Das dumme Kind und ueber den wirklichen Ursprung der Schuld

{ 07:13 AM, 20 May 2007 } { Link }

Wenn ein Kind sich zum zweiten Mal an einer heißen Herdplatte die Finger verbrennt, werden sich die Eltern Vorwürfe machen, wieso sie nicht richtig aufgepaßt haben und sie werden sich fragen, welch dummes Balg sie „in die Welt gesetzt“ haben. Wenn aber Politiker im Auftrag „Deines Staates“ - zum Wohle des „gesamten“ Volkes - mit dem Feuer spielen, nimmst Du dies alles, ohne Dir mehr oder weniger Gedanken drüber zu machen, hin.

„Die werden schon wissen, was sie tun. Was kann ich daran schon ändern?“, ist der Gedanke der „demokratischen Masse“, anstatt ihren „Volksvertretern“ auf die Finger zu schlagen. Wenn dann wirklich einige „Nachdenkliche“ dagegen „demonstrieren“, bekommen sie sehr schnell die Grenzen der verfassungsmäßig festgelegten „freien Meinungsäußerung“ in Deiner „freiheitlichen Demokratie“ zu spüren. Du weißt, wie ich über Fanatismus denke, also begehe nicht den Fehler, diese Aussage mit Deiner Logik zu vergewaltigen. Egal für welche Seite Du bisher auch Partei ergriffen hast, beide Seiten agieren fanatisch. Wobei Fanatismus nicht unbedingt etwas mit „Gewalt“ zu tun haben muß. Jedes Überbewerten einer einzigen „Wahrheit“ - „seiner“ Wahrheit - ist Fanatismus. Wenn man wirkliches Bewußtsein besitzt, dann „kämpft“ man nicht um „sein Recht“ und „verdammt“ den eingebildeten „Feind“, sondern man beginnt zu „verstehen“.

 

Würdest Du ein Kleinkind, das sich in die Windeln macht, „be­kämpfen“ und „verdammen“, nur weil es Dir von dessen vollgemachten Windeln ekelt?

 

Deine verantwortliche Regierung weiß entweder wirklich nicht, was sie tut, dann ist sie aber auch zu unreif, die Verantwortung für ein ganzes Volk zu übernehmen, oder sie weiß sehr wohl, was sie tut, dann sind die Rädelsführer nur verantwortungslose Egoisten, denen für ihre Macht- und Geldsucht jedes Mittel recht zu sein scheint. Wenn Du nun diese Aussage wieder in Deiner „entweder - oder“ Logik betrachtest, sieht das Urteil sehr schlecht für Deine „Volksvertreter“ aus, wenn Du aber einen „sowohl - als auch“ Standpunkt einnimmst, beginnst Du langsam alle Vorgänge Deines Daseins zu „verstehen“, ohne irgendein Haßgefühl in Dir zu empfinden.

 

Wirklich zu lieben, heißt auch alles zu verstehen. Stelle Dich immer auf die Seite der Opfer. Es würde keine Erscheinung in Deiner Welt geben, wenn ich sie nicht gewollt hätte. Hast Du vergessen, daß Dir in diesem Dasein nur „Prüfungsprobleme“ vorgelegt werden, um Deine Reife, anhand Deiner Reaktionen und Handlungen zu prüfen?

Ein Sexualverbrecher ist für seinen „krankhaften Trieb“ genauso wenig dafür verantwortlich, wie ein Krebskranker für sein „Krebs­leiden“. Denn beide haben sich ihre „Fehlfunktionen“ nicht herausgesucht, obwohl bei beiden letztendlich die persönliche „unbewußte Psyche“ die eigentliche „Ursache“ ihrer Krankheit ist. Beide haben auch nur sehr beschränkten Einfluß auf ihr Leiden. Würdest Du einen Krebspatienten dafür bestrafen, weil er seine Krebsgeschwüre nicht selbst unter Kontrolle zu bringen vermag? Warum verachtest Du dann einen Sexualverbrecher? Gut, Du findest, daß unter dem Krebskranken keine anderen Menschen zu Schaden kommen. Wie wäre es aber, wenn ein Busfahrer während der Fahrt einen Schlaganfall bekommt und dadurch viele Menschen den Tod erfahren? Würdest Du diesen kranken Menschen, der für seinen Schlaganfall nichts kann, dann auch verachten und „schuldig“ sprechen?

 

Aus dieser Sicht bekommst Du ein völlig neue „Einstellung“ zu dem so sehr mißverstandenen und mißbrauchten Wort „Mitleid“. Mit-leiden heißt sich zu identifizieren, heißt das Leid des anderen zu verstehen und auf sich zu nehmen. Die Welt ist in Dir, hast Du das vergessen? In Deiner eingebildeten „äußeren“ Welt hat man kein Verständnis für die Sünde, weil „Du selbst“ in dieser Welt an keine wirkliche Liebe zu glauben vermagst. Ich weiß schon, an Dir liegt das ja nicht, nur die Anderen sind die Schuldigen. Du wirst von ihnen ja geradezu gezwungen, selbst auch egoistisch zu handeln. Du sperrst Dich selbst in dieses Paradox Deiner eigenen Logik. Haß und Rachegelüste haben darin die Oberhand. Sünde scheint etwas Unsauberes, Unhygienisches zu sein. Es sind Deine eigenen Gedanken, die alles verurteilen und damit den Mitmenschen zu dem machen, was Du in ihm siehst. 

 

Sind die fehlerhaften Antworten, die Dir in einem Führerschein-Prüfungs­bogen zwischen die richtige[n] Antwort[en] geschmuggelt wurden, denn etwas böses? Nein, sie haben ihre genaue Bestimmung. So zeigt mir auch Dein Verhalten auf solch „sündhafte Erscheinungen“, ob Du nur ein „christlicher Heuchler“ oder ein wirklicher „Christ“ bist - ein selbstsüchtiger Atheist oder ein „wirklicher Mensch“. Deine Welt mag keine Sünder, auch wenn sie bereuen. Nur Heuchler haben Dich bisher beeindruckt, die die Sünde „be-kämpfen“ und sie zu „be-siegen“ versuchen. Diese bösen Menschen sind in der Lage mit ihrem „Gerechtigkeitsparolen“ die Masse in Begeisterungsstürme zu versetzen. Nur Heuchler und Scheinheiligen werden geachtet, die selber nichts von der Sünde wissen, weil sie ja so brav nach allen Regeln ihrer „selbst verfaßten“ Gesetzen leben. Erkenne, daß „Sünde“ das Erziehungsgeheimnis der „jenseitigen Welt“ darstellt. Auch Du möchtest die Gerechtigkeit immer sofort am Werke sehen, am besten selbst bestimmen. Ein ehrlicher Fanatiker schreit nach Lynchjustiz, ein unbewußter Heuchler dagegen macht sich die Hände nicht selbst schmutzig. Er läßt „seinen“ Staat „sein Recht“ vollziehen. Die Gerechtigkeit muß auf jeden Fall „hier und jetzt“ - auf Erden - vollzogen werden. Ansonsten wird der Gerechtigkeit ja nicht Genüge getan. Nach dem Tod ist eh alles aus - glaubst Du. Damit verabsolutierst Du wieder das Raum/Zeitliche Deiner Welt. Wirkliches Recht spreche nur ich und zwar in der jenseitigen Welt. Richte nicht, damit Du nicht selbst von mir gerichtet wirst. Nur wenn Du alle Zusammenhänge Deines Daseins kennst, kannst Du auch über dessen Erscheinungen urteilen. Du urteilst aber nur nach „Deinen selbstgemachten Wahrheiten“ und damit sprichst Du Dein eigenes Urteil „über Dich selbst“ aus. Du hast nicht das geringste Recht, irgendjemanden eine Schuld anzukreiden. Kehre besser vor Deiner eigenen Tür den Schmutz weg. Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.

 

Die Erkenntnis der Ursache von wirklicher Sünde und Reue sind die beiden Beine, auf denen Du Dich durch Deine Welt bewegst. Du benötigst die Erkenntnis darüber auch, um Dich mir nähern zu können.

 

Eine Katze fängt einen Vogel. Armer Vogel! Schlägst Du Dich nun auf die Seite des Vogels und wirst die Katze dafür bestrafen? Aber eigentlich kann die Katze ja nichts dafür, sie ist nicht böse, denn sie wurde ja so erschaffen. Also, arme Katze! Und genauso verhält es sich mit der Natur Deiner „normalen Menschheit“. Armer Sexualverbrecher! Deine Wahrheiten leiden an einem schweren Paradox. Du wirst täglich damit konfrontiert, in Deinem Handeln und in Deinem Denken. Wohl dem, der dieses Paradox in sich selber sucht und es in seinem kollektiven Dasein findet. Wohl dem, der es dann auch aufzulösen weiß. Dieses „Auflösen“ Deines eigenen Egos wird Dir nur mit einer hingebungsvollen christlichen Liebe gelingen.

 

Der Sünder ist der Einsame - der Getriebene - das wirkliche Opfer. Du bist der wirkliche Sünder. Hast Du nur deswegen Angst Dich zu verändern, weil Dir mit der Reue auch die Lächerlichkeit droht. Hast Du Angst davor, daß Dich Dein „Bekanntenkreis“ für „verrückt“ erklärt? War Jesus (mein Menschensohn) aus der Sicht seiner Henker nicht auch ein „Verrückter“? Du konntest bisher die wirkliche Gerechtigkeit nicht erkennen, weil Du mich nicht [an]erkennst. Wo fängt die Kausalitätsreihe der Schuld an? Wenn Du weit genug gehst, wirst Du zwangsläufig bei mir landen - bei Gott.

 

Ich gestehe:

Ich bin an jedem Tod „schuld“, aber auch an allen Kriegen, an allen Krankheiten, am Unrecht und allem sonst, was Dich in diesem Dasein traktiert. Ich bin derjenige, der diese Prüfungen entworfen hat.

 

Doch letztendlich bist Du es, der all diese „Erscheinungen“ unbewußt aus meinem großen Katalog von Möglichkeiten selbst auswählt. Es sind seltsammerweise bisher nur die schlechten, ver­kehrten Möglich­keiten, die Dich bisher magisch angezogen haben, obwohl in diesem Katalog überwiegend nur gute Phänomene angeboten werden. Es wird langsam Zeit, daß Du Deine Hausarbeiten machst. Die Ursache Deiner Fehlentscheidungen liegt darin begründet, weil Du die Existenz der anderen Welt - und mich den Schöpfer - bisher völlig ignoriert hast. Würdest Du wirklich an mich glauben, würden sich auch alle Deine Probleme „im Nichts“ auflösen. Die Welt um Dich herum würde sich dann wie von Zauberhand bewegt, von selbst in ein Paradies verwandeln.

Deine „Gegenwart“ (= Anwesenheit) in diesem Chaos ist nötig. Du bist das fehlende Glied vom Ganzen, daß die „Verbindung“ bisher noch unterbricht. Nur Dein egoistischer Hochmut gibt Dir das Gefühl über Schuld und Unschuld „ur-teilen“ zu können. Du alleine bist nun derjenige, der die „Weiche“ für die Zukunft Deiner ganze Welt stellen wird.

 

Deine angestrebten Ziele und Wahrheiten von heute sind Deine Irrtümer von morgen. Ein neues „Morgen“ kann schon heute beginnen, auch Du kannst plötzlich erwachsen werden und all die Fehler Deiner Kindheit seien Dir verziehen.




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