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5 December 2011 - 40 TAGE IN NEPAL

Nun sind schon 40 Tage vergangen, seit ich mit meinem Rucksack in Kathmandu gelandet bin. Obwohl das Leben hier viel gemächlicher verläuft als in der Schweiz, vergeht die Zeit schnell wie überall auf der Welt. Das mit der Zeit ist so eine Sache – André hat beim gemütlichen Trinken einer Tasse nepalesischen Milchtees in einem kleinen sonnigen Garten gemeint: „In der Schweiz haben wir keine Zeit. Hier in Nepal auch nicht, denn die Uhr steckt irgendwo im Rucksack!“
Meine Uhr ist zwar noch am Handgelenkt, aber wirklich brauchen tue ich sie nur, wenn ich ein Skypedate mit der Schweiz habe. Ansonsten ist sie von geringem Nutzen. Die oft versprochenen nepalesischen 5 Minuten können sowohl 10 als auch 30 oder 60 Minuten bedeuten!

 Wenn ich an die letzten 40 Tage denke, so fallen mir unzählige Dinge und Ereignisse ein, über die ich heute schreiben könnte. Es ist schwer eine Auswahl zu treffen, die die bis heute erlebte Zeit zufriedenstellend zusammenfasst. Ich fange einfach mit einigen Eindrücken an. Der Rest wird dann vielleicht im Laufe der Zeit folgen.

 


Unterkünfte

Die Hotels, Guesthouses, Teahouses oder Lodges gibt es in allen Preisklassen und Sauberkeitsniveaus. Grundsätzlich sind sie aber vergleichsweise zu Europa sehr günstig. Leicht sind Zimmer zu finden, für die nur 400 Rupies pro Nacht verlangt werden. Das entspricht etwas mehr als 4 Franken. Alle Zimmer haben sicher ein Bett (zum Teil eher Brett). Weitere Möbel wie ein kleines Tischchen, Stuhl oder gar Kleiderständer sind oft anzutreffen, aber nicht zu erwarten. Manche Zimmer haben ein angrenzendes Bad mit WC-Schüssel und Dusche. Bei anderen Zimmern legt man kürzere oder längere Distanzen zurück, wenn in der Nacht mit Taschenlampe und WC-Papier ausgerüstet das Loch im Boden aufgesucht werden muss.

Sauberkeit ist ein weiter Begriff. Mit Spinnen und Gekkos habe ich bereits Freundschaft geschlossen, da sie einem Mücken und Ameisen vom Leibe halten. Mit den angetroffenen Kakerlaken wollte ich mich nicht anfreunden! Von Bedbugs, die kleine blutige Bisswunden am ganzen Körper hinterlassen, habe ich zum Glück - bis jetzt - nur gehört. Viele Zimmer sind aber für nepalesische Verhältnisse sehr sauber, einfach und gepflegt.

Spannend waren die Unterkünfte auf dem Trekking in den Upper Mustang. Jeden Abend bezogen wir mit vorsichtiger Neugier unsere Nachtlager. Obwohl überall Decken zur Verfügung standen, waren wir immer froh um unsere Schlafsäcke. Denn manchen Gerüchen in Leintüchern und Decken zufolge, konnte man sich die feuchten Stauräume und unzähligen Bettbenutzer bildlich vorstellen. In manchen Situationen zog ich das Frieren den von Gerüchen begleiteten Albträumen vor und schob die Decke ans Fussende.



In Pokhara habe ich ein Zimmer gefunden, in dem ich mich sehr wohl fühle und nun schon viele Nächte verbracht habe. Das Guesthouse heisst „Yesmi“ wie die kleine Tochter der Hotelbesitzer. Es liegt zwischen kleinen Reisfeldern und Kuhstall etwas Abseits der Strasse und ist nur über einen holprigen Weg (in Monsunzeiten wohl eher ein Bachbett) zu erreichen. In der Nacht ist eine Taschenlampe von Vorteil. Zu Beginn wollte ich das nicht glauben, aber als ich dann eines Nachts mit beiden Füssen bis beinahe zu den Knien in einem Loch landete, das sich mit Wasser gefüllt hatte, änderte ich meine Meinung.

Vom Zimmer aus (1.Stock ganz links) habe ich eine tolle Aussicht auf den See und die World Peace Pagoda am anderen Ufer. Auf den Blumen sind jeden Tag neue Schmetterlinge zu beobachten und am Morgen wecken mich der krähende Hahn und Vogelgezwitscher. Ein kleines Paradies.

                                                                                                                                    


Hier werde ich wohl noch einige Tage bleiben, bis ich nach Kathmandu fahre, um einen neuen Versuch starte ein Indienvisum zu erhalten.

 


Essen

Das Essen ist lecker. Das Angebot je nach Ort sehr umfangreich. Gerade in touristischen Orten wie Pokhara und Kathmandu steht von traditionellem Dahl Baat, über tibetische Momos, griechisches Moussaka, amarikanischer Burger, mexikanische Fajitas bis schweizer Rösti alles im Menu. Wobei die Ausführungen meistens sehr lecker schmecken, jedoch zum Teil nur mit Fantasie an das jeweilige Original erinnern.

Die Hauptspeise der nepalesischen Bevölkerung ist Dahl Baat. Ein Reisgericht, das von Linsen, Grüngemüse, einem Curry und Pickl begleitet wird. Vor allem auf dem Land nimmt die nepalesische Bevölkerung lediglich zwei Mahlzeiten ein. Eine im Laufe des Morgens und eine am Abend. Dazu wird Wasser  oder Schwarztee mit Milch getrunken.

Für Touristen wird in den meisten Restaurants reichhaltiges Frühstück angeboten. Toast, Butter, Confiture, zwei Eier, gebratene Kartoffeln, ein Müesli mit Früchten, ein Bananenlassi, Tee nach Wahl und super Aussicht auf den See & World Peace Pagoda sind in meinem Lieblingscafé für 200 Rupies (ca 2 SFr.) zu haben. Mmhhh* Hier lohnt sich das Brunchen!



Auf dem Trekking habe ich mich beinahe ausschliesslich auf Dahl Baat – von Hand gegessen, versteht sich – Momos und Tibetean Bread beschränkt. Seit meinem ersten starken Durchfall ist aber auch die Lust auf westliche Küche wieder gestiegen.



Ich denke allen, welche längere Zeit unterwegs sind, geht es gleich: Man merkt, dass einige Dinge von Zuhause einfach unersetzlich sind. So auch beim Essen.Für folgende Zeilen ist bei den Lesern – im Hinblick auf meine Rückkehr in die Schweiz - besondere Aufmerksamkeit erwünscht! Beim Gedanke an folgende Speisen läuft mir das Wasser im Mund zusammen:

  •        Raclette
  •        Verschiedene Sorten Käse mit Rotwein
  •        Eine auf dem Grill gebratene Cervelat mit Pommes Chips

Nie hätte ich gedacht, dass ich Käse mehr vermissen würde, als schweizer Schokolade. Vielleicht liegt das auch daran, dass in den meisten Shops hier Toblerone angeboten wird…
Ach ja, was das Fleisch hier betrifft: Seit ich jeden Tag erlebe, wie hart und respektlos die Nutztiere behandelt werden und wo das Fleisch gelagert und zum Verkauf angeboten wird, ist mir die Lust auf Fleischgerichte in Nepal gründlich vergangen!

Never mind! Kulinarisch gesehen gibt es wenig zu beklagen! 

 



Transportmittel

Das erste was mir zu Transport einfällt ist: Hupe, Hupe, Hupe. Hupen was das Zeug hält! Inmitten eines hupenden Verkehrschaos wird schnell klar, dass mit allen Fahrzeugen gefahren werden kann, solange sie eine Hupe oder Klingel besitzen. Weder spielt das Alter eine Rolle, noch der Rost, noch ob es ein Licht oder Sicherheitsgurt besitzt. Hauptsache die Hupe funktioniert.
Die einzige Verkehrsregel, die zu existieren scheint, ist: Der stärkere, flinkere, mutigere und lauter hupende Verkehrsteilnehmer gewinnt! Und es funktioniert!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten in Nepal von Ort zu Ort zu kommen. Zu Fuss, mit dem Pferd, Rikscha, Taxi, Motorfahrzeug, Taxi, Local bus, Tourist bus, Flugzeug.

 Drei Erlebnisse in den letzten 40 Tagen waren besonders abenteuerlich.

  1. Mit dem Jeep von Jomsom nach Pokhara
    Am Ende des 15-tägigen Trekkings in den Upper Mustang war eigentlich ein Flug geplant. Ich hatte mich so auf das 16-plätzige Flugzeug und den 20 minütigen Flug über das Annapurnamassiv gefreut. Wie gern hätte ich die Berge von oben gesehen… Aber die schlechten Wetterverhältnisse machten uns einen Strich durch die Rechnung. Folglich mussten wir auf die Strasse ausweichen. Allerdings erzeugt das Wort Strasse eine falsche Vorstellung für die tatsächlich von Schlaglöchern, Erdrutschen und Wildbächen übersäte Naturstrasse. Holperpiste trifft den Zustand passender!
    Das abenteuerlichste an der Fahrt war, dass mein Guide und ich während 6 von 8 Stunden hinten im Gepäckraum des Jeeps auf einer Art Ersatzbank sassen. Der Gepäckraum war zudem mit Gepäckstücken, Äpfeln und Salat gefüllt. Als ob es nicht schon genug gewesen wäre, dass unsere Beine eigentlich gar kein Platz hatten, mussten wir zudem noch die ganze Fahrt den Gepäckberg vor uns festhalten, damit die Koffer und Salate nicht auf uns fielen. Keine leichte Aufgabe wenn das ganze Auto ohne Pause durchgeschüttelt und gerüttelt wird. So sah ich die ganze Fahrt über auch nur einen Gebäckberg, anstelle von weissgezuckerten 6-, 7- und 8-tausender Bergen. Das i-Tüpfli war dann noch der eigenartige Geruch meines Guides, der während des Trekkings nur wenig Gepäck dabei hatte…(wenig Kleider, kein Waschmittel, kein Schlafsack
    nur die muffenden Decken in den Guesthouses.


    Allerdings hat die Fahrt meinem Guide noch mehr zugesetzt als mir. Seine Gesichtsfarbe erblasste drastisch und er rief den Manager der Agentur an um ihm mit zu teilen, dass die Situation unzumutbar sei. Dieser schickte uns darauf hin seinen Privatwagen mit Chauffeur entgegen. Somit genossen wir die letzten zwei Stunden Fahrt in einem gut gefederten, sauberen Auto mit viel Beinfreiheit.



  2. Mit dem Motorfahrrad vom Bardia Nationalpark an den Highway

Um vom Hotel an die Busstation zu gelangen, war eine Fahrt von 30 Minuten nötig. Da der Jeep des Hotels nicht zur Verfügung stand, durfte ich mich hinter einen jungen Nepali auf das Motorrad setzen. Vor Abfahrt standen Manager und weiter Bedienstete um uns herum und sprachen dringlich und ermahnend auf den Fahrer ein. Meine spärlichen Nepalikenntnisse liessen mich nur Vermutungen anstellen. Aber ich denke mal, es hiess so viel wie: „Fahre vorsichtig, bringe Sie heil ans Ziel!“ Und dieser Ratschlag war wohl auch nicht grundlos, wie ich in den folgenden 30 Minuten zu spüren bekam. Weil die Strasse nur aus Erde und Geröll bestand, fanden die Räder des Motorrades nur schlecht Halt. Obwohl der Fahrer sehr vorsichtig fuhr, schlingerte die Maschine andauernd gefährlich. Mehrmals mussten wir die Füsse absetzen, um nicht hinzufallen. Für die Leute am Strassenrand schienen wir eine willkommene Attraktion zu sein. Mit grossen Augen starrten sie auf die schlingernde Maschine mit Nepalifahrer und blonder Touristin auf dem Rücksitz…


3.      Mit dem Local Bus auf dem Highway nach Pokhara

Das wirkliche Abenteuer begann aber erst mit der Ankunft am Highway und der anschliessenden Fahrt nach Pokhara.
Sie dauerte 19 Stunden, das waren 5 Stunden mehr als bei der Hinfahrt... Grund dafür waren die vielen kurzen und langen Stopps. Bei einem der ersten Stopps begannen Arbeiter zu zweit schwere Reissäcke in den Bus zu hieven. Mein Sitznachbar und ich (die einzigen Touristen im Bus) dachten: „Naja, ein paar Säcke, das ist schon ok.“
-Als im ganzen Gang Reissäcke lagen, über die man gehen musste um zum Ausgang zu gelangen, dachten wir: „Naja, etwas ungewohnt, aber interessant.“
-Als eine zweite Schicht Reissäcke hingelegt wurde und man auf die Säcke steigen musste, um zum Ausgang zu gelangen, dachten wir: „Aha, Nepal. Hier ist alles möglich...“
-Als noch mehr Reissäcke geschleppt wurden, schauten wir mit offenen Mäulern zu und warteten gespannt, was jetzt passieren würde. Die Folge war eine Reissackmauer im Gang, über die man knapp noch den Fahrgast auf der anderen Seiten sehen konnte. Um zum Ausgang zu gelangen musste man zuerst auf die Mauer klettern und dann auf allen Vieren nach vorne robben! Dies galt für jedermann und -frau, ob alt oder jung. Wir dachten: „Aha, 100% Nepal. Eigentlich eine unmögliche Situation, aber...was bleibt einem anderes übrig, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und die interessante Erfahrung zu geniessen!“ Eigentlich war es ganz angenehm. Zum Schlafen konnte man einfach den Kopf an die Reismauer lehnen.


Allerdings bekamen wir es mit der Angst zu tun, als wir draussen auf einem Wagen noch weitere 10 Reissäcke sahen. Noch mehr?! Diese Säcke wurden dann aber - gottseidank - auf das Dach gehievt.
Beim nächsten Stopp kamen zwei Nepali mit ca. 15 Ziegen angelaufen. Wir machten Witze: "Die kommen bestimmt auch noch aufs Dach! HaHaHa!"
- Wir hätten es wissen müssen. Mach niemals solche Witze in Nepal, denn selbst die absurdesten Witze können Realität werden. Mit einem tonnenschwer beladenen, laut meckernden Bus setzten wir die Reise fort. Es wurde immer später. Kein Nachtessen in Sicht. Bei einem Stopp kauften wir uns einige Kekse gegen den Hunger. Zu laut dröhnender Bollywoodmusik dösten wir vor uns hin. Um 2 Uhr stoppte der Bus erneut und alle Menschen robbten nach draussen: Abendessen! Bis dann allerdings die aus dem Schlaf gerissnenen Raststättebesitzer gekocht hatten verging eine weitere Stunde... Dahl Baat um 3Uhr in der früh. „Why not?“, wie die Nepali zu pflegen sagen.
Die Weiterfahrt wurde dann nur noch von zahlreichen unspektakulären Morgenessen-, Ablade- und WC-Stopps unterbrochen. Die nie endende Bollywoodmusik verleite der ganzen Reise einen reizvollen Filmcharakter!
Nicht ganz frisch, aber zufrieden und eine Erfahrung reicher kamen wir zur Mittagszeit in Pokhara an.

 


 


Fliegen

Am 20. November bin ich geflogen.


Die Möglichkeit dazu gab mir ein Gleitschirmtandemflug. Es war unglaublich schön. Mit Worten das Gefühl zu beschreiben, das ich und wohl schon viele andere vor mir bei ihrem ersten Flug erlebt haben, ist fast unmöglich.

Mein Tagebucheintrag von diesem Tag lautet folgendermassen:

 

 

Ich bin geflogen!

35 Minuten lang

Über Bäumen, Hütten, Feldern, Hügeln, Menschen gekreist

Einfacher als in meinen Träumen…

Ohne Anstrengung mit den Vögeln gekreist

Nur den Wind gespürt

Dann akrobatische Drehungen über Wasser

Wo ist oben? Wo ist unten? Vorne? Hinten? Links? Rechts?

Verloren.

Vertrauen

*UNBESCHREIBLICH*

 

 


Royal Bardia Nationalpark

“unterwegs nach Royal Bardia Nationalpark for a few days... crocodile, rhino, tiger behave - i'm coming!”
Das stand auf meiner Pinnwand im Facebook. Mit dem Wissen, dass ein Nationalpark kein Zoo ist und man die wilden Tiere nur mit etwas Glück beobachten kann, machten sich André und ich auf den Weg in die Wildnis.

Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass wir bereits beim Ausstieg aus dem Reisebus von wilden Tieren (Hotelangestellte) überfallen werden, welche hungrig Hotelgäste jagten. Ich, um halb 6 Uhr morgens aus dem Schlaf gerissen, fühlte mich schutzlos ausgeliefert und wusste nicht wie ich mich wehren sollte. Da half nur die Vogelstrausstechnik. Kopf unter dem Tuch verstecken und André die Arbeit für die Hotelauswahl überlassen. Er hat sich inmitten all dieser Wilden gut geschlagen und ein tolles Hotel mit traumhaftem Garten ausgesucht!

Der Garten mit schattenspendenden Bäumen und Aussichtsturm lud zum relaxen und lesen ein. Exotische Blumen, freundliches Personal und frei herumlaufende Hühner mit Küken verliehen dem Ort viel Charme.

Am zweiten Tag machten wir uns auf den Weg in die Wildnis. Zuerst in früher Morgenstunde auf den Rücken eines Elefanten in den Dschungel. Die ruhige Fortbewegungsart dieses grossen Tieres und das gleichmässige Schaukeln faszinierten uns.

Anschliessend gingen wir zu Fuss durch den Dschungel in eine savannenähnliche Stein-, Gras- und Staub- Landschaft. Wir konnten viele verschiedene Vögel, Affen und Hirsche beobachten. Tiger und Rhinozeros versteckten sich aber zu gut. Sie liessen sich trotz geduldigem Warten nicht blicken und hinterliessen nur ihre Spuren um uns spüren zu lassen, dass sie nicht weit weg sind. Mucksmäuschenstill durch zweimeterhohes Gras zu gehen, mit dem Wissen dass 80 Tiger frei herumlaufen, verursachte schon ein etwas mulmiges Gefühl… Dasselbe mulmige Gefühl beschlich mich, als uns unser Führer, kurz nachdem ein grosses, dunkles Krokodil im Wasser verschwand, anwies, am Ufer direkt am Wasser weiter zu gehen. Uiuiuiuiui!
Die ruhige Art des Führers war aber sehr angenehm. Zudem verblüffte er uns immer wieder mit seinen guten Augen und Ohren. Gesund & müde, aber zufrieden kamen wir bei Sonnenuntergang ins Hotel zurück.

 



Der Royal Bardia Nationalpark liegt im Westen Nepals. Er ist weniger bekannt als der Chitwan Nationalpark südlich von Kathmandu. Die grosse Mehrheit der Touristen zieht ein Besuch im Chitwan Nationalpark vor. Wohl, weil die Anreise viel einfacher und schneller ist. Ich empfehle aber jedem den Bardia Park. Wenige Touristen, schöne Landschaften, sympathische, einfache Hotelanlagen und abenteuerliche Busfahrten sind garantiert!

 

 

 


Trekking Upper Mustang


   

 

Schon lange liegt das 15-tägige Trekking in „the last forbidden Kingdom“ zurück. Das Gebiet wurde erst 1992 für Touristen geöffnet und ist auch heute noch eine „restricted area“, für die man als Tourist eine Bewilligung benötigt. Die Bewilligung kostet ziemlich viel – ist aber jeden Rappen bzw. Rupie wert! Mit den hohen Kosten möchte verhindert werden, dass zu viele Touristen in das Gebiet einreisen und die urtümliche Kultur und Infrastruktur überrennen, bzw. überfordern. Zudem wird das Geld – scheinbar - in Projekte in

vestiert, welche der Bevölkerung zugutekommen sollen. Unter anderem für erneuerbare Energie, Agrarwirtschaft, Bildung, mehr Rechte für Frauen und Mädchen. Upper Mustang war

lange Zeit ein Teil Tibets. Buddhismus prägt die Menschen, Dörfer und Landschaft unübersehbar. Immer wieder trifft man beim Wandern auf Menschen mit Gebetsmühlen, Chorten (heilige Bauten) und orange Klöster bestimmen jedes Dorfbild. In den Klöstern sind wunderschöne Mandalas zu bewundern, Masken, Trommeln und Muschelhörner zu bestaunen. Die Menschen sind freundlich. Eher zurückhaltend aber zuvorkommend. Die Kinder sind neugierig und – Verzeihung – ziemlich dreckig. „Schnudernase“ läuft

ihnen über den Mund und meine Nagelfeile, welche mit viel Interessen und Staunen ausprobiert wurde war in Windeseile schwarz…Während die Erwachsenen selbst mit Blicken zurückhaltend sind, haben die Kinder wenig Berührungsängste!


Die Landschaft ist sehr steinig und trocken. Beinahe Wüstenartig. Immer wieder blieben wir staunend stehen und bewunderten die eindrücklichen, vielfältigen und farbintensiven Steinformationen. Viele – zu viele – Fotos entstanden und viele wurden wieder gelöscht. Denn so schön wie die Realität sind einfach nur wenige Fotos!

Su**

 

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