Hey Welt, ich komme!

Wiedersehen in Luzern

{ 11:27, 10 July 2008 } { Eingetragen in zuhause } { 2 Kommentare } { Link }

Endlich hab ich meine Manu nach über einem halben Jahr wiedergetroffen!

Wir hatten uns natürlich viel zu erzählen - so viel ist passiert seit unserem tränenreichen Abschied am Flughafen in Sydney...

Manu, ich bin stolz auf dich!!

Den ganzen Samstag verbrachten wir mit Geschichten, Gelächter und Sonnenschein in Buttisholz, Nottwil und am Städtlifest Sursee - Mann ist das alles schnusig!

Am Sonntag war dann brunchen mit Urs, meinem Neuseelandreisegspändli, in Luzern angesagt. Die Freude war gross, da gleichzeitig auch noch das Eidgenössische Jodlerfest in der Stadt stattfand  

Hat mich wahnsinnig gefreut, euch beide wiederzusehen!!!! Hoffentlich auf bald...

Hier noch ein paar Bildchen von dem wunderschönen Luzern. Enjoy!

 

 



Ende gut, alles gut!

{ 12:51, 10 June 2008 } { Eingetragen in Costa Rica } { 0 Kommentare } { Link }

Ich weiss, ich weiss, ich hab meinen Blog und meine fleissigen Leser ziemlich vernachlässigt. Ein grosses SORRY an dieser Stelle! Aber wie die meisten ja eigentlich wissen, bin ich immer noch auf dem gleichen Planeten und es geht mir ausgesprochen gut.

Ich will euch trotzdem nicht den letzten Teil meiner unglaublichen Reise vorenthalten...

Die Schule in Sámara habe ich erfolgreich und mit Diplom abgeschlossen! Okay, das Diplom kriegt natürlich jeder, aber es war trotzdem toll und ich musste sogar noch eine Abschiedsrede halten!

mit Maria Fernanda, meiner Lehrerin und meinem Tanzlehrer Julio im Hintergrund

Die Zeit mit meinen Mitschülern und auch den Lehrern, die auch abends oft mit von der Partie (und Party!) waren, wird mir unvergesslich bleiben. Ich hoffe auch hier wieder, mit ganz vielen Leuten in Kontakt zu bleiben... bei den vielen Schweizern sollte das ja eigentlich kein Problem sein!

von links: Cori und Melanie (beide USA), ich, Nadja, Rachel und Nina (alle CH)

Während den letzten 2-3 Tagen in Sámara hatte ich noch unangenehme Mitbewohner in meinem neuen Zimmer - Kakerlaken!! Eigentlich bekam ich ja ein grösseres und besseres Zimmer, nur lag das leider im Parterre und die costaricanischen Türen weisen irgendwie alle einen zu grossen Spalt auf - so 5-10 cm, da kann so einiges rein und rauskrabbeln! Bloss krabbelt immer alles rein und nicht mehr raus... zu Beginn habe ich mich ja noch zusammengerissen und bloss den Typen vom Surfshop zum Kakerlakenfänger umfunktioniert. Am nächsten Tag musste ich dann aber selber Hand anlegen, d.h. ich habe die Viecher unter Gebrüll eingesprayt bis sie nur noch in Zeitlupentempo und mit raushängender Zunge die letzten Meter ihrer Flucht zurücklegten, dann mit meinem Turnschuh draufgehauen bis nur noch ein grosser schwarzer Fleck zu sehen war (ich werde dieses Geräusch im Leben nicht mehr vergessen!). Die Leichen habe ich dann unter den WC-Bürsteli-Halter geschaufelt (die Putzfrau hat sich bestimmt gefreut...). Mir wurde dann im Nachhinein erklärt, dass man die Kadaver eigentlich aus dem Zimmer schaffen sollte, da sie unter dem Panzer schon Junge haben könnten, die dann rausschlüpfen... na danke für die Info! Ich glaube aber kaum, dass bei diesem Kakerlakenmüesli, das ich fabriziert habe, noch irgendwas schlüpfen konnte... Jedenfalls kam dann der nächste Abend, rinchen wollte duschen. Bis in selbige habe ich's aber nicht geschafft, denn die Invasion hatte begonnen. In meinem Badezimmer.

Das Horrorzimmer... würde man ihm gar nicht geben, hm? Hinterlistig, ich sag's euch...

Erinnert sich noch jemand an die Folge von ALF, in der er mit einer Riesenkakerlake kämpft? Ich stehe also da in einem Bad in Costa Rica und denke an Alf. Zuerst habe ich vier Kakis gekillt. Ohne mit der Wimper zu zucken. Ich hatte die Augen nämlich zu fest zusammengekniffen. Und geschrien versteht sich. Aber ich war tapfer. Bis zu Kakerlake Nr. 5. Ein Monsterteil. Sie sass auf meinem Fuss. Ich schaue runter, hebe meinen Rock hoch und sehe das Grauen. Sie schaut mich an, ich schaue sie an, und beide liefen wir los, dummerweise in die selbe Richtung. Ich weiss nicht, wer grössere Angst hatte, jedenfalls wurde es brutal, dreckig und vor allem sehr sehr blutig. Ich kann mit Stolz verkünden; Nr. 5 lebt nicht mehr. Doch das war zuviel... am nächsten Morgen habe ich mich in mein altes, kleines, schnuckeliges Zimmer zurück-umquartieren lassen. Upgrade - pha!!

Leider ging meine Zeit in Sámara dann bald seinem Ende zu. Eigentlich gar nicht mal sooo ein schlechtes Timing - die Regenzeit stand schon vor der Türe. 

Ich nahm Abschied - von meinen vielen lieben Bekanntschaften, der Schule, der Pazifikküste und von Sámara. Doch lange hatte ich nicht Zeit, Trübsal zu blasen. Mit dem Bus ging's während 5,5 Std. zurück nach San José - wo ich Nina aus Bern wie vereinbart wiedertraf - Freude herrscht!

Sonnenuntergang über der Stadt

Wir beiden Hübschen verbrachten eine Nacht in der Hauptstadt und machten uns dann auf den Weg nach Puerto Viejo - an die Karibikküste! Schon im Bus merkten wir, wie es von Stunde zu Stunde wärmer wurde und stopften die Jäckchen brav wieder in die Taschen. Nach einer etwas längeren Suche nach einer gemütlichen Unterkunft und einer Irrfahrt mit einem verwirrten, aber netten Taxifahrer (wahrscheinlich auch der Einzige in dem Käffchen) quartierten wir uns schlussendlich im wunderschönen Hotel Pura Vida ein - das haben wir uns einfach verdient!

 

Und morgens kamen wir in den Genuss des besten Frühstücks überhaupt!!

Sogar der Käse hat geschmeckt...!

Doch wir hingen trotzdem nicht nur im Hotel rum, sondern erkundeten auch das kleine Örtchen. Hier kommt man sich vor wie in Jamaica - ya man!

Dieses Tier konnten wir nicht genau zuordnen... aber es mag Reggae und Rauchschwaden ;-)

Leider haben sie auch hier, wie in ganz Costa Rica, ein Müllproblem...

Eine holprige halbe Stunde Busfahrt von Puerto Viejo entfernt liegt der Parque Nacional Cahuita, den wir uns natürlich nicht entgehen liessen. Wir hatten riesiges Glück, so viele Tiere zu sehen, die quasi einfach so am Wegesrand herumlagen oder über unseren Köpfen in den Bäumen rumkletterten. Auch der Strand war nicht zu verachten...

unterwegs

Am nächsten Tag schnappten wir uns ein paar superduper Fahrräder ohne Gänge und kaum funktionierenden Bremsen und strampelten uns einen ab auf dem Weg nach Manzanillo. Aber die Anstrengung hat sich gelohnt, wir fanden wieder einen beinahe menschenleeren Strand und hatten viel Spass!

 Miiiir si mitem Veeloooo daaaa...

Doch auch diese wunderbare Zeit ging irgendwann zu Ende... ein letzter Cocktail mit Freunden, ein letzter Blick auf das Meer - und kurz darauf ging's wieder zurück nach San José. Nina hat mich noch begleitet, u.a. auch bei meinem Hardcore-Souvenirshopping ;-) und am nächsten Morgen mussten wir uns früh voneinander verabschieden.

Mit Nina und Thorsten (aus Deutschland)

Das Konto leer, doch den Kopf voll mit traumhaften Bildern und unzähligen Erinnerungen im Herzen bin ich schliesslich nach Hause zurückgekehrt.

Meine Reise war ein einziges Abenteuer, ich hätte es mir nicht schöner vorstellen können. Es gibt trotz allem so viele nette Menschen auf diesem Planeten - und ich durfte einen Teil davon treffen. Doch auch das Heimkommen fällt einem viel leichter, wenn man weiss, dass Familie und Freunde immer noch da sind und man ganz einfach da weitermachen kann, wo man aufgehört hat. An dieser Stelle noch einmal ein

- RIESENGROSSES DANKESCHÖN -

 ...für eure Unterstützung, eure lieben Mails und dass ihr einfach da wart, in meinem Herzen... am anderen Ende der Welt!!

Eure rina

 

 



Schulalltag & bruellende Affen

{ 05:14, 8 April 2008 } { Eingetragen in Costa Rica } { 0 Kommentare } { Link }

¡Buenas!

Wie laeuft's in der verschneiten Schweiz? Koennt ihr das Zeugs nicht bald mal abbestellen?

Bei mir ist alles super, bin nun in Sámara und druecke die Schulbank, nun schon in der 2. Woche. Der Unterricht ist ziemlich easy - ist immer wieder Repetition mehr oder weniger, sollte nur mal endlich in meinem Hirn verankert bleiben und vor allem in Zukunft auch Anwendung finden!

Pro Tag habe ich 4 Std. Schule, immer abwechslungsweise morgens oder nachmittags. Abends gib's dann noch optional lustige Dinge zu tun wie Tanzunterricht (do saemer dobei!), Kochkurse (84 verschiedene Moeglichkeiten Bohnen zuzubereiten), Yoga (schnarch), spanische Filme schauen (sehr unterhaltsam bei Stromausfall), etc.

Eingang zur Schule

"El Rancho" - hier wird getanzt, geturnt und geyogat ;-)

Die halbe Schweiz ist uebrigens in Sámara, ausserdem viele Amerikaner, dann Kanadier und vereinzelt auch Deutsche (das ist nicht als Reisetipp zu verstehen, hihi). Mit Nina, Nadja und Rachel (alles suesse Schwizerlis), Lisa und John (USA) habe ich eine lustige Truppe gefunden, mit der ich meistens zusammen esse, am Strand abhaenge oder ueber Kakerlaken und angriffslustige Krabben philosophiere

Die Schule befindet sich direkt am Strand. Es ist voellig normal hier, dass man beim Sonnen auch mal von Kuehen begafft wird, die sich gerade auf einem Verdauungsspaziergang am Strand befinden.

Auch in den Strassen ist es nicht unueblich, dass einem Pferde ueberholen oder am Wegrand grasen. Natuerlich unbeaufsichtigt. Ich versuche jedesmal, nicht zu nah hinter ihnen durchzulaufen... sonst koennte das Sprichwort "ich glaub mich tritt ein Pferd" schneller Wirklichkeit werden, als einem lieb ist!

Mit meinem Hotel habe ich einen echten Gluecksgriff gelandet, im Vergleich was man so von anderen hoert. Die meisten sind bei Gastfamilien untergekommen, darauf hatte ich dieses Mal keine Lust. Ich wohne sozusagen in einem Baumhaus mit angrenzendem Swimmingpool, ziiiiemlich cool!

Mein Balkoenchen (oben)

"Mein" Pool

Auch dass Geckos an der Zimmerdecke herumturnen braucht einem hier nicht zu wundern. Die fressen zum Glueck die laestigen Moskitos, aber ich vermute meine Zimmergenossen sind blind und taub, ich wache naemlich jeden Morgen mit ein paar Stichen mehr auf. Bruellaffen rauben mir manchmal auch den Schlaf, so niedlich sie auch sind - sie machen einen Hoellenkrach!

Letzten Samstag fuhren wir nach Nicoya, das ist eine Stunde von Sámara entfernt, shoppen und flanieren war angesagt! Ausserdem habe ich einen Blick in die Kirche geworfen. Echt schraeg, die haben in jeder Kirche eine "tote Jesuspuppe" in einem glaesernen Sarg... naja, wer´s makaber mag!

In Nicoya

Hier noch ein paar Schnappschuesse aus Sámara, meinem 2. Zuhause auf Zeit...

Gleich vor der Schule

Abhaengen - wortwoertlich!

Auf meinem Schulweg

Chickenrun

Iguana auf der Flucht

Telefonieren mit Meerblick

Pferd beim Nachmittagsspaziergang

Muellkippe - etwas weniger schoen

Casino Royale

Supermarkt

Leider nicht meiner

Aasgeier

Mel Gibson's Haus (okay, wir waren uns nicht ganz sicher, aber es hiess er habe bei der "Playa Buenavista" eine Huette und das war die einzige, die wir da fanden...!)

Cast away

Bis bald meine Lieben!

Costa Rina



Pura Vida!

{ 12:16, 30 March 2008 } { Eingetragen in Costa Rica } { 1 Kommentare } { Link }

Da bin ich! Hach wo soll ich bloss anfangen... so viel ist passiert!

Ich versuch´s am besten mal von vorne

Nach Neuseeland bin ich ueber Sydney und Tokio kurz in die Schweiz geflogen, mal eben Kurzurlaub machen, hehe. Sorry, dass ich nicht alle informiert habe, die Zeit war einfach zu kurz. Ich habe mir in der Schweiz mein neues Reisegspaendli geschnappt - Nicolas - und bin mit ihm wieder abgehauen. Schreibt euch seinen Namen mal lieber hinter die Ohren, ihr werdet noch viel von ihm hoeren! Hihi...

Wir sind in San José gelandet und machten es uns erst einmal im "Tranquilo Backpackers" gemuetlich, bei hausgemachten Pancakes und kalten Duschen - pura vida! Das sagt man hier uebrigens zu allem. Wie geht´s dir? Pura vida! Wie gefaellt dir das Land? Pura vida! Wie schmeckt das Essen? Pura vida! Wie heisst du? Pura... ah ne hier nicht. Aber sonst passt das immer!

Gleich am 1. Tag auf Entdeckungsreise durch das Stadtzentrum sind wir auf Jerry getroffen, ein netter, hilfsbereiter Costaricaner, der ein Reisebuero betreibt und Touren in Costa Rica und Berlin verkauft. Nein, das machte uns ueberhaupt nicht stutzig und innerhalb von gefuehlten 3 Stunden "organisierte" er fuer uns die naechsten 3 Tage. D.h. Nicky (Nicolas) mutierte zum Informatiklehrer und wechselte auf die andere Scheibtischseite um Jerry mit dem verlixten Compi unter die Arme zu greifen und ich schrieb vorsichtshalber mit, was Jerry so von sich gab. Als wir erschoepft aus dem Buero watschelten, erntete ich von Nicky einen Blick mit hochgezogenen Augenbrauen und einem Ausdruck voller Zweifel. Ich hab nur gelacht und meinte nur: Pura vida!

In den Strassen von San José

Am naechsten Tag standen wir vor unserem Hostel und warteten auf den Bus... und warteten... und warteten noch ein bisschen laenger... bis er dann mit 40 Min. Verspaetung tatsaechlich eintrudelte! Tico-Time eben

Die erste Tour fuehrte uns zum "Volcán Irazú" und seinen 3 Kratern.

Danach fuhren wir zur "Basílica de Los Ángeles" in Cartago.

Und als Abschluss bestaunten wir die Orchideen im "Jardín Botánico Lankester".

Die Nacht verbrachten wir erneut in San José, bevor es am naechsten Morgen munter weiter ging und wir puenktlich von Jungle Tom (die tico-Variante von Crocodilehunter-Steve) zu einem 2-Tages-Trip nach Tortuguero abgeholt wurden. Tom weiss viel ueber die Natur selber und das natuerliche Verhalten geschlechtsreifer Mitmenschen - was er mit seinen witzigen Belehrungen immer wieder sachkundig zum Besten gab. Unterwegs besuchten wir ausserdem kurz eine Bananenplantage.

So verging die 4-Std-Fahrt recht schnell und wir wechselten von der Schotterpiste auf´s Wasser, bis direkt in den Parque Nacional Tortuguero. Wir staunten ganze Baukloetze, als wir unsere Unterkunft bezogen - ein niedliches Holzhaeuschen auf Pfaehlen mitten im Dschungel, wunderschoen! Ich sagte in Gedanken Lebewohl zu dem Backpackersleben in unbequemen Etagenbetten mit schnarchenden Mitbewohnern...

Nachmittags wurden wir erneut per "Bananenboot" ins nahegelegene Village gebracht, wo wir uns ein paar Stunden umsehen konnten und ein Bierchen zwitscherten (Australien hat so seine Spuren bei mir hinterlassen...huestel).

...sind die nicht sueeeess??

...da kann man sogar Toiletten mieten!

Abends kippten wir uns unser neues Lieblingsgetraenk - Tomatensaft mit reichlich Tabasco, Salz & Pfeffer und einem Schluedu Wodka - hinter die Binde und freuten uns auf einen weiteren Bootsausflug am folgenden Tag. In der Nacht begann es jedoch ploetzlich heftig zu regnen und bis zum Fruehstueck besserte sich die Lage kein Stueck. Wir zogen uns die modisch-gruenen Regenponchos ueber die Koepfe und warteten wie begossene Pudel auf das Wassertaxi.

Ich bin die ganz links, mit dem Elefanten am Ruecken... (hat auch was von E.T. oder?)

Doch kaum sassen wir in selbigem, traten die Wolken zur Seite und machten der Sonne Platz, die dann den ganzen Tag anhielt - wir Gluecksschweinchen!

Wir entdeckten (dank dem superduper Fernglas, welches ich noch geschenkt bekam - messi Stef!) einen Kaiman, ein Babykrokodil, Tukane, Affen, Reiher und unzaehlige andere Voegel.

Beim Fussmarsch durch den Dschungel, der uns bis an das karibische Meer fuehrte, stiessen wir dann noch auf ein Faultier, eine Schlange, Echsen und ein paar Spinnen, iik.

Abends lieferte man uns wieder plangemaess in San José ab, doch schon am naechsten Tag verabschiedeten wir uns erneut von der stinkenden Hauptstadt und liessen uns nach La Fortuna bringen (die restliche Tour war uebrigens nicht von Jerry organisiert!). Unterwegs besuchten wir eine Kunstgallerie (oder sagen wir "Touristenfalle") in Sarchí und die "Baldí Hot Springs" (heisse Quellen), welche ziemlich ueberloffen waren weil gerade "semana santa" (Osterwoche) war. Leider konnten wir uns abends wegen des dichten Nebels den aktiven Vulkan Arenal nicht ansehen. Bei Tag konnte man ihn aber in voller Groesse bewundern, auch hier hatten wir ziemliches Glueck!

Das ist nicht etwa eine Wolke, da kommt tatsaechlich Rauch raus

Nun war aber Action angesagt, ab auf die Quadbikes!! Die Ticos fackeln da nicht lange, es wurde kurz erwaehnt, dass das Teil 5 Gaenge hat und schon sassen wir auf den Maschinen und gaben Gas! Waehrend 2 Stunden duesten wir durch Sandpisten & Wasser, umfuhren Felsbloecke & gefaehrliche Schlagloecher und machten dabei einen Saukrach, uuuuaah war das cool! Dreckig und zufrieden flaezten wir uns am Nachmittag am Hotelpool und liessen uns die Sonne auf die (wieder sauberen) Baeuche scheinen.

Diese (die Baeuche) schlugen wir uns am naechsten Morgen am Fruehstuecksbuffet so richtig voll (die beruehmten Bohnen, die sowieso zu jedem Mahl serviert werden, kann man auch schon zum Zmorge verdruecken, etwas gewoehnungsbeduerftig!). Danach wurden wir abgeholt, per Minivan & Boot & wieder Minivan fuhren wir ueber holprige, steile und unasphaltierte "Strassen" und kamen durchgeschuettelt in Monteverde an. Total erschoepft legten wir einen gemuetlichen Abhaenge- und Fresstag ein!

...unterwegs sieht man allerlei Kurioses

Doch schon am fruehen Morgen holte uns die Abenteuerlust wieder ein und wir begaben uns auf Canopy-Tour!! Da kriegt man so ein huebsches Pferdegstaeltli um die Huefte geschnallt und eine halbe Eierschale auf den Schaedel, klettert die Stiegen auf einen hohen Baum rauf, laesst sich von einem Tico per Karabiner an ein Drahtseil haengen und duest dann mit Tempo Teufel durch den Dschungel! Uuuunglaublich, ich wollte gar nicht mehr aufhoeren und als dann noch die Herausforderung bevorstand, sich als Tarzan an einem Bungeeseil in die Tiefe zu stuerzen zoegerte ich keine Sekunde. Okay, das war natuerlich kein echter Bungeejump sondern eher eine Art Bungeeschaukel, aber trotzdem cool! Auch Nicky hat sich als Tarzan bewaehrt, bloss den Lendenschurz konnte ich ihm nicht andrehen...

Des Adrenalins noch nicht genug, beschlossen wir nach einer kurzen Siesta das Doerfchen auch noch hoch zu Ross zu erkunden! Nicolas hat´s irgendwie geschafft, den dritten Gang bei seiner Paloma einzulegen und ueberholte uns immer wieder mal im Trab. Mein Bronco, ein echt netter Gaul, kopierte einfach alles was die anderen machten und sprintete auch los. Ich hatte danach Bauchschmerzen vom Lachen und Muskelnanspannen!

Eine weitere Nacht in unserem huebschen Bungalow ging vorueber und wir standen wieder erwartungsvoll vor dem Hostel, um abgeholt zu werden. Auch diesmal klappte alles einwandfrei und wir kamen 4 Std. spaeter in Manuel Antonio an der Pazifikkueste an. Wieder sprangen uns fast die Augen aus dem Kopf, als wir unsere reservierte "Junior Suite" im Hotel Mimos bezogen.

Das Kaeffchen selber ist leider nicht wirklich schoen, dafuer ist der Strand umso genialer! Die Wassertemperatur ist lauhwarm, das laesst einem nicht einmal den Bauch einziehen, hihi.

Am folgenden Tag nahmen wir uns den "Parque Nacional Manuel Antonio" vor. Der Weg durch den Dschungel fuehrt einem immer wieder ans Meer und der Blick ueber die Klippen ist einfach unglaublich!

Ausserdem entdeckte ich noch einen... hmm.. Nasenbaer? Nicky tippte eher auf Affe oder Faultier, was meint ihr denn? Bei sachdienlichen Hinweisen druecken Sie bitte den Kommentar-Knopf.

...jaaa ihr muesst das schon irgendwie vergroessern! ;-P

Leider ging´s dann schon wieder zurueck nach San José, weil Nicolas am naechsten Morgen die Heimreise antreten musste. Wir waren beide gar nicht gluecklich darueber, aber wir hatten eine unvergesslich schoene Zeit und werden uns ja bald wiedersehen... Ich bleibe noch ein bisschen in Costa Rica, fahre nach Sámara an die Westkueste und werde mal wieder die Schulbank druecken... irgendwann muss doch dieses Spanisch einfach in meinen Schaedel rein!

Hasta luego chicas y chicos, ich melde mich bald wieder mit dem Schulmaedchenrapport!

 Ueber den Daechern von San José



Costa Rica

{ 04:33, 21 March 2008 } { Eingetragen in Costa Rica } { 3 Kommentare } { Link }

Hey Leute!

Danke fuer eure lieben Mails und sms - macht euch um mich keine Sorgen, Unkraut macht die Schwalbe auch nicht feister *lach*, mir geht´s blendend... befinde mich nun in Costa Rica und geniesse das suesse Nichtstun wie gehabt, bloss dass es mit all den leuchtenden Farben, der Musik und der himmlisch schoenen spanischen Sprache noch fast leichter faellt als vorher...

Bald gibt´s ausfuehrlichere News.

Bis dahin macht´s gut & geniesst den Fruehling!

Besos



Moby Dick & Co.

{ 04:48, 25 February 2008 } { 0 Kommentare } { Link }

Da war ich nun, alone again. Aber es sollte nicht lange so bleiben, traf ich doch Fabienne & Kuesu schon wieder in Kaikoura, wo wir zum Whale Watching verabredet waren!

Die beiden haben sich riesig gefreut, mich zu sehen...

Grins! Am naechsten Tag ging's also auf's Boot, die Waljagd mit dem Kameraobjektiv konnte beginnen. Es dauerte nicht lange und wir fanden einen "Sperm Whale", dessen deutsche Uebersetzung nicht Spermawal, sondern Pottwal lautet. Er stellte sich schlafend, aber die Crew wusste natuerlich, dass er zu schnell atmet um zu schlafen und bestimmt bald abtauchen und uns so seine Schwanzflosse praesentieren wuerde - was er auch prompt nach ein paar Minuten tat. Nach diesem eindruecklichen Naturschauspiel wurden wir wieder ins innere des Bootes gescheucht, wir preschten ueber die Wellen und schon waren wir beim naechsten Wal, genannt "Little Nick", angekommen. Alle Mann an Deck!

Viele Fotos und Ah's und Oh's spaeter fanden wir die Dusky Dolphins, die zu Hunderten im Wasser spielten und neben unserem Boot herschwammen, herrlich denen zuzusehen!

Auf dem Rueckweg ans Ufer trafen wir unseren Kumpel Little Nick erneut und bestaunten noch einmal die Schwanzflosse beim Abtauchen. Zurueck am Ufer habe ich mich zum wirklich letzten Mal von Faebi & Kusi verabschiedet... bis in der Schweiz ihr beiden!

Meine Reise ging weiter nach Hanmer Springs - der Thermalbadeort ueberhaupt - Erholung pur! Ich genoss die paar Tage, lernte wieder tolle Maedels aus Holland kennen und verbrachte die meiste Zeit mit Lesen, Suennelen, Baedelen, Ausgehen... und einfach mal Nichtstun!

Nun bin ich bereits zum 3. Mal in Christchurch, wo ich auf meinen Flug nach Sydney "warte"... wie's von dort aus weitergeht, wird natuerlich bald wieder hier festgehalten.

Danke fuer all eure Mails und die tolle Unterstuetzung bis hier hin!! Ich befinde mich tatsaechlich auf der Reise meines Lebens...



North Island

{ 09:58, 24 February 2008 } { Eingetragen in Neuseeland } { 0 Kommentare } { Link }

Nach einer wilden Ueberfahrt mit der Faehre, die ich fast mit dem Kopf ueber der Reeling verbracht habe, sind wir in Wellington gestrandet. Wir staunten nicht schlecht, als wir feststellten mitten in die Party des Jahres geraten zu sein! Die Veranstaltung heisst "Sevens" und ist ein Rugby-Turnier, da laeuft die ganze Stadt verkleidet rum und die Fans ueberbieten sich gegenseitig mit tollen Kostuemierungen... Urs strahlte wie ein Schneekoenig, weil er so doch noch ein bisschen Luzerner-Fasnachts-Feeling mitbekam

...aber ob man so was auch in Luzern zu sehen bekommt?!?!

Eine Nacht in der Stadt war dann aber doch genug, wir schnappten uns unseren neuen fahrbaren Untersatz - "Pferdi" aus Mangel an Fantasie und weil er meiner Meinung nach nur 1PS haben kann - und fuhren nach "National Park", jep, der Ort heisst einfach so (auch aus Mangel an Fantasie?). Wir bereiteten uns moralisch auf die lange Wanderung vor, die wir am naechsten Tag in Angriff nehmen wollten.

Das Tongariro-Crossing

Morgens um 7 Uhr ging's los, wir wurden an den Startpunkt gefuehrt und marschierten gemaechlich los. Ueber Vulkankrater zu Vulkanseen... einfach unglaublich, diese Mondlandschaft!! Aber seht selbst...

Am Morgen danach waren wir mit Fabienne (auch ein Ex-Scottie) und Markus, die seit Anfang Jahr in Neuseeland unterwegs sind, zum Fruehstueck verabredet.

Nach ein paar gemuetlichen Stunden Klatsch & Tratsch mit den beiden haben wir uns wieder verabschiedet und machten uns in die entgegengesetzten Richtungen davon... aber es fuehren ja bekanntlich viele Wege nach Rom, oder in unserem Fall - nach Rotorua!

Auf dem Weg dahin machten wir Zwischenhalt bei den "Craters of the Moon".

Dieser Ausflug bereite unsere Nasen gemaechlich auf den Schwefelgestank in Rotorua vor. Ich fand das zu Beginn auch gar nicht so schlimm, musste aber schon ein paar Stunden spaeter zugeben, dass mir langsam aber sicher uebel wird von diesem Faule-Eier-Eau de Toilette. Es dauerte auch gar nicht lange, bis wir Fabienne & Kusi in Rotorua wieder trafen. Haben uns zusammen den "Lady Knox Geyser" angeschaut, der zufaelligerweise jeden Tag puenktlich um 10.15 Uhr losgeht... okay, tatsaechlich wird mit Seife nachgeholfen!

Danach spazierten wir durch das ganze "Wai-O-Tapu-Wonderland", wo ganz viele (heisse) Thermalpools und Schlammloecher mit unterschiedlichsten Farben bewundert werden koennen - und berochen

Dieser einladende Tuempel z.B. hat seine Farbe durch die chemische Reaktion von "colloidal sulphur" und "ferrous iron". Alles klaro, oder?

Abends tranken wir mit den beiden noch ein paar Bierchen und verabschiedeten uns erneut...

Urs, Pferdi und ich fuhren ueber Tauranga in den Coromandel National Park, genauer gesagt nach Whitianga. Ganz in der Naehe befindet sich die Cathedral Cave, die wir nach einem 40 Min. Marsch erreichten. Ich habe aber nicht mal ein Bild davon, weil wir mittlerweile so viele schoene Orte gesehen haben, dass man irgendwie gar nicht mehr alles richtig in sich aufnehmen kann... ich schaeme mich fast das zu sagen! Danach ging's zur Hot Water Beach in Hahei, da graben sich hunderte von Menschen mit Schaufeln ein Loch in den Sand um das heisse Wasser, das vom Grund hoch kommt, in einem eigenen "Spa-Pool" aufzufangen und den Sonnenuntergang zu geniessen. Wir haben das Spektakel mit einem schiefen Laecheln und ein bisschen Kopfschuetteln beobachtet und uns nach einer halben Stunde aus dem Staub, resp. Sand gemacht... aber nicht, ohne uns noch kurz die Zehen zu verbrennen!

Am naechsten Tag fuhren wir ueber die huegelige "Coastal Route" bis nach Auckland. Nach nur einer Nacht in der etwas unschoenen Stadt fanden wir aber, dass der Nordzipfel der Insel auch noch lockt und machten uns sogleich auf den Weg nach Paihia, ein wunderschoenes Kaeffchen am Meer mit netten Leutchen und einem tollen Backpackers. Ich amuesierte mich praechtig mit ein paar Englaendern, einer Argentinierin und einem Franzosen. Die Tage vergingen mit Kartenspielen, Essen am Strand und Filme schauen leider viel zu schnell. An einem schoenen Nachmittag habe ich eine Wanderung gemacht, die mich durch Mangrovenwaelder an einen Wasserfall fuehren sollte. Leider wurde mir der Weg durch eine Ueberschwemmung abgeschnitten und so besichtigte ich das Ziel am naechsten Tag halt mit dem Auto!

Ich verabschiedete mich von meinen neuen Freunden und wir fuhren wir ein Stueck die Westkueste entlang um uns noch die riesigen Kauri-Baeume im Waipoua Forest anzusehen.

Es gab kein Entkommen - wir mussten zurueck nach Auckland, wo ich erst Pferdi und ein paar Tage spaeter auch Urs abgeben musste ;-) Pferdi hatte ein paar Schrammen abgekommen, was die Autovermietung aber nicht weiter stoerte und Urs war zum Glueck wie neu, ich weiss also nicht, was die Airline sonst gesagt haette... hihi. Danke Urs fuer die tolle Zeit als Beifahrer, Rucksackvergesser, Fotograf, Kartenleser, Konzertveranstalter, Koch, DJ, und und und...!

Sky Tower in Auckland

Kurzerhand sprang ich nach ein paar weiteren Tagen in Auckland (nee du, die Stadt wird auch bei mehrmaligem Hinsehen nicht schoener!) in ein Flugzeug und liess mich in mein geliebtes Christchurch zurueckfliegen, back to the South Island...

 



Der Norden des Suedens

{ 03:45, 15 February 2008 } { Eingetragen in Neuseeland } { 0 Kommentare } { Link }

Abel Tasman National Park - paddeln, wandern, geniessen. Unser Lager schlugen wir in Motueka auf, in einem familiaeren Backpackers mit netten Mitbewohnern... okay, mal ausgenommen von dem schnarchenden Ungeheuer in unserem "Dorm". 4 Betten, 3 Bewohner und natuerlich bei uns muss der Betrunkenste von allen pennen. Wir brauchten jedenfalls keinen Wecker, um am naechsten Morgen rechtzeitig aus den Federn zu kommen! Trotzdem habe ich mich tierisch auf die Kajaktour in diesem wunderschoenen Nationalpark gefreut und ich wurde nicht enttaeuscht!

Mit unserem Guide und zwei Maedels aus Deutschland paddelten wir in 2er-Kajaks erst einmal zur "Fisherman Island", liessen uns an die einsame Bucht schwappen und tranken Kaffee... nach erfolgreichem Felshochkraxeln inkl. Knieaufschuerfen ging's weiter um die ganze Insel rum bis zur naechsten, die "Adele Island". Diese Straende, die eigentlich fast nur auf dem Seeweg zu sehen sind, laden immer wieder zu Pausen ein. Meine Schultern waren sehr dankbar, dass auch die anderen nicht schwer zu ueberreden waren! So verbrachten wir den ganzen Tag bei tollem Wetter auf und am Wasser, versuchten uns im "Kajakwellenreiten" (das geht!), sahen Robben und kamen abends erschoepft und happy wieder im Hostel an.



Den Schnarcher hatten wir zwar immer noch am Hals, aber so nuechtern gab er diesmal keinen Mucks von sich - hat wohl meine Morddrohung in der vorhergehenden Nacht unbewusst doch wahrgenommen! Ausgeruht machten wir uns, zusammen mit Silvia aus Deutschland, auf den Weg nach Takaka, weiter noerdlich. Wir liefen, kletterten und wateten einen Teil des "Abel Tasman Coastal Tracks" bis beinahe zum "Point Taupo", bevor uns die Flut einen Strich durch die Rechnung machte. Es war aber trotzdem ein sehr schoener Walk dem Meer entlang.

So sieht zum Beispiel ein gemuetliches Hostel aus... es gibt aber auch andere!

Mit Silvia im Gepaeck  fuhren wir dann am darauffolgenden Tag hoch bis zum "Farewell Spit" und machten auch da eine Wanderung. So langsam krieg ich stramme Wadli von der ganzen Lauferei! Uebernachtet haben wir in Collingwood. Das Hostel (auch sehr sehr schoen!) pries "frisch gebackenes Brot jeden Morgen" an und mir lief schon am Abend vorher das Wasser im Mund zusammen. Frisch gebacken war's dann schon, aber die kennen nur weisses Mehl und backen das gleich in Form von Toastbrot. Naja, man soll die Hoffnung ja nie aufgeben... Ich vermisse unser Brot ja sooooo sehr!! Wenn ihr das naechste Mal in ein Ruchbrot oder so aus der Migros beisst, dann denkt bitte an mich


Diese drei Fotos habe ich auf der selben Wanderung geschossen!

Die letzte Etappe auf der Suedinsel fuehrte uns ueber Nelson nach Picton, von wo aus wir 3 Tage spaeter die Faehre Richtung Nordinsel bestiegen. In Picton machten wir noch einmal eine Wanderung (ha!) und brachten Ferdi zurueck zur Autovermietung. Zum Glueck haben die ihn ohne Besichtigung entgegengenommen...hehe.

Aussicht auf den Queen Charlotte Track

GOOD-BYE DU SCHOENE SUEDINSEL!!!



Franz (Sissi!) und Pfannkuchen-Steine

{ 05:41, 2 February 2008 } { Eingetragen in Neuseeland } { 0 Kommentare } { Link }

Wem Franz Josef in Verbindung mit Neuseeland ein Begriff ist, der weiss natuerlich, dass es sich hierbei um einen Gletscher handelt. Und genau der war unser naechstes Ziel...

Bei Weltuntergangsstimmung - Regen, Sturm, Ueberschwemmung, alles grau - fuhren wir bis Franz Josef und verkrochen uns in einem Hostel mit grossem Aufenthaltsraum. Ich befuerchtete schon, dass dies tagelang so weitergehen wuerde, aber dann am naechsten Tag herrschte wieder Friede, Freude, Eierkuchen und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite!

Zuerst besichtigten wir den Franz Josef Gletscher. Nicht, dass ihr denkt ich haette noch nie einen Gletscher gesehen, aber bei diesem hier ist einfach unglaublich faszinierend, wie weit runter er kommt, dass daneben gleich der Regenwald steht und das Meer auch nur so 20 km weit weg ist. Ich mein, wo gibt's denn sowas!?!


 

Durch den starken Regen vom Vortag kamen ueberall Wasserfaelle runter

Auch der Fox Glacier liegt nicht weit vom Franz Josef entfernt und den sahen wir uns natuerlich auch noch an.


Nach diesem frostigen Naturschauspiel machten wir uns auf den Weg den Rest der Westkueste Neuseelands zu erkunden, dem Meer entlang hoch zu den Pancake Rocks. Warum die so heissen, ist unschwer erkennbar. Wieso kam mir da dauernd Petzi in den Sinn?


Nach so viel Naturbeobachtungen war wieder mal Action angesagt. Also auf in die Gluehwuermchengruft per Gummiring-Riverrafting! Die Fotos kann ich euch echt nicht zumuten, aber lasst euch gesagt sein, dass auch ein knallgelber Ganzkoerperanzug nicht gegen die Leuchtkraft von Millionen von Gluehwuermchen ankommt. Die Belohnung nach unserem anstrengenden Tag war ein heisser Spa-Pool unter freiem Himmel, inkl. Sonnenuntergang am Meer... erschoepft und mit Schwimmhaeuten zwischen den Fingern versanken wir in erholsamen Schlaf.

Jup, das ist ein Surfer.

Ach ja, hier noch die "Stein-Wettervorhersage" auf Neuseelaendisch

Praktisch, oder?




Southern Scenic Route

{ 03:21, 31 January 2008 } { Eingetragen in Neuseeland } { 0 Kommentare } { Link }

Wahnsinn, was fuer einen tollen Sommer ich hier in Neuseeland erwischt habe! Und das sage nicht nur ich, nein, auch die Kiwis bestaetigen diese Aussage...

Apropos Kiwis, das "Kiwi-Tier" habe ich bis jetzt noch nicht live erlebt, scheint ziemlich schwierig zu sein so einen Vogel vor die Linse zu kriegen. Aber wenn wir ehrlich sind, so wirklich schnuckelig sind die Viecher ja auch nicht! Aber die Fruechte, die sieht man natuerlich schon ueberall in den Laeden - leider sind sie ueberhaupt nicht billiger als bei uns, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Ich lebe also auf der ganzen Linie kiwifrei!

Nun gut, die Southern Scenic Route! Nach Te Anau fuhren Urs und ich bis nach Invergargill. Auf dieser Tagesstrecke legten wir so einige schoene Zwischenstopps ein: Manapouri, Dean Forest, Clifden, Tuatapere, McCracken's Rest, Monkey Island, Cosy Nook und Riverton.

Bruecke in Clifden

McCracken's Rest

Die naechste Tagesetappe beinhaltete erneut ganz tolle Aus- und Einblicke, wie den Waipapa Point, Curio Bay, Cathedral Caves und die McLean Falls.

Waipapa Point - hier ist es so windig, dass die Baeume schief wachsen

Auf dem Weg zu den Cathedral Caves

Innendrin

McLean Falls

Danach fanden wir zufaellig das schoenste Hostel Neuseelands (bis jetzt!), auf einem kleinen Huegel in einem kleinen Haeuschen mit 2 Zimmern, einer schnuckeligen Kueche und einem Wohnzimmer mit Kamin. Wir waeren am liebsten ein paar Tage da geblieben, packten aber am naechsten Tag unsere Rucksaecke (zum gefuehlten 418. Mal oder so...) wieder zusammen und zogen weiter!

Als haetten wir noch nicht genug Wasserfaelle gesehen, besichtigten wir die Matai Falls (naja, wenn das ein Wasserfall sein soll, dann koennen wir auf unserem Bach in Duedingen riverraften, hihi!) und die Purakaunui Falls.

Naechster Programmpunkt gemaess Kartenleser Urs war "Jack's Blowhole". Jack haben wir nicht gefunden, aber das grosse Loch war da. Und jetzt versucht mal, ein Loch "schoen" zu fotografieren... Wenn man zur richtigen Zeit da waere, wuerde das Wasser da ganz hoch rausspritzen! Aber wie gesagt, wenn...!

Wir fuhren am gleichen Tag bis nach Dunedin und bezogen Quartier im "Hogwartz" Backpackers, das von einer Schweizerin und ihrem Kiwi-Mann gefuehrt wird. Sehr gemuetlich. Sehr sauber. Endlich mal wieder Schweizer Zucht und Ordnung, ha! Ich war ja wieder voll ueberzeugt, dass Hogwartz was mit dem Herr der Ringe zu tun hat - aber es war dann doch eher der Pottersche Harry, wie ich spaeter aufgeklaert wurde. Entschuuuuldigung!!

Dunedin, auch das "Edinburgh of the South" genannt, ist eine wahre Studentenstadt. Da wir zu deren Sommerferien da waren, war die Stadt ziemlich unbelebt, aber trotzdem sehr reizvoll.


Von Dudedin aus gelangt man schnell auf die Halbinsel Otago, die Strasse fuehrt direkt am Meer entlang (also ein kleiner Schlenker und schon geht man baden) und schlaengelt sich einem Huegel entlang. Wir fuhren zu dem Leuchtturm und fanden anstatt der erwarteten Albatrosse ein paar Seeloewen vor, die da spontan ihre Kunststueckchen im Wasser vorfuehrten.


Wir verliessen Dunedin am naechsten Tag und fuhren zu den Moeraki Boulders.



Keiner weiss, wie die dahin kamen. Deshalb sind sie wohl auch so faszinierend!

Und schon waren wir wieder in Wanaka, wo wir 8 Tagen vorher losgefahren sind. Am darauffolgenden Tag unternahmen wir eine Spritztour mit gemieteten Bikes. Nach ca. 3 Stunden Huegel hoch und runter hatte ich prompt einen Platten und musste mir eine Mitfahrgelegenheit mit grossem Auto suchen. Ein aelteres Ehepaar wurde mein Opfer und die beiden fuehrten mich und dann auch Urs, der schon heldenhaft alleine zur Rettung unterwegs gewesen war und auch kaum mehr Luft hatte (in Lunge und Pneu), zurueck zum Hostel. Es war trotzdem ein toller Ausflug und ich werde mir merken, welche Marke ich zukuenftig wieder fahre! Hehe...

Ausblick von unterwegs

 



Auf den Spuren dieser Gnome mit dem Fingerring

{ 06:25, 19 January 2008 } { Eingetragen in Neuseeland } { 0 Kommentare } { Link }

Nein, ich war nicht wirklich an einem Schauplatz dieser Fraggles (oder wie hiessen Frodo & Co. noch mal mit Nachnamen?), aber hier sieht irgendwie alles aus wie in den Filmen... die ich nicht wirklich gesehen habe, wie der eine oder andere vielleicht gemerkt hat.

Nun bin ich seit ueber einer Woche unterwegs auf der Suedinsel Neuseelands. Zusammen mit Urs, Architekt aus Luzern, meinem neuen Reisegspaendli. Ihn habe ich mir in Christchurch geangelt, hihi. Wir hatten uns bereits in Australien kurz getroffen, da Manu und er sich kennen. Wir haben uns also sozusagen gegenseitig "gecastet" und fuer gut befunden, zusammen ein Auto zu mieten und uns so die Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten zu teilen. Ausserdem sitzt Urs gerne auf dem Beifahrersitz, hebelt erfolgreich am Radio rum und kann Strassenkarten lesen.  Ihr seht, ein pratisches Kerlchen

Wir haben unser schmucken Nissan Bluebird (auch "Ferdi das Ferkel" genannt) am 10. Januar abgeholt und fuhren ueber Geraldine erst einmal zum Lake Tekapo, dessen Wasser unglaublich tuerkisfarben leuchtet.

Daneben steht die "Church of the Good Shephard".

Weiter ging's zum Mount Cook, der ein bisschen aussieht wie unser Matterhorn!

Bloss eine kurze Wanderung entfernt fanden wir uns auf den "Tasman Glacier" wieder. Sehr eindrucksvoll!

Die Nacht verbrachten wir in Twizel (esst ja nie Pizza in dem Pub an der Ecke da!) und tuckerten am naechsten Morgen weiter nach Wanaka, einem gemuetlichen Oertchen an einem See, wo wir uns erst einmal entspannt haben und faul im Gras lagen. 

Hier treffen sich aber auch die Abenteurer und Sportfanatiker. Und so dauerte es nicht lange, bis uns Sabine & Yves aus Giffers entgegen geradelt kamen  Sabine ist eine gute Freundin von mir und wir haben uns natuerlich nicht ganz zufaellig getroffen! Wir mussten die beiden nicht lange ueberreden, mit uns eine Wanderung auf einen kleineren Berg ganz in der Naehe zu machen (wie hiess der noch mal?). Hier hatten wir schon die Spitze erklommen und genossen die Aussicht.

Auch den Abend haben wir bei einem leckeren Fischessen (ich korrigiere, die Maenner natuerlich bei einem saftigen Steak, gau Yves?!) zusammen verbracht. Wie schoen es doch ist, bekannte Gesichter und vor allem liebe Freunde am anderen Ende der Welt zu treffen!

Das naechste Ziel hiess Queenstown, auch das ein Ausgangspunkt fuer viele Ausfluegler. Hier haben wir Sabi & Yves erneut getroffen und uns bei ein-zwei Bierchen noch einmal richtig verabschiedet! Leider sind die zwei etwas schneller unterwegs und konnten nicht noch weiter suedlich mit uns weiterziehen. Ich hoffe, ihr habt noch eine tolle Reise - see you im Friburgische!

Fuer Urs und mich ging die Reise weiter nach Te Anau, in die Gegend der Fjorde. Einen Bootsausflug nach Milford Sound darf man sich da nicht entgehen lassen und so brachen wir frueh morgens in Te Anau auf, um diese Meerenge zu erkunden.

Leider hat es etwas genieselt, aber die Farben und das Licht haben das Ganze in ein spezielles Szenario verwandelt.

Wir haben zu meiner grossen Freude sogar Robben gesehen, die Fotos sind aber nicht ganz so toll geworden.

Ab Te Anau fuhren wir die Southern Scenic Route entlang weiter 'gen Sueden, aber von diesem Trip erzaehl ich euch dann das naechste Mal!



Christchurch

{ 12:32, 8 January 2008 } { Eingetragen in Neuseeland } { 0 Kommentare } { Link }

Landung geglueckt, hier bin ich! Mitten in der Nacht kam ich im Hostel an, zusammen mit Sarah aus den Staaten. Wir schlichen uns in unsere Zimmer und trafen uns gleich wieder im "Wohnzimmer" zum Quatschen. Schlafen konnte ich jetzt unmoeglich!

Mein Balkoenchen im Hostel

Nach einer kurzen Nacht ging's auf Entdeckungsreise in das kleine, herzige Staedtchen. Ich fuehle mich schon nach ein paar Stunden pudelwohl hier! Haette nie gedacht, dass es mir gleich so ganz anders vorkommt als in Australien, vor allem in einer Stadt.

Nachmittags traf ich auf Anna & Claudia aus Oesterreich und wir verbrachten ein paar Stunden im wunderschoenen Botanischen Garten, bevor wir uns die Baeuche in einem Restaurant vollschlugen.. mmmh endlich mal wieder leckeres Essen! Merke: Kiwis kochen besser als Ozzies.

Christchurch Cathedral

Wie in Venedig

Nun geht die Reiseplanung los! Ich verbringe noch ein paar Tage hier in Christchurch und lasse euch natuerlich dann wissen, wie es bei mir weiterging.

Puuuuh, endlich up-to-date!!



Sydney zum Zweiten

{ 03:13, 5 January 2008 } { Eingetragen in Australien } { 0 Kommentare } { Link }

Die letzten paar Tage verbrachten wir mit Shopping, Sushi-Essen, am Pool abhaengen und vor allem in Erinnerungen schwelgen und die vergangenen 2 1/2 Monate Revue passieren lassen. Jetzt sind wir doch gerade erst in Cairns gelandet...

31. Dezember 2007 - der Tag der Wahrheit ist gekommen. Gedrueckter Stimmung fuhren wir frueh morgens zum Flughafen und schluckten tapfer unsere Traenen runter... bis dann der Moment des Abschieds kam. Liebs Maeni, vielen Dank fuer diese geniale Zeit hier in Australien - du warst die tollste Reisebegleitung, die man sich wuenschen kann!!! Ich wuensche dir an dieser Stelle noch einmal von Herzen alles Gute fuer Suedafrika, pass gut auf dich auf. Dein herzliches Lachen und deine starke Persoenlichkeit werden dir alle Tueren oeffnen - egal wo...

Jo, da stand ich nun, alleine mit Henry. Nach mehrmaligem Verfahren (ja Manu, ich hab's trotz deinen klaren Anweisungen geschafft!) fand ich tatsaechlich zurueck nach Emu Plains.

Den Silvsterabend habe ich mit Mariette & Robert aus Holland, unsere Nachbarn in Emu Plains, in Sydney verbracht. Als wir nachmittags in der City ankamen, waren schon Tausende von Leuten unterwegs zu den beliebtesten Aussichtspunkten fuer das grosse Feuerwerk beim Opera House und der Harbour Bridge. Ellbogen hervor und ab ging's durch die Meute, bis wir optimales Plaetzchen gefunden hatten und uns auf dem Boden niederliessen und gespannt warteten. 

Um 21 Uhr gab's ein erstes "kleines" Feuerwerk fuer die Familien. Den Kinderchen kann man ja getrost erzaehlen, dass das neue Jahr begonnen hat und sie nun ins Bett muessen.  

Um Mitternacht gaben sie dann richtig Gas, die Herren Pyrotechniker. Recht kurz, aber bombastische (im wahrsten Sinne des Wortes!) Feuerwerke explodierten rund um den Hafen, von allen Seiten. Am tollsten fand ich die Bilder, die von der Harbour Bridge aus abgefeuert wurden.

An dieser Stelle noch einmal allen ein gesundes & glueckliches Neues Jahr!!

Die folgenden Tage verbrachte ich mit Aufraeumen, Henry-Schrubben, Shoppen, suennelen und meinen netten Nachbarn & Bekannten in Emu Plains. Dann stand auch schon der naechste Abschied bevor; Henry. Da waren's nur noch mein Rucksack und ich... noch 2 Naechte verbrachte ich in Sydney und lernte im Hostel sehr nette deutsche Maedels kennen.

Mit Stefanie aus D habe ich am letzten Tag noch die "Chinese Gardens" und "Darling Harbour" besucht.

Darling Harbour

Mit Mariette & Robert und ein paar Drinks wurde am Freitagabend von Sydney und somit auch von Australien Abschied gefeiert. Scheee war's, doch nun warten neue Abenteuer auf mich...

Am Samstag, 5. Januar huepfte ich froehlich in den Flieger nach NEUSEELAND!



...und wieder hoch die Kueste!

{ 01:57, 5 January 2008 } { Eingetragen in Australien } { 0 Kommentare } { Link }

Spontan wie wir sind, haben wir beschlossen, von Sydney aus noch einmal die Ostkueste weiter hoch zu fahren, bis nach Byron Bay. Somit haetten wir dann auch das letzte Stueck Kueste abgedeckt, welches wir auf dem Weg runter verpasst hatten wegen unseres Outback-Abenteuers nach Adelaide. Jaja, wir machen wieder mal alles anders als andere!

Unterwegs nach Coffs Harbour entdeckten wir so einige schoene Wasserfaelle und Schluchten.

Dann waren wir in Byron Bay, ein eher kleiner Ort mit einem Wellengang, der jedes Surferherz hoeher schlagen laesst. Hier tummeln sich die Sonnenanbeter, die Partynudeln, die VW-Bus-Besitzer, die Strandschoenheiten (und diejenigen, die einfach denken, dass Hotpants auf verbrannter Haut sexy wirken wuerde).  

In Byron befindet sich zudem der oestlichste Punkt des Australischen Festlands.


Nimbin, das kleine Hippie-Dorf, konnten wir uns mit unserem Hippie-Camper natuerlich nicht entgehen lassen. Also auf nach "Woodstock"! Gras wird direkt neben dem Polizeiposten angeboten, die Menschen grinsen einem happy an, Musik ertoent aus allen Ecken, Jesussandalen & farbige Knitterroecke stehen hoch im Kurs und "Veet" (Haarentfernungsprodukte) verdient bestimmt keinen Cent an dieser lustigen Komune. Denn hier laeuft Frau noch rum, wie Gott sie schuf! Hehe...


Ladenoeffnungszeiten einmal anders ;-)

Wir haben den Markt und das sogenannte "Museum" besucht und unsere neuerworbenen Fusskettchen spazieren gefuehrt. Nach zwei Naechten haben wir uns verabschiedet und konnten ohne schlechtes Gewissen wieder anfangen, uns die Beine zu rasieren.

Naechster Halt: Port MacQuarie, wo wir einfach nur flanierten und die Sonne genossen.

Und ploetzlich war Weihnachten. Nicht so schluessig, wo wir die Festtage verbringen sollten, entdeckten wir einen Wegweiser zum "Crowdy Bay National Park". Wieso nicht, sagten wir uns, und holperten sogleich die ca. 20 km froehlich singend die Schotterstrasse entlang. Wir staunten nicht schlecht, als wir den wunderschoenen Campingplatz am Meer vorfanden, in dem sich zig Kaenguruhs in aller Ruhe eine Runde Gras genehmigten (nicht das gleiche, wie in Nimbin!). Diese liessen sich sogar streicheln...

Andere Tiere waren weniger nett, so zum Beispiel das Vogelpaerchen, dass neben uns campte und ihr gemeinsames Baby beschuetzt hat. Kaum haben wir einen Schritt gemacht, fing das Weibchen hysterisch an zu kreischen und der Papa stuerzte sich verteigend auf alles und jeden! Ohne Witz, der kleine Moechtegern-Rocky attackierte mich ohne mit der Wimper (haben die welche?) zu zucken aus der Luft und versuchte mich mit seinem kleinen Fluegel zu erschlagen. Unsere Nachbarn fanden das ziemlich amuesant! Und dann hat Manu auch noch mit einer grossen Spinne geduscht, die mittlerweile zwar tot ist, aber bestimmt fantastisch nach Shampoo riecht. Ich moechte an dieser Stelle stolz verkuenden, dass ich Manu gerettet habe!! Wie laut wir beide dabei geschrien haben, erwaehne ich jetzt aber nicht...

Nach dieser Wildlife-Action fuhren wir weiter nach Nelson Bay, in die "Delfin-Hauptstadt". Kurzentschlossen fanden wir uns an Deck der "Imagine" wieder, welche uns ein paar Seemeilen rausgefahren hat um die Tuemmler zu beobachten. Leider kamen sie nicht ganz so nah ans Boot heran, trotzdem waren wir sehr angetan von Flipper & seinen Freunden!

Ueber Newcastle, Swansea und The Entrance ging's schon wieder Richtung Emu Plains (Sydney), wo wir uns bei unserer 2. Ankunft schon beinahe heimisch fuehlten. Die letzten gemeinsamen Tage fuer Manuela und mich standen erschreckend schnell vor der Campervan-Tuer...

 



Sydney zum Ersten / Blue Mountains

{ 05:24, 4 January 2008 } { Eingetragen in Australien } { 1 Kommentare } { Link }

Nach mehreren kleinen Zwischenstopps kamen wir am 9. Dezember in Sydney an... und wir sind gleich mal voll ins Zentrum reingefahren! Zum Glueck kamen wir am anderen Ende wieder unbeschadet raus und fanden einen gemuetlichen Caravan Park in Emu Plains, das gehoert auch noch zu Sydney (wie alles, was innerhalb von ein-zwei Stunden vom Zentrum aus zu erreichen ist!). Die naechsten paar Tage verbrachten wir im Medical Center oder im Spital, da sich die arme Manu einen komischen Virus eingefangen hat. Wir wissen zwar immer noch nicht, was es genau war, aber sie hat sich dann zum Glueck langsam wieder erholt und wir konnten uns ins Getuemmel stuerzen. Sightseeing stand auf dem Programm. Harbour Bridge, Opera House, Circular Quai, Sydney Tower, Paddy's Market, Chinatown - das volle Programm!

Von Sydney aus waren auch die "Blue Mountains" innerhalb von kurzer Zeit gut zu erreichen. Hier die beruehmten "3 Sisters".

Nee das ist nicht der australische Samichlous, sondern ein Aborigine mit seinem Didgeridoo.

Waehrend 2 Tagen fuhren wir durch den ganzen Blue Mountains National Park und genossen die Ruhe und die Natur fernab der Grossstadthektik.

Auf dem Weg von einem kleinen Ort zum naechsten trafen wir auf eine Spezies einheimische Tiere, die wir noch nie zuvor gesehen hatten...

"Finde den Fehler"

Nicht weglaufen, ich bin immer noch fleissig am Tippen!



Da bin ich wieder!

{ 06:33, 3 January 2008 } { Eingetragen in Australien } { 0 Kommentare } { Link }

Lange hat's gedauert, nun versuche ich endlich, das Verpasste nachzutragen und ein bisschen kreativ zu sein!

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins 2008 geschlittert?!

Ich bin gerade in Sydney, habe Manuela schwerenherzens am Flughafen Sydney abgeliefert (heeeuuul) und friste nun mein Dasein alleine.... aber kein Grund mich zu bemitleiden  Das Wetter ist ausgezeichnet, ich habe Henry blitzeblank abgeliefert und sie haben die Schramme nicht bemerkt, die ich dummerweise verursacht habe (Vorsicht vor Wasserhaehnen mitten im Rasen, die sagen gar nix wenn sie dir hinters Auto rennen...) und ein Bett fuer die letzten 2 Naechte in Australien habe ich nach langem Rucksackschleppen und Wimpergeklimper auch gefunden.

Aber lasst mich euch nicht verwirren - ich schliesse nun erst einmal da an, wo ich aufgehoert habe... (Tagebuch-sei-dank erinnere ich mich wieder!).

Wo war'n wir.. ach ja, die Grampians. Danach hat's ein paar Tage geregnet. Jup, auch das kommt leider vor.. wir sind dann bis zur beruehmten Great Ocean Road gefahren und haben einen regenfreien Tag abgewartet, um uns die "12 Apostel", die Arche, etc. anzusehen. Es war dann immer noch etwas bedeckt und windig, aber trotzdem beeindruckend und schoen! (Und ausserdem habe ich schon Schoen-Wetter-Fotos aus 1999!)

Mittlerweile sind wir beim 23. November uebrigens. In Lorne, wo wir die Nacht verbracht hatten, sind wir dann auch ein paar hundert Treppen runtergestiegen und haben uns die "Erskine Falls" angesehen. Das Training hat sich gelohnt, fuer Aug und Oberschenkel

Weiterfahrt nach Melbourne! Da haben wir natuerlich gleich ein paar Tage verbracht, uns die Stadt angesehen (die ueberraschend klein und uebersichtlich ist), "glaedelet", Manu 'ne neue Frisur verpasst und einfach so rumgehangen. Im Caravan Park trafen wir ausserdem Leonie & Renate, 2 super nette Schweizerinnen, die uns am Schluss sogar mit X neuen Buechern eingedeckt haben.. Danke noch mal, wir haben sie alle gelesen!

Leider sind die beiden Maedels dann in die andere Richtung gefahren als wir. Fuer uns ging's ab nach Phillip Island! Beruehmt ist die Insel fuer die Pinguinparade, die wir selbstverstaendlich besucht haben. Da watscheln also die kleinen Kerle -  die Kleinsten der Welt sogar - in kleinen Grueppchen aus dem Meer zu ihren Schlaf- und Nistplaetzen und werden von hunderten Touristenaugen beobachtet, die still und fasziniert (okay, die Japaner lassen wir mal aussen vor...) am Strand sitzen, unter den wachsamen Augen der Ranger. Spaeter konnte man sie (die Pinguine, nicht die Ranger) noch lange vor ihren "Hoehlen" sehen, wie sie dastanden und miteinander getratscht haben.. wahrscheinlich ueber die komischen Geschoepfe, die sich da jeden Abend den Hintern abfrieren und stundenlang auf sie warten...hihi.

 

Aber auch Koalas haben wir wieder gesehen auf der Insel.

Am naechsten Tag machten wir uns auf nach Churchill Island (die eigentlich nur eine Halbinsel ist, da man von Phillip Island aus rueber fahren kann) und schauten uns da ein altes "Homestead" an, eine Farm mit Pferden, Geissen, etc. War sehr beeindruckend mal das "alte" Leben in Australien zu sehen und ich kam mir vor wie in "Dornenvoegel", falls euch das was sagt!

Spaeter sind wir in den Wilson Promontory National Park gefahren, da gibt's so einige schoene Straende zu sehen, voellig einsam liegen sie da und spielen Ebbe und Flut. Wir waren fasziniert von den komischen Muschelformationen an den Felsen. Krebse gab's da auch, aber die waren zu schnell zum Ablichten.

Als naechstes stand der Mitchell River National Park auf dem Programm, aber nach einer langen Walking-Runde, einer kurzen Nacht und einem Fruehstueck mit 3000 Fliegen sind wir dann schon wieder weiter nach Buchan, wo wir die allerschoenste Hoehle ever besichtigen konnten. Die Tour dauerte ca. 45 Min., geduckt ging es durch schmale Wege und alles war super schoen beleuchtet. Schwierig, diese Eindruecke auf den Bildern einzufangen...

Royal Cave

Durch eine wundervolle Huegellandschaft fuhren wir ueber Orbost bis in den Cape Conran National Park. Ein Strand, die Sonne, 2 Bikinis - und schon lagen wir da. Nach dem langen Unterwegssein haben wir uns relaxt in der Sonne geaalt und uns selber beneidet, wie schoen das Leben doch sein kann.

Da haben wir auch die 1. BYO-Dusche (Bring Your Own) unseres Lebens vorgefunden. Das heisst, dass man das heisse Wasser selber mitbringen muss. Haha! BYO-Restaurants sind lustiger, da kann man naemlich die eigene Flasche Wein aus dem Supermarkt mitbringen...

Mittlerweile haben wir den 3. Dezember. Ueber Eden, wo wir die Wale wieder mal verpasst haben und Merimbula, wo wir uns einen Kinoabend goennten, landeten wir im Croajingolong (wer das aussprechen kann, kriegt eine Waschmaschine) National Park in Mallacoota. Hier sahen wir zum 1. Mal Pelikane und staunten nicht schlecht, als abends Kaenguruhs mitten auf unserem Campingplatz standen!! Bloss knuddeln kann man die so schlecht...

So, jetzt hattet ihr erst mal wieder genug zu lesen!

Bald geht's weiter und dieses Mal dauert's nicht mehr so lange, ehrlich!



Schoeni Feschttaeg!!

{ 02:58, 20 December 2007 } { Eingetragen in Australien } { 0 Kommentare } { Link }

Hey meine Lieben

Schoen, dass ihr immer noch hier rein schaut, obwohl ich den Blog ziemlich vernachlaessigt hab

Bald wird er wieder mit Texten und Bildchen gefuettert, versprochen!

Ich wollt's mir aber nicht nehmen lassen, euch allen eine schoene Weihnachtszeit zu wuenschen, geniesst die Zeit mit Familie & Freunden und rutscht gut rueber!!

Ihr fehlt mir...

Bis bald & big kiss



Nationalpark-Hopping

{ 07:21, 29 November 2007 } { Eingetragen in Australien } { 1 Kommentare } { Link }

Nach Adelaide tuckerten wir als erstes gemuetlich in den Coorong National Park.

Unterwegs trifft man immer wieder auf lustige Tierchen.

 It's a skink! Oder wie Manu sie nennt, einfach "die Gurke"

Lizard

Da es ziemlich windig war, praktizierten wir "windgeschuetztes Kochen", was wie folgt aussieht:

Am folgenden Tag ging's weiter in den Naracoorte National Park, wo wir unter anderem eine Hoehle besichtigt haben und Manu einen filmreifen Stunt hingelegt hat (welchen ich leider nicht mit der Kamera festhalten konnte)! Aber hier kommt die Hoehle (wet caves):

Und unser wunderschoener Camp Spot:

The Grampians National Park, wunderschoen und riesengross...

Aboriginal Rock Art

Jo, da sprechen doch die Bilder fuer sich, oder?

Bald geht's weiter. Drannebliebe, drannebliebe, drannebliebe!



Irgendwo im Nirgendwo

{ 06:50, 29 November 2007 } { Eingetragen in Australien } { 2 Kommentare } { Link }

Oder die andauernde Frage: "Wo zum Teufel sind wir"?

Wie schon angedeutet, hatten wir eines Tages genug schoene Straende und Touristen gesehen und brauchten dringend Abwechslung! Also haben wir uns fuer's Outback entschieden, einmal quer durch bis nach Adelaide, please...

Gesagt, getan. 4 Tage lang kein Handynetz, kein Internet, keine Touris, keine Hektik, kein Wasser, kein Garnichts. Nur Natur pur, Moskitos und wir beide! Je weiter weg wir von der Kueste fuhren, desto karger, rauher und wilder wurde die Landschaft. Hier muss noch mitgedacht werden; haben wir genuegend Trinkwasser? Wann kommt die naechste Tankstelle? Sind die Strassen befahrbar mit Henry? Haben wir genug Essensvorraete? Wo zum Geier befindet sich unser Reserverad?

DAS ist mein Australien!! Wer stellt sich in der Schweiz schon diese Fragen, wenn man irgendwo hinfaehrt? Okay, die mit dem Reserverad ist mir auch in der Schweiz ein Raetsel...

Hier ein paar Eindruecke, wie sich das Landschaftsbild staendig veraendert hat.

Einmal haben wir in einer richtigen Geisterstadt uebernachtet, da liefen bloss ein paar dunkle Gestalten durch die Gegend und abends war alles wie ausgestorben. Da fehlten nur noch diese Strohhaeufchen, die ueber die Strasse rollen und ich haette glatt Lucky Luke hinter der naechsten Ecke erwartet, der wieder mal seinen Schatten erschiesst!

Kaffeekraenzchen in the middle of nowhere...

Nach 4 Tagen und zweimal Uhr umstellen (mal eine Stunde vor, dann wieder eine halbe Stunde zurueck.. oder so!) haben wir dann Adelaide erreicht und uns so richtig verausgabt mit Nichtstun (ungefaehr so, wie die Koalas, die gleich bei uns in den Baeumen hingen)! Tagsueber hatten wir um die 35 Grad (da kommt die Weihnachtsdeko in der Stadt etwas komisch rueber), nachts angenehm kuehl. Wir sind wieder abgehauen, bevor das Thermometer auf die angekuendigten 40 Grad anstieg...



Australia Zoo

{ 03:30, 24 November 2007 } { Eingetragen in Australien } { 0 Kommentare } { Link }

Ich musste das Zuhause des verstorbenen Steve Irwin einfach noch sehen! Und wir staunten nicht schlecht, wie es da so aussieht... das ist der schoenste Zoo, den ich je gesehen habe! Riesige Gehege, und doch kommt man den Tieren zum Teil sehr nah. Sie haben jedoch immer die Moeglichkeit, sich zurueck zu ziehen, wenn ihnen die Touris zu viel werden... (die Gluecklichen!)

Dieses Exemplar hat aber ganz schoen lange hingehalten und genossen

Bei diesem hier hab ich's dann nicht versucht...

Ey, wat guckst du?!

Ich koennte noch hunderte Tierbilder hochladen, aber ihr wart bestimmt auch alle schon mal im Zoo!

Ich hoffe ich schaffe es bald mal "up-to-date" zu sein, hinke ca. 2 Wochen hinterher  

Mittlerweile bin ich naemlich schon viiiiieeeel brauner... naja, sagen wir, ich habe ein paar Hundert Sommersprossen mehr auf der Nase und einen sexy Flip-Flop-Abdruck auf den braunen Fuessen.. hihi.

Bis bald und viele Gruesse aus Melbourne!



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