Mormonen
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Im Feuer bewahrt

Während der Monate nach meiner Taufe verließ ich mich immer mehr auf die Führung durch den Geist. Dabei erinnerte ich mich häufig an Moronis Worte: „Und durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr von allem wissen, ob es wahr ist ... Ich möchte euch auffordern, die Macht Gottes nicht zu leugnen; denn er wirkt durch Macht gemäß dem Glauben der Menschenkinder.” (Moro 10:5,7.)

An einem Januartag im Jahre 1978 war ich gerade fleißig mit meiner Arbeit in der Fabrik beschäftigt, als mein Vorarbeiter kam und mich bat, mit zwei anderen Männern in der Packhalle zu arbeiten. Dort wurde Pappe zu Ballen zusammengequetscht, und beschädigte oder veraltete Produkte wurden vernichtet. Ein Mann half mir, solche Ballen herzustellen, während ein anderer anfing, Aerosoldosen zu vernichten - 2500 Stück. Ein dicker Qualm entstand. Um 8.20 Uhr kam ein Gabelstapler, um einige Ballen abzuholen.
Ich stand ungefähr 60 Zentimeter von dem Gabelstapler entfernt, als der Fahrer die Greifer vorschob. Plötzlich schien es, als hätte jemand einen Flammenwerfer in Betrieb gesetzt. Die ersten Flammen schossen von der Unterseite des Gabelstaplers auf mich zu, und augenblicklich stand die ganze Halle in Flammen. Ich wurde in ein Loch geschleudert, das etwa 75 Zentimeter breit, 2,4 Meter lang und 3 Meter tief war. Meine Kleider brannten, und das Loch war voller Flammen. Dann kam es zu einer schrecklichen Explosion: 2500 Aerosoldosen explodierten.
Mir wurde schnell klar, daß ich dem Tod nahe war. Da begann ich plötzlich eine innere Kraft zu fühlen. Indem ich mich an der Packmaschine festhielt, fing ich an, aus dem brennenden Loch zu klettern. Die Maschine war glühend heiß, und bei jeder Kletterbewegung verbrannte ich mir schrecklich die Hände. Aber mit der inneren Kraft, die mir gegeben wurde, kletterte ich weiter. Meine Kleider wurden mir praktisch vom Körper weggebrannt. Die Halle sah wie ein Schlachtfeld aus, und ich konnte keine anderen Arbeiter sehen. Ich sagte mir immer wieder Moroni 10:5-7 vor, die Schriftstelle, auf die ich mich so sehr verlassen gelernt hatte. Endlich fand ich ein Loch, das die Explosion in die Wand gerissen hatte, und schob mich hindurch. Später hat mir jemand erzählt, daß die ganze Wand gerade in dem Augenblick zusammenstürzte, als ich durch das Loch kam, ohne daß mich aber einer der Blöcke traf. Einer der Männer an der Laderampe machte mir eine Tür auf, so daß ich in den Haupttrakt des Werkes gelangte. Die anderen drei Männer sah ich nicht, aber später erfuhr ich, daß sie durch die Hintertür ins Freie entkommen waren. Ein Kollege, ein ehemaliger Marinesanitäter, blieb bei mir.
Als der Krankenwagen ankam, wurde ich sofort zu einer Unfallstelle für Verbrennungen gefahren, wo mehrere Pfleger den Rest von meinen Kleidern abschnitten und sodann feuchte Bandagen anlegten. Der Arzt sagte, ich hätte auf 43 Prozent meiner Körperfläche Verbrennungen zweiten und dritten Grades erlitten.
Als die Aufnahmeuntersuchung vorüber war, sagte ich: „Ich bin Mormone. Ich möchte gern einen Segen.” Am Nachmittag kamen zwei Missionare und segneten mich, und am Abend gaben mir mein Bischof, mein Heimlehrer und ein guter Freund einen weiteren Segen, in dem mir verheißen wurde, daß ich am Leben bleiben würde; ich würde meine Hände ohne Einschränkung gebrauchen können, und die Heilung würde außergewöhnlich schnell vor sich gehen. Die innere Kraft, die ich in dem Loch gefühlt hatte, als ich in Flammen stand, kam zurück und verließ mich nicht.
Zweimal wäre ich fast gestorben, aber ich hatte immer Frieden mit mir selbst. Ich glaube, dies war auf den Segen zurückzuführen. Nach den ersten zwei Wochen ging es mir allmählich besser, und die Heilung war wahrhaft ein Wunder. Zwei Tage bevor die Hautverpflanzung an der rechten Hand und am Handgelenk beginnen sollte, nahm der Spezialist den Verband ab und sagte, die Hand sei fast geheilt. Dort, wo man ein Nachwachsen der Haut für unmöglich gehalten hatte, war Haut nachgewachsen. „Lassen Sie mich die Wunderhand mal sehen”, sagte der Arzt und äußerte sich erstaunt darüber, daß eine Heilung so schnell erfolgen konnte. Nach fünf Wochen kam ich schon aus dem Krankenhaus. Ungefähr doppelt so lange hatte man gerechnet! Ich weiß, daß die innere Kraft, die ich empfing, die Macht des Heiligen Geistes war und daß ich durch diese Macht geheilt worden bin. Ohne diese Macht wäre ich bestimmt in den Flammen umgekommen.
Steve Cherry, Juni 1982

04:46 - 30 March 2008


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Hier veröffentliche ich besondere Erlebnisse von Mormonen aus alten Kirchenzeitschiften
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