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Interpreten27 May 2008
The Allstar Project
Battles
Christian Zehnder
Hangedup
The Heavy
iLIKETRAINSMono
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Hangedup27 May 2008

Constellation records ist jenes weitgehend unabhängige Musiklabel, das die Welt mit kanadischer Avantgarde, schon mehr als einmal beschenkt hat. Jene waren es, die die Klassiker Godspeed You! Black Emperor in die Welt katapultiert haben und damit ein neues Genre gegründet und eine Welle von Musikstilen ausgelöst haben. Bis heute besteht Constellation records immer noch zu grössten Teilen aus Godspeed You! Black Emperor, wenn es auch vorallem Nachfolger dieser Monstertruppe sind, die sich A Silver Mt. Zion, Exhaust, Frankie Sparo oder eben Hangedup nennen.

Hangedup ist zwar von GY!BE beeinflusst, aber doch nicht so stark wie zum Beispiel Dirty Pretty Things von den Libertines. Das mag wohl daran liegen, dass sie sehr experimentierfreudig geblieben sind. Und das in Ohren, die sich bis jetzt nur Chartslisten gewohnt waren, wie von einem völlig anderen Universum klingen muss. Zu ihrem Experiment muss ich eigentlich nur die CSTrecords.com-Page zitieren:


Hangedup channel dead Roma musicians from Slavic republics, playing east European folk tunes backwards, skipping every 3rd note.


Ich gebs nicht gern zu, aber das war es, was bei mir den Drang ausgelöst hat, dieses Album unbedingt haben zu müssen. Was ich dabei gefunden habe, klingt verflucht grossartig. Ein extrem schlagzeuglastiger musikalischer Klangteppich eingefärbt mit zwei, drei Violinenstimmen, die aber nichts mehr sind, als kleine Farbkleckser in einem Meer von tiefem schwellenden Rhythmus. Klingt etwas abgehoben, ist es aber auch. Manchmal werden die Violinenriffs, wie ich es in diesem Fall bezeichnen würde, von zischender Hydraulik begleitet, manchmal lebt die Musik von der Diskrepanz dieser Stimmen. Überall hängt Philip Glass an der Decke. Und von weit oben regnet es Körperteile von The Mile End Ladies String Auxiliary hinab. Es riecht nach zermürbenden Migräneanfällen an einem gewitterverhangenen Sommerabend. Und die Unendlichkeit winkt ab und zu ins Zimmer.

Auf jeden Fall anzuhören.


The Good: Neuartige Geräuschteppich, ohne gerade eine vollkommene Atmosphäre erschaffen zu müssen. Dank den Drums sehr groovig. (A Different Kind Of Function ist dabei ein absoluter Pluspunkt wert, wenn auch ein wenig düster.)

 

The Bad: Klingt trotz einigen Ideen sehr ähnlich. Die Körperteile von Mile End Ladies String Auxiliary müssten nicht sein.


Bewertung

Quappes Note: 7.7


Diskografie

Clatter For Control


Clatter For Control


 

 

Kicker In Tow

 


Kicker In Tow


 

 

Hangedup


 

hangedup


Internetpräsenz

http://www.cstrecords.com/bands_hangedup.html


(Constellation Records, Minimalism)

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Your Reward...A Bullet13 March 2008

1) Riding The Bullet

2) Polaris

3) Yehudi Lights

4) Frienemies

5) Lasers Go Through Monkeys

6) For A Friend

RPGamer: 7.0

The Allstar Project

(Postrock)


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The Allstar Project13 March 2008

Und hier eine weitere gitarrenbasierte Postrock-Band. The Allstar Project besticht durch eine Ähnlichkeit zu Mogwai in der Textur und der Klangfarbe, hat aber eine melodischere Grundausrichtung. Während es bei Mogwai durchaus üblich ist, mal ein eine einzige Harmonie über mehrere Minuten lang zu hören, legt The Allstar Project mehr Wert auf ein wenig mehr Abwechslung (auch z.B. Tempiwechsel), vorallem bei den Höhepunkten. Was aber nicht heisst, dass sie gänzlich aus dem Schatten ihrer grossen Brüder springen kann. Auch hier gibt es manchmal Erzählstimmen, die insgesamt ziemlich wütend ausfallen. Die Stimmung selbst bewegt sich zwischen Melancholie (die sehr eindrücklich den wütenden Stimmen gegenübergestellt wird) und emotionalen Wutausbrüchen hin und her, wie man es von den Grössen gewohnt ist. Bei einigen Bands mag dies ein klares (und sehr cleveres) Mittel zu Gesellschaftskritik sein, ob dieser Sinn auch hier verfolgt wird, bleibt offen.Verstecken muss sich diese Band jedoch trotzdem nicht, zumal sie für ihr Debütalbum einen soliden Start hingelegt hat. Ausbrechendes, wildes Distortion-Getöse findet man bei der CD kaum, alles ist sehr kontrolliert und verläuft nach strikten Regeln, ohne verhalten zu wirken, und man bekommt eine saubere Produktion zu hören, was bei solchen Nischenbands nicht immer üblich ist. Je nach Geschmack kann das ein Vor- oder Nachteil sein.

 

The Good: Angenehme Produktion, solide Verwendung der musikalischen Stilmittel

The Bad: Das Echo von Mogwai dringt auch aus diesen Gitarren

(Anmerkung: wer Mogwai liebt, sollte hier aber nicht lange zögern!)

 

RPGamer's Note: 7.0

Diskografie:

Your Reward...A Bullet (2008)

 

Myspace

(Postrock)

 

 


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Mono9 March 2008

Zuerst ist es ruhig im Raum. Von draussen ist der Regen zu hören, langsam tröpfelt er die Fensterscheibe hinab. Der Himmel ist bewölkt, und nur mühsam können sich einige wenige Sonnenstrahlen durch die schwere Wolkendecke kämpfen. Das weiche Bett lullt einen ein, und unter der Decke ist es warm. Man weiss, dass man für einen Moment einfach nur daliegen, die Augen schliessen und sich wegträumen möchte. Entferntes Kindergeschrei, ein Auto, das leise brummend davonfährt. Blätterrauschen. Die weissen Zimmerwände werden trüber, dunkler. Man fühlt sich verlassen, und doch glaubt man, in einer Menge zu stehen.

Gegen den Strom zu gehen.

Langsam erhebt sich ein leiser, kaum hörbarer Gitarrenklang aus dem Nichts. Auf diesen folgt ein nächster, langsam, sanft, aus höheren Sphären hinabsteigend. Langsam beginnt man auf einem Klangteppich zu schweben, der aus vier, vielleicht fünf Tönen gewebt zu sein scheint. Immer höher steigt man, der Regen wird immer leiser, die Musik immer lauter, und bald schon ist das Denken nur noch mit diesem Klanggewitter ausgefüllt, das nichts Weiterem Platz lässt. Alles verzerrt sich, ist laut, kreischt - bis es dann plötzlich wieder nachlässt. Die Gitarren werden wieder ruhig, und alles scheint wie zuvor - mit dem Unterschied, dass der Kopf sich anfühlt, als hätte man eine kleine Reise unternommen. Zurück bleibt aber nichts als die Leere...und die Ahnung, so schnell nicht wieder aufstehen zu wollen.

So klingt Mono - tieftraurig, luftig aber doch immer beständig. Es ist schwebender Lärm, der sich hier entfaltet.

Mono sucht nicht immer nach neuen Wegen in der Rockmusik. Sie haben ihren eigenen gefunden und bauen darauf stetig auf. Manchen mag die Einheitlichkeit ihrer Platten nicht gefallen, manche mögen es langweilig finden. Nichts Neues wird hier ausprobiert. Das "neue" wird zur alten Auszeichnung der Postrock-Veteranen. Nein. Mono predigt für die Bekehrten. Und die Bekehrten wissen es zu schätzen. Wie man bekehrt wird? Einfach mal auf das Bett liegen, CD einlegen und die Augen schliessen.

 

The Good: Genialer und präziser Aufbau der Songs in Postrock-Manier, wie man sie abgestimmter nicht rüberbringen könnte, auf luftig-leicht folgt hammerschwer-kratzig, einschlagende Höhepunkte, wie sie nur eine kleine Minderheit von Postrock-Bands hinbringen. Aus dem Zustand der Melancholie wird alles herausgekitzelt. Regenmusik!

 

The Bad: Album für Album more of the same

 

(RPGamer's Anmerkung: Wer will schon was anderes, wenn the same so gut klingt?)

 

RPGamer's Note: 8.3

 

Diskografie

 

Under The Pipal Tree (2001)

 

 

One Step More And You Die (2003)

 

Walking Cloud And Deep Red Sky, Flag Fluttered And The Sun Shined (2004)

 

You Are There (2006)

 

 Gone - A Collection of EP's 200-2007

www.mono-jpn.com/

(Postrock pur)


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Wir füttern.7 March 2008
Der RSS-Feed für alle.
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Christian Zehnder(KRAAH)7 March 2008
Wer sich für volkstümliche Musik interessiert hört kurz weg und alle die es noch nie wirklich getan haben:  Lauscht jetzt bitte angestrengt. Der neue Film über Schweizerische Musik Heimatklänge läuft erst gerade an. Ich hab ihn schon gesehen, bin ganz zufrieden mit dem Resultat und beschwöre alle, die sich für Musik grundlegend und experimenteller Musik im Besonderen interessieren, ihn anzuschauen. DRS2-Hörer inbegriffen.
Christian Zehnder, im Film eine der Hauptfiguren, setzt sich mit der Schweizerischen usrprünglichen Musik des Jodelns bzw. des Obertongesangs auseinander. Seine Musik aber hat nur im Entferntesten damit zu tun, jedenfalls erinnert es mich nicht an das typische Jodeln direkt. Bildet euch eure Meinung selber.

Auf jeden Fall reinhören, zwingend, kein Kaufzwang:

http://www.zehndermusic.ch/sound
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Mirrored7 March 2008
1. Race: In
2. Atlas
3. Ddiamondd
4. Tonto
5. Leyendecker
6. Rainbow
7. Bad Trails
8. Prismism
9. Snare Hanger
10. TIJ
11. RACE: OUT

Battles

Quappe: 7.7

(Mathrock, Minimalism)


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Battles7 March 2008
Eine der jüngsten und populärsten Vertretungen des Schemas, das Musikstilen, die dem Postrock sehr ähneln, wie beispielsweise dem Mathrock oder Minimalism, sehr nahe ist, nennt sich Battles und haben vor einigen Monaten ihr Debütalbum rausgebracht. Diesmal nicht aus England, auch Amerika kann ab und zu äusserst solide Leistungen bringen.
In einem Plattenladen in England hab ich mich dazu durchgerungen das Album zu kaufen. Das Cover war durchaus ansehlich, aber man weiss ja nie, wer heute welche Covers wie gestalten lässt. Früher war das noch Teil der Charakteristik eines Konzeptalbums. Heute hat sich das mehr und mehr etwas eingependelt(Dazu muss ich anmerken, dass vorallem Metal-Alben heute noch recht schnell als Metal identifizierbar sind. Vielleicht liegt das am Retrolook?).
Die Battles aber hielten was sie versprachen. Ich hab noch nie eine so abstrakt und experimentell spielende Band, so locker-leicht spielen gehört, wie wenn sie in den DRS3-Hitparaden-Charts liefen(mit Ausnahme von Pink Floyd). Viele experimentierende Bands halten sich für besonders cool und streichen ihre Extrovertiertheit auffällig heraus. Nicht so die Battles. Sie haben etwas geschaffen, das sowohl für angepasste Ohren ist, aber gleichzeitig auch ein guter Einstieg für Interessierte bildet. Die Band gilt für Post- und Mathrockverhältnisse als sehr geübt in Live-Auftritten, man darf sie ihrer lockereren Spielart deshalb auch ruhig als die lässigste aller Postrockbands bezeichnen.
Ihre Vertonung klappt im ganzen Album Mirrored eigentlich wunderbar, das Gesamte bildet einen wunderbaren Kontext. Was mir besonders gefällt, ist die Vielfalt ihrer atmosphärischen Ausrichtung. Manchmal steht der Groove im Vordergrund und man hat stellenweise das Gefühl, man höre was typischeres aus dem Rockbereich(zw. Nu Rock/Noise Rock usw.). In anderen Liedern wiederum hört man die Bassumsetzung eines Mopedmotores, ganz nach Postrock-Art. Manche sind melodiös-abwechslungsreich, andere minimalistisch(vgl. Minimalism) im Aufbau. Alles in allem verhält der Spagat zwischen den atmosphärischen Spielarten vorallem durch die instrumentale Besetzung, die mit klarem Schwerpunkt auf Bass und Schlagzeug ihre Lieder gleich entwickelt. Die selten einsetzenden Gesänge sind nicht schwergewichtige Chora, wie sonst, sondern mit einer Verspieltheit, so dass sie fast bizarr wirken. 
Lyrics sucht man vergeblich(PS: Bis auf "The Night is heeeeere....ou....." in Bad Trails). Meinetwegen auch gut so.

The Good: Sehr ein- und leicht zugänglicher Postrock. (Eindeutiger Pluspunkt für die verfremdete Jahrmarktmusik in Rainbow)

 

The Bad: Krasser Fokus auf Bass und Schlagzeug. Die Melodien sind ausserdem teilweise etwas zu "populär".


Bewertung

Quappes Note: 7.8


Diskografie

Mirrored (2007)


Battles


Internetpräsenz

http://bttls.com


(Mathrock, Minimalism)

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Elegies To Lessons Learnt6 March 2008

1) We All Fall Down

2) Twenty Five Sins

3) The Deception

4) The Voice Of Reason

5) Death Of An Idealist

6) Remnants Of An Army

7) We Go Hunting

8) Come Over

9) Spencer Perceval

10) Epiphany

11) Death Is The End

iLIKETRAINS

RPGamer: 6.5

(Post-Rock)


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iLIKETRAINS6 March 2008

Eine Band mit so einem seltsamen (und kuriosen) Namen kann nur zwei Dinge repräsentieren: Abgedrehtheit oder Neugierde. Wer sich allerdings etwas abseits vom Mainstream bewegt, wird ersteres hier nicht so schnell finden, letzteres wird er aber doch anfänglich sein. Sofort kommen einem ähnliche "Satznamen" in den Sinn, wie Because Of Ghosts, Do Make Say Think oder Destroyalldreamers. Was diese Bands allesamt gemeinsam haben: sie spielen sogenannten Postrock. Auf die Musikrichtung selbst wird ziemlich sicher in nächster Zeit näher eingegangen. Nun aber zurück zu iLIKETRAINS: Ihre Interpretation eines langsam-schnell leise-laut-Aufbaus zeigt sich doch recht brav und behäbig. Was die Band auf ihrem Debutalbum "Elegies to Lessons Learnt" (2007) aber sehr gut schafft, ist es, eine dunkle, bedrückende Atmosphäre aufzubauen. Assoziationen kreisen das Denken weiter ein, vielleicht fällt der eine oder andere vergleichende Blick zu unseren schwarzen Herrschern. Doch, und hier sei auch gerade der Grund für ein fehlendes Track-by-Track-Review genannt, geschieht das recht monoton. Das Stichwort muss in Zeiten von Technoästhetik längst kein verdammendes Schimpfwort mehr sein, nur hat man hier das Gefühl, dass kein Track so richtig hervorstechen will. Allerdings, und das muss man den Jungs aus Leeds UK lassen, kann ihre Musik gut ein einheitliches Ganzes bilden. Wieder quasi ein englischer Standard. Vergleiche zu den wirklichen Postrock-Grössen kann man aber hier nicht machen, da auch ein wesentliches Merkmal zur Unterscheidung da ist: dieTracks sind recht dominant mit einer Stimme versehen, die von Premierminister-Mordgeschichten, Bergwerken und Stollen spricht und singt. Hier noch ein Kreativitätspluspunkt.

 

The Good: Solide Songs in Aufbau und Struktur, spezielle Lyrics

 

The Bad: Die Überraschung fehlt, nicht viel Unterscheidung zwischen den Songs

 

(Anmerkung: die tiefe, etwas unstete Stimme des Sängers dürfte nicht jedem gefallen)

RPGamer's Note: 6.5

Diskografie:

 

 Elegies To Lessons Learnt (2007)

 

Progress Reform EP (2006)

offizielle Homepage


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Great Vengeance & Furious Fire6 March 2008
1. That Kind Of Man
2. Coleen
3. Set Me Free
4. You Don't Know
5. Girl
6. Doing Fine
7. In The Morning
8. Brukpocket's Lament
9. Dignity
10. Who Needs The Sunshine

The Heavy

Quappe: 5.7

(Soul, R'n'B, Indie Rock, Trip-Hop)

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The Heavy6 March 2008
Englische Bands sind und bleiben Vorreiter in Sachen Musik, auch wenn die Rocksuppe in Gebieten wie Kanada, Israel, Indien, Japan und auch der Schweiz am Brodeln ist. England hat ganz allgemein einen hohen Musikstandard, wenn man ein solches Wort überhaupt benutzen darf.

So kann man in den tiefsten Ecken des Internetzes oder in englischen Plattenläden Sachen entdecken, die in ihrer Art experimentell und so überzeugend sind, dass sie fast englisch sein müssen.

The Heavy ist eine genausolche Band. Ihr Markenzeichen: Ein vielfarbiger 4-Stile-Mix aus Soul, R'n'B, Trip-Hop und Rock. Was man bei einem solchen Wagnis normalerweise erwartet, fehlt hier praktisch gänzlich: Die Innovation wird nicht in den Vordergrund gerückt, so dass die gesamte, durchschaubare Konstruktion zusammenbricht, sondern die Musik, der Groove wird vorrangig betrachtet. Es scheint The Heavy um mehr zu gehen, als nur ihren Stilemix, sie wollen gute Musik. Das klappt auch ziemlich anständig.

Ein Nachteil ist, dass die Musik relativ schnell langweilig wird, die Stimme des Sängers ist umwerfend, perfekt für Soul und Funk, haut aber vorallem auf Dauer nicht richtig rein.


Bewertung

Quappes Note: 5.7


Diskografie

Great Vengeance & Furious Fire (2007)

The Heavy

Internetpräsenz


http://www.theheavy.co.uk


(Soul, R'n'B, Indie Rock, Trip-Hop)


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Schallsucht5 March 2008

Der Titel dieses Blogs mag Angstzustände, zitternde Ohren und paranoide Anfälle, Gedanken an das nächste Konzert oder Angst vor Britney Spears auslösen; oder aber die ungefähre Ahnung, um was es sich in diesem Blog drehen könnte. Genau. Der aufrichtige und vollblütige Musikhörer hat richtig vermutet: hier geht es um Musik. Um das überaus vielfältige Feld ein wenig einzuschränken: hier geht es um gute Musik.

Was das ist, wird man sich nun fragen. Breitwillig darf man hier den Garantiestempel auspacken, denn: die Betreiber dieses Blogs wissen sehr genau, was gute Musik ist. Und über die werden sie auch berichten. Also: keine Angst mehr vor unüberschaubaren Stapeln von CDs. Nach Lesen unserer Erfahrungen wird jeder Gang in den Plattenladen zu einem Vergnügen mit klaren Zielen und Wünschen, wenn man, so wie wir, etwas offener gegenüber neuer Musik eingestellt ist.

Denn hier findet man:

  • Rezensionen von CDs
  • Erfahrungsberichte
  • Neuvorstellungen
  • Vorstellungen von verschiedenen Musikströmungen, egal ob neu oder alt
  • Evtl. Konzertberichte
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