Nordeuropa
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19.Juni 2018. Besuch und Vögel

Erstellt am 19 June 2018 at 09:17 PM
Auf 13 Uhr haben sich Helen und Kari zum Besuch angemeldet und erschienen auch tatsächlich pünktlich. Das Wetter war uns hold gesinnt, so dass wir zu einem gemütlichen Schwatz draussen sitzen konnten. Wir verrbrachten zwei fröhliche, informative Stunden zusammen, bevor sie sich auf den Weg nach Ivalo machten, um dort Spanngurten zu kaufen, da der gestrige Sturm ihnen ihr Sonnenzelt aus der Verankerung löste. Ob sie das dort allerdings gefunden haben, bezweifle ich. Wir beschlossen ins Auto zu steigen um einen Vogelbeobachtungsturm etwa 20 km nördlich von uns aufzusuchen. Dank Navi kein Problem ihn zu finden. Er ist eine imposante Holzkonstruktion und bestimmt 30m hocih. Von da oben hatten wir eine wunderbare Aussicht auf das rundum gelegene Sumpfland mit unzähligen Inselchen, Flüsschen, Seen und Sumpfgebieten. Ideal für Limikolem, dachte ich. Docih leider war weit und breit kein solcher Wattvogel zu entdecken. An Wasservögeln konnte ich bloss vier Pfeifenten ausmachen und sehr weit weg Seeschwalben im Flug entdecken, ohne sie jedoch näher bestimmen zu können. Schon seit Tagen hörte ich immer wieder die Stimme eines Singvogels, die mich stark an jene des Grünfinks erinnerte. Auch hier wieder bei diesem Turm war dieser Gesang zu hören. Er war nicht weit weg und der dazugehörige Vogel musste auffindbar sein. Rund um diesen Turm nichts als Bäume, aber es musste möglich sein, den Vogel zufinden. Lange suchte ich und hatte sehr viel Glück. Nicht weit von uns entfernt setzte er sich auf einen abgestorbenen Baum und so war seine helle Brust weitherum zusehen. Der Blick in das Fernrohr bewies mir, dass ich mit den Finken nicht weit daneben lag. Es war ein Bergfink, der wie bei uns der Grünfink seinen Gesang nervig lange vortragen konnte, ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Zwei Bestimmungen waren also möglich gewesen, weitere Stimmen konnte ich nicht bestimmen, weil ich den Vogel dazu nicht kannte und auch nicht ausfindig machen konnte. Schade, aber damit muss man als Laie leben können. Nachdem wir den imposanten Turm wieder verlassen hatten, fuhren wir noch weiter Richtung Kirkenes, um das mir von Lisebeth Lerch empfohlene Kaffee zu suchen, weil ich dort die Hakengimpel sehen wollte. Leider fanden wir weder das Kaffe noch die Hakengimpel....... So gehts halt in der Natur. Am Abend gab es dann noch kurz einen Regenguss, aber da sassen wir bereits wieder im Wohnwagen am Nachtessen. Es war ein guter Tag mit einer guten Zeit zusammen mit Freunden.

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