Australien

Great Ocean Road

{ 11:41, 11.12.2006 } { 1 Kommentare } { Link }

In Adelaide haben wir nicht viel Zeit verbracht. Viel lieber wollten wir sofort Richtung Great Oceans Road weiterfahren. In South Australia, so heisst dieser Staat, haben sie`s nicht so mit Backpackern. Wir mussten auch mal in einem Motel uebernachten. Auch der englische Slang hier ist ganz anders als alles was wir bisher gehoert haben. Am Anfang habe ich fast gar nichts verstanden. Ein Typ hat mir dann lachend erklaert, dass der  Slang hier deswegen so unverstaendlich ist, weil die Leute alles abkuerzen, was es so abzukuerzen gibt und ein ziemliches Tempo draufhaben. Zum Glueck, wir haben schon gedacht, wir sind in China. Wir waren dann froh, dass wir endlich nach Victoria kamen, da uns die Gegend um Adelaide nicht besonders gefallen hat. Die Great Oceans Road entschaedigte uns dann mehr als genug! Man faehrt einfach tagelang am Meer entlang, an wundervollen Klippen. Die 12 Apostel, eine bekannte Felsformation, war dann besonders eindrücklich. Das Wetter übrigens auch. Es ist meist kühler als in den Landesteilen, die wir bis jetzt gesehen haben, aber es kann gut sein, dass es plötzlich wieder 30 Grad und mehr hat. So frieren oder schwitzen wir, normale Temperaturen sind selten. Die Great Oceans Road gilt als eine der schönsten Strassen der Welt und diese Aussage ist nicht übertrieben! Deshalb haben wir noch einen Heliflug gemacht. Zwischendurch nahmen wir uns Zeit zum Baden oder besser gesagt, um an den Beach zu gehen. Ins Wasser gingen wir hier nicht mehr, es war uns zu kalt. Wir sind zu verwöhnt von der Ostküste. Das war insgesamt der ruhigste Abschnitt unserer Reise und wir waren sogar zu faul um Essen einzukaufen oder uns sonst irgendwie zu bewegen! An einem der letzten Orte, Lorne, war dann die Ruhe wieder vorbei. Die Schoolies waren unterwegs. Das sind Horden von Schulabgängern, die nur aus einem Grund unterwegs sind: Party, Party und nochmals Party. Wir hatten dann solche in unserem Backpackers. Wir sind ja nicht heikel, aber hier musste ich erstmals meine Oropax rauspacken, weil die einfach nichts gekannt haben. Das beste war dann noch, als ein junger Typ versehentlich in unserem Frauendorm landete, weil er zu betrunken war das zu bemerken. Er hat mich dann geweckt, um mich zu fragen, ob ich schnorcheln gehen wollte. Eigentlich hätte ich mich aufregen sollen, aber das war dann doch zu lustig. Das nächste Ziel der Fahrt war Melbourne, wo wir die letzte, Sniff, Sniff, Woche in Australien verbringen wollten.

 



Camping-Safari im Outback

{ 11:37, 6.12.2006 } { 1 Kommentare } { Link }

In Alice Springs ging unsere 3-Tages-Tour los. Wir fuhren natuerlich in einem klimatisierten Bus am ersten Tag zu den Olgas und zum Ayers Rock, von den Einheimischen Uluru genannt. Am Nachmittag machten wir einen kurzen Walk, der dauerte zwar nur 45 Minuten, aber die Schweisstropfen liefen uns ueber die Stirn als kaemen wir gerade aus der Sauna. Zur Belohnung fuer dieses schweisstreibende Erlebnis durften wir einen atemberaubend schoenen Sonnenuntergang am Uluru mit einem Glas Rotwein erleben und geniessen. Die Farben des Uluru wechselten fortlaufend. Von Rot ueber Violett bis hin zum Braun. Es war einfach einmalig diese mystische Gegend zu bestaunen. Am Abend gingen wir zum Camp in unsere Zelte. Alle zusammen haben wir das Essen zubereitet. Die Meisten haben sich entschlossen, die Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Ich allerdings bevorzugte die Sauna in meinem Zelt. Dies erschien mir weitaus sicherer vor all den Tieren zu sein. Petra hat prophylaktisch ihre Schuhe unter die Matratze gelegt, damit keine Scorpione und andere Viecher hineinkriechen konnten. Sie schlief naemlich tatsaechlich vor dem Zelt. Am zweiten Tag gings morgens um 4 Uhr los. Wir liefen um den Ayers Rock herum. Die Temperaturen waren zur fruehen Morgenstunde ertraeglich zum Wandern. Der Sonnenaufgang war eine Augenweide. Unser Guide hat uns interessante Geschichten ueber die Aboriginals erzaehlt. Am Nachmittag fuhren wir zu unserem zweiten Camp am Kings Canyon. Stellt euch vor, da gabs tatsaechlich mitten in der Wueste ein Swimmingpool. Dort konnten wir uns endlich richtig abkuehlen. Am Abend gabs von unserem Guide Essen vom offenen Feuer. In der zweiten Nacht haben alle in den Zelten geschlafen, da es um einiges kuehler (30 Grad c.a 21 Uhr) war als am Vorabend. Am 3.Tag wanderten wir am Kings Canyon umher. Das Sandgestein sah ganz rot aus. Es erinnerte mich an Photos vom Grand Canyon in Amerika. Abgeschlossen haben wir unseren Trip mit einer langen Rueckfahrt (c.a 5Std). Am naechsten Tag flogen wir in den Sueden von Australien, nach Adelaide.

Gruss Karin



Alice Springs

{ 07:01, 4.12.2006 } { 1 Kommentare } { Link }
Mitten im Zentrum von Australien, 3 Flugstunden von Sydney entfernt, liegt Alice Springs. Die Stadt besteht aus etwa 20000 Einwohnern und liegt mitten in der Wueste. Somit ist man von allen Straenden des Landes c.a 1500 km entfernt! Unglaublich! Als wir dort ankamen hat uns fast der Schlag getroffen, eine Affenhitze! Natuerlich mussten gerade in der heissesten Jahreszeit hierherkommen. Im Shuttlebus zum Hotel fragten wir uns, hat der Fahrer die Klimaanlage angeschaltet? Als wir ausstiegen, realisierten wir: ja , er hat. Unsere Unterkunft lag etwa 2 km vom Zentrum entfernt. Das ist ja gar nichts, dachten wir, und beschlossen den Weg zu Fuss zurueckzulegen. Der guy an der Reception meinte, wir sollten besser ein Taxi nehmen, aber wir fanden: sicher nicht. Also machten wir uns auf und bereuten unsere Entscheidung schon nach 500 m.Trotz Hut und T-Shirt mit Aermeln brannte die Sonne erbarmungslos auf uns nieder. Es hatte sicher ueber 40 Grad! Es gab kaum Baeume, unter denen wir pausieren konnten. Wie muss man sich erst fuehlen, wenn man mitten in der Wueste verloren geht? Auf etwa halber Strecke lag das naechste Hotel. Dort ruhten wir uns in der gekuehlten Reception aus. Wir wussten nicht, ob wir lachen oder weinen sollten und Karin dachte sogar daran, fuer den restlichen Weg ein Taxi zu nehmen. Ich konnte sie ueberreden, den Rest noch durchzuhalten. Halb tot stuerzten wir uns ins erste Pub. Die spendierten uns sogar eine Runde. Wahrscheinlich sahen wir dementsprechend bemitleidenswert aus. Die Einheimischen scheinen da weit weniger Probleme zu haben. Wir trauten unseren Augen nicht, als wir draussen Kinder sahen die Velo fuhren oder eine Gruppe aelterer Damen und Herren die joggten. Abends um 8 hatte es dann nur noch 35 Grad im Schatten. Wir haben einen Aussi von dort getroffen, der grinsend meinte, die Hitze sei kein Problem. Er sei Rugby-Spieler und jetzt sei Hauptsaison fuer Rugby. Die sind wahnsinnig, die Aussies. Liebe Silke, hier waere es sogar fuer deinen Geschmack zu heiss! Wir beschlossen, fuer den Rueckweg ein Taxi zu nehmen. Wir steigen uebrigens noch immer auf der falschen Seite in die Taxibusse. Die Einheimischen finden das dann wahnsinnig lustig und fragen jeweils: Are ye european guys?

Sydney2

{ 07:56, 24.11.2006 } { 2 Kommentare } { Link }

...Am anderen Tag fuhren wir mit der Faehre nach Manly und legten uns dort an den Beach.Auf der Faehre hat man eine tolle Aussicht auf die Skyline, die Harbour Bridge, das Operahouse....Einfach schoen. Um das ganze mal auf den Punkt zu bringen: Sydney is brilliant!!!!!!!!!!!!!!!!! Es gibt moderne Hochhaeuser, huebsche aeltere Haeuser, gemuetliche Stadtviertel, Kuenstler, Musiker und eine Unmenge von Menschen von ueberall her.Sehr interessantes Flair. Wir lieben es. Nur das Bussystem ist etwas verwirrend. Aber die Aussies helfen ja gerne. Man hat uns gesagt, die Sydneyer, sagt man das so? sind arrogant und unfreundlich.Das stimmt gar nicht. Fuer unsere Verhaeltnisse sind sie freundlich und eher gemuetlich drauf. Die Stadt hat sowieso ein eher gemuetliches Tempo und es gibt sogar Leute auf der Strasse, die gruessen und fragen woher man kommt und was man so machen moechte. Auch in Sydney wird man uebrigens als Walliserin von fremden Leuten auf die Herkunft angesprochen. Als wir drei Frauen in der Stadt im Ausgang waren, ist uns das zweimal passiert. Und wir denken immer, niemand versteht uns.Uebrigens haben wir den ersten Aussi getroffen, der das Matterhorn kennt. Also liebi Mattini, das Horn ist nicht sehr beruehmt! Die Leute sprechen immer von Roger Federer und vom Ueblichen wie Schokolade und Kaese. Und sie wissen, dass in der Schweiz mehrere Sprachen gesprochen werden. Sie sind damit schon x mal besser als die Amerikaner, die denken immer Schweiz gleich Schweden. Es gibt viel zu sehen und zu tun. Wir haben noch das IMAX besucht (3D-Kino) und dann das Snobviertel, das hat uns aber gar nicht gepasst! Man koennte auch Klettern auf der Harbour Bridge, aber das lassen wir mal.Uns gehts hier super, darum suchen wir jetzt hier einen Job. Sie suchen naemlich kranke Schwestern und Physios......

Petra



Sydney

{ 07:44, 24.11.2006 } { 0 Kommentare } { Link }

Von den Blue Mountains machten reisten wir weiter nach Sydney. Wir waren nicht gerade erfreut darueber, in dieser 4 Millionenstadt Auto zu fahren, und dann noch links! Brisbane ging ja gerade noch so. Wir mussten unser Auto an diesem Tag zurueckgeben und hatten 4 Moeglichkeiten wo wir das in der Stadt tun konnten. Wir entschlossen uns, es an den Flughafen zu bringen. Das war dann ganz problemlos. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus in die Stadt und fanden sofort unser YHA (Hostel). Es ist sowieso lustig, wie wir immer alles so schnell finden, wir muessen schon selber lachen. Weil Frauen und Karten....Aber wir landen immer ganz planlos richtig! Wir kontaktierten dann Andrea unsere Cousine, die in Sydney ein einmonatiges Praktikum absolviert und suchten sie in dem Buero auf, in dem sie arbeitet. Wir freuten uns sehr, sie zu treffen und gingen dann gleich ins naechste Pub zum Feierabendbier. Den Abend verbrachten wir dann mit ihren Mitarbeitern, alles Schweizer. Das war das erste Mal, dass wir mit mehreren Schweizern in Australien zusammentraffen.Das war dann ganz gemuetlich.....(lies naechsten Eintrag)



Blue Mountains

{ 07:21, 24.11.2006 } { 0 Kommentare } { Link }

Ihr werdet es nicht glauben, aber es gibt auch Berge in Australien! Die Blue Mountains befinden sich ganz in der Naehe von Sydney, so 2 Stunden.(Das ist in Australien ganz in der Naehe!).Der Name kommt daher, dass der Wald immer leicht blaeulich schimmert, weil das Oel der Eukalyptusbaeume verdunstet. Leider lodern momentan riesige Buschfeuer und 400 Leute versuchen sie zu loeschen. Es sind ueber 40 Helikopter mit Tanks von mehreren Tausend Litern im Einsatz. Das Feuer brennt schon mehr als eine Woche und breitet sich wegen unguenstigen Winden weiter aus. Mir war dauernd schlecht, weil es recht viel Rauch hatte. Trotzdem informierten wir uns, welche Wege offen sind und machten uns auf in den Nationalpark zum Bushwalking. Das war superschoen. Wir haben die 3 Sisters (3 Berge) gesehen. Lustig: Die Jostsisters schauen auf die 3 Sisters...Von einer Anhoehe aus konnten wir unendliche Weiten des Busches der Bluemountains ueberblicken. Das war schon beeindruckend! Viele Teile sind ueberhaupt nicht begehbar. Die Europaeer brauchten 25 Jahre, um den Busch der Blue Mountains zu durchqueren! Sie haben tatsaechlich geglaubt, dahinter liege China...



Aussies

{ 09:57, 19.11.2006 } { 2 Kommentare } { Link }

In Port Maquarie haben wir einen Aussie (Australier)aufgegabelt, der zufaellig auch nach New Castle wollte, weil er dort wohnt. Weil er Angst hatte, dass wir am Morgen ohne ihn wegfahren, stand er schon um 7.30 in der Kueche des Hostels. Wahrscheinlich hat er dort uebernachtet! Er hat uns dann ins Koalas Hospital begleitet, das sowieso auf unserem Weg lag. Dort konnten wir bei der Fuetterung zusehen und einiges ueber die putzigen Tierchen erfahren. Jamie lud uns dann in das Restaurant seiner Eltern auf einen Blueberry-pancake mit Eis ein. So fein! Das ist viel besser als English Breakfast. Auf der Fahrt nach New Castle fand der Aussie besonderen Gefallen daran, uns die Gefahren der australischen Tierwelt aufzuzeigen. Das machen sie immer mit den Auslaendern, aber wir sind jetzt gewohnt und nicht mehr so schnell zu erschrecken. Er lud uns kurzerhand zu sich nach Hause ein, weil wir nicht glauben wollten, dass er eine baby coastal carpet python (Schlange) als Haustier hat. Aber er hat eine! Die war aber ganz putzig und ich habe sie auf meine Hand genommen. Sie fuehlte sich erstaunlicherweise ganz weich an. Er hatte noch keinen Namen fuer sie, jetzt nennt er sie "Schlange". Nachdem er uns noch verkoestigt hatte, brannte er uns mehrere CDs mit australischen Interpreten und begleitete uns noch an den Beach. Die Aussies sind meist so offen und gastfreundlich und man lernt eine Menge Leute kennen. Vielleicht waere es eine gute Idee, einige von ihnen zu importieren und sie ein wenig in Europa zu verteilen, so wegen der Freundlichkeit und so. Bald geht es weiter in die Blue mountains, ja die haben tatsaechlich Berge! UND WEGEN DEN BILDERN: TUT UNS WIRKLICH LEID, ABER WIR KOENNEN KEINE BILDER AUF DEN BLOG LADEN, WEIL DER ZUGANG IMMMMMER GESPERRT IST. Aber kommt doch selber her und schaut, wies hier aussieht!

See ye

Petra



Oesterreicher und Ostschweizer am Kochen

{ 09:57, 19.11.2006 } { 0 Kommentare } { Link }

In Byron Bay haben wir ein paar gemuetliche Tage mit Nichtstun verbracht. Wir sind dann auf ein paar Oesterreicher und einen Ostschweizer gestossen, die mit uns kochen wollten. Super, denn einer war sogar Koch. Das war dann ganz lustig, weil die Koreaner ganz beeindruckt waren von dem Riesenaufmarsch den wir veranstaltet haben. Wir haben dann sogar Kanguruh versucht, schmeckt sogar richtig gut. Als unsere Party dann etwas laut ablief, wurden wir fast aus dem Hostel geworfen, aber nur fast.

Die Jungs sind dann am naechsten Tag weiter nach Norden getuckert und wir nach Sueden.

 

Petra



Brisbane

{ 07:20, 15.11.2006 } { 0 Kommentare } { Link }

Von Rainbow Beach sind wir weiter suedlich nach Noosa gefahren. Dort haben wir in einem alten Queenslaenderhaus (YH) uebernachtet. Noosa ist ein kleines aber exklusives Pflaster. Der Ort hat einen schoenen Nationalpark zu bieten. Wir konnten diesen entlang von Meer laufen und haben sogar einen Koala auf einem Eukalyptusbaum entdeckt. Er war voll kuschelig. Petra hatte wirklich genug Zeit ein Photo zu machen, da Koalas sich pro Tag nur 4 Stunden "aktiv" betaetigen. Delphine konnten wir auch beobachten im Meer. Am naechsten Tag ging dann die Fahrt weiter nach Brisbane. Petra und ich haben uns mitten im "Feierabendverkehr" einer 1.5 Millionen Stadt wiedergefunden. Das war saulustig und sehr anstrengend fuer Petra, schliesslich musste sie unseren Toyota sicher durch den Monsterverkehr bringen. Ihr koennt euch vielleicht vorstellen, wie schwierig es ist einen Parkplatz zu finden. Das Youth Hostel war sehr gross und laut. Die Stadt hat Petra und mir sehr gut gefallen. Wir sind mit der Faehre durch die Stadt getuckert, es war sehr warm und der Anblick der Brisbaner Skyline war grossartig. Neben der modernen Skyline hat Brisbane auch alte Haeuser zu bieten. Es gibt schoene gruene Parks, in denen man sich ein wenig ausruhen kann. Die Stadt hat ein gemuetliches und sehr freundliches Flair. Wir haben uns dann entschlossen ein paar Tage "Urlaub" in Byron Bay zu machen. Relaxen, relaxen, relaxen..

Gruss Karin



Dorm of 8

{ 10:53, 12.11.2006 } { 1 Kommentare } { Link }

hallo alle

Koennt ihr euch vorstellen, wie es so zu-und hergeht in einem Dorm (Schlafraum mit mehreren Personen)? Also, Karin und ich sind auf dem absteigenden Ast. Am Anfang hatten wir ein Doppelzimmer, das ist ziemlicher Luxus. Dann hatten wir jeweils nur mehr ein Bett in einem Dorm von 4 Personen, dann ein Bett in einem Dorm fuer 8 Personen und jetzt schon laenger in einem gemischten Dorm (males und females.) Die Ansprueche werden immer kleiner, das ist aber alles kein Problem. Man erlebt wirklich alles: Frauen, die sich stundenlang schminken, foehnen und schick machen. Das geht aber noch. Schlimmer ist es, mit Maennern im Raum zu sein.Das haetten wir nicht gedacht, aber sie bleiben vieeeeeel laenger im Badezimmer, bis sie ihren Adoniskoerper zurechtgemacht haben! Den Hoehepunkt erreicht hat das ganze, als wir mit Italienern im Zimmer waren. Ich habe gedacht, einer uebernachtet auf der Toilette. Auch sonst ist es interessant in so einem Dorm: Einige kotzen in der Nacht ins Zimmer, weil sie so voll sind, andere fallen vom oberen Bett und man erwacht, weil das ganze Zimmer sich totlacht. Manchmal sind am Abend 8 im Zimmer, am Morgen 9. Das Puff ist oft unuebertrefflich. So was bringen normale Menschen gar nicht zustande! Da suchen sich dann die Leute in irgendeinem Kleiderhaufen ihre Sachen raus und finden es dann auch noch. Wir finden das eigentlich ganz lustig und verstauen unsere Sachen unter dem Bett, da sind sie sicher. Manchmal findet man gar nicht heraus, wer eigentlich alles in dem Zimmer wohnt.Es gibt auch Leute, die wohnen da ueber langere Zeit, weil sie irgendwo arbeiten. Wir  finden, jeder sollte mal eine Zeit lang so leben, ist ganz interessant.

Petra vom gemischten 8er Dorm.



Fraser Island

{ 06:37, 11.11.2006 } { 0 Kommentare } { Link }

Von Rainbowbeach aus unternahmen wir dann unseren Ausflug auf Fraser Island. Das ist die groesste Sandinsel der Welt. Sie besteht wirklich nur aus Sand! Trotzdem waechst darauf ein Regenwald, unglaublich. Auf der Insel muss man 4WD haben, sonst lassen sie dich nicht auf die Faehre. Man konnte selber ein Auto mieten oder mit einem Bus die Fahrt antreten. Als wir hoerten, dass viele im Sand stecken bleiben, entschlossen wir uns dazu, mit einemWD-Bus dorthin zu fahren.Die Einheimischen haben es sicher besser im Griff! Leider nein, wir blieben 2 Stunden im Sand stecken und kamen nicht mehr weg. War aber nur halb so schlimm, denn wir sassen an einem superschoenen Strand, wo keine Menschenseele sichtbar war soweit das Auge reicht. Als aber der Ozean immer naher heranrueckte und langsam den Bus zu unterspuelen drohte, waren wir froh, dass wir von einem anderen Bus abgeschleppt wurden. Das Meer sah verlockend aus, war aber brandgefaehrlich! Hier wimmelte es nur so von grossen Haien und die Stroemung war lebensgefaehrlich. Wir setzten unsere Fahrt fort zum Lake McKenzie. Dieser recht grosse See ist auf einer Sandduene entstanden und hat weder einen Zu- noch Abfluss. Es handelt sich um reines Regenwasser. Deshalb sollte man beim Baden ja keine Sonnencreme benutzen, um das heikle Gleichgewichts des Sees nicht zu gefaehrden. Die Insel beherbergt ausserdem Dingos, wilde Hunde, vor denen man sich in Acht nehmen muss, weil sie angreifen koennen. Alle haben so geschwaermt von Fraser Island. Uns hat es so einigermassen gefallen. Am Abend gabe es einen Riesensturm und wir waren froh, dass wir uns entschieden haben, nicht auf der Insel zu uebernachten.

Petra



Surfing

{ 08:52, 6.11.2006 } { 3 Kommentare } { Link }

Heute waren wir in der Surfschule. Der Hammer! Sooooooooo lustig, wir lieben es. Ich bin sogar, niemand wird es glauben, beim ersten Versuch auf dem Brett gestanden. Auch Karin hatte es sofort im Griff. Sie sagten uns, die Schweizer sind meistens gut wegen Snowboardfahren und so. Sie haben nichts von den Oesterreichern gesagt, also sind die sicher schlechter. Also sollten wir vielleicht auf Surfen umstellen. Eine Segelnation sind wir ja sowieso schon.

Petra



Town of 1770

{ 09:24, 5.11.2006 } { 1 Kommentare } { Link }

Diese kleine Stadt ist ein Geheimtipp und sehr schoen. Im cool bananas (backpackerhostel) haben wir ein Bett in einem Achterzimmer gefunden. Direkt unternahmen wir die ersten Surfversuche und konnten sogar ohne Stingersuit baden, weil wir nicht mehr in den Tropen sind und hier keine Quallen mehr sind. Das Surfen sieht definitiv einfacher aus, als es tatsaechlich ist. Aber wir geben uns Muehe. In zwei Tagen gehts weiter nach Fraser Island, der groessten Sandinsel der Welt. By Guys

Petra und Karin



Monster Drive-Tag

{ 09:19, 5.11.2006 } { 1 Kommentare } { Link }

Dies war der Monster-Drive-Tag. Wir fuhren insgesamt 700 km bis unterhalb Gladstone. Dort fanden wir ein Hotelzimmer fuer umgerechnet 30 Franken. Mitlerweile haben wir uns ans Linksfahren gewoehnt. Aber es lauern andere Gefahren. Es wird sehr schnell dunkel in Australien.Wir mussten die letzte Dreiviertelstunde in der Dunkelheit fahren, was wir sonst nie tun. Ihr koennt euch nicht vorstellen, was dann los ist. Der halbe Wald ist auf der Strasse. So habe ich ein Hase oder so etwas aehnliches ueberfahren und ein Kaenguruh konnte sich gerade noch retten.Eine Kroete wurde zwar ueberfahren, aber sie hat wahrscheinlich ueberlebt. Also: Nicht nachts fahren in Australien.

Gruss Petra



Fortsetzung 2 Sailingtour

{ 09:12, 5.11.2006 } { 0 Kommentare } { Link }

Der Mann war nicht besonders intelligent und wollte von Petra wissen, ob wir jetzt immer noch in Australien sind. Ich meinte, wenn du so einen Mann hast, eruebrigen sich Kinder. Der Skipper kuemmerte sich ruehrend um mich. Er belieferte mich mit Zigaretten (die gingen allmaehlich aus) und fuhr mit mir mit dem Motorboot umher, waehrend die anderen am Schnorcheln waren. Das Duschen an Bord war eine Herausforderung: Man hatte 30 Sekunden pro Person zur Verfuegung wegen Wasserknappheit. Der Schwiezer hat das natuerlich nicht verstanden und eine Viertelstunde geduscht. Mano. Die schaerfste Kurve die wir beim Segeln gedreht haben, erlebte Petra auf der Toilette. Die anderen meinten, dass sei Extreme-pissing. So, nach diesem super Ausflug gehts nun weiter nach Sueden.

Gruss Karin



Fortsetzung Sailingtour

{ 09:01, 5.11.2006 } { 1 Kommentare } { Link }
Am 2. Tag hatten wir Gelegenheit zum Schnorcheln und Tauchen. Das war wirklich beeindruckend. Wir sahen viele farbige Korallen, riesige bunte Fische, sogar Schildkroeten, wie in einem Aquarium. Man konnte sie sogar beruehren, als sie mit Brot gefuettert wurden. Zwischendurch konnte man sich gemuetlich an Deck sonnen, lesen und abends ein Apres-sailing-bier trinken, sofern man sich vorgaengig Bier gekauft hat, was wir natuerlich nicht wussten. Aber zum Glueck gab es da diesen Iren, Gary. Er belieferte uns gerne mit Bier und fand sogar richtig Gefallen an Petra. Wir konnten die Musik an Bord (chillout) auswaehlen und uns den Sonnenuntergang anschauen. So richtig romantisch halt. Petra und ich konnten diese Nacht sogar auf dem Boot schlafen. Es waren coole junge Leute auf dieser Tour und wir hatten wirklich viel Fun miteinander. Man kann auch mit Englaendern und Iren Spass haben. Die Sonne war recht gefaehrlich und so liefen einige nach kurzer Zeit wie Gambas umher, eine sah aus wie Rudolf das Rentier. Wir sind eigentlich stolz Schweizerinnen zu sein, aber da war ein Schweizerpaar an Bord, das war richtig peinlich. Alle haben sich lustig ueber sie gemacht, aber sie haben es nicht gemerkt, weil sie kaum englisch sprachen.

Sailingtour to Whitsunday Islands

{ 08:48, 5.11.2006 } { 2 Kommentare } { Link }

Von Cairns ging die Reise weiter Richtung Sueden. Ueber Townsville gelangen wir nach Airlie Beach. Dort fanden wir ein cooles Backpackers und organisierten eine 3-Tages-Tour auf einem 20-Personen-Segelboot auf die Whitsundays.

Am ersten Tag segelten wir 6 Stunden. Eir fuhren an wunderschoenen Inseln vorbei und ankerten dann vor dem Whitehavenbeach auf Whitsunday Island. Der Sand da war schneeweiss und fein wie Mehl. Dort gab es Gelegenheit zum Baden, aber nur mit einem Stingersuit (Neoprenanzug) wegen der gefaehrlichen Box-Jelly-Fischen und anderen Quallen. Es war einfach traumhaft. An diesem Traumstrand verbrachten Petra und ich die Nacht in einem Zelt. Ein anderes Paar und der knackige neuseelaendische Tauchlehrer gampierten auch dort. Alle anderen konnten auf dem Schiff schlafen. Wir waren wieder mal spaet dran mit buchen, deshalb blieb uns nichts anderes uebrig. Hinter dem Zelt begann direkt der Regenwald und ausser uns gab es niemand auf der Insel (Naturschutzgebiet). Die anderen haben vergessen, das Zelt richtig zu schliessen und bekamen prompt Besuch von irgend einem haarigen Tier, ein Affe wahrscheinlich. Es gab ein kleines Drama, aber wir bekamen nichts mit. Am Morgen musste Ich dringend auf die Toilette. Dort fand ich eine enorme Spinne, so gross wie eine Hand. Ich war dann froh, als das Motorboot uns abgeholt hat.



rainforest

{ 11:32, 28.10.2006 } { 2 Kommentare } { Link }
Hallo alle
Schoen, eure Kommentare zu lesen! So merken wir, dass wir nicht als einzige zuviel Phantasie haben. Wir waren jetzt drei Tage rund um Cairns unterwegs, war echt schoen. Am ersten Tag waren wir im Atherton Tableland, das ist so eine Hochebene etwas im Landesinnern. Wir sind gemuetlich mit dem Auto durch die wunderschoene Gegend  gefahren. Die Landschaft ist wirklich beeindruckend. Mal faehrt man durch den Regenwald, dann wieder sieht es mehr nach Steppe aus, dann mal fast wie bei uns. Lustig sind die typischen gelben Schilder, die dir die Gefahren auf der Strasse aufzeigen. So kommt dann alle 10 Minuten ein anderes Schild mit einem anderen Tier, das du ueberfahren koenntest. Doch die groesste Gefahr sind wahrscheinlich wir selber, weil das Linksfahren so seine Tuecken hat. Wenn du dann so mitten in der Kreuzung stehst und nicht mehr so genau weisst, wo es weitergeht......Aber es geht immer besser.
Wir haben dann zufaellig ein Coffe-Work gesehen, wo man eine Degustation machen konnte.
Am anderen Tag sind wir dann nach Norden in den Hardcore-Regenwald aufgebrochen. Diese Gegend  ist Weltnaturschutzgebiet und das ist gut verstaendlich, denn es war einfach unglaublich schoen dort! Der dichte Regenwald grenzt direkt ans Meer.Es war aber auch etwas unheimlich, denn es gibt dort viele, nicht ganz unheimliche Tiere. Das fuehrte zu Einschraenkungen, die wir uns so nicht gewohnt sind. Das heisst, wir konnten nicht im Meer baden, weil es dort box-jelly-fishe und andere giftige Tiere gab. Im Wald durfte man sich nur auf speziellen Trails fortbewegen, was wir problemlos einhielten, denn es war schon so unheimlich genug. An die Fluesse durften wir nicht zu nahe ran wegen der Crocs.Wir haben uns entschlossen, eine Bootstour zu machen, um die Crocs von sicherer Distanz aus zu sehen. Diese Gruenlinge sind bis zu 8 Meter gross! Ihr seht also, in der Schweiz lebt man sehr sicher! Am Abend haben wir dann unser Zimmer bezogen, das sich mitten im Dschungel befand, und ihr koennt euch vorstellen, wie das vor sich ging. Wir haben den Raum zuerst systematisch nach Viechern abgesucht und Karin hat sich ueberlegt, ob sie ueberhaupt duschen will. Spaeter am Tag haben wir Regel Nummer 2 missachtet (ihr erinnert euch, Eintrag 2) und das hatte boese Folgen: Wir waren ausgeschlossen! Wir wussten nicht, ob wir lachen oder weinen sollten. Das Zimmer hatte ein Fenster und es konnte gottseidank von aussen aufgeschoben werden. Nachdem mein Blick Karins Gesicht gekreuzt hatte, war mir klar, dass mir die wunderbare Aufgabe zufiel, hochzuklettern und ins Zimmer zu klettern. Wenn da nicht ein Geko (wie schreibt man das?) am Fenster geklebt haette. Das ist ein komisches Tier, aehnlich einer Eidechse.Nachdem ich mich zusammengerissen hatte und Matthias mir gesagt hat, ich sollte auf Karin und mich aufpassen, wagte ich den Sprung. Leider war dann das Tier auch drin und es war eine Riesensache, bis es draussen und wir drinnen waren. Karin hatte fast einen Herzinfarkt. Wir gingen dann in ein Restaurant essen, wo oberhalb meines Kopfes eine Riesenspinne (schwarzweiss, eigentlich ganz eine schoene) ihr zu Hause hatte. Es war mir mittlerweile so was von egal, ich hatte einfach hunger und ass ganz gemuetlich. Karins Aufgabe war es, zu beobachten ob sie sich wahrend des Essens bewegte. So informierte Karin mich alle 10 Minuten, dass sie noch am gleichen Ort ist und ich war beruhigt. Mama, ich weiss, du kannst es kaum glauben, aber es gab kein Drama deswegen!!!!!!!!!


Jetlag

{ 02:18, 24.10.2006 } { 7 Kommentare } { Link }

Nach 48 Stunden Reise sind wir endlich in Cairns im Nordosten des Landes angekommen. Cairns liegt in den Tropen. Die Temperaturen sind angenehm und auch die Luftfeuchtigkeit ist nicht all zu hoch. Das liegt daran, dass die Regenzeit noch nicht begonnen hat. Leider ist das Baden im Meer schon nicht mehr moeglich, da es schon Box-Jelly-Fische gibt. Auf dem Flughafen haben wir bereits einen Oesterreicher und zwei Bayern in Lederhosen getroffen. Lederhosen in den Tropen, stellt euch das mal vor.

Bei mir ist der Jetlag maessig ausgepraegt, bei Petra massiv. Sie wusste heute morgen kaum noch was oben und unten ist, ich wusste wenigstens noch welchen Wochentag wir haben. Auch der Buschauffeur musste uns grinsend auf die andere Wagenseite bitten. Hier herrscht ja Linksverkehr.

In unserer mueden aber dennoch kreativen Verfassung haben wir uns ausserdem auf zwei Regeln geeinigt.

Regel 1: Beim Verlassen des Zimmers sofort die Balkontuere verschliessen, um das Eindringen fremder Kreaturen zu verhindern. Nein, nicht was ihr jetzt denkt, wir meinen Tiere. Regel 2: In diesem Falle moeglichst den Schluessel mitnehmen, da sonst alle Beteiligten ausgeschlossen sind. Fluchtweg ade.

Wir erholen uns jetzt erst einmal und freuen uns Australien zu entdecken.

Viele Gruesse Karin

 



Zwischenhalt in Singapore

{ 10:45, 23.10.2006 } { 2 Kommentare } { Link }

Wir sind soeben auf dem Flughafen in Singapore angekommen und sind etwas durcheinander bezueglich der Zeit. Wir haben ja einen halben Tag aufgeholt! Danke schon mal an alle, die etwas geschrieben haben. Wir haben noch eine lange Flugzeit vor uns, wir hoffen, dass es nicht zu anstrengend wird. Im Flugzeug haben wir schon mal das erste Hardcore-Arschloch angetroffen, das die Fensterlucke nicht schliessen wollte. Gottseidank hat ihn der Flugbegleiter zusammengestaucht. Wir haben beschlossen, die Hardcore-Arschloecher zu zaehlen, das war also der erste. Wir wissen noch nicht, wie man die Umlaute schreibt auf dieser Tastatur. Man sieht, wir sind muede, es kommt nichts gescheites mehr.

Gruesse Petra



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