John 3, 16

gueti nachrichte

Posted on 6 December 2006 at 07:22

Nachdem mein erster Eintrag nur kurz war und ich seither nichts mehr geschrieben haben, ist mir bewusst geworden wie schwierig es ist, seine täglichen Gedanken niederzuschreiben. Vor vielen Jahren wollte ich schon mal mich hinsetzen und quasi meine Memoiren schreiben. Das ging aber ganz schön in die Hosen. Nun ist es ja viel einfacher, Laptop aufmachen und schreiben, aber noch besser wäre es der Compi erkennt was ich denke. Nein, das wäre dann doch zu viel des guten. Gewisse Gedanken sollten ein zweites Mal überdacht werden.

Jacqueline, unsere 8 jährige Tochter durfte wieder einmal auswärts schlafen. Das gab uns die Gelegenheit am Samstagabend im Kino den Film A GOOD YEAR zu sehen. Ein sehr schöner aber kein überraschender Film. Am Sonntag konnten wir dann endlich mal wieder ausschlafen. Aber dennoch haben wir rechtzeitig aber auch freudig den Gottesdienst besucht. Die Begegnung mit GOtt und gleichgesinnten Christen ist immer wieder ermutigend. Dabei haben wir eine Familie kennen gelernt, welche zurzeit mit dem Schiff LOGOS II unterwegs ist. Ein Missionarsschiff mit dem Auftrag, die Gute Nachricht von Jesus der Welt zu bringen. Ihr Zeugnisbericht weckte in mir ein Fernweh. Die Verse aus dem Psalm 24 waren weitere Ermutigungen. König David hat viele schöne und aufbauende Lieder geschrieben: Dem Herrn gehört die ganze Erde mit allem, was darauf lebt. Es ist gut zu wissen, dass wir ihm gehören und uns nur auf ihn verlassen dürfen und nach seinem Willen fragen können. „Wer hat Zutritt zum Berg des Herrn? Wer darf den heiligen Boden betreten?“ „An seinen Händen darf kein Unrecht kleben, und sein Gewissen muss frei sein von Schuld. In seinem Herzen darf keine Falschheit sein und über seine Lippen nie ein Meineid kommen. Einen solchen wird der Herr aufnehmen; er wird ihm seine Bitten erfüllen und ihn segnen. So sind die Menschen, die nach GOtt fragen und in seine Nähe kommen dürfen. So sind die wahren Nachkommen Jakobs.“

Liest man die Tageszeitungen, könnte man meinen, es gibt keine Menschen, welche nach GOtt fragen oder nach seinem Willen leben. Die negativen Nachrichten überwiegen. Also suche ich nach positiven. Politisch oder wirtschaftlich kann ich grad keine finden. Aber sportlich: Die New York Islanders gewinnen das Derby gegen die Rangers. Ein an Kinderlähmung erkrankter Junge in Sierra Leone zeigt, dass er auch auf Krücken Fussball spielen kann und dabei einen kräftigen Schuss hat. Doppelsieg der Skispringer Ammann und Küttel. War’s das oder finde ich einfach keine anderen guten Nachrichten. Ist die Welt wirklich voll von „bad news“? Nein, es gibt eine einzige Nachricht, die alle noch so guten und herrlichen und schönen und wundervollen überragt. Jesus, das fleischgewordene Wort Gottes ist seiner Herkunft nach ein Nachkomme des oben erwähnten König Davids, aber seiner göttlichen Heiligkeit nach ist er der Sohn Gottes; in diese Machtstellung hat GOtt in eingesetzt, indem er ihn als den ersten vom Tod erweckte. GOtt hat ihn am dritten Tag auferweckt und nun sitzt er zur rechten des Vaters. Er ist, auch nach fast 2000 Jahren sehr lebendig. Daher kann er mir auch meine Schuld vergeben. Für die, die verloren gehen, muss die Botschaft vom Kreuzestod als barer Unsinn erscheinen. Wir aber, die gerettet werden, erfahren darin Gottes Macht. GOtt hat ferner gesagt: „Deshalb will ich auch weiterhin fremdartig und unverständlich an diesem Volk handeln. Dann wird die Weisheit seiner Weisen vergehen, und von der Klugheit seiner Klugen wird nichts mehr übrig bleiben.“


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