Opus one Startseite | Archiv | Person | | Counter
.
Aphorismen, Zitate | Gesellschaft | Mirabile dictu | Politik | Religion
Sammelsurium | Todesverständnis im Kontext
.

Liebe Leserin, lieber Leser. In OPUS ONE äussere ich fernab von alltäglichen Zwängen, sozusagen in aller "Narrenfreiheit" Ideen, Gedanken und Meinungen, die von mir im Alltag Aufmerksamkeit erhaschen. Seit dem 14. April 2007 erscheinen unter anderem Beiträge, in denen ich versuche, die Frage nach dem Sinn des Leids und des Todes zu kommentieren. Sie finden im Kontext der Weltreligionen, der Philosophie und der Psychologie statt. Die Beiträge sind eingetragen in "Todesverständnis im Kontext".


Rationalismus und Vernunft19.10.2007

Sicheres Wissen kann niemals über etwas gewonnen werden, das in ständiger Veränderung begriffen und der Zeit unterworfen ist. Somit ist quasi nichts in der Sinnenwelt, vielmehr ist alles im Fluss. Von dem, was der Sinnenwelt angehört, kann der Mensch nur eine unsichere Meinung haben. Allein von der Ideenwelt, die mit den Sinnen nicht erkannt werden kann, kann der Mensch sicheres Wissen erlangen. Dazu ist der Gebrauch der Vernunft unabdingbar. Die Sinne des Menschen sind an den Körper gekoppelt und daher unzuverlässig. Platon postuliert demzufolge die Regentenschaft der Vernunft, da sie allein im Stande ist, der sinnlichen Begierde entgegenzuwirken und zur Erkenntnis befähigt. Zu der Vernunft treten die vier Kardinaltugenden (Weisheit, Tapferkeit, Mässigung und Gerechtigkeit). So stellt der philosophierende Mensch sicher, dass er das "störende Kleid" des Leibes, das ihn behindert und einengt, abstreifen und in das wahre, zeitüberdauernde Leben eintreten kann.


Schreib ein Kommentar

Start 41 von 86
Letzte Seite | Nächste Seite