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Zwischen befreitem Bauer und Working "Puur"

{ 07:32, 16 January 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Anfags Jahr präsentierte der SBV (Schweizer Bauern Verband) seinen Situationsbericht auf einem Betrieb im Bernbiet. Der befasst sich mit mit der Marksituation und den Erntemengen, der finanziellen Lage und im dritten Teil diesmal mit dem Thema "Nachhaltige Ernährung einer globalisierten Welt".

Im zweiten Teil, der finanziellen Lage, befasste sich der SBV auch mit der Problematik der Workin Poor. Demnach sollen 25 % der schweizer Landwirte Working Poor`s sein. Doch was heisst das? Jeder vierte Bauer soll unter Armutsgrenze leben! Das ist wohl für viele Bauern eine Überraschunug, und zwar eine bittere! Da wird einem doch nach einem Jahr mit sinkenden Produzentenpreisen und teils schlechten Ernten von der Verbandsspitze erklärt, dass jeder vierte Bauer am Hungertuch nagen müsse! Gott sei Dank sieht die Realität wohl etwas anders aus. Wenn eine Umfrage zu diesem Thema gemacht würde, würden kaum 25 % angeben Working Poor`s zu sein.

Auch wenn die Präsentation dieser Zahlen vom SBV gut gemeint war, ist es wirklich das was die schweizer Bauern zu Jahresanfang brauchen? Wohl kaum! Nach aussen wird man so wieder mal dem Klischee der ewigen Jammerer treu, und leitet Wasser auf die Mühle der Leute wie Avenir Suisse die mit dem "befreiten Bauer" so oder so eine radikale Kehrtwende in der Agrarpolitik fordern. Gegen innen wäre es wünschenswert gewesen, den Bauern Zukunftsperspektiven zu bieten, denn diese gibt es ohne Zweifel auch.



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