untreue Mary

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{ 03:36, 15 November 2006 } { 2 Kommentare } { Link }

Ueli03 – Blog am 15.11.2006

Dies ist der Brief meiner Exfrau an ihren Bekannten:


Lieber Ueli,
Du ahnst nicht, wo ich sitze, um Dir diesen Brief schreiben zu können! In der Post von Konstanz – total verregnet – wieder einmal! Gestern ist Mirjam mit Sack und Pack bei uns eingezogen. Es ist so herrlich! Alles läuft so gut zwischen uns, wir müssen auch nicht speziell Rücksicht nehmen aufeinander, jedes tut und lässt, geht und kommt, was und wie es will.
Natürlich halten wir einander laufend von der Hausarbeit usw. ab, weil wir eben immerzu etwas zu bereden finden. Deshalb bin ich auch lieber gegangen, damit ich in Ruhe einen Brief schreiben kann, das weiss Mirjam natürlich nicht, da ich sowieso nach Konstanz musste.

Heimlich?

Aber es war die einzige Lösung, dass Du ihn noch diese Woche erhältst. Denn morgen und übermorgen fahren HP. und ich in den Schwarzwald nach Neustadt, wo wir sehr liebe Freunde besuchen werden. Mirjam kann ich bedenkenlos allein lassen mit den Jungs. Sie hat auch noch einiges vor an Besuchen usw. Ueli, sie nimmt ihr Leben in die Hand! Sie stellt sich wacker den Problemen, geht sie mutig an! Und dazu hast Du alleine ganz entscheidend mitgeholfen! Sie fühlt sich auch sehr stark, Dir eine Stütze zu sein, viel Kraft, dass sie nun Dir auch mal helfen kann. Du darfst ihr also ruhig mitteilen, wie Du Dich fühlst – aber Du solltest es wenn möglich formulieren, dann kann sie sich voll in Deine Situation versetzen und es werden Kräfte in ihr frei, welche sie für Dich ausnützen möchte. Sicher hilft es ihr, wenn sie vieles mit mir bereden kann, aber schliesslich sind wir ja alle dazu da, einander beizustehen. Und wenn dies funktioniert, muss man auch nicht mehr hinterfragen.

Gute Gedanken!


Reg‘ Dich nicht auf über das Benehmen von Vroni!
In 14 Tagen sind wir in der Toskana, haben sehr viel Zeit füreinander – und es wird sich bestimmt einiges verändern. Aber auch da: keine Wunder erwarten; es ist immer dasselbe, es braucht Zeit!
Anmerkung: WER war in der Toskana? Etwa Marianne und Ueli?

Ich dachte, Annette, Marianne und Silvia?


Heute werden sich ja die beiden Schwestern gegenüber stehen. Evelyn hat sich jedenfalls nicht abgemeldet zum Mittagessen. Komischerweise bin ich überzeugt, dass etwas Gutes zwischen den beiden geschehen wird – hoffentlich täusche ich mich nicht!
Du kannst Dir wohl nicht vorstellen, dass Mirjam mir einiges von Frankfurt erzählte. Auch im so wunderschönen Brief stand vieles. Du brauchst keine Angst zu haben, ich werde mich nun nicht über dieses Thema gross äussern. Nur das Eine: Edgar – offensichtlich ein sehr kranker Mensch – muss unschädlich gemacht werden. Nein, kein Mord und Totschlag, man muss ihn vor die Türe setzen – oder ihn eben verlassen!
Lieber Ueli, nun schreibe ich Dir etwas, das Dich hoffentlich genau so freut wie mich: Du brauchst mir rein gar nichts über Deine Beziehung mit Brigitte zu erzählen! Ich will nicht wissen, wo Ihr steht, nicht, ob Ihr miteinander geschlafen habt – einfach nichts! Nur, wenn Dich etwas plagt und Du es mir gerne mitteilen möchtest – ich werde selbstverständlich immer ein offenes Ohr haben. Das Einzige, das ich hoffe ist, dass Du eines Tages glücklich bist, egal wie und mit wem!! Für mich ist es ein Wunder, dass ich so denken kann. Es kann nur Eines daran "schuld" sein: mein grenzenloses Vertrauen in Dich, das einfach von der ersten Sekunde an für mich vorhanden war und das Vertrauen in die höhere Macht, dass alles einfach so kommen wird, wie es schon lange vor unserer Bekanntschaft vorbestimmt war. Bestimmt wird es immer wieder trübere Stunden geben für mich, aber mein Vertrauen und meine Liebe, lassen sich nicht erschüttern. Das ist ein Gefühl, das ich nicht beschreiben kann – es ist wohl auch nicht mit Worten zu fassen – aber wundervoll!

Hier bekennt Marianne ihre Liebe zu Ueli..........


Ueli, ich bin so furchtbar wütend und traurig, wenn ich an all die Gemeinheiten denke, die Dir widerfahren sind. Wie viele Demütigungen und Beleidigungen musstest Du ertragen. Ich darf gar nicht an Edgar, das blöde Dorfgequatsche, das Gericht denken. und all die Absagen. Es kommt mir so die Galle hoch! Wie lange stehst Du das durch?????? Und nun bist Du auch noch körperlich krank geworden. Da ich sehr oft krank im Bett lag, kann ich Dir nur eines raten: benutze die Zeit, Dich ganz, im Innnersten, zu erfassen. Lege Deine Gefühle, ob negativ oder positiv alle vor Dich "auf den Tisch". Versuche zu ordnen, was Du von der Vergangenheit endgültig abhaken musst, was Du in Deine Gegenwart, ev. Zukunft mitnehmen musst. Du bist eine sehr starker, aber auch sehr verletzter und empfindsamer Mensch. Verhärte Dich bitte nicht! Noch ist es Zeit, Dein Glück zu finden! Nur einfach: sei ganz ehrlich zu Dir selber! Mirjam und ich, wir werden Dich nicht im Stich lassen! Und es gäbe bestimmt noch mehr Menschen, welche zu Dir halten würden, wenn sie Deine Situation kennen würden. Verliere nie den Glauben in Dich selber. Vielleicht muss jetzt total alles verschissen sein, dass der Boden von Grund auf neues Keimen zulassen kann. Verzweifle bitte nicht – und ruf uns an! Sei nicht zu stolz zuzugeben, dass Du Dich total am Boden fühlst!!!
Mit grosser Freude habe ich all die Fotos betrachtet und wir haben in Erinnerungen geschwelgt. Die drei Bilder (wie eine Art Szenenfolge) auf denen wir draussen auf dem Schiff stehen, mag ich ganz besonders. Ich hatte ja keine Ahnung, wie Du in dem Moment in die Kamera gucktest. Für mich drücken die Bilder eine vollendete Harmonie aus – ganz wunderbar! Auch das Foto mit unserem "Cheese" Lächeln gefällt mir – und noch viele andere. So werde ich also in Bälde endlich einmal ein Bild von Dir besitzen – und sogar ein paar Zeilen! Du hast mit Hans-Ueli unterschrieben – möchtest Du denn, dass ich Dich so nenne? Ach, die Zeit läuft, ich muss mich so beeilen.
Aber ich möchte Dir einfach noch etwas sagen von all dem Vielen, das ich eigentlich noch sagen wollte. Vorerst das eine..- das Uebrige zu einem späteren Zeitpunkt. Ich muss auch die Gelegenheit benutzen sicher zu sein, dass Du den Brief Mirjam nicht zeigen musst.

Anmerkung: Jetzt kommt's ganz dick!!


Du weißt, dass ich aus Aengsten vor einer Schwangerschaft, Hemmungen über körperliche Schönheitsmängel und Gewissensbissen mich nicht so geben konnte, wie ich gewollt hätte, als wir intim wurden.

Anmerkung: Tja, hier haben wir es, das Unfassbare!

Aber ich möchte Dir sagen: es war ein unbeschreibliches, einmaliges Erlebnis für mich! Ich habe es noch keine Sekunde bereut und komme mir überhaupt nicht schlecht vor.

Anmerkung: Das tut verdammt weh!

Und auch da war es: das starke Gefühl von vollkommener Harmonie. Das Schönste ist, dass ich mit dem Gedanken leben kann, dass es wohl einmalig bleiben muss. Ausser mit Hanspeter habe ich sonst nie mit einem anderen Mann geschlafen. Es kam mir keiner würdig genug vor, dass er mich "besitzen" dürfte. Da habe ich lieber meine Leidenschaft begraben oder anderswie – Du weißt schon – ausgelebt. – Es ist für mich enorm wichtig, dass es nur Dein und mein Geheimnis bleibt, gell!!!

Anmerkung: Tja, ist es aber nicht gebleiben!!

Nun, ein Geheimnis ist es nicht mehr: seine Frau hat den Brief in seinen Unterlagen gefunden, kopiert – mir erst an den Arbeitsplatz telefoniert und die Sachlage erklärt – und ich Esel konnte und konnte es nicht glauben – nach all den Jahren von Mariannes Eifersuchts-Dramen, endlich glaubte ich, dies besiegt zu haben und nun das!
Etwas später erhielt ich dann die Kopie des handgeschriebenen Briefes.
Und das soll verjährt sein? Für mich sicher nicht!
Und so geht der Brief weiter:


Einen Schreck hatte ich noch, wie ich einfach die Mens nicht mehr bekam! Während meiner Schwesternlaufbahn gab es doch ab und zu eine Geburt, welche eigentlich gar nicht hätte sein sollen, weil der Geschlechtsverkehr gar nicht richtig stattgefunden hatte.

Anmerkung: Wie soll ich das verstehen?

So kaufte ich heimlich einen absolut sicheren Schwangerschaftstester. In Gedanken wusste ich sofort, was zu tun gewesen wäre, wenn...! den Hausarzt einweihen, in eine Privatklinik verschwinden usw. In meinem Alter kein Problem, da viele Frauen Operationen brauchen um die 50. Von HP hätte ich nicht schwanger sein können, da er sich unterbinden liess – ich sollte nach Möglichkeit keine Narkosen haben.

Ach wie toll, von mir konnte sie ja nicht mehr schwanger werden, ganz toll!!

Natürlich hätte ich Dich vorher orientiert, bin aber schon sehr froh, dass ich Dir diesen Schreck ersparen konnte! Ich erkundigte mich dann (für eine Freundin, sagte ich!!), ob es überhaupt möglich gewesen wäre mit 51. Der Arzt verneinte ohne zu Zögern – die Frucht wäre auch selber abgestossen worden!
Stell Dir vor: wir, mit einem Kind – auf einem anderen Planet!!! Jetzt darfst Du lachen!
Ja, unsere Liebe, Freundschaft, Beziehung – wie immer es Du nennen möchtest – ist schon etwas Besonderes, sehr sehr kostbar und gut!

Anmerkung: Kostbar und gut? Da bleibt mir doch einfach die ganze Spucke weg!


Jetzt muss ich schliessen, nein noch etwas ganz Wichtiges: weißt Du, dass Du für mich der grossartigste Mensch bist auf der Welt! Welcher Mann hätte es fertig gebracht, aus echter Zuneigung zu mir meine Ehe nicht gefährden zu wollen??

Anmerkung: Nicht gefährden - so ein Scheiss!


Ueli, Du kennst das Schicksal dieses Briefes! Bewahre ihn gut in Deinem Herzen auf - aber nur in Deinem Herzen !!!!
Und nun nochmals MUT, MUT, MUT
Marianne
Nun muss ich doch noch schnell zwei Tränen Meister werden!
(Anm: Zeitpunkt dieses Briefes: ca. 1994/95)

Abgeschrieben, verlegt, nochmals abgeschrieben und an sicherem Ort verwahrt:
(zusammen mit der Kopie des Briefes),
Kreuzlingen, 30. 09. 2004 (Zeitpunkt für Zusammenstellung von Akten an Advokaturbüro
Schlatter & Aepli, Hauptstrasse 84, Parkhof, Postfach 113, 8280 Kreuzlingen)

Weitere Anmerkungen:

Ja, seine jetzige Frau hat den Brief halt leider doch gefunden, ihn mir nach ihrem vorherigen Anruf zugesandt - ich konnte und wollte es lange Zeit nicht glauben- aber ich gefror innerlich immer mehr - konnte mich meiner Frau immer weniger zuwenden, von Geschlechtsverkehr mit ihr keine Regung mehr - ich kann einfach nicht mehr mit ihr zusammenkommen, seit sie sich derart deutlich von mir abwandte.

Was soll ich nur tun, wie soll ich das verarbeiten?

Nun steht unser gemeinsames, 30-jähriges Zusammenleben als Scherbenhaufen da, ich als wütender Schläger:

(Dabei habe ich sie nie von vorne geschlagen, sie hat mich aber mehrere Male derart in Rage gebracht, dass ich sie mehrere Male sehr heftig packte und einmal auf den Boden warf und ihr den Hintern versohlte.

Dasselbe passierte mir mit ihrer jüngeren Schwester, welche die gleiche Art von unglaublicher Persistenz zu Tage legte und nicht zu keifen aufhörte - sie hatte ich ebenfalls heftig auf den Hintern gehauen. Ach, was war das für ein Bedauern mit dem tränenüberströmten Geschöpf!

An einem Weihnachtsabend vor ca. drei Jahren drehte meine Frau wieder derart auf und widersprach mir in einfach allem derart, dass ich beim Abwasch laut zu hören gab, wie sie mich überaus nervte - was wiederum ihrer älteren Schwester in den falschen Hals kam und sie gleich auch noch in dasselbe Horn stiess.

Das heisst, sie gab ihr Missfallen mir gegenüber sehr deutlich zum Ausdruck - aber da war es mit mir geschehen. Ich hieb ihr eine Watschel an die Wange und knallte ihr etwa sechs grosse Glasteller mit Wucht vor die Füsse - ein Scherbenhaufen physisch und psychisch.

Die arme Schwiegermutter weinte laut und verzweifelt im Zimmer nebenan - unsere Kinder und der Besuch mussten alles mithören! Voller Verzweiflung und tiefster Scham wischte und las ich die Scherben zusammen und dann..................... zog ich mich an und ging aus dem Haus - weit weg - 7 Kilometer, bis zur Haustüre meiner Eltern. Aber ich konnte ihnen diese Schmach nicht mitteilen, nicht an Weihnachten, eine Welt wäre für sie zusammengebrochen. Lieber behielt ich es für mich und wollte zurück - aber den weiten Weg? Mit meinem schon schmerzenden, arthrotischen linken Fuss und Knie? Da kam gerade rechtzeitig ein Personen-Zug an und so fuhr ich wieder zurück an den Ausgangspunkt der Unruhe.

Aber, was sollte ich "zu Hause" noch anfangen? Ich weiss nicht mehr so recht, wie das dann überhaupt noch weiterging...... ich glaube, ich durfte mich betreten und leise doch wieder der Gesellschaft in einigem Abstand anschliessen, aber ich glaube, ich blieb im Nebenzimmer am Fernseher sitzen. Eine schöne Weihnacht? - Wohl kaum! - Schon die vorherige, also letzjährige (2001) war nicht gerade mit frohen Zeichen gesegnet.

Und Weihnachten 2003 hatten wir das erste Mal keinen Weihnachtsbaum mehr..................

24. Februar, 2004, Geburtstag meiner Frau

Nun war es soweit, wir steckten in einer Beratung, i der es Marianne eigentlich nur ums Geld ging, wieder einmal fein verpackt mit vielen Floskeln drum herum, wie auch obiger Brief.

In eine Beratung, vor der Marianne schon einen Mietvertrag für eine relativ teure Wohnung abgeschlossen hatte: (1650 Fr. pro Monat). – Beratung um Geld, das ich ihr zustecken sollte, obwohl sie nun mehr Stundenlohn erzielen konnte, als ich mir je erträumen durfte zu meiner Arbeitszeit.

Ich war heimlich verzweifelt und relativ ratlos, musste mich extrem zwingen, klare Gedanken zu fassen neben meiner Abkehr von Marianne. Ich musste unheimlich an mich halten, um mich nicht über jede Kleinigkeit wieder aufzuregen, die mir missfiel. Was bedeutete das? Dass ich doch immer noch Gefühle für Marianne hatte? Ich hoffte es - aber ich dachte, nun muss wirklich mal eine Zeit lang Abstand sein - und ich wollte auch, dass sie diesen Abstand unabhängig von mir einnahm.

Ich hatte eine Budget-Aufstellung gemacht, aber wie ich es auch drehen wollte, meine Barschaft reichte zu unserem Lebensstil nur knapp. Ich sparte- und Marianne tendierte dazu, noch mehr zu spendieren, sei es für unseren jüngsten Sohn, oder den Aeltesten, der gerade 30 Jahre alt wurde, oder für ihre neue Wohnung, ihr Studio usw.

Ich monierte, nachdem sie mir vorschlug, statt 1000 Franken doch 3000 Franken an Matthias, den Aeltesten zu spenden, weil er ja so viel selbst zu seiner Ausbildung beigesteuert hatte.

So schlug ich erst ärgerlich vor, dass sie ja schliesslich auch nicht unerheblich geerbt hatte und demnach doch endlich auch mal was von ihr beitragen könnte: eins zu eins - dann lenkte ich ein, gab 2000 Franken von mir und sie sollte noch 1000 Franken von ihr beipflichten, was dann auch so geschah. Sehr zur Freude von Matthias!

So kann es ja wohl nicht mehr weitergehen, fast jeden Monat sehe ich Bankabrechnungen, die mit etwa gleichviel Ein- wie Ausgaben dastehen.

Ich musste uns, resp. meine Frau vor einigen Jahren sogar dazu zwingen, dass wenigstens meine Invalidenrente von nur gerade 350 Franken auf die "hohe Kante" ging, also in ein Sparkonto, statt dass unser Konto einfach immer wieder mehr oder weniger leer geräumt war.

Dieses gesparte Geld deklarierte ich als Renovationskonto, da unser Hausdach eigentlich schon lange eine Totalrevision nötig hatte. Das sollte nun im Jahr 2004 geschehen. Im Jahr 2003 hatten wir Fensterläden bestellt und jetzt erneuert, die alten waren derart desolat.

Der 25. Februar 2004 war angebrochen, die Trennung nahte - der Hausverkauf am Palmenweg 17 (Haus der Schwiegermutter) machte langsame Fortschritte, wobei Marianne das meiste dazu beipflichtete - ich half eigentlich nur, wenn gerade niemand von den drei Schwestern zugegen war, sonst "managten" die Damen alles sehr gut allein.

Bis zu diesem Teil des obigen Textes war damals Mitternacht vorüber gegangen, es wurde kühl und Zeit, ins Bett zu gehen.

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15. November 2006:

Am 20.11. 2006 dürfte es rechtsgültig sein, wenn "meine" Marianne nicht noch Einspruch geltend macht, was aber sehr wenig wahrscheinlich ist, da sie zur Zeit am linken Arm operiert im Kantonsspital Münsterlingen liegt.

Unglücklicherweise hatte sie noch einen Tag vor unserem endgültigen Termin vor Bezirks-gericht einen saublöden Unfall mit dem Velo: li. Arm schwer verletzt: Ellbogenknöchli, Elle und Speiche gebrochen.

Da ja die Verhandlung schon auf Dienstag, den 06.11.2006 angesetzt war, musste sie wohl oder übel ohne Operation vortreten, mit dick eingebundenem Arm und in Begleitung ihrer jüngeren Schwester Silvia. (Ohne Begleitung durfte sie nicht aus dem Spital).

Unglücklicherweise war sie auf Konstanzer Boden in Grenznähe verunglückt und in ein Konstanzer Spital eingeliefert worden, danach erst nach Münsterlingen überführt worden. Das auch noch!

Inzwischen geschwollen, musste sie noch länger bis zur Operation warten, die dann am Freitag

erfolgte durch drei Aerzte, einer davon ein Hand-Chirurg, da das Ganze ziemlich kompliziert wurde.

Nun wird sie etwa 3 Monate arbeitsunfähig sein - als Selbständige! Viel Vergnügen!

Ich hoffe nur sehr, dass das nicht auch noch wieder auf mich Regress nehmen wird - aber mein Anwalt hat mich soweit etwas beruhigt.

Ja, und nun habe ich die hehre Pflicht, zur Bank zu gehen und 175'000 Franken zu kündigen, damit dieser Betrag an meine Exfrau überwiesen werden kann.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

So ist das Leben nach 30 Jahren "Ehe", die leider schon lange keine richtige mehr war.

Ueber 20 Jahre Eifersucht, welche ich endlich obsiegt geglaubt hatte und dann haut doch meine Frau noch auf den Putz, indem sie echte Untreue (schriftlich) manifestiert. So eine verd........ Sch.......

Ja, und da ist mir halt doch noch der Kragen geplatzt, nun war das Mass übervoll. Sie, die jahrzehnte lang in eifersüchtiger Weise Angst hatte, dass ich fremd gehen könnte, was ich die ganze Zeit ihr begreiflich zu machen versuchte, dass ich keinen Anlass dazu brauchte - nun sie selber!

Na ja, lassen wir das! Es bringt doch nichts mehr.

Eifersucht ist eine Krankheit und mein Anwalt stellte erschreckt fest, dass meine Exfrau auf Grund ihrer Arztrechnungen schwer krank sein muss! Ja, ist sie auch und bleibt sie auch.



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