Nordeuropa
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4.Juni 2018. Sassnitz und die Kreidefelsen

Erstellt am 4 June 2018 at 09:38 PM
Heute Morgen lag zwar auch Nebel über der Gegend, aber die Erfahrung von gestern lehrte uns, dass sich dieser auflösen und sich der Tag für den geplanten Ausflug gut eignen wird. So packten wir gegen 10.30 Uhr unsere Sachen und fuhren gemeinsam mit unserem Auto nach Sassnitz, das wir um halb 12 Uhr erreichten. Die Sonne schien bereits, aber ein paar Wolken verhinderten, dass die Sonne erbarmungslos auf uns niederbrannte. Wir hatten Glück, denn bereits eien halbe Stunde später stach ein Touristenschiff in See und tuckerte der Küste entlang zu den weltbekannten Kreidefelsen von Rügen mit dem Königsstuhl, als spezielle Attraktion. Unterwegs erklärte und erzählte ein Herr mit Mikrofon Geografisches, Geschichtliches, Kulturelles über diese Kreidefelsen. So fielen die Namen bekannter Dichter und Musiker, wie Fontane und Bach. Der Herr konnte gar einige Stellen aus bekannten Gedichten rezitieren. Die Kreidefelsen sind tatsächlich ein eindrückliches Naturschauspiel. Sie sind ja auch ein Weltnaturerbe. Anfänglich waren sie nicht so schneeweiss, wie man sich das vorstellt, aber je länger man der Küste entlang schippert, umso weisser werden sie und der letzte Felsen, der Königsstuhl, schimmert und glitzert dann tatsächlich schneeweiss. Der Legende nach, gab es für junge Männer den Auftrag, diesen Felsen ungesichert und ohne Werkzeug zu erklimmen, um König zu werden. Weil das nie einer geschafft habe, habe es auf Rügen auch nie einen König gegeben. nach 1,5 Stunden erreichten wir Sassnitz wieder. Jetzt war Mittagessen angesagt und Käthy machte schnell klar, dass dies jetzt mal in eienm Fischrestaurant sein müsse. Klar hatten wir nichts dagegen, auch wenn das nicht unsere erste Wahl war. Käthy und Fritz schlemmten mit Fischsupppe und Fischbrötchen, ich konnte mich für einen Lachsburgef durchringen und Roli blieb standhaft und wählte einen Beefburger! Alle kamen auf ihre Rechnung und das Essen mundete herrlich. Den Kaffee aber, den gabs in einer Konditorei, damit auch die Schleckmäuler noch schlemmen konnten. Auch am Hafen lag ein U Boot im Wasser, das man besuchen konnte. Die beiden Männer liessen sich das nicht nehmen und tauchten ab in die engen Gemächer dieses UBootes, das 1963 zum ersten mal wasserte und im Falkland Krieg und im Persischen Golf zum Einsatz gekommen war. Beeindruckt von der Technik und der Enge kamen sie nach einer halben Stunde wieder aus dem Dunkel ans Tageslicht. Nun spazierten die beiden Männer mit Sack und Pack zurück Richtung Auto und Käthy und ich nahmen den Weg über die imposante Fussgängerbrücke Richtig Stadt, was für uns danach einen veritablen Fussmarsch zurück zum Parkhaus bedeutete. Das gab doch ein paar zusätzliche Schritte! Ich chauffierte uns vier dann zurück zum Campingplatz. Ein gemeinsames Abendessen gab es heute nicht, zu gross war die Kalorienmenge, die wir tagsüber zu uns genommen hatten. Nun war verzichten angesagt, was uns aber nach einem so schönen, spannenden Tag leicht viel.

unbenannte Bemerkung

Geschrieben am 5 June 2018 um 06:35 AM von Anonymous
Meine Lieben,
Mit Freude lese ich deine Blogs. Vielen Dank für die interessanten Informationen. Von zu Hause aus begleite ich euch mit viel Erwartung und warte am anderen morgen wieder auf einen neuen Blog 😀
Auch für den heutigen Tag wünsche ich euch viel Spannendes. Lieben Gruß aus Veyrier

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