Abend Silvester feierten. Wir suchten uns ein Plaetzchen auf der Nordseite des Sydney-Harbour, so dass wir das Opernhaus und die Harbour-Bridge im Sichtfeld hatten. Das Feuerwerk - es soll das groesste Silvester-Feuerwerk auf der Welt gewesen sein - war phantastisch. An ca. fuenf verschiedenen Orten wurden im Hafen und auf der Bruecke Raketen abgelassen, als ploetzlich auch aus der Skyline der Stadt Feuerwerk geschossen kam. Sensationell! Ansonsten hatten wir - aufgrund der Nachwehen aus Wollongong - einen ruhigen Abend. Dafuer konnten wir sonst nicht glauben, was wir sahen; es waren rund 1.5 Mio. Leute am Hafen und alle ausnahmslos betrunken! War fast schon abartig! Da wir in Sydney kein Hotel fanden, hatten wir auf 7.35 am 1.1. einen Flug nach Brisbane gebucht. Nachdem wir endlich ein Taxi fanden gingen wir so zum Flughafen. Um 10.00 hatten wir in Brisbane eine Unterkunft gefunden und konnten endlich schlafen... Heute sind wir noch ein bisschen hier in Brisbane, Kiener und Chachi am shoppen und ich im Internetcafe, bevor wir dann Richtung Norden zur Fraser Island fahren werden. Liebe Gruesse aus Queensland Im Ziel...Sydney!
{ 04:33, 23 December 2006 }
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Hallo zu Hausegebliebene Nach rund 13'000 Kilometern entlang der West- und dann an der Ostkueste haben wir unser Ziel Sydney erreicht. Dies ist fuer Tamara die letzte Station auf unserer Australienreise, waehrend ich noch etwas weiter ziehen werde... Am vorletzten Donnerstag haben wir Brisbane verlassen und uns durch das Hinterland der Sunshine Coast geschlaengelt. Aber waren wir da am richtigen Ort? Australien? Die Landschaft sah genau aus wie in der Schweiz! Schoene Huegel, Seen, Waelder und einfach viel gruen... so haben wir uns auf der Fahrt nach Tawoomba und der Weiterfahrt am Freitag durch die Glass House Mountains wie zu Hause gefuehlt. Wir konnten sogar eine Schwarzwaeldertorte und einen feinen Apfelstrudel geniessen... Am Freitag Abend sind wir dann in Caloundra bei Paul und Kelly - unseren Gibb-Riverroad-Begleiter - angekommen. Dabei konnten wir auch einen typischen australischen Ausgang erleben: Bingoabend im Socialclub... fuer uns unerklaerlich, aber glatt war's trotzdem! Am Samstag war dann der Tag des Barbeques. Leider wurden wir verregnet, aber so ein Aussie-Barbie macht trotzdem Spass, auch wenn wir natuerlich niemand ausser unseren Gastgebern kannten. Die Leute sind aber recht offen. Am Sonntag haben wir uns dann wieder von unseren englischen Freunden verabschiedet - bis zur Skifahrt in der Schweiz - und sind weiter nach Sueden gefahren. Kurz nach der Grenze nach New South Wales sind wir am oestlichsten Punkt des australischen Festlandes angelangt; Cape Byron. Wir haben im Ort Bayron Bay zwei Tage verbracht, in welchen wir auch einen Ausflug zum Austeiger- und Hippieort Nimbin machten. Danach mussten wir vorallem wiedermal Kilometer abspulen und sind auf dem Highway bis nach Port Stephens gefahren, wo wir uns nochmals zwei Ruhetage - Tamara's letzte Strandtage - goennten. Dort haben wir auch eine kleine Tierfarm besucht, wo wir die Kangaroos, Koala, Wombats etc. aus naechster Naehe erleben konnten. Gestern sind wir dann in aller Herrgottsfruehe auf und nach Sydney gefahren. Dabei haben wir am ersten Tag natuerlich die bekannten Sehenswuerdigkeiten - Opernhaus und Harbourbridge - abgeklappert und uns am Abend im legendaeren Rocks-Quartier ein feines Nachtessen gegoennt. Heute haben wir dann die Harbour-Faehre geschnappt und sind den Tarango Zoo abglaufen und festgestellt, dass wir die meisten Tiere schon in der Wildnis gesehen haben... So, das waer's soweit! Wir wuenschen Euch allen ein ganz schoenes Weihnachtsfest und ein paar schoene Freitage...! Und ja: unter "Mein Fotoalbum" findet ihr wieder viele neue Bilder! Liebe Gruesse aus Sydney PS: Tamara wird am 27.12. ca. um 6.00 in Zuerich (via Kuala Lumpur) landen. An der Gold Coast
{ 12:03, 14 December 2006 }
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Hi Folks Nach dem coolen Segeltoern in den Whitsundays zog es uns weiter Richtung Sueden - irgendwann muessen wir ja in Sydney ankommen! Auf dem Weg mussten wir vorallem feststellen, dass die Staedte hier noch etwas groesser sind... Am Donnerstag Morgen sind wir in Airlie Beach gestartet und haben vorallem Kilometer auf dem Bruce Highway gemacht. Nicht sonderlich spektakulaer... In Rockhampton wollten wir dann uebernachten, jedoch hat uns die Airforce von Singapur einen Strich durch die Rechnung gemacht; sie war zu Gast und hatte alle Zimmer besetzt! Nach langem Suchen hat's dann doch noch etwas zum Uebernachten gehabt. Am Samstag sind wir weiter nach Harvey Bay gefahren. Harvey Bay ist eigentlich der Ausgangspunkt fuer die Fraser Island, welche wir aber ausgelassen haben. Wahrscheinlich wird diese im Januar nachgeholt. Auf dem Weg dorthin haben wir in der Naehe von Bundaberg noch die Mystery-Crater besucht. Diese 35 Krater wurden 1971 entdeckt und man kann sich bis heute deren Ursprung nicht erklaeren. Am Samstag sind wir via Noosa entlang der Sunshine-Coast gefahren, wo wir auch das Sunshine Castle besucht haben. Das richtige Schloss mit Kerker ist etwas skurril; eine Farmer-Frau hat es fuer ihre Puppensammlung gebaut. Danach haben wir Kelly - mit welcher wir die Gibb River Road im Westen gemacht haben - einen kurzen Besuch abgestattet und wurden fuer das Barbeque am kommenden Samstag mit Uebernachtung eingeladen. Da wir eigentlich in Brisbane uebernachten wollten, haben wir die Sunshine-Coast wieder verlassen. Relativ optimistisch machten wir uns auf Hotelsuche, gingen aber im gigantischen Samstag-Abend-Chaos der Grossstadt Brisbane - 1.6 Mio. Einwohner - voellig unter! Nach rund 2 Stunden hin- und herkurven gaben wir entnervt auf und fuhren nach Surfers Paradise an der Gold Coast. Aber auch hier waren wir anfangs ueber die riesigen Hoteltuerme und die mit Touristen vollgestopften Strassen entsetzt! Zum Glueck haben die vielen Leute nur den Samstag in Surfers verbracht. So konnten wir am Sonntag den Strand mit den Riesenwellen geniessen. Am Montag war das Wetter dann etwas weniger gut, weshalb wir in den Movieworld Vergnuegungspark gingen und uns etwas durchschuetteln liessen. Am Dienstag haben wir dann nochmals den Strand und die Wellen genossen, bevor wir nochmals einen Angriff auf Brisbane machten. Nach "nur" 1 1/2 Stunden haben wir dann tatsaechlich etwas gefunden! Gestern haben wir dann einige Kilometer zu Fuss durch die Stadt mit ihren vielen Relikten von der Expo88 abgespult. Leider haben wir dabei keine Karten fuer das Robbie Williams-Konzert an diesem Abend gefunden... aber wir haben heute eine starkgetoente Limousine ueberholt, wer weiss... Wir haben es also in den letzten paar Tage eher ruhig angehen lassen und die Highlights wurden etwas knapper, da wir auch einige Kilometer fahren mussten, um dann vor Weihnachten in Sydney zu sein. Liebe Gruesse aus Brisbane und "Hopp Rappi" Segeltoern in den Whitsunday-Islands
{ 07:37, 6 December 2006 }
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Hallo zusammen Es schwankt noch ein bisschen, aber wir haben wieder festen Boden unter den Fuessen... Nach der enttaeuschenden Ankunft im Osten Australiens hat sich unsere Gemuetslage unterdessen einiges verbessert! Was es da braucht? Etwas Meer, ein Schiff und ein paar schoene Schnorchelspots... Misson Beach haben wir bereits am Freitag wieder verlassen. Das einzig Nenneswerte dieses Rentnerortes war das feine Nachtessen. So sind wir an diesem Tag runter nach Townsville - der drittgroessten Stadt von Queensland gefahren. Sehr spektakulaer war der Hausberg von Townsville: der Castle-Hill ragt mitten in der Stadt rund 250 Meter hinaus, was eine traumhafte Aussicht auf die Stadt und die Kuestenregion erlaubt. Den Rest vom Tag haben wir aber dann ein bisschen mit Pool verbracht... Am Abend wagten wir dann noch ein kulinarisches Abenteuer bei einem Thailaender. Das Essen war super (und spottbillig), nur die Bedienung war nicht so auf der Hoehe der Aufgabe (oder war es unser Englisch?). Jedenfalls haben wir statt eine halbe Karaffe einen Liter Rotwein erhalten! So musste auch Tamara mal ueber den Schatten springen und wir konnten zu zweit nach Hause schanken... Am Samstag ging es bereits weiter (zum Glueck sind die Distanzen nicht mehr so extrem wie in Westaustralien). Wir hatten uns ein Tauch- oder Segelausflug in Airlie Beach zum Ziel gesetzt. Kaum in diesem - von vielen Backbackern bevoelkerten - Ort angekommen, gingen wir auf die Suche nach einem Angebot und wurden schnell fuendig. Allerdings konnten wir erst am Montag ablegen, was uns einen ruhigen Sonntag bescherte, worueber wir abe ganz froh waren. Aber mussten wir unbedingt ein Kinderhotel-Club zum Uebernachten und den Pool-Sonntag auswaehlen...? Am Montag gings dann los. Etwas unsicher ob wir die Reise ohne Uebelkeit ueberstehen wuerden, haben wir am Morgen die "Enid" gebordet. Die Gruppe bestand inkl. Crew aus 21 Personen und war wirklich international: 9 Laender waren vertreten! Der erste Tag war recht gemaechlich. Wir gewoehnten uns an Schiff und machten lediglich auf einer der 74 Whitsunday-Inseln einen kurzen Bushwalk sowie gingen etwas schwimmen. Etwas komisch war, dass wir trotz der Waerme einen Ganzkoerper-Neoprenanzug anziehen mussten, welcher uns gegen die giftigen Quallen schuetzen sollte... Die Nacht war dann etwas schwieriger. Das Geschaukle raubte uns den Schlaf, welchen wir auf Deck - in die Kabine waere gar nichts gegangen - suchten. Am zweiten Tag war das Wetter leider etwas schlechter, was aber fuer's Segeln natuerlich eher besser ist. Trotzdem konnten wir den Whithaven-Beach - ein schneeweisser Strand mit hellblauem Wasser geniessen. Tamara hat es sich dort ein bisschen im Sand gemuetlich gemacht und ich bin ein bisschen im seichten Wasser rumgeschommen, als ploetzlich rund 2 Meter vor mir - im knietiefen Wasser - zwei Haie aufgetaucht sind! Ok, sie waren nur rund 1 Meter lang, aber cool war das trotzdem! Am Abend steuerten wir dann den ersten Schnorchelspot an, wo wir die Korallengaerten bewunderten! Diese vielen Fische und Farben sind echt der Hammer! die zweite Nacht - ebenfalls an Deck - verbrachten wir dann ganz gut und nachdem wir ausgeschlafen waren, schluepften wir wieder in unsere Anzuege und schwamen zum kleinen Riff. Die ersten paar Minuten schnorchelten wir zu zweit ein bisschen durch die Gegend, als ploetzlich drei riesen Fische auftauchten! Das war dann zu viel fuer Tamara... Beim zweiten Schnorchelgang und zugleich letztem unserer Tour kam dann noch das absolute Highlight. Tamara ist - nach der morgentlichen Begegnung mit den Riesendingern - auf dem Schiff geblieben. Nach rund 45 Miunten schnorcheln wollten wir zum Schiff zurueckschwimmen, als wir im tiefen Wasser ploetlich eine riesen Meeresschildkroete entdeckten (ich hatte vorher schon zwei kurz gesehen). Da wir den Meeresgrund nicht sehen konnten, schien sie zu fliegen. Ich schwamm - zusammen mit drei anderen unserer Gruppe - der Schildkroete nach, tauchten mit ihr, machten ueber ihr die gleichen Bewegungen, begutachteten sie von der Seite und von unten und konnten sie sogar am Panzer streicheln! Das Tier nahm das ganz gelassen und liess sich eine ganze Weile von uns beobachten. Es war schlicht ein wunderschoenes Erlebnis! So, und nun sitzen wir wieder hier im Internetcafe und berichten Euch ueber unsere Taten. Aber nun ist Schluss fuer heute; der Bildschirm wippt hin und her... Liebe Gruesse aus Airlie Beach Tamara und Marco (Bilder vom Segeltoern koennen wir euch leider noch nicht liefern, da wir unsere Kamera am Land liessen und eine Einwegkamera mit Film kauften. Wir sehen sie uns dann zu Hause an...) In eine andere Welt...
{ 10:21, 1 December 2006 }
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Hi FolksDas letzte Wochenende an der Westkueste haben wir noch geruhsam in Darwin verbracht. Ein bisschen Stadtbummel, ein bisschen Essen gehen und ein bisschen Pool... Am Montag mussten wir allerdings dann frueh aus den Federn! Bereits um 4.15 stand das Taxi bereit, welches uns zum Flughafen bringen sollte und um 6.10 waren wir schon in der Luft Richtung Ostkueste; genauer gesagt Richtung Tropenstadt Cairns. Viele Schwaermereien haben wir bereits von diesem Teil Australiens gehoert, fuer uns war es aber vorallem ein Kulturschock! Aber eins nach dem anderen... Wohlbehuetet in Cairns gelandet, mussten wir leider eine erste Enttaeuschung erleben. Wir haben uns so ins Leben mit dem Camper und auf den Campingplaetzen verliebt, dass wir unser Auto eigentlich umtauschen wollten. Leider war dies nicht moeglich! Nun haben wir halt statt einem gemuetlichen Camper eine Rakete erhalten... Den Rest vom Tag haben wir dann ein bisschen beim Bummeln durch Cairns und ein bisschen Kleider-Shopping verbracht. Nach 4 Tagen Stadt wollten wir eigentlich wieder raus auf die Strasse! Am Dienstag haben wir dann etwas ganz "Spezielles" gemacht: die laengste Seilbahn der Welt (ueber den Regenwald) und eine - gemaess Reisefuehrer und Kollegen fantastische - historische Zugfahrt. Fuer so viel Spektakel waren die 80 Dollar pro Person ja ein "Pappenstiel"! Was wir dann aber erlebten, war echt ein Schock; die Seilbahnfahrt war zwar sehr schoen und man konnte in den Regenwald eintauchen, aber das Dorf der "Bergstation" war der Horror! Lauter Touristenmarktstaende, teure Zoo's und voller Leute (hauptsaechlich asiatische Touristenfreunde)! Wir waren verdammt, in diesem Ort 4 Stunden auf unsere Zug zu warten... zu viel, wenn man vorher drei Wochen im westaustralischen Outback unterwegs war! Zum Schluss gings dann auf die Zugfahrt... naja... die Fahrt von Zuerich nach Pfaeffikon ist also spektakulaerer... Nach dieser Enttaeuschung wollten wir dann wenigstens noch unsere Adrenalin-Spiegel noch etwas in die Hoehe schnellen lassen und sind zur Bungee-Jump-Station gefahren! Nein, wir sind nicht gesprungen... Aber wir haben zu zweit den Dschungelswing gemacht; so aehnlich wie beim Bungee fliegt man aus rund 60 Meter ins Leere bevor man wie ein Pendel auf der anderen Seite wieder hochsegelt. Cool! Am Mittwoch verliessen wir dann Cairns Richtung Norden; Cape Tribulation hiess die Destination. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Naturpool entdeckt, der aber voller Touristen war... wie schoen war's doch im menschenleeren Westen... Die Szenerie beim Cape Tribulation ist allerdings wirklich sensationell: der Regenwald trifft dort auf das blaue Meer bzw. das Great Barrier-Riff. Wasser und Wald sind nur durch den traumhaften Strand mit puderzuckerweichem Sand getrennt. Leider wird die Badeidylle durch die Krokodille und giftigen Quallen im Wasser getruebt; no swimming... Soweit toent also alles gut, waere nur das dreckige Zimmer nicht gewesen... aber lassen wir das... Am Donnerstag - nach dieser ziemlich schlechten Nacht wollten wir wieder gehen - haben wir uns dann wieder Richtung Sueden gemacht. Ueber das Atherton Tableland, das Hinterland von Cairns, sind wir dann durch regenwaldueberzogene Huegel gefahren und von Ort zu Ort geflitzt. Die Landschaft war schoen und wurde durch einen Riesenburger in einer Snack-Bude im Niemandsland - die Schweizerfahne der Besitzer haben wir erst spaeter entdeckt - noch aufgewertet. Auch war der Weg etwas abseits des Touristenstromes, was uns doch wieder etwas besser gefallen hat. Der Abschluss des Tages machte dann der Paranello-Park - war etwas "speziell"... Ein spanischer Zuckerrohr-Pflueker hat sich hier Anfang 20 Jh. den Traum vom eigenen Schloss mit grossem Schlossgarten verwirklicht! Am Abend sind wir dann noch hierhin, nach Mission Beach gefahren. Grundsaetzlich geht es uns also ganz gut, wir muessen uns aber noch an die vielen - vor allem an die asiatischen - Touristen gewoehnen. Sehr gut ist es hier aber mit dem Wetter! Eigentlich immer schoen, aber die rund 32 Grad sind im Gegensatz zum heissen Westen richtig angenehm kuehl... Liebe Gruesse aus Australien Tamara und Marco PS: Heute durften wir noch das erste "Toerli" beim Adventskalender oeffnen. Tamara konnte nicht ohne sein... PS zum zweiten: neue Bilder findet ihr unter "Mein Fotoalbum" Neue Fotos
{ 02:43, 26 November 2006 }
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Hallo zusammen Wir haben endlich ein gutes Internetcafe gefunden und einige Fotos hochgeladen (zu finden unter:"Mein Fotoalbum")! Viel Spass!! Liebe Gruesse Marco & Tamara Endziel der Westkuestenreise erreicht
{ 08:14, 23 November 2006 }
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Hallo zusammen Wir sind heute in Darwin, unserem Zwischenziel an der Westkueste angekommen. Morgen Freitag muessen wir leider unseren Bushcamper abgeben und werden die naechsten Tage in einem Hotelzimmer verbringen muessen (Hilfe, ploetzlich wieder fliessendes Wasser und Strom, wenn wir da mal nicht ueberfordert sind...). Am Montagmorgen um 05.30 Uhr Ortszeit (in der CH ist es dann immer noch Sonntagabend) gehts dann ab an die Ostkueste, wo es hoffentlich etwas kuehlere Naechte gibt!! Seit dem letzten Eintrag waren wir im Kakadu sowie im Litchfield Nationalpark; aber immer schoen der Reihe nach. Da wir bekanntlich gegen Ende der Dryseason (Trockenzeit) unterwegs sind, ist es mit Wasser hier ziemlich knapp. Dies hat Vor-, aber auch einige Nachteile. Der Vorteil ist, dass man im Kakadu NP die entlegendsten Orte (meist Wasserfaelle) besuchen kann, allerdings fuehren diese nur sehr wenig bis gar kein Wasser. Dementsprechend gibt es auch nicht viel vom Kakadu NP zu berichten. Wir haben uns dort auf die Wasserloecher mit Schwimmmoeglichkeit beschraenkt sowie die Wandmalereien der Aborigines angeschaut. Am Dienstag haben wir uns entschlossen, etwas Geld in die Hand zu nehmen und Krokodile von gaaaaanz nah zu sehen. Auf dem Adelaide River vor Darwin , es wimmelt dort nur so von Salzwasserkrokodilen, haben wir eine einstuendige Bootstour unternommen. Toent nicht sehr spektakulaer... Da die Besatzung jedoch Fleisch mit an Bord genommen hat und die herangeschwommenen Tiere damit gelockt haben, sind wir in den Genuss von aus dem Wasser springenden Krokodilen gekommen. War wirklich sehr eindrucksvoll, hat mich aber nur in meiner Einstellung bestaerkt, niemals ins Wasser zu gehen, wenn man nicht 200%ig sicher sein kann, dass es keine Krokodile hat... Heute haben wir es uns ein bisschen gemuetlich gemacht und sind etwas im Litchfield NP herumgestreunert. Im Gegensatz zum Kakadu fuehren die Fluesse im Litchfield das ganze Jahr ueber Wasser und es hat bestimmt keine Krokodile. Deshalb haben wir uns nach einem Fussmarsch vom 1.7 km bei ca. 40 Grad in einem entlegenen Pool mit Wasserfall erfrischen koennen. War sehr angenehm. Eigentlich wollten wir euch ja tonnenweise Fotos raufladen, aber leider geht das bei diesem Internetcafe nicht. Da wir aber die naechsten drei Tage in Darwin sein werden, werden wir uns auf die Suche nach einem besseren Internetcafe machen und euch dann die Krokodile, Landschaften, unser Auto etc. zeigen. Wir hoffen, es geht euch allen gut. Liebe Gruesse Marco & Tamara Im Northern Territory
{ 04:33, 19 November 2006 }
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Hi Folks Nachdem wir euch im letzten Eintrag darueber berichtet haben, dass uns ein Buschfeuer zur Umkehr gezwungen hat, war es diesmal ein deftiges Gewitter. Wir waren in Derby und wollten, da diese Stadt ausser einem braunen Meer wirklich nichts zu bieten hat, den Anfang der rund 650 km der Gibb River Road befahren. Aber nach ca. 60 km blitzte es im Sekundentakt, der Wind hatte beinahe Sturmstaerke und der Regen war absehbar. Nach einigen Minuten ueberlegen hat dann die Vernunft gesiegt und wir sind wieder nach Derby zurueck. Am naechsten Tag gings dann aber los, mit der wirklichen Outback-Route. Offroad vom feinsten. Bei einer Wanderung durch die Windjana-Gorge haben wir dann auch die ersten Freshies (Suesswasser-Krokodile) gesehen. Obwohl diese Tiere bis zu 3 m lang werden koennen, hatten sie mehr Angst als eine Teilnehmerin unserer Zweiergruppe... In Kununurra, am Ende der Gibb River Road und zugleich dem bisher heissesten Ort auf unserem Trip (mind. 30 Grad in der Nacht und eine Luftfeuchtigkeit zum davonrennen) haben wir dann noch zwei Iren wiedergetroffen, mit welchen wir bereits 4 mal fluechtig den Weg gekreuzt haben; Zeit um sich vorzustellen und zusammen ein Bier (oder zwei, oder drei...) zu trinken und das Highlight schlechthin zu besichtigen; den Keep River National Park (so was unspektakulaeres habe ich noch nie gesehen...). Zusammen mit Joe und Rhona sind wir auch jetzt noch unterwegs, da Paul und Kelly bereits wieder auf dem Weg nach Hause sind. Zur Zeit sind wir in Katherine und haben heute eine Kanutour in die Katherine Gorge unternommen. War etwas Spektakulaeres, da sich im Wasser auch Freshies aufhalten, wir haben aber leider keine gesehen und sind nach einigem zoegern sogar ausgiebig baden gegangen. Da morgen unsere letzte Woche an der Westkueste beginnt, werden wir in den naechsten Tagen zusammen mit Joe und Rhona den Kakadu-Nationalpark und evtl. noch den Litchfield Nationalpark besuchen und hoffen, dass wir dann auch noch ein paar Salties (Salzwasser-Krokodile, bis zu 7 m lang und extrem gefaehrlich) sehen werden; natuerlich nur aus der Ferne. Fotos werden noch folgen, sobald wir wieder einen besseren Internetzugang haben. Wir wuenschen euch eine schoene Zeit und wuerden uns auch ueber ein paar Kommentare aus der Schweiz oder Oesterreich freuen... Alles Gute (und Hopp Rappi) Marco und Tamara P.s.: Uebrigens haben wir eine Zeitzone ueberquert und sind jetzt 8.5 h vor der Schweiz... In den Tropen...
{ 12:30, 12 November 2006 }
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Hallo frierende Europaer... Nach dem wir am Sonntag Morgen das Minen-Staedtchen Tom Price verlassen hatten, machten wir uns auf in den sehr schoenen Karijani-Nationalpark. Dieser Park ist mit vielen schoenen Schluchten und versteckten Badepools versehen. Am ersten Tag im Park machten wir eine kurze Wanderung in eine der Schluchten und suchten uns danach fuer den Abend ein gemuetliches Bush-Camp. So kamen wir am darauf folgenden Morgen zum erstenmal in den Genuss unserer Outdoor-Dusche... Spaeter goennten wir uns auch noch ein Bad im schoenen Pool der Fortescue-Schlucht. Nach dieser Erfrischung fuhren wir weiter Richtung Marble Bar - der heissesten Stadt in Australien - wurden aber vom einem grossen Buschfeuer gestoppt: wir waren ziemlich nahe dran... So mussten wir halt eine andere Route einschlagen und gelangten nach Port Hedland an die Kueste. Und das ist auch schon alles was man uber diese Hafenstadt schreiben kann... Am Mittwoch fuhren wir dann doch noch - einmal mehr ueber eine ungeteerte Rumpelstrasse - nach Marble Bar. Die 43 Grad - ja, da seit ihr vielleicht neidisch - waren uns aber zu viel und wir fuhren auf einer sehr schoenen Strecke durch eine Huegellandschaft und ohne Gegenverkehr zum Eighty-Mile-Beach, wo wir zwar nicht baden konnten, es uns aber trotzdem 2 Tage gemuetlich machten. Am Freitag sind wir dann schiesslich weitergezogen und in der ehemalige Perlentaucher-Stadt Broome - ca. in der Haelfte unserer Westaustralien-Tour - angekommen. Im Campingplatz erhielten wir einen sehr schoenen Stellplatz, von welchen wir direkt auf's tuerkisfarbene Meer schauen koennen und darin auch schon paarmal schwimmen waren - etwas unheimlich wurde es aber, als ploetzlich Delfine auftauchten, welche wir zuerst fuer Haie hielten... In Broome werden wir total drei Tage bleiben, um uns auf die Gibb-River-Road vorzubereiten, welche wir in dieser moerderischen Tropenschwuele fahren werden... Wir wuenschen euch im kalten Europa eine gute Zeit: wir schwitzen hier fuer euch ein bisschen... Cheers, Tamara und Marco Erstes Mal im Outback...
{ 10:02, 6 November 2006 }
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Hallo zusammen Nachdem wir nun genuegend Zeit hatten, die wilden Tiere zu studieren, haben wir deren Lebensgewohnheiten angenommen. Das bedeutet, ins Bett, wenn die Sonne untergeht und aufstehen, wenn die ersten Voegel einen solchen Laerm veranstalten, dass an Schlafen gar nicht mehr zu denken ist. Auf jeden Fall sind wir am 2.11. im Kalbarri Nationalpark gewesen, wo wir die wunderschoenen Klippen und Landschaften bewundern konnten, bevor es durch 400 km Einoede weiter nach Monkey Mia ging. Dort gibt es jeden Morgen eine Delfinfuetterung. Zwischen 5-7 wilde Delfine finden sich dort ein um von Rangers gefuettert zu werden. Natuerlich jeweils unter einem Grossaufmarsch an Publikum. Noch am gleichen Tag machten wir uns auf nach Carnavaron. Am 4.11. habe ich (Tamara) das erste mal das Steuer uebernommen. Muss sagen, links fahren ist gar nicht so schwierig... Allerdings war ich erst gut 10 min. am Steuer, als ich beinahe ein Kangaroo ueberfahren haette. Natuerlich haben wir knapp 3 h lang kein einziges Tier gesehen, aber als ich gefahren bin, kamen sie aus allen Loechern. Unser Etappenziel war der Mt. Augustus, der Ayers Rock des Westens. Dort haben wir das erste Mal in der Wildnis gekocht: Fachitas, ein typisches Outbackgericht!! Am naechsten Tag fuhren wir weiter in Richtung Nord-Osten. 332 km lang haben wir kein einziges Auto gesehen, war aber auch so ziemlich abwechslungsreich, da die Landschaft aussergewoehnlich war. Zur Zeit sind wir in Tom Price, einer Eisenerzfoerderstadt. Wir werden die Miene besichtigen und danach weiter in den Kilijari-NP gehen.
So, das war`s fuer heute. Macht`s gut und wir schicken euch viele Sonnenstrahlen (davon hat es hier genug...) Gruss Marco und Tamara Wir sind nun im Bushcamper unterwegs...
{ 06:30, 1 November 2006 }
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Hoi zaemeNachdem wir am Dienstag unseren Bushcamper abgeholt haben, haben wir uns auf die Spur der Wale begeben: Whale watching in Hillarys Boat Harbour. Klingt vielversprechend, war es aber nicht unbedingt. Da die Walsaison beinahe vorueber ist, sind wir gut 1.5 h auf dem offenen Meer herumgeschunkelt (war teilweise wirklich sehr rauhe See...), haben wir dann doch noch die Rueckenfinne einer Walmutter und ihrem Jungen gesehen. Am Abend haben wir uns bereit gemacht, unsere erste Nacht in unserem Luxusapartement zu verbringen. 2 mal 1.5 m nennen wir fuer die naechsten paar Wochen unser Zuhause. Rueckzugsmoeglichkeiten haben wir genug. Tuere auf und raus ins Outback! Heute gings dann endlich los mit unserer Reise. Kaum eine Stunde unterwegs, macht mein persoenlicher Chauffure eine Vollbremsung und ich als erste Navigatorin natuerlich mit dem Kartenlesen beschaeftigt und total verwirrt, weil ja jetzt wirklich kein Hindernis auf der Strasse war. Aber siehe da, das Adlerauge von Marco hat die Kaenguru-Familie im hohen Gras entdeckt. Natuerlich hiess es da nur noch Kamera raus und Foto schiessen. Dass wir dabei wohl einen ziemlich doofen Eindruck auf die vorbeifahrenden Autofahrer gemacht haben, war uns ziemlich egal. Auf jeden Fall gehoere ich nun endlich auch zu denen, die ein echtes Kanguru gesehen haben, jupiduu!! So, das war's mal fuer heute. Leider koennen wir hier keine Fotos von den Tieren hochladen, werden das aber bei einer anderen Gelegenheit nachholen. Wir wuenschen euch allen alles Gute und besonders unseren beiden Bruedern wuenschen wir gute Besserung, dem einen fuer den Arm, dem anderen fuer das Auge... ![]() Liebe Gruesse Marco und die, die mit ihm mitfaehrt (auch Tamara genannt) Parade in Northbridge
{ 07:00, 30 October 2006 }
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Wir sind Down Under...
{ 06:06, 30 October 2006 }
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G'Day Folks! Am 27.10.2006 ging es endlich los; um 12.50 sind wir gegen Osten in Luft gegangen. Der Flug war eigentlich ganz ok; was man halt so von einem 22 Stunden-Flug halten kann... Jedenfalls sind wir nach einer Zwischenlandung in Kuala Lumpur wohlbehuetet aber muede in Perth, Western Australia, angekommen. Am ersten Abend machten wir aber sogleich das Ausgangsviertel "Northbridge" unsicher und waren mittendrin: Schwulen- und Lesben-Parade... Am Sonntag machten wir dann einen Ausflug an den Swan-River, Perth liegt nicht ganz am Ozean, und genossen unsere Toasted Sandwiches, als wenige Meter vor uns ploetzlich eine Finne aus dem Wasser auftauchte! Der Delfin hat sich doch tatsaechlich den Fluss hoch gewagt, um uns mitten in der Stadt zu begruessen... Nach diesem Erlebnis stiegen wir dann auf die Faehre, welche uns in die Hafenstadt Fremantle brachte, wo wir neben dem Markt und einem Strassenkuenstler auch das alte Gefaengnis besuchten. Unglaublich, dass dieses alte Loch bis 1991 in Betrieb war! Am Montag machten wir uns wieder zu Fuss auf die Socken... wir spulten etliche Kilometer im sehr schoenen Kings-Park und im angrenzenden Botanischen Garten ab. Diese beiden Parks sind mit vielen australischen Pflanzen bestueckt und bieten zudem eine super Sicht auf Perth Downtown. Danach zogen wir noch - auf Nahrungssuche - durch die geschaeftige Perther Innenstadt. Morgen werden wir unseren Camper abholen und die einsame Metropole Perth verlassen und ins Outback fahren. Voraussichtlich werden wir zum Wave-Rock fahren und dann Richtung Norden ziehen. Mal schauen, wie da die Internetverbindungen sind, aber ihr werdet sicher wieder von uns hoeren... Machet's guet und see you later, alligator... Bald geht es los...
{ 07:41, 20 October 2006 }
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Nächsten Freitag werden wir unsere sieben Sachen zusammenpacken und für einige Wochen Australien unsicher machen. Damit wir euch Daheimgebliebenen an unserem Abenteuer teilnehmen lassen können, haben wir diesen Blog eingerichtet, welchen wir nach Möglichkeit immer mit den neuesten Informationen versorgen werden. Wir wünschen euch viel Spass! Marco & Tamara |
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