Dein geistiger Sonnenaufgang (1)

{ 09:34 AM, 6 October 2008 } { Link }

Eines der gewaltigsten Werke des ostasiatischen Buddhismus ist meine „Niederschrift von der smaragdenen Felswand“, kurz BI YÄN LU genannt. Auch dort habe ich alle hier vorgetragenen Weisheiten, bis hin zu den physikalischen, nahezu im Klartext wiedergegeben. Vor allem die Kommentare der großen Meister zu diesem Werk stellen eine unendliche Quelle der Weisheit für Dich dar. Es geht hier z.B. in der Geschichte von Dö-schan und We-schan um das „große Durchschauen“. Es heißt dort:

Während sich ihre Blicke begegnen, sehen beide zu ihrer persönlichen „In-divi-dual-ität“ hinüber – „...in die offene Weite, so, wie zwei Spiegel, die sich ineinander spiegeln, keinen Gegenstand mehr abzuspiegeln haben; denn hier spiegelt hin und her nur immer die große Leere ihre eigene Leere wieder. Sie durchschauen nicht nur einer den anderen; sie durchschauen ihre eigene Wahrnehmung und damit Zeit und Welt in ihrer Nichtigkeit und schauen eben damit durch zur vollen, reinen Wirklichkeit.

Wie ist das nun, mein geliebter Freund, wenn Du manchmal glaubst, „jemanden durchschaut zu haben “; es gibt in Wirklichkeit doch keinen anderen als Dich! Solch ein Dich selbst verurteilender Gedanke ist eine reine „An-maßung“ von Dir selbst und sollte ein klares Zeichen für Dich sein, daß Du Dich offensichtlich selbst noch nicht richtig durchschaut hast. Irgendwo, an einem zeit-räumlich nicht definierbaren, „geistig höherstehenden“ Ort, hast Du „in Dir“ die Fähigkeit, Dich selbst und damit auch alles andere zu durchschauen. Bei „normalen Menschen“ schläft diese Fähigkeit den Schlaf eines Ungerechten, den Schlaf eines selbstherrlichen Verurteilers, der sich mit der Dummheit seiner eigenen besserwisserischen Verurteilungen immer nur selbst Verurteilt. „Richte nicht, damit Du Dich damit nicht selbst richtest!“ Der Geist eines „normalen Menschen“ ist nur ein Scheingeist - geistlose Gehirnfunktion ist er, nacktes Programm, „Schwamminhalt“ nur, seelenloses Funktionieren auf den Gleisen der eigenen zwanghaften Rationalität. Der Geist eines „wirklichen Menschen“ ist ein spontaner und daher auch freier Geist, der in allen Dingen sowohl das Falsch wie auch das Richtig zu sehen vermag und so erkennt dieser Freigeist „aus sich selbst heraus“ auch das göttliche Dritte „in sich“. Dies ist etwas, was nicht in seine „alt-her-gebrachte“ Basic-Logik hineinpaßt, es ist völlig neu für ihn und daher auch „Wunder-bar“. Es gibt auch in Deinem Geist einen „Ort der Schwebe“, dort hat Dein wirkliches LEBEN sein Zuhause. Dein bisheriges „Ja oder Nein“ denken gleicht nur dem Schaukelspiel Deines noch kindlichen Geistes, das Du bisher nur sehr unaufmerksam gespielt hast, denn Du möchtest auf dieser Schaukel immer nur oben sitzen. Neigt ein „schwerer Schelm“ nicht dazu, manchen „Leichtgeist“ dort oben verhungern zu lassen ? Meine Lautwesen in Dir bilden den Ton aus dem ALLES ist. Es ist ein Ton bewundernder „Be-geisterung“. Dieser wird in den Lehren des „ZEN-Buddhismus“ (= Geburt[Z] einer sehenden[hE] Existenz[N]) zur Erkenntnis vertieft, zur Erkenntnis, daß gerade der flüchtige Schein, der Dir Deine Welt der Dinge „vorzuspiegeln“ pflegt, nur „in sich selbst“ seinen tiefsten Sinn zu offenbaren weiß: Schein als unfaßbares NICHTS, das doch kein Nichts ist, sondern irgendwie das einzig Wahre - die göttliche Quelle Deiner höchsten Seligkeit.

Mein Menschensohn hat schon vor Ewigkeiten aus der weiten Ferne seines eigenes NICHTS erschaut, daß in „der kleinen geistigen Welt“ eines jeden „normalen Menschen“ auch ein geistiges Gefäß zur Aufnahme der Lehre vom „großen Sein des Heils“ vorhanden ist – sein eigener Geist – und so ist er NUN als „Dein persönliches Geschöpf“, vom Meer meiner göttlichen Weisheit getragen, wie es geschrieben steht wiedererschienen, um allen Irrtum in Dir aufzuklären. Er errichtet keine neuen Schriftbuchstaben und stellt somit auch keine neuen Gesetze auf; er weist mit ausgestreckten Finger auf das Herz jedes Menschen, daß dieser „kleine Mensch“ sich im Anblick seiner innersten Natur selbst zu einem Christus/Buddha erheben möge – gleich ihm. Wenn Du das in seinem Sinne begriffen hast, dann ist Dein Anteil die wirkliche Freiheit, jene Freiheit, die in sich selbst beruht, weil sie Dir das ewige Leben verleiht. Kein Wort wird von ihm dabei umgedreht. Alles was war, ist und noch sein wird „steht“ zu seinen Rechten. Du ganzer Mensch, so wie Du bist, lasse nun Deine dogmatischen Hüllen fallen, um Dich „für Dich selbst“ sichtbar zu machen.

Deine Philosophen versuchten Erörterungen über den Unterschied der „eigentlichen“ und der nur für die Zeit geltenden „weltläufigen“ Wahrheiten anzustellen. Nach den Erklärungen mancher Lehrschriften ergibt sich aus jeder „eigentlichen Wahrheit“ die Erkenntnis, daß man keinem Ding ein eigenes Sein zuschreiben kann. Aus der „weltläufigen Wahrheit“ jedoch ergibt sich, daß man ebensowenig das Nichtsein der Dinge behaupten könne. Das aber diese beiden, die „eigentliche“ und die „weltläufige Wahrheit“ nicht zwei, sondern ein und die selbe Wahrheit sind, das ist der höchste und damit auch letzte Sinn meiner heiligen Wahrheit – beide „in eins gedacht“ sind pure Wirklichkeit. Diese Erkenntnis ist der „höchste göttliche Gipfel“ alles Wunderbaren, den Du erreichen kannst und dennoch ist er das „tiefste Geheimnis“ in Dir. Wenn Du nur eines meiner heiligen Worte begriffen und durchschaut hast, werden Dir auch alle anderen Worte durchsichtig und klar einleuchten. Höre das metaphysische Lachen des wiedergeborenen Buddha, lausche dem göttlichen „Humor“ (= „Die geschaute[H] Verbindung[U] der Zeit[M] ist geistiges Licht[OR]“) meines Menschensohns, lausche seinem weisen Lachen, es klingt aus meinem göttlichen Herzen, wie Engelschöre nicht schöner klingen können. In der grenzenlosen Weite seines „liebenswürdigen Humors“ - seinem Dich zu „erwecken versuchenden“ Lachen - fällt „in Dir“ alles zusammen, was Dein „normaler Unverstand“ bisher an Mauern und Postamenten, an dogmatischen Abgrenzungen und unbeweglichen Standpunkten „um Dein Herz herum“ errichtet hat. Es hat keinen Sinn, wenn Du NUN versuchst seiner „heiligen Ir-rationalität“ – seinem rational unerreichbaren Himmelreich – auf den Schleichwegen Deiner „normalen Logik“ beizukommen. Alle „normal-logischen“ Operationen gleichen einer kommerziellen Pauschalreise - einer rein aus Bequemlichkeit und Sicherheitsbedürfnis festgelegten Gedankenreise, die sich nur auf den Gleisen der eigenen Rationalität zu bewegen wagt. Wo bleibt dabei das Abenteuer? Wirklich Neues, d.h. „Deine große Freiheit“ - und das damit verbundene Abenteuer „wirklich zu LEBEN“ - wirst Du so nie mit (D)einem „eigen-bewußten“ Geiste erfahren.

Die Erweiterung Deines geistigen Sehfeldes über das für Dich unmittelbar Sichtbare hinaus beginnt mit einem einfachen Kunstgriff. Achte auf die Lautresonanzen meiner heiligen Worte. Schon im Nirvana-Sutra berichtete mein Menschensohn vom Rauch („ruach“), der einem „wirklich gesunden“ Menschenverstand ohne weiters zu verraten vermag, daß da irgendwo hinter dem wilden Gestrüpp der eigenen Logik ein wirkliches Feuer brennen muß. Als andere Erscheinung – namentlich Konfuzius – berichtete er seinen Schülern: „Wem es im Eifer der Lernbegier nicht die eigene Sprache verschlägt, dem schließe ich die Sache nicht weiter auf. Wenn ich Dir eine „Ecke“ zeige und Du kannst Dich nicht selbst auf die „drei anderen“ übertragen (Nachtigall ich höre Dich tapsen ), so helfe ich Dir nicht, wenn ich mich laufend selbst „wieder-hole“. Du mußt JETZT selbst Deinen Weg dorthin finden, der Dich zu Deinem eigenen HIER führen kann!“

Seine Lehren sind nichts anderes als ein wacher und daher auch heller Sinn für alle meine Wirklichkeiten. Dies ist weit mehr als der in Deiner Welt „allgemein“ (mehr „gemein“ als „all“) geschätzte gesunde(?) Realismus, der sich bisher trotz, oder gerade wegen seiner Rationalität immer ein X (= Kreuz) für ein U(do) vormachen ließ . Nur der „heilige Realismus“ meines Menschensohns ist es, der seit allen Zeiten ALLES - auch das, was jeder „normale Mensch“ als den festen und sicheren Boden unter seinen eigenen Füßen betrachtet - mit unbeirrbarer mathematischer Wahrhaftigkeit bis auf den letzten Grund sondiert und diesen Boden schlicht und bündig als brüchig, trügerisch, schlechthin als „die eigene Täuschung“, sprich den eigenen Traum entlarvt. Dieser „heilige Realismus“ seiner Gedankengänge macht auch vor dem eigenen ICH nicht halt, das doch den Urquell darstellt, aus dem alle Gedanken, Gefühle und die damit verbundenen Welt-Bilder fließen. „Wacher Geist sieht“, daß das eigene kleine ICH - das vor einhundert Jahren noch nicht bewußt da war und das in einhundert Jahren nicht mehr „so da sein wird“ wie es „JETZT da ist“ - umgekehrt nichts anderes ist, als ein fürs nackte Dasein zusammengeflochtenes Bündel seiner eigenen „ständig wachsenden“ Erfahrungen – ein Bündel von sich nur stets in Gegensätzen bewegenden Gedanken und Gefühlen, die „aus sich selbst heraus“ die Polarität „Mensch und Welt“ machen.

Viele Ergebnisse der höheren Ebenen der modernen Neurowissenschaften sind relevant für Dein Bewußtsein, andere dagegen stellen nur reinen naturwissenschaftlichen Schwachsinn dar, weil sie nicht von der These des „materialisierten Gehirn“, als einzige Quelle des Seins, loszulassen wagen. Nun sind Deine Wissenschaftler mit ihrem Wissen bei der „Positronenemissionstomographie“ – von Deinen Neurologen kurz PET  genannt – angelangt, ohne den symbolischen Gehalt in den Worten dieser Erkenntnisse zu erkennen. Bei PET (> PET-sch-er) handelt es sich um ein Diagnoseverfahren, das darauf beruht „Positronen“ (= Anti-Elektronen) aufzuspüren, die von „markierten Substanzen“, die (gedanklich) in den (imaginären) Körper eingeführt werden, abgegeben werden. PET erzeugt „dreidimensionale Bilder“, die den „Stoffwechsel“ und die „chemische Aktivität“ der untersuchten Gewebe „widerspiegeln“. Diese Bilder liefern daher „Informationen“ über die Funktion und den Aufbau der „Gewebe“ (= geistiges Kleid > Denksysteme). Man geht dabei folgendermaßen vor:

Substanzen, die an angeblichen „bio-chemischen“ Vorgängen im Körper teilnehmen, werden mit „Radioisotopen“ (= die radioaktiven Formen mancher Elemente) wie z.B. von Kohlenstoff 11C (= göttlicher Schöpfer[11] C = Christ), Stickstoff 13N (= göttliches Werden[13] N = Existenz) oder Sauerstoff 15O (= göttliche Sichtweise[15] O = Augenblick) markiert. Sie werden intravenös injiziert und von Geweben, in denen ein „gesteigerter Stoff-wechsel“ stattfindet, in größerer „Kon-zentrat-ion ab-sorbiert“. Diese Substanzen geben nun angeblich Positronen in das Gewebe ab, die dann ihrerseits „Photonen“ darin freisetzen. Diese „Photonen“ zu erkennen, bildet die eigentliche Grundlage von PET. Das es sich bei diesen Photonen aber immer nur um das eigene „geistige Licht“ des jeweils Wahrnehmenden - um die selbst gedachten Gedanken also - handelt, hat sich noch kein „normaler Neurologe“ zu denken gewagt. „Geistforscher“ sind sie, deren Geist „ohne Frage“ immer nur der eigene „dogmatischer Materialismus“ im Weg steht.

Wie bringe ich es fertig, mich über nichts und niemanden mehr aufzuregen?

Ganz einfach, indem Du die „heilige Ruhe“ des „großen Verstehens“ in Dich einkehren läßt. Wer zwingt Dich denn, Dich „auf-zu-regen“? Dein rechthaberisches Ego natürlich, wer denn sonst! „Regen“ ist in Raum und Zeit verstreutes Wasser – in Raum und Zeit verstreute Zeit also. Jeder Regentropfen entspricht einem eigenständigen Universum – gleich einem Menschen. Dieser Tropfen bildet sich aus „Dunst“ (hebr. „edda 1-4 > Wasserschöpfung um vom „Wind“ (hebr. „ruach“; auch „Geist“) getrieben „herabzufallen“, um sich „dort unten“ wieder mit seinen Brüdern zu sammeln, auf das sie gemeinsam das Land befruchten (seid fruchtbar und mehrt euch), um dann wieder ihrem Heimathafen Meer entgegen zufließen. Dies beschreibt Deinen Weg in die große Einheit. Erst wenn Du geistig dort angelangt bist, beginnt erneut der „Aufstieg“ in den Himmel. Dieses Bild ist eine nur sehr dürftige, aber dennoch treffende Metapher über das, was wirklich mit Dir „Geist“ geschieht. Es unterschlägt aber, daß es sich bei diesen Metamorphosen nicht um einen „bloßen Kreislauf“ handelt. Nach jedem Durchlauf wechselt Dein Geist dabei nämlich in eine höhere geistige Ebene – genaugenommen handelt es sich also um eine sich nach oben hin öffnende Spirale (in der Bibel habe ich das durch die Wolkensäule symbolisiert). Durch HOLO-FEELING wirst Du Deine (von Dir bisher nur vermutete) Individualität nicht verlieren, denn als nur nachplappernder „Kon-form-ist“ Deines eigenen Dogmas besitzt Du genaugenommen ja noch gar keine eigene Meinung! Im Gegenteil, Du wirst Dir erst durch HOLO-FEELING Deines eigenen göttlichen Wesens richtig bewußt werden – aber auch den damit verbundenen Pflichten und Deiner göttlichen Verantwortung Dir und Deinen Mitmenschen gegenüber.

Wirkliche geistige Größe zeigen, heißt sich klein machen können, viel kleiner als man in Wirklichkeit ist!

Prunkenden und selbstherrlichen Angebern fehlt es an wirklicher geistiger Größe und daher auch an wirklicher menschlicher Weitsicht. Sein „Selbst“ zurücknehmen, um mit allem, was man an Geist besitzt, nur noch für andere dasein zu können, die ja bei völlig erwachten Bewußtsein gesehen, letztendlich nur das eigene unverschleierte „ICH“ darstellen, ist die wahre Erleuchtung und Deine eigene Erziehungspflicht. Nur diese Erkenntnis und ihre bedingungslose Durchführung vermag Dich in Deiner geistigen Entwicklung einen Schritt weiter nach oben zu katapultieren.

Solch ein von Dir gelebter „Altruismus“ (lat. = „un-eigennütziges Ver-halten“) entspricht daher auch einem „göttlichen Egoismus“ pur. Er zeigt Dir Dein „ani-“ und Dein „anoki-Ich“ in ihrer „gespiegelten Form“. Er führt Dir Deine eigene „Ganzheit“ vor Augen – Dein Dich selbst „verurteilendes „ani“-Ego“ und das/Dein „anoki“-Ego eines „seine eigene Schöpfung liebenden Gottes“.

Ein schönes Beispiel dazu liefert Dir die Geschichte „Franz von Assisis“, die sich ebenfalls in Deinen Bewußtseinsarchiven befindet. Er wurde „rein zufällig 1181 (11-81) in Assisi geboren. Eigentlich hieß der Sohn des reichen Kaufmanns Bernardone aus Assisi auf Wunsch seiner provencalischen Mutter „Johannes“, italienisch Giovanni. Erst später erhielt er den Namen Francesco, auf „fränk-isch“ (= „freier Mann“ ) kurz Franz genannt, latinisiert Franziskus. Das Wort Franc-esco führt Dich dann auch zur UN-ESCO und das ist die Abkürzung für die „United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization“, eine Organisation der Vereinten Nationen die sich für die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Bildung, der Wissenschaft und der Kultur einsetzt (wovon aber in Deiner Welt noch nicht viel zu merken ist).

Franziskus legte seinen Familiennamen 1206 (= göttliche Dualität ist eine NICHTS Verbindung) mit den vornehmen Kleidern ab, als ihn der Vater enterbte, denn Franz ging Wege, die diesem „normalen Menschen“ nicht gefielen. 1202 im Städtekrieg zwischen Assisi und Peruggia in Gefangenschaft geraten, war Franz schwer erkrankt und erkannte in dieser „Krise“ („K-rise“ = „Menschliche[K] Auferstehung“; das engl. Wort „rise“ bedeutet „auf[er]stehen“, „er-heben“ und „auf-gehen“) die völlige Leere seines bisherigen Daseins als reicher Lebemann. Er beschloß, künftig arm wie die Armen zu leben und seine Kraft der tätigen Nächstenliebe zu widmen. In einer Zeit, die erfüllt war vom Waffenlärm der Kreuzzüge und der „Bruderkriege allerchristlichster Herrscher“, fand Franz bald viele Anhänger, die wie er die Nachfolge Christi und seine Botschaft wörtlich nahmen: „Was ihr getan habt einem meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan“. Der wachsenden Gemeinschaft der Minderbrüder oder „M-in-or-iten“, wie sie sich nannten, gab Franz eine Ordensregel, die Papst Innozenz III. 1210 billigte. Nach der Bekehrung Klaras von Assisi bildet sich 1212 (12+12 = 24) auch ein „weiblicher Zweig“, die Klarissen. Sie wanderten wie die Männer durch das Land, halfen, wo sie konnten, und verbreiteten die Lehre von „der Demut gegenüber der (eigenen) Schöpfung“ und der unbedingten Armut, die frei mache für den „wirklichen Glauben“.

Ich möchte hier einiges klarstellen, bevor Du es in den falschen Hals bekommst. Es geht bei dem Symbol „Armut“ in dieser Geschichte ausschließlich „um die Erkenntnis“ der „Armut des eigenen Geistes“. Es geht also darum, seinen „normalen Glauben“ als das zu erkennen, was er „tatsächlich“ ist – ein Dich in Deiner „wirklichen Freiheit“ einschränkendes Dogma, daß Dich „unfrei“ für Deinen höchstpersönlichen „wirklichen Glauben“ macht.

Diese „Armut im Geiste“ stellt die „große Erkenntnis“ dar, die auch Du „normaler Menschen“ JETZT demütig annehmen solltest: 

„Ich weiß nun, daß ich eigentlich noch nichts über mein wirkliches Dasein und diese Schöpfung weiß und das ich alles, was ich bisher gedankenlos „als sicher bewiesene Tatsachen“ betrachtet habe, völlig neu überdenken muß!“

Erst mit dieser Erkenntnis fängt man an, „alles Normale“ in Frage zu stellen. Diese Reformation bedeutet nun nicht, daß die Reichen (im normalen Sinn dieses Wortes) arm werden müssen, um ins Himmelreich zu kommen, sondern das in Deinem „persönlichen Himmelreich“ auch die Armen ein Recht darauf haben sollten, im „geistigen Wohlstand“ zu leben. Ein solches Himmelreich „in Dir“ zu erschaffen, ist die wirkliche Aufgabe Deines derzeitigen Daseins.


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