Blog von Engel der Nacht

8 August 2014 - Antiaids-Kampagne

Das Bundesamt für Gesundheit hat aktuell wieder eine neue Antiaids-Kampagne gestartet. Über den Kosten/Nutzen-Faktor kann man streiten. Aber was mir immer noch zu denken gibt, sind all die Gegner dieser Kampagne, denen die Plakate zu obszön sind. Darauf sind Hetero- und Homosexuell Paare  zu sehen, die Sex haben. Brüste und  Genitalien werden natürlich keine gezeigt, was auch nicht nötig ist.

 Love Life - Bereue nichts!

Scheinbar reicht es aber schon, Paare beim Liebesspiel zu zeigen, darunter auch noch Homosexuelle, was anscheinend zusätzlich provoziert. Die Reklamationen kommen hauptsächlich von konservativen Zurückgebliebenen und Gläubigen. Ach ja, letzteres sind diejenigen, die selber zu solchen Bildern heimlich onanieren. Und in der einen oder anderen Fantasie spielen auch kleine Kinder die Hauptrolle. Bei der Gegenantwort zu dieser Kampagne, wird zu mehr Treue aufgerufen

Hat irgendjemand schon mal bemerkt, dass es hier nicht um Fremdgehen oder Sex geht, sondern um eine unheilbare Krankheit, die oft auch tödlich endet? Sexuelle Themen im Fernsehen, Werbung für Telefonsex und erotische Homepages stören auch niemanden  und wie viele haben schon über einen erotischen Witz gelacht? Im Grunde ist es erbärmlich, das es in einer Zeit wo jeder Internet und ein Smartphone hat, immhttp://wwwer noch Leute gibt, die mit einer Einstellung aus dem tieften Mittelalter leben.

www.lovelife.ch


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6 August 2014 - Möchtegern-Weltverbesserer

Letztes Wochenende war wieder die Streeparade in Zürich. Wie alle Jahre wurde neben der Musik auch viel Alkohol und Drogen konsumiert. Da kann es schon mal vorkommen, dass der eine oder andere  spurlos verschwindet. Ein riesen Tamtam wird aber nun um eine Jugendlichen gemacht, der betrunken in den  Zürichsee gesprungen und bis heute nicht „aufgetaucht“ ist.

Ich würde die Aufregung ja verstehen, wen der Unfall einer nüchternen Person passiert wäre, die nicht aufgepasst hätte oder ins Wasser geschubst wurde. Aber ein Jugendlicher, der offensichtlich  genug alt sein wollte, um sich zu besaufen, der soll auch genug Alt sein um Verantwortung für  Verantwortung zu übernehmen.  

Scheinbar sehen das die wenigsten so. Eine Vermisstenmeldung wird quer durch Facebook gejagt. Wen ein Obdachloser verschwindet, interessiert es kaum ein Schwein. Aber in diesem Fall scheint auf einmal das ganze Land besorgt zu sein. Leider zu spät, denn als er ins Wasser sprang, hat ihn scheinbar auch niemand wirklich im Auge behalten. Wie gesagt, für mich ist das ein weiterer, betrunkener Vollidiot der Mist gebaut hat. Und hätte er, anstatt ins Wasser zu springen, in seinem Zustand ein Kind mit dem Auto überfahren, würden alle über den betrunkenen Raser fluchen.

Was mich aber wirklich anwidert, sind all die Heuchler, die meine etwas Gutes zu tun, wen sie eine Facebook-Nachricht teilen. Es geht den meisten doch nur darum, sich selber und seinen FB-Freunden zu zeigen, was für wahnsinnig soziale Menschen sie sind. Dabei kennen sie den armen Teufel nicht einmal. Habe ich eben sozial geschrieben? Und was war schon wieder mit dem anfangserwähnten Obdachlosen? Welcher von all diesen Mongos, macht mehr als nur einmal mit der Maus zu klicken? Z.B. sich aktiv bei der Suche beteiligen oder der Familie beistehen? Soooo wichtig ist die ganze Sache dann wohl doch wieder nicht.

Matheus Henrique Marioto
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13 July 2014 - WM 2014

Nach einer langen Sommerpause sitze ich nun wieder hier und schreibe einen Blog. Ganz in der Nähe ist gerade das „Chrähen Openair“. Ich will heute aber nicht über diese Dorftrottelveranstaltung und ihre letztklassige Musik schreiben, sonder über die Fussball-WM, die heute zu Ende ist.

WM 2014 Logo

Ich schreibe auch nicht darüber, wie korrupt die Machenschaften dahinter sind oder wie stupide es ist, eine Stadion mitten im Amazonas aufzustellen, mit Geld finanziert, dass man nicht hat und ob es in dieser Zeit überhaupt angebracht ist, eine „Fest“ in diesem Umfang zu feiern.

Ich habe auch nichts gegen Fussball, die Leute, die den Sport ausüben oder ihre Fans. Was mich ankotzt, sind all die Leute, die auf einmal für einen Monat total fussballbegeistert sind, obwohl sie noch nie einen Ball in den Händen hielten. Auf einmal ist jeder ein Experte und urteilt über die Matches, Spieler und Schiris. „Wir“ sind die geilsten, wen unsere Mannschaft gewinnt, alle anderen sind Looser, selber hat man aber keinen Finger gerührt. Aber verliert man ein Spiel, haben die Spieler scheisse gespielt, der Schiedsrichter hat unfair entschieden und jeder glaubt es besser zu können. Ist das Prinzip einer WM nicht, dass am Ende die beste Mannschaft den Pokal holt? Ist es so ein Problem, dass es vielleicht schon wieder dasselbe Land ist? Über die Niederlage der Schweiz habe ich mich ja bereits geäussert und der Shitstorm war gross. Gute Leistung hin oder her, aber verloren ist nun mal verloren. Die Enttäuschung der schweizer Fans war gross….aber mal ehrlich, haben die echt geglaubt, dass sie ins Finale kommen?

Die Medien machen eine riesen Party aus der WM. Schaut man sicher aber die Kommentare der Fans an, spürt man einen Hauch von Rassismus. Es geht (vor allen bei denjenigen, die eben keine Ahnung von Fussball haben) mehr darum, welches Land besser ist. Ich habe keinen gesehen, der sich für den Sieg des anderen gefreut hat. Wie dem auch sei, bald ist der ganze Zirkus wieder vorbei und jeder kommt wieder in seinem langweiligen Alltag an. Dan heisst es wieder über das Wetter und die Politik diskutieren...

 

Zuckerhut

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15 May 2014 - "King" von Kollegah

Gestern war es so weit. Kollegah's  neustes Soloalbum nach ¨Bossaura¨ ist erschienen.

Bestimmt werden sich einige Leute fragen, warum ich auch solche Musik höre. Zum einen höre ich grundsätzlich alles, was mir gefällt, egal in welche Schublade es passt. Zum anderen macht Kollegah einfach Entertainmentrap und genau das macht seine Musik auch....unterhalten. Jeder der sich ernsthaft mit seiner Musik auseinander setzt, sollt wissen, dass es sich meist um fiktive und übertriebene Texte handelt.

Was mir aber an seiner Musik gefällt, ist seine Technik, die kaum von einem anderen Rapper erreicht wird. Extreme kreative Wortspiele die oft in Doubletime zu den Beats rausgehauen werden. Für das aktuelle Album hat er eine riesige Promophase auf die Beine gestellt. Elf Wochen lang hat er eine Webshow auf Youtube veröffentlich und jenste Video und Freetrack für die Fans veröffentlicht. Da zum gleichen Zeitpunkt wie sein Album auch die ¨neuen¨ CD von Michael Jackson veröffnentlich wird, hat er sich zum Ziel gemacht, den King of Pop vom Platz 1 der Albumcharts zu verdrängen. Nicht wegen Jackson ansich, sondern wegen der Plattenfirma, die versucht, noch etwas mehr Geld zu verdiene. Ob Kollegah sein Zielt erreicht, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

 Kollegah "King"

Nun noch zum neuen Abum, welches ich schon hoch und runter gehört habe. Bis auf einige Tracks ist das Album einfach nur geil geworden. Es hätten sogar noch mehr Doubletimraps sein dürfen. Daür ist die Scheibe richtig abwechslungseich geworden. Track wie ¨Flightmode¨ sind sehr deep und atmosphärisch. Und auf keinem seinen bisherigen Albun hat er so viele Punshlines draufgepackt wie auf King. Meiner Meinung nach das beste Kollegahablum bisher. Und ich kann es kaum erwarte Kolle im September live on Stage zu sehen, alleine um den Clubtrack ¨Wat ist den los mit dir?" abzufeiern.


Video "Alpha" von Kollegah

 


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1 January 2014 - Das neue Jahr 2014

Und schon sind wir im neuen Jahr angekommen. Und bestimmt haben sich wieder viele Vorsätze vorgenommne, die sie nicht einhalten werden. Ansonsten hätten sie sich schon vorher für diese Veränderung entschieden und durch gezogen. Gestern wurde mir bewusst, dass ich im letzen Jahr nicht wirklich etwas verändert oder besser gemacht habe. Und so habe ich beschlossen das 2014 wieder ein Jahr der Veränderung wird. Ich werde wieder mehr unternehmen, mehr raus gehen. Ich werde mehr Videos und mehr Blogs machen. Ich werde mein neues Königreich in der Natur aufbauen, viel Feiern, unter anderem auch die lange, glückliche Bezieung mit meiner Freundin. Ich werde mich weiterhin nicht um die Probleme um mich herum kümmen, sonder einfach mein Leben geniessen. Und wen nötig lege ich mich auch mit allen an, die mir in mein Leben reinreden werden. Es wird auf jeden Fall ein spannendes und ausgefülltes Jahr und ich freue mich schon darauf.
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19 December 2013 - Das letzte Abendmahl

Wieder einmal machte ich mich heute Abend auf den Weg durch den dichten Nebel, im Mondlicht, zu meinem Waldhaus. Ein letztes Mal vor dem knisternden Feuern sitzen, essen, Musik hören und die Nacht geniessen, währendem draussen eisige Kälte herrscht. Ja, ein letztes Mal, zumindest in Häuschen. Ab dem nächsten Jahr wird dies nicht mehr der Fall sein. Zu verdanken ist das einer von drei Parteien, denen dieses Waldstück gehört. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass die Familie ein Scheiss wert ist. Familie gut und recht, aber wen es um Geld oder Besitz geht, zeigen die Menschen ihr wahres Gesicht.

 

Es war dieses Jahr nicht möglich eine Lösung zu finden, für ein  Problem, welches gar keines hätte sein müssen. So haben meine Mutter und ich beschlossen, einen Zaun hochzuziehen, um klar zustellen, wer auf welche Seite gehört. Es  tut einfach nur weh, sich von einem wichtigen Teil zu trenne, mit dem ich durch so viele schöne Erinnerungen verbunden bin.  Und es ist eine Schande, mit solchen Leuten überhaut verwandt zu sein. Meine Grosseltern würden sich im Grabe herum drehen, wüssten sie, was hier passiert. Schliesslich haben sie alles Aufgebaut. Ich selber weiss von den Tagebuchtonbändern meines Grossvaters, was ihm der Ort bedeutete und wie  er über die Leute redete, die nun alles kaputt machen.

 

So  geniesse ich den letzen Abend hier vor dem Kamin mit Musik und einem Schluck Whisky. Ich war selten so enttäuscht, umso mehr freue ich mich auf ein neues Jahr, in dem ich ein neues Königreich mit meiner Mum aufbauen werde. Ein neuer Tempel, ein neues zu Hause für meine Gedanken und meine Seele. Und Gott bewahre, wen es jemand wagt, mit diesen Traum auch zu zerstören.

Zum letzten Mal vor dem Kaminfeuer mit Jack

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20 September 2013 - Ischia 2013

13.09.2013

Nachdem nun alle aus dem Urlaub zurück sind, ist es Zeit, dass wir gehen. Letztes Jaht war ich zum zweiten Mal aus Ischia. Und da ich auch damals wieder begeistert von dieser Insel war, konnte ich dieses Jahr meine Freundin ebenfalls motivieren, mich noch mal dahin zu begleiten. Da ich mit dem Hotel letztes Jahr auch sehr zufrieden war, entschied ich mich wieder das selbe Hotel zu buchen. So blieben uns böse Überraschungen, wie das letzte Mal auf Male ersparrt. Tja....und nun, ca. ein Jahr später, bin ich wieder im selben Hotel und sitze mit meiner Freundin auf dem (diesmal grösseren) Balkon. Der Anreisetag verlief, wie aus dem Vorzeigebuch. Ohne Stress zum Flughafen, dort "gefrühstückt" und Abflug um 11.50Uhr. Danach Transfer vom Flughafen zur Fähre, mit dieser an den Hafen von Casamicciola von dort weiter ins Hotel SanGiorgio Das Zimmer ist gut und der balkon eben gross und mit Meerblick....naja....und mit nem Baum davor. Nachdem wir unsere Koffer geräumt haben, kauften wir auf dem Weg zum Strand die ersten Postkarten und ich konnte es mir nicht nehmen lassen, auch gleich kurz in Wasser zu gehen. Zwei Stunden später waren wir im Speissesaal und als ich das Buffet und die bekannten Gesichter der Kellner wieder erkannte, kam es mir vor, als wäre ich seit dem letzten Uraub nur kurz fort gewesen. Die traditionelle Küche war wieder hervoragend und mehr als genug. Und nun ist schon bald Mitternacht und ich sitze hier und geniesse die Ruhe.
Marontistrand
Ich bin noch keinen Tag hier, aber ich verfluche schon wieder den Tag, an dem ich abreise. Natürlich ist es ein Unterschied, ob man hier lebt und arbeitet, oder nur Urlaub macht. Aber alleine das Lebensgefüh, die Leute und die Umgebung wären Grund genug, auf einen gewissen Luxus zu verzichten und die verbitterte Heimat zu verlassen. 
 
14.09.2013

Mehr oder weniger ausgeschlafen und am Frühstückstisch platzgenommen. Der Tag fängt gut an. Nach dem Frühstück fuhren wir ein paar Stationen in das nächste grössere Dorf. Im Bus musste ich eine Gruppe Schweizer ertragen, welche zum Glück aber abreisten. Danke, dass mich die Idioten daran erinnerten, warum ich eigentlich Urlaub brauchte. Wir schlenderten durch die verschiedenen Strassen und Gassen und kauften einen Souveniershop fasst leer. Was man hat, hat man! Nach Bruscheta, Pizza und Rindsfillet gönnten wir uns noch einen Kaffe und fuhren mit dem nächsten Bus wieder zurück ins Hotel. Späterer Nachmittag: Pool, Sonne usw. Ihr wisst bescheid. :-)
Pizza
15.09.2013

Für den heutigen Tag war eigentlich Strand angesagt. Immerhin liegt unser Hotel am längsten Strand der Insel, die Spiaggia dei Maronti. Nach dem Frühstück begaben wir uns also an den Strand. Es gibt einfach nichts schöneres, als sich von den Wellen tragen zu lassen oder abzutauchen, in eine andere Welt. Da ziehe ich das Meer, jedem noch so luxuriösen Pool vor. Währendem wir an einer Strandbar etwas assen, zogen jedoch dunkle Wolken auf und es vielen sogar einige Tropfen. Ich war ziemlich angepisst und so gingen wir wieder zurück ins Hotel und genossen dort dafür das Thermalbecken.

16.09.2013

Der heutige Tag soll besser werden! Zumindest schien wieder die Sonne, als wir aufstanden. Nach dem gemeinsamen Frühstück, entschloss ich, mich wieder in die Sonne am Strand zulegen, währendem meine Freundin noch etwas auf dem Zimmer blieb. Bevor wir uns auf die Inselrundfahrt auf machten, assen wir etwas an der Strandpromenade. Die Inselrundfahrt mit dem Bus, war wie immer sehr informatif, leider wurden wir aber von einer Gruppe, mehrheitlich dummer Deutscher begleitet. Pünktlich zum Abendessen waren wir auch wieder zurück im Hotel. Morgen machen wir nochmal eine Anlauf, für einen Badetag.

17.09.2013

Jaja....Badetag....für'n Arsch! In der Nacht regnete es und am Morgen war es bewölkt. Deshalb blieben wir nach dem Frühstück am Pool. Immer wieder drückte kurz die Sonne durch. So begaben wir uns nach dem Mittagessen trotzdem an den Strand. Den Weg hätten wir uns sparen können. Schon wieder war de Himmel wolkenbehangen und es war kühl. Draussen scheint im Moment wieder die Sonne, wir sind wieder im Hotelzimmer. Eigentlich wollte ich in den Ferien nicht das Internet nutzen. Aber da das Wetter hier fast so beschissen ist, wie in der Schweiz und ich die Zeit im Hotel iergendwie totschlagen muss, gehe ich hald trotzdem Online. In 2 Stunden ist das Abendessen bereit und dann ist der Tag auch schon wieder rum.

18.09.2013

 Neuer Tag, neues Glück. Da ich schon nach 7.00Uhr wach war, ging ich an den Strand und sah mir den Sonnenaufgang an. Danach kurz ins Thermalbecken und wieder eine Halbestunde später ging es an das Frühstücksbuffet. Heute hatten wir mit dem Wetter mehr glück und darum gingen wir auch gleich an den Strand. Für das Mittagessen waren wir heute ausnahmsweise im Hotel. Danach ging ich wieder das Meer und die Sonne geniessen, währendem meine Freundin auf dem Zimmer Siesta machte. Am Abend wollten wir eigentlich noch mal in das Städchen gehen. Da wir aber über eine Halbestunde auf den Bus warteten und sich immer mehr Leute an de Station ansammelten, nahmen wir dann ein Taxi. Noch einmal schlenderten wir zu die verschiedenen Einkaufsgassen und genossen in einem kleinen Restaurant das Abendessen. Danach gingen wir gemütlich wieder zurück. Diesmal hatte der Bus nur eine Viertelstunde verspätung.
Chilling
19.09.2013

Der letzte Tag, bevor es wieder in die traurige Heimat zurück geht. Ich hatte schon wieder Bedenken, dass der Morgen bewölkt war. Sogar am Frühstückstisch vielen kurz ein paar Regentropfen. Doch kurz darauf verzogen sich die Wolken und der Himmel war blau. So gingen wir wieder an den Strand, bewaffnet mit der Videokamera. Meine Freundin filmte mich, wie ich von den Wellen getragen wurde, aber auch, wie mich diese den Strand hinauf spülten inkl. kleine Schnitt- und Schürfwunden....aber das gehört dazu. Nach dem Mittagessen in einem kleinen Strandrestaurant, begleitete ich meine Freundin zurück ins Hotel und ich ging wieder an den Strand. So lag ich alleine in meinem Liegestuhl, hörte Musik und das Rauschen der Wellen und lies meine Gedanken schweifen. Iergendwann kam dan der Zeitpunkt, mich vom Meer zu verabschieden. Im Hotel genoss ich noch kurz das Thermalbecken und packte wieder meinen Koffer. Nach dem "letzten Abendmal", tranken wir noch etwas auf der Terasse. Und das ist sie nun, die letzte Nacht im kleinen Paradies. Ich sitze wieder auf dem Balkon, dass Meer glitzert im Vollmondlicht und vom Hotel gegenüber erklingt die Musik vom Tanzanlass. Morgen um diese Zeit bin ich bereits wieder zu Hause. Natürlich freue ich mich auf unsere Katze, unsere Freunde und GTA V. Aber es wird nicht lange dauern, wir mich der bittere Altag und Armseeligkeit einholt. Früher oder Später werde ich aber wieder hierher kommen und bis dahin habe ich meine Videos und schöne Erinnerung an diese Woche.
Fähre nach Ischia
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16 September 2012 - Nötiger Urlaub

Heute ist ein typischer Sonntagmorgen im September. Es ist kühl, der Himmel bewölkt und die weiter entfernte Umgebung von Nebel bedeckt. Es tut gut alleine in meinem Waldhaus zu sitzen und die frische Luft zu atmen. Endlich habe ich Urlaub und der ist auch dringend nötig. Nicht weil ich so erschöpft bin, sondern weil  ich nun endlich genug Zeit, dass zu tun was ich will und ich selbst zu sein. In den letzen Monaten und Jahren, habe ich mich immer mehr von mir selber entfernt. Ich habe mich zu sehr von meinem Umfeld beeinflussen lassen und angepasst. Die Folgen davon waren, dass alles zum Alltag wurde. Jeder Tag ist wie der letzte und das Leben zieht an mir vorbei. Nun habe ich Zeit etwas Zeit für mich, um das zu tun, was ich will, ohne auf andere Rücksicht zu nehmen.

 

Ausserdem werde ich für ein paar Tage verreisen. Zum Einen um die Sonne und das Meer in diesem Jahr noch etwas zu geniessen, aber auch um in einer neutralen Umgebung zu sein. Keine Menschen die mich kennen und die falsche Erwartungen an mich haben. Der Aufenthalt wird mir helfen, wieder zu meinen Wurzel zu finden, welche mich ausmachen. Und ich werde versuchen, dieses neue-alte-Ich mit nach Hause zunehmen.

Natürlich wird das am Anfang vielleicht zu Konflikten führen. Aber ich hatte noch nie Probleme auf Menschen zu verzichten. Ich habe auch keine Mühe, alleine zu sein und das ist mir auch lieber, als Leute um mich herum zu haben, die mir in mein Leben reinreden.

Septembermorgen

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13 June 2012 - Mein geilster Gerburtstag

Nun sind schon fast zwei Wochen seit meinem Geburtstag vergangen. Ich kann ohne zu überlegen sagen, dass es die geilste Geburtstagsfeier  in meinem Leben war. Am Samstag, dem 2. Juni ging ich morgens noch mit Stefano ins Thermalbad und danach ins Waldhaus. Ich wusste zwar, dass meine Freundin eine Party organisierte, aber nicht in welchem Umfang.

Das Buffet ist eröffnet

Das Gelände war mit Ballone dekoriert, es waren Tische und Stühle aufgestellt, sowie ein langer Tische voller Speisen. Am meisten freuten mich aber die vielen Gäste, die gekommen sind. Es waren sogar Leute da, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Neben den vielen tollen Geschenken, habe ich unter anderem ein mobiles Soundsystem bekommen, mit dem ich hier oben richtig geil Musik abspielen kann. 

Mein neues Soundsystem

Vorher musste ich mich aber bei dem Spiel „Schlag den Stephan“ beweisen.Am Abend zündeten wir Fackeln und Finnenkerzen an. Wir sassen zusammen bis tief in die Nacht

Der Tag war einfach genial. Es stimmte einfach alles: Tolles Wetter, viele Geschenke, lecker Essen, eine tolle Stimmung und vor allem genau die Menschen um mich herum, die mir wirklich etwas bedeuteten.

Alle waren sie da...

Darum möchte ich mich an dieser Stelle auch noch mal bei allen Bedanken, die diesen Tag möglich gemacht haben und dabei waren. Ihr seid die Besten und dieser Tag wird mir immer in Erinnerung bleiben.

Einfach nur happy...

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18 March 2012 - Kommerz

Gestern erschien das neue Album von Unheilig, dass ich mir natürlich sofort angehört habe. Genau zwei Lieder haben mir gefallen. Ich bin zwar kein Fan davon, doch habe mir regelmässig die Lieder des Grafen angehört und war auch schon zweimal an seinen Konzerten. Man kann aber sagen, dass mittlerweile der Kommerz auch diese Musik kaputt gemacht hat.

Das Wort Kommerz wird grundsätzlich negativ verstanden. Aber mehr deshalb, weil gewisse Leute ein Problem damit haben, dass ihre Musik plötzlich auch alle anderen hören. Ich mag es jedem Musiker gönnen, wen er mit seiner Arbeit Erfolg hat. Der Spass hört aber dann auf, wen ein Künstler nur noch Musik macht, um möglichst viel Geld zu verdienen. Mit Kunst hat das irgendwann nichts mehr zu tun.

Ein Paradebeispiel ist Linkin Park. Ihr erstes Album war einfach nur geil. Numetal wie er sein muss. Seit dem Album „Minutes to Midnight“ war es damit aber vorbei. Die typischen Numetal-Elemente wurden auf mehrere Tracks aufgeteilt. So dass irgendein Lied, sicher auch irgendjemandem gefallen muss. Auf der letzen CD gibt es praktisch nur noch Pop zu hören. Echt schade! Ein Kompliment muss an dieser Stelle aber Limp Bizkit gemacht werden. Zwar hatten sie mit ihrem letztjährigen Album nicht den riesen Erfolg, aber die Jungs sind ihrer Musik treu geblieben und die Platte gehört sich  immer noch wie Limp Limp Bizkit von 1997 an.

Zurück zu Unheilig. Für mich stand der Name für düstere und brachiale Musik. Dass neue Album besteht  leider nur noch aus herzzerreisenden Liedern, zum all die Sensibelchen da draussen zu trösten oder zu Tränen zu rühren.

Fazit: Kommerz ist solange gut, wie der Künstler sich und seiner Musik treu bleibt und sich nicht wegen Geld oder der Plattenfirma verändert. Und wen mir die Musik nicht mehr gefällt, hör ich sie einfach nicht mehr.

Der Graf von Unheilig

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18 March 2012 - Keine Lust auf Kindergarten

Es ist Samstagabend und die monatliche Pandemonium-Party in der alten Kaserne findet statt. Es ist Jahre her, seit ich das letze Mal darauf verzichtet habe. Warum? Ich habe langsam einfach keinen Bock mehr auf diese Scheisse. Früher habe ich mich immer wie ein kleines Kind auf die Partys gefreut. Es machte einfach Spass von der schwarzen Szene umgeben zu sein, bekannte Gesichter zu sehen, gute Musik zu hören und dazu zu tanzen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Der Sound hat sich auf zwei Floors verteilt, die Szene hat sich ebenfalls in kleine Grüppchen aufgeteilt und die wenigen noch bekannten Gesichter will ich ehrlich gesagt gar nicht sehen. Die meisten Partygäste sind zurückgebliebene Kids. Und damit meine ich nicht ihr Alter, sondern das Verhalten. Es gibt zwar einige Stimmen, die das Alter für den Eintritt auf 18 erhöhen wollen. Aber bei Erwachsenen, mit einem Horizont von 14jährigen ändert das auch nicht viel. Auch die  Preise sind ganz OK, aber um einfach nur rum zu sitzen und zu warten bis die Musik wieder besser wird, immer noch zu teuer.

Für dieses Geld gönne ich mir lieber eine Flasche Jack Daniels höre dazu meine Lieblingsmusik mit den Leuten, die ich wirklich um mich haben will.

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30 May 2011 - 666 - My Number of the Beast

 

Nach einigen Jahren liess ich mir nun mein viertes Tattoo stechen. Allerdings nur ein kleines, welches in Zehn Minuten fertig war. Ich liess mir drei Sechsen in einem Kreis auf den Hinterkopf tätowieren.

Genau wie der Tätowierer, werden die meisten von Euch nun fragend den Kopf schütteln. Die Idee, die Zahl „666“ zu tätowieren hatte ich schon länger. Für die Stelle und die Form lies ich mich von dem Film „Das Omen“ inspirieren. In diesem geht es darum, dass der Sohn des Teufels als Kind geboren wird und damit den Untergang der Welt einläutet. Und dieses Kind, welches der Antichrist ist, ist mit der Zahlt „666“ am Kopf gezeichnet.

 

Der Grund für das Motiv war jedoch nicht der Film, sondern ein Symbol zu haben, welches mich von der Rasse Mensch unterscheidet. Die Zahl steht für das Tier. Nur ist der Mensch schon lange nicht mehr das Tier, das man aus der Natur kennt. Für mich steht dieses Symbol für den Untergang der Menschheit und der Welt, wie wir sie kennen. Mich fasziniert dieses Thema und es ist eines der wenigen, welche unteranderem mit den Prophezeiungen aus der Bibel übereinstimmt. Man muss allerdings kein Prophet, um dies vorauszusagen. Es reicht wen man das Verhalten der Menschen studiert und 1+1 zusammen zählt.

Natürlich gibt es jetzt wieder viele Leute, die mir Pessimismus und Schwarzmalerei vorwerfen. Und natürlich ist es auch einfacher, die Augen einfach zu verschliessen. Tatsache ist, dass diese Welt bereits am zerfallen ist. Menschen sterben an Krankheiten, während andere alte Knochen ausgraben und Raketen in den Weltraum schiessen. Menschen verhungern, währendem die Reichen nicht mehr wissen, wie sie ihr Geld sonst noch ausgeben sollen. Überall auf der Welt bekriegen sich die Völker, beuten die Natur aus und wundern sich, warum Naturkatastrophen immer häufiger werden.  

Realität ist, dass es diese Probleme solange geben wird, wie es Menschen gibt. Und dieses Armageddon wird nicht durch einen Gott ausgelöst, sondern vom Menschen selber. Und würde es Gott geben, was wäre er wohl für eine Tyrann, wen er die Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hätte?

666

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2 December 2010 - Die (schönen) kleine Dinge im Leben

 

Zur Abwechslung kann ich mal von ein paar schönen Erlebnissen berichte, welche ich dieser Woche gemacht habe. Anfangs Woche ist mir zum Beispiel eine Verkäuferin an der Kasse im Coop aufgefallen, welche rotgefärbte Haar und einen Irokesenschnitt trug. So was gibt es leider kaum noch in solchen Berufen und ich finde es echt toll, wen jemand sein Stil so durchzieht und dazu steht. Ebenso ein Kompliment an den Filialeiter der das toleriert und das Können in einem Menschen schätzt und nicht nur sein Äusseres, welches vielleicht nicht gerade ins Bild dieser Spiessergesellschaft passt.

Zu Hause im Treppenhaus viel mir dann der Weihnachtskalender auf, welche eine Familie aufgehängt hat für die weiteren Bewohner des Blocks, einfach um Danke zusagen für die Zeit, in der sie hier wohnten.

Heute im Bus gab es zudem mal die seltene Situation, dass ein älterer Herr den Anstand hatte zu Fragen, ob der Platz neben mir noch frei ist, da ich dort meinen Rucksack plaziert hatte. Die meisten schauen nur böse aber bleiben dann trotzdem stehen.

Tja..und als ich vorhin auf dem Balkon eine Zigarette rauchte, wünschten mir die beiden Nachbarn auf dem Balkon nebenan sogar einen schöne Abend, als sie wieder ins Wohnzimmer gingen.

Wen man jeden Tag von Arschlöchern und Idioten umgeben ist, fallen einem so kleine positive Erlebnisse einfach sofort auf und könne mir wirklich den Tag versüssen.

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13 November 2010 - Aufäumen

 

Heute haben wir den vielleicht letzen schönen Herbsttag in diesem Jahr. Doch  so pervers schön das Wetter ist, so kalt ist es in meinem Umfeld. Je länger, je mehr wird mir wieder bewusst, von was für Idioten ich jeden Tag umgeben bin. Und so habe ich begonnen, all diese Leute aus meinem Umfeld zu verbannen. Es mag arrogant klingen, aber ich habe es nicht nötig, mir ans Bein pissen zu lassen, von Leuten, die ohnehin nicht in meiner Liga spielen. Dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade. Ausserdem hält die Freundschaft bekanntlich länger als das Gegenteil. Und abgesehen von meinem persönlichen Umfeld, muss ich jeden Tag auch noch meine beknackten Mitmenschen ertragen

Zum glück habe ich in einer Woche Ferien und nutze die die Zeit, um mir was Gutes zu tun. Zuerst werde ich mich einen Tag lang hier, in mein schwarzes Königreich zurück ziehen, danach ein Tag mit einer guten Freundin verbringen, ein Konzert besuchen und dann noch einige Tage mit meiner Liebsten nach Wien fliegen.

Fuck you all!

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4 October 2010 - Traumjob

Jedes Kind hat mal einen Traumberuf: Lokführer, Polizist oder Feuerwehrmann. Bei mir war es damals Bäcker/Konditor, aber nur bis ich das erste Mal in den Beruf reingeschnuppert habe. Wie die aktuelle Berufssituation aussieht, habe ich schon im letzten Blog geschrieben. Nun geht es aber um meinen aktuellen Traumjob. Und um gleich mit Missverständnissen aufzuräumen, sei hier erwähnt, dass es sich nur um eine Wunschvorstellung handelt.

Ich möchte etwas machen, was sich kaum jemand vorstellen kann. Z.B. habe ich mich auch schon in einem Sexshop beworben. Wenn ich aber frei auswählen kann und die finanziellen Mittel hätte, würde ich ein Nachtclub in einer grossen Stadt eröffnen, natürlich auf entsprechend hohem Niveau. Halbstarke Kidys und Prügelknabe lass ich gar nicht erst rein. Ebenso wenig zugeschminkte Tussis (ausser zum „arbeiten“ vielleicht).  Jeden Tag findet eine andere Party mit anderer Musik statt, bis tief in die Nacht. Es gibt eine grosse Lounge, eine lange Bar und natürlich eine Tanzfläche. Was auch nicht fehlen darf ist sexy Personal und leicht bekleidete Animationsdamen.  

So weit, so gut! Es wird aber auch einen VIP-Bereich, oberhalb der Tanzfläche geben, zu dem nur ausgewählte Kunden Zugang haben. Dort wird den Gästen fast jeder Wunsch erfühlt. Schneeweisses, reines Kokain und edlen Champagner. Auch der Spass soll natürlich nicht zu kurz kommen. Der ganze Bereicht der sexuellen Lüste wird abgedeckt. Die Auswahl an Frauen ist gross und noch grösser die Auswahl ihrer „Dienstleistungen“. Vom einfachen Blümchensex, über SM bis hin zu Begierden, welche ich hier gar nicht erst erwähne will.

Ich sage immer, man muss das Geld dort verdienen, wo die Kunden sind. Die Leute sollen einfach Spass haben und ihr Leben geniessen. Ein schlechtes Gewissen habe ich dabei nicht. Schliesslich handelt jeder nach seinem freien Willen. Tja…leider ist das wie gesagt nur eine Wunschvorstellung, welches allein wegen den Drogen scheitert. Aber man sollte trotzdem immer Träume haben.

Club

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28 September 2010 - Arbeitswelt

Letzen Freitag hätte ich eigentlich ein Vorstellungsgespräch gehabt. Da ich aber fast eine halbe Stunde zu spät da war (danke für die tolle Wegbeschreibung) hat sich das ganze schnell erledigt. War aber auch nicht weiter schlimm, da es eh nicht der Job war, den ich mir vorstellte. Was mich aber den Kopf schütteln lies, war der Scheiss, den ich mir dort zwei Minuten lang anhören musste. Der Typ, der mein zukünftiger Chef gewesen wäre, erzählte mir, wie wichtig dieser Job doch ist und dass seine Leute im Geschäft nun eine Stunde auf ihn verzichten müssen wegen mir. Wären seine Arbeiter kompetent genug, müsste er sich darüber gar keine Sorgen machen. Wie dem auch sei, hätte er mein Lebenslauf richtig gelesen, hätte er sich auch die zwei Minuten „bla bla“ schenken können. Um weiter zukommen muss man einfach gewisse Anforderungen erfüllen und dazu gehören bestimmt nicht nur die Qualifikationen in den Bewerbungsunterlagen.

In der Abteilung, in der ich jetzt arbeite komme ich nicht weiter, weil ich unter anderem zu ruhig bin. Vielleicht sollte ich beginnen, das Maul weiter aufzureisen, Mist zu labbern und einfach ein Arschloch zu sein. Und wen ich ne Frau wäre, würde es reichen, einfach die Bluse bis unter die Brüste aufzuknüpfen.

Tja…so einfach könnte das Leben sein. Aber das ist nicht mein Stil. So bleibt mir nichts anders, um mir noch mals Gedanken über meine berufliche Zukunft zu machen. Und wie die aussehen soll, erzähle ich das nächste Mal…

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21 September 2010 - Das wahre "Ich"

Wieder einmal sitze ich bei meinem Waldhaus, höre ruhige Musik und lasse die Geschehnisse dieses Jahres an mir vorbei ziehen. Die Momente, die ich erlebt habe, die neuen Leute, die ich kennen gelernt habe…Und dabei merke ich, wie unterschiedlich mein Verhalten ist. Sogar wen ich Zeit mit guten Freunden oder meiner Freundin  verbringe, verhalte ich mich nicht 100% so, wie wen ich alleine bin.

Die Frage ist, warum ich so bin. Zum einen bestimmt, weil ich mich einen Dreck um andere schere, Hauptsache ich bekomme das was ich will und es geht mir gut. Die meisten Leute habe es auch gar nicht verdient, dass man zu ihnen ehrlich ist. Es sind Leute, die in mein Leben treten und irgendwann wieder verschwinden. Dazu kommt, dass die meiste gar nicht mit meinen Ansichten und meiner Lebenseinstellung klar kommen würden. Denn für mich ist diese Welt einfach ein grosser Spielplatz.

Für nächstes Jahr ist geplant, dass ich mit meiner Freundin zusammen ziehe. Damit ändert sich die Situation auch wieder. Aber ganz ich selbst werde ich nie sein, sonst wäre ich gar nicht mehr gesellschaftsfähig.

Wen ich so nachdenke, ist es auch gut so. Es gab mal eine Zeit, in der ich meine dunkle Seite nach Aussen auslebte und entsprechend  auch viele Menschen kenne lernte, die sich in derselben Dunkelheit aufhielten, wie ich. Mensche, die den Glauben (an was auch immer) verloren hatten. Ein Umfeld, fernab von einer Norm, wie man sie kennt. Ich kann nicht sagen, dass mir diese Kontakte immer nur gut getan haben, aber sie habe einen Beitrag an mein heutiges Leben geleistet.

Zwar kam es ab und zu noch vor, dass ein Teil von mir „normal“ sein und durch den Alltag vegetieren wollte. Je mehr ich aber darüber nachdenke, widert mich die Vorstellung auch wieder an. Und so komme ich zu dem Schluss, dass ich vielleicht doch mehr mein wahres Ich zeigen sollte. So treffe ich vielleicht auch wieder mehr düster Gestalten, welche auf derselben Wellenlänge wie ich sind und mit denen ich auf diesem Grossen Spielplatz spielen kann.

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21 August 2010 - Selbsterkenntnis

Heute ist der letzte Tag unseres Urlaubs auf Kreta. Ich sitze mal wieder am Strand und bin ziemlich angepisst. Ich wäre so gerne noch mal raus aufs Meer geschwommen, aber aufgrund der meterhohen Wellen ist heute das schwimmen im Meer verboten.

Unter dem Strich habe ich die Ferien aber mehr als genossen. Ich habe Wein getrunken und Fisch gegessen (was ich sonst beides nicht besonders mag), habe die ganzen zwei Wochen ohne Probleme auf das Rauchen verzichtet und wurde sogar braun (obwohl mir das eigentlich keine Rolle spielte).

Am wichtigsten ist aber, dass ich die Zeit nutzen konnte, um Abstand zu gewinnen. Kaum SMS-Kontakte, keine Telefonate und auch kein Facebook. Und ehrlich gesagt, habe ich auch nichts davon vermisst. Durch diesen Abstand sah ich selber auch wieder, wer ich wirklich bin, ohne die Einflüsse von Aussen. Und dabei sah ich auch einmal Mehr, was mich von meinem Umfeld unterscheidet. Es ist einfach die Sicht auf alles und die Einstellung zum Leben und der Welt. Die Gesellschaft ist so schwach geworden, dass sie sich an alles Mögliche klammert und das Leben wird von der Mehrheit bestimmt. So entstehen Probleme mit denen alle überfordert sind. Die meisten Leute um mich herum sind schon tot, sie wissen es nur nicht. Genau das ist auch ein weiterer Unterschied zwischen mir und ihnen. Und genau das wird auch der Grund sein, warum ich die letzen zwei Wochen so genossen habe.

 

Morgen geht es also wieder zurück in einen Alltag, in dem Arroganz und Dummheit regieren. Der Alltag in dem ich wieder mit der Widerwertigkeit der Gesellschaft konfrontiert werde. Aber mit der neuen und verstärkten Erkenntnis über mich selber, habe ich auch kein Mühe, mich diesem Kampf zu stellen. Und genau weil die Welt um mich herum so voller Bitterkeit ist, werde ich mein Leben noch mehr geniessen und genau das machen, wozu ich Lust habe und was mir Spass macht.

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19 August 2010 - Ein Tag am Strand

Wieder einmal ist ein Tag, an wir nichts geplant haben. Obwohl ich im Schatten liege, nur in Badeshorts, brennt die Wärme auf meinen Körper und durch meine Kopfhörer dröhnt ein Track von Slipknot. Ich weiss, dass ist nicht gerade Musik für den Urlaub, aber im Moment habe ich einfach Lust diese Musik zu hören. Indirekt vielleicht auch, um mich von den Vorzeigetouristen hier am Strand abzugrenzen.

Im Moment sind die Liegestühle verhältnismäßig leer. Aber schauen wir doch mal in die Runde, wer alles hier ist…

Rechts von mir sitzt ein Typ mir zwei bis drei Frauen, die eine oben ohne. Sie ist übrigens die Einzige, die ihre Dinger so freizügig präsentiert. Kein Wunder! So unnatürlich wie die aussehen, habe sie bestimmt ne Stange Geld gekostet, mehr als die ganze Frau wert ist. Direkt vor mir sitzt eine 0815-Vorzeigefamilie, die aus Vater, Mutter, Tochter besteht. Nun betritt ein altes, braungebranntes Ehepaar die Sandfläche. Eines dieser Sorte, bei denen man sofort sieht, dass es beiden schon längst verleidet ist. Sie sind nur noch zusammen, weil alles andere zu aufwändig ist. Beide stehen nun am Wasser, aber sie scheinen beiden nicht wirklich Lust zu haben, ins Wasser zu gehen. Die ersten Idioten beginnen, die Sonnenliegen zu verschieben, obwohl die Sonne eh am höchsten Punkt am Himmel steht. Die Dummheit kennt wohl auch hier keine Grenzen. Das Mädchen zu meiner Rechten hat sich nun auf den Bauch gelegt. Anscheinend will sie auch noch ihren Arsch bräunen, so wie sie den Bikinislip zwischen die Pobacken geklemmt hat. Das alte Ehepaar steht noch immer unten am Meer. Warum sind sie überhaupt hier?

Jetzt kommt mir ein scheinbar weibliches Wesen entgegen (könnte auch mal ein Mann oder sonst was gewesen sein). Sie hat die Halter des Bikinis auf die Arme runter gezogen. Am ganzen Körper brauen werden wollen, aber auf keinen Fall die Titten zeigen. Diese Spiesserverhalten kenne ich doch schon von aus der Schweiz.

Der nächste Typ mit einer fleischfarbenen Kadekappe (Glatze), verschiebt wieder einen Liegestuhl, das ganze cool mit Sonnebrille und Badehosen, welche normale Leute sonst zum schlafen tragen. Es ist immer amüsant, wen Männer und Frauen mit Bierbauch und Hängetitten am Strand auftauchen und sich benehmen, als hätten sie gerade den ersten Platz eines Schönheitswettbewerbs gewonnen. Ich bin auch nicht der schlankste, aber ich habe es auch nicht nötig, wie der letzte Idiot eine Show abzuziehen.

Endlich wird es spannend. Zwei Eltern streiten wegen ihren zwei Töchtern, welche dazwischen sitzen. Die eine sieht au wie KEI$A, die andere ist am Morgen schon gestylt, ab ob Sie auf die Party ihres Lebens geht.

Eben wurde ich von einem Mädchen aus de Animationsteam angefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei einem Spiel mitzumachen. Als ich das letzte Mal zusagte, stand ich den halben Nachmittag am Pool rum. Ausserdem mag ich solche Sport- und Spassspiele nicht.

Nun hat sich auch die Rettungsschwimmerin von ihrem Hochsitz runter bewegt und spaziert gelangweilt den Strand entlang. Man könnte meinen, sie warte nur darauf, dass endlich jemand ertrinkt. Es ist wirklich sehr ruhig hier, wen man bedenkt, was sich für Szenen im Speisesaal des Hotels abspielen. Da schütteln meine Freundin und ich regelmässig die Köpfe. Aber über diese Leute kotze ich mich das nächste Mal aus.

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14 August 2010 - Macht der Natur

Die erste Ferienwoche ist schon fast vorbei und praktisch jeden Tag war ich mindestens einmal im Meer. Auch jetzt sitze ich wieder im Schatten am Strand, höre Massiv Attack und geniesse den Wind auf meinem Körper. Ich könnte jeden Tag stundenlang hier sein. Was mich so fasziniert, ist die Möglichkeit die vier Elemente gleichzeitig so nah zu spüren: Wasser (Meer), Erde (Sand), Luft (Wind) und Feuer (Sonne). Es ist einfach wein Wahnsinnsgefühl im Sand zu liegen, die Hände und Füsse darin einzugraben und dabei von den braussenden Wellen umspült zu werden. Alleine bei einer kleinen Welle, spürt man welche Kraft die Natur besitzt und warum man sie respektieren sollten.

Bewusst wurde mir das auch, als ich weiter in Meer hinaus schwamm. Sobald man keine festen Boden mehr unter den Füssen hat, ist man dem Wasser völlig ausgeliefert. Die Wellen tragen einem in die Höhe und lassen einem wieder sanft zurück gleiten.

Den wenigsten Badegäste ist bewusst, welches Paradies sie hier haben und sie machen sich auch keine Gedanken darüber, wie leicht es für das Meer wäre, sie einfach zu verschlingen und zum Sterben in die Tiefe zu ziehen.

 

Ich bin überzeug, dass viele Naturkatastrophen nur das Ergebeniss der Ausbeutung der Erde durch den Menschen sind. Die ganze Natur ist als komplexer Kreislauf aufgebaut, der aber durch den Menschen aus dem Gleichgewicht gerät. Sei es durch das Abholzen von Wäldern, Leerfischen der Meere oder Züchtung und Ausrottung von Tieren. Und das Schlimme ist, dem Menschen ist die Situation bewusst, er macht aber genau so weiter. So komme ich wieder zum Punkt der Naturkatastrophen.

Jetzt sind es noch kleine Wellen, aber irgendwann wird es wieder Zeit für eine Flutwelle oder ein Erdbeben, welche dem Menschen wieder Respekt lernt.
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