Unsere Klimapolitik

Feinstaub/NO2 von Dieselmotoren, ein Thema das die Gemüter erhitzt.

{ 12:32, 9 July 2007 } { Eingetragen in Automobil } { 0 Kommentare } { Link }
Die Feinstaub Thematik ist wieder ein wenig in den Hintergrund gerückt, vermutlich bis zum nächsten Winter.

Man erinnere sich: Vor ein paar Jahren hat Herr Leuenberger uns allen weismachen wollen, Dieselfahrzeuge zu kaufen, die Verbrauchen ja viel weniger, dass sie aber für Mensch und Umwelt schädlicher sind als Benzinfahrzeuge hat er damals Verschwiegen. Aber bereits damals wusste man: Dieselmotoren ohne Feinstaubfilter sind für einen grossen Teil der krebserregenden Feinstaubpartikel in der Luft verantwortlich.
Heute, ein paar Jahre später, möchte der Herr Bundesrat nun die Früchte seiner Politik ernten und alle die auf seinen Rat, einen Diesel zu kaufen, reagiert haben zur Kasse beten.
Das geht nun ganz einfach indem er eine Feinstaubpartikelfilter-Pflicht einführt. Warum bloss hat man das nicht früher erkannt? Bevor man tausende Dieselfahrzeuge verkauft hat?
Rentiert sich ein Diesel überhaupt noch? Vor ein paar Jahren mag dies noch zutreffend gewesen sein, als der Diesel noch den (beinahe) selben Literpreis wie Benzin hatte. Heute, ganz klar NEIN, rechnet man mit dem höheren Anschaffungspreis, dem hohen Dieselpreis, rechnet sich das nicht mehr.
Klar, ein Diesel braucht 1-3l weniger Sprit auf 100km, rechnet man aber den höheren Literpreis, bezahlt man schlussendlich genau gleich viel.

Einer neuen Studie zufolge ist nun noch ein weiteres Abgas der Dieselmotoren für Menschen in Städten stark gesundheitsgefährdend: Stickstoffdioxid. Hierzu ein Artikel im Spiegel:
Spiegelartikel Stickstoffdioxid

Diesel, das Allweltswunder im Fahrzeugbau, liegt im sterben...

Tempolimit um CO2-Ausstoss zu reduzieren

{ 06:52, 9 July 2007 } { Eingetragen in Automobil } { 0 Kommentare } { Link }
Das ist ein heikles Thema, aus dem Linken und Grünen Lager heisst es natürlich JA. Fragt sich nur ob dieses Ja wegen dem Klimaschutz ist, oder um den Leuten das Automobil madig zu machen.

Nehmen wir dieses Thema mal unter die Lupe:
Ich fahre von Bern nach Zürich mit 120km/h auf der Autobahn: Dazu fahre ich ca. 120km, dauert also gerundet, genau 1h (natürlich etwas mehr, man hat ja Baustellen und Auf- bzw. Abfahrten, aber der Einfachheit lassen wir dies weg.), mit meinem durchschnittlichen Auto verbrauche ich im 5. Gang bei 120km/h auf 100km ca. 7,5l, das macht dann ca. 9l Verbrauch auf dieser Strecke.

Rechnen wir nun mit der von den Linken-Parteien geforderten 100km/h auf Autobahnen: Dazu bin ich dann bereits ca. 1h 20min unterwegs. Erstes Manko also der Zeitverlust.
Nun kommt aber das Interessante:
Die Autohersteller legen die Gänge eines Autos nicht zufällig fest, mit 100km/h würden bzw. müssten viele Autofahrer nicht mehr den 5. Gang fahren, sondern in den 4. Gang runterschalten, was hat dies zur Folge? Man fährt nicht mehr im optimalen Drehzahlbereich, sondern darüber, mein Auto würde auf 100km nicht mehr 7,5l verbrauchen sondern 9l, auf die Gesamte Distanz verbrauche ich also ganze 12l Sprit, macht gegenüber der alten Rechnung eine Differenz von satten 3l Sprit.
Jetzt sagen dann aber viele, fahrt doch weiter im 5. Gang!!
Aha, die Leute kennen ihr Automobil aber sehr gut. Hier die Erläuterung:
Fahre ich trotzdem im 5. Gang, verbrauche ich trotzdem mehr Sprit, jetzt fragen sich viele: Warum?
Ganz einfach: Ich fahre nicht mehr im optimalen Drehzahlbeich, das heisst ich muss im 5. Gang um die Geschwindigkeit von 100km/h zu halten das Gaspedal mehr durchdrücken, das heisst auf gut Deutsch: Ich öffne die Drosselklappe weiter und es wird mehr Benzin eingespritzt, somit verbrauche ich dann auch im 5. Gang wesentlich mehr Benzin.

Jeder der ein Boardcomputer im Auto hat mit Momentan-Verbrauchs-Anzeige kann dies selber testen und er wird verblüffende Ergebnisse sehen! Der Spritverbauch hängt zu 80% von der Gaspedalstellung bzw. Drosselklappenstellung ab.

Flugverkehr

{ 06:40, 9 July 2007 } { Eingetragen in Flugverkehr } { 0 Kommentare } { Link }
Ferienzeit, Flugzeit!

Passend zum Ferienanfang fliegen wieder tausende sinnlos um die Erde. Besser die schönen Ferien im eigenen Land zu verbringen. Man spart Ressourcen UND Nerven. Gerade in der Schweiz haben wir ja alles was das Ferienherz begehrt, wer Sonne und Wärme tanken will, geht ins Tessin oder Wallis, wer Wandern will geht in die Berge, nur das Meer kann man nicht bieten, aber warum muss es immer das Meer sein, wir haben hunderte schöne Seen in der Schweiz. Und zudem hat man da nicht sein 1m2 Platz und tritt den andern auf die Füsse.

Aber zurück zum Thema: Wer kennt das nicht, stundenlanges Warten in öden Abflughallen, Gepäck an der Zieldestination suchen, Mietwagen steht nicht bereit, usw...

Viele Leute denken sich: "Es spielt ja keine Rolle ob ich nun in den Flieger steige oder nicht, der Flieger startet ja trotzdem!", oder: "Warum soll ich nicht in den Flieger steigen, mein Nachbar geht ja auch. Ich bin doch nur ein kleiner Fisch."

Sehen wir uns das mal anders an: Sagen sich 1000 Leute, ich steige heute nicht in den Flieger, startet der Flieger dann leer? In den ersten Monaten, JA, nach einiger Zeit, NEIN. Die Fluggesellschaften müssten ihre Flugpläne ändern und weniger Flüge anbieten, über die Dauer rentieren sich nämlich leere Flüge nicht.

Der teuflische Geschirrspüler

{ 06:26, 9 July 2007 } { Eingetragen in Haushalt } { 1 Kommentare } { Link }
In letzter Zeit mehren sich wieder die Kommentare: "Ich mache was für die Umwelt, ich spüle wieder von Hand", ich sage: "Wenn schon Klimaschutz, dann richtig und keine Alibi Übungen!"

Hier die Fakten:

Wasserverbrauch: Gute Geräte kommen mit 10-13l Wasser aus, ein 2/3 gefülltes Spülbecken fasst 15-25l, und wenn man nach dem spülen das Geschirr noch mit Wasser abspült, kommt man schnell auf 35l Wasserverbrauch beim Handspülen.

Stromverbrauch: ca. 1kWh pro Spülgang, bei der Handspülung verbraucht man ca. 20l Wasser bei 55° Temperatur, das macht dann ca. 1,5kWh Stromverbrauch am Boiler.

Erst Denken dann Handeln!

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