Der reine Beobachter

{ 12:57 PM, 19 November 2008 } { Link }

„Als reiner Beobachter“ befinde ich mich immer „in meinem eigenen geistigen Hintergrund“ und verhalte mich völlig passiv zu dem, was ICH beobachte!

Solange „ich“ noch das Bedürfnis habe an dem von mir Beobachteten etwas verändern zu wollen, bin „ich“ noch nicht ich!

Ich bleibe sozusagen in meinem eigenen geistigen Hintergrund versteckt und versuche nicht gegen diese „automatisch in mir ablaufenden Interpretationsprozesse“ anzugehen,

„noch versuchen ich sie zu verändern“!

Ich will sie mir lediglich „völlig bewusst“ machen!!!

Der geistige Zustand eines „REinen wertfreien Beobachters“ birgt in sich mehrere Vorteile, darum ist es für mich auch sehr wichtig, „diese geistige Entwicklungsstufe“ anzustreben.

Sie bewirkt nämlich einen gewissen „emotionalen Abstand“ zu allem was ich beobachte und dazu gehöre auch „ich selbst“!

ICH beobachte dabei, wie „ich“ auf „die Welt die ich außer-halb von mir glaube“ und meinen eigenen „physischen Körper“ reagiere!

Es ist so, als ob ich aus einem Versteck heraus „wilde Tiere“ beobachte um ihre Instinkte und Verhaltensweisen zu erforschen. Eine Naturforscher benutzt bei seinen Beobachtungen übrigens weder die Bewertungen „gut/böse“ noch „richtig/verkehrt“, da es in der Natur weder gut noch böse gibt. Alles ist dort genau so, wie es in Maßsetzung seiner „individuellen Natur nach“ sein muss! Genauso wenig macht ein Tier etwas richtig oder verkehrt, es tut immer genau das, was es aufgrund seiner „persönlichen Instinkte“ tun muss.

Nun komme ich zur schwierigste Hürde, die ich zu nehmen habe, wenn ich ein „wertfreier Beobachter“ werten will:

Ich darf keinen moralischen Skrupel haben alle „normalen Menschen“, die in meinem Bewusstsein „ab und an“ auftauchen, nur als „logisch dressierte Tiere“ zu betrachten.

Dies gilt natürlich auch „für mich selbst“!!!,

Diese Definition eines „normalen Menschen“ ist kein Beleidigung, sondern „das ist die tatsächliche Realität“ eines jeden „Normalen“ (= normierten Menschen), auch wenn diese Bezeichnung jedem „hochnäsigen normalen Menschen“ sehr unangenehme aufstoßen wird, weil er sich jetzt schon, durch die maßlosen Selbstüberschätzung seiner „intellektuellen materiellen Kleingeistigkeit“, als die Krone meiner Schöpfung betrachtet!

Nun ist wirkliche Demut angesagt, denn Hochnäsigkeit ist ein schlechter Ratgeber für die eigene geistige Weiterentwicklung!

Es ist für meine geistige Weiterentwicklung unbedingt nötig jeden Menschen, der sich selbst mit seinem „fleischlichen Körper“ identifiziert, als ein „intellektgesteuertes Tier“ zu betrachten!

Jeder „materialistisch normierte normale Mensch“ spricht sich selbst „logischerweise“ und damit zwanghaft einen solchen Tierkörper zu und behauptet mehr oder weniger stolz:

Dieser schöne Körper bin ich!“,

darum ist er auch „nach eigener logischer Definition“ nicht mehr als „ein Säugetier“!

Er ist „ein Tier das zwanghaft-logische Denk- und Reaktions­schemen in sich trägt“.

Den meisten normalen Menschen wäre es mit Sicherheit lieber, wenn Jch sie als „Tierkörper mit Geist“ bezeichnen würde.

JCH habe in den letzten „zweitausend Jahren“ (das ist symbolisch zu verstehen, denn in Wirklichkeit gibt es keine chronologische Zeit ) beim Beobachten dieser „menschlichen Tierchen“ reichlich Erfahrungen sammeln dürfen. Die „geistlose Masse“ verhält sich „seit JCH sie beobachte“ wie „Fähnchen im Wind“ und ist daher auch nicht in der Lage die „anerzogenen Wert- und Weltvorstellungen“ ihrer selbstdefinierten Führungsriege gewissenhaft in Frage zu stellen.

Der „normale Massenmensch“ weigert sich geradezu „selbst zu denken“!

Er denkt lieber die „unausgereiften Theorien“ seiner „geistigen Vorbilder“ nach und erhebt „deren unausgegorenen Theorien zu seiner eigenen Meinung! Jeder „Normale“ glaubt, nur das, was ihm „logisch richtig“ erscheint ist auch richtig! Er verhält sich in Bezug auf sein persönliches Wissen „rechthaberisch egoistisch“ und geistlos. Alle Normalen handeln und „re-agieren“ immer nur „in Maßsetzung ihrer persönlichen Ideale“ und gerade deswegen ist „die Menschheit der Vergangenheit“, die ich mir jetzt ausdenke!!! (bis auf eine handvoll rühmliche Ausnahmen) ihrer selbst prophezeiten Verderbnis unterworfen gewesen!

Automaten und Zombies funktionieren „immer nur logisch, aber gerade deswegen können sie auch nicht selber „geistvoll und schöpferisch denken“!

Normale-normierte Wesen“ handeln immer „instinkt- bzw. intellektgesteuert“ aber nicht geistreich! Das was bei den „normalen Tieren“ der Instinkt bewerkstelligt, bewirkt bei jedem „normalen Menschen“ der „persönliche Intellekt“ dem dieser anhängt.

Instinkt und Intellekt unterscheiden sich lediglich quantitativ!

Beide stellen die jeweilige „Befehls- und Steuerzentrale“ für den Tierkörper dar, der ihnen unterworfen ist. Instinkt und Intellekt steuern dabei „zwanghaft“ das Verhalten, aber auch die „äußeren und inneren Reaktionen“ dieses Tieres in allen Momenten seines Daseins.

Ich mache mir also „bei dieser Art von Beobachtung“ meine eigenen Automatismen und Reaktionsschemen bewusst.

Erst ein „Bewusstsein“, das sich seiner „zwanghaften Automatismen“ selbst bewusst wird, „ist wirklich waches Bewusstsein“!

Solange ich mich noch als einen „normalen Menschen“ betrachte bin ich ein „noch schlafendes Bewusstsein“, das sich in einem Tierkörper gefangen glaubt.

Als solches werde ich beim Lesen eines Textes (Buch, Zeitung, Internet usw.) immer zwanghaft an einen Schreiber oder an irgendwelche andere Menschen denken, die sich jetztangeblich“ woanders, „also außerhalb meines Bewusstseins“ befinden.

Für einen Materialisten ist der Gedanke an einen „Menschen“ auch immer zwanghaft mit dem Gedanken an einen „fleischlichen Körper“ verbunden, den er „fälschlicherweise“ mit dem Wort „Mensch“ gleichsetzt. Ich habe aber mittlerweile verstanden, dass ein „wirklicher Mensch“ ein reines Geistwesen ist, welches für sein Dasein zwar auch einen „Seinskörper“ benötigt, der aber im Gegensatz zum „fleischlichen Körper“ eines normalen Menschen sehr vielgestaltiger „ausfällt“, weil der Seinskörper des „wirklichen Menschen“ aus den ständig wechselnden Informationen im Bewusstsein dieses Geistwesens besteht.

Beim Schreiben eines Tagebuches versuche ich meine Gedankengänge „nur für mich selbst“ festzuhalten. Ganz anders verhält es sich aber, wenn ich glaube „für bzw. an jemanden anderen“ zu schreiben. Ich bin dann „dummerweise“ bestrebt meine Gedankengänge jemanden anderen mitzuteilen, den ich mir getrennt von mir denke.

Aber gibt es diesen „anderen“ überhaupt, wenn ich nicht an ihn denke?

Was suggeriert mir mein materialistisch-logisches Denken?

„Selbstverständlich gibt es diesen anderen auch wenn ich nicht an ihn denke!“

Diese vorschnelle Antwort, wird jeden „normalen Menschen“ daher auch völlig logisch erscheinen. Sie ist jedoch nichts anderes als „die zwanghaft logische Reaktion“ des eigenen, nur materialistisch funktionierenden Intellekts.

Ich sehe jetzt aber keine andere Menschen irgend woanders, „ich denke mir diese Menschen JETZT „de facto“ nur zwanghaft woanders hin“.

Alles - was ich denke - befindet sich aber nun einmal „de facto“, d.h. „in Wirklichkeit“ nur in meinem Bewusstsein!

Es geht hier nicht um irgendwelche Glaubensfragen, sondern um eine Selbsterkenntnis, die nicht auf einem blinden „Für Wahr Halten(eines Materialisten), sondern die „auf wirklich übperprüfbaren Fakten“ beruht!!!

Solange ich noch blind daran glaube, „dass ich mein physischer Körper bin“ und „dass auch außerhalb meines Bewusstseins Dinge existieren“, denke ich mich auch selbst nach „draußen“, in ein außerhalb meines Bewusstseins, „an das ich zwar blind glauben“, dass ich aber niemals „de facto“ erfahren kann!

“Und er sprach zu ihnen: Euch ist’s gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu wissen; denen aber, die draußen sind, widerfährt alles nur durch Gleichnisse,  auf daß sie es mit sehenden Augen sehen, und doch nicht erkennen(was die Wirklichkeit ist), und mit hörenden Ohren hören, und doch nicht verstehen(was meine göttlichen Worte wirklich bedeuten), auf daß sie sich nicht dermaleinst bekehren und ihre Sünden ihnen vergeben werden. Und er sprach zu ihnen: Verstehet ihr dies Gleichnis nicht, wie wollt ihr denn die andern alle verstehen?” (Markus 4:11-13 LUT)

JCH weise im zweiten Gebot nicht umsonst darauf hin „sich kein Bild von irgend etwas da draußen“ zu machen(denn alle Bilder die ich wahrnehme befinden sich in meinem Bewusstsein)!




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