Mormonen
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Onkel Jacks wichtigstes Hilfsmittel

Onkel Jack war fast sein ganzes Leben lang Polizist gewesen. Es war seine Aufgabe, Menschen zu helfen, die Hilfe brauchten. Über sein Funkgerät hörte er, wo jemand in Not war, und fuhr schnell mit dem Polizeiauto dorthin. An seiner Uniform sah jeder gleich, dass er ein Freund und Helfer war. Außerdem setzte er seine schnellen Beine, seine starken Arme und seinen wachen Verstand ein, um anderen zu Hilfe zu eilen.
Eine Menge Leute verließen sich auf Onkel Jack.
Als Onkel Jack Großvater wurde, beschloss er, sein Funkgerät, sein Polizeiauto und seine Uniform abzugeben und etwas zu tun, was weniger gefährlich war. Es fiel ihm zwar schwer, auf seine lieb gewonnenen Hilfsmittel zu verzichten, aber er überlegte sich, dass es ja noch andere Möglichkeiten gab, um Menschen zu helfen. Deshalb wurde er Wachmann. Seine Aufgabe war es nun, dafür zu sorgen, dass die Schulbusse nachts sicher geparkt waren. Er zählte die Busse, die nach einem langen Tag, wo sie die Kinder zur Schule und wieder nach Hause gefahren hatten, ins Depot zurückkamen. Dann parkte er sie alle in einer riesengroßen Halle. Auch wenn er sein Funkgerät, sein schnelles Auto und seine Polizeiuniform nicht mehr brauchte, um die Busse zu bewachen, so vermisste er sie doch. Sie waren ja lange seine Hilfsmittel gewesen. Nun brauchte er nur noch ein einziges Hilfsmittel,.und zwar eine riesengroße Taschenlampe.
Weil ihm die Kinder, die am Morgen mit den Bussen zur Schule fuhren, sehr am Herzen lagen, schaute er sich jeden Abend mit Hilfe seiner großen Taschenlampe gründlich in der Halle um und vergewisserte sich, dass niemand einbrechen und Schwierigkeiten verursachen konnte.
Als Onkel Jack eines Abends — es war draußen bitterkalt — mit seiner Arbeit fertig war und ins Auto stieg, um nach Hause zu fahren, hörte er, wie der Heilige Geist ihm zuflüsterte: „Geh zurück in die Halle.” Aber Onkel Jack dachte: Der Weg nach Hause ist noch lang. Ich habe Hunger und Durst, und außerdem bin ich müde. Und ehe ich das riesige Tor wieder öffnen kann, muss. ich erst noch die Alarmanlage abstellen.
Also beschloss er, weiterzufahren.
Ungefähr zwei Straßen weiter hörte er die Stimme wieder. Dieses Mal flüsterte sie nicht mehr. „Geh zurück in die Halle.” Aber Onkel Jack fuhr trotzdem weiter.
Noch drei Straßen weiter hörte er die Stimme zum dritten Mal. Dieses Mal war sie richtig laut! Onkel Jack drehte um, fuhr vor das riesige Hallentor und leuchtete es mit den Autoscheinwerfern an. Dann schaltete er die Alarmanlage aus und öffnete langsam das schwere Tor.
Als das Tor nach oben schwang, sah er einen kleinen Jungen im Licht der Autoscheinwerfer stehen. Er war allein in der dunklen Halle gewesen. Onkel Jack trat auf ihn zu und sah, dass er geweint hatte.
Er war fünf Jahre alt und auf dem Rücksitz des Busses eingeschlafen. Niemand hatte etwas bemerkt. „Ich habe darum gebetet, dass jemand mir hilft”, sagte der Junge. „Ich habe gar nicht mehr aufgehört zu beten.”
„Der himmlische Vater hat dein Beten gehört”, tröstete Onkel Jack ihn. „Früher habe ich Nachrichten immer über das Funkgerät in meinem Polizeiauto empfangen. Aber dieses Mal hat der himmlische Vater mir durch den Heiligen Geist eine Nachricht geschickt.”
Onkel Jack brachte den Jungen nach Hause zu seinen Eltern. Nun war er in Sicherheit und musste nicht mehr frieren.
Obwohl Onkel Jack kein schnelles Auto, keine Uniform und auch kein Funkgerät für wichtige Nachrichten mehr hatte, half er den Menschen doch noch immer. Nun war der Heilige Geist sein wichtigstes Hilfsmittel.
Aus dem Liahona für Kinder, September 2000 von Rachel Pace Coster - eine wahre Begebenheit

01:09 - 29 March 2008


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Hier veröffentliche ich besondere Erlebnisse von Mormonen aus alten Kirchenzeitschiften
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