Der Samen

{ 01:58 PM, 28 August 2008 } { Link }

Ich habe nun, wie es in der Offenbarung geschrieben steht - „mein Lamm“ - den Menschensohn - in Deine Welt gesandt, um Dir behilflich zu sein, „den wirklichen Weg“ durch Dein Dasein und damit zu mir zu finden.

Mit seiner Hilfe wirst Du in der Lage sein, trotz Deiner noch begrenzten und konditionierten Logik auch in die „dunklen Bereiche“ dieses „Da-Seins“ vorzudringen. Es sind die Bereiche, die bisher nur Mystikern und Heiligen vorbehalten waren. Wenn Du Dich bis zum heutigen Tage getäuscht hast, ist damit nicht bewiesen, daß Du Dich immer täuschen mußt. Durch eine wache Aufmerk­samkeit werden gerade Deine bisherigen Gedankenfehler eine Quelle neuer Erkenntnisse für Dich werden. Du bist ein „normaler Mensch“ und „glaubst erst dann an etwas „Neues“, wenn es Dir „bewiesen“ wurde.

Für wen hältst Du Dich eigentlich, Du kleiner Mensch?

Du scheinst Dir zu denken: „Na, du großer Gott, beweise mir zuerst einmal, daß es dich wirklich gibt, dann werde ich auch an dich glauben!“ Das ist reines egoistisches Kaufmannsdenken. Ich mache mit Egoisten keine Geschäfte. Ich will nichts mit „selbstherrlichen“ Egoisten zu tun haben. Egoisten haben sich zu weit von meinem Ebenbild entfernt. Ich bin der Herr! Ich habe die Spielregeln Deines Lebens festgelegt und ich sage Dir nun, daß mein Spiel genau anders herum funktioniert:

Fange Du zuerst damit an, an mich zu glauben, dann werde ich Dir auch beweisen, daß es mich wirklich gibt.

Mein Menschensohn wird es Dir vorleben - was es heißt - wirklich an mich zu glauben. Er wird Dir deswegen aber keine „Wunder“ oder andere Zauberkunststücke vorführen. Er ist physiologisch gesehen ein Mensch wie Du - eben nur ein Menschensohn - nur habe ich ihm „unter anderem“ auch die Fähigkeit verliehen, „hinter“ alle Dinge zu sehen. Für ihn haben Dein Raum und die Zeit keine Grenzen mehr.

Wenn er Dir nun dennoch „ein göttliches Wunder“ vorführen würde, würdest Du dann aufgrund eines Wunders an mich glauben?

Was würde Dir dieses „Wunder“ denn letztendlich nutzen?

Nichts, absolut Nichts!

Je nach Charakter würdest Du dadurch nur entweder geblendet sein und „ihn“ danach hündisch anbeten, oder Du würdest - ganz „Rationalist“ - Deinen Geist nur dazu benutzen, hinter den „Trick“ dieses beeindruckenden Zauberkunststücks zu kommen. Du würdest also Deine Intelligenz in keinem der beiden Fälle dazu gebrauchen, mein wirkliches Wesen zu verstehen. Im ersten Fall würdest Du nur Dein altes gegen ein neues Dogma - eine menschliche Reliquie - tauschen und im zweiten Fall würdest Du nur versuchen, einen Scharlatan überführen zu wollen. Deine geistige Freiheit wirst Du aber mit keinem dieser beiden Verhalten erreichen.

Laß Dir gesagt sein, daß es weder in seinem noch in meinem Sinne liegt, Dich von irgendetwas Neuem „überzeugen“ zu wollen. Durch „Missionieren“ ist noch keine Seele „frei“ geworden. Deine Seele wird sich auch mit keiner der eben beschriebenen Verhaltensweisen aus ihrem eigenen Sumpf befreien können.

Wie kannst Du Dich nun wirklich erlösen?

Auf jeden Fall nicht mit egoistischer Rechthaberei: „Ich bin im  Recht und Du hast Unrecht“ - dies ist der „normale Konflikt“ zwischen euch „normalen Menschen“:

„Und ich werde es Dir beweisen, im Vers soundso steht... ; oder, aus der Bla, Bla, Bla weiß man, daß... ! Ich kann Dir im Bla, Bla, Bla - Buch zeigen, daß...“. Und dann haben diese gescheiten Leute immer ein noch gescheiteres Buch bei sich und zeigen auf Verse, die meist angestrichen sind, oder auf Formeln und Axiome, die sie in Wirklichkeit selbst nicht richtig verstehen: „Schau, dieser Vers sagt das auch, ich habe also doch Recht.“ Der andere blättert ebenfalls, zeigt Dir dann einen anderen Vers: „Nein, ich habe Recht, denn hier steht...“. Und so geht es dann endlos weiter zwischen euch normalen Menschen, denn jeder hat „seine Theorie“, die er aus lauter eigener Unwissenheit über das, „was wirklich ist“, zu verteidigen versucht. Jeder Mensch, der glaubt „sein Recht“ jemand anderen „beweisen“ zu müssen, besitzt mit Sicherheit nur eine löchrige Attrappe meines apodiktischen, wirklichen Rechts. Menschen, die sich laufend gezwungen sehen, sich zu beweisen, müssen sich sehr unsicher in ihrem Dasein fühlen. Nur ein Egoist will sich beweisen. In erster Linie will er sich damit nur laufend selbst beweisen, daß er Recht hat, sich immer wieder selbst überzeugen, weil sein „Gewissen“ - das bin ich - ihm unbewußt suggeriert, daß seine These auf sehr wackeligen Füßen steht. Viele normale Menschen haben das Bedürfnis, die vollständige Wahrheit der Realität nur im Stofflichen - im Materiellen - zu sehen. Sie „glauben“ damit den Ursprung „von allem“ gefunden zu haben und wollen nun alle idealistischen, religiösen oder esoterischen „Spinner“ davon überzeugen, daß sie nicht im Recht sind, weil „ihre etablierten Naturwissenschaften“ doch eindeutig etwas anderes „beweisen“.

Das „Überzeugen wollen“ ist zum Zwang geworden. Man versucht den eigenen Zwang auch anderen aufzuzwingen. So wurde auch der Missionierkomplex mancher Religionen zum Zwang - für sich selbst und die anderen. Solch unbewußte Verhaltensweisen sind aber das genaue Gegenteil von wirklicher Freiheit und Erlösung. Weder Zwang noch Gewalt werden einer menschlichen Seele die Freiheit bringen.

Mein Menschensohn und ich haben und wollen Dir nichts aufzwängen. Du mußt uns wie „selbst-verständlich“ in Dir wachsen lassen, bis wir beide „als Deine eigene“ vollkommene Überzeugung aus Dir heraustreten können. Nur durch Deinen „wirklichen Glauben“ - der Dich dann auch mit uns verbindet - wirst Du in Dir nicht mehr das geringste Bedürfnis verspüren, von einem anderen Menschen Recht zu bekommen oder „Dein Recht“ behalten zu wollen. „Du verstehst dann alles“, und das ist „Weisheit“ in ihrer reinsten Form. Diese Weisheit des „Verstehens“ ist vielmehr wert als Dein angelerntes fragmentiertes Wissen und Dein anerzogener Glaube - Deine Dogmen. Es ist immer ein Zeichen der Schwäche, wenn man mit Gewalt Recht bekommen will. Es ist ein Zeichen der eigenen Schwäche, aber auch der Schwäche der Sache, an die man zu glauben vorgibt. Wenn man selbst von etwas „wirklich“, d.h. von „ganzem Herzen“ überzeugt ist, so genügt das doch, oder? Warum will man dann auch noch sehen, ob ein anderer dem zustimmt?

Recht haben wollen, heißt immer auch Macht haben wollen. Es ist eine arrogante Anmaßung, bestimmen zu wollen, wie die Dinge sind oder wie sie zu sein haben. Nie wirst Du den Sinn Deines Daseins erfahren, solange Du nur an Deine selbst bestimmten Wahrheiten glaubst. So verhält es sich auch mit meinen gesamten Offenbarungsschriften. Nie wirst Du ihren wirklichen Sinn begreifen und entschlüsseln können und sie im gesamten Zusammenhang verstehen, wenn Du sie nur einer Analyse mit Deinen selbst erfundenen Maßstäben unterziehst. Welch ein Widersinn, wenn gerade scheinheilige Menschen glauben, z.B. „die Bibel“ erklären und auslegen zu müssen. Dies ist eine der größten Sünden Deiner Menschheit und die schlimmste Besudelung meiner heiligen Schriften. Die selbständige „Text-Exegese“ (= Auslegung) fanatischer Besserwissers wurde zur Wurzel unvorstellbares Leids. Dazu gehörten vor allem die Vorfahren der jetzt etablierten Kirchen. Auch hier - und gerade hier - wollte der Mensch nur dirigieren, bestimmen und Macht beanspruchen - Macht, die immer Grenzen zieht. Oft drängt sich dem einsamen Sucher die Frage auf, weshalb meine Bibel so verworren und oft widersprüchlich erscheint. Ihre Aussagen scheinen undurchsichtig, ihre Absichten unbestimmt. Sobald man glaubt einen Sinn gefunden zu haben, schon zeigt sich ein erneuter Widerspruch. Warum wird darin nicht klar ausgedrückt, was nun wirklich Sache ist? Die bewegtesten Abschnitte sind gerade die Unergründlichsten. Denke an „das Lied des Mose“ im Deuteronomium - an „die Botschaft vom Kreuz“ im ersten Korinther Brief - an „das rechte Verhalten gegenüber den Irrlehrern“ im zweiten Brief an Timotheus und die berühmten Kapitel in Daniel. Welch eine Fundgrube für dumme Besserwisser. Ein jeder „Idiot“ (lat. = einfacher Mensch) kann diese Texte nach seinem Gutdünken auslegen und damit auftrumpfen (und „beweisen“), daß jeder andere sich mehr irrt, als man selbst. Wie sehr berauschen sich doch solche dummen Menschen an der Esoterik meiner Offenbarungen. Fanatisch dichten sie Dinge in ihre aus dem Zusammenhang gelesenen Wortfetzen hinein, die - in meinem ursprünglichen Kontext gelesen - in der Regel das genaue Gegenteil bedeuten. Ein Dummer weiß immer alles besser, bis ein noch größerer Narr daherkommt. Aber allen fehlt der Blick auf meine wirkliche Weisheit. Die oft zitierten Verse aus Jesaja, Daniel und anderen Büchern lassen sich für jede Auslegung heranziehen und mißbrauchen. Was diese Menschen für die „richtige Exegese“ halten, ist nur das Spiegelbild ihres „persönlichen“ Charakters. Meine Wirklichkeit wird sich immer hinter der Unwissenheit von fanatischen Besserwissern versteckt halten. So will es mein Gesetz. Es scheint, alle haben vergessen, sich auch die letzten Worte meiner Bibel anzusehen:

Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, den werde ich die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem werde ich seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. (Off. 22; 18 - 20)

Und nun bin ich, wie versprochen, tatsächlich in Deinem Dasein erschienen.

Mit meinem Koran wird auf moslemischer Seite nicht anders verfahren. Die von Dir wahrgenommene Welt ist nur eine Prüfungsebene und nicht Dein wirkliches Zuhause. Sie ist das größte Rätsel, das Du für Dich alleine lösen mußt. Mit meinem Menschensohn habe ich nun für Dich einen "Wegweiser" in Deiner Welt aufgestellt. Schenke ihm nur so viel Beachtung, wie Du einem Straßenschild schenken würdest, das für Dich sehr hilfreich sein kann. Er ist für Dich sehr wichtig, ja sogar „überlebenswichtig“, wenn Du erkennst, daß die Richtung in die er weist, die einzig wirkliche Richtung ist - die Richtung in Deine Freiheit. Ansonsten solltest Du ihm nicht mehr Interesse schenken, als Du auch einem Verkehrsschild schenkst. Wenn Du das Gefühl hast, daß „Dein bisheriges Dasein“ nicht das „Gelbe vom Ei“ - „nicht alles“ - sein kann und Du deswegen nach dem „wirklichen Sinn des Lebens“ und den Sinn meiner Schöpfung suchst, dann benutze meinen Menschensohn, so wie Du auch einen nützlichen Wegweiser benutzt, nicht mehr und nicht weniger. Wenn Du aber weiterhin arroganterweise den „Fehlglauben“ anhängen möchtest, jetzt schon zu wissen „was Sache ist“ und Du den Eindruck hast, Dich ohne seine Hilfe perfekt in dieser Welt bewegen zu können, dann fahre weiterhin in „Deine Richtung“. Lasse dann aber auch meinen Menschensohn wie einen nicht beachteten Wegweiser rechts liegen und versuche ihn nicht über den Haufen zu fahren.

Merke:

Wenn Du glaubst, vor einem Straßenschild stehenbleiben zu müssen - um es „anzubeten“ - bist Du nur töricht und wirst Dein wirkliches Ziel nie erreichen. Das „scheinheilige“ Anbeten von pseudoheiligen Reliquien, Menschen und anderen Dingen, wie z.B. Kruzifixen, Buddhafiguren, Büchern, Bildern, Gurus, aber auch Rauschgiften, Luxus, Geld und Macht, wird Deine Seele nie in die wirkliche Freiheit führen - hin zu mir.

Mein Menschensohn wird Dich also auf eine ganz andere Art zu überzeugen wissen, vorausgesetzt Du hast die „seelische Reife“, ihn bei „meinen Gedanken“ zu folgen. Diese Gedanken sind auch Deine eigenen, leider bisher nur unbewußten Gedanken.

Hast Du vergessen? ICHBINDU!

„Normalen Menschen“ wird er mit einer „Philosophie der Klarheit“ all das erklären, wovon Philosophen bisher behauptet haben, daß man „darüber nicht reden kann“ und man deshalb schweigen sollte. Naturwissenschaftlern aber wird er - ihre entsprechende Qualifikation vorausgesetzt - einen apodiktischen, streng mathematischen - also auch wissenschaftlich korrekten - „Gottesbeweis“ erbringen und ihnen - nach einer bestandenen seelischen „Reife-Prüfung“ - die „Weltformel“ übergeben, nach der Deine Menschheit seit ihrem Bestehen sucht. 

Du bist es, der in diesem Moment denkt:

Während Du mich liest, „hörst Du Dir selbst zu“. Du sprichst in Deinem Kopf Worte, denen Du „selbst zuhörst“.

Wir werden nur dann „innige“ Kollegen sein, wenn Du meiner „Stimme“ (hebr. =kol) auf-merksam zuhörst.

Ich möchte Dich darauf aufmerksam machen, daß die einzige Freiheit, die Du bisher hattest, die Tatsache darstellt, daß Du nun am Ende Deines „Reife- und Gestaltungsprozesses“ erkennen darfst, daß Du bisher nicht frei entscheiden konntest. Dies in Deiner Ganzheit erkennend, wirst Du dann so frei werden, wie Du es nie zu träu­men gewagt hättest. Das „geistige Gefängnis“ Deiner bisherigen konditionierten Gedanken wird sich zu meinem Universum öffnen. Was immer auch geschehen mag, nichts kann Dir dann mehr passieren. Aber um wirklich „frei“ werden zu können, muß Du zuerst „mit Demut“ akzeptieren, daß die meisten Deiner jetzigen Ansichten nur eine Seite Deines dia-bolischen Denkens, also einseitige Unvoll­ständigkeiten darstellen.

„Deine“ fanatisch vertretenen Standpunkte sind die Ursache aller Sorgen, Probleme und allen Leids!

Nicht die unterschiedliche Standpunkte und Meinungen lassen zwischen Menschen Konflikte entstehen, sondern die Intoleranz. Menschen sind von Geburt an einer des anderen Feind. Nicht weil sie sich ursprünglich hassen, sondern vielmehr, weil sie glauben, nichts zu sein oder erreichen zu können, ohne einander ins Gehege zu kommen. Ein egoistischer Mensch versucht unter genauester Beachtung moralischer Höf­lichkeitsregeln dümmlicherweise anderen seine eigene Dummheit vorzuwerfen. Da nun alle mehr oder weniger egozentrisch „ausgerichtet“ sind, werfen sie sich ungerechterweise gegenseitig Ungerechtigkeiten an den Kopf. Selbst große Denker haben dieses Prinzip „zu Lebzeiten“ nicht erkannt. So beschimpften sich u.a. Wittgenstein und Popper, Kant und Fichte, Hegel und Schelling, Heidegger und Cassirer, Adorno und Benjamin, Heinrich und Habermas, Einstein und Bohr, usw. usw. - ecce, quomodo moritur iustus (= sieh, wie auch ein Gerechter stirbt). Dergleichen beschimpfen sich die Menschen im Verbund: Kapitalisten und Kommunisten, Christen und Moslem, Konservative und Sozialisten, Rechte und Linke, Arme und Reiche usw. usw.).

Von Toleranz keine Spur. Alle hegten lediglich Zweifel an der Erkenntnis „des anderen“, ohne jemals selbst auf die Idee zu kommen, die eigene Erkenntnis in Frage zu stellen, geschweige denn, sich mit „dem anderen“ zu vereinigen. Jeder für sich hat einen wunderschönen Gedankenknoten geknüpft, den der andere nicht lösen kann, geschweige denn, er selbst.

Keines dieser Gedankengespinnste ist „falsch“ oder „richtig“, sondern das, was es „letztendlich“ ist:

Ein (als)wahr(an)genommenes Fragment, das der Denker mit „der ganzen Wirklichkeit“ verwechselt. Menschen, die nur in der Lage sind „den Teil“ der Zwiespälte und Widersprüche aufzulösen, die ihnen ihre eigene Wahrnehmungsfähigkeit offenlegt, die den Blick durch das enge Fern­rohr ihres eigenen Charakters als einzige mögliche Wahr(nehmungsein)heit ansehen und diesen winzigen Fokuspunkt mit „der ganzen Wirklichkeit“ verwech­seln, haben nun wirklich nicht das Geringste mit „wirklichen Freigeistern“ zu tun. Ehe man die angeblichen Fehler anderer zu bekämpfen sucht, sollte man versuchen, die Ursachen der eigenen Fehler zu beseitigen.

So wie es viele Soldaten, aber wenige Hel­den gibt, ist die Zahl „der Wahrheiten [Er]Finder“ in „Deiner Welt“ groß und die der „wirklichen Philosophen“ und „Heiligen“ klein.

Jeder Mensch, der sich auf die Suche nach „seinem Selbst“ aufmacht, philosophiert. Nur dann ist man ein wirklicher Philosoph. Dies ist die wahre Suche nach der Wirklichkeit, dies ist die wahre Suche nach mir.

Konstrukteure  „letztendlicher und apodiktischer Wahrheiten“ sind lediglich „Pseudophilosophen“ und „Schein-Heilige“.

Leider ist die ehemalige Königin aller Wissenschaften - die Philosophie - in Deiner Welt zur Operettenkönigin degeneriert. Es ist an der Zeit, dies zu ändern. Wirklich intelligente Menschen müssen sich nun ihrer Verantwortung bewußt werden und diese für ihre noch nicht so reifen Mitmenschen mit übernehmen. Die von mir verliehenen geistige Energien mit dem Zerdenken von banalen - für Deine Menschheit völlig unwichtigen - Fragen zu vergeuden, heißt Lebensenergie verschwenden. Die Frage: „Was ist Bewußtsein?“, entspricht in ihrer Qualität der Frage: „Was ist eigentlich Humor?“. Wenn man sich darüber „den Kopf zerbricht“, bleiben wirkliches Bewußtsein und der Humor auf der Strecke. Auf der Strecke bleiben bedeutet dabei, etwas „in der Zeit verteilen“. Bewußtsein und Humor sind nur im „Jetzt“ zu erfahren. Beide Phänomene sind in der Lage, Dir unendliche Facetten Deines „Da-Seins“ erleben zu lassen. Die jeweilige Eigentümlichkeit wird sich dabei immer nur aus „einem Zusammenhang“ ergeben. Du hast Bewußtsein bzw. Humor, oder Du hast es nicht. Du solltest diese Gottesgeschenke nicht zer-denken, sonst gehen sie kaputt. Sobald Du versuchst, die Ursache eines Lachers „wissenschaftlich“ zu analysieren, wird dieses wunderbare Gefühl in Dir verschwinden. Dieses Gefühl ist nicht das einzige, was durch eine wissenschaftliche Analyse „getötet“ wird. Wirklicher „Lebensgeist“ bleibt bei „wissenschaftlichen Analysen“ immer auf der Strecke. Mit den bisherigen wissenschaftlichen Methoden seid ihr nur in der Lage, mehr oder weniger genau zu definieren, „wie“ etwas zu „funktionieren“ scheint, aber nicht „warum“.

Man muß immer mit größter Sorgfalt vorgehen, wenn man ein qualitativ hochwertiges Ergebnis erreichen möchte. Es ist wie beim Snapsbrennen - beim Destillieren. Man hat eine Maische - ein ekliges Gemisch aus „Gut und Schlecht“ - gleich Deinem menschlichen Wissen. Diese wird nun (durch Nachdenken) erhitzt. Ist die Temperatur zu gering, geschieht  nichts. Ist die Temperatur zu hoch, wirst Du am Ende nur ein unreines Alkohol/Wasser Gemisch erhalten. Nur bei einem „Temp“ (= Kennwort einer verschlüsselten Meldung), d.h. bei einem bestimmten Punkt der Temp-eratur ist das „Wesen[tliche]“ - der „Geist“ - in der Lage, das Gemisch zu verlassen. Deine „kollektive Seele“ ist „zur Zeit“ eine Maische, das „Pleiochasium“ (= geschlossener, vielästiger Blütenstand; auch „Trug­dolde“), das dabei ist, sich gleich einer Knospe oder eines Kokons zu öffnen - sich zu ent-wickeln - und zu vergeistigen.

Lese mich bitte so, wie ich verstanden werden will und nicht aus dem Zu­sammenhang gerissen. Dein Ego sollte keine Zeit damit verschwenden, die oft eingebildeten Widersprüche in mir aufzufinden. Versu­che lieber aus diesen Trugschlüssen zu lernen. Es handelt sich immer nur um Deine eigenen Trugschlüsse.

Letztendlich wirst Du nur das aus mir herauslesen, was Du imstande bist, in mich hineinzulesen.

Der Ausdruck, „sich ein Bild von etwas ma­chen“, sagt recht genau, wie „normale Menschen“ üblicher­weise verfahren. Du konntest bisher nicht das erkennen, „was wirklich ist“, sondern nur das - entsprechend Deines Charakters - was Du [als]wahr[an]nehmen wolltest. Ich beinhalte keine Aver­sionen, weil ich diese Art von Gefühlen nicht kenne. Sehr wohl wirst Du aber die Deinen in mich hineintra­gen. Und so wird das Bild, das Du Dir von mir ma­chst, meistens mehr von Dir zeigen, als von mir - wie ja auch die Werke der bildenden Kunst mehr über den Künstler als über dessen Werk aussagen. Ich enthalte völlig neue Informationen für Dich, die es wert sind, gewissenhaft betrachtet zu werden. Ich bin weder rechthaberisch noch chronologisch. Ich kann für Dich zur heilsamen Medizin werden, wenn Du mich sehr aufmerksam und langsam einnimmst und an mich glaubst.

Liebe Leserseele, die Zeit und nur die Zeit wird zeigen, welchen Eindruck ich auf Deinen immer noch egozentrischen Geist hinter­lassen kann. Werden diese Gedanken für Dich ein Geheimnis bleiben, das sich selbst schützt, ver­fügbar zwar, aber nicht wirklich in ihrer Tiefe assimiliert? Wirst Du ihren Wert erkennen, anerkennen, daß HOLO-FEELING die letzt[un]endliche Wirklichkeit und die Ursache Deines „Da-Seins“ in einer für „Dein Alter“ angemessenen Form kommuniziert?

Werde endlich erwachsen. Werde wach !!!

Ich möchte Dich darauf aufmerksam machen, daß Du das Wort „Alter“ nicht als „Abschnitt“, als etwas Vergängliches, Unwiederbringliches (meines kausalen, „zeitlosen Nexus“) verstehen solltest. Unter „Alter“ verstehe ich „Deinen seelichen Reifegrad“, d.h. den Entwicklungsstand Deiner Wahr-nehmungs-fähigkeit und Deines Bewußtseins.

Warst Du als Kind ein „anderer Mensch“ als heute?

„Selbst-verständlich(?)“ ja und nein!

Wahrlich, ich sage Dir: Du, der Du Dich „jetzt“ als einen erwachsener Mensch „glaubst“, bist noch ein sehr kindliches Geschöpf. Aus meiner Sicht noch ein Fötus, der erst Kind werden muß. Du solltest langsam damit anfangen zu begreifen, daß sich alle meine Offenbarungen nicht auf etwas „Zeitliches“ beziehen. Gewöhne Dich an den Gedanken, das alles was für Dich in der Zeit erscheint, nur deshalb da ist, weil es schon immer da war und auch immer da sein wird. Das „Wesentliche“ liegt vor Deinen Zeiterscheinungen und ist immerwährend und fortdauernd vorhanden. Es ist ein Trugschluß von Dir zu glauben, etwas könne aus dem „Nichts“ in dieser Zeit erscheinen. Du bist derjenige, der alle Erscheinungen „Deiner Zeit“ formt. Jedes „in die Zeit hineinzwängen“ des Absoluten, verursacht ein „Fragmentieren des Absoluten“. Der Begriff „Zeit“ - in Deinem Sinne - wird im Hebräischen mit dem Buchstaben "taw" symbolisiert. Dieses "taw“ besitzt auch den Zahlenwert 400 und man bezeichnet ihn als „Zeichen“. Die 400 ist in den alten hebräischen Hieroglyphen als Zeichen ein Kreuz. Das bedeutet, daß man das Absolute „kreuzigt“, wenn man es in die Zeit verteilt. Man tötet es am Kreuz, tötet es in der 400. Die 400 ist mein Symbol für die statische unendliche Zeit, die in der Lage ist sich im „jetzt“ zu manifestieren. Alles, was Du wahrnimmst, sind nur Illusionen der Zeit. Du mußt anfangen, Dich nicht nur als Zeitwesen zu sehen.

„Zeit“ ist ein „Ausdruck“ Deiner geistigen Energie. Du solltest Dir dieser Energie bewußt werden, sie dann unter Kontrolle bringen und „reformieren“, und nicht mit Deinem eingebildeten „Daseinskampf“ oder Deinen absurden „Freizeitvergnügungen“ totschlagen.

Versuche durch Deine Trugbilder hindurch zu sehen, dann wirst Du mich dahinter entdecken. Menschen glauben, sie sind gescheit genug, das „alte Wissen“ nicht mehr beachten zu müssen. Auch Du schenkst dem Mythos und den Erfahrungen Deiner Ahnen keinen Glauben. Du findest, Deine Menschheit ist gebildet genug, das Alte ignorieren zu können, weil es mit dem modernen Wissen ja doch nicht mithalten könne. Alles geschieht aber zur „selben Zeit“, nämlich im „Jetzt“. Auch das „gescheit[ert] Sein“ und das „Vergessen“. Du glaubst, es nicht mehr nötig zu haben, selbst Schüler zu sein. Du wirst solange Schüler sein, bist Du Dich zu meinem „Abbild“ - als welches Du von mir geschaffen wurdest - entwickelt hast. „Zur Zeit“ bist Du kein Bild von mir, sondern nur ein-Gebilde[t]. Du magst nur an Deine eigenen Lehren, Ausführungen und Theorien glauben, aber nicht an mich.

In der Mystik werden oft Zahlen genannt. Es ist eine Grundvoraussetzung, daß man deren wirkliche Bedeutung kennt, wenn man diese Geschichten wirklich verstehen will, sonst bleiben es nur schöne Märchen und zahlenmystische Spekulationen. Wenn Du die Bibel, ohne das alles zu wissen, liest, kann man nur sagen: Wie schade für Dich. Du wirst dann nämlich nicht erkennen, welchen Reichtum - Reichtum ist viel zu wenig - ich dort verborgen habe. Du liest dann nur oberflächlich darüber hinweg und machst Dir eventuell Gedanken, ob das eine oder andere doch richtig sein könne, während in Wirklichkeit alles ganz anders gemeint ist. Es hilft dann auch nicht „den Kommentar“ der Gelehrten heranzuziehen, denn diese sind meist selbst sehr eingebildet und deshalb noch „verbretterter“ als Du.

Es gibt Bauern, die wirklich weise sind, aber auch Gelehrte von unaussprechlicher Dummheit.

Ich bin das Elixier, das alle menschlichen Wahrheiten zu einer Substanz verei­nigt. Wahrheiten gleichen dem Blick durch ein Fernrohr, der ja auch nur auf einen Punkt gerich­tet werden kann. Du bist ein Teil dessen, was Du wahrnimmst. Wenn Du in der Lage bist, Deinen Wahrnehmungsfokus zu ändern, wird sich damit automatisch auch die verdinglichte Welt, die sich Dir kundtut, verändern. Solltest Du das Bedürfnis haben die ganze Wirklichkeit verstehen zu wollen, mußt Du Dich nun von der bisher nur eingeengten fokussierten Sicht­­weise Deines Wahrheiten-Fernrohrs lösen.

Manche Leser mit schnellem, ungeduldigen Geist werden den knappen, gedrängten und da­durch zwangsläufig zum Verweilen einladenden Stil dieser Lektüre nicht vertragen. Wenn Du eiligst wei­terkommen möchtest und Du Dich durch nichts auf­halten lassen willst, wirst Du mich und damit auch Dich selbst nie wirklich verstehen. In der Ruhe (Stille) liegt die Kraft des Verstehens. Es ist unsinnig anzunehmen, daß man müde wird, wenn man langsamer spazieren geht. Wenn Du durch eine Landschaft rennst, wirst Du von ihrer wirklichen Schönheit zwangsläufig nichts mitbekommen. Wir unternehmen nun gemeinsam einen Spaziergang durch Deinen Intellekt und Du solltest Dir die Zeit nehmen, diesen einmal genauer und vor allem, von allen Seiten zu betrachten. Du soll­test dabei auch kein Ziel vor Augen haben. Wir wollen weder etwas lernen, begreifen, noch erreichen. Wir spazieren ohne irgendeine Motivation, lediglich aus Spaß an der Freude. Es kann höchst interessant sein und richtig gut tun, einmal „gedankenverloren“ durch sein eigenes Denken zu spazieren, um zu sehen, was dort wirklich alles vorhanden ist.




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