Indienreise 2007

52. - 61. Tag, Pilgerdorf und Strandparadies Gokarna

{ 07:57, 2 March 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Alles andere wie angenehm, oder eben super deluxe war die fahrt von hampi nach gokarna! wir ergattern die hintersten plaetze und das ganze wird zu einer jumping-fahrt! 10 stunden geschuettel und gehopse... zwischendurch noch einige mechanikschaeden, die aber schwupdiwups mittels einem schnuersenkel behoben werden... halt the indian way..

das wichtigste ist aber heil anzukommen, and das sind wir! in gokarna muss man sich registrieren, was in eine warterei um 5 uhr morgens ausartet, aber doch haben wir iergenwannmal eine riksha zum om beach resort! am om beach?? sollte wohl so sein, ist es aber nicht! das hotel liegt voll im der pampa!

nach besichtigung des wunderbar-indischen pilgerdorfes und der erkundung der straende finden wir ein hotel das am kuddle beach gerade eroeffnet hat (die einzige gemauerte unterkunft am kuddle beach), und buchen ein nagelneues zimmer! ..da kommt ein hauch von luxus auf!

..die woche in gokarna vertreiben wir uns mit baden an den traumhaften straenden (gokarna beach, kuddle beach, om beach, half moon beach und paradise beach), mit ausfluege und shopping im superindischen  dorf und mit superguenstigem und schmackhaftem essen!

..oder wir unternehmen waghalsige "spaziergaengae" zu den abgelegenen beaches! denn es geht nur ueber die felsen und  durch die walder!

gokarna ist ein ort den man unbedingt besuchen soll, wenn man sich an er westkueste aufhalt! wie lange dieses gebiet noch so beliben wird istnur eine frage der zeit..

weiter gehts nach palolem!



48. - 51. Tag, Hampi, die Faszinierende Ruinenstadt

{ 05:55, 23 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }
Die 10-stuendige fahrt vom mysore nach hampi haben wir sicherlich nicht genossen, denn es gieng im wahrsten  sinn des wortes ueber stock und stein! an schlaf war nicht zu denken! aber so krass wie wir sinentschieden wir uns die 3 franken zu sparen und von hospet nach hampi nochmal einen bus zu nehmen!


in hampi angekommen waren wir ueberwaeltigt! es erwartet uns eine archaische landschaft, ueber und ueber voll mit alten rouinen und tempeln! riesige felsen, fluesse, plantagen...

wir entscheiden uns auf der gegenueberliegenden flusseite des hampi-bazars zu wohnen, das 1. hotel hatte nur ein indisches klo, aber natasa fand schon bald eine herzige, saubere huette mit bad fuer nicht mal 10 fra pro tag! da lassen wir uns nieder und fangen dann schon bald an hampi zu erkunden!


wir erkunden 3 tage lang, und finden immer was neues!

Hampi MUSS jeder mal gesehen und erlebt haben!!!!!!

heute abend gehts im sleeper bus weiter nach gokarna!!!


47. Tag, Abschied von Mysore

{ 01:35, 19 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Fruehstueck gabs heute mal indisch, am buffet, fuer 40 rs pro person!

auf der suche nach speziellen indischen volllederschuhen bewandern wir einen grossen teil von mysore! wir finden auch welche, aber alle zu klein! und fuer natasa zu gross! rast machen wir im indischen starbucks! wo sich die ganzen hippen jugendlichen mysores sehen lassen.. 2 kaffees und 2 ice-teas fuer 145 rupien!!!!! in new dehli haetten wir fuer das gleiche geld vorzueglich gespiesen und getrunken!!!

von der terrasse aus konnten wir diverse demonstrations-zuege beobachten, die einen lustig drauf, andere ernster, halten den ganzen verkehr auf!

zurueck im hotel packen wir unsere 7 sachen und checken um 15.00 uhr aus... das gepaeck geben wir ab, in der hoffnung es um 19 uhr wiederzukriegen!

auf einer terrasse gibts teatime, kurzer internetbesuch,  kleiner mysorebummel und schon gehts bald zum busbahnhof...

in 10 stunden werden wir dann in hampi sein!



46. Tag, Bummel, Raeucherstaebchen und beleuchteter Stadtpalast!

{ 01:23, 19 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Heute mal wieder ausgeschlafen (inder feiern in den hotelfluren bis 1.00 uhr und sind um 4.30 wieder wach), gibts brunch auf einem rooftop!


wir bummeln ein bisschen durch mysore und besuchen unser lieblings-marktstand um uns mit handgerollten raeucherstaebchen einzudecken! der ladenbesitzer hat schon ca. 200 g gemischte fuer uns bereitgehabt, als geschenk! wir wollen aber mehr und kaufen noch weitere! voll mit chai gehts ab zum banglesshop...


also bald dunkelts und wir holen unser fotostativ im hotel und essen eine portion autentisch-scharfes manchurian an einem strassenstand!

der stadtpalast wird jeden sonntag ab 7 uhr bis 8 uhr mit 5000 gluehbirnen beleuchtet! ... ein spektakel, dass man sich nicht entgehen lassen soll, die halbe stadt scheint hier anwesend zu sein! und hier sehen wir tatsaechlich noch andere touristen! wo die wohl alle tagsueber gesteckt haben!?!?!


unser tag endet wieder auf einer dachterrasse, wo wir uns mit indischen koestlichkeiten vollstopfen!

(fotos folgen)



45. Tag, Somnathpur und Chamundi-Hill

{ 12:59, 19 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

sehr frueh auf, um noch die letzten paar tropfen warm wasser zu ergattern, gehts mit frisch gekauften mini-bananen auf den weg zum busbahnhof! ab zum keshvara-tempel von somnathpur. der weg fuehrt ueber bannur, wo sofort der uebervolle anschlussbus zum heiligtum bereitsteht..

200 m vor unserem ziel platzt noch der rechte vorderpneu! ..was uns nicht weiter stoert...

beim tempel sind wir alleine, kein tourist in sicht! der ueberraschend hohe eintrittspreis bezahlen wir widerwillig, dafuer kann im tempelinnern fotografiert werden!


der fast 800 jahre alte prachttempel steht auf einem sternfoermigen podest, und ist lueckenlos voll mit schoenen schuerfungen! ..hindu-goetter, schlachtszenen, kamasutra.... im innern befinden sich drei schreine, und das ganze wird von interessanten schwarzen rundsaeulen gehalten! ...sehr interessant!

der rueckweg nach bannur gestaltet sich einiges unbequemer! als der bus kommt sind schon massenweise inder auf dem dach, in der kabine scheint kein platz mehr zu sein.. ..aber wie alles hier in indien, irgendwie gehts doch, und wir kwetschen uns 20 minuten durch... die anschlussfahrt gestaltet sich einiges einfacher!  

..kurzer abstecher ins internet, und bald gehts schon weiter zur naechsten sehenswuerdigkeit, der chamundi-hill! ..auch mit den oeffentlichen zu erreichen! eine windungsreiche strasse gehts 20 minuten den berg hinauf, angekommen gehts durch unzaehlige souvenirstaendae.. es ist schon spaetnachmittag, und kein verkaeufer scheint mehr energie zu besitzen.. am haupttempel angekommen, werweisen wir noch eine weile, ob wir ueberhaupt rein sollen, der tempel ist naemlich voll! also gehts noch zum snackstand uns zum godly-museum, wo die laster der westlichen welt plastisch dargestellt werden! ..irgend so ne sektenangelegenheit, aber ziemlich sehenswert! noch eine ablichtung mit dem ca. 10 meter hohen und voellig bunten daemon auf dem vorplatz und dann wieder zum snackstand und zum tempel! da weniger menschen im tempel sind, entscheiden wir uns doch noch fuer einen kurzen besuch! im innern werden wir vom security zum altar gebracht.. komisch, an allen glaeubigen vorbei, wir hatten das gefuehl, dass uns irgend ein tuerer segen bevorsteht.. also nichts wie weg...

den berg hinunter bewaeltigen wir ueber die 1000 hinunterfuehrenden treppen, die uns einen wunderbaren ausblick ueber mysore verschaffen! auf dem halben weg wird ein riesiger granit-nandi-bulle gekreuzt!


im tal ist es schon dunkel, also mit einer riksha (zum ersten mal mit eingeschaltetem taxometer) zurueck in die stadt zum essen auf einer dachterrasse voll mit indern!



44. Tag, Mysore

{ 10:45, 17 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Nach einem fruehstueck ueber Mysore, begeben wir uns auch schon richtung Stadtpalast. Was leider etwas verzwickt ist, 6 Eingaenge, aber nur ein offener... Den gefunden gehts auch schon rein, Kamera abgeben, leider ist fotographieren im Palast verboten.. Aber auch die Anlage um den Palast ist einige Fotos wert, wunderschoene Anlage, mit Rosengaerten, 4 Tempeln und einem grossen Park. Der Palast bildet natuerlich die mitte der Anlage und alles rundherum scheint symetrisch aufgebaut zu sein.

Nun gehen wir als erstes in den Palast und sind wirklich positiv ueberrascht! Der Palast ist wie in einem Maerchen, mit vielen Wandbemahlungen und ueberall aufwendige Skulpturen mit viel liebe zum detail. Man sieht ehemalsgebrauchte Kanonen, einen goldenen Thron, Bilder, die diverse Pozessionen darstellen, wertvolle Geschenke, die, die Maharaja Familie erhalten hat. Ueberall Spiegel, was fuer Inder ganz wichtig ist, aufwendige Kronleuchter und vieles andere! Im gross und ganzen ein sehr gelungener Palast, wir konnten uns echt nicht vorstellen, dass es so etwas wertvolles noch gibt.. Wunderschoen..

Danach schauen wir uns noch einen der 4 Tempel an, eine alter, sehr schoen gehaltener Tempel, wo auch eine Zeremonie stattfindet, also belassen wir es bei einer kurzbesichtigung.

Weiter die herzigen Strassen Mysores entlang, beobachten wir das Indische Leben und sie das unserige... :) Nach einem kurzen feinen Mittagessen, gehts ab zum Markt..

Der Devaraja Markt ist ein Markt wie man sich das in Indie vorstellt. Die div. Obst- und Gemuesestaende, die eine sehr grosses Angebot haben, daneben Verkaufer, die ihre Ware sehr schoen in kleine Portionen anhaufen, wunderschoenes Bild. Dazu di div Farbtuerme die an jedem Stand verkauft werden, div Duefte von Oelen und Duftstaebchen, die Ess und Trinkstaende, eine ware Freude, wir staunen, auch am Tag ein sehr schoenes Motiv. Wir gehen zu #unserem# Oelstand und werden dort vom Boss und seinem Gehilfen Azziz freundlich  betreut und mit Chai versorgt, nach einer guten Stunde Duefte beschnupern und einigen Indischen Weisheiten gehen wir weiter.

Den meine Silberbangles und der Schneider warten.. Gut mit dem Schneider nicht so zufrieden, hoffe morgen zufriedener.. :)

Wir beenden unseren schoenen und feinduftenden Tag ueber Mysore mit einem sehr feinen Mahl..

Namaste



43. Tag, Anreise und erster Kontakt mit Mysore

{ 10:25, 17 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Leider muessen wir um 7 uhr morgen das paradiesische kannur verlassen! los gehts mit einem raj-hamza-ultra-deluxe-bus nach mysore, 9 stunden oestlich! ..also ultra deluxe... ..ihr wisst was wir meinen....

die fahrt ist grundsaetlich unangenehm, da wir die ersten 100 km den berg hoch auf fuer unsere verhaeltnisse nur mit krassen motocross-toeffs befahrbaren strassen fahren!

in mysore sind wir aber dann bald in einem von indern sehr gut besuchten hotels!

duschen??!!?? nein, geht  nicht, da der umschalthebel in allen zimmer entfernt wurde! ..nach insistieren wurde er dann in unserem zimmer doch noch angebracht! warm wasser?? von 6 - 9 AM!?!?!? ..schon bald kommt uns die idee das hotel zu wechseln, also ab auf die suche nach einer neuen bleibe ab morgen!

hotels gibts in mysore genug, nur der standard ist wirklich nicht der bester, warmwasser nur fruehmorgens scheint hier normalitaet, mit der reinlichkeit der zimmer nehmens die mysorer auch nicht so genau... also schlussendlich ist im grossen und ganzen das preis/leistungs-verhaeltnis unseres hotels doch ueberragend! WIR BLEIBEN!

der erste bummel durch mysores strassen ist sehr angenehm! viel wird angeboten und atmosfaere ist sehr entspannt! als erstes verirren wir uns in das moslemenviertel, was seltsamerweise von der sehr grossen und schoenen st. philomenas kathedrale abgeschlossen wird. wir setzen uns 5 minuten lang zur messe, die von einem  priester im poppig-gruenem gewand gehalten wird, und setzen dann unseren stadtbummel fort. ..es gefaellt uns sehr! natasa im kaufrausch bestellt sich 14 silberbangels und ein huebschen kleid beim moslem-schneider, alles kann morgen abgeholt werden, wir sind auf die ergebnisse sehr gespannt! virg kauft sich einen neuen hut! gegen abend gehts noch zum wunderschoenen gemuese-, farbpulver-, duefte-, sandelholz-, raeucherstaebchenmarkt (morgen werden wir ihn genauer unter die lupe nehmen) und anschliessend zum abendessen in ein gediegenes indisches hotel!

mampfi!



40. - 42. Tag, Kannur

{ 10:12, 17 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

1. klasse gehts von Kochin nach Kannur, um 6.45 geht schon der zug! ..alles in allem eine sehr angenehme 6-Stuendige anreise nach Kannur!

am Kannur-bahnhof angekommen, gehts mit sack und pack mal zum busbahnhof, um das ticken nach mysore zu buchen! leider landen wir am falschen, hier geht keiner nach mysore, also ab zum naechsten, wo wir keine tickets kriegen, dafuer werden die abfahrtszeiten bekanntgegeben! 10 stunden im lokalbus??!?!?! ..das wird noch ein martyrium!

mit der riksha gehts dann "mitten durch den urwald" zu costa malabari, unser zuhause fuer die naechten drei tage erholung!

sofort wird uns was aufgetischt... sehr lecker!.. das ganze wirkt extrem familiaer! ..und schon gehts zum strand! wirklich so menschenleer wie erwartet? ist dieses gebiet im norden keralas wirklich noch vom tourismus un beruehrt?? JA, das ist es!!

ausser ein fotoshooting fuer ein neues guest house (fuer den webauftritt) wird in den naechsten 3 tagen nur gesonnt, gebadet und fantastische keralische gerichte gegessen!



39. Tag Vypeen Island

{ 09:53, 17 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Unser ziel heute: vypeen island, eine ueber 20 km lange, vieleicht 2 km breite insel noerdlich von kochin!

der ticketkauf fuer die ueberfahrt wird schon mal ein kleines abenteuer... 40 inder stehen schon ganz nervoes um das 1.5 x 1.5 m kleine kabaeuschen.. wo ist der billetmann?? der sitzt in seinem knallrosaroten lendentuch gemuetlich am teestand und goennt sich in aller ruhe ein paeuschen... nachdem die faehre dann anlegte, kommt er dann schoen langsam und der ansturm auf die anscheinend heissbegehrten billete geht los, also macht sich virg ans draengeln, da er ja mindestestens doppelt so schwer als der normalinder ist, steht er auch schon bald direkt vor dem haeuschen und hat 2 tickts in der hand! hat sichs gelohnt?!?! nein, da es schlussendlich genug billete gibt fuer alle....

die ueberfahrt dauert keine 10 minuten, und schon steht man am busbahnhof... die busse zum strand stehen schon da.. welcher bus??? diese frage eruebrigt sich, das es auf der insel sowieso nur 1 richtig befahrbare strasse gibt...

die busfahrt (sitzplatz) dauert ganze 40 minuten... und angekommen gehts noch ca. 3 km in der prallen hitze zu fuss weiter! eine riksha nehmen wir nicht da wir den preis von umgerechnet 1 CHF viel zu hoch empfinden!

..belohnt werden wir mit langem, schoenen strand! wir goennen uns noch ein eis, und legen uns sonnen.

bald haben wir auch schon genug getankt und machen und auf den erschwerlichen weg zurueck!

in fort kochin nehmen wir dann doch noch eine riksha zur aeltesten synagoge in asien. die besichtigung ist interessant, im vorplatz wird deie geschichte der juden in indien bildlich dargestellt! ..leider sind fotos tabu...

zurueck wird dann wieder gegangen, ein taeschchen fuer 3 CHF wird gekauft und die fischernetze beim sonnenuntergang fotografiert!

zu abendessen gibts fisch!

 



38. Tag, Ernakulam

{ 03:12, 10 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

nach einem sehr leckeren fruehstueck im teapot ( ganz herziges cafe, voll von teapots..) machen wir uns auf den weg zur faehre, da wir uns heute Ernakulam, dass festland von Kochin anschauen wollen..

von der faehre aus sieht man die kleinen inselchen um Fort Kochin, welche sind nicht mal bewohnt.. In Ernakulam angekommen machen wir uns auf den richtung markt und schlendern so diverse gassen entlang zur M.G Road, so heisst jede hauptstrasse Indiens... :)

im grossen und ganzen ist uns Ernakulam etwas zu laut und zu busy, und auch sonst nichts spezielles und es zieht uns wieder zu unserem kleinen herzigen Fort Kochin...

Dort wider angekommen genehmigen wir uns ein kleines mittagessen in einen der diversen herzigen art cafes. machen noch einen kleinen spaziergang... und mal wider ins internet, news weiterleiten und schon wider machen wir uns essbereit... 



36. + 37. Tag, Fort Kochin

{ 02:49, 10 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

puenktlich um 8.50 AM faehrt unser lokal-bus von kumily (naturpark) ab nach kochin, reisedauer, 6 stunden! ausgestattet mit frischen indischen brotteigkuchen und sharu khan keksen kann ja nichts passieren! diesmal ist der lokal-bus etwas pofreundlicher gepolstert! die fahrt wird spektakulaer, es geht vom berggebiet zurueck auf meeresebene!

in ernakulam (teil kochins auf dem festland) angekommen, finden wir ziemlich schnell das tourist desk, wo wir noch 3 naechte im norden keralas buchen (davon werden wir noch berichten)! dann gehts mit der vollgestopften faehre rueber nach fort kochin!

die hotelsuche gestaltet sich etwas muehsamer wie gedacht, da das gebuchte hotel eben doch kein freies zimmer mehr hat... natasa besichtete ca. 4 weitere guest houses, die aber unseren anspruechen nicht genuegten! schlussentlich finden wir was schones und sauberes!

kurz unter die dusche und ab ins getuemmel!

Kochin eine sehr spezielle indische stadt, gepraegt von verschiedenen kulturen! die chinesen, juden, portugiesen (vasco de gama landete und verstarb hier), hollaender und natuerlich englander warenschon allen hier und hinterliessen ihre spuren! das wahrzeichen von Kochin sind die chinesischen fischernetze die seit jahrhunderten die brandung verzieren!

kochin ist ueberaus kunstinteressiert, ueberall finden sich kleine art-galleries und art-cafes, antiquitaetenhaendler und kunsthistorisch wichtige bauten und historisch wichtige kirchen!

dazu ist kochin eines der wichtigsten umschlagplaetzen fuer tee, kafee, gewuerze und oele! was man in den verzwickten gaesschen uberall riechen kann!

 

   



35. Tag Jeepsafai und Trekkiing im Peryar Wildschutzgebiet #Tiger-Park#

{ 02:29, 10 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }

Um 5.15 uhr AM werden wir mit dem jeep direkt vor dem hotel abgeholt, der hotelier macht sich iergendwelche sorgen und steht um 5uhr auch schon sekrecht vor dem hotel! im dunkelen gehts den berg hinauf, hie und da werden wir von lastwagen die natuerlich mit scheinwerfer fahren geblendet, trotzdem stehen wir kuerz vor 6 uhr vor dem wildschutzgebiet-hintereingang! zur staerkung gibts noch masala-chai und koestliche #brutkuechlien# mit zucker!

..2 stunden lang gehts durch den park, immer wieder finden wir frische elefantenkacke, der besorgte fuehrer konnte schlusendlich keinen ausfindig machen! wir konnten die herrliche aussicheten geniessen, aber von elefanten oder gar tiger keine spur.. ..oder eben doch, halt ein haufen kacke!

gesichtete tiere: rieseneichhoernchen, wilde huehner, bisonts, paar voegel!

um 9 gibts koestliches keralisches fruehstueck in der parkwaechterhuette und dann ist trekking angesagt! in 5er gruppen gehts los den elefantenpfaden entlang.. also voll mitten duch den jungel, ein ziemlich abenteuerliche trekking, aber auch hier nur haufenweise elefantenkacke! nach 3.5 stunden durch den jungel trekken geleangen wir wieder zur huette! da gibts was zu essen!

gesichtete tiere: so gut wie keine

nach kuerzer entspannung gibts eine runde im ruderboot im see! auch hier schoene aussicheten, aber sogut wie keine tiersichtungen.. paar voegel, und paar affen!

ein bisschen enttaeuscht, aber dennoch von der natur ueberwaeltigt gehts nach ca. um 5 uhr mit dem jeep richtung hotel zurueck! unser fahrer kann ahnscheinen nicht damit leben, dass wir keinen elafant zu gesicht bekommen haben und sucht auf dem nachhauseweg weiter, alle paar minuten steugt er dem wagen und sucht im jungel nach... VERGEBENS!

in der post erhalten wir dann wirklich noch unsere quittung, wie am vortag versprochen!

das war ein anstregender tag! das trekking hat sich gelohnt, obwohl wir nicht wirklich tiere gesehen haben! ..war halt mal pech!!

 



33. - 34. Anreise und 1. Parkbesuch im Peryar Tiger Park

{ 04:15, 6 February 2007 } { 1 Kommentare } { Link }
Nach relaxing auf dem hausboot, wird es wieder strenger! in kumarakom vom boot, gehts mit sack und pack in einer riksha 10 km weit zum naechsten busbahnhof, wo anscheinlich niemand genau weiss wo und wann unser bus nach kumily geht! wir fragen 20 leute, offiziere, busfahrer und infoschalter.. irgandwann finden wir den bus und schon gehts los! 4 stunden geruettel und geratter auf ungepolsterte #polster# den berg hinauf!

angekommen spuehren wir unser allerwerterster nichtmehr aber wir leben noch! und das zaehlt schliesslich!

unser wunschhotel ist leider ausgebucht, aber fuer 10 fr. im tag finden wir ein anderes in unmittelbarer parknaehe! wir machen uns noch im dorf schlau,  denn schliesslich haben wir morgen einiges vor! parkbesuch, und was noch viel abenteuerlicher ist: paket in die schweiz schicken!

der parkbesuch am naechsten tag ist schoen, aber tiere gabs nicht en masse... schildkroeten, elefanten, wildschweine und diverse voegel und affen gabs zu sehen! hoffentlich gibts morgen an der gebuchten jeep/trekking und kanusafari mehr zu sehen (5.00 AM bis 18.30 PM)

nach dem parkbesuch gehts ans eingemachte! wir kaufen eine tasche fuer ca. 4 franken und bepacken sie mit ca. 10 kg souvenirs und winterklamotten die wir hier in suedindien nicht mehr brauchen! dann gehts ab zum schneider, der lieber telefoniert als uns unsere tasche einzunaehen und mit wachs zu versiegeln! iergendwann hoert er doch auf zu phonen und nimmt den auftrag an! ab zur post um die vom schneider angegebenen schalterzeiten zu checken! natuerlich falsch oder halt halbfalsch, iergendwie weiss mann nicht  wie man genau geoeffnet hat... iergend kompromisserweise solls trotzdem gehen, aber quittung erst morgen! also ab zum schneider paket holen, indischerweise auf virgs kopf 1.5 km lang durchs dorf in die post! hier 2 zettel ausfuellen und mit einem kugelscheiber riesengross anschreiben! tagstift vorhanden?? neinein sowas brucht man in indien ja nicht...

internet, essen, schlafen, denn morgen gehts um 5.00 AM los JEEP SAFARI!!!


31. + 32. Tag Im Hausboot auf den backwaters

{ 04:03, 6 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }
morgens werden wir unerwartet frueh von unserem provider im hotel abgeholt! er schwaetzt iergenwas vonwegen ..mein boot ist kaputt, hab euch ein anderes besorgt, aber das ist im anderen hafen...

hmm.. wir dachten schon das kommt nicht gut mit dem hausboot... doch am anderen hafen angekommen, taxi hat er uebernommen... erleben wir eine doch angenehme ueberraschung, das boot ist groesser als gebucht, und es wird sich spaeter als sehr angenehm und bequem erweisen!


grundsaetzlich machen wir 2 tage lang nichts, sonnen, lanschaft geniessen, keralisch essen, unser reisefuehrer studieren... und dann wieder von vorn...

das essen ist extrem schmackhaft, die crew spricht zwar fast kein englisch, ist aber sehr nett und zuvorkommend...


auf jeden fall ein suuper erlebnis! sollte jeder mal gemacht haben!


30. Tag, ab nach Kollam (Hausbootssuche)

{ 03:51, 6 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }
Schon ziemmlich frueh verlassen wir unser zimmer  und gehen kaffeetrinken! auf dem weg verliert virg noch die fotokamera! noch nie ist er wohl im leben so schnell gerannt! und tatsaechlich wieder gefunden, alle inder fragten dann was passiert sei und fieberten mit natasa mit! happyend!

mit dem zug geht nicht mal eine halbe stunde nach kollam, wo wir planen am selben tag noch ein hausboot zu chartern und in 3 tagen (2 uebernachtungen) nach kottayam zu gelangen!

anfangs schein es ueberhaupt unmoeglich per boot dorhinzukommen aber nach sehr oangem hin und her zwischen den ca. 6 konkurrierenden hausboot unternehmen haben wir einen guten preis ausgemacht, und die route stimmt auch! nur muessen wir eine nacht in kollam bleiben! ..so wars nicht geplant, aber ok, das geht schon!


wir nehm ein zimmer direkt am ortsstrand von kottayam, ob hier jemals ein tourist gebadet hat bezweifeln wir, aber der strand isch dennoch schoen und abends von spielenden kindern die sozusagen am strand wohnen bevoelkert!




29. Tag Strandleben in Varkala

{ 10:07, 1 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }
um 7.45 uhr macht sich natasa schon auf den weg ins yoga. frueh morgens finden sich viele hindu-priester die ihre dienste als beter anbieten! viele inder stehen mit blumengirladen, opfergaben und sonstige bet-gadget bereit. weiter richtung norden sortieren fischer ihre faenge (nur kleine fische), einige touris sind an ihren yogauebungen, bei den heilquellen waschen sich inder und fuellen ihre wasserkanister fuer zuhause auf! ..eine sehr spezielle, ruhige atmosphaere kommt auf.

nach dem yogaunterricht wartet virg schon am strand, und gleich gehts zum fruehstueck - sonnen - baden - sonnen - baden - sonnen - internettlen.... wie sichs gehoert!

Spaeter noch eine saettigende fischmahlzeit, denn morgen ziemlich frueh gehts weiter nach kollam auf hausbootssuche!


28. Tag, Strandleben und Kathakali-Vorfuehrung

{ 09:48, 1 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }
hier in varkala geniessen wir wie in kovalam die herrlichen straende und das gute essen! heute abend steht  eine kathakali -vorfuehrung auf unser programm! um 18.00 uhr beginnen die aufwaendigen schminkprozeduren, die wir interessiert verfolgen und um ca. 19.30 uhr die eigentliche vorfuerung dieser speziellem tanzart!

zur geschichte:
ravanna (lord von sri lanka) begiebt sich eines tages nach nordindien ins himalayagebiet! sein bruder ahnt schon schlimmes! am heiligen berg angekommen trifft er in einer romantischen vollmondnacht eine schoenheit, nach mehreren annaeherungsversuchen und die zurschaustellung seiner 10 gesichtszuegen, wird ihm aber ein korb verpasst! das kann ravanna nicht akzeptieren und vergewaltigt die schoenheit! in seinem zorn moechte ravanna einen berg versetzen! gottheit shiva erscheint in form eines bauern und bittet ravanna sein vorhaben sein zu lassen!

ravanna aber hoert sicher nicht auf einen einfachen bauern, und so artet es in einen kampf aus den ravann verliert! in seiner verzweiflung betet ravanna zu shiva, der ihm wegen seiner ergebenheit eine maechtige waffe schenkt!

eine hindu-saga, die vielleicht wenig sinn ergiebt...

diese taenze werde nomalerweise in tempeln aufgefuehr und koennen tage lang dauern! fuer interessierte westler werden diese vorfuerungen in verdaulichere brocken aufgefuert, die aber trotzdem noch die meisten zuschauern langweilen!

nach calamari und pasta am strand gehts ab ins bett!


27. Tag, Anreise nach Varkala

{ 09:27, 1 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }
Alles fuer die weiterreise gepackt, gehts noch zum saettigendes fruestueck in der german bakery, und schon bald auf gut glueck zum bus nach trivandrum! ein bisschen wehmuetig verlassen wir unser superkonfortables designerzimmer richtung bushaltestelle! (ca. 1 km mit rucksack bei 30grad durch den langen strand)!

den bus erwischen wir gerade noch durch rufen, denn er war schon abgefahren! ..timing.. ein netter danischer reisender (der wie wir spaeter erfahren 35 stunden im zug nach goa verbringen wird um eine woche spaeter den gleichen weg wieder zurueckzufahren?!?!?!?!?) macht seinen platz frei damit wir konfortabel zuvorderst im bus nebeneinander sitzen koennen!

in trivandrum stopfen wir unds samt gaepaeck (rein physikalisch eine unmoegliche angelegenheit)  in eine riksha zum busbahnhof, wo wir sofort unseren bus finden, zum glueck vor dem ansturm ca. 50 indischer frauen die und die 30 km dicht aneinandergedrangt begleiten! allesin allen wird es eine angenehme scheibenlose fahrt dursch das tropische kerala! aber eben WIR konnten sitzen!

in varkala suchen wir eine unterkunft, wiele waren besetzt oder halt ueberteuert. letzendlich finden wir ein gutes quartier mit #meersicht#. fuer 600 rs pro tag, das ist akzeptabel!

schon ziemlich bald nach dem bezug des zimmer machen wir uns auf erkundungstur! ein wunderschoener strand zieht sich von sueden nach norden, gezeaumt vom roten kliff! auf dem kliff befinden sich zahlreiche retaurants, kaffees und shops, ueberall ruiecht man den suesslichen duft von charas!

am mini strand, noerdlicher, treffen wir unsere busmitreisende, lisa und tom, aus england, die gerade ihr #reserviertes# zimmer NICHT gekriegt haben und jetz im #santa-clas# unterschlupf gefunden haben! wir werden sie heut abend zum essen  wieder treffen!

hinduistischer pilgerort!?!?! insoferen beten viele hindus morgens am strand mit allem was dazugehoert, aber die grosse religioese innbrunnst ist wahrscheinlich wegen der zunehmender beliebtheit und vermarktung dieses ortes nicht mehr so richtig zu spuehren!
 


25. - 26. Tag, Haengen in Kovalam

{ 09:16, 1 February 2007 } { 0 Kommentare } { Link }
Nichts grossartiges zu berichten... das uebliche fruehstueck in der german bakery, sonnenbaden, frische fruechte am strand....


unsere reise wird dann nach varkala, ca. 60 km noerdlich, weitergehen! Varkala ist ein hinduistischer pilgerort! aber seit jahren schon von rucksackreisende entdeckt, die ein bisschen weg vom trubel in kovalam sein wollen! ..wir sind gespannt..


24. Tag Erkundungstour in Trivanarantapuram (Trivandrum)

{ 11:12, 29 January 2007 } { 0 Kommentare } { Link }
der unaussprechliche namen dieser #strandstadt# entspringt einem schlangen-fabeltieres des hinduistischen glaubens!

mit dem scheibenlosen bus von kovalam erreichen wir trivandrum in ca. 40 minuetiger bummelfahrt (ein- und aussteigen jederzeit, nur an die decke poltern!


in trivandrum erwartet uns endlich wieder richtiges indische geschaeftigkeit! die stadt zaehlt ca. 370000 einwohner, also ca. so viel wie zuerich, macht aber einen sehr dorfaenhlichen eindruck! wo nicht betoniert wurde ist sand... wie am strand...


nahe dem busbahnhof besuchen wir einen uralten tempel, leider nur von aussen, den der tempel bleibt fuer nicht hindus verschlossen! egal, man kann sich an den vielen schreinen und skulpturen am strassenrand ergoetzen! nicht shiva, vishnu, khali, ganesh oder krishna sondern ein KOMMUNISTENSCHREIN wird von virg entdeckt, der von der kommunistischen vergangenheit keralas zeugt (heute nur eine starke oppositionspartei)!

weiter gehts zu den unzaehligen juwelieren  im sueden der stadt! natasa findet  10 silberbangles, 2 x 2 silberfussketten, 4  silberfussringe und 2 x 2 verzierte silberfussringe... ...tschagga... alles zu akzeptablen 34 rs/g, ca. 2 bis 5 x guenstiger als in kovalam angeboten! virg findet ein kleines praesent fuer seinen vater, was verraten wir an dieser stelle nicht!

weiter zum haupt-busbahnhof wo wir uns wegen der weiterreise nach varkala schlau machen! dann zum schneckenfoermigen indian coffee house, wo wir uns versnacken!

alles den berg hinauf, an unzaehligen optiker, ayurvedacentern, schulen christlichen kirchen und moscheen vorbei gehts richtung connara markt im norden der stadt! ein kleiner, herziger typisch indischer markt, wo wir bangles und supercoole lederschlappen finden!


total KO gehts mit der riksha zurueck zum busbahnhof, wo unser bus bereits vollgestopft dasteht!

in der daemmerung sind wir zurueck in unserem paradies, internettlen ein bisschen, essen den selbst gewaehlten fisch (heute ein silur-fisch) und schlafen beim meeresrauschen ein!


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