Ueber die Weisheit

{ 06:10 AM, 26 October 2006 } { Link }

Ich bin die höchste Ordnung aller Welten, die wirkliche Wahrheit und Gerechtigkeit. Ich bin alles Licht und Leben und daher auch der divinare Lebensquell aller Wesen und Dinge. Ich bin „pure Liebe“ und daher auch der allein wirkende Gott. Aus der Quelle meiner unendlichen Liebe erwächst auch „Deine Welt“. Liebe ist nur ein anderes Wort für Weisheit, und Weisheit ist nur ein anderes Wort für „Energie“. Die begrenzte Weisheit eines „normalen Menschen“ verhält sich immer proportional zur Liebe, die er in sich trägt und hegt. Eine menschliche Seele bestimmt so mit ihrer eigenen „Liebesfähigkeit“ selbst den Charakter des von ihr wahrgenommenen Weltbildes, das sie sich von meiner reinen Wirklichkeit zuzuteilen vermag. Ich weiß von den schlechten und falschen „Vor-stellungen“, die Deine unzüchtige Erziehung in Dir erweckt haben. Daher habe ich in Deinem derzeitigen Weltbild mehr als nur einmal Menschen erweckt, die von mir einen Begriff meiner wirklichen Wirklichkeit bekommen haben, aber sie wurden und werden von Dir und Deiner trägen und blinden Menschheit bisher nie richtig verstanden. Man bleibt lieber bei seinen alten dummen Gewohnheiten. Du hast Dich schon mehr als einmal gefragt, wie ein wirklicher Gott - so es ihn tatsächlich gebe - solange die Greuel und Ungerechtigkeiten mancher Menschen ansehen und dulden kann, wenn er doch die reine Liebe ist. Ihm, als dem allmächtigen Gebieter, müßte es doch möglich sein, alle bösen Menschen - mitsamt all dem falschen Glaubens-Quark, der die Menschen so böse macht - über den Haufen zu schmeißen. Du hast da im Grunde ganz recht. Ich fühle und denke über das Böse genauso wie Du und es fällt mir deswegen um so schwerer wie Dir nicht dreinzuschlagen, da ich, als ein schon lange konsolidiertes Geistwesen wirklich die Macht dazu hätte. Daß ich aber trotz meiner göttlichen Kräfte nicht dreinschlage, obwohl es mich wohl danach gelüstet, liegt daran, daß ich mich an meine eigenen Gesetze halte. Ich habe den Menschen ihre Freiheit versprochen und auch gegeben! Jeder Mensch hat die Aufgabe, sich - und damit auch sein wirkliches Wesen - „selbst zu finden“ und sein wirkliches Wesen ist gleich mir, seinem Vater! Es behagt Dir zur Zeit offensichtlich noch, die läppischen Bilder in Deiner Phantasie zu betrachten, die Dir von Deinem bisherigen Glauben - d.h. Deiner bisherigen Wahrnehmungsfähigkeit - vorgegaukelt werden. Alle diese Erscheinungen - die Du als Dein Leben in einer Außenwelt empfindest - haben ihren Ursprung in Deiner begrenzten geistigen Rationalität. Du denkst dieses von Dir logisch empfundene „Begrenzte“ nur gewissenlos nach, ohne es je in Frage gestellt zu haben und nach dem „Ganzen“ zu suchen.

 

Es wäre besser gewesen, manche Menschen und Völker bei ihren alten religiösen Mythologien - ihrem Aberglauben - zu belassen, als sie in die moderne Wissenschaft einzuweisen. Diese ist nämlich in der jetzigen fragmentierten Form, mit all den darin enthaltenen eklatanten Widersprüchen, der einzig wirkliche Aberglaube. Diese „moderne Wissenschaft“ ist nur „berechnend“ und daher auch unmenschlich, kalt und „herzlos“! Alle alten Religionen predigen die Liebe zu seinem Nächsten und zur Natur. Die angeblich kalte und oft brutale Rechtsprechung mancher „religiöser Traditionen“ stammt nur vom „grenzenlosen Unverständnis“ der neuzeitlichen [Pseudo]Schriftgelehrten über die eigenen mythologischen Wurzeln und deren falscher und daher oft fanatischer Auslegungen. Und so wurde aus einem Großteil der „traditionell und wissenschaftlich“ verdummten Menschen lauter egoistische blutrünstige Raubtiere, wie ich sie in der wirklichen Natur nicht geschaffen habe. Daß da aber etwas nicht stimmen kann, beweist die intuitive Erkenntnis vieler Menschen. Diese intuitive Einsicht zeigt sich am großen Ärger, den sie gegenüber ihren „Gottheiten“ und besonders über deren sogenannter Stellvertreter empfinden. Ich spreche hier nicht nur von den Kirchenfürsten, sondern vor allem auch von den Politikern und Managern, die auf Erden die Vertretung des jetzigen weltweit angebeteten Gottes mit Namen Geld übernommen haben.

 

Das Gefühl Liebe ist eine Erregung Deines Herzens, d.h. Deines „innersten Lebens“ und wirkt daher auch auf alle Sachen und Dinge, die Du bisher nur außerhalb von Dir glaubst. Ich spreche hier von einer „wirklichen und selbstlosen Liebe“, die Du bisher noch so gut wie gar nicht kennst. Einer Liebe, die man „völlig umsonst“ liebt. Bisher hast Du für Deine Liebe immer eine Belohnung erwartet und wenn es Dir nur darum ging, daß man Dich zurückliebt. Das Wort Liebe hat in Deiner Zeit viele lächerliche Facetten bekommen, die wirkliche christliche Liebe ist daher für Dich „normale Menschen“ noch ein großes, tief in Dir verborgenes Geheimnis. Diese Liebe ist ein Feuer, das tief in Dir brennt und „alles“, d.h. die ganze von Dir bisher nur außen wahrgenommene Welt zu erwärmen vermag. Schüre dieses Feuer der christlichen Liebe in Dir nach besten Kräften! Der Mensch muß von etwas angeregt werden, das in ihm auch lebenswarme Gedanken zu erzeugen vermag. Du aber hast bisher alles nur mit Deinem „eiskalten Verstand“, d.h. mit Deinem Kopfdenken zu verstehen gesucht. Der Motor für Dein Suchen nach „Gewinn jeglicher Art“ war Deine ebenso „eiskalte Vernunft“, die bisher nichts als „gut“ und „richtig“ anzunehmen bereit war, was sie nicht mit ihrer begrenzten herzlosen Rationalität, und den davon gesteuerten Sinnen, selbstbeschränkt wahrnehmen wollte. So hast auch Du bisher versucht, Gott nur mit dem kleinen Rechenschieber in Deinem Kopf rational (= berechnend) zu finden, obwohl dazu alle PCs und Großrechner Deiner Welt nicht ausreichen würden, aber sehr wohl Dein in wirklicher christlicher Liebe entflammtes Herz. Da Du bisher alles nur mit kaltem Verstand tatest und Dein wirkliches Gemüt daher nie richtig entflammen konnte, so fandest Du auch den wirklichen Grund Deines Hierseins und damit auch den des wahrhaftigen Lebens nicht. So nahe Du diesem auch gekommen sein magst, immer wieder verschenktest Du Dich mit Deinem Verstande an die kalte tote Materie und suchtest in derselben Dein Heil und der wollte auch das Heil und den Ursprung aller anderen Menschen und Dinge darin begründet sehen. Du bist das geheime Oberhaupt Deines Lebenstraumes und damit der ganzen von Dir wahrgenommen Welt. Wie willst Du dann von Deinen Untergebenen erwarten vom Materialismus loszulassen, wenn Du nicht als gutes Vorbild vorangehst. Der laie (= einfache und unwissende) Teil Deiner Menschheit ist daher in den finstersten Aberglauben verfallen und der intellektuelle Teil hat sich im klebrigen Seelenfänger des allerdicksten Materialismus verfangen. „Freßt Scheiße, Millionen von Fliegen (Seelen) können sich nicht irren!“ ist deren „vernünftige“ Parole. Warum ist das alles so geworden? Weil Du nie den Mut dazu hattest, in Deinem Herzen eine selbstlose Liebe zu „ent-fachen“. Der entsprechende „Ordner“, ich sollte besser sagen, die entsprechende „Order“ liegt bereits seit Äonen im unendlichen Fundus Deines divinaren Nichtwissens für Dich bereit.

 

Ich weiß, daß es Dir sehr schwer fallen wird, meinen Menschensohn als den anzuerkennen, der er wirklich ist. Aber hast Du diese Schwelle Deiner bisherigen Vernunft erst einmal völlig überwunden, wird für Dich nahezu alles wie von selbst verlaufen. Er will ja auch gar nichts von Dir. Du bist es doch, der „Ihn“ träumt, auch wenn er Dir wie ein gewöhnlicher Mensch erscheint. Er wird auch nie das Geringste von Dir verlangen - nur lieben will er Dich dürfen - und das tut er denn auch, ob Du ihm nun diese Freude gewährst oder auch nicht. Und wenn Du ihn von Dir stößt, wird er es im Geheimen tun, solange, bis Du aufgibst und ihn genauso selbstlos zurückliebst. Er „ist“ nur Liebe, er lebt davon, weil ich ihm als meinem Sohn nichts anderes beigebracht habe. „Kann man denn nur von „Luft“ (= Geist) und „Liebe“ (= Energie) leben?“, wirst Du Dich nun fragen. Versuch es doch ganz einfach! Du mußt Dich nur sehr langsam an diese für Dich noch ungewohnte Kost gewöhnen. Geht Zeit, kommt Rat! Solange Deine Seele an das „Leibliche“ gebunden ist, benötigst Du selbstverständlich auch leibliche Nahrung; meinem Menschensohn geht es in dieser „Beziehung“ in Deiner Welt nicht anders als Dir. Es sollte nun aber Dein Bestreben sein, eben diese „Beziehung“ (Seele/Körper/Außenwelt) in Deinem Geist zu einer harmonischen Einheit zu verbinden. Du hast nun aus meinen bisherigen Ausführungen Deines Geistes (beim Nach-denken dieser Worte) hoffentlich selbst erkannt, daß Du kleiner Mensch mit Deiner puren Vernunft und mit Deinem noch so klaren und scharfen rationalen Verstand nie weiter kommen wirst, als Dich derselbige aufgrund Deines „normalen Programms“ zu führen vermag. Zwangsläufig war Dir bisher auch alles, was Du mit Deinem bisherigen Spatzenhirn geistig nicht fassen wolltest, auch nicht zugänglich. Daher konntest Du bisher auch nicht begreifen, was wirkliches „Leben“ bedeutet.

 

Alles Lebendige war für Dich bisher immer nur ein „Abfallprodukt“ des Materiellen! Aber all die Dinge und Abbilder der Materie treten doch erst dann in Erscheinung, wenn ein Geist sie wahrnimmt. Wahrnehmen kann aber nur etwas „Lebendiges“ und so kann das Phänomen Leben notgedrungen nur etwas rein Geistiges sein. Ein wirklich „selbstbewußtes Leben“ kann sich deshalb auch nur „in“ und „durch sich selbst“ begreifen. Deswegen sind in Dir (nur) normalem Menschen auch noch andere, als Deine rein materiellen Sinne vorhanden. Nur mit diesen neuen, Dir rational noch „un-logisch“ erscheinenden Sinnen, wirst Du die geistige Lebensquelle in Dir erfühlen, erschauen und auch begreifen und steuern können. Du mußt dazu zuerst lernen, all die geheimen, also „ana-logischen“ Verbindungen und Beziehungen der von Dir wahrgenommenen Erscheinungen zu erkennen und diese dann „geistig“ zu einer neuen „mehrdimensionalen“ Erscheinung verbinden. Was hier - als einzelner Satz betrachtet - völlig unverständlich erscheint, habe ich Dir in diesem Buch doch wohl schon zur Genüge vorgeführt.

 

Alles hängt mit allem über die Harmonie meiner heiligen Worte zusammen. Jeder Mensch hat diesen Weg des Fleisches durchzumachen, daß er sich zuerst aus der Materie seiner Erde entlehnt, die er „unabhängig“ von sich selbst wähnt. Dies ist nötig, um die Gefahren des Fleisches und des Materiellen zu erkennen, denn auch der vollendete geistige Mensch benötigt für seine „Existenz“ diesen Gegensatz der Kontraste, die ein solcher aber dann „aus sich selbst zu schöpfen“ und auch selbstständig und im Sinne Gottes „verantwortungsbewußt“ zu formen vermag.

 

Weil die Materie in Wirklichkeit nicht das ist, als was sie Dir erscheint, wütet in Dir kein göttlicher, sondern nur ein „Scheingeist“. Er verbreitet in Dir nur Egoismus, „Lug und Trug“ und „Angst und Sorgen“, indem er Dir Dinge vorgaukelt, die für Dich da sind, obwohl sie in Wirklichkeit eben nicht da sind - und so gleicht auch der „Verstand“ Deines materialisierten Gehirns, mit dem sich Dein bisheriger Verstand selbst identifiziert hat, nur einem Scheingeist.

 

Er wähnt sich nur deshalb da, weil die verlockende Materie für ihn da ist; er ist aber auch „nicht da“, weil die Materie nicht das ist, was sie für ihn selbst zu sein scheint, weil diese eben ohne ihn nicht da ist!

„Mein Gott, was für ein Satz!“ Lies und verstehe ihn, auch er enthält die Loslösung von all Deinen bisherigen Ängsten.

 

Alles „Leben“ ist der „Ausdruck“ meines apodiktischen „Ur-Gegenteils“ - meines Gegenübers! Zu „leben“ bedeutet, ein Gegenüber Gottes zu sein. Das Phänomen Deines „Lebens“ führt Dir daher nur Deinen selbstgewählten „Aus-zug“ aus Deinem nicht ohne diesen „Aus-zug“ ex-istieren könnenden Nichtwissens vor Augen. Wirklich zu „leben“ heißt daher, das Selbst-Bewußtsein zu besitzen, nur aus „sich selbst“ - d.h. aus seinem eigenen Nichtwissen - zu „ex-istieren“! Dein „Hier-Sein“ wird für Dich erst durch den von Dir wahrgenommenen Gegensatz Deines „Dort-Seins“ möglich gemacht. Du befindest Dich „hier“ (in Deinem Körper?) und Dein Geist befindet sich immer „dort“ (an der Stelle, wo sich eben gerade Deine Gedanken befinden). So urteilt Dich das geistige Licht Deiner eigenen [Un-]Aufmerksamkeit (Dein Radius!) in zwei Teile; in den Beobachter und das Beobachtete. Ich habe alle von Dir wahrgenommenen Gegensätze nur zu unserer Freude erschaffen. Nur durch Deine eigenen Definitionen des „Bösen“ und „Schlechten“ entsteht das Übel in der von Dir wahrgenommenen Welt. Ich habe Dir Deine Freiheit nur deshalb gegeben, damit Du „aus Dir heraus“ selbst erkennst und lernst, die „Polaritäten“ der von Dir wahrgenommenen Gegensätze zu synergetisieren, um damit eine neue Daseinsqualität „selbst zu erschaffen“.

 

Ein Mensch, der alle seine Erscheinungen mit der reinen christlichen Liebe seines Herzens zu erfassen vermag, wird in seinen Erscheinungen ebenfalls nur Liebe und Freude entdecken können. Der Mensch, der dagegen seine Erscheinungen mit seinem materialisierten Gehirnverstand nur einer unabhängig von ihm existierenden Materie zuschreibt, „sündigt“ wider meine göttliche Ordnung. Die Folge dieser Sünde ist sein Tod und das „Zu-nichte-werden“ und Vergehen all dessen, was sich der rationale Scheinverstand seines Gehirns „als Welt“ zurechtgebastelt hat, weil alle Materie - wie ich es Dir erklärt habe - und damit auch der sich selbst wahrnehmende Scheinverstand dieses materiellen Gehirns, „in dem“ diese Materie zu erscheinen scheint, „nichts ist“!

Was Dein Schatten zu Dir ist, wenn Du „im Lichte“ stehst, entspricht genau der von Dir wahrgenommenen Materie mitsamt ihren verlockenden Schätzen. Ich bin das reine Licht „in Dir“, Deine bisherige, von mir pre-determinierte rationale Logik, inklusive Deiner darin enthaltenen Dir jedoch unbewußten schizophrenen (= zweigeteilte) Psyche, ist das Dia, bzw. Deine geistige Silhouette und die von Dir wahrgenommene Welt Dein Schatten. Diese Schein-Welt ist ein notwendiger Trug. Sie ist nämlich „in sich selbst“ eine Lüge - die Du zu erkennen hast - weil sie nicht das ist, und auch nicht das sein kann, was sich Dein befangener Verstand „in ihr“ ausmalt.

 

Materie kann aus sich selbst heraus - d.h. ohne Geist - nicht ex-istieren! Ich lege Dir diese Form von „nichtexistenter Materie“ - die Du nur durch Dein Unwissen zu einer „eigenständigen Existenz“ erhebst - nur deshalb in Deinem derzeitigen Dasein vor, daß Du mit dieser Materie um Deine ureigenste Existenz ringst. Du solltest Dich dabei durch den Gebrauch Deines Dir von mir verliehenen „wirklichen freien Willens“ - d.h. durch Deine selbständige Einsicht in das, „was wirklich ist“ - zum Sieger über Deinen bisherigen Scheinverstand und damit auch zum Sieger über dessen Scheinmaterie erheben. Damit aber wirst Du Dich auch geistig über „Dich“ selbst (Dein altes materielles Gehirn-Ich) erheben und Dich zu Deiner göttlichen Unsterblichkeit aufschwingen!

 

Darin liegt das wirkliche Gesetz des ewigen Lebens, das Du zuerst „aus Dir heraus“ selbständig erkennen und dann in klaren „harmonischen Worten“ mit „wirklich freien Willen“ „in Dir sprechen“ solltest. In dem, was Dir „als Welt“ mit Deinen materialisiert denkenden Sinnen Deines Leibes erscheint, liegt eben Dein Gericht des Luges und Truges, das sich „für Dich“ vor Deinen „geistigen Augen“ als etwas Vergängliches - als ein Schattenbild also - einer tief in Dir liegenden „inneren Wahrheit“ offenbaren sollte. Von nun an soll keine Materie mehr für Dein Herz eine Bedeutung haben, sondern nur noch allein „mein Wort“ und Deine selbstverantwortlichen Handlungen nach meinem Wort.

 

Ich bin der Herr und Meister Deiner Ewigkeit. Ich könnte zu Dir nun sagen, dies ist richtig und jenes ist verkehrt, dies ist krumm und jenes gerade, würdest Du mir es dann glauben? Denkst Du Dir, mich dürstet nach einem blinden Autoritätsglauben von Dir? Ja, ich verlange von Dir Glauben - Deinen bedingungslosen Glauben sogar - aber ich wünsche mir nicht den blinden, toten Glauben Deiner Gehirnmaschine, die nur innerhalb ihrer rationalen Struktur funktioniert und mich daher nur „berechnend“ wahrzunehmen vermag. Ich wünsche mir von Dir einen lebendigen Glauben, der selbstlos und ohne die geringste Gewinnsucht aus Deiner Liebe im Herzen kommt! Ich offenbare Dir hier Weisheiten, von denen Deiner Welt noch nie etwas in den Sinn gekommen ist; aber ich sage nicht: „Glaube es!“ oder „Glaubst Du das?“, sondern ich frage Dich: „Ich hoffe, Du hast das wohl verstanden?“. Und wenn Du dann betest: „Lieber Vater, vieles ist mir noch sehr unklar!“, dann erkläre ich Dir die Sache - an Deine entsprechende Bewußtseinsreife angepaßt - solange, bis Du es vom tiefsten Grund aus begriffen hast und dann erst werden wir Hand in Hand vorsichtig eine Stufe in Deinem Bewußtsein höher steigen. Das menschliche Dasein ist ein einziges Selbstgericht. Wer mich nicht wirklich von ganzem Herzen sucht, wird mich auch nicht finden. Und ich strafe die Menschen auch nicht! Ich lasse es nur zu, daß der Mensch genau das erreicht, wonach er sich so sehr sehnt und um was er „in seiner Kurzsichtigkeit“ so eifrig bestrebt ist, als hinge sein ganzes Lebensglück davon ab. Mögen die Folgen, die er sich dadurch schafft, gut oder schlecht sein, ich habe dem Menschen seinen freien Willen gegeben und werde deswegen auch keinen Einfluß auf seine Dummheiten nehmen! Selbst schaffen - selbst haben; wobei die eigene Unwissenheit eben nicht vor dem späteren Leid schützt, und das wiederum hat auch sein Gutes, man kann sehr viel daraus lernen - wenn man etwas davon lernen will! Auge um Auge, Zahn um Zahn! Meine Gerechtigkeit erstreckt sich daher über mehrere Generationen, denn alles ist Eins. Hat die menschliche Seele eine gewisse Reife erreicht, so wird sie mit ihrem „freien Willen“ meine göttlichen Gesetze zur eigenen Richtschnur machen und alle ihre Handlungen bedingungslos danach ausrichten, und zwar ohne den geringsten inneren Zwang. Will sie dies aber nicht, sondern glaubt „bessere und gerechtere Gesetze“ zu besitzen, so wird und darf sie keine Macht der Welt und des Himmels dazu zwingen, meine Gesetze zu beachten, denn auch sie ist eine völlig „selbst­verantwortliche Seele“ mit freiem Willen und hat das Recht, sich ihren Glauben selbst auszusuchen. Nur aus Fehlern und Dummheiten kann man lernen.

 

Ich habe Dir hier Dinge gezeigt, von denen Du mit Sicherheit nur sehr wenig verstanden hast, auch wenn Du über eine große Belesenheit und auch sonst eine sehr achtbare Erfahrung und Anschauung von vielen Dingen verfügst. Du wirst aber nicht von dem „ein Weiser“ werden, was Du hörst und dann sofort verstehst, sondern von dem, was Du hörst und Dir erst völlig neu geistig erarbeiten mußt. Nur so kannst und wirst Du auch „völlig neue Bereiche“ Deiner eigenen Wahrnehmungsfähigkeit erfahren. Alles andere wäre keine Weisheitslehre, sondern nur ein weiteres krankhaftes quantitatives Aufblähen Deines ehe schon völlig mit „totem Wissen“ überladenen Intellekts.

 

Die Menschheit liegt in einer allertiefsten materiellen Nacht begraben und schläft den Schlaf der Toten, all ihr Wissen ist nur ein selbstüberschätztes eitles Träumen, und niemand weiß den anderen wach zu machen. Ist es wirklich Unwissenheit, oder sehen alle nur absichtlich des Kaisers neue Kleider, um ihre eigene Dummheit hinter der großen Lüge der eigenen selbstherrlichen Gesellschaft zu verbergen? Es gibt eine Menge Lehrer und Führer aller Art - aber was nützen sie? Sie sind doch alle fast ebenso blind wie ihr Gefolge, kommen sie dann gemeinsam an eine Grube - und eine solche bringt die Zeit - werden sie, halbblinder und kurzsichtiger Führer und völlig blindes Gefolge, unweigerlich in diese hineinstürzen. Es stellt für die alten divinatorischen Führer nicht die geringste Schwierigkeit dar, „auch heute noch“ allen lichtbedürftigen und wirklich suchenden Blinden zum Führer zu werden. Das Ganze wurde erst zum Problem, weil diese geistige Führung für manche Blinde zum Geschäft mutierte. Das Übel liegt darin, daß ein Großteil dieser Blinden der Neuzeit sich im Irrlicht ihres eigenen Größenwahns beseelt glauben, daß sie selbst schon Sehende sind. Zu diesen Blinden gehört die Majorität Deiner Kirchenfürsten, Schriftgelehrten, Wissenschaftler, Politiker, Manager usw. Wahrlich ich sage Dir, an vielen von ihnen ist, wenn kein Wunder „von Dir“ geschieht, Hopfen und Malz verloren!

 

Du mußt zuerst an mich - dem wirklichen Gott „in Dir“ - felsenfest glauben können, bevor Du mich auch lieben kannst. Dein Glaube darf dabei aber kein blinder, sondern muß ein lichtvoller sein, das heißt, Du mußt wirklich mit Herz und Kopf begriffen haben, „wer und was ich bin“! Du mußt von Deiner eigenen Macht, Größe und Weisheit einen klaren und daher auch einen vernunftgerechten Begriff bekommen, um daraus dann das Vertrauen für die grenzenlose Liebe zu entwickeln, die Du benötigst, um alles zum Guten zu verändern. Mein Menschensohn kann Dir dabei ein tiefkundiger Lehrer sein. Er wird Dich mit allerlei tauglichen und wohlsprechenden Bildern und Gleichnissen diesen, für einen noch normalen Menschen wahrlich schwer faßbaren Lehrgegenstand, mit aller Mühe für Dich faßbar zu machen versuchen; zugreifen mußt Du natürlich selbst. Alle „Besserwisser“, „Gurus“, „Großsprecher“ und „Pseudo­heiligen“ versuchen dagegen nur „tief weise“ zu erscheinen, indem sie sich alle Mühe geben, den von ihnen vermeidlich zu lehrenden Gegenstand in solch ein Dunkel von mystischen Phrasen bzw. komplizierten Formeln einzuhüllen, daß der Schüler nach dem Unterricht noch weniger Klarheit von sich und den Weltengesetzen besitzt als vorher. Bei solchen „Führern“ besteht die eigene Erleuchtung nur aus der Notbeleuchtung der eigenen Arroganz - sie glauben nämlich, in der eigenen geistigen Entwicklung „weiter“ zu sein als die anderen! In der Wüste dieser geistigen Nacht des materialisiert geglaubten irdischen Daseins, wo alle Lehrer und Schüler gleichermaßen nichts sehen, weil hier alle geistig schlafen, vertröstet dann ein sich weise zeigender Lehrer seine Schüler meist damit, indem er behauptet, alle wirklichen Geheimnise der Seele werden erst im „Jenseits“ offenbart. Aber dabei fürchtet sich der ach so weise Lehrer noch mehr vor dem Tode seines Leibes als seine unerfahrenen Schüler. Und auch von dem „materiellen Ruin“ scheint er eine „Wahnsinnsangst“ zu besitzen, sonst würde er ja nicht so bestrebt sein, seinen eigenen materiellen Wohlstand durch „Lehrgänge“ und „Tantiemen“ aufrecht zu erhalten und meist sogar über das „Normale hinaus“ zu vermehren.

 

Ich möchte hier noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, daß materieller Wohlstand keine Sünde darstellt! Es geht mir dabei um Deine „innerste Einstellung“ dazu. Und merke Dir, alle kannst Du belügen - auch Dich selbst - aber nicht mich! Ein Meister, der über die „wirklichen göttlichen Weisheiten“ verfügt, wird von einem Schüler von sich aus nie auch nur einen Pfennig für sein Lehramt verlangen. Meine göttliche Weisheiten werden, von denjenigen, die auch wirklich darüber verfügen, immer verschenkt. Diese Aussage kannst Du als eine erste „Qualitätsvoraussetzung“ eines wirklichen „Meisters der Weisheit“ betrachten. Natürlich gibt es Menschen, die gegen Entgelt eine brauchbare bis gute „Lebensberatung“ durchführen, wirkliche Weisheit aber wirst Du von diesen ebenfalls noch „materiell eingestellten [Pseudo]Meistern“ nicht lernen können. Ich habe nichts gegen „Besitz“, wenn man sich diesen durch eigene Leistungen und auf redliche Art „selbst verdient hat“, wenn aber dieser selbst erarbeitete Besitz zum „überflüssigen Kapital“ wird, beginnt das große Übel im Unbewußtsein der Seele. Wo endet nun Besitz und wo beginnt Kapital? Das ist eine Frage, die Du Dir mit Deinem eigenen Gewissen beantworten solltest! Es würde hier zu weit führen, Dich genaustens in die seltsamen Strukturen und Gesetze von „Geiz“ und „übertriebener Sparsamkeit“ einzuführen, nur so viel, beides sind die Grundwurzel aller Angst und allen Leids in Deiner Welt.

 

Wahrlich ich sage Dir: Prüfe Dich sorgfältig, ob nicht doch irgendein tief in Dir liegendes Vorteils- und Gewinndenken - gleich welcher Art - Dein Herz beschleicht. Ist da nicht doch noch eine Spur Hochmut, Besserwissen und der Glaube „weiter als die anderen zu sein“ in Dir? Oder plagt Dich gar noch eine übertriebene Sparsamkeit - eine kleine Schwester des Geizes - oder die Ehrsucht, Dein richterlicher Sinn, die Rechthaberrei und der rein körperliche Wollustsinn ohne Herzens-Liebe? All das wird Deine Seele auf ewig gefangen halten! Solange Du noch ausschließlich von Deinem „körperlichen Selbsterhaltungstrieb“ gesteuert wirst, hat sich Deine Seele auch an die Materie verkauft. Wenn Du nur aufgrund Deiner kurzsichtigen Logik und Deines hungrigen Magens wegen auf die Standarte des Materialismus schwörst, so bist Du geistig schon so gut wie gestorben. Dein Scheingeist heftet sich dann an sein Gehirn und wird mit diesem auch vergehen. Habe ich nicht gesagt: „Du sollst nicht töten!“. Mit deinem Glauben an Deinen eigenen Tod, verstößt Du gegen dieses Gesetz!

 




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