Schul- und Patenschaftsprojekt Ukunda Kenya

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Erste Tage in Ukunda und Reise nach Kisii

07:39, 18 January 2015 .. 0 comments .. Link
Liebe Freunde, Paten, Vereinsmitglieder und Gönner, seit genau einem Monat weile ich wiedermal in Ukunda, Kenia. Vom 16.Dezember bis 20.Dezember 2014 konnte ich mich in Ukunda an das warme Klima gewöhnen. Ich wurde überall herzlich begrüsst. Ja es ist jeweils wie ein Heimkommen für mich :-) Ich konnte die Zeit am Strand geniessen und natürlich durfte auch ein Besuch auf dem Schulgelände SWIKUNDA nicht fehlen. Da gerade die grossen Ferien waren fand ich das Schulgelände fast ausgestorben vor. Nur das Swikunda Personal welche sich um das Gelände und die Tiere kümmern waren anwesend. Gespannt war ich natürlich auf den Neubau der Boardinghalle (Schlafhalle für Mädchen und Knaben). Dort herrschte etwas mehr Betrieb da die Arbeiter im Endspurt waren um die Halle für das neue Schuljahr fertigzustellen. Ausser den Sanitären Installationen sah das eigentlich schon ganz gut aus und wir waren zuversichtlich dass die 7. und 8. Klässler dann ab 5.Januar 2015 die Räume beziehen können. Ich habe gemerkt,dass alle sehr gespannt auf das Abschneiden der 8.Klässler warten. Im Nov. 2014 hat zum ersten Mal eine 8.Klasse auf Swikunda die Nationalen Prüfungen der Std.8 Examen abgelegt. Ende Dezember werden dann die Resultate bekannt gegeben. Elijah ist sehr optimistisch dass Swikunda in den vorderen Rängen platziert sein wird. Wir werden sehen. Am Sonntag, 21.Dezember 2014 bin ich zusammen mit Elijah's Bruder und zwei Neffen mit dem Auto früh morgens ins Hochland von Kenia losgefahren. Via Mombasa-Voi-Nairobi-Narkok-Sotik-Keroka nach Kisii. Die Strassen sind etwas besser als vor einigen Jahren aber der Verkehr ist der reinste Horror. Vor allem die Lastwagen fahren einfach dort wo es ihnen gerade passt. Es ist sehr anstrengend auf diesen Strassen zu fahren da man auch sehr gut auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten muss. Mombasa-Nairobi ist nur einspurig und langsame Lastwagen sind manchmal sehr schwierig zu überholen. Tja die Reise verlief eigentlich ganz gut aber eben sehr lang. Im Raum Keroka kurz vor Kisii hat es dann noch angefangen stark zu regnen und wir kamen sehr langsam vorwärts, es begann dunkel zu werden und schlussendlich entschieden wir uns in einem Hotel zu übernachten. Die Strasse zu Elijah's Elternhaus wäre nicht passierbar gewesen wegen dem vielen Regen. Wir wären mit dem Auto nicht weit gekommen und wären bestimmt im Schlamm steckengeblieben. Am nächsten Morgen machten wir zuerst einen Grosseinkauf in einem Supermarkt in Kisii bevor wir uns auf den Weg zu Elijah's Eltern machten. Die Tage in Kisii waren sehr erholsam, die Gegend dort ist sehr grün und fruchtbar. Tee, Kaffee und Ananas Plantagen, Advocadobäume, Mais und vieles mehr werden hier angebaut. Meist zur Selbstversorgung oder manche bringen die Sachen zum nahe gelegenen Markt. Fast jede Familie hat ein bis zwei Kühe und natürlich Hühner. Gekocht wird mit Brennholz auf dem offenen Feuer. Es gibt bei den meisten Häusern keinen Strom. Elijah's Familie jedoch hat eine Solarzelle auf dem Dach mit dieser kann wenigstens Radio gehört werden oder das Handy geladen werden. Auch bei meinem dritten Aufenthalt in Kisii durfte ein Besuch im Speckstein Gebiet Tabaka nicht fehlen. Es ist immerr wieder spannend zu sehen was für wunderschöne Sachen die Handwerker aus einem Stück Stein zaubern können. Für das Projekt durfte ich wieder eine Schachtel voll Speckstein Engeli einkaufen welche wir dann jeweils an unseren Projektanlässen zum Verkauf anbieten. An einem anderen Tag besuchten wir einen Imker. Ein sehr interessanter Mann er wusste so viel zu erzählen wie es früher in Kenia war. Ich hätte ihm noch lange zuhören können. Mit Honig im Rucksack machten wir uns dann gegen den Abend wieder auf den Heimweg. Überall wo wir zu Besuch waren, egal ob angemeldet oder nicht. Wir mussten zum essen bleiben. Es wurde jeweils gleich ein Huhn geschlachtet und zubereitet und uns aufgetischt. Am 30.Dezember 2014 machten wir uns dann wieder auf die lange Rückreise an die Küste. Wir sind morgens um 4 Uhr losgefahren und leider erst um 20:30 Uhr in Ukunda angekommen. Falls ich wiedermal mit dem Auto ins Hochland fahre, dann nur noch in zwei oder drei Etappen :-)

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