Bretagne
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Ausspannen

Erstellt am 1 October 2013 at 06:04

Wir leisteten uns heute einen Tag zum Ausruhen, Haushalten, Stricken, Campingplatz inspizieren (er ist sehr gross), Wäsche waschen und Reiseführer studieren. Wir hatten beide etwas genug vom ewigen Herumfahren und Sehenswürdigkeiten anschauen. Ich denke das ist normal und kommt auch bei den geübtesten Globetrotter vor. Morgen gehen wir dann aber mir neuer Energie auf Entdeckungstouren in Bordeaux. Darauf freuen wir uns, denn es hat einige Highlights in dieser Stadt. Doch davon dann morgen mehr!

Au revoir Bretagne

Erstellt am 30 September 2013 at 08:36

Nach einer problemlosen Fahrt über 480 km durch Sonnenschein, Nebel und starken Regen sind wir gut in Bordeaux angekommen und dies sogar auf dem Campingplatz, den wir schon lange vorher ausgesucht hatten. Er liegt unweit des Stadtzentrums an einem kleinen See und  ist sehr gut belegt. Wir geniessen es, wieder einmal Menschen auf dem Campingplatz um uns herum zu haben. Der letzte Platz war so trostlos verlassen! Ausser einer hungrigen Katze war da fast keine Seele zu sehen.

Die lange Fahrt auf der Autobahn, war kein Problem. Der Verkehr ausserhalb der Ballungszentren hält sich sehr in Grenzen. Das Fahren ist schon beinahe entspannend. Nur ganz am Schluss kostete es ein wenig Nerven, im Abendverkehr den Campingplatz zu finden, aber dank einer perfekten Beschreibung im Campingführer funktionierte auch dies relativ gut.

Heute Abend leisteten wir uns wieder einmal ein richtig gutes Nachtessen im Restaurant, so dass ich nach der langen Fahrt nicht noch kochen musste. Es mundete köstlich. Nun haben wir die richtige Bettschwere und wünschen allen eine gute Nacht. Wir melden uns morgen wieder! Hebtes guet!

SALZ

Erstellt am 29 September 2013 at 08:24

Trüb, nass, regnerisch, wolkenverhangen, grau, nieselnd, so präsentierte sich der heutige Morgen. Ein Blick in die Wetterprognosen für die Bretagne für die kommende Woche ist schockierend. Die ganze Woche Regen, grau und trüb. Das brauchen wir nicht mehr. Also nichts wie los in den Süden. Morgen ziehen wir los.

Aber vorher wollten wir noch das Thema „SALZ“ „abhaken“. Also gabs am Nachmittag eine Fahrt nach Guérande, der Salzstadt schlechthin. Und je weiter südlich wir kamen, umso schöner wurde das Wetter. In Guérande schlenderten wir durch die Altstadt, wo auch am Sonntag die meisten Touristenshops offen haben. Aber das störte uns nicht, im Gegenteil, wir wollten ja Salz aus der Salzstadt kaufen. Das taten wir dann auch im offiziellen „Salzladen“ der Salinen. Schön präsentiert lagen dort die einzelnen Gläschen, Säckchen, Schächtelchen usw mit Glas gefüllt in den Gestellen. In den verschiedenen Grössen und diversen Qualitäten. Wir entschieden uns für das Fleur de Sel ohne zusätzliche Aromen. Gewürze kann ich ja den Gerichten selber beifügen.

 

Salzgärten von Guérande

 

Anschliessend fuhren wir hinaus nach le Croisic und unterwegs zeigten sich uns die unendlichen Salzgärten von Guérande. Leider ist die Saison der Salzgewinnung aber bereits abgeschlossen. Diese Arbeit kann nur im Frühling und Sommer ausgeführt werden. Regenfälle leiden die Salzhaufen nämlich gar nicht.

Das Meerwasser wird bei Flut in langen Kanälen (étiers) in immer flachere  Becken aus Lehm (oeillets) geleitet, in denen das Wasser verdunstet. Das Wasser wird von Becken zu Becken geleitet, und dabei steigt der Salzgehalt von anfänglich 30g/l auf 300 g /l Wasser an.


Der Salzbauer (Paludier)

Von Juni bis September zieht der Paludier mit einem 5m langen Holzrechen (las) das grobe Salz (sel marine) bis über den Beckenrand, wo er es zu 50 – 80 kg schweren Salzkegeln zum Trocknen auftürmt.

Fleur de Sel

Das feinste und teuerste Salz ist das Fleur de sel, die Salzblume. Nur bei optimalen Wetterverhältnissen bildet es sich auf der glatten Wasseroberfläche und erinnert an dünnes Eis. Diese Salzblättchen werdenn vorsichtig abgeschöpft und zum Trocknen zu kleinen Hügeln (moulons blans) aufgehäuft. 

Der Tagesertrag pro Becken beläuft sich auf ca 3 -5kg Fleur de sel und etwa 40 – 70 kg Sel marin

 

Natürlich wäre es schön gewesen, die weissen Salzhaufen zu sehen, den Paludiers bei der Arbeit zuschauen zu können, um die Salzgewinnung wirklich zu erleben, aber dafür müsste man früher im Jahr nach Guérande reisen. Trotzdem hat es Eindruck gemacht, zu erfahren, wie hier ein sehr altes Handwerk ausgeübt wird. Die Vereinigung der Salzbauern übrigens gibt ihr Wissen an Menschen in Afrika weiter, damit diese dem Meer ebso das Salz abringen können.

Menhire und Alignements

Erstellt am 28 September 2013 at 07:39

Bei schwachem Sonnenschein konnten wir heute Morgen anspannen und ostwärts fahren. Ein grosser Campingplatz in der Nähe von Vannes war unser Ziel. Das waren zum Fahren bloss etwa 120 km. Unterwegs wechselte das Wetter, es wurde neblig und zeitweise regnete es. Aber wir konnten den Wohnwagen ohne nass zu werden aufstellen. Die Anfahrt zu diesem Campingplatz, abseits jeglicher Zvilisation, war ein Abenteuer. Unser Navi hat eine spezielle Vorliebe für Nebenstrassen und schickt uns häufig über schlechte Strassen. Wenn man zum ersten Mal einen Campingplatz besucht, kennt man ja die Strassen nicht, und vertraut dem Navi. Heute war das echt kriminell. Die Waldstrasse wies viele Löcher auf, die Strasse glich einem Bachbett und wir wurden trotz Fahrweise im Schritttempo wie in einem Schüttelbecher hin und hergeschüttelt. Als ich dann den Wohnwagen öffnete, lagen ein Pack Pommes Chips verstreut im ganzen Wagen herum, Reispäckli lagen am Boden usw. Es sah aus, als wäre ein Orkan durch den Wagen gefegt. Von der Schüttlerei hatte sich eine Schranktüre oben in der Küche geöffnet und der Inhalt des Kästchens flog hinaus. Aber wir hatten Glück: es ging nichts in Brüche und nichts erlitt Schaden. Nur putzen und aufräumen musste ich, aber das war schnell erledigt.

Nach dem Aufstellen, Nivellieren, Strom Anschliessen und einer Tasse Kaffee, legten wir uns für ein Nickerchen aufs Ohr. Um 15.30 Uhr fuhren wir Richtung Carnac, ins Mekka der Megalith-Kultur. Mit 3000 aufrecht stehenden Menhiren besitzt die Kleinstadt eine eindrucksvolle Konzentration von Resten einer bis heute weitgehend unbekannten Zivilisation. Die Steine stehen kilometerlang als Alignements in Reih und Glied, bilden im Halbkreis einen Cromlec`h oder ragen als einzelne Menhire zwischen Heidekraut und Kiefern auf.


Es ist eindrücklich all die Steine dort stehen zu sehen. Eine unglaubliche Menge. Leider waren der Spazierweg sowie das Museum bereits geschlossen. Aber da es zu regnen begann, und ich nach der letzten durchwachten Nacht enorm müde war, beschlossen wi, auf den Campingplatz zurückzufahren und dem Tag ein Ende zu setzen.

Irgendwie merke ich, dass ich ein wenig genug habe, vom Anschauen neuer Dinge. Es ist zwar alles spannend, aber auch ermüdend. Und all die vielen Eindrücke kann ich fast nicht mehr verarbeiten. Es ist gut, dass ich jeden Abend meinen Blog schreibe, so kann ich den Tag noch einmal Revue passieren lassen, um alles nicht sofort zu vergessen.

Noch eine Mitteilung an unsere Jungen: wir haben momentan kein W Lan für die IPhones. Können also keine Whatsapp lesen. Nicht verzweifeln, uns geht es gut.  

Dann bis morgen! Morgen wird „SALZ“ unser Thema sein.

Quimper

Erstellt am 27 September 2013 at 06:32

Leicht enttäuscht, aber selber daran schuld, waren wir heute Vormittag in Pont l`Abbé. Auf den ersten Blick bot dieser Ort nämlich keinerlei Anreize, weder einen schönen Hafen, noch historische schöne Altstadtgebäude. Auf den zweiten Blick hätte es wahrscheinlich schon Sehenswertes gegeben, aber laut Reiseführer sind diese Dinge vor allem in Museen zu finden. Da wir keine Museumstypen sind, schon gar nicht, wenn wir die Erklärungen nicht verstehen können, liessen wir die Museumsbesuche sein.

Pont l`Abbé erhielt seinen Namen von der ersten Brücke über den Fluss und den angrenzenden See, die Äbte aus Loctudy erbauten. Die Kleinstadt ist die historische Hauptstadt des Bigoudenlandes. Den „Abbistes“ wird nachgesagt, die stolzesten Bigouden zu sein: Zur Sonntagsmesse tragen die Kirchgängerinnen noch die traditionelle hohe Haube. Und auch die alte Handwerkskunst – Spitzenklöppelei, Stickerei und Herstellung bretonischer Möbel- wird gepflegt. Ich frage mich, ob der Ausdruck „Bigoudie“, der unsere Lockenwickler meint, irgendwie mit den Hauben der Frauen der Bigouden zu tun hat. Für mich wäre dies noch naheliegend.

Nach einer Irrfahrt durch Pont l`Abbé beschlossen wir, den Weg nach Quimper anzutreten. Ohne Quimper gesehen zu haben, wollten wir nicht von hier wegreisen. Und dieser Entscheid war goldrichtig. Quimper hat uns für die Enttäuschung am Morgen ein X-faches mal entschädigt. Im Reiseführer wird Quimper als eines der Topziele in der Bretagne genannt. Und es stimmt tatsächlich.

Die Hauptstadt des Département Fiinistère und der Cornouaille liegt am Zusammenfluss – bretonisch Kemper – von Steir und Odet, die 15 km südlich bei Bénodet in den Atlantik münden. Der Gezeitenwandel wirkt sich bis in den Hafen der Stadt aus.

Ausser der grossen, mittelalterlichen Kathedrale St. Corentin haben wir uns nichts Bestimmtes vorgenommen. Wir wollten die Stadt einfach erleben.

Die Kathedrale ist eines der vollkommensten Bauwerke der französischen Hoch – und Spätgotik. Der Bau hat Eindruck gemacht, vor allem auch seine farbenfrohen Glasfenster mit vielen Szenen aus dem Christentum. Oder das filigrane Kreuzrippengewölbe mit seinen Bündelpfeilern.

Nach der Besichtigung der Kathedrale schlenderten wir durch die Altstadtgassen. Hier leben alt und neu zusammen und die Altstadt ist keine Ville close, sondern hier findet das Leben statt. Die Stadt lebt, ist quirlig und sehr schön. Viele Blumen schmücken die zum teil sehr alten Riegelfassaden und schöne Geschäfte stehen den Kunden zur Verfügung. Toll. Hier liesse sich wohnen! An der Place de beurre, bekannt für seine vielen Crèperien auf kleinstem Raum, assen auch wir eine Crèpe. Roli eine süsse, ich eine pikante. Die feinen Mehlspeisen haben uns hier oft vor einem Hungerast gerettet. Denn Banausen die wir in Sachen Esskultur sind, konnten wir uns bis jetzt nicht überwinden, Muscheln, Hummer oder sonst irgendwelche Meeresfrüchte zu essen. Es widersteht uns schon bei Riechen, geschweige denn vom Sehen. Schade ja, aber es bleibt dabei: wir ziehen eine feine Crèpe des Muscheln Saint Jacques einfach vor!

Morgen geht’s weiter nach Vannes!  

 

Pointe du raz

Erstellt am 26 September 2013 at 07:35

Um es gleich vorweg zu nehmen: der Tag heute war intensiv. Wir haben viel gesehen und sind vor allem weit gefahren. Heute gibt’s nur einen kurzen Blog, ich mag nicht mehr lange am Compi sitzen.

Hier einfach nur unsere zurückgelegte Route:

Kerleven – Benodet – Tréméoc – Ploncour–Lanvern – Tréogat - Pouldreuzic - Plozévet – Plouhinec – Audierne – Saint Tugen – Esquibien – Primeli – Plogoff – Pointe du Raz – über Pont-Croix – Confort-Meilars – Douarnenez – Kerlaz – nach Loncarneau. Von dort über Quimper zurück auf den Campingplatz.

Hauptziel war die Pointe du Raz. Dort machten wir auch einen langen Halt, mit einem stündigen Spaziergang zu den Klippen. Ein sehr schönes Stück Natur mit einer tollen Sicht auf den Atlantik. Eindrücklich. Die Zahl der Touristen hielt sich in Grenzen. In der Hochsaison muss das nicht zum Aushalten sein hier.

Das zweite Ziel war das Dörfchen Loncarneau. Hier hat man es fertg gebracht, ein altes Dorf, total aus Steinhäusern erbaut, so zu lassen wie es immer war. Man wähnt sich in der Vergangenheit. Keine neuen Häuser stören das Dorfbild. Wirklich klein, aber fein. Natürlich sind in all den Häusern irgendwelche Boutiquen untergebracht, aber das Ganze findet unaufdringlich und diskret statt.

Unterwegs haben wir immer wieder Kirchen angeschaut und fotografiert – inzwischen suchen unsere Augen nach Kalvarienbergen – Vögel beobachtet – oder schöne Aussichten bewundert. Ein toller Tag mit vielen Eindrücken.

 

Geschichte und Künstler

Erstellt am 25 September 2013 at 07:10

Ostwärts ging`s heute auf unserem Tagesausflug. Concarneau und Pont Aven waren unsere beiden Ziele. In Concarneau preist der Reiseführer vor allem die Ville close an und in Pont Aven die vielen Galerien, welche auf das Wirken von Paul Gaugin zurückzuführen sind.

Ich hatte in Concarneau noch ein anderes Ziel: das Cafe Amiral.

Schon bei der Einfahrt nach Concarneau präsentierte sich uns die Küste als Hot Spot für Vogelbeobachtungen. Es herrschte Ebbe und die Vögel kamen in rauhen Mengen, um Nahrung zu suchen. Wir parkten an drei verschiedenen Stellen und immer wieder packte ich meinen Feldstecher und mein Vogelbuch aus, um nach den gefiederten Freunden Ausschau zu halten. Die Artenvielfalt war erstaunlich. Ich entdeckte Austernfischer, Steinwälzer, Mantelmöwen, Lachmöwen, Seeschwalben, Alpenstrandläufer, Kormorane und Silbermöwen, sowie Grau- und Seidenreiher. Letztere sieht man hier sehr häufig, wogegen sie bei uns eher eine Rarität darstellen. Bevor wir vom Campingplatz wegfuhren, nahem ich noch mein Fernrohr aus dem Auto, denn so kostbare Dinge lassen wir wenn möglich nicht im Auto liegen, wenn wir länger vom Auto weg sind. Schon beim ersten Halt vermisste ich das gerät sehr, denn sicher habe ich mit dem Feldstecher nicht alles entdeckt, das sich auf dem Schlickgebiet aufgehalten hat.

Je näher wir der Ville close kamen, umso mehr hielt ich Ausschau nach dem Cafe Amiral und siehe da: genau gegenüber der alten Stadtfestung liegt es: das Lieblingscafe des Kommissars Dupin aus den Krimis, welche in der Bretagne spielen. Wir parkten und setzten uns in dieses Cafe, um etwas zu trinken. Essen vermochten wir noch nichts, denn das Frühstück lag noch nicht lange hinter uns.


Darauf folgte ein Spaziergang durch die altehrwürdige ville close, welche heute aber, genau wie auf Mont St. Michel, ein Touristenmekka ist, wo es von Boutiquen, Kleiderläden mit bretonischen Kleidern aller Art im Muster weiss-blau oder rot –blau gestreift, und unendliche vielen Chocolaterien, Boulangerien, Boutiquen mit Produkten aus der Region ( Produits artisanales). Man könnte meinen, die Bretonen essen nur Süsses. Unglaublich was da produziert und angeboten wird und in den Läden aufgeschichtet herumliegt. Wir können natürlich nicht immer widerstehen. Heute haben wir zwei kleine Koan Aman gekauft und ein kleines Schächtelchen mit bretonischen Schokoladehäppchen. Koan Aman ist ein sehr spezielles Gebäck, ich kann es mit nichts von uns vergleichen. Die Bretonen brauchen für ihre Küche mit Vorliebe echte, natürliche Butter. Das schmeckt man aus all den Gebäcken auch sehr gut heraus. Es gibt da auch noch den bretonischen Kuchen, der bei uns am ehesten mit einer Linzertorte vergleichbar ist, aber dank des vielen Butters sehr, sehr mürbe ist. Man kann ihn kaum in der Hand halten, fällt er auseinander. Aber er schmeckt vorzüglich.

Koan Aman Auslagen in einer Bäckerei

Die Fahrt nach Pont Aben führte uns über zwei Landzungen: über die pointe du cabellou und die pointe de Trévignon. Beides wunderschöne Stellen am Meer mit Blick auf einerseits zurück auf die ville close, oder hinaus zu den vorgelagerten Glenan Inseln, auf denen der Krimi Bretonische Verhältnisse spielt. Gerne wäre ich auf diese Inseln hinausgefahren, aber ich glaube das lässt sich nicht mehr machen, weil auch wir ein Zeitbudget haben und zudem ist es dort wahrscheinlich vor allem im Sommer schön und dann wiederum vor allem für Taucher. Die Glénan sind ein Taucherparadies!

Pont Aven ist ein Künstlerstädtchen. Der Geist der grossen ist noch spürbar: Bis heute ist das schmucke Städtchen ganz dem Erbe der Künstlerkolonie um Paul Gaugin verpflichtet, der hier am Ende des 19. Jahrhunderts mit seinen Malkollegen die „Schule von Pont-Aven ins Leben rief. Doch ist es halt wie überall. Aus diesem Vermächtnis wird heute vor allem Geld generiert und alles und jedes wird vermarktet: Baumwollshirt mit Motiven von Gaugin bemalt, Bisquitdosen mit Bildern von Gaugin geschmückt und so weiter und so fort. Das Städtchen ist hübsch gelegen und der Spaziergang dem Aven entlang mit den alten stillgelegten, teilweise vermoosten Mühlen hat seinen Reiz. Nach diesem Spaziergang und einer Tasse Kaffee (Roli) und einer Tasse Cidre(Yvonne) haben wir den Heimweg angetreten.   

 

Ein spezielles Datum

Erstellt am 24 September 2013 at 05:01
Schönster Sonnenschein begrüsste uns heute Morgen. Es wurde ein Tag zum Ausspannen, Innehalten, Zurückblicken und Vorausschauen. Ein Tag für uns alleine.

Im Finistère

Erstellt am 23 September 2013 at 07:57

Bei traumhaften Sonnenschein wurde unser Camper abgebrochen, ans Auto angehängt und die Fahrt nach dem nur 80 km entfernten Cocarneau in Angriff genommen. Im Campingplatzführer hatten wir einen schönen Platz in Cocarneau gefunden, ihn ins GPS eingegeben und los gings. Nach einem Tankhalt unterwegs waren wir schon um 12.30 Uhr in Foret Fouesnant, wo eine der letzten Abzweigung zum Campingplatz  angezeigt wurde. Doch leider war dort auch ein Fahrverbot für Autos mit Wohnwagenanhänger angebracht. So liessen wir diese Abzweigung  aus, fuhren weiter und ------fanden den Platz nicht. Hingegen fuhren wir an einen wunderschönen Platz, mit schönem Schwimmbad Schon die Einfahrt machte einen tollen Eindruck. Roli fuhr hinein und hielt bei der Rezeption an. Da kam uns die Chefin des Platzes entgegen und meinte: C`est fermé! Wir bedauerten und fragten, welchen Platz sie uns empfehlen könnten in der Umgebung. Das Ehepaar sprach kurz miteinander und der Chef anerbot sich, uns zum nächsten geöffneten Platz zu führen. Wir schätzten dieses Angebot sehr, bedankten uns und standen einige Minuten später an der Rezeption eines schönen, grosszügigen Platzes in Foret Fouesnant. Leider nicht mit Sicht aufs Meer, aber der Strand liegt nicht weit vom Platz entfernt.

Nach dem Aufstellen des Wagens, legten wir uns ein Stündchen aufs Ohr und machten uns dann zu Fuss auf, die Umgebung zu erkunden. Der Weg führte uns an den Strand und zum neuen Hafen. Es ist ein wunderbarer Sandstrand, an dem auch heute noch viele Menschen badeten. Mütter sassen mit ihren Kindern da, ältere Menschen genossen das Sonnenbad und ganz Verwegene tummelten sich im Wasser. Es war heute wieder herrlich warm, ja fast heiss und morgen soll es auch noch so sein. Dann werde ich mich in die Wellen stürzen.

Die Gegend hier macht Lust auf Ferien. So stellten wir uns die Bretagne vor. Es herrscht beinahe Mittelmeerflair mit Hafen, Sandstrand und Sonnenschein. Und das Tüpfelchen aufs I war die offene Glaciere am Hafen, wo wir uns zum Zvieri eine feine Coupe genehmigten. Hier am Hafen herrschte doch auch noch reges Treiben. Die Schiffskapitäne kamen und gingen und an vielen Schiffen wurde irgendetwas gewerkelt, wahrscheinlich um sie wintertauglich zu machen. 

Wir freuen uns auf die nächsten drei bis vier Tage, in denen wir uns die Umgebung anschauen werden. Es gibt hier viel zu sehen. Vor allem bin ich gespannt auf Concarneau, wo  Kommissar Dupin, des Krimis „ Bretonische Verhältnisse“, den ich in den letzten Wochen gelesen habe, wohnt. Ob es sein  Lieblingsrestaurant „Amiral“ wirklich gibt und ob der Kaffee dort wirklich so gut schmeckt. Geschrieben hat der Krimi Jean-Luc Bannalec.

P.S. Gefreut hat mich die Nachricht, dass Jolanda Urech neue Stadtpräsidentin von Aarau geworden ist. Danke, dass wir politisch auf dem neusten Stand gehalten werden!


Sonnenschein!

Erstellt am 22 September 2013 at 06:54
Wie wenig es doch braucht, damit die Welt wieder in Ordnung ist: Einfach ein paar Sonnenstrahlen und einige aufmunternde Worte guter Freunde und gleich sieht die ganze Welt wieder besser aus.
Heute knöpften wir uns die Halbinsel Crozon vor. Vom Campingplatz aus fuhren wir Richtung Quimper. In Faud verliessen wir die Autostrasse und fuhren über die neue Hängebrücke bei Térénez über das Mündungsgebiet des Fleuve, der ein paar km weiter  ins Meer mündet. Dann waren wir auf der Halbinsel, welche wie ein Kreuz zwischen der Reede von Brest und der Bucht von Douarnenez weit in den Atlantik hereinragt. Im Westen ragen sechs Landzungen - Pointe und Cap- genannt mit grandiosen Felsenlandschaften und wunderschönen Sandbuchten ins Meer. Bald erreichten wir unser erstes Ziel: Crozon. Dort parkten wir, schlenderten über den Markt ( trotz Sonntag) kauften einen Salat und besichtigten dann im Innern der Kirche St. Pierre einen wunderbaren Schnitzaltar, der mit 400 Figuren in 29 Bildern das Martyrium der Thebäischen Legion darstellt.
Weiter fuhren wir danach ins Nachbardorf Morgat. Ein Feriendorf mit einem traumhaften Sandstrand und ihr glaubt es kaum, offenen Crèperien, Bars und Restaurants! Unser Erstaunen war gross und um ja nicht wieder leer auszugehen, genossen wir am Strand eine feine Crèpe, auch wenn das Frühstück noch keine drei Stunden her  und von Hunger noch keine Spur zu spüren war. Aber wir genossen das Ferienfeeling. So hatten wir uns die Ferien in der Bretagne vorgestellt. Unterdessen war das Thermometer auf satte 23 ° geklettert. Sommerlich warm.
Unser nächstes Ziel war das  Cap de la Chèvre. Chawr heisst auf Deutsch zwar "Ziege", Namensgeber für die kahle, 100m hohe Felsennase Cap de la Chèvre 8 km südlich von Morgat war jedoch der gefürchtete Riese Chawr, der an der Küste sein Unwesen trieb.
Nun stand ich das erste Mal in meinem Leben am offenen Atlantik!!! Ein unglaubliches Gefühl. Fernweh kam auf und ich wäre am liebsten ins nächste Schiff gestiegen, um ihn zu überqueren! Wir spazierten ein wenig den Klippen entlang, bewunderten die Aussicht, Richtung Süden zur Pointe de Raz, Richtung Norden zur Pointe de Pen-Hir. Sie war unser nächstes Ziel und ist die meistbesuchte und vielleicht eindrucksvollste Landzunge auf der Halbinsel Crozon. Sie ist 70 hoch und im Meer setzen drei gewaltige Klippen, die einst mit dem Festland verbunden waren, den langen Kopf des Kaps fort: die Tas de Pois, Erbsenhaufen. Bei klarer Sicht - und das war sie heute -, sieht man im Nordwesten die 14 km entfernte Pointe St. Mathieu, im Südwesten die rund 26km entfernte Pointe du Raz. Unglaublich schön ist von der Pointe de Pen - Hir  die Aussicht auf die verschiedenen riesigen Felsformationen und vor allem natürlich auf den offenen, unendlichen Atlantik. - Unterdessen war es 25° warm und Durst machte sich bemerkbar. Eigentlich wären noch zwei weitere Ziele geplant gewesen, aber den Rückweg mussten wir ja auch noch meistern. Er führte uns noch nach Camaret. Ein Hafenort mit vielen Beizlis am  eindrücklichen Freizeithafen. Dort genossen wir ein kühles Getränk, schauten dem regen Treiben am Hafen zu und machten uns danach auf den einstündigen Rückweg zum Campingplatz.
BIs wir dort waren, kletterte die Temperatur auf sagenhafte 28°! Ein richtig toller Sommertag wie aus dem Bilderbuch ging zu Ende.

Oceanopolis und Kalvarienberg

Erstellt am 21 September 2013 at 05:19
Hundewetter erwartete uns heute morgen, nachdem es gestern Nachmittag so schön war und wir uns auf einen sonnigen Tag freuten. In der Nacht war es lange sternenklar und dann am Morgen dies: neblig, Nieselregen, der durch Mark und Bein ging, unfreundlich, trüb. Ihr merkt es, langsam geht uns das mehrheitlich schlechte Wetter auf den Wecker und wir müssen uns sehr bemühen, dass wir den Frust  nicht gegenseitig an einander auslassen!
Wir hatten schon gestern beschlossen, dass wir den Besuch des Oceanopolis auf schlechtes Wetter verschieben würden. Also war schnell klar, dass dies heute unser Ziel sein sollte. Die Fahrt dorthin dauerte bloss 10 Minuten. Die riesigen Parkplätze zu dieser Sehenswürdigkeit lagen verlassen da. Immerhin parkten einige Camper auf der dafür vorgesehenen Parkfläche. Der Eingang war beinahe menschenleer und an der Kasse bildete sich keine Schlange. Schnell hatten wir unsere Eintrittsbillette gelöst ( 17 Euro pro Person) und machten uns dann erwartungsvoll auf den Rundgang durch die verschiedenen Pavillons. Zuerst zog es uns in den Pavillon der Polargebiete: Zu den Pinguinen und zu Herrn Eisbär. Ein gut gemachter Film mit fantastischen Tieraufnahmen führte uns in die Thematik ein. Danach gings auf den Rundgang durch die Ausstellung. In einem Tropenpavillon, einem Polarpavillon, einem Pavillon der gemässigten Breiten werden die Ozeane und Meere vorgestellt und in zig Aquarien deren Leben vorgestellt. Eine interessante Ausstellung für all jene, welche der französischen oder Englischen Sprache mit all den themenspezifischen Fachausdrücken mächtig sind. Das können wir von uns leider nicht behaupten und so wurde die Ausstellung mit der Zeit auch ein wenig mühsam und vor allem sehr, sehr fischlastig.Klar, das Haifischbecken war imposant uund die Fischfütterung durch einen Taucher hat Eindruck gemacht, aber all die vielen Texte und akustischen Beiträge an Bildschirmen und Videos haben wir schlicht nicht verstanden. Aber die Fischwelt derTropen ist schon eine Wunderwelt für sich und ich verstehe nun auch meinen Neffen Andy, der von Tauchgängen bei den Malediven in den höchsten Tönen schwärmt. Die prächtigen Farben und bizarren Formen der dortigen Lebewesen ist  sehr eindrücklich und lässt einem staunen.
Tragen wir alles dazu bei, um diese Biodiversität zu erhalten und zu schützen.
Alles in allem hat sich der Besuch der Asstellung natürlich gelohnt, schon nur der prächtigen Tierwelt wegen.
Hungrig und ein wenig erschöpft wollten wir dann irgendwo etwas essen. Aber auch da machten wir  heute eher mühsame Erfahrungen. Im Oceanopolis war ausser einer Cafeteria alles bereits geschlossen. Es lohnt sich eben nicht, für die handvoll Touristen auch das Restaurant noch offen zu halten. In Brest selber fanden wir nicht einmal eine Creperie. In einer Sandwicherie erstanden wir dann in Sandwich und verdrückten es mit einem Glas 7up!
Danach führte uns die Fahrt zurück auf den Campingplatz. Aber unterwegs fügten wir unserem Navi noch ein neues Zwischenziel ein: der grösste aller bretonischen Kalvarienberge liegt nämlich nur einige km von unserem Campingplatz entfernt auf der gleichen Halbinsel Plougastel-Deaulas. Er wurde 1602 am Ende einer Pestwelle erbaut. 180 Figuren aus Stein gemeisselt zeigt "die Bibel der Armen" und stellt über 20 Szenen aus dem Leben und Leiden Jesu dar.
Ein reich befrachteter Tag schlossen wir mit einem Teller Pasta al Sugo und einem Glas Wein im Wohnwagen ab.
P.S. Wir danken unseren Freunden für ihre Kommentare. Gerne würden wir zurückmailen, aber das funktioniert wieder nicht. Ich dachte, dies seit der letzten Reise mit einem Fachmann geklärt zu haben, aber anscheinend konnte auch er dieses Problem nicht lösen.  

Mittwoch, 18.9.2013

Erstellt am 20 September 2013 at 02:00

Wieder war die Nacht stürmisch und regnerisch. Der Wohnwagen wurde hin und hergerüttelt, so dass an einen guten tiefen Schlaf nicht zu denken war. Diese Nacht brachte uns wohl einen Vorgeschmack von dem, was die Bretonen einen Herbststurm nennen.

Doch am Morgen durften wir regenlos erwachen und am Himmel zeigten sich erste blaue Flecken zwischen den immer noch tief hängenden Wolken.

Eine Fahrt an die sehenswertesten Orte an der Cote de Granit Rose war geplant. Zuerst machten wir Halt in Trégastel, wo uns die unglaublichsten Steinformationen am Strand erwarteten. Das Wasser lag weit draussen, so dass wir problemlos durch die riesigen Felsmassen spazieren konnten und uns über die pizzarren Formen wunderten. Unglaublich, was der Zahn der Zeit an diesen Felsblöcken herausgewaschen hat und wie sie, wie von Menschenhand hingelegt, aufeinander lagen. Anschliessend legten wir noch eine kurze Strecke auf dem Zöllnerweg entlang der Küste zurück, doch angesichts der noch anstehenden Ziele am heutigen Tag, kapitulierten wir dann vor einer langen Strandpassage auf schneeweissem Sand.

Unser nächstes Ziel war das Dörfchen Ploumanach. Der kleine Hafenort hat sich zum meistbesuchten Ferienziel der Rosa-Granit Küste gemausert. Hier sind die ausgefallensten und verwegensten Steinkolosse zu finden und auf dem Zöllnerweg Richtung Perros Guirec stiessen wir ein übers andere Mal ein Ah oder Oh aus und konnten uns an den Formen und Farben gar nicht satt sehen. Eine wunderbare Landschaft, welche eine Reise wert ist.
Der krönende Abschluss sollte Perros-Guirec sein. Aber so krönend war er beileibe nicht. Zwar war nicht viel los hier, aber im Gegensatz zu den gemütlichen kleinen Dörfchen davor, wo die Natur den Orten den Reiz verschaffte, hatten wir es hier mit einem mondänden, herausgeputzten Ferienort zu tun, der wohl erst in den letzten zwei Jahren seinen Charme abgelegt hat und ihn durch eine blitzblank geputzte Uferpromenade mit einem Grand Hotel ersetzte. Aber auch das zu sehen war ok.

Zurück auf dem Campingplatz legte sich Roli etwas hin und ich stellte mich mit Feldstecher und Fernrohr vor dem Wohnwagen ans Meer und betrachtete ca. eineinhalb Stunden die Vögel, welche sich auf einem nahen Inselchen vor der Flut in Sicherheit brachten und die Sonnenstrahlen genossen. Plötzlich realisierte ich, dass auch das Ehepaar vom Nachbarswagen mit Feldstechern bewaffnet draussen stand. Es waren Engländer! Und was machen echte Engländer? birdwatching natürlich. Es ging nicht lange und wir rätselten gemeinsam über die gesehenen Vogelarten. Dabei wurde mir bewusst, dass es ja ausser den deutschen Vogelnamen auch noch englische gibt……

Zu meiner Erinnerung liste ich hier die in dieser Zeit gesehenen Arten kurz auf: Austernfischer – Oystercatcher

Sandregenpfeifer – Little Ringed Plover

Grosser Brachvogel – Eurasien Curlew
Silbermöwe – European Herring Gull
Mantelmöwe – Great Black – backed Gull

Lachmöwe – Black headed Gull

Kormoran – Great Cormorant

Seidenreiher – Little Egritt

Graureiher – Grey Heron

Türkentaube – Eurasien Collared Dove

Zwei Seeschwalben, aber ich konnte nicht bestimmen welche Art es war.

Auf dem Spaziergang der Küste entlang sah ich ausserdem drei Basstölpel – Northern Gannet.

Auch so kann man sein Englisch ausbauen!

Dienstag, 17. 9.2013

Erstellt am 20 September 2013 at 01:59

Ein Tag zum Vergessen: Regen, Sturm, Roli am Morgen  nicht zwäg, schluckt Tabletten gegen Kopfschmerzen und schläft viel.

Ich habe aber einen Spaziergang der Küste entlang gemacht und dabei doch einige Vögel gesehen und mich darüber sehr gefreut.

Am Nachmittag wollten wir eine Firma ausfindig machen, um unsere Wasserpumpe zu ersetzen, denn diese war kaputt gegangen. Dabei legten wir eine viel zu lange Strecke zurück, ( Navi sei Dank!) aber schliesslich fanden wir die Camperfirma und erhielten, was wir suchten. Roli baute die Pumpe gleich ein und sie funktioniert! Somit hat sich der Tag dann doch noch gelohnt. Das Nachtessen im Campingplatzrestaurant war dann zwar eher wieder auf der Verliererseite, aber was solls, solche Tage gibt es eben.

Montag, 16.9.2013

Erstellt am 20 September 2013 at 01:57

Heute verliessen wir Rennes Richtung Nordküste der Bretagne, nach Perros Guirec. Dort hat uns Erich Käser einen schönen Campingplatz angegeben, den wir gerne benutzt hätten. Aber es kam anders.

Die Fahrt verlief reibungslos. Roli fährt richtig gerne auf diesen sehr guten Strassen, ohne viel Verkehr. Mit Tempomat kann man da gerne 100 km fahren, ohne ihn herausnehmen zu müssen. Davon träumen wir in der Schweiz!

Schon am Morgen, als ich das Navi programmieren wollte, nahm es mir die eingegebenen Koordinaten nicht an. Die allerletzte Zahl wollte es nicht schlucken. Nun viel daneben konnte dies nicht sein, nahmen wir an und liessen es so laufen. Die Adresse hat das Navi leider auch nicht geschluckt, so waren wir halt auf den Zufall angewiesen, dass es klappt oder eben auch nicht. Dummerweise kam uns dann auch noch eine Baustelle in die Quere, so dass uns das Navi buchstäblich im Binätsch herumführte und wir keine Chance hatten, den richtigen Weg zu finden. Nur ein Halt und eine erneute Eingabe der Koordinaten eines anderen Campingplatzes halfen uns weiter. Den ****Campingplatz „Le Port“ in Landrellec/ Pleumeur Bodou, 3 Chemin des Douaniers ( N 48° 48`35`` W 3° 32`27`` ) fanden wir problemlos. Er war geöffnet und entpuppte sich als wunderbaren Platz direkt an einem Meeresarm.

Da ich diesen Bericht erst am Mittwoch geschrieben habe, kann ich hier anfügen, dass wir an dem von Erich empfohlenen Campingplatz Le Ranolien zufälligerweise dann am Mittwoch vorbei fuhren. Gar nicht weit von unserem Platz weg. Und dann wurde uns auch klar, weshalb das Navi die Adresse nicht schluckte: Le Ranolien liegt nicht auf Gemeindeboden von Pierros Guirec, sondern von Ploumarach! Na ja, man lernt immer wieder dazu.

Wieder online!

Erstellt am 20 September 2013 at 01:54
Wir sind heute in Brest angekommen. Nun schalte ich sofort die Beiträge der letzten Tage auf. Sorry, dass so lange nichts ging, aber wir hatten kein Wlan.

Strand St. Malo

Erstellt am 15 September 2013 at 07:31

St. Malo

Erstellt am 15 September 2013 at 06:32
Habt ihr heute ein feines C****aubriand zum Mittagessen gehabt? Nein? Wir auch nicht, aber wir begaben uns auf Entdeckungstour in der Geburtsstadt von François René de C****aubriand. Er verbrachte die ersten  Jahre seiner Kindheit in Le Malo. Er wurde zum Politiker, Diplomat, Schriftsteller und "Vater der Romantik".  Warum das mit Gemüse umlegte Doppelsteak den Namen des Dichters trägt, ist leicht erklärt: Küchenchef Montmireil, der die Leibspeise des Dichters erfunden hatte, benannte sie nach seinem Herrn!
St. Malo liegt an der Cõte d`Emeraude im Norden der Bretagne. Als wir dort ankamen, war die Flut am steigen. Hier an dieser Küste kann man die höchsten Fluten von ganz Europa beobachten. Bis zu 16 m hoch kann die Flut hier ansteigen. Bei Ebbe sieht daher der Strand nicht eben wunderbar aus. Seetang und allerlei "Güsel" liegt auf den Sandstränden. Bei Flut aber, die wir noch erlebten, ist es ein wunderschönes Bild.
Mit einem kleinen Touristenzüglein machten wir eine Rundfahrt durch die Ville close uund liessen uns dies und jenes via Tonband erklären. Danach erklommen wir zu Fuss die Stadtmauer, auf der man einen grossen Teil der Stadt umgehen kann. Ein grosser Touristenstrom hatte die gleiche Idee wie wir und schlängete sich auf der eher schmalen Mauer, aber gut abgesichert durch hohe Seitenmauern, dem Meer entlang. Eindrücklich konnten wir das Steigen des Wassers beobachten.
Das Gehen und Besichtigen einer Stadt macht müde, dass wissen alle, die dies schon gemacht haben. Nach vier Stunden hatten wir runde Füsse und brauchten dringend einen Stuhl, einen Coffeinschub und Durstlöscher. Ein Cola in einer Bar am Quai tat seinen Dienst bestens.
Um 16 Uhr beschlossen wir, den Heimweg über Dinard anzutreten. In Dinard wollten wir noch den Staudamm des ersten Gezeitenkraftwerkes der Welt  überfahren. Nun wir aus der Schweiz kennen Staudämme in grossen Ausmassen, also war dieser Staudamm für uns keine Sensation, aber die Idee, den Gezeiten Energie abzuluchsen besticht auch heute noch.
Ein letztes Mal fuhren wir auf den Campingplatz des Gayeulles in Rennes zurück. Morgen fahren wir eine Station weiter. Perros Guirec an der Cote de Granit Rose wird unser Ziel sein
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Mont Saint Michel

Erstellt am 14 September 2013 at 04:50
Unverhofft, mystisch taucht er aus dem Nichts auf, wenn man von Rennes Richtung Mont Sain Michel fährt. Gespannt fuhren wir Richtung "Besucherstromlenkung". Doch dafür muss ich ein wenig ausholen.
Der Mont Saint Michel liegt in einer der schönsten Buchten der Welt. Wegen seiner reichen Kultur und der einzigartigen Natur wurde der Glaubensberg auf die Weltkulturerbeliste der Unesco aufgenommen. Jedes Jahr zieht der Mont 2,5Mio Besucher an.

Der Standort des Glaubensberges im Meer ist heute durch sich ausbreitende Gräser und der damit einhergehenden Verlandung der Bucht bedroht. Dieses Phänomen ist natürlich, aber es ist durch die Eingrffe des Menschen ( Strassendamm) um den Mont verstärkt worden.
Um den Schatz der Menschheit und seine ursprüngliche Umgebung zu erhalten, haben der französische Staat, Europa und die Gebietskörperschaften beschlossen zusammenzuarbeiten.
Das 2005 begonnenen Unternehmen der Wiederherstelluung des maritimen Charakters der Bucht von Mont-Saint-Michel ist ein ambitioniertes Projekt. Das Ziel ist, dass der Mont auch in Zukunft eine Insel bleibt.
Viele einzelne Massnahmen braucht es, um dieses Ziel zu erreichen. Eine davon war, der Parkplatz für Besucher vom Mont auf das Festland zu verlegen. So entstanden in 2,5 km Entfernung vom Mont 4100 Parkplätze und die Blechlawine vor dem Mont wurde zum Verschwinden gebracht.
Vom Parkplatz aus kann man mit dem Bus, mit der Pferdekutsche oder zu Fuss zum Mont gelangen. Zum Parkplatz gehört auch ein grosses Besucherzentrum, wo man zu vielen Detailinformationen kommen kann.
Eine weitere, ja die letzte Massnahme wird sein, den Strassendamm abzureissen und das Festland mit dem Mont durch eine Strassenbrücke zu verbinden, denn der Damm trägt die Hauptverantwortung für die Velandung der Bucht. Der Bau der Strassenbrücke ist momentan in Gang. Bis im Jahre 2015 soll der Damm abgetragen sein und somit das ganze Projekt beendet werden.
So weit so gut. Das Projekt der Renaturierung verdient Respekt und wurde mit sehr viel Grosszügigkeit angegangen. Wir waren beeindruckt von der schönen Gestaltung des Parkplatzes und seiner naturnahen Umgebung. Das Besucherzentrum lädt zum Verweilen, Lesen und Informieren ein.
Was uns aber jenseits des Dammes auf dem eigentlichen Mont Saint Michel erwartete, freute uns weniger. Stellt euch vor unser Schloss Lenzburg oder Hallwil wären im Schlosshof ein einziger Markt bestehend aus unzähligen Souvenirboutiquen und Restaurants. Da war kaum ein Durchkommen. Kein beschauliches mittelalterliches Schloss, nein ein Rummelplatz sondergleichen mit hunderten von Menschen, die vor allem Souvenirs kauften, assen und tranken. Eine Vermarktung der ganzen schönen Anlage. Das hat uns alles eher befremdet und wir fanden es schade.
Aber wahrscheinlich ist dies heute die einzige Möglichkeit, eine solche Sehenswürdigkeit zu erhalten, Menschen dorthin zu bringen.
Wir verbrachten zwei Stunden auf dem Mont. Ich muss aber gestehen, dass wir die Abtei nicht besichtigt haben, da es für unseren Geschmack zu viele Menschen dort hatte und die Wartezeit sehr lange war. Wir genossen die Aussicht auf die Umgebung, auf den Sandstrand, denn es war Ebbe.Viele Wasservögel tummelten sich auf dem Schlick, aber sie waren natürlich zu weit weg, um sie bestimmen zu können.

Eindrücklich! 

Kunstmuseum Rennes

Erstellt am 13 September 2013 at 07:01
Heute schalteten wir einen etwas ruhigeren Tag ein. Schon der Morgen begann spät, schliefen wir doch den Schlaf des Gerechten bis gegen 09.30 Uhr. Das gibts bei mir einmal pro Jahr!!!
Wir beschlossen, am Nachmittag das bedeutendste Kunstmuseum der Bretagne zu besichtigen. Es bietet einen ausgezeichneten Überblick über die Malerei des 14. bis 20. Jahrhunderts mit Werken von Rubens, Veronese, Georges de la Tour ( das Neugeborene) und der Schule von Pont Aven, Corot, Sisley, Urtillo,Picasso und Gaugin. Vor einem echten Picasso oder Gaugin zu stehen ist immer überwältigend!
Wer mehr über das Museum wissen möchte, dem sei dieser Link empfohlen
http://de.wikipedia.org/wiki/Musée_des_Beaux-Arts_(Rennes

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e8/G._Caillebotte_-_Les_P%C3%A9rissoires_%281878%29.jpg Dieses Bild hat vor allem Roli fasziniert. Eindrücklich wie der Künstler, Gustave Caillebotte, das Licht und die Bewegungen des Wassers eingefangen und wiedergegeben hat.

Rennes

Erstellt am 12 September 2013 at 07:13
Rennes ist die Hauptstadt der Bretagne und ihr kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt. Die Stadt liegt weit weg von den Küsten und macht auch keinen sehr bretonischen Eindruck, da sie nach einem Grossbrand im Jahre 1720 neu angelegt wurde.( So weit mein Reiseführer)
Uns brachte der Bus vom Campingplatz zur Place de la République, im Zentrum der Stadt.Von hier aus lässt sich die Stadt gut zu Fuss erkunden. Wir bewaffneten uns mit Stadtplan, Reiseführer und Fotoapparat und nahmen den Weg zu vielen Sehenswürdigkeiten und schönen Gassen und Strassen unter die Füsse. Im Sommer herrscht hier wohl reges Treiben. Viele Strassencafés säumen die Gässchen und Plätze. Nur heute war das Wetter nicht unbedingt einladend, um draussen zu käfele. Viele Tische und Stühle blieben leer Zudem ist die Saison natürlich auch fast zu Ende. Nur noch wenige Touristen schlendern durch die Gassen. Dafür kann man alles in Ruhe anschauen, fotografieren und stehen bleiben.Eindrücklich für uns waren die vielen alten Fachwerkhäuser, welche allerdings oft in einem nicht sehr guten Zustand sind. Da fehlt das Geld, um die alten Gebäude zurechtzumachen und sie in neuem Glanz erscheinen zu lassen. Schade!
Alles konnten wir natürlich nicht anschauen. Aber nach 5 Stunden hatten wir genug, den Kopf voll von all den gelesenen Informationen und die Füsse müde vom umherziehen. Morgen ist ja auch noch ein Tag!


Natur entlang der Autobahn

Erstellt am 11 September 2013 at 04:25
Autobahnen sind naturfremd, nimmt man doch allgemein an. Sicher sind sie nicht ein Naturparadies, doch kann man auch auf einer Reise auf der Autobahn Natur beobachten. Gestern schon von Beaune bis Tours sahen wir unterwegs entlang der Autobahn viele künstlich angelegte Tümpel. Auf diesen tummelten sich Enten, Blessrallen und Zwergtaucher.
Heute nahm ich mir, vor auf der Reise mal alle Greifvögel zu zählen, welche ich entlang der Autobahn auf einem der unendlich langen Zäune sitzen sah. Es waren 12 Exemplare. Zwei davon konnte ich zweifelsfrei als Turmfalken bestimmen. Die anderen waren der Grösse nach wahrscheinlich mehrheitlich Mäusebussarde oder Milane. Das festzustellen gelang mir auf der Vorbeifahrt nur bei ganz wenigen Individuen. Für die Greifvögel sind diese Zäune eine willkommene Sitzwarte, von der aus sie jagen können. Auf jeden Fall sah ich einen Turmfalken, der sich vom Zaun auf die Wiese hinunterstürzte und dort eine Beute ergriff.
Aber ich sah auch andere Vögel. So kreuzten zum Beispiel zwei Graureiher, unendlich viele Ringeltauben, scharenweise Stare und vereinzelte Schwalben unseren Weg. Auf den abgemähten Feldern konnte ich hunderte von Krähen eruieren und auf den Tümpeln tummelten sich Möwen, Enten und Blässrallen.Da soll noch einer sagen, man könne beim Autofahren auf der Autobahn keine Natur beobachten. Die Kehrseite der Madaille ist, das will ich nicht verschweigen, dass entlang der Autobahn auch zahlreiche überfahrene Tiere lagen. Hasen, Vögel, Marder usw.
Roli fuhr die 259 km bis Rennes wieder alleine - mich liess er Vögel zählen.Um 16.30 Uhr kamen wir in Rennes an, richteten den Platz ein und besorgten uns Unterlagen für den Besuch all der schönen Städtchen und Sehenswürdigkeiten in der weiteren Umgebung von Rennes. Wir werden voraussichtlich drei bis vier Tage hier bleiben.

Noch 259 km bis Rennes

Erstellt am 11 September 2013 at 08:44
Weil hier auf dem Campingplatz in Tours das Wifi so tadellos funktioniert, schreibe ich gleich noch einen kurzen Bericht. Internet auf den Campingplätzen ist halt immer noch Glückssache. Am Montagabend zum Beispiel gabs so etwas leider nicht, deshalb konnte ich meinen ersten Bericht erst am Dienstag aufschalten.
Nach einem reichhaltigen Zmorge mit einem Bissen in das erste echte Baguette haben wir den Tag begonnen. Nun ist Roli am Abwaschen, was beim Campen sein Job ist. Vorher checkten wir im Internet im Routenplaner von via Michelin noch die Länge der heutigen Etappe. Läppische 259 km sind es noch bis zum Tor zur Bretagne! Das heisst dass wir es gemütlich angehen können. Auf dieser Strecke werde ich mich dann auch mal ans Steuer setzen Bis jetzt überliess ich das Fahren gerne Roli, der das Gespann sicher und souverän durch alle Verkehrssituationen steuert. Ich muss zugeben, dass ich mich gerne chauffieren lasse, es ist so gemütlich daneben sitzen zu dürfen und die Landschaft zu geniessen!!! Aber ganz so egoistisch darf ich ja auch nicht sein!
Heute Nacht sank das Thermometer auf ca 10°. Am Morgen war es im Camper recht kühl und unser Elektroöfeli kam zum ersten Einsatz. Jetzt zeigt sich aber die Sonne wieder und ein weiterer Reisetag erwartet uns. Tschüss zäme bis zum nächsten Bericht! ( Falls dieser Bericht meiner Mutter vorgelesen wird, lass ich sie herzlich grüssen und hoffe, dass es ihr gut geht. Tschüss Mamsli, machs guet!)

Schallen für Service

Erstellt am 10 September 2013 at 08:39
Heute will ich nur kurz berichten. Wir sind von Beaune über Auxerre, Orleans nach Tours gefahren, wo wir den Campingplatz gut gefunden haben und es noch freie Plätze hatte. Das Wetter war durchwegs gut. Wunderbare Wolkenbilder begleiteten uns den ganzen Tag. Regen gab es keinen. Immer wieder staunten wir ob der Weite und der Grösse der Mais-, Sonnenblumen- und bereits abgeernteten Kornfeldern. So weit das Auge reichte sah man nichts als Felder und Wald! Städte und Dörfer sind weit weg von der Autobahn, weshalb hier auch keine Lärmschutzwände die Sicht auf die Landschaft verunmöglichen. Man sieht noch etwas vom Land, was man bei uns in der Schweiz an vielen Orten nicht mehr behaupten kann.
Bei der letzten Tankstelle vor Tours machten wir noch einmal kurz einen Halt zum Tanken. Während Roli an der Kasse bezahlte, blieb ich beim Gespann stehen und schaute mich ein wenig um. Da entdeckte ich an einer Säule folgende Aufforderung:" Ring for service"," Appel pour service" und "Schallen für Service!"
Auf dem Campingplatz gings mit einer ebensolchen Stilblüte weiter: "Müllschlucker für Chemie-WC"! stand auf einem Wegweiser.
Nun, ich habe heute wohl manch einer Französin auch Grund zm Schmunzeln gegeben, denn mein Französisch weist wohl auch solche Stilblüten auf, Hauptsache man versteht was gemeint ist und das war bei beiden deutschen Stilblüten durchaus der Fall!

Verspätung

Erstellt am 10 September 2013 at 05:45

Mit einem Tag Verspätung brachen wir punkt 13 Uhr Richtung Westen auf. Der Himmel war bewölkt, aber die Sonne begleitete uns auf der ganzen Fahrt. Wir bekamen nicht einen Tropfen Regen ab, obwohl beim Aufladen unserer Fahrräder eine grosse, schwarze Wolke über Erlinsbach lag. Gegen Westen wurde der Himmel immer klarer und zeitweise wurde uns die Sonneneinstrahlung im Auto beinahe zu heftig.
Die Reise führte uns über die Staffelegg nach Basel und von dort auf der deutschen Seite ( keine Autobahngebühren) nach Mulhouse. Weiter gings über Belfort ,Montbeliard, Besançon und Beaune zum ersten Campingplatz. Das Navi führte uns perfekt vor dessen Einfahrt, wo in grossen Buchstaben stand: KOMPLETT VOLL! Und dies im September! Damit hatten wir nicht gerechnet, meinten doch all unsere Freunde, im Herbst müsst ihr nirgends im Voraus buchen. Da sind nur noch die Pensionierten unterwegs. Das stimmt wohl, aber es sind offenbar deren viele! Na also, da wussten wir, was wir zu tun hatten .Mit dem Campingführer hatten wir schnell einen anderen Platz gefunden, nicht weit vom ersten entfernt. Schnell im Navi die Koordinaten eingegeben und los gings. Hier hatte es noch Plätze frei  und innert Kürze standen wir auf einem so grossen Platz, dass wir den Wohnwagen für die eine Nacht nicht einmal abkuppeln mussten. Und dann folgte noch eine Premiere: Zum ersten Mal seit wir den Wohnwagen haben, und das sind nun doch schon 6 Jahre, backte ich im Backofen eine Pizza…. Und es klappte. Ich hatte mich zuvor nie getraut, den Backofen zu brauchen, weil die ganze Chose doch sehr heiss wird.  Aber ein Backofen ist ja schliesslich zum Brauchen da und es passierte nichts. Genüsslich vertilgten wir die Pizza und eine grosse Schüssel Salat.

Wir haben die erste Etappe unfallfrei hinter uns gebracht. Dafür sind wir dankbar.

Go west!

Erstellt am 16 August 2013 at 03:45
Am Sonntag 8. September brechen wir auf Richtung Westen. Nein, leider nicht über den grossen Teich, aber immerhin mal bis an dessen östliches Ufer. Die Bretagne ist unser Ziel. Es locken der Atlantik, die Cote de Granit Rose, die Leuchttürme, viele wunderbare Städte, Klöster und Burgen und natürlich die bekannten Steingebilde, seien sie stehend, liegend oder aufeinander gelegt.
Hier, liebe Freunde, könnt ihr über unsere Reise lesen, könnt euch informieren, wo wir gerade stecken und was wir erlebt haben. Klar freut uns euer Kommentar, eine Rückmeldung oder auch ein Hinweis, was wir unbedingt noch anschauen sollten, denn viele von euch werden die Bretagne ja kennen. Ich freue mich auf die Interaktion mit euch. Hebets guet! Wir sehen uns im Oktober wieder.
Roli und Yvonne

Freunde