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| Aphorismen, Zitate | Gesellschaft | Mirabile dictu | Politik | Religion Sammelsurium | Todesverständnis im Kontext |
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Liebe Leserin, lieber Leser. In OPUS ONE äussere ich fernab von alltäglichen Zwängen, sozusagen in aller "Narrenfreiheit" Ideen, Gedanken und Meinungen, die von mir im Alltag Aufmerksamkeit erhaschen. Seit dem 14. April 2007 erscheinen unter anderem Beiträge, in denen ich versuche, die Frage nach dem Sinn des Leids und des Todes zu kommentieren. Sie finden im Kontext der Weltreligionen, der Philosophie und der Psychologie statt. Die Beiträge sind eingetragen in "Todesverständnis im Kontext". |
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Am 1. Juni 2008 entscheiden wir über den Verfassungsartikel "Für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Krankenversicherung". Ich bin für ein NEIN, weil Arztwahl Vertrauenssache ist und weil Pflege kein Luxusgut ist. Der neue Artikel schafft die freie Arzt- und Therapeutenwahl für Patientinnen und Patienten ab. Künftig bestimmen nur noch die Kassen, welche Ärztinnen, Hebammen oder Therapeuten erlaubt sind. Zudem stellt der neue Verfassungsartikel die Pflegeleistungen ausserhalb des Spitals in Frage. Die Kassen müssen Leistungen wie Spitex, Langzeit- und Übergangspflege nicht mehr obligatorisch finanzieren. Wer künftig auf Pflege angewiesen ist, muss dafür unter Umständen sein ganzes Geld ausgeben. Es besteht die Gefahr, dass es bei der Spitalfinanzierung zu einer ungesunden Machtkonzentration zu Gunsten der Kassen kommt. Das Spitalwesen wäre dadurch einer gewissen Willkür ausgeliefert. Arztwahl ist Vertrauenssache! | ||
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Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit. BENJAMIN FRANKLIN, amerik. Politiker (1706 - 1790) | ||
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Diese Zeichnung stammt vom Russen Sergei Tunin und wurde in der "New York Times International Weekly" gedruckt. Die Schweizer werden als Nazi hingestellt. Ich muss zugeben, es ist eine Karikatur, die das Denken der Massen überrumpelt, aber die für den Vernünftigen nichts als | ||
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Am 17. Juni wird über die Gesetzesrevision zur Invalidenversicherung abgestimmt. Die darin vorgeschlagenen Eingliederungsbemühungen wirken auf den ersten Blick überzeugend, doch fehlt die verbindliche Verpflichtung der arbeitgebenden Seite. Die Annahme dieser Revision käme somit einem Abbau unserer Sozialwerke gleich und beträfe damit die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft, die Kranken und Behinderten. Dem kann ich keinen guten Gedanken abgewinnen, daher bin ich für ein NEIN und lehne die IV-Revision ab. | ||
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