Mit der Zwarte Valk auf dem Watten- und Ijsselmeer

Sonntag, 29.7.2018

12:00, 29 July 2018 .. 0 Kommentare .. Link
Nachdem unser Scout und trefflicher Bootsmann signalisiert hatte, dass die Zwarte Valk 1889 zum Entern bereitstehen würde, wurden aller Orten die Messer gewetzt, die Enterhaken eingepackt und zum Angriff geblasen. Die Einen bewältigten den Grossteil der An-fahrtsstrecke mit dem Flieger, die Anderen liessen sich auf eine abenteuerliche Bahnfahrt ein. Alle aber hatten sie mit den Widrig-keiten der Technik zu kämpfen, ob mit lädiertem Schienenmaterial, mit ganzen, defekt gewordenen Zugskompositionen oder im Minu-tentakt geänderter Fahrpläne, keiner kam ungeschoren davon. So-gar die Kaffeemaschinen hatten sich gegen uns verschworen. Rei-henweise verweigerten sie den Dienst. Nur geistige Flexibilität, Hartnäckigkeit und praktische Improvisationskünste verhinderten, dass das Ziel, abends zu ordentlicher Zeit in Harlingen Haven zu sein, nicht in weite Ferne zu rücken begann. Letztlich ist es aber allen gelungen, am Sonntagabend am Ziel an-zukommen. Ruhig lag sie am Pier, die Zwarte Valk, eine zweimas-tige modifizierte Klipperaak. Mannschaft und Gäste an Bord, der Erlebnishunger spürbar und die gute Laune greifbar. Eine kurze Inspektion der Innereien, im Besonderen die Kombüse und die Kajüten erweckten unser spezielles Interesse. Etwas knapp die Platzverhältnisse aber gemütlich und optimal eingerich-tet. Ein zwar spätes aber feines Abendessen, verzehrt in einer nahe gelegenen Pizzeria rundete den ersten Tag ab. Um 23 Uhr ist Nachtruhe, Beizen werden geschlossen, im Hafen wird Lärm nicht mehr geduldet also suchen auch wir erholsamen Schlaf. Wir wis-sen ja nicht, was uns in den nächsten Tagen an Unvorgesehenem erwartet.
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