Ausstellung: Glasmalerei Glas-Kunst Buntglas Glas-Design

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8 October 2016 - "Farbglaswelten" - ein aussergewöhnliches Kunsthandwerk

http://www.haupt.ch/verlag/oxid.php/cl/details/anid/9783258601571

Mit Freude können wir Sie davon in Kenntnis setzen, dass dieses Buch nun ab 10.10.16 im Handel erhältlich ist.

 

 

 

 

Die Monografie „Farbglaswelten“ erscheint anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Atelier Halter. Das glasmalerische Schaffen von Louis, Eugen und Martin Halter wird in seiner historischen Entwicklung betrachtet, dabei kommt die enge  und fruchtbare Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von bekannten Künstlern besonders zum Ausdruck. Der Blick richtet sich dabei nicht nur auf den Berufsalltag eines in dritter Generation geführten Familienbetriebs, sondern auch auf einen vom Verschwinden bedrohten Berufszweig. Drei Kapitel liefern wichtige technische Aspekte zu Schutz, Erhalt und Restauration von Glasmalereien. Das reich bebilderte Buch bietet einen facettenreichen Einblick in ein aussergewöhnliches Kunsthandwerk und ein Stück Berner Kulturgeschichte.

 

In Anbetracht der aktuellen Gegebenheiten, bleiben die Pforten dieses Ateliers weiterhin für interessierte Besucher offen (- nach Terminvereinbarung). Die ständige Atelier-Ausstellung beinhaltet eine grosse Anzahl von glasmalerischen Exponaten. Thematisch und stilistisch interpretieren einzelne Unikate ein breit gefächertes Spektrum, wie dies in nur seltener Gelegenheit anzutreffen ist. Sämtliche Dienstleistungen in unserem Angebot werden nach wie vor für Sie, als Auftrag entgegengenommen und zu Ihrer Zufriedenheit termingerecht ausgeführt.

Atelierbesuche nach Vereinbarung info@glasmalkunst.ch

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19 August 2016 - Glasmalerei > konservatorische Richtlinien (Papier ist geduldig)

Konservatorische Richtlinien zu Massnahmen an alternde Glasmalereien /Kirchenfenster, versprechen nicht die gewünschte  Zielsetzung
- bitte weiterlesen, so werden Sie über den Ist-Zustand informiert
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7 June 2016 -

Martin Halter, gelernter Glasmaler und Kunstglaser EFZ, mit über 50-jähriger Berufspräsenz an vorderster Front (1965-2016)

Heute vergrössert sich die Distanz zum eigentlichen Glasmaler-Handwerk immer augenfälliger. Ein immer selten werdendes Kunsthandwerk bangt um seinen Nachwuchs, weil inzwischen die Auszubildenden keine ganzheitliche Vermittlung in dieser Grundausbildung in Erfahrung bringen können. Viele Einflüsse durch die Umstände falsch interpretierender Ausbildungsziele, verbunden mit unverantwortlichen Sozialisierungs-methoden bei der Ausbildung, helfen mit, diesen Beruf des Glasmalers und Kunstglaser zusehends mehr einer Auffassung praxisfremder Experimente zu überlassen. Niemand will sich bewusst werden, wie dieser Berufszweig entsprechend unbemerkt dem Verlust zugeführt wird.

 

Die Glasmalerei im Bereich der Restauration und Reparatur-Ausführung,  bietet eigentlich ein breit gefächertes Arbeitsfeld, sich im Ernstfall von geschädigter Substanz, nicht einzig mit aufgesetzten Theorien auseinanderzusetzen. Insbesondere führen rein wissenschaftliche Analysen und Untersuchungen (ohne Einbezug langjähriger Berufspraxis) zu Missverständnissen bei anschliessenden Beurteilungen.

 

Die eigentlichen Macher, also die gelernten Glasmaler und Kunstglaser, welche sich noch auf eine seriöse Ausbildungszeit abstützen könnten, werden in der Zwischenzeit, vermehrt aus ihrer verantwortungsbewussten Rolle gedrängt. Das heisst, sie werden mancherorts noch bloss als Befehlsempfänger geduldet. Dadurch wird eine praxisbezogene Professionalität bewusst ausgesetzt. Sei es aus Angst einen bevorstehenden Auftrag zu verlieren, sind Berufskollegen in der Gegenwart oftmals bereit, auch unkonventionelle oder nicht ganzheitlich ausgewogene Reparatur-Methoden anzuwenden. Selbst wenn sie wissen, dass sie eben durch eine unzulängliche Sanierungsmassnahme der Substanz für ihre Zukunft, eher damit eine schädigende Wirkung zufügen würden (z.B. ein Verzicht auf ein funktionierendes Hinterlüftungs-System bei Glasmalereien im Bau).

 

Es gibt meistens mehrere Gründe aufzuführen, warum einer bevorstehenden Farbfenster-Sanierung bereits von Anfang an, eine falsch verstandene Wegrichtung auferlegt wird. Einmal ist eine zu knappe Budgetvorgabe mit verantwortlich oder vielfach wirkt eine praxisfremde Beeinflussung /Doktrin von Historikern oder Architekten mit, die ein Individuum eines Glasmalers verleiten lässt, sich während einer Reparaturausführung in der Tendenz auch auf einem unverbindlichen Pfad zu bewegen. Nicht selten trifft man in Kirchen auf unprofessionelle Reparatur-Darbietungen an Farbfenstern, die jegliche Berufsethik vermissen lässt. Mitunter bereits nach kurzer Zeit, können sich fatale Folgen für die Original-Substanz ergeben, was meistens erst mit einer nochmaligen und kostenintensiven Nachsanierung zu korrigieren ist. Bei vielen sachlichen Beanstandungen bleibt man verwundert, inwieweit die Verantwortlichen nicht in der Lage sein würden, solche von ihnen begleiteten Sanierungsmassnahmen regelkonform zu überwachen oder generell unter seriöser Kontrolle zu halten.

 

Aus vermeintlichem Selbstschutz, verweisen uns die verantwortlichen Historiker, meistens  auf die lapidare Aussage: bei einem zu beanstandeten Reparatur-Eingriff an einer Glasmalerei, sei dieser einzig aus einer historisch gewachsenen Situation, innerhalb einer bestimmten Zeitepoche zu zuschreiben. 

 

Jeder Fehleingriff wäre eigentlich zu vermeiden, wenn man sich nicht dauernd mit oberflächlichen Erkenntnissen oder Kontrollen zufrieden gäbe. Heute steht ganz eindeutig fest, dass diese angestrebte, überproportionale Verwissenschaftlichung gegenüber dieser Kunstform, zu mehr Irritationen und Missverständnissen geführt hat. Von einer Verbesserung darf man nicht eigentlich sprechen, zu vieles widerspricht sich in diesem Themenbereich, was mehrheitlich aus Unkenntnis der ganzheitlichen Materie zu begründen ist.

 

Diese Beobachtung in der Glasmaler-Szene ist natürlich nicht neu. Auch andere seltene Berufszweige leiden heute sehr darunter. Jedoch, wenn sich in dieser Situation nichts Entscheidendes verändert, indem eine ausgewogenere Zusammenarbeit  - zwischen Wissenschaft und Praxis -  bewusst auf Augenhöhe gelebt wird, besteht die Gefahr, dass sich in Zukunft bald keine professionell ausgebildeten Glasmaler zur Verfügung halten können. Jedes Jahr werden es weniger sein und die Schlussfolgerung lässt diesen Gedanken zu: eine solch widerwärtige kulturelle Vernichtung der Glasmalerei, hätten wir vor allem denjenigen zu verdanken, die sich in Situationen als mitverantwortliche Entscheidungsträger, prioritär mit ihrem eigenen Ego auf Kosten dieses seltenen Kunsthandwerks zu beschäftigen pflegen ...  - was heute immer noch niemand interessiert - in der Folge können Fehlentscheide, neue und zusätzliche irreversible Schäden an der Original-Substanz bedeuten. Was auch in der Realität durchaus zu belegen ist.

https://www.linkedin.com/pulse/kunst-und-handwerk-unteilbar-vereint-martin-halter-/?trackingId=su2ppwFhRvOvW2ZSzg4Z0g%3D%3D
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9 September 2014 - glasmalkunst.ch Schweizer Glaskünstler

Neustes Interview mit Martin Halter - Glaskünstler seit 5 Jahrzehnten in Bern LINK: http://issuu.com/prestigemedia/docs/sweethome_03-2014/65?e=6198644/9055405
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28 September 2008 - Kunst-Bleiverglasungen für Türen und Fenster - mit farbigem Kunstglas

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22 September 2008 - Reparatur Restauration GlasKUNST -Design -Malerei >jegliche Stilepochen /Info's

Der Macher aus der Praxis an vorderster Front meint: Martin Halter, gelernter Glasmaler und Kunstglaser EFZ, 50-jähriges Berufsjubiläum 1965-2015 Leider vergrössert sich die Distanz zum Kunsthandwerk in zunehmenden Masse. Ein immer selten werdendes Kunsthandwerk bangt um seinen Nachwuchs, weil inzwischen die Auszubildenden keine ganzheitliche Vermittlung dieses Berufszweig in Erfahrung bringen können. Viele Einflüsse durch falsch verstandene Unverbindlichkeiten und praxisfremder Experimente helfen mit, diesen Beruf des Glasmalers und Kunstglaser verkümmern zu lassen. Die Glasmalerei im Bereich der Restauration und Reparatur-Ausführung, bietet eigentlich ein breit gefächertes Arbeitsfeld, sich im Ernstfall von geschädigter Substanz, nicht einzig mit der Theorie der rein wissenschaftlichen Analysen und Untersuchungen auseinander-zusetzen. Die eigentlichen Macher, also die gelernten Glasmaler und Kunstglaser werden in der Zwischenzeit, durch die besonderen kopflastigen Umstände von heute, vermehrt aus ihrer verantwortungsbewussten Rolle gedrängt. Das heisst, mancherorts funktionieren sie bloss noch als Befehlsempfänger, um ihre Aufgabe am gefährdeten oder geschädigten Objekt zu erfüllen. Aus unbegründeten Ängsten den Auftrag zu verlieren, sind sie oftmals bereit, auch unkonventionelle oder nicht ganzheitlich ausgewogene Reparatur-Methoden anzuwenden, aber meistens im Wissen, eben der Substanz für ihre Zukunft damit eher Schaden zu zufügen (z.B. nicht hinterlüftete Schutzverglasungen). Aus welchen Gründen auch immer, ist es einmal die Budgetvorgabe oder die Beeinflussung einer praxisfremden Doktrin einiger Vertreter der Wissenschaft, die ein Individuum eines Glasmalers verleiten lässt, sich während einer Reparaturausführung auch eher auf einem unverbindlichen Pfad zu bewegen. Eine fatale Angleichung mit Folgen. So ist es nicht verwunderlich, wenn man relativ oft, auf ehemals eigentlich vermeidbare Unzulänglichkeiten trifft. Die im Jetzt leider mit zu verantworten sind, dass originale Substanz unnötigerweise in z.T. starke Mitleidenschaft gezogen wird - gerade dort, wo man glaubte die zur Begleitung und Ausführung bestimmten Verantwortlichen hätten vollumfänglich alles im Griff gehabt. Damit sind genau solche Personen, die während einer Umsetzungsphase die Wissenschaft vertreten oder als Historiker eine Restaurationsmassnahme vertreten und begleiten, mit verantwortlich, wenn dadurch einer vermeintlich zu schützenden Substanz - in der Tendenz dadurch noch mehr Schaden zugeführt wird. Eine unprofessionale Aussage beinhaltet zum Beispiel auch, wenn Historiker oder Wissenschaftler entgegen jeglicher Sachlichkeit bloss behaupten, bei einem zu beanstandeten Reparatur-Eingriff an einer Glasmalerei, sei dieser einzig einer historisch gewachsenen Situation, innerhalb einer bestimmten Zeitepoche zu zuschreiben. Jeder Fehleingriff wäre eigentlich zu vermeiden, wenn man sich nicht dauernd mit unzulänglichen Analysen, Entscheiden und Ausführungen zufrieden gebe. Meistens resultiert ein solcher Ist-Zustand, weil sich niemand bewusst sein möchte, wie unwissend man sich gerade fühlen muss, wenn ich mich gegenüber einer geschädigten Glasmalerei oder Bleiverglasung versetzt sehe. In vielen Fällen werden bei Restaurationsmassnahmen durch Individualisten aus der Wissenschaft, selbst gefällige und meistens nicht nachvollziehbare Direktiven oder Anordnungen zu bestimmten Reparatur-Ausführungs-Varianten vertreten, welche von einem Glasmaler-Restaurator bei seiner effektiven Umsetzung meist nur theoretisch einzuhalten sind. Jedoch bei konkreten Fällen, wo sich ein Praktiker aus begründeten Überlegungen, gegen eine im Voraus bestimmten Ausführungsverpflichtung zur Wehr setzen wollte, weil er aus eigener Erfahrung weiss, dass sich im Vergleich bei einer ähnlich gelagerten Situation, daraus abermals bereits nach kurzer Zeit Nachsanierungen aufdrängen könnten, wird noch immer von zu vielen Vertretern aus der Wissenschaft oder von beauftragten Historikern ignoriert und im Bedarfsfall kommt es durchaus vor, dass einem Glasmaler-Restaurator aus der Praxis ganz einfach der Auftrag entzogen wird. Diese Beobachtung in der Szene ist natürlich nicht neu. Jedoch wenn sich in dieser Situation nichts Entscheidendes verändert, indem eine ausgewogenere Zusammenarbeit - zwischen Wissenschaft und Praxis - auf Augenhöhe angestrebt wird, besteht die Gefahr, dass sich in Zukunft bald keine professionell ausgebildeten Glasmaler zur Verfügung halten können. Dieses Kunsthand-werk wird sich - bei unveränderten Gepflogenheiten - bald einmal aus dem Marktangebot verabschiedet haben. Erste Anzeichen zeigen sich bereits, dass sich nur noch selten Auszubildende für diesen Berufszweig finden lassen. info@glasmalkunst.ch
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7 September 2008 - Glasmaler Kunstglaser Glasdesigner - relevant ja /nein ?

Glasmaler und Kunstglaser: Gefährdung ihrer Daseinsberechtigung? Gelernter Glasmaler und Kunstglaser Martin Halter CH-Bern Von jeher wurde (wird) ihre Präsenz und ihre Aktivitäten unter Einflussnahme Dritter fremd und entscheidend mitbestimmt. Im 12. Jahrthundert waren es die klösterlichen Hauptfunktionäre (Bischöfe /Äbte), die ihnen ihre Visionen übertrugen, was sie als Glasmaler in Form von farbigen Glasfenster zu thematisieren hätten. Selbstverständlich wurde ihnen weitgehend auch das gesamte gestalterische Konzept als Bedingung zur Aufgabenerfüllung auferlegt. – Heute im 21. Jahrhundert, hat sich ihre Situation kaum wesentlich verändert oder einvernehmlich verbessert. Insbesondere was ihre Arbeitserfüllung im öffentlichen Bereich darzustellen vermag. Zum Beispiel: ihr aktueller Einsatz zur Pflege und für den Unterhalt von Glasmalereien /Glasgemälden beschränkt sich in ihrer Funktion als ‚Standart’-Glasmaler, sich eher zurückhaltend, im Sinne eines Befehlsempfänger ihre Dienste nur auf Abruf anzubieten. An ihren in der Praxis erworbenen Erkenntnisse und Erfahrungen an vorderster Arbeitsfront, ist man aus wissenschaftlicher Anschauung, nicht eigentlich interessiert. Andererseits obliegt heute, vielen offiziellen oder inoffiziellen Experten fast ausnahmslos die alleinige Beurteilung und das Entscheidungsdiktat, welchen technischen Verbindlichkeiten sich der Ausführende betreffend Restauration von originaler Glasmalerei unterzuordnen hat. Ein gelernter Glasmaler und Kunstglaser muss also vorerst seinen eigenen Standpunkt eingehend überdenken, ob er sich autorisiert fühlen darf, mit einer Anmerkung oder mit einem Vorschlag zu einem technischen Problem (Mängel) einen Beitrag bei zu fügen. Die Erfahrung lehrt, dass zum falschen Zeitpunkt gemachte Einwände, sich schnell zu einem Ende einer Zusammenarbeit - zwischen theoretischen Überzeugungen und praxisnaher Erfahrung - entwickeln kann. Dieser aktuellen Situation sind sich viele nicht bewusst oder wenn doch, will man solches nicht zur Kenntnis nehmen. – Falls sich solche widersprüchlichen Sachverhalte im Umgang und mit der Sicherung von Original-Substanz in der Alltagsszene zunehmend weiter standartisieren sollte, was zwischen wissenschaftlichler Begleitung und den eigentlichen Machern (Glasmalern) zu verstehen ist, muss es niemanden wundern, wenn gerade die originale Substanz in einem solch angespannten Verhältnis, am meisten darunter zu leiden hat. Einem gelernten Glasmaler oder einer gelernten Glasmalerin mit langjähriger Erfahrungs-Praxis, nicht in einen gleichberechtigten Entscheidungsprozess mit einbinden zu wollen, ist kaum nachvollziehbar. Einerseits will man ein über Jahrhunderte altes, kunsthistorisches Erbe vor dem Verfall bewahren und andererseits will man aktive, sich mit der Materie identifizierbare GlasmalerInnen, bewusst oder unbewusst auf Distanz halten. Vielleicht, um sich nicht unnötigerweise mit ihren durchaus berechtigten Anmerkungen auseinandersetzen zu müssen. Die Botschaft ist angekommen: offenbar gibt man sich der Vision hin, auf diesem Weg einer unfehlbaren Entscheidung näher zu kommen, sodass eine Entscheidung schneller durchgezogen werden kann. Dabei werden aber unbemerkt, Stellungnahmen auch zu wichtigen Details von vornherein vergessen. Selbst dann, wenn man sich darauf einigen könnte, dass der, die langjährig erfahrene Glasmaler(in) gewissermassen, auch als noch aktiv lebende Original-Substanz zu betrachten ist. Nicht automatisch muss es für einen Entscheidungsträger /Experten aus dem kunsthistorisch-wissenschaftlichen Bereich, einen Risikofaktor bedeuten. In einem unverkrampften Dialog zwischen kunsthistorisch-wissenschaftlicher und praxisbezogener Sachlichkeit, könnten Missverständnisse zu fachspezifischen Fragen effizienter geklärt werden. Sobald man sich über die Befindlichkeiten originaler Substanz unterhält, sollte man sich von personifizierten Eitelkeiten fernhalten und nicht zugleich am eigenen Gesichtsverlust nachtrauern, sofern man sich gerade in einer Annahme zu einem Problem getäuscht hatte. Also, inwieweit man von einer sachdienlichen Lösung sprechen kann, wenn Theoretiker schnell darauf aus sind, bei Bedarf sich zur eigenen Gesichtswahrung, vor unbequemen Fragen oder wichtigen Hinweisen von GlasmalerInnen aus der Praxis primär schützen wollen. Führt es vielfach dazu, dass man sich als Experten mit kunsthistorisch-wissenschaftlicher Ausrichtung, etwas vorschnell von solchen Praktikern entledigt, nur weil sie sich am Entscheidungsprozess über Massnahmen mitbeteiligen /einbringen möchten? Einstmals werden sich, wohl spätere Generationen darüber die Köpfe zerbrechen müssen! Warum in einer so gewichtigen, sachlichen Angelegenheit, soviel Platz der Unsachlichkeit zugestanden bleibt? Übrigens auch für Wettbewerbs-Ausschreibungen zwecks Gestaltung /Integration von neuen Farbfenstern im öffentlichen Raum, sind gelernte Glasmaler oder Kunstglaser äusserst selten als Teilnehmer (Gewinner!) auszumachen oder in einer Jury als Mitentscheidungsträger zugelassen /vertreten. Eine erkenntnisreiche Bilanz: er oder sie bleiben als Glasmaler/in /Kunstglaser/in bis auf Weiteres fremd bestimmt. In der Regel verändert sich allerdings der Stellenwert einer Glasmalerin /eines Glasmalers nach ihrem /seinem Ableben. Das ist natürlich, dann eine andere Geschichte! info@glasmalkunst.ch
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- alle Optionen für, wegen, mit Glasmalerei, Glaskunst. Seit bald einem Jahrhundert sind wir damit beschäftigt, uns seit drei Generationen auseinanderzusetzen. Atelier-Ausstellung nach Vereinbarung. LINK:http://www.kornhausforum.ch/index.php?id=76&evt=255&step=4&pos=0

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