Hilfsgütertransport April/Mai 2012

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Donnerstag 3. Mai 2012 Ablad und Fahrzeugreinigung und Rückschub

10:00, 5 May 2012 .. 0 comments .. Link


Die 11 Leute welche die letzte Nacht in den Fahrzeugen verbracht hatten, dies kurz vor der Schweizer Grenze, bewältigten den letzten Grenzübertritt ohne Probleme und machten sich auf den Weg zurück Richtung Wohlen. Dieser letzte Abschnitt stellte sich aber noch als grosse Herausforderung heraus, da leider die Strecke zwischen Winterthur und Würenlos total verstopft war, nach mehreren Unfällen und durch grosses Verkehrsaufkommen. Nach gestern waren die Fahrer ja geübt im Stau fahren. Endlich gegen 10:30 trafen die ersten Fahrzeuge in Wohlen ein, die einen fuhren direkt zur entladestelle die anderen zum Warten auf die Entladung nach Wohlen auf den Schützenhausparkplatz. Dort übernahm ich wieder unser Fahrzeug, welches von Hanspeter wohlbehalten abgeliefert wurde, um die Wartezeit zu verkürzen begann ich bereits mit der Innenreinigung welche ich bis zum Mittagessen abgeschlossen hatte. Nach dem Mittagessen folgte noch etwas warten bis ich dann zusammen mit den verbleibenden beiden anderen zum Abladen fahren konnte. Dies verlief dann ziemlich zügig aber es wurde trotzdem nach halb 5 bis ich wegfahren konnte um den Auflieger abzustellen und somit musste ich die Fahrzeugrückgabe auf den Freitag verschieben, denn bis gewaschen und getankt und dann noch nach Otelfingen gefahren gewesen wäre, wäre es viel zu spät gewesen. Ich vereinbarte die Rückgabe auf den Freitagmorgen so dass ich nur noch zum Tanken fahren musste und dann am Freitag noch bei Postlogistik in Dintikon die Aussenreinigung in Ruhe vornehmen konnte. Nach der grossen Wäsche am Freitag, traf ich gegen halb 11 in Otelfingen ein, die Fahrzeugrückgabe wurde von Frau Meier speditiv erledigt und somit hatte der Konvoi 1/2012 auch für mich endgültig ein Ende.

Wenn ich für mich die Tage Revue passieren lasse, war es mein persönliche strengster Konvoi, durch die vielen Unvorhersehbaren Verzögerungen, fehlende Begleitung der Miliz dadurch schlechteres Vorwärtskommen, Kontrollen durch die Miliz Zebrastöckli lässt grüssen, Verzögerungen am Zoll, Umwegfahren, wurden die Tage extrem lang und die Nächte unglaublich kurz. Der Tag in Dreden war für mich trotz Schlaf Manko ein gelungener Tag, eine schöne Stadt von welcher ich viele interessante Eindrücke mitgenommen habe. Die Fahrt durch Deutschland, hätten wir in meinen Augen einfacher haben können, wenn wir etwas früher abgefahren wären, was ja möglich gewesen wäre, aber aber die Konvoileitung hat dies so entschieden und hinter dieser Entscheidung stehe ich. Ich möchte mich bei allen Beteiligten, vor allem bei allen Fahrern bedanken welche auch diese Tour mit viel Spass zusammen zum Erlebnis gemacht haben, auch unseren beiden Konvoileitern, Bea und Hans gebührt ein grosser Dank, was Sie uns alles abgenommen haben und im Hintergrund organisiert, so dass wir eine so tolle Zeit hatten, ist nicht ohne. Natürlich auch allen anderen Mitgliedern des Vereins Help Point Sumy, welche das ganze erst möglich gemacht haben allen die uns in der Ukraine unterstütz haben und einfach allen die irgendwie sonst dazu beigetragen haben das wir für den guten Zweck erneut viel sehr nötige Hilfe transportieren konnten. ES RIESE GROSSES DANKESCHÖN!

So das war’s jetzt von mir, vielen Dank fürs lesen und ich hoffe ihr hattet viel spass, vielleicht ein anderes Mal wieder, tschüss.



Mittwoch 2. Mai 2012 Fahrt allgemeine Richtung nach Hause

17:30, 2 May 2012 .. 0 comments .. Link


Pünktlich um 05:00 Uhr hiess es los, vom Dresdner Tor in Richtung Heim. Zu Beginn lief alles Pic o Bello hatte jedoch ziemlich viel Verkehr, und siehe da der erste Stau liess nicht lange auf sich warten, im Gebiet Heilbronn verloren wir durch diesen gut eine Stunden. Jedoch hiess das zugleich pünktlich um 12:00 Uhr Mittagessen. Nach diesem waren die ersten Kilometer gut zu fahren, doch der nächste Stau liess nicht lange auf sich warten, genau in diesem Stau stecken wir noch immer, aber langsam aber sicher beginnt es doch vorwärts zu gehen, mal schauen, Daumen drücken ist angesagt.Wir sind in der Baustelle es läuft wieder! 

Update 2.5 15:15

So jetzt ist es amtlich, keine Verzollung mehr heute, heisst also gute nacht noch auf deutschem Boden. Die diversen Staus haben uns zu viel Zeit gekostet und so reicht es uns nicht mehr an den Zoll, mal schauen was weiter läuft?

Update 2.5 18:35

Auch das ist geklärt es haben sich 11 Freiwillige gefunden die in den Fahrzeugen schlafen werden vor dem Zoll in Bargen. Die anderen 13 Fahrer werden abgeholt und nach Wohlen gebracht, so dass sie die Nacht zu Hause verbringen können und morgen frisch motiviert wieder in Wohlen antraben können zum Auslad der Steine und Rückschub der Fahrzeuge. Ich freue mich auch nach Hause zu kommen, habe irgendwie genug es war eine sehr strenge Tour mit wenig Ruhe. Mein 3 Konvoi war der persönlich strengste trotz des gemütlichen Fahrzeugs das mich hervorragend nach Sumy und zurück gebracht hat und Hanspeter freut sich auch darüber noch ein paar Kilometer mit ihm von der Grenze bis nach Wohlen fahren zu dürfen, er fühlt sich wohl damit. Danke MAN hat sehr viel Spass gemacht.



Dienstag 1.Mai 2012 Freier Tag Besuch in Dresden

17:23, 1 May 2012 .. 0 comments .. Link

Auch wenn die Nacht nicht wirklich lang war, immerhin gab’s etwas mehr Schlaf. Um 10:00 Uhr war Tagesinfo angesagt, um halb 12 ging es los nach Dresden, wir wurden dort direkt zur Frauenkirche chauffiert. Schnell hatten sich Gruppen gebildet die individuell die Stadt erkundeten. Wir entschieden uns nach einem Spaziergang im Gebiet der Frauenkirche eine offizielle Stadtrundfahrt zu unternehmen, welche sehr interessant war und Spass machte, auch denen die noch nicht wach oder schon wieder müde waren, durch das sanfte schaukeln vielen dem einen oder anderen von Ziet zu Zeit die Augen zu. Nach dem Besuch der einen oder anderen Wirtschaft hies es um 18:00 Uhr wieder auf ins Dresdner Tor  unsere Unterkunft. Dort war das Nachtessen auf 19:30 Uhr angesagt, welches ich aber genüsslich verschlief, war wohl nötig etwas Schlaf nachzuholen. Morgen geht’s ja in richtung Heimat will ich ja Fit sein.  



Montag 30. April Fahrt zum Steinbruch, Steine verladen Ziel Dresdner Tor

02:07, 1 May 2012 .. 1 comments .. Link

Nach einer kurzen Nacht, starten wir den Tag beim Frühstück, als ich zum Auto komme hat Markus Besuch von seinen Bekannten aus dem Dorf, habe mich gefreut für Ihn das es trotz der sehr frühen  Ankunft noch geklappt hat. Wir starten und die alten Hasen übernehmen die Führung, da die erste Gruppe bereits unterwegs ist sind wir nur 5 Fahrzeuge. Die beiden fahren gemütlich voraus ich verlasse mich auf sie denn sie haben ja ein Navi und haben sehr laut und sicher gesagt wir wissen ja wo es ist….mit 3 Zwischenhalten und einer Ehrenrunde, kommt es mir langsam komisch vor das es so lange dauert bis wir dort sind, ich rufe Bea an um nachzufragen wie lange die Fahrt normalerweise dauern würde, über diese Zeit sind wir schon längst drüber, es kommt mir spanisch vor und nicht ohne Grund ich sehe plötzlich ein bekanntes Gebäude und weiss wo wir sind, als ich das realisiere möchte ich jetzt gerne mein Gesicht nochmals sehen können welches ich in diesem Moment gemacht habe. Ich melde meine Erkenntnis aber bekomme die Antwort ja das ist schon ok, meine Antwort ist….den „blased mer id schueh“ nun merken sie doch auch das etwas nicht stimmt und verlassen die Autobahn, diese Ausfahrt kenne ich ja und melde ihnen sie sollen sofort nach links wieder einfahren, aber sie fahren weiter und halten rechts an. Leicht angesäuert fahre ich an ihnen vorbei  einige hundert Meter weiter vorne wende ich an einer Verzweigung und fahre zurück, bei der Autobahneinfahrt warten die einen welche gleich dort gewendet haben ich stelle auch aus und warte auf den Rest. Es dauert eine Ewigkeit und gehen tut nichts, ich halte Nachschau und sehe das sie nicht gerade geübt sind im Umgang mit dem Navi, nehme dies an mich und übernehme nun die Führung der Gruppe auf dem Weg zurück zum Steine laden. Nach einem Kontakt mit Hans haben wir besprochen das ich mich melde wenn wir an der Autobahnausfahrt sind das er uns zum Ziel führen kann, gesagt getan, nicht gerade einfach telefonierend auf diesen schmalen unübersichtlichen und total holprigen polnischen Nebenstrassen zu fahren und gleichzeitig noch nach Strassenschildern Ausschau zu halten. Durch die super Führung von Hans treffen wir 15 Minuten vor Ablauf der gesetzten Frist am Steinbruch ein, möglicherweise auch weil ich etwas schneller gefahren bin (in die Ecke gehe und schäme mich). Der Verlad läuft speditiv auch durch die super Hilfe aller Kollegen, an dieser Stelle ein grosser Dank an alle, genial wenn man so zusammen steht! Nun sind alle beladen und die Kieselsteinchen „fachgerecht“ verzurrt und gesichert, so dass wir endlich losfahren können, den es ist schon nach 6 Uhr abends und wir müssen noch gut 3 Stunden rechne nur Fahrzeit zum Dresdner Tor, wo die Zelte für unser Nachtlager ja bereits betoniert sind. Ein grosses unbekanntes ist aber wieder der Zollübergang Polen-Deutschland an welchem wir ja beim hinweg schon lustige Erfahrungen gemacht haben und wieder hinmüssen um Strassengebühren zu bezahlen und die Mautkästchen der polnischen Strassen zurück zu geben. Dies läuft wie geschmiert, so dass wir um kurz nach 22:00 Uhr dort wieder losfahren und problemlos kurz nach Mitternacht in unserem Nachtlager im Dresdner Tor eintreffen, dort die Tipis beziehen etwas Essen und den Staub des Steinbruchs noch etwas spülen und jetzt müde ins Bett sinken. Morgen locker vom Hocker, den ersten Mai in Dresden geniessen.



Sonntag 29. April 2012 Auf dem Weg in Richtung Polen

02:15, 29 April 2012 .. 1 comments .. Link

Heute war nach dem späten Ende ein eher früher Start, 06:30 Abfahrt allgemeine Richtung LVIV, Lemberg Grenze Ukraine-Polen. Der Tag startete mit einem wunderschönen Sonnenaufgang welcher eigentlich nur gutes Verheissen konnte, super. Zu Beginn der Fahrt deutete auch nichts daraufhin das es etwas anderes werden sollte als ein schöner Tag, aber siehe da, noch nicht einmal wirklich richtig eine Stunde unterwegs, schon wieder ein Zebrastöckli aber zum Glück nicht bei uns sondern weiter vorne. Das bedeutete einen ungeplanten Stopp einlegen zu müssen damit den fleissigen Polizisten erklärt werden konnte wie das eigentlich ist, Hans und Bea konnten dies mit Hilfe eines Dolmetscher per Telefon klären und nun sollte die Sache bis zum Zoll geklärt sein, bleibt zu hoffen. Jetzt geniessen wir erst mal die Kaffeepause und dann geht’s weiter auf die Umfahrung von Lemberg hoffentlich unaufhaltsam gegen den Zoll.

Update 29.04 12:15 MESZ

Der Rest der Fahrt zum Zoll lief Ereignislos und sogar am Zoll mussten wir, trotz einer langen Schlange wartender PW, nur kurze Zeit warten bis wir um 13:00 Uhr UA Zeit, in den Ukrainischen Zollhof einfahren konnten, jetzt steht die Einfahrtskontrolle an und das fassen der Laufzettel. Nimmt mich Wunder wo es schneller läuft ob UA oder Polen. Lassen wir uns einmal mehr überraschen!

Was ich ja noch ganz vergessen hatte zu erwähnen, etwas ist ja doch noch vorgefallen. Nach der Kaffeepause haben wir kurzzeitig den Anschluss verloren da wir etwas ungeschickt parkieren und dann vor der Wegfahrt erst manövrieren. Als ich dann endlich über die 3 Spuren der Gegenfahrbahn in die richtige Richtung eingefädelt habe sind meine Kollegen alle schon ausser Sichtweite. Aus meiner Erinnerung weiss ich aber noch das nach der Tankstelle gleich nach links die Umfahrungsstrasse von Lemberg beginnt und biege ein, frage aber zur Sicherheit über Funk nach, bekomme keine klare Antwort von der Konvoi Leitung aber Toni der hinter mir fährt bekräftigt meine Meinung und ich fahre weiter. Aber Funk versuche ich nochmals Hans zu erreichen da ich soweit das Auge reicht kein anderes Fahrzeug zu sehen ist, er bestätigt mir das Sie warten würden aber nach kurzer Zeit bemerken sie, nicht auf dieser Strecke sondern sind sie nicht nach links abgebogen, die 4 welche mit mir abgebogen sind stellen aus und warten einige Minuten bis wir uns wieder in die gewohnte Formation begeben können.

Aber jetzt zum wichtigeren und viel interessanteren Teil, Zolldurchfahrt. Am ukrainischen Zoll läuft es wie geschmiert, nach eineinhalb Stunden sind wir im Niemandsland, zwar noch Ukraine aber auf der Grenzlinie zu Polen wo wir dann auch die nächsten Stunden stehen werden. Von da an geht überhaupt nichts mehr, wir stehen in der prallen Sonne bei gefühlten 50 Grad und angezeigten 33 Grad. Vor uns steht alles still, dann werden diverse PW mit Anhänger noch vor uns aufgestellt ist ja klar, noch mehr Wartezeit……und an der Waage vorne geht immer noch nichts. Oh Wunder die ersten können auf die Waage fahren endliche eine Schneemeile weiter nur noch 5 vor uns. Ach siehe da endlich können auch wir auf die Waage fahren, Freude herrscht, aber diese ist von kurzer Dauer. Bei der netten Dame im Waaghüttchen beginnt der stress erst Recht, grosse Diskussionen wegen des gewechselten Containers, da unser Ladegut nicht abgeladen wurde sondern der ganze Container gewechselt sieht unser Fahrzeug nicht mehr gleich aus wie bei der Ausreise und fleissig wie die Dame war hat sie das bemerkt, es stellt sich nur die Frage warum bei uns und bei den anderen 4 vor uns wurde nichts bemerkt. Nach langem hin und her, Erklärungen mit allen möglichen Hilfsmitteln, Händen, Füssen, jeglichem Schriftlichen was mir aus der Fahrermappe zur Verfügung stand und natürlich sehr viel Charme, lässt Sie mich dann nach 20 Minuten doch weiterfahren. An der Einreise geht es eigentlich sehr zügig voran, ein netter Herr mit guten Deutschkenntnissen kontrolliert noch perönlich alles an Dokumenten und meint dann, fertig bitte Rausfahren, ich schaue ihn etwas ungläubig an, raus? Ja raus, ok! Natürlich sage ich kein Wort von wegen nicht Scannen und fahre vor zur Ausfahrtsschranke, inzwischen ist es 19:00 Uhr, wie ich später von Kollegen erfahre Zeit für einen Schichtwechsel, warten wir halt weiter macht ja nichts ist nicht das erste Mal heute, aber irgendwie stellt sich das schlechte Gefühl in mir drin trotz vor mir liegender Zollausfahrt nicht ein. Die netten Herren mit ihren PW mit Anhänger kennen sich gut aus hier, fahren alle einen anderen Weg und reihen sich vor mir ein, die sollen doch auf diese 5 Minuten kommt es jetzt auch nicht mehr an. Endlich am Ausfahrtshäuschen angekommen reiche ich die gewünschten Dokumente und sehe direkt in den PC Bildschirm, beim einlesen unserer Karte erscheint sogleich ziemlich viel Rot, bewahrheitet sich mein schlechtes Gefühl nun doch noch. Ja und wie, der nette Herr am Schalter versucht mir auf Polnisch, russisch und was auch immer noch (verstehe ich doch alles nicht) zu erklären das ich eine Zollerklärung für unseren geladenen Container brauchen würde, ohne diesen keine Ausfahrt! Leicht säuerlich, so kurz vor dem Ziel endlich aus diesem Zollhof zu gelangen, kläglich gescheitert! Dann heisst es zurückfahren auf den Parkplatz, in dieser Zeit holt der nette Mann von der Ausfahrt einen Kollegen der etwa so gut Englisch spricht wie ich, er Versucht mir zu erklären was ich soll, muss oder was Sie wollen und ich versuche ihm zu erklären das ich das nicht will weil ja vor mir schon 4 andere auch mit Containern die gewechselt wurden den Hof verlassen hatten. Er versprach mir das weitre Vorgehen abzuklären als der nette Mann vom Tor einige Minuten später mit einer netten Kollegin die besser Englisch sprach als ich zurückkehrte und das selbe Spiel mit Erklärungen begann von vorne, jedoch konnte Sie mir dann sagen das dies eine kleine Sache sei und ich Ihr bitte in Büro folgen soll um dies zu machen. Gesagt getan, im Gang wurde ich gebeten mich hinzusetzten, kam mir etwas wie ein Schwerverbrecher vor, nicht lange, ich wurde ins Büro gebeten und dort wurde mir ein Telefonhörer gereicht, am anderen Ende sei der Chef, er wolle mit mir sprechen um zu klären was Sache sei. Ich nahm den Hörer und grüsste, eine nette Stimme grüsste am anderen Ende in Englisch, so wusste ich auch was es geschlagen hatte, gleiche Erklärungen von vorne, was wir machen, wie es funktioniert, warum, wieso und so (hatte fast das Gefühl mit meiner Tochter zu sprechen die stellt auch immer solche Fragen nur nicht in Englisch) er bedankte sich recht höflich ich reichte den Hörer wieder der Dame welche mich bat wieder draussen z  warten und siehe da, einige Minuten später trat Sie mit einem netten Lächeln in den Gang hinaus und meinte freundlich zu mir, alles OK wir können rausfahren! Mein Herz nahm einen Sprung, Sie begleitete mich noch auf den Hof wollte persönlich noch ein zwei Dinge über unsere gute Sache wissen, ich bedankte mich aufs herzlichste bei ihr und verabschiedete mich. Also jetzt aber nichts wie raus hier, einfach wieder hinten anstehen, da je der Herr vom Tor dem ganzen Prozedere beigewohnt hatte, war der Andrang jetzt schon fast riesig, aber egal jetzt musste es einfach klappen mit der Einreise, dies tat es dann auch um 20:45 Uhr. Also haben wir einen normalen Arbeitstag im Zoll verbracht und das für eine Einreise mit leerem Fahrzeug, dies ist ein Hohn, jedoch da wir ja die Uhren wieder zurückgestellt haben wir wieder etwas Zeit gewonnen, welche wir ja auch brauchten für den Weg zum Hotel beinahe 500 Km. Zuerst aber mal zum Nachtessen, wo wir dann ^Hans und Bea trafen die auf uns gewartet hatten, es gab Pizza, ach wie langweilig „kei härdöpfel“. So erfuhren wir auch, das die anderen welchen ca 3 Stunden durch den Zoll waren, bereits verpflegt die Fahrt unter die Räder genommen haben, dies auch nicht ganz problemlos, der bekannte Holzbock hatte scheinbar ein Problem mit dem Öldruck welches aber schnell behoben werden konnte. Der Weg ins Hotel war sehr lang, morgens um 04:20 haben wir das Ziel erreicht, was hiess gerade mal 4 Stunden Schlaf, aber Markus hatte ja schon vorgeholt, er ist nur eine kurze Strecke gefahren nach dem Essen und dann hat ihn die Müdigkeit eingeholt und er hat sich ins Chörbli verzogen wo er allem Anschein nach sehr gut schlief, denn als ich ihn eine Dreiviertelstunde vor ziel wecken wollte zum Übernehmen hatte ich keine Chance ihn Wachzukriegen, mein einschläfernder Fahrstil…kaputt wie nichts lag ich im Bett schlief sofort ein um heute Morgen schon um 08:15 Uhr zu verwachen. Neuer tag, neues Glück.



Samstag 28. April 2012 Abfahrt Sumy, Durchfahrt Kiev und Polizeikontrolle

00:22, 29 April 2012 .. 0 comments .. Link
Ein wunderschöner Tag begrüsste uns, nach dem letzten Frühstück in Sumy wurden wir zu den Lastwagen chauffiert wo sofort reges Treiben begann, Scheiben reinigen, Pneu kontrollieren und nicht zu vergessen das Gepäck verstauen. Geplante Abfahrt war um 08:00 Uhr diese verzögerte sich durch dieses Prozedere und die Händeschüttelrunde um beinahe eine halbe Stunde. Ein letztes Winken und schon waren wir auf dem Heimweg, ich hatte heute die Ehre mit Sumy 1 mitzufahren, ganz was neues an der Spitze des Konvois, und das erst noch von Bea chauffiert, merci. Nach dem ersten Tankstopp verlief die Fahrt bis zum Mittagessen wenig ereignisreich bis auf etwas Rückstand auf die Marschtabelle. Während des Mittagessens stand irgendwann ein Polizist im Restaurant deutete auf seine Uhr, sagte irgendetwas und verschwand wieder. Als wir bereit waren für die Weiterfahrt war niemand der Polizeibegleitung mehr zu sehen worauf entschieden wurde das wir ohne weiterfahren. Kurz vor Kiev versuchten wir herauszufinden ob wir in Kiev Begleitung erhalten würden oder nicht, für dieses Unterfangen stellten wir aus und ich nutzte die Zeit für ein Nickerchen, welches sich, wie sich später herausstellte, genau zur richtigen Zeit kam. Nach knapp einer Stunde warten, war klar dass wir uns wohl selbstständig durch Kiev kämpfen müssen, was unser Leitungsteam hervorragend machte und alle Fahrer spannten toll zusammen, so dass wir mit einem kleinen Schönheitsfehler, Lastwagenfahrverbot, eigentlich gut durch die Stadt kamen. Durch das gute Navi welches uns führte und nicht den weg den wir normal fahren, der ist ohne Lastwagenfahrverbot, konnten wir so mal noch einen anderen Teil von Kiev sehen, danke Navi. Eider ist Kiev noch immer eine riesige Strassenbaustelle, was uns weiterhin viel Nerven kostete, aber auch zeigte in welch gutem Zustand die Fahrzeuge hier in der Ukraine sind, denn wir tanzten im Slalom durch Kiev um Unfälle und Pannenfahrzeuge herum, aber hatten immer Sichtkontakt zu einander. Der ganze spuck dauerte knapp 2 Stunden, bis wir es endlich geschafft hatten und wieder etwas zufahren konnten. Etwas ausserhalb machten wir eine kurze Rast, Boiler entleeren und Fahrerwechsel für den nächsten Abschnitt zum Nachtessen im Hotel Inter, in welchem wir auf dem Weg nach Sumy übernachtet hatten, da es so ein wunderschöner Abend war konnten wir um 20:00 Uhr noch draussen sitzen und essen. Danach der letzte Teil, auf welchen ich das erste Mal Bekanntschaft mit einem Zebrastöckchen der Ukrainischen Polizei machte, der nette Herr am Strassenrand hielt dies wie einen Zauberstab in die Luft, winkte komisch und schaute ganz fest zu mir in die Kabine, was ich wohl übersehen haben musste…..(wollte)  oder ich wusste nicht was dies zu bedeuten hatte, wäre ja auch möglich. Jedenfalls fuhr ich weiter und schloss nahe zum Vordermann auf das sicher keiner zwischen uns fahren konnte und siehe da, keine Minute später wurde ich von einem LADA (Lass Andere Damit Abfahren) eingeholt, überholt und angeblinkt mit den Drehlichtern, aber da kein Platz war oder er sich nicht mehr sicher war welcher der 11 Lastwagen nun der war welcher, zog er bis zur Konvoispitze vor, welche ich bereits über mein Missgeschick informiert hatte und angehalten hatte. Keine Ahnung was und wie sie das gemacht haben, aber nach gut 5 Minuten konnten wir weiterfahren, werde morgen mal nachfragen. Kurz vor 01:00 Uhr sind wir nun in unserem Hotel angekommen und morgen geht’s früh weiter, wünsche drum allen süsse Träume.

Freitag 27. April 2012 Einen Tag zur freien Verfügung

22:02, 27 April 2012 .. 2 comments .. Link

Den heutigen Tag konnten wir geniessen nach Lust und Laune. Wir bekamen Dolmetscher zur Verfügung gestellt um uns die auch irgendwie verständigen zu können und wurden um 10:00 Uhr zum Markt chauffiert. Einigen genossen bei schönstem Wetter zu Fuss den Weg in die Stadt und die meisten trafen sich irgendwo dann wieder. Die einzigen Fixen Termine heute waren die Essen, welche wir um 13:00 Uhr und 18:30 Uhr am gewohnten Ort zusammen genossen. Für morgen heisst es um 07:30 Abfahrt im Hotel zu den Fahrzeugen und um 08:00 Uhr zurück Richtung Heimat, hoffen wir das auch der Heimweg so toll und problemlos verläuft. Vielen Dank an alle die uns hier in Sumy unterstützt haben, es war eine super Zeit hier und ich freue mich auf ein mögliches nächstes Mal, bis bald.



Donnerstag 26. April 2012 Ablad und verschiedene Besichtigungen

00:35, 27 April 2012 .. 2 comments .. Link


07:45 Uhr warum ist da so ein komisches Geräusch in meinem Zimmer? Ah das ist ja mein Wecker, geht es dem noch mich aus dem Schlaf zu reissen, aber die Sonne lacht ja schon, allerhöchste Zeit aufzustehen. Nach ausgiebigen Müesli Frühstück stand die Fahrt zu den Lastwagen an um mit diesen dann zur Abladestelle zu fahren. Zur vereinbarten Zeit standen wir  mit 2 von 4 Fahrzeugen bereit, wie auch unsere Helfer und die wichtigen Verwaltungsleute nur jemand fehlte, die Person vom Zoll ohne diese nichts geht. Also warten wir eine kleine Ewigkeit bis die nette Person endlich eintrifft, war ja nur eine Stunde. Danach geht alles ziemlich zügig voran, dass Material in den Container schwindet und das Lager füllt sich langsam. In gut 3 Stunden sind die ersten beiden Fahrzeuge geleert und das Material eingelagert, wir bringen eines der Fahrzeuge in unseren Parc Ferme das zweite mit Hebebühne behalten wir auf Platz um Paletten die auf den folgenden Fahrzeugen verladen sind über die Hebebühne abladen zu können. Ein weiteres Fahrzeug zum Ablad bereitgestellt haben wir uns dann gegen 14:00 Uhr auf den Weg zum Mittagessen gemacht, welches wir genossen. Die Kollegen hatten die Möglichkeit am Morgen die Möglichkeit ein erst kürzlich eröffnetes Einkaufscenter zu Besuch begleitet von Übersetzern, als wir zum Mittagessen eintrafen machten sie sich gerade auf den Weg ein Spital zu besichtigen um später dann bei uns vorbeizuschauen wo das Material abgeladen und gelagert wird vor der Verteilung.  Bei uns lief der Auslad recht speditiv, die Jungs aus der Polizeischule welche uns zur Seite standen machten einen super Job, trotzdem zog sich das ganze unendlich in die Länge, so dass wir erst um 20:45 alles fertig hatten und zurück im Hotel waren, wo es hiess kurz unter die Dusche springen bereit machen und schnellstmöglich losfahren zum Offiziellen Essen das für unsere Kollegen schon um 7 angefangen hatte. Die Stimmung war toll als wir eintrafen es wurden Reden geschwungen und etwas Vodka getrunken, aber bald war es dann schon Zeit für Feierabend und die Fahrt zurück ins Hotel, von wo sich die einen oder anderen noch ins Nachtleben stürzten und die anderen zurückzogen. So viel zu heute, morgen heisst es „Tag zur freien Verfügung“ es besteht die Möglichkeit um 10:00 Uhr mit Dolmetschern den Markt zu besuchen und was auch immer zu untenehmen, wir werden sehen was dabei alles rauskommt.



Mittwoch 25. April 2012 Offizieller Empfang und Ablad

00:09, 26 April 2012 .. 3 comments .. Link

Um 08:45 begann der heutige Tag, nach reichhaltigem Frühstück mit der Busfahrt zu unseren Fahrzeugen, dort wurden wir schon von der Miliz erwartet welche uns dann auf der Fahrt zum Regierungsplatz begleitete, so das auch sicher niemand verloren geht, sind wir ja die letzten Tage auch nicht aber man weiss ja nie. Dort angekommen wurden die Fahrzeuge bereitgestellt und um 10:00 Uhr begann der offizielle Empfang mit einer Gesangsvorführung, es folgten diverse Reden und der Dank an die Fahrer, jeder einzelne wurde Namentlich aufgerufen und durfte ein präsent entgegen nehmen. Was danach folgte kann sich jeder Vorstellen, ist ja auf unserer Reise ein immerwährendes Thema, na was wohl! ? Mittagessen ;-) Nach dem Mittagessen wurde der Grossteil unserer Truppe mit einer Stadtführung beehrt, ich  hatte das Glück bei der Ablad Truppe Unterschlupf gefunden zu haben, was sich auch wirklich gelohnt hat. Aber dazu später mehr, muss weiter, na wo hin wohl, zum Nachtessen.

Wie es sich herausstellte hatte eines unserer Fahrzeuge ein Eisenteil in den Pneu eingefahren und verlor Luft, da ich ja auch sehr gerne dreckige Hände habe meldete ich mich freiwillig dieses Rad zu wechseln, so kam ich zu der Ehre in der Abladetruppe zu sein, was sich später als eher gut herausstellte, aber den Radwechsel nahm Giorgio alleine vor, vielen Dank dafür! Als erstes organisierten wir den Luftschlauch um den Pneu zu Pumpen damit wir das Fahrzeug in die Agrarschule, in welcher unser Parc Ferme ist, zu fahren und dort den Pneu zu wechseln. Als wir dort angekommen sah ich Sepp auf einem Mäuerchen sitzen, die Sonne geniessen und die Leute beobachten, da er Mühe hat weit zu laufen, hat er nicht an der Stadtführung teilgenommen und es genossen das Leben in Sumy zu studieren. Nachdem wir wieder Luft im Reifen hatten spannten wir ihn gleich ein mit uns ein Fahrzeug zu verschieben, was er mit Freude auch machte, ich fuhr mit einem Fahrzeug zum Militärareal und Sie fuhren zu dritt in die Agrar. Als ich an unserer Ausladestelle angekommen war, war bereits an einem Fahrzeug der Container umgeladen und ich konnte dieses gleich auch in die Agar bringen und ein weiteres, nämlich unseres zum Umladen ins Militärareal bringen. Bei meiner Ankunft, stand bereits der berühmt berüchtigte Holzbock bereit zur Verschiebung in die Agrar , was ich gerne auch übernahm, fühlte mich ja fast wieder wie zu Hause. Ich genoss die kurze, harte Fahrt und die eine oder andere lustige Aktion der beiden letzten Fahrten schossen mir durch den Kopf, ich nehme mal an ich hatte ein riesiges Lächeln auf dem Gesicht. Bei meiner Rückkehr ins Militärareal, waren die Kollegen beschäftigt damit den Container von unserem Lastwagen abzuladen, was sich als viel schwieriger herausstellte als erhofft, der Container war vorne viel zu schwer und der Top moderne Kran, brachte ihn erst nach mehrmaligem verkürzen der Ketten vom Auflieger, als er ihn endlich anheben konnte fuhr ich schnell weg zum Wenden und danach den leeren Container z laden. Nach meinem Manöver, bei dem mir Andi super half, merci, traute ich meinen Augen beinahe nicht, der Container stand quer zum Strässchen auf dem Wiesenbord…entweder der Kran zu schwach oder der Container zu schwer. Mit ziehen auf einer Seite, würgen tun und machen, das ganze Trauerspiel dauerte sicher 45 min, bis der Container an seinem Bestimmungort stand, endlich konnte mir ein leerer Container geladen werden, so dass ich dieses Fahrzeug dann auch versorgen konnte. Nun standen noch 2 Fahrzeuge an um Container umzuladen und 2 Fahrzeuge standen ja immer noch auf dem Regierungsplatz. Ich durfte noch eines der beiden Fahrzeuge vom Regierungsplatz holen zum Versorgen in der Agrar und danach chauffierte uns Bea zum Hotel, kurz vor 7 waren wir dort und um halb 8 ging es ja bereits weiter zum……ja klar, Nachtessen, welches wie normal super schmeckte. Nach diesem wollte ich eigentlich noch ein wenig  um die Häuser ziehen, was ich zu Gunsten eines schlummis an der Hotelbar, aber doch sein liess. Eigentlich bleibt jetzt nur noch etwas zu berichten, nämlich das Wetter, traumhaft schön und warm (20 Grad), super.



Dienstag 24. April 2012 Das letzte Stück, Durchfahrt Kiev, Empfang Oblastgrenze und Ankunft Sumy

08:55, 24 April 2012 .. 1 comments .. Link

Guten Morgen, die Sonne empfängt mich zu einem neuen und sicher auch interessanten Tag, schon eine Stunde vor offizieller Weck Zeit meines Weckers bin ich hellwach, nach dem obligaten Gang an ein Örtchen lege ich mich nochmal aufs Ohr, aber scheinbar aufs falsche, denn es wird nichts mehr mit schlafen. Egal, ich werde in dem Fall mal schauen ob warmes Wasser zur Verfügung steht, damit ich mich nach der relativ kurzen Wäsche vom Vortag eine grosse Wäsche durchziehen kann, warmes Wasser ist nur der 2te Vorname, wunderprächtig heisses Wasser welches ich ausgiebig geniesse, geniesse und noch etwas geniesse, ist das nicht ein Start in den Tag! Nach diesem Wellnessmorgen, für andere noch zu Nachtschlafender Zeit habe ich mein Zimmer schon abgegeben und werde mich an den Morgenservice an unserem Auto machen, am Dreckwasser welches von den Scheiben rann, war es wohl nötig…. Nach getaner Arbeit ist jetzt das Morgenessen fällig, welches von den netten Damen die schon das Bier serviert hatten, zubereitet und zügig geliefert wurde und gut schmeckte.

Inzwischen sind wir bereits eine Stunde unterwegs, war die Strasse bisher in einem guten Zustand und gut ausgebaut, ist es in diesem Teil ziemlich holprig Oder gar sehr, nach einer kurzen Flugeinlage musste ich jetzt erst wieder die Kabine aufräumen. Kiev nähert sich rasch, Hoffen wir auf eine gute Durchfahrt.

 

Update Mittwoch 25.4 09:00 UA

Nach einer gut einstündigen Fahrt erreichten wir den näheren Umkreis von Kiev, dies merkten wir an diversen Strassenbaustellen, Kiev zur Zeit eine grosse Baustelle was sich für uns negativ auf den Verkehr auswirkte, Stau, Stau und noch ein bisschen sehr viel Verkehr, machte die Durchfahrt in Kiev zur wahren Nervenprobe, welche wir aber mit Bravur meisterten. Wir hatten etwas länger als auch schon, aber spass hat es trotz allem gemacht. Nach kiev mussten wir noch gute 30 Minuten  fahren bis wir uns das wohlverdiente Mittagessen zu Gemüte führen konnten, fein isch gsi, Salzherdöpfelli Kotelett vom Grill, Salat und zu guter letzt no es Käfeli. Nach dem Mittagessen standen die nächsten 90 Kilometer bis zur Verzweigung in Richtung Sumy an, wo der nächste Tankstopp war und von wo wir uns dann auf den eher holprigen Weg in Richtung unseres Ziels machten. Gut geschüttelt und nicht gerührt treffen wir fröhlich an der Oblastgrenze ein wo wir freudig von Marianne und den Sumyanischen Vertretern erwartet werden, nach einigen kurzen Netten Worten und der Übergabe und Verspeisung des Gastgeschenks, ein Brot, machen wir uns auf den Weg nach Romny wo der eigentliche Festakt in einem Restaurant stattfindet. Der reich gedeckte Tisch erwartet uns und nach den obligaten Reden und Trinksprüchen geniessen wir die Speisen und die ersten Vodka (die einen). Nun wird es aber Zeit die Letzten eineinhalb Stunden unter die Räder zu nehmen, damit wir müde aber zufrieden im halb 11 in Sumy eintreffen und die Fahrzeuge abstellen können. Ab da geht alles sehr zügig, wir werden ins Hotel gefahren, die Zimmer bezogen und das Bier genossen. Wir haben es Unfallfrei  und ohne nennenswerte Probleme geschafft und ich liege zufrieden in meinem Bett, ärgere mich über mich, da ich meinen Stromübergangsstecker im ersten Hotel vergessen habe und leider keinen Strom mehr habe um ein paar Zeilen zu schreiben, aber es schläft schnell und gut. Kann ja morgen im Lastwagen ein paar Amperekäfer füttern das ich schreiben kann, was ich jetzt ja mach nachdem wir bereits vor dem Regierungsgebäude Aufstellung genommen haben, aber dazu bald mehr.



Montag 23. April 2012 Zoll Polen – Ukraine und die ersten Kilometer in der Ukraine 2

08:41, 24 April 2012 .. 0 comments .. Link
Update

Es hat grausam gut geschnarchelt, Markus meinte man habe mich schlafen hören. Egal, es hatte auch noch eine andere gute Seite, als ich aufwachte lachte mir die Sonne entgegen, super! Was so ein bisschen schlaf nicht alles bewirken kann. Mit grosser Wahrscheinlichkeit bin ich durch das dröhnen des V8 Scania von Hans und Bea, welche mit einer ersten Truppe welche fertig abgefertigt war den Zollhof bereits verliess. Wir waren kurz danach auch fertig warteten aber noch auf die anderen 3 Kollegen und fuhren zusammen mit diesen die ersten Meter in der Ukraine bis zur ersten Tankstelle wo wir den Rest unserer tollen Truppe wieder trafen. Nach einem kurzen Tankstopp und etwas Pause wurde dann Markus und 3 weitere Kollegen abberufen um die Versicherung der jeweiligen Fahrzeuge abzuschliessen. Für die erste Etappe bekam ich aus diesem Grund eine nette Begleiterin, welche zuerst sicher 45 Minuten telefonierte von einem zum anderen und danach hatte mein einschläfernder Fahrstil seinen Dienst getan und Sie schlief den Schlaf der gerechten und bei jedem kleineren oder grösseren Rumpler schlug ihr Kopf gegen die Seitenscheibe, was ihrem Schlaf jedoch einen Abbruch tat. Beim nächsten Halt stiess mein Beifahrer wieder zu mir und prompt in diesem Moment erlebten wir einen ersten schönen Sonnenuntergang in der Ukraine. Markus fuhr nun die zweite Runde in die Ukrainische Nacht, mit dem Hungergefühl im Bauch zog er diesen Turn mit viel Drive durch und schlug beim Nachtessen auch dementsprechend zu. Zurück im Lastwagen wurde der Beifahrersitz erst gar nicht in Beschlag genommen, Markus war so müde das er sich direkt ins Bett verzog und die restlichen knapp 200km schlief wie ein Stein. Die Fahrt durch die Nacht war nach dem langen Tag streng aber dank der Fortgeschrittenen Zeit sehr zügig da sich fast gar keine anderen Fahrzeuge mehr auf der Strasse befanden. Nach der Ankunft morgens um 2 Zhitomir klappte die Zimmer Verteilung tadellos und es reichte für den einen oder anderen sogar noch für ein Bierchen um den Staub runterzuspülen. Die Gruppe lichtete sich aber zügig und rasch waren die Betten aufgewärmt und die Lichter erloschen, gute Nacht.



Montag 23. April 2012 Zoll Polen – Ukraine und die ersten Kilometer in der Ukraine

07:50, 24 April 2012 .. 7 comments .. Link

 

Guten Morgen liebe Leser, ein neuer Tag hat schon ziemlich früh begonnen und dies ziemlich unsanft, die netten Leute im Hotel meinten es gut mit us und hatten den Weckdienst organisiert um 05:15 Uhr, Freude Herrscht aber ok Zeit um einen ersten Besuch am stillen Örtchen und dann noch einige Minuten hinlegen bis ich zum zweiten von meinem Wecker unsanft aufgerüttelt wurde. Aber ich wollte ja um 05:45 geweckt werden, ich nehme es ihm nicht weiter übel. Jetzt nichts wie los zum Duschen, weisch wie schön, aber zum 3 mal unsanft in den Tag geholt denn wie sollte es auch anders sein, kein Warmwasser. Aber somit war ich nun endgültig wirklich wach und wie! Eigentlich dachte ich mir, ich sei der einzige der dieses Problem hatte da ich im obersten Stock im letzten Zimmer nächtigen durfte, wie ich aber mit Freude feststellen durfte, erging es allen meinen Kollegen ähnlich, also het der Tag doch nicht so schlecht angefangen.  Pünktlich um viertel vor 7 setzten wir uns in Bewegung, zuerst die ganze Truppe rechts um kehrt und dann ab in Richtung Zoll.

Am Zoll angekommen kurz nach 7, die ernüchterung, wir sind nicht die einzigen, vor uns steht ein Hilfkonvoi aus Holland mit 9 Fahrzeugen, somit ist anzunehmen das die Veerzollung heute etwas länger dauert als erhofft….aber wir haben ja Zeit, ich verbringe diese mit Blogschreiben und Markus neben mir am Lenkrad liest sich tief in sein Buch. Werde wieder berichten wie es läuft, freut euch !

 

Update 11:00 Uhr

Inzwischen ist es 10:45 Uhr und wir sind mit allen Fahrzeugen bereits über die Waage gefahren und stehen nun im polnischen Zollhof und warten auf die Abfertigung. Ich hatte etwas sorgen, da Sumy 1 bereits um 9:15 über die Waage gefahren ist und dann fast 45 Minuten nichts mehr von weiter ging, aber dann konnte ich sehen das noch andere Fahrzeuge zuerst abgefertigt wurden, die allem Anschein nach irgendwo zwischen uns und dem Holländischen Konvoi gewartet hatten. Als wir dann an der Reihe waren ging alles sehr zügig und jetzt hoffe ich das der Rest bei der Ausreise weiter so gut vorwärts geht. Wir werden sehen.

 

Update 13:50 CH / 14:50 UA

Das lief ja bis jetzt super, um 13:00 Uhr waren die Einreise Formalitäten bereits erledigt, jetzt stehen wir gut gelaunt im ukrainischen Zollhof und sind gegenüber euch in so kurzer Zeit eine Stunde voraus. Wir vertreiben uns die Zeit mit einem gemütliche Mittagessen, was wohl natürlich Wurst und Brot, den obligaten Schoggistängeli und netterweise einem feinen Dessert gespendet von unseren holländischen Kollegen, die leider am Zoll gestrandet sind, da ihnen wichtige Papiere fehlen für die Durchfahrt der Ukraine, welche nun eingeflogen werden. Wir alle sind positiv überrascht wie schnell alles gelaufen ist bis jetzt, da kann der Rest ja auch nur so gut weitergehen. Ich habe mich entschieden die Zeit für eine kurze Ruhepause zu nutzen und werde wohl mal ein paar tiefe Züge vor mich her schnarchen.  

Update Dienstag 24.4 9:30 Uhr UA

Nachdem wir ja gestern leider nicht zu unseren Mautkästchen gekommen sind, war heute etwas früher Tagwache damit wir nach dem Morgenessen den erneuten Gang zum Zoll antreten konnten und einen neuen Versuch starten konnten diese zu bekommen. In lustiger Runde beim Morgenessen, wurde in meiner kurzen Abwesenheit bestimmt, dass mir die Ehre zugutekommt, mit unserem Begleitfahrzeug die obengenannte Runde zu chauffieren, ich fahre ja gern. Brav wie ich bin, habe ich die Kollegen sicher zum Ziel geführt und dort begann es mit den ersten Diskussionen, die nette Dame am Schalter hatte das Gefühl, das Heinz der am Vorabend die ganze Prozedur schon gemacht hatte aber durch die Systemabschaltung nicht mehr zu seinem Mautkästchen gekommen ist, nochmals persönlich anzutraben habe….aber eigentlich war ja mit der Kollegin von gestern Abend etwas anderes abgemacht. Trotzdem Sie ein wenig Deutsch verstand und wir Ihr mit Engelszungen versuchten zu erklären was abgemacht war, bekam ich schlussendlich die Möglichkeit mit meinem perfekten Englisch ihr die Sachlage erneut zu erklären, oh Wunder es hat geklappt!? Innert nützlicher Frist hatte sie die Box bereit. Danach durfte ich meine Unterschriftkünste zum besten geben und hatte auch bald die Box für unser Fahrzeug in der Hand. Das galt es zu Feiern und dies klarerweise mit Rauchzeichen der ganzen Mitwelt zu verkünden, aber der erste Zug am Rauchzeichen macher, blieb mir fast im Hals stecken…… es nahte Unheil in der Person von zwei fleissigen Deutschen Polizisten, einer netten Dame welche von einem genauso netten Kollegen chauffiert wurde. Zuerst fuhren Sie neben unser schönes, altes Schweizer Polizeiauto dann schräg dahinter und stiegen aus. In forschem Schritt kamen Sie in unsere Richtung und die nette Dame wollte sofort Wissen wem der Wagen gehöre, auch Erklärungsversuchen wie sich das ganze verhält mit dem Fahrzeug liess sie keine Chance und verlangte unsere Ausweise. Danach wollten Sie mit mir das Fahrzeug ansehen, hatte die möglicherweise noch nie einen Schweizer Polizeichlapf gesehen? Nein nein, man muss ja auf Nummer sicher gehen das er nicht geklaut ist J, sehen wir so aus? Egal, es wurde mir Mitgeteilt das sie jetzt mit dem Vorgesetzten abklären würden ob wir überhaupt weiterfahren dürften und ob es eine Ordnungsbusse oder gar eine Anzeige geben würde, hätte viel Arbeit gegeben. Das ganze dauerte die Ausgabe von 2 Mautböxlis und diese ganze Prozedur dauert auch wirklich seine Zeit. Inzwischen hatte ich schon die einen oder anderen Rauchzeichen gegen den Himmel geschickt, wie sich kurz später herausstellte konnten diese entziffert werden, denn die beiden fuhren die paar Meter zu uns hin belehrten uns sehr streng händigten uns unsere Pässe aus und das war es zum Glück. Vielen Dank den involvierten für Ihr Verständnis. Danach hatten wir dann auch bald unsere Boxli’s zusammen und konnten uns auf den Weg zurück zu unseren Kollegen machen, welche schon mit laufenden Motoren auf uns warteten, da wir gehofft hatten um 8 Uhr abfahren zu können, aber inzwischen war es schon nach halb 9.

Der Start zur ersten Tagesetappe, erfolgte dann um viertelvor 9 bei durchzogenem Wetter, mal Sonne mal Regen mal trocken und eher langweilig und eintöniges Autobahnfahren. Nach 2einhalb Stunden dann endlich die erste Pause, natürlich bei was….Wurst und Brot sowie Schoggistängeli. Nach diesem halt ging es im gleiche Stil weiter, eintönige Autobahn bis wir dann zum nächste interessanten Punkt gelangten vergingen beinahe 2 Stunden und dies war die Zahlstelle, ja wirklich eine Zahlstelle! Wir lösen ein Mautböxli, und müssen danach auf der Autobahn für ein Teilstück noch separat bezahlen, warum einfach, wenn’s kompliziert auch geht! Zettel gefasst und weiter Autobahn, jetzt wenigstens Stadt in Sicht und viel Interessantes zu sehen entlang der Autobahn, viel Abwechslung in der Monotonie. Oh was sehe ich denn da, der Flugplatz an welchem die Raststätte in  der, der Mitagessenhalt geplant ist rückt schnell näher, also los nichts wie zum Essen, nein nicht schon wieder Essen, also dann halt weil die Blase ja auch nach einer Entlastung schreit passt das schon.

Der nächste Abschnitt unserer Reise, ist nur noch kurz auf der Autobahn dann geht’s endlich los mit dem interessanteren Teil, etwas Engeren, kurvenreichen Strassen mit vielen kleinen Steigungen und Senken, eine richtige Berg-, und  Tal Bahn, Freude Herrscht. Nach einer weiteren kurzen Kaffeepause führte uns der letzte Abschnitt der sich ziemlich in die Länge zog um halb 10 zu unserer Unterkunft. Dort erhielten wir, nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, ein feines Nachtessen, mmmmmhhh fein gsi!

Nach einer kurzen Info zum morgigen Tag, leerte sich der Raum sehr schnell und man (n) verdrückte sich schnellstmöglich ins Zimmer, da es ja morgen doch schon um viertelvor 7 losgeht und zwar mit einer kurzen Fahrt zum Zoll, lassen wir uns überraschen was der für uns bereithält. So jetzt scheint es mir aber höchste Zeit für mich auch meine wohlverdiente Nachtruhe einzulegen, bis bald.



Samstag 21. April 2012 Nach tollem Start ein harziges Ende

00:32, 22 April 2012 .. 5 comments .. Link

 

Heute Morgen pünktlich um 06:00 Uhr sind wir vollzählig, nach der Stärkung mit Gipfeli , in Wohlen gestartet. Nach dem ersten kurzen Abschnitt bis nach Schaffhausen zum Zoll, an welchem die ersten Erfahrungen im Chauffeuren Kreis  ausgetauscht werden konnten, verliessen wir die Schweiz um auch schon bald den ersten Boxenstopp zum Kaffee einzulegen. Gemütlich wurde gefachsimpelt und Erlebnisse ausgetauscht aus bereits absolvierten Hilfstransporten und natürlich auch schon das eine oder andere Mal kräftig gelacht. Auch die zweite Tagesetappe verlief problemlos und schon war es wieder Zeit die Mittagspause einzulegen. Der Nachmittag verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse und gegen 21:00 Uhr haben wir dann die Grenze Deutschland – Polen erreicht, an welcher wir nun stramm zu stehen hatten um die „Kästchen für die Bezahlung der polnischen Autobahngebühren abzuholen. Bei den ersten 6einhalb Autos verlief dies eher zäh und doch ziemlich zügig ;-) und als ich dann endlich freudig vor dem Schalter gestanden habe, eine Hiobsbotschaft………

Leider wird heute Nacht im System der Mautgesellschaft ein Update gemacht „Merci“ was heissen sollte das für 4 Fahrzeuge noch überhaupt nichts passiert ist und diese morgen früh erneut anstehen dürfen. Freude herrscht, zum Glück etwas früher aufstehen wäre ja blöd gewesen bis halb 7 zu schlafen….

Also hiess es danach die wenigen hundert Meter zum Hotel ohne bezahlte Maut zu fahren, wen interessiert’s und dann nach der Tank Orgie (danke dem Tank Team Enzo und Koni) unser Kistchen zu parkieren, es war ja doch schon 23:00 Uhr,  dann Zimmerbezug und sofort zum Nachtessen (endlich wieder Essen) welches einmal mehr hervorragend geschmeckt hat!

Und jetzt aber nicht’s wie ab ins Körbchen, ist schnell wieder morgen und hoffentlich läuft es dort gleich gut wie heute.



Freitag 20. April 2012 Vorbereitungen und Fahrzeugbereitstellung

18:21, 20 April 2012 .. 0 comments .. Link


Super hat es geklappt bei MAN in Otelfingen mit der Fahrzeugabholung, merci Frau Meier! Nun auf dem Schützenhausplatz in Wohlen eingetroffen geht es nicht wirklich vorwärts, aber da trifft auch schon Res zum Funkeinbau ein, “ danke Res für dä super flotti iibau“.

Nun schon halb 12, Zeit für eine Stärkung, endlich etwas Essen. Ich frage mich so, wo wohl unser Auflieger ist, aber entschliesse mich mal easy peasy zuerst das Mitagessen zu geniessen werde mich nachher darum kümmern.

Zurück auf dem Schützenhausplatz erwische ich endlich die gute Seele Bea welche mir dann die Info, welchen Auflieger wir nachziehen dürfen, gibt. Jetzt aber nichts wie los zur Ferro den Auflieger  holen und dann die restlichen Vorbereitungen noch tätigen.

So gegen 16:00 Uhr sind langsam aber sicher alle Fahrzeuge bereit, kontrolliert, also nichts wie ran an den Fototermin. Es werden die Fahrzeuge in der Reihenfolge aufgestellt wie sie nachher hintereinander her fahren werden, dann die Fotos geschossen und endlich auf zum Apero.  Marianne Piffaretti die Präsidentin des Verein Help Point Sumy bedankt sich bei allen Sponsoren und Fahrern, Behörden Vertretern und anderen beteiligten und informiert erfreut das der 13 Konvoi morgen früh um 06:00 Uhr mit 120 Tonnen Hilfsgütern in Wohlen nach Sumy starten wird. Danke Marianne für deinen unermüdlichen Einsatz für diese gute Sache!



Meine Entscheidung steht........

12:04, 16 March 2012 .. 2 comments .. Link
Ich glaube es hat mich wirklich gepackt, das Sumy-Fieber. Am 20. April ist der Paukenschlag mit den Vorbereitungen für meinen persönlich 3. Hilfsgütertransport nach Sumy/ Ukraine der am 21. April startet.
Glücklicherweise dürfen wir auch dieses mal wieder sehr viel Material transportieren, was uns vor die Herausforderung gestellt hat, genügend Zugfahrzeuge zu haben, wobei mir die Firma MAN Otelfingen völlig unbürokratisch, kurzfristig Hilfe anbot und uns ein Fahrzeug zur Verfügung stellt. Ich freue mich diesmal nicht mit dem berühmten Holzbock die teils beschwehrliche Strecke unter die Räder nehmen zu müssen, sondern einmal mit einem etwas komfortableren Auto fahren zu können, was aber nicht heissen soll das der Holzbock ein schlechtes Fahrzeug ist.

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