Nordeuropa
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12.Juli 2018. Suomenlinna

Erstellt am 12 July 2018 at 10:50 PM
Der heutige Tag, oder eher der Ausflug, den wir heute unternahmen, hielt nicht das, was und Prospekte, Reiseführer und Plakate versprachen. Aber das hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass uns eine Kriegseinrichtung nicht wirklich anspricht und wenn alles in einer fremden Sprache erklärt wird, es auch schwierig ist, Interesse aufzubauen. Zudem hatte es für unsere Begriffe viel zu viele Leute dort. Das stellten wir bereits auf dem übervollen Schiff hinüber zur Hauptinsel der Festung fest. Kind und Kegel wollte sich auf dem Areal der 6 Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind, vergnügen und aufhalten. Den wenigsten ging es wohl darum, die Festung anzuschauen und sich über die kriegerischen Vergangenheit des Landes aufklären zu lassen. Die meisten wollten Fun und Spass haben hier drüben, Souvenirs einkaufen, sich in einer der Beizen zu verpflegen und eventuell sogar auf den Klippen zu sünnele oder im Meer zu baden. Das alles kann man nämlich hier tun. Landschaftlich ist das Geläne sehr schön. Es lädt zum Spielen mit den Kindern, um Spazieren und zum Baden ein. Wir besuchten das Festungsmuseum und schauten uns den Film über die Vergangenheit der Festung an, mit deutschem Kommentar über Kopfhörer und spazierten bis ans Ende des vorgeschlagenen Exkursionspfades, an dem die einen oder anderen wichtigen Gebäude aus längst vergangener Zeit standen. Im Laufe des Tages stiegb die Temperatur merklich an, und wir stellten fest, dass uns dies körperlich zusetzt. Wir beschlossen vor dem grossen Andrang auf die Fähre ⛴ mit dieser zurück in die Stadt zu fahren, uns dort in ein Kaffee zu setzen und danach auf den Campingplatz zurück zu fahren. Roli und ich hatten es gut heute, aber der Ausflug hat uns beide nicht wirklich begeistert. Das nennt man Touristenlenkung. Ich denke, dass es der Wille des Rates ist, der diese Festung verwaltet, die Festung einerseits zu bewahren, andererseits das Gelände zu einem pulsierenden Aussenquartier der Stadt werden zu lassen. Deshalb siedeln sich hier auch Boutiquen und Künstler an, die mit schönen Dingen oder Workshops Touristen anziehen wollen. Offensichtlich gelingt das auch, denn es war die reinste Völkerwanderung auf dieser Insel.

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