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5 March 2006 - solothurn zahlt milliardenbeträge an passanten der bahnhofsunterführung

solothurn. - wie am freitag bekannt wurde, plant die stadt solothurn grosszügige zahlungen an passanten, welche im letzten jahr die massiv einsturzgefährdete bahnhofsunterführung beim hauptbahnhof benutzten. sondierungen mitte februar hatten ergeben, dass die unterführung aufgrund von baumängeln schon seit längerem jederzeit hätte einstürzen können. tagtäglich hatten sich deshalb in den letzten monaten tausende von menschen unwissentlich in akuter lebensgefahr befunden. obschon untersuchungen gegen die damaligen baufirmen eingeleitet wurden, entschloss sich der stadtrat bereits jetzt dazu, die verantwortung für die nachlässigen kontrollen und somit für die gefährdung der passanten zu übernehmen. als zeichen der wiedergutmachung wird jedem passanten pro durchquerung der unterführung ein betrag von fr. 20'000.- vergütet. zur bestimmung der anspruchsberechtigten greifen die behörden auf videoaufnahmen der in der unterführung installierten überwachungskameras zurück. wie verlautete, waren diese aufnahmen illegaler weise über mehrere jahre archiviert worden. sowohl die archivierung als auch die nun geplante auswertung des videomaterials zum zwecke der personenbestimmungen sind grundsätzlich gesetzlich unzulässig. die stadt plant aus diesem grund, jeder gefilmten und bestimmten person zusätzlich eine pauschale in der höhe von fr. 5'000.- im sinne einer aussergerichtlichen einigung auszuzahlen. "wir wollen deutlich machen, dass uns die gesundheit und die sicherheit der bevölkerung wertvoll sind, und dass wir in zukunft alles daran setzen wollen, solcherlei fehlleistungen von anfang an auszuschliessen. diese bereitschaft soll und darf uns auch in finanzieller hinsicht nie zu teuer sein." hiess es von seiten der stadt.
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21 February 2006 - feinstaub-alarm: zwei millionen schweizer evakuiert

bern. - wie effizient und wie richtig die schweizer behörden im ernstfall handeln können wurde gestern an einer pressekonferenz des bundesrates erläutert. so waren in der zeit des feinstaub-alarms anfang jahres die betroffenen gebiete umgehend grossräumig evakuiert worden. die über längere zeit massiv überschrittenen grenzwerte hätten für die bevölkerung eine ernsthafte gesundheitliche gefahr bedeutet. weder kosten noch mühen wurden gescheut, die rund zwei millionen gefährdeten menschen in sicherheit zu bringen. nach möglichkeit wurden sie kurzfristig in weniger belastete gebiete innerhalb der schweiz umgesiedelt, aus wohnraumtechnischen gründen aber auch ins angrenzende ausland. besondere aufmerksamkeit kam dabei der absoluten geheimhaltung der gesamten aktion zu. nur durch eine vollständige informationssperre konnte eine panik in form einer massenflucht verhindert werden. "für die absolut lupenreine einhaltung dieser sperre gebührt insbesondere den medien, wie auch den direkt betroffenen, ausdrücklichster dank." betonte der bundesrat in seiner stellungsnahme.
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19 February 2006 - new york feuert bürgermeister wegen privatem telefongespräch

new york. - bürgermeister michael bloomberg wurde gestern umgehend seines amtes enthoben, als sich bestätigte, dass er ein privates telefongespräch mit einem familienmitglied über das festnetztelefon in seinem büro geführt hat. das gremium, das den fall untersuchte und die sofortige freistellung bewirkte, berief sich unter anderem auf aussagen von bloombergs privatsekretärin, sowie einen reinigungsangestellten, der für den unterhalt des kaffeeautomaten auf bloombergs stockwerk zuständig ist. gemäss den zeugenaussagen bewegte sich bloomberg - in das privatgespräch vertieft - aus seinem büro und bediente sich am automaten mit einer tasse kaffee. die sekretärin konnte in der folge für eine viertelstunde lang keine geschäftstelefonate mehr an den bürgermeister weiterleiten, da die leitung durch das private telefonat blockiert war. bloomberg sagte, er habe nur in seiner einstündigen pause privat telefoniert. "es ist nicht so, dass ich stundenlang am draht war. schliesslich hatte ich viel zu tun." das gremium begründete seine entscheidung mit dem hinweis: "der arbeitsplatz ist nicht der ort für private kaffeekränzchen. es ist ein ort, an dem man die arbeit leisten muss, für die man bezahlt wird." erschwerend kam laut gremium hinzu, dass wegen der harntreibenden wirkung von kaffee, mindestens ein weiterer arbeitsausfall von mehreren minuten für einen toilettengang als so gut wie erwiesen sei.
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