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Anti WEF Demo Vol.2 Bern 26.01.0827 January 2008
Um 13h45 stand ich im Hirschengraben, wo viele Polizisten, darunter auch Wadtländer und Genfer, Personen kontrollierten. Ich ging mit unserem Transparent mit der Aufschrift „Schlimmer als blind sein, ist nicht sehen wollen.“(Lenin) in Richtung Waisenhausplatz wo ich leider feststellen musste, dass, knapp vor 14h00 also knapp vor Demostart, nicht viele Leute da waren. Ich sah ein Paar Genossen und ging zu ihnen hinüber und wir warteten. Da kam auch schon der Wagen des Bündnis für globalen Widerstands mit Fähnchen, Musik und vermummte Gesichter. Die Demo konnte beginnen. Die Route führte uns bis zum Rathaus der Stadt Bern. Die Polizei bewachte das Ganze aus kleinen Gässchen. Ja. Der Peinlich-lustige Auftritt der Polizei vom letzten Samstag fehlte mir fast, diesen Samstag, ihr pseudo organisiertes Handeln, Formationen die der der Römern in der Antike sehr ähneln und ihre ernsten Blicken mit einem Anflug eines Lächeln wenn sie bemerken dass die Linken nicht unbedingt Terroristen sind und sogar Humor haben! Jedenfalls gingen wir wie gesagt hinunter in die Altstadt und skandierten „wipe out wef“. Mit Abstand hat Rolf Zbinden (PdA Bern) die beste Rede gehalten, indem er die Polizei und den Gemeinderat (nicht wortwörtlich) als Komplize dieses Systems der Obrigkeit und der Manager beschuldigt hat und das manche, wie es auf unser Transparent steht, nicht hinsehen wollen wo man schleunigst aber etwas machen sollte. Vom Rathaus gingen wir dann wieder zum Waisenhausplatz zurück. Die Journis waren präsent und intervieweten die Demonstranten mit sehr guten Fragen wie „radio suisse romande“ oder „DRS“ oder mit wirklich unprofessionellen, wie man sich das gewöhnt ist, von „(K)capital FM und gleichgesinnte“. Im Grossen und Ganzen war die Demo eine gelungene Sache, die Message ist herüber gekommen auch wenn die Medien lieber noch etwas mit dem Wort „Krawallen“ schreiben wollten damit sie zeigen konnten wie „unanständig“ und „gewaltbereit“ die Linken seien. Doch das, haben wir ihnen nicht auf ein Tablett gelegt, sondern sind friedlich durch die Strassen gelaufen. Ich will mit etwas enden, dass die „Marxistische Leninistische Kommunistische Partei“ gesagt hat: „Sie sollen weiterhin vor der Wut der Unterdrückten Angst haben und zittern. Denn die Wut der Unterdrückten wird weiterhin wachsen und eines Tages den Kapitalismus insgesamt begraben.“
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Offener Brief an SP Stadt Bern22 January 2008
An (sozial)(demokratische)Partei der Stadt Bern

Am Samstag den 19.01.08 ging ich mit gutem Gewissen aber auch mit Rage an die Anti-WEF. Mit Rage nicht weil ich erneut Krawallen sehen wollte – nein ich war sauer weil mir eine Demo weggenommen wurde. Eine Demo in der wir Anti Kapitalistischen Menschen gewaltfrei über etwas protestieren können, etwas, dass weder menschlich noch umweltfreundlich ist. Ich sah Genossinnen und Genossen die die Zeitung „Vorwärts“ verteilten. Ich fing an mit anderen ein von Ihnen vielleicht noch bekanntes Lied zu singen ein Lied, dass über die Befreiung einer bestimmten Klasse spricht, vielleicht sagt Ihnen das noch etwas: „die Internationale“. Während des Singens zweier anderer Lieder (Bella Ciao und Bandierra Rossa) sahen wir wie die Polizei, gut ausgerüstet, die Demonstranten in kleinen Gruppen einkesselten. Schon nach kurzer Zeit sahen wir nur noch um uns „Robocops“ die blind den Befehlen ihrer Kommandanten befolgten. Schon nach kurzer Zeit wurde unsere kleine Gruppe (25-30 Personen) aufgefordert weiter nach unten d.h. In Richtung Polizeistation zu laufen. Wir sangen wieder, andere Lieder und etwas dass Sie auch noch vielleicht kennen könnten – das ist mehr ein Spruch als ein Lied: „Hoch die Internationale Solidarität!“ Wir wurden in den eingeschlossenen Vorplatz der Polizeistation gedrängt. Die Polizisten waren so stolz, dass man meinen würde sie hätten hochgefährliche RAF-Terroristen geschnappt und nicht friedliche Demonstranten. Dort warteten wir einige Zeit lang und hatten Zeit einander ein bisschen näher kennen zu lernen unter den ernsten Blicken der Polizisten. Ein Bus, dass Bernmobil liebenswürdig bereitstellte, brachte uns in Schlosshalde wo sich auch eine Polizeistation befindet. Als sie uns alle in der Zelle gebracht hatten, stand uns eine lange Wartezeit bevor. Einer hatte zwei Kreiden mitgenommen so konnten wir Kunst in der Zelle ausüben. Ich zeichnete einen Hammer und eine Sichel (ist übrigens das Zeichen der Kommunisten/Sozialisten falls ihr es vergessen habt). Zudem fielen mir ein Paar Sätze ein wie „Schlimmer als blind Sein, ist nicht sehen wollen“ (Lenin) oder „Seien wir realistisch, versuchen wir das unmögliche“ (CHE). Vor allem eines schrieb ich: „Wer hat uns verraten?“ Diese Frage ist einfach zu beantworten: Hügli? Nein. Dieser etwas dickbauchige naive Patriarch kann es definitiv nicht sein. Wenn „10 vor 10“ sagen würde, dass morgen eine unbewilligte gay – Parade veranstaltet werden würde, würde er glatt das Secret service um Hilfe rufen. Also wer dann? Polizeidirektor Käser? Der kriecht eh hinter seinem Mentor Hügli her. Ja ich weiss es: „die Sozialdemokraten“. Ja! Sie, indem, sie Repression gerechtfertigen um keine Sitze im Stadtrat zu verlieren, sie Repression anwenden wollen um „Sauberkeit und Ordnung“ wiederherzustellen (Neue Bahnhofsordnung), sie die Organisation des Anti-WEF als gewalttätig bezeichnen und den Inhalt der Demo als, ich zitiere: „von einem lokalpolitischen Kräftemessen überlagert wird“. Item. Ich schrieb es auf die Wand der Zelle. Ich habe übrigens nicht erwähnt was für Leute in der Zelle waren. Einige waren eigentlich da um zu shoppen und haben kurz an der Demo vorbei geschaut, andere wollten Kolleginnen und Kollegen treffen wurden aber auch mitgefangen und zu guter letzt, wie ich, Demonstranten. Nach vier oder fünf Stunden Haft wurden wir eine/r nach dem anderen freigelassen; nicht ohne eine Körperkontrolle (boxerschorts konnte ich noch anhaben) um zu schauen ob wir nichts als unserer Freiheit mit uns trugen. Wenn sie mir antworten wollen (Bitte mit lieber und nicht mit liebe anfangen) zu dem hier geschriebenen können sie das, sie sollten aber zur Kenntnis nehmen das der Brief sowie die mögliche Antwort auf www.kommunistischejugend.ch veröffentlicht wird. Cyrille Baumann P.s. Ach bitte unterlassen sie das mit der „ideellen Unterstützung“, das ist noch lächerlicher als wenn sie nicht unterstützen.
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Meine Wahlfavoriten5 October 2007
Es sind drei Kandidaten und eine Kandidatin, die aus verschiedenen politischen Parteien kommen. Rolf Zbinden und Thomas Näf sind beide Mitglieder der Partei der Arbeit Bern aber kandidieren auf die Grün-Alternative Liste. Ich habe die beiden bei der PdA Bern - dessen Mitglied ich auch bin - miterlebt und unterstütze sie schon nur deswegen! Bernhard Eicher ist bei den Jungfreisinnigen. Ihn habe ich bei einer Podiumsdiskussion kennengelernt. Mein Eindruck war, dass er sehr offen und Lösungsorientiert ist. Er hat einmal gesagt, dass er für ein einheitliches Schulsystem ist! Corinne Schärer ist beim Grünen Bündnis. Sie scheint eine der wenigen zu sein, die ihrem politischen lager (grün und sozialistisch) noch treu ist, dass sie also eine wahrhaft linke Politik vorantreibt! Fazit Wählt so, dass Blocher nicht wieder als Bundesrat gewählt wird!
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