Ueber den Sinn der Dinge

{ 05:34 PM, 25 October 2007 } { Link }

Alles in meiner Schöpfung ist gut und zu Deinem Wohle erschaffen. Du kannst alle Pflanzen und Tiere, die Du möchtest, als Nahrung genießen. Doch tue dies immer in tiefer Dankbarkeit, mir gegenüber und dem Wesen, das geschaffen wurde, um Dich zu ernähren. Auch die „Genußgifte“ Alkohol und Nikotin habe ich nur zu Deiner Freude geschaffen, um sie, wenn Du möchtest, „in Maßen“ zu genießen. Wenn „Freunde“ gesellig feiern, reicht man den Wein (des heiligen Abendmahls) und raucht, wenn man möchte, eine „Friedenspfeife“, um die Seelenverwandtschaft zu unterstreichen. Nur wenn Du „hün­disch“ anfängst diese Dinge „anzubeten“ (Sucht!) und über alles andere stellst, werden sie Dir ein „Verhängnis“ sein. Das gleiche gilt auch für alle anderen Dinge, von irgendwelchen Glaubensreliquien bis hin zu dem, was Du Luxusartikel nennst. Nicht die Reliquien und Mammon sind böse, sondern das „Anbeten“ dieser Dinge!

Nicht einmal mich sollst Du anbeten !

Alle sollen gleich sein „in Einem“ (siehe Off. 22; 8-21) Und zu guter Letzt Deine Sexualität. Sie ist „das größte Geschenk“, was ich Dir geben konnte, das körperliche „Einswerden“ zur Erschaffung neuen Lebens. Doch durch ein diabolisches Dogma wird sie „von Fanatikern“, die „glauben“, mein Recht auf ihrer Seite zu haben, „zu Schmutz“ erklärt. Am leichtesten erhält man Macht über andere Menschen, wenn man ihnen permanent Schuldkomplexe einredet. Schuldkomplexe über das „natürlichste“ Verhalten in meiner Schöpfung.

Ich sage Dir nun, was dieser „Schmutz“ wirklich bedeutet.

Messias bedeutet „Gesalbter“ (hebr. = maschiach) und „Salben“ (aus dem Messias abgeleitet) „maschach“. Das hebr. Wort für Öl ist „schmona“.

„Freude schenken“ nennt man „sameach“. Du kannst hier deutlich die Radikalverbindung  zwischen dem Messias und dem Freudeschenken, dem „Erfreuen“, aber auch zum Wort „Samen“ erkennen. Messias sein, heißt der Samen für neues Leben sein. Auch das [Speise]Öl ist ein „Überträger der Freude“ („sameach“), es ist der „Geschmacksüberträger“ in euren Speisen. Und Essen - auch eine Art der „Vereinigung“ - ist ja bekanntlich die zweit schönste Sache der Welt.

Das hebr. Wort für Himmel ist „schamajim!

Der Anhängsel „ajim“ bezeichnet immer eine „Doppelform“. Die Augen nennt man enajim, eine Waage mosnajim, die Beine raglajim, die Hände jadajim, die beiden Ohren osnajim usw. - alles, was aus „Zweien“ besteht, wird durch die Silbe „ajim“ zu „Einem“ vereinigt.

Das Wort Himmel (scham-ajim) beschreibt in der hebräischen Sprache also ebenfalls eine „Zwei-Einheit“.

Es ist die „ajim“ Form des Wortes „scham“. Das Wort „scham“ bedeutet „dort“ - „ein bestimmter“ Platz wird hier beschrieben. Wenn es ein „dort“ gibt, muß es auch ein „hier“ geben. Man kann nur auf einen bestimmten Platz sein - hier oder „dort“ - aber „normalerweise“ nicht auf  beiden Plätzen gleichzeitig. Genauso ist es mit dem Denken und der Moral. Das „Normale“ (Denken) trennt was zusammengehören muß, denn, wenn es ein „dort“ (das Gute) gibt, muß es - so denkt der „Normale“ - auch einen Gegensatz (eine Entgegen-stellung, das Unnormale - das Böse) geben. Der Himmel, „schamajim“, symbolisiert „die Dualität“ in der das „Eine“ ,ohne das „Andere“ nicht „existieren“ kann (lat. ex-sisto = hervorgehen, auftauchen, entstehen). Im „Himmel“ werden Gegensätze - „die Alternativen“ - zur Einheit. Alles Gegensätzliche verschmilzt „im Himmel“ zur „Einheit“. Das Wort „schamajim“ sieht man auch als die Kombination von esch (Feuer) und majim (Wasser). Der Himmel ist das Prinzip der Doppelheit ( Schlange) in Ruhe (das Zeitlose, „Unendliche“). Darum wird auch der Platz, wo ich angeblich wohne, als Himmel bezeichnet. Er ist das Symbol für den Platz, an dem die (ursprüngliche) Einheit Zuhause ist, welche alle Zweiheit von sich ausgehen läßt.

Wenn Du es schaffst, „in Dir“ Deine „Mann-Hälfte“ und Deine dominante „Frau-Hälfte“ zu vereinigen, werde ich Dich „heim­suchen“ und Dir ein neues wunderbares Leben „zu-teilen“. Du wirst dann „den Himmel“ auf Erden erleben!

Gen-au das ist auch der Grund, weswegen ich Deinen Körper mit einem „Geschlecht“, will heißen, „Scham“-Bereich ausgestattet habe. Dieser ist nämlich „dort“, wo sich Mann und Frau körperlich am Stärksten unterscheiden. Diese beiden „dort“ (= scham) werden bei einer „Vereinigung“ (= ajim) ebenfalls zum Himmel (= schamajim) des „Verschmelzens“, aus dem, man höre und staune J - nach meinem göttlichen Prinzip „These+Antithese = Synthese“ - eine neues „Eins“, ein neues Individuum, will heißen, neues Leben hervorgeht, das sich an den „Brüsten seiner Mutter“ (hebr. = schadajim) nährt.

Laß uns gemeinsam die gesamte Schöpfung - in der „dieses Wunder“ geschieht - anbeten, zu unser aller Freude!

Die Welt des Wesentlichen - mein schamajim - ist die einzige Brust, die Dich richtig ernähren kann. Alle andere „geistige Nahrung“ wird Mangelerscheinungen in Dir erzeugen, diese können im Verfall enden - in der Entropie.

Selbst zum „Schöpfer“ neuen Lebens zu werden ist die größte Erfüllung, daß höchste körperliche und seelische Glücksgefühl und letztendlich die Quelle allen neuen Lebens. Was nicht bedeutet, das Du Deine Sexualität nur „um Kinder zu zeugen“ gebrauchen solltest. Wichtig dabei ist nur „die Liebe“ - der Wunsch mit einem geliebten Menschen zu „verschmelzen“, unabhängig davon, ob dieses „Ver­schmelzen“ nur geistig oder auch körperlich geschieht. Man muß also nicht „verheiratet“ sein, um mein „Geschenk des körperlichen Glücks“ genießen zu dürfen.

„Sexualität ohne Liebe“ ist nur eine „berechnende“ Triebbefriedigung - ist Prostitution - ist „eiskaltes Geschäft“.

Aber auch alle anderen Handlungen, bei denen die „Triebfeder“ nur das „Geld verdienen wollen“ ist, sind Prostitution. Man sollte auch seine „Daseins-Berufung“ mit Liebe tätigen. Es gibt Dirnen, für die ihr Beruf eine „Berufung“ ist. Es sind Frauen, die Achtung vor den - von Trieben getriebenen - Männern haben und wirklich nur helfen wollen. Und es gibt Männer, die „ohne Verachtung“ zu Dirnen gehen und sie nicht nur als Ware betrachten, sondern ihnen „Respekt“ entgegenbringen. Die Kirche könnte sich von dieser Art „Nächsten­liebe“ eine Scheibe abschneiden. Man sollte nicht alles sofort „blind­wütig“ verdammen, solange man die „wirklichen Zusammenhänge“ meiner Schöpfung nicht kennt.

Warum wist Du zu Deinem nächsten getrieben,
um zu lernen, Deinen Nächsten zu lieben.

Wieviel Verachtung und Haß sehe ich in den Gedanken von manchen Menschen, die sich fanatisch „gläubige Christen“ nennen und jeden Sonntag in die Kirche gehen. Sie fühlen sich als Menschen „erster Klasse“, doch haben sie ihre Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Jeder Mensch hegt ein inniges Verlangen nach einem harmonischem Zusammenleben. Einem harmonischen Zusammenleben mit einem Partner, aber auch mit seinen Mitmenschen. Er strebt die Gemeinschaft an - die Vereinigung. Das ist der eigentliche Sinn Deines Daseins. Auch Du spürst intuitiv, daß eine Familie - gleichgültig in welchen Größenrahmen sie sich bewegt - die eigentliche Erfüllung Deines Lebens ist. Doch hast Du das wie und warum - die wirkliche Bedeutung der Familie - aus den Augen verloren. Hast Du schon einmal daran gedacht, daß „Mann und Frau sein“ auch einen anderen Sinn haben könnte, als sich nur animalisch fortzupflanzen. Diesen Unterschied „im Menschen“ zu einem Dogma auszubauen, anstatt ihn aufzuklären, zeugt von Unwissenheit. Dein Dasein wurde dadurch zur Qual. Schuldgefühle verbrauchen nur geistige Energie. Die Liebe zwischen Mann und Frau ist das Höchste, sie birgt das Geheimnis Deiner Welt. Erst wenn hier ein betrügerischer Schein seinen Einzug hält, kommt das Allergemeinste und Niederträchtigste zum Vorschein, das eiskalte „berechnende“ (logische) Geschäft.


 




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