Mormonen
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… und führe mich

Im Jahre 1972 baute der Baubetrieb, in dem ich angestellt war, auf dem Jacobsplatz in Weimar das Internat für die angehenden Ingenieure und Architekten der Hochschule dieser Stadt. Ich war dort als Kranführer tätig und mußte mit dem Turmdrehkran die Betonteile zusammenfügen. Da das Gebäude höher war als die Kabine des Kranes, wurden die letzten Geschosse blind versetzt. Da Fernsehen für solche Zwecke erst einige Jahre später eingesetzt wurde, bekam ich über ein Sprechfunkgerät die Anweisungen, wie ich den Kran zu steuern hatte, ohne jemanden zu gefährden und dennoch die tonnenschweren Bauteile richtig zu versetzen. Es war eine schöne und doch anstrengende Arbeit, die höchste Konzentration erforderte. Ich schloß die Augen, hörte nur die Stimme meines Einweisers und führte aus, was er mir sagte. Der Gedanke, anders zu handeln, als mir die Stimme aus dem Funkgerät zurief, kam mir nicht. Ich vertraute voll auf das, was mir gesagt wurde, und handelte danach.
Sind wir im Leben auch so aufmerksam und hören auf die Stimme des Heiligen Geistes? Haben wir Vertrauen und handeln wir danach, oder müssen wir erst Schaden erleiden und dadurch klug werden?
Als ich vor 15 Jahren diese Arbeit in Weimar tat, dachte ich oft an eine Begebenheit, die ich als junger Ältester auf einer Baustelle erlebte, und die mein Zeugnis stärkte und wachsen ließ.
Ich war Brigadier einer Maurerbrigade, und wir mauerten an einer Fabrikhalle im Norden der Stadt Erfurt die Seitenbogen der Fenster auf dem Dach aus. Wir standen auf einem hohen Gerüst, und ein Kran brachte uns Steine und Kalk für unsere Arbeit. An einem Tg kam mir die Brustwehr des Gerüstes sehr locker vor, und ich holte mir einen Hut voll Nägel aus dem Magazin. Diese verteilte ich an meine Kollegen, damit sie ihre Schutzeinrichtung an ihrem Arbeitsplatz in Ordnung bringen konnten. Ich ging von Arbeiter zu Arbeiter und gab jedem eine Hndvoll davon. Als ich gerade auf den nächsten Maurer zuging, vernahm ich ganz klar und deutlich eine Stimme, wie aus einem Sprechfunkgerät. Sie sagte: „Gib ihm keine Nägel!”
Ich dachte nicht „Warum?” und verdrängte diese Stimme auch nicht als Hirngespinst, sondern ging an diesem Mann vorbei und sagte zu ihm: „Du bekommst keine Nägel”, und lief weiter. Da er aber auch Nägel haben wollte, kam er sofort ärgerlich hinter mir her. Im selben Augenblick hörten wir einen lauten Schlag, und das Gerüst zitterte wie bei einem Erdbeben. Wir drehten uns um und sahen auf die Stelle, wo wir gestanden hätten, wenn ich nicht auf diese Stimme gehört hätte. Sie war verwüstet. und unter einem großen Haufen Ziegelsteine lagen die zerbrochenen Gerüstbohlen, die Wasserwaage war zersplittert und der Mörtelkübel war total zerbeult.
Was war geschehen? Der Kran war mit dem Steinkübel an einem sehr hohen Gerüstbaum hängen geblieben und hatte sich von selbst geöffnet. Die Steine stürzten auf das Gerüst und hätten uns bestimmt schwer verletzt, wenn nicht gar getötet.
Wie wichtig ist es doch, auf die Stimme des Geistes zu hören. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, oft aber auch schwerwiegende Warnungen, die uns vor Schaden bewahren möchten.
Ich bin so dankbar, daß ich in diesen Leben einen Helfer habe, der mich beeinflußt. Er zeigt mir die Verbindung zu Gott und läßt mich dadurch spüren, daß Gott mich kennt und liebt.
Wenn ich an dieses glaubensstärkende Erlebnis denke, fällt mir das Lied ,So nimm denn meine Hände ein, und da heißt es in einem Vers: „Ich will die Augen schließen und folgen blind.
Siegfried Schulze, Oktober 1988

12:52 - 29 March 2008


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Hier veröffentliche ich besondere Erlebnisse von Mormonen aus alten Kirchenzeitschiften
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