Tilia's Desaster

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Panta rei

10:20, 1 April 2017 .. 0 Kommentare .. Link
Fliessend zu meinen Füssen ein Gemälde. Ein Schleier aus Ruhe, absoluter Stille senkt sich, umhüllt mich, bettet sich dem Gemälde schmeichelnd zur Seite. Jugendliche Kraft füllt den Raum. Ich halte die Zeit an. Schau mich um. Alles steht, nichts bewegt, zeitlos, atemlos. Jung, unschuldiges Blut, kein Verderben, reines Weiss, madonnengleich im Fluss der Zeit. Ich berühre es, ich atme es, ich besitze es. Reinste Schönheit, wallende Seide, alles ist leicht und schwerelos. Nur das Atmen fällt mir schwer. Schwarze Vögel umkreisen die Sonne. Damoklesschwerter lauern hinter der Seide, bereit sie zu durchtrenne, alles Schöne zu vernichten, den Fluss zu stauen und alles zu überschwemmen. Das höhnische Gelächter meiner Dämonen stört die Ruhe, klingt in meinen Ohren. Schweigt! Alles fliesst. Der Fluss von heute wird niemals mehr derselbe sein. Seine Kühle umspielt meine brennenden Hände. Sanfte Berührung reinsten Wassers. Klar und rein wäscht die Schuld, die Hitze ab. Einem Künstler gleich erfasst mein Auge alle Linien, alle Farben, die Weichheit und Verletzlichkeit.
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