Transsib
UB war alles andere als normal: Bei der Ankunft regnete es, durch Riesenpfuetzen manoevrierten wir unsere Gepaeck zu einem ehrlichen Taxifahrer, und ich versicherte Pekinghuhn 1, dass es in UB nie zwei Tage am Stueck regnet. Pustekuchen! Da sowieso Besuch auf dem Programm stand, fiel das Wetterpech nicht ins Gewicht. Abends dann 1. August, Schweizer Menuplan mit mongolischem Koch… das Resultat ueberzeugte nicht gerade. Mein Magen ist abgehaertet, aber P-huhn 1 lag flach, und zwar zuenftig! Ich jagte derweil meinem Exitvisum nach, wo man ploetzlich doch ein Foto brauchte (innerhalb von 2 Wochen geaendert) und im uebrigen doch alles in einem Aufwasch haette erledigen koennen. Jetzt zieren
Ausflug nach Terelj, abseits vom Touristenstrom, war super, ausser dass der Magen nach kurzer Pause immer noch keine Ruhe gab und deshalb vor allem das Bett im Ger getestet wurde. Ich versuchte mich als Krankenschwester und bettelte schliesslich die einzigen zwei anderen Touristen im Camp, Amerikanerinnen, um Antibiotika an, weil ich nach 3 Tagen null input und massenhaft output, ums mal niedlich zu sagen, nicht mehr an eine blosse Magenverstimmung glaubte. Das half dann. Kaum zu Hause wurden unsere restlichen Plaene durch einen weiteren Regentag ueber den Haufen geworfen. Ist das denn zu fassen?!
Im Zug richteten wir uns in unserem Nest wohnlich ein und hatten es 4einhalb Tage lang sehr behaglich. Den Ural habe ich leider verschlafen, x Stunden Birkenwaelder beim Lesen verpasst, aber den Baikalsee, den hab ich gesehen! Dank zwei vollgestopfter Essenstaschen haben wir auch lecker gespiesen, und mit Bereicherung von unterwegs ergatterten Tomaten, geraeuchten Fischen und frischem Brot und Joghurt liessen sich sogar die Nudelsuppen zwischendurch ertragen. Das Personal wurde mit zunehmend kleinerer Distanz zu Moskau proportional freundlicher – am Schluss gab’s sogar ein Laecheln!
Moskau und




