Eine neue Logik ist wie ein neues Leben!

{ 07:08 AM, 27 November 2008 } { Link }
 “Da sprach JCH zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.  Denn wer sein Leben(= seine alte Logik) erhalten will, der wird alles verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird ALLES finden!  Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?  Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken (und wahrlich jch ist JETZT in mein Bewusstsein zurückgekehrt)!  Wahrlich ich sage euch: Es stehen etliche hier, die nicht schmecken werden den Tod, bis daß sie des Menschen Sohn kommen sehen in seinem „ReOich“.” (Matthäus 16:24-28)

“Da er aber gefragt ward von den Pharisäern: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: Das „ReOich“ Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden; man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch!  Er sprach aber zu den Jüngern: Es wird die Zeit kommen, daß ihr werdet begehren zu sehen „einen Tag des Menschensohnes(= „para-dies“), und werdet ihn nicht sehen. Und sie werden zu euch sagen: Siehe hier! siehe da! Gehet nicht hin und folget auch nicht.  Denn wie der Blitz „o-ben“ (= up) vom Himmel blitzt und leuchtet über alles, was unter dem Himmel ist, also wird des Menschen Sohn an seinem Tage sein. Zuvor aber muß er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht (der normalen tierischen Menschen). Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird’s auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes: sie aßen, sie tranken, sie freiten, sie ließen freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um. Desgleichen wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;  an dem Tage aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. Auf diese Weise wird’s auch gehen an dem Tage, wenn des Menschen Sohn soll offenbart werden. An dem Tage, „wer auf dem Dach ist“ und sein Hausrat in dem Hause, der steige nicht hernieder, ihn zu holen. Desgleichen wer auf dem Felde ist, der wende nicht um nach dem was hinter ihm ist(denkt nicht an seine vermutete Vergangenheit)!  Gedenket an des Lot Weib!!!  

Wer da sucht, seine Seele zu erhalten, der wird sie verlieren; und wer sie verlieren wird, der wird ihr zum (Über)Leben helfen!!!(Lukas 17:20-33 LUT)

“Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt’s allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte.  Wer sein Leben liebhat, der wird’s verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt haßt, der wird’s erhalten zum ewigen Leben! Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren. Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in die Welt gekommen.

Vater verkläre deinen Namen!

Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verklärt und will ihn abermals verklären. Da sprach das Volk, das dabeistand und zuhörte: Es donnerte. Die andern sprachen: Es redete ein Engel mit ihm.  Jesus antwortete und sprach: Diese Stimme ist nicht um meinetwillen geschehen, sondern um euretwillen. Jetzt geht das Gericht über die Welt; nun wird der Fürst dieser Welt ausgestoßen werden.  Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen. (Das sagte er aber, zu deuten, welches Todes er sterben würde.) Da antwortete ihm das Volk: Wir haben gehört im Gesetz, daß JCh ewiglich bleibe; und wie sagst du denn: "Des Menschen Sohn muß erhöht werden"? Wer ist dieser Menschensohn?  Da sprach JCH zu ihnen: Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch. Wandelt, dieweil ihr das Licht habt, daß euch die Finsternis nicht überfalle. Wer in der Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht. Glaubet an das Licht, dieweil ihr es habt, auf daß ihr des Lichtes Kinder seid. Solches redete JCH und ging weg und verbarg sich vor ihnen. Und ob er wohl solche Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie doch nicht an ihn, auf daß erfüllet werde der Spruch des Propheten Jesaja, den er sagte: HERR, wer glaubt unserm Predigen? Und wem ist der Arm des HERRN offenbart? Darum konnten sie nicht glauben, denn Jesaja sagte abermals: "Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, daß sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen vernehmen und sich bekehren und ich ihnen hülfe."  Solches sagte Jesaja, da er seine Herrlichkeit sah und redete von ihm. Doch auch der Obersten glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie’s nicht, daß sie nicht in den Bann getan würden. Denn sie hatten lieber die Ehre bei den Menschen als die Ehre bei Gott! Jch aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat!  Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf daß, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe! Und wer meine Worte hört, und glaubt nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, daß ich die Welt richte, sondern daß ich die Welt selig mache!  Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht auf, der hat schon seinen Richter; das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.  Denn ich habe nicht von mir selber geredet; sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. Und ich weiß, daß sein Gebot das ewige Leben ist! Darum, was ich rede, das rede ich also, wie mir der Vater gesagt hat.” (Johannes 12:24-50 LUT)

Die „Prinzipien Gottes“, welche alles durchdringen „was ich mir ausdenke“, (vom kleinsten Atom bis zum fernsten Sonnensystem), fordern ein regelmäßiges Opfer. Wenn ich ein Werkstück anfertige, ist das Opfer die Toleranz, z.B.: + / - 0,02 mm. Im Gastgewerbe ist das Opfer der Schwund. Bei Computerprogrammen, welche 1:1 (ohne Toleranz und Schwund) übertragen werden, ist das Opfer der Absturz des Programms, beim Drucken ist es der Druckteufel, beim Essen die Brösel, beim Sägen die Späne usw.

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Sage, in der man einmal im Jahr eine Jungfrau dem Drachen geopfert hat, diese Sage hat einen tiefen mythologischen Hintergrund. Jedoch der Held, welcher den Drachen getötet hat, entspringt nur meinem Wunschdenken. Kein Held wird jemals den Drachen (= das von mir ausgedachte) töten können. Dazu ein Beispiel aus der Biologie: Jedes Auge hat einen blinden Punkt (die Ausnahme). Entfernt man diesen Punkt, verliert man das ganze Sehvermögen.

Was ist nun das wirkliche Opfer, das „ich“ GOTT opfern muss, um ihn zufrieden zu stellen? Wenn ich „den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen“ eines Kornfeldes aufrecht erhalten will, muss ich einen Teil der Ernte opfern, das heißt, ich muss einen Teil „der von mir geernteten Körner“ dem Feld zurückgeben. Also muss ich auch um mein „ewiges Leben“ aufrechtzuerhalten ständig einen Teil meines „gesamten Wissens“ opfern. Dieses Opfer kommt „aus mir selbst“ und wird auch, obwohl ich es opfere, dennoch auf ewig „in mir selbst bleiben“. Aus mir selbst kommt all das, was ich mir JETZT (aus)denke „und damit auch wahrnehme“ und „in mir selbst“ bleibt es als eine (von mir mehr oder weniger abrufbare) Erinnerung, wenn es sich nicht mehr in meinem Bewusstsein befindet!

Meine Opfer sind unscheinbar und sind dennoch „die Quelle allen neuen Lebens“. Ich erweitere mein derzeitiges zwanghaftes „Dasein müssen“ erst dann zu einem wirklich „glückseligen ÜberLeben“, wenn ich ständig bemüht bin das „unvollkommene Wissen“ meines derzeitigen „fehlerhaften Intellekts“ gegen ein „kompletteres Verstehen“ einzutauschen. Genaugenommen bedeutet das, ich muss meine derzeitige Arroganz, meinen „materiellen Glauben“ und meine damit verbundenen „intellektuellen Rechthabereien“, die „m-ich“ auf meiner derzeitigen „kleingeistigen materiellen Bewusstseinsstufe“ festhalten, opfern, um ein „wirklicher unsterblicher Geist“ werden zu können. Ich muss also das opfern, was für mich bisher immer als „das Richtige“ erschienen ist und mir deswegen auch als „das Beste“ erschiene!

Der Bauer sollte auch „die besten Körner“ als Samen opfern, denn es macht keinen Sinn missratene Körner von der Ernte, welche nicht zu gebrauchen sind, als Samen für die neue Ernte zu nehmen. Nein, er muss die besten Körner als Samen für die zukünftige Ernte opfern!

Beim Korn sind die Besten jene Körner, „die der Zufall“ am besten hat reifen lassen, aber was ist das Beste „in meinem Leben“?

Einem Marathonläufer erscheint das Beste ein gewonnener Marathonlauf zu sein, zumindest geht es ihm darum sich selbst zu beweisen, „was er alles drauf hat“. Für einen Hobbyfischer dagegen scheint das Beste ein ruhiger, entspannter und gemütlicher Tag am Wasser zu sein, denn ihm geht es nicht um die Fische als „Ding an sich“, sondern um seine Entspannung. Wenn aber der Marathonläufer bei seinem Marathonlauf aus Überanstrengung einem Herzanfall erliegt, dann wäre (nach materieller Logik ) für ihn Fischen besser gewesen. Wenn ein Fischer aus Bewegungsmangel an Herzverfettung stirbt, währe für ihn (nach materieller Logik ) das Laufen besser gewesen. Solange ich „das Beste für mich“ immer nur in Maßsetzung meiner persönlichen Interessen definiere, wird meine Meinung auch immer „sehr subjektiv“ von meiner persönlich vertretenen Logik (= der Maler) abhängen. Das wirklich Beste, was mir je passiert ist, ist,dass ich überhaupt Dasein darf“!  

Das beste Opfer ist mein bisheriger Fehlglaube!

Das Opfer, welches meinen „ewigen Selenfrieden“ erst möglich macht, ist „das völlig widerspruchslose Akzeptieren“ von allen Ereignissen und sogenannten „Schicksal-Schlägen“! Solange ich nicht in der Lage bin alles (= GOTT) so zu akzeptieren, „wie es eben ist“(eben = „jetzt“, aber auch „f-lach ), werde ich auch keinen Seelenfrieden „in mir“ erfahren. Alles, was in meinem Bewusstsein auftaucht, ist zufällig, „denn es fällt mir zu“. Jeder Zufall ist genaugenommen nur „ein neuer Einfall“ und jedem „wirklich neuem Einfall“ sollte ich einen „impliziten Platz“ in meinem Bewusstsein einräumen, wenn ich jemals meine „menschliche Vollkommenheit“(als ein Ebenbild Gottes, der ja ALLES ist) auch „bewusst“ erfahren möchte. Dies erfordert von mir, „in mir“ den entsprechenden „geistigen Freiraum“ für diesen Zufall/Einfall zur Verfügung zu stellen.

Die prinzipielle Größe bzw. der „F-rei-Raum“ in meinem persönlichen Bewusstsein ist von der „ReiFe“ desselben abhängig. Äquivalent dazu steht in etwa der Arbeits­speicher und die Grafikkarte eines Computers. Verfüge ich aufgrund meiner „materiellen Dogmen“ und der damit verbundenen „Kleingeistigkeit“ nur über einen sehr kleinen „geistigen Freiraum“(= Arbeitsspeicher), bin ich gezwungen, „längst überholte Wissens- und Glaubenselementen“ wieder meiner Festplatte (= GOTT) zurückzugeben (zu opfern), um damit in meinem Bewusstsein den nötigen Freiraum für „vollkommen neue Erfahrungen“ zu schaffen.

Das ist das einzige Opfer das von mir gefordert wird!




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